Apple kündigt Erhöhung der Dividende an

Apple nimmt auch in diesem Jahr eine Dividendenerhöhung vor. Sie wird beginnend mit der nächsten Auszahlung um 10,5 Prozent von 0,57 auf 0,63 US-Dollar je Aktie angehoben. Es handelt sich dabei um die fünfte Aufstockung seit dem Beginn der Dividendenausschüttung im Sommer 2012.

Im Februar gab Konzernchef Tim Cook auf der diesjährigen Aktionärsversammlung bekannt, dass die Dividende auch in Zukunft einmal pro Jahr erhöht werden soll. Die Apple-Aktie wird damit für Investoren noch attraktiver. Auch der Termin für die nächste Dividendenzahlung steht inzwischen fest. Sie wird am 18. Mai 2017 erfolgen und an diejenigen Aktionäre ausbezahlt, die am Ende des Geschäftstages des 15. Mai 2017 Apple-Stammaktien besitzen.

Apple Campus 2

Das neue Apple-Hauptquartier in Cupertino.
Bild: cupertino.org.



Der Mac- und iPhone-Hersteller kündigte außerdem an, die Mittel für das laufende Aktienrückkaufprogramm um 35 auf 210 Milliarden US-Dollar zu erhöhen. "Das Unternehmen rechnet auch weiterhin mit dem Ausgleich von Aktien auf Nettobasis für Restricted Stock Units", erläutert Apple.

Seit Einführung des Kapitalrückzahlungsprogramms im August 2012 bis März 2017 hat Apple über 211 Milliarden US-Dollar an die Anteilseigner zurückgezahlt, einschließlich 151 Milliarden US-Dollar in Aktienrückkäufen. Zur Unterstützung bei der Finanzierung des Programms plant das Unternehmen weiterhin auf die nationalen und internationalen Schuldenmärkte zurückzugreifen.

Kommentare

Komisch...

... dass die genannten Beträge relativ exakt denen im Ausland geparkten liquiden Beträgen entsprechen, die ja bei einer Rückführung in die USA versteuert werden müssten. Ich bin weder Finanzexperte noch Analyst, aber das müsste doch Verantwortlichen auffallen, dass sich hier ein Großkonzern aus der Verantwortung schleicht.

Egal: Donald wird den Laden eh gegen die Wand fahren, dann wird es wieder Tauschhandel geben: Essen gegen Dienstleistung am immer geilen Duke, äh Duck, nö Trump...

Steuern

Eine Aktiengesellschaft ist sogar dazu verpflichtet Steuern zu vermeiden!

Und deshalb gibt es auch eine sehr gut bezahlte Berufsgruppe die sich "Steuerberater" nennt, die den ganzen Tag nichts anderes tun, als Steuern zu vermeiden.
Ich habe mir sagen lassen, dass sogar Privatpersonen jede gesetzlich zulässige Steuervermeidung nutzen und diese Berufsgruppe zu Rate zieht.

In Deutschlang gibt es sogar einen eingetragenen Verein, der genau das macht:
Den Mitgliedern helfen Steuern zu vermeiden.

Kleine Brötchen

Weltraumputz schrieb:
Eine Aktiengesellschaft ist sogar dazu verpflichtet Steuern zu vermeiden!

Und deshalb gibt es auch eine sehr gut bezahlte Berufsgruppe die sich "Steuerberater" nennt, die den ganzen Tag nichts anderes tun, als Steuern zu vermeiden.
Ich habe mir sagen lassen, dass sogar Privatpersonen jede gesetzlich zulässige Steuervermeidung nutzen und diese Berufsgruppe zu Rate zieht.

In Deutschlang gibt es sogar einen eingetragenen Verein, der genau das macht:
Den Mitgliedern helfen Steuern zu vermeiden.

Echt jetzt? Das ist mir neu... dann verdienen Sie Ihr Geld wahrscheinlich auch in Deutschland und geben Ihre Steuererklärung in Irland ab. Nein?

Egal: selbst börsennotierte Unternehmen haben in der Regel einen Kodex, der gerne auch veröffentlicht wird, um eine schöne Außendarstellung zu erreichen. Seltsamerweise habe ich dort noch nie gelesen, dass sämtliche Steuerschlupflöcher, ausgetüftelt von einer Heerschar an Kanzleien (deren Honorar natürlich steuerlich absetzbar ist) konsequent und durch fragwürdige Konstrukte ausgenutzt werden MÜSSEN, oder ist das eh im Aktiengesellschafts-Recht verankert?

Sie haben mich schlicht und einfach falsch verstanden: auch ich beschäftige einen Steuerberater, obwohl die Finanzämter gesetzlich dazu verpflichtet sind, beratend zur Optimierung bzw. Reduzierung des Steueraufkommens dem Steuerzahler zur Seite zu stehen. Grauzonen sind für mich aber tabu, da ich einen moralischen Anspruch habe... nicht alles, was geht, muss auch ausgenutzt werden. Speziell Firmen wie Apple, die sich einer Ethik brüsten, sollten einfach dort Steuern bezahlen, wo die Gewinne erwirtschaftet werden. Punkt. Und damit dem Umfeld, das den wirtschaftlichen Erfolg ermöglicht, den legitimen Anteil an der Wertschöpfung zurück geben.