Neue iMacs: Apple bietet generalüberholte Modelle an, Rabatte im Handel

18. Aug 2017 15:15 Uhr - Redaktion

Apple hat mit dem Verkauf der aktuellen iMac-Generation in seinem Refurbished-Store begonnen. Dort bietet das Unternehmen sogenannte generalüberholte Modelle vergünstigt an. Es handelt sich dabei meistens um Rückläufer aus Online-Bestellungen, Ausstellungsstücke von Ladengeschäften oder Geräte mit defekten Komponenten, die repariert wurden. Generalüberholte Apple-Produkte sind voll funktionsfähig und bieten volle Herstellergarantie.

Bereits seit letzter Woche bietet Apple das 13,3-Zoll-MacBook-Pro der 2017er Baureihe im US-Refurbished-Store an, nun ist auch der aktuelle 27-Zoll-iMac hinzugekommen. Die Ersparnis gegenüber Neuware beträgt 15 Prozent. In Europa werden die 2017er Macs ebenfalls in Kürze als generalüberholte Modelle zu haben sein.

Neue iMac-Modellreihe

Neue iMacs: Preise im Web vergleichen, Geld sparen.
Foto: Apple.



Anzumerken ist, dass Macs als Neuware im Handel meist erheblich günstiger angeboten werden als von Apple selbst. Der Einsteiger-iMac (21,5 Zoll, HD-Display, Zweikern-Core i5 mit 2,3 GHz, acht GB RAM, 1000-GB-Festplatte, Iris Plus 640) ist beispielsweise beim Anbieter notebooksbilliger.de (Partnerlink) für 1136 Euro inklusive kostenfreiem Versand zu haben. Apple verlangt für den Rechner hingegen 1299 Euro. Das 21,5-Zoll-Modell mit 4K-Display (Partnerlink; Vierkern-Core-i5 mit 3,0 GHz, acht GB RAM, 1000-GB-Festplatte, Radeon Pro 555 mit zwei GB VRAM) gibt es dort für 1338 Euro, während es bei Apple 1499 Euro kostet.

Ähnlich sieht es bei den 27-Zoll-Modellen aus. Die Konfiguration mit Vierkern-Core-i5 (3,4 GHz) und Radeon Pro 570 schlägt direkt bei Apple mit 2099 Euro zu Buche, im Handel beginnen die Preise bei etwa 1890 Euro (vgl. Preissuchmaschinen). Das Manko der langsamen Festplatte lässt sich durch ein extern via USB 3.0 angeschlossenes SSD-Bootlaufwerk kostengünstig beheben. Mehr dazu in unserem Grundlagenartikel: "Neue iMacs: Festplatten-Flaschenhals kostengünstig umschiffen".

Gegen Jahresende erhält die iMac-Produktreihe Zuwachs. Der iMac Pro verfügt über Xeon-Prozessoren mit bis zu 18 Kernen, leistungsstarke AMD-Grafikkarten der Vega-Klasse, bis zu 128 GB ECC-Arbeitsspeicher, SSDs mit Kapazitäten von bis zu vier TB und moderne Schnittstellen wie Zehn-Gigabit-Ethernet-Port und Thunderbolt 3.