Cyberduck: Version 6.1 ergänzt schnelle Dateisuche, behebt Fehler

Der kostenfreie Dateitransfermanager Cyberduck liegt seit heute in der Version 6.1 vor. Die wichtigste Neuerung ist eine beschleunigte Dateisuche für Amazon S3, Dropbox, Google Drive und OneDrive - für diesen Vorgang wird nach Angaben des Schweizer Herstellers iterate kein rekursives Auflisten von Verzeichnissen mehr benötigt, was den Zeitaufwand senkt. Außerdem bietet das Update diverse Bug-Fixes.

Das ab OS X Lion lauffähige Cyberduck steht unter einer Open-Source-Lizenz, kann Verbindungen zu FTP-, SFTP- und WebDAV-Servern sowie zu Online-Speicherdiensten wie Dropbox, Amazon S3, Backblaze, OneDrive, Google Cloud Storage, Google Drive und Azure Storage herstellen und bietet viele Funktionen für die Dateiverwaltung (Up- und Download, Anlegen von Ordnern, Synchronisation, Umbenennen, Server-zu-Server-Transfers, Verschieben von Dateien und Verzeichnissen...).

Cyberduck

Screenshot von Cyberduck.
Bild: iterate.



Zum weiteren Funktionsumfang gehören Anbindung an Texteditoren, eine Bandbreitenbeschränkung, Wiederaufnahme abgebrochener Up- und Downloads, Protokollierung, Notifikationen, Terminal-Anbindung, Unterstützung gängiger Sicherheitsstandards sowie Import von Bookmarks aus anderen FTP-Clients.

Auch eine Verschlüsselungsfunktion auf Basis der Open-Source-Software Cryptomator ist vorhanden. Sie ermöglicht das Verschlüsseln von Dateien vor dem Upload zu Servern oder Cloud-Speicherdiensten. Mit Cyberduck lassen sich verschlüsselte Tresore erzeugen, die per Passwort geschützt sind und in die beliebige Dateien und Ordner abgelegt werden können.