Apple: HomePod-Firmware liefert Erkenntnisse über iPhone 8

Die nächste iPhone-Generation steht in den Startlöchern. In wenigen Wochen – als wahrscheinlich gilt ein Termin im September – wird Apple sein neues Smartphone ankündigen. Zuletzt wurde über das Produkt intensiv spekuliert, nun sorgt der Hersteller selbst für zusätzlichen Dampf in der Gerüchteküche. Am Wochenende veröffentlichte Apple eine erste iOS-basierte Firmware für den HomePod, die mehrere Erkenntnisse über das kommende Smartphone liefert.

In dem Code wurden nicht nur klare Hinweise auf eine Gesichtserkennung, sondern auch eine Abbildung eines Produkts mit dem Codenamen "D22" entdeckt, die wahrscheinlich dem iPhone 8 zugeordnet werden kann. Sie deckt sich mit den bisherigen Gerüchten: Ein nahezu randloses Design, das oben eine kleine Aussparung für Mikrofon, Kamera und Sensoren enthält. Die Gesichtserkennung könnte auf den Namen "Face ID" hören und mit einem 3D-Infrarotsensor arbeiten.



Weiterhin uneins sind sich die Analysten darüber, ob es der Touch-ID-Fingerabdruckscanner in das iPhone 8 schaffen wird. Dem Vernehmen nach soll Apple Schwierigkeiten haben, den Sensor unter das Display zu integrieren. Ein Verzicht auf Touch-ID würde jedoch allgemein als Rückschritt gewertet werden. In dem Zusammenhang wird auch über eine spätere Markteinführung des iPhone 8 im November oder gar Dezember spekuliert. Mit der zusätzlichen Zeit könnte Apple die Probleme mit Touch-ID beheben.

Als weitere Neuerungen beim iPhone 8 sind ein 5,8-Zoll-Display, ein größerer Akku, ein optionales drahtloses Ladesystem (via Induktion), eine Schnellladefunktion für die Lightning-Schnittstelle und ein verbesserter Schutz gegen eindringendes Wasser im Gespräch. Der HomePod soll im Dezember in Australien, Großbritannien und den USA in den Handel kommen. Andere Länder folgen erst 2018.