Web-Browser: Firefox Quantum mit schnellerer Engine kommt im November

Die nächste Generation des Web-Browsers Firefox steht in den Startlöchern. Sie enthält die neue Engine Quantum, die auch namensgebend für die Software ist, und verspricht eine deutlich schnellere Seitendarstellung. Mozilla will damit in puncto Performance zum weltweit meistgenutzten Browser Chrome aufschließen.

Firefox Quantum soll bis zu doppelt so schnell sein wie Firefox 52 und gleichzeitig weniger Arbeitsspeicher benötigen. Die neue Engine ist für den Mehrkernbetrieb optimiert und bietet eine neu entwickelte, hochperformante CSS-Engine. Außerdem haben die Entwickler knapp 500 Ursachen, die die Surfgeschwindigkeit in Firefox gebremst haben, behoben. Für ein Plus an Performance sorgt zudem eine Änderung, durch die der gerade aktive Tab immer Vorfahrt hat.

Firefox Quantum

Firefox Quantum verspricht deutlich bessere Performance.
Bild: Mozilla.



Darüber hinaus bietet Firefox Quantum eine überarbeitete, modernisierte Benutzeroberfläche, die übersichtlicher sein und hochauflösende Bildschirme besser unterstützen soll. Der von Mozilla übernommene Read-it-Later-Dienst Pocket wurde vollständig in Firefox Quantum integriert. Das automatische Eintragen von Adressdaten in Formularen bleibt vorerst im Rahmen einer Testphase auf die USA beschränkt.

Firefox Quantum liegt als Betaversion vor, setzt mindestens OS X Mavericks voraus und erscheint voraussichtlich Mitte November in der Finalfassung. Hintergründe zur neuen Firefox-Generation erläutern die Macher in einem ausführlichen Blog-Eintrag.