Studie: Apple-Watch-Absatz soll 30-Millionen-Marke geknackt haben

Auch fast zweieinhalb Jahre nach der Einführung der Apple Watch macht der Hersteller ein großes Geheimnis um die Verkaufszahlen seiner Computeruhr. Einzig Untersuchungen von Marktforschungsfirmen liefern Anhaltspunkte in dieser Angelegenheit. Nun hat Strategy Analytics eine neue Studie vorgelegt.

Den Experten zufolge hat Apple im zweiten Quartal dieses Jahres 2,8 Millionen Smartwatches verkauft, eine Million mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Apples Anteil am globalen Wearables-Markt kletterte von neun auf 13 Prozent. Wearables beschreibt direkt am Körper tragbare Computertechnik. In der Wearables-Kategorie Smartwatches ist Apple klarer Marktführer.

Apple Watch

Apple Watch: Dritte Generation könnte Messungen des Blutzuckerspiegels erlauben.
Foto: Apple.



Nach Berechnungen von Strategy Analytics wurde inzwischen die Marke von 30 Millionen verkauften Apple Watches erreicht. Demnach hat Apple im Jahr 2015 insgesamt 13,6 Millionen Computeruhren verkauft, 2016 waren es 11,6 Millionen und im ersten Quartal dieses Jahres 3,5 Millionen. Die 30-Millionen-Grenze wurde demnach im vergangenen Quartal überschritten. Apple äußert sich lediglich zu Verkaufszahlen von Mac, iPhone und iPad. Zum Absatz von Apple Watch und Apple TV werden keine Angaben gemacht.

Für den Herbst wird die dritte Apple-Watch-Generation erwartet. Sie könnte Gerüchten zufolge als bedeutendste Neuerung einen Sensor für Blutzuckermessungen bieten. Damit würde Apple einen deutlich größeren Kundenkreis erschließen. Bislang verfügt die Apple Watch nur über einen Herzfrequenzmesser. Weltweit sind hunderte Millionen Menschen von Diabetes betroffen, mit einem zuverlässig arbeitenden optischen Sensor, der verlässliche Messungen ohne Blutentnahme ermöglicht, wäre Apple ein Durchbruch gelungen.