Passwortmanager Enpass erhält Touch-Bar- und Touch-ID-Unterstützung

20. Mär 2017 12:00 Uhr - sw

Der indische Entwickler Sinew Software Systems hat die kostenlose Kennwortdatenbank Enpass in der Version 5.5 angekündigt. Das Update führt Unterstützung für die Touch-Bar-Funktionsleiste und den Touch-ID-Fingerabdruckscanner der aktuellen MacBook-Pro-Generation ein.

Per Touch-ID lässt sich eine verschlüsselte Enpass-Datenbank bequem und schnell durch Auflegen eines Fingers entsperren, während auf der Touch-Bar verschiedene kontextabhängige Befehle eingeblendet werden, die sich per Fingertipp ausführen lassen. Die OLED-Funktionsleiste kann individuell konfiguriert werden.

Ebenfalls neu in Enpass 5.5 ist die Möglichkeit, Anhänge zu Einträgen hinzuzufügen. Darüber hinaus wartet das Update mit mehreren Detailverbesserungen und Fehlerkorrekturen auf. Enpass 5.5 befindet sich im öffentlichen Betatest, der Erscheinungstermin für die Finalversion steht noch nicht fest.

Enpass

Screenshot von Enpass.
Bild: Sinew Software Systems.



Enpass speichert vertrauliche Informationen, wie zum Beispiel Logins für Web-Seiten, Kreditkartendaten, Lizenzcodes oder PINs, in einer verschlüsselten Datenbank. Das ab OS X Mountain Lion lauffähige Programm kann Daten in gängige Web-Browser (Chrome, Firefox, Safari) einfügen, bietet eine Ordnerverwaltung sowie einen Passwortgenerator und punktet durch plattformübergreifende Unterstützung.

Die Passwortdatenbanken lassen sich über iCloud, Dropbox oder andere Online-Speicherdienste mit anderen Installationen austauschen – auch mit den Clients für Linux und Windows. Enpass wird außerdem für iOS und Android angeboten, allerdings gibt es dafür nur eine Basisversion, die auf 20 Einträge beschränkt ist, kostenlos. Die unbeschränkte Pro-Ausführung für iOS und Android kostet einmalig 9,99 US-Dollar. Unter Mac, Linux und Windows lässt sich Enpass hingegen uneingeschränkt kostenlos nutzen.

Kommentare

Hier sei noch erwähnt, dass es mit Enpass auch möglich ist, per WebDAV auf einem NAS zu synchronisieren. Das heißt, man legt dort ein Verzeichnis an und gibt das dann ggf. auch nach aussen frei, um von unterwegs aus synchronsieren zu können. Druch die zweifache Verschlüsselung ist das eine durchaus sichere Methode.