Mac Pro: Aktualisierte Konfigurationen jetzt erhältlich, Preissenkung für Aufrüstungsoptionen

Gestern sorgte Apple für einen Paukenschlag: das Unternehmen kündigte für das Jahr 2018 einen neuen, modular aufgebauten Mac Pro an, der vom Anwender besser erweitert werden kann und den Apple künftig regelmäßig aktualisieren will (MacGadget berichtete). Zur Überbrückung der Wartezeit hat Apple die aktuelle Mac-Pro-Generation umkonfiguriert: die beiden Basismodelle bieten jetzt mehr Leistung zu unveränderten Preisen, außerdem wurden die Kosten für einige Aufrüstoptionen gesenkt.

Die Basiskonfiguration für 3399 Euro enthält nun einen Xeon-E5-Sechskernprozessor mit 3,5 GHz, zwei FirePro-D500-Grafikkarten mit jeweils drei GB VRAM und 16 GB Arbeitsspeicher. Zuvor war das Modell mit einem Vierkernprozessor (3,7 GHz), zwei FirePro-D300-Grafikkarten mit je zwei GB VRAM und zwölf GB Arbeitsspeicher ausgestattet.

Mac Pro

Mac Pro: Mehr Leistung zu unveränderten Preisen.
Foto: Apple.



Für einen Aufpreis von 240 Euro kann das Gerät mit zwei FirePro-D700-Grafikkarten (jeweils sechs GB VRAM) bestellt werden – zuvor war diese Aufrüstoption mehr als doppelt so teuer. Auch die Aufpreise für den Achtkern- und den Zwölfkernprozessor wurden reduziert.

Die zweite Mac-Pro-Standardkonfiguration für 4599 Euro kam bislang mit einem Sechskernprozessor (3,5 GHz) und zwei FirePro-D500-Grafikkarten. Nun gibt es einen Achtkernprozessor (3,0 GHz) und zwei FirePro-D700-Grafikkarten.

Die Aufpreise für Arbeitsspeicher und SSD-Laufwerk blieben unverändert, allerdings lassen sich diese Komponenten auch nachträglich erweitern. Beispielsweise bietet OWC SSD-Laufwerke mit bis zu vier TB Speicherkapazität an. In den vier RAM-Slots des Mac Pro können insgesamt 128 GB untergebracht werden (DDR3-ECC-SDRAM mit 1866 MHz) - entsprechende Module sind im Fachhandel erhältlich. Außerdem können nachträglich schnellere Xeon-E5-CPUs aus der gleichen Intel-Prozessorserie eingebaut werden.

Anzumerken ist, dass die gebotene Technik unverändert mehrere Jahre auf dem Buckel hat. Dennoch kommt an die Multi-Core-Leistung eines Acht- oder Zwölfkern-Mac-Pro weiterhin kein anderes Mac-Modell heran. Richtig durchstarten wird der Mac Pro erst wieder nächstes Jahr mit der Einführung der neuen Generation auf Grundlage aktueller Prozessoren, Grafikkarten, Laufwerke und Schnittstellen und - das lassen Apples gestrige Aussagen vermuten - der Möglichkeit eines Grafikkartenwechsels durch den Anwender.