AVM integriert Mesh-Unterstützung in WLAN-Hardware

Mesh heißt der neueste Trend im Bereich der Funknetzwerke. Er bezeichnet das reibungslose Zusammenspiel mehrerer Router und Repeater innerhalb eines WLANs mit dem Ziel, die Abdeckung, Performance und Unterbrechungsfreiheit zu verbessern. Alle Geräte bilden ein homogenes Netz, statt simpler signalverstärkender Repeater gibt es gleichberechtigte Knotenpunkte.

Nun springt auch der Berliner Hersteller AVM auf den Mesh-Zug auf. Für die Fritz!Boxen 7590, 7580, 7490, den Fritz!WLAN Repeater 1750E und den Fritz!Powerline 1240E steht ab sofort eine Fritz!OS-Betaversion mit umfangreicher Mesh-Unterstützung zum Download bereit. Optisch drückt sich das vor allem in der neuen Mesh-Verbindungsgrafik aus. Sie bildet auf einen Blick alle Fritz!-Produkte im gesamten Heimnetzwerk ab und stellt den Informationsaustausch der Geräte untereinander dar.

Mesh-Übersitz Fritz!Box

Die neue Heimnetzübersicht für WLAN Mesh (Zoom für größere Darstellung).
Foto: AVM.



"Mit dem neuen WLAN-Mesh-Labor sind Fritz!-Produkte optimal aufeinander abgestimmt und bringen selbständig immer beste Leistung. Fritz!Boxen und Fritz!-Produkte mit dem WLAN-Standard WLAN AC nutzen Bandsteering, bei dem dualbandfähige WLAN-Geräte automatisch auf das jeweils weniger belastete WLAN-Frequenzband ausweichen. Außerdem sorgt intelligentes Crossband-Repeating bei Fritz!WLAN Repeatern dafür, dass der volle Datendurchsatz genutzt werden kann.

IPTV-und Streaming-Optimierungen im Mesh-Netzwerk sorgen jederzeit für unterbrechungsfreien Video- und Musikgenuss. Neben diesen Vorteilen führt das Fritz! Labor die erweiterte WLAN-Autokanalsuche ein, die periodisch den jeweils optimalen WLAN-Kanal bestimmt. So bekommt jedes verbundene Gerät automatisch immer die beste Verbindung zugewiesen", erläutert das Unternehmen.

Außerdem rückt die Betaversion die Fritz!Box noch mehr ins Zentrum des Heimnetzes. Als "Mesh-Master" überträgt die Fritz!Box ab sofort geänderte Einstellungen automatisch an alle angebundenen FRITZ!-Produkte. Auch die Installation von Updates wird zentralisiert. Unerfahrene Nutzer sollten die Betaversion nicht installieren, da eine Rückkehr auf eine stabile Version nur mit dem Windows-Programm Recover möglich ist.