Cyberduck: Version 6.1 ergänzt schnelle Dateisuche, behebt Fehler

28. Jun 2017 18:30 Uhr - Redaktion

Der kostenfreie Dateitransfermanager Cyberduck liegt seit heute in der Version 6.1 vor. Die wichtigste Neuerung ist eine beschleunigte Dateisuche für Amazon S3, Dropbox, Google Drive und OneDrive - für diesen Vorgang wird nach Angaben des Schweizer Herstellers iterate kein rekursives Auflisten von Verzeichnissen mehr benötigt, was den Zeitaufwand senkt. Außerdem bietet das Update diverse Bug-Fixes.

Das ab OS X Lion lauffähige Cyberduck steht unter einer Open-Source-Lizenz, kann Verbindungen zu FTP-, SFTP- und WebDAV-Servern sowie zu Online-Speicherdiensten wie Dropbox, Amazon S3, Backblaze, OneDrive, Google Cloud Storage, Google Drive und Azure Storage herstellen und bietet viele Funktionen für die Dateiverwaltung (Up- und Download, Anlegen von Ordnern, Synchronisation, Umbenennen, Server-zu-Server-Transfers, Verschieben von Dateien und Verzeichnissen...).

Cyberduck

Screenshot von Cyberduck.
Bild: iterate.



Zum weiteren Funktionsumfang gehören Anbindung an Texteditoren, eine Bandbreitenbeschränkung, Wiederaufnahme abgebrochener Up- und Downloads, Protokollierung, Notifikationen, Terminal-Anbindung, Unterstützung gängiger Sicherheitsstandards sowie Import von Bookmarks aus anderen FTP-Clients.

Auch eine Verschlüsselungsfunktion auf Basis der Open-Source-Software Cryptomator ist vorhanden. Sie ermöglicht das Verschlüsseln von Dateien vor dem Upload zu Servern oder Cloud-Speicherdiensten. Mit Cyberduck lassen sich verschlüsselte Tresore erzeugen, die per Passwort geschützt sind und in die beliebige Dateien und Ordner abgelegt werden können.