QuarkXPress 2017: Demoversion und Dokumentation veröffentlicht (Update)

24. Mai 2017 12:00 Uhr - sw

Seit Ende letzter Woche ist die neue DTP-Software QuarkXPress 2017 für Vorbesteller verfügbar, heute hat der Hersteller den regulären Verkauf gestartet. Gleichzeitig veröffentlichte Quark eine Demoversion des ab OS X Yosemite lauffähigen Programms, das als wichtigste Neuerung zahlreiche Bildbearbeitungsfunktionen bietet.

Die Demoversion stellt den kompletten Funktionsumfang für einen Testzeitraum von drei Tagen zur Verfügung. Für einen 30tägigen Test ist eine Registrierung erforderlich. Auch die Dokumentation liegt inzwischen in deutscher Sprache im PDF-Format vor. XTensions müssen an die neue Version angepasst werden, eine Übersicht mit kompatiblen Erweiterungen ist auf dieser Web-Seite zu finden.

"Bearbeiten Sie Bilder, indem Sie Tonwertkorrekturen vornehmen und Gradationskurven einstellen, Helligkeit und Kontrast ändern, Gammakorrekturen anwenden und vieles mehr", so das Unternehmen über die Bildbearbeitungswerkzeuge. Die Bearbeitung erfolgt nicht-destruktiv, d. h. das Originalbild bleibt stets unverändert. Der neue Blend-Modus ermöglicht die Verrechnung zwischen zwei oder mehreren überlappenden Objekten inklusive Bildern.



Auch einige Bildbearbeitungsfilter sind in QuarkXPress 2017 an Bord. Dabei handelt es sich beispielsweise um Unschärfemaskierung, Reliefs und das Nachzeichnen von Konturen. Diese Filter können problemlos am Ende des Workflows angewendet werden, zum Beispiel die Unschärfemaskierung, so dass nur ein Bild benötigt wird, auch wenn es mehrere Ausgabeziele dafür gibt (unterschiedliche Größen, Web, mobile Geräte...).

Zu den weiteren Neuerungen in QuarkXPress 2017 gehören zusätzliche Typografiewerkzeuge (darunter Textkonturen, Textschattierung/Textkasten und Spaltenspanner/Spaltentrenner), Erzeugung von responsiven HTML-5-Inhalten, eine Befehl zum Bereinigen von Caches, eine verbesserte Verwaltung von Erweiterungen sowie die Umsetzung zahlreicher Anwenderwünsche. Darunter sind beispielsweise geschützte Textattribute, verbessertes Umwandeln in native Objekte, eine adaptive Formatkonvertierung, Linien zwischen Spalten, Darstellung der zuletzt benutzten Schriften und verbesserter Word-Import.

QuarkXPress 2017 kostet 829 Euro als Vollversion. Das Upgrade von QuarkXPress 2016 schlägt mit 185 Euro und von Version 3-10 sowie 2015 mit 199 Euro zu Buche. Eine Lizenz für das Bildungswesen ist für 79 Euro, eine Lizenz für gemeinnützige oder karitative Zwecke für 175 Euro zu haben. Nutzer von InDesign, Photoshop, FrameMaker und weiteren ausgewählten Programmen können für 399 Euro eine QuarkXPress-2017-Lizenz erwerben (Preise jeweils zuzüglich Umsatzsteuer).