Apple: Neue Oberfläche und zusätzliche Effekte und Filter für Video-App Clips

10. Nov 2017 11:45 Uhr - Redaktion

Apple hat die iPhone- und iPad-App Clips in der Version 2.0 veröffentlicht (iOS-App-Store-Partnerlink). Das im Frühjahr eingeführte Clips ermöglicht das schnelle Erstellen kurzer Videos zur Weitergabe über Chatdienste und soziale Netzwerke. Clips 2.0 wartet mit mehreren Neuerungen auf, darunter eine überarbeitete Benutzeroberfläche, iCloud-Anbindung sowie zusätzliche Filter, Effekte, Sticker, Plakate und Sountracks.

"Die leicht zu bedienende Benutzeroberfläche wird mit einem vereinfachten Design noch besser, das häufig verwendete Elemente schneller zugänglich macht. Anwender können mit einem neuen Effekte-Browser Filter, Labels, Sticker und Emojis anschauen und auswählen. Beschriftete Schaltflächen erleichtern das Bearbeiten von Live-Titeln, das Hinzufügen oder Ändern von Filtern und das Kürzen, Stummschalten und Löschen von Clips. Und Vollbild-Browser ermöglichen es den Nutzern mehr von ihrem Inhalt zu sehen, wenn sie ihre Fotomediathek anschauen oder animierte Poster auswählen. [...]

 

Clips

Clips ermöglicht schnelles Erstellen kurzer Videonachrichten für soziale Netzwerke.
Bild: Apple.

 

Neue künstlerische Effekte basieren auf fortschrittlichem maschinellen Lernen sowie der Transfertechnologie verschiedener Stilrichtungen, um jedes Foto oder Video in ein stimmungsvolles Ölgemälde, ein leuchtendes Aquarell oder eine elegante Bleistiftskizze zu verwandeln – in Echtzeit während der Aufnahme", erläutert der Hersteller.

Die Unterstützung für iOS 10.x wurde eingestellt, die kostenfreie Software setzt nun mindestens iOS 11.1 voraus. Mit der App folgt Apple dem Trend in sozialen Netzwerken, besondere Momente in Ton und Bild festzuhalten, um eigene Anmerkungen zu ergänzen und möglichst umgehend mit Freunden zu teilen. Beim Sharing über Apples Nachrichten-App werden Kontakte basierend auf den Personen, die im Videoclip erscheinen, vorgeschlagen.

Die App verfügt laut Apple über ein "einzigartiges Design", um Filme, Fotos und Musik zu Filmen zusammenzufügen und auf sozialen Netzwerken zu teilen. Zeitleisten, Videospuren oder andere von Videobearbeitungsprogrammen gewohnte Werkzeuge gibt es nicht – ganz im Gegensatz zu der zum Lieferumfang von iOS-Hardware gehörende Software iMovie. Die Besonderheit der neuen App: per Spracheingabe können Anwender Titel und animierte Bildunterschriften erstellen. Außerdem lassen sich Sprechblasen, Formen und andere Effekte hinzufügen.