TV-Tipp: ZDFinfo zeigt Dokumentation "Die Amiga-Story"

27. Apr 2017 16:00 Uhr - Redaktion

Aus der Geschichte und Evolution der Computertechnik ist der Amiga nicht wegzudenken. Von Mitte der 80er bis Anfang der 90er Jahre erfreute sich die von Jay Miner erfundene, später von Commodore übernommene Hardware aufgrund ihrer Multimediafähigkeiten (Stichwort "Custom-Chips") und des für die damalige Zeit sehr fortschrittlichen Betriebssystems (mit präemptivem Multitasking) vor allem im Heimbereich großer Beliebtheit. Das ZDF würdigt den Amiga nun mit einer Dokumentation.

"Die Amiga-Story" wird heute Abend um 20:15 Uhr auf ZDFinfo gezeigt, kann aber schon jetzt in der Mediathek des Fernsehsenders abgerufen werden. In der eineinhalbstündigen Doku berichten nicht nur Entwickler von der Entstehung des Kultsystems, es kommen auch die Schöpfer berühmter Videospiele wie "The Secret of Monkey Island", "Another World" und "Turrican" zu Wort.

Die Amiga-Story

ZDF zeigt Dokumentation "Die Amiga-Story". Im Bild der Amiga 1000 von 1985.
Bild: ZDF/Nicola Woodroff.



"Ich wette, dass jeder Europäer meiner Generation in der heutigen Spiele-Industrie über den Amiga eingestiegen ist. Vielleicht hatte er kurz einen C64 oder Atari ST, aber erst der Amiga fesselte und infizierte uns alle", sagt Julian Eggebrecht, der Videospiele wie "Turrican" und die "Star Wars: Rogue Squadron"-Serie entwickelte.

"Die Amiga-Story" erzählt laut dem ZDF allerdings nicht nur ein Stück US-amerikanischer Videospiele-Geschichte, sondern beleuchtet auch einen entscheidenden Beitrag zur Geschichte der Digitalisierung. Die Dokumentation kann entweder im Web-Browser, auf dem Mac mit MediathekView oder auf iPhone und iPad mit der Mediathek-App des ZDF (Partnerlink) abgerufen werden.