Bildbearbeitung Pixelmator an macOS High Sierra angepasst

Die Bildbearbeitungssoftware Pixelmator liegt seit heute in der Version 3.7 vor (Mac-App-Store-Partnerlink). Das Update führt volle Unterstützung für das neue Betriebssystem macOS High Sierra ein, ergänzt Import von Bildern im HEIF-Format und verbessert die Kompatibilität mit Photoshop-Dateien.

Der Pixelmator lässt sich nun direkt über die Fotos-App von macOS High Sierra starten. Mit Pixelmator an einem Bild der Fotos-App vorgenommene Änderungen werden dabei in der Fotos-Mediathek gespeichert. Zu den weiteren Neuerungen in Pixelmator 3.7 gehören ein verbessertes und beschleunigtes Reparatur-Werkzeug, Stabilitätsoptimierungen sowie Fehlerkorrekturen. Das ab OS X Yosemite lauffähige Programm kostet 32,99 Euro, das Update von der Version 3.x ist kostenfrei.

Pixelmator

Screenshot von Pixelmator.
Bild: Pixelmator Team.



In den kommenden Wochen erscheint mit Pixelmator Pro eine leistungsstärkere Ausführung der Anwendung. Pixelmator Pro wurde von Grund auf neu mit der modernen Programmiersprache Swift entwickelt. Es zeichnet sich gegenüber Pixelmator durch einen größeren Funktionsumfang aus und bietet zusätzliche und verbesserte Effekte, Auswahl-, Retusche- und Malwerkzeuge sowie erweiterte Optionen für das Farbmanagement, zusätzliche Layouttools und vollständige Unterstützung für die nicht-desktruktive Bearbeitung.

Weitere Features, darunter erweiterte Textwerkzeuge, eine Zeitleiste und ein eigenständiger Vektoreditor, sollen mit künftigen Updates ergänzt werden. Pixelmator Pro läuft auf allen Macs, die die Grafikengine Metal unterstützt, d. h. auf allen Systemen ab Baujahr 2012. Ob die neue Software als Kauf- oder als Mietversion angeboten werden wird, ist noch nicht bekannt. Die Standard-Ausführung von Pixelmator soll noch einige Zeit mit Updates versorgt werden.