Apple: Auslieferung des iMac Pro läuft an

21. Dez 2017 18:30 Uhr - Redaktion

Seit einer Woche lässt sich der iMac Pro bestellen, nun ist die Auslieferung der neuen Desktop-Workstation angelaufen: Dies geht aus Versandbestätigungen hervor, die Apple seit heute verschickt. Demnach sollen die ersten Geräte kurz nach Weihnachten bei den Kunden eintreffen.

Momentan werden nur Modelle mit acht und zehn Prozessorkernen ausgeliefert. Die Konfigurationen mit 14 und 18 Kernen lassen noch etwa fünf bis sieben Wochen auf sich warten. Hierzulande beginnen die Preise bei 5499 Euro. Ein heute mit acht oder zehn Kernen bestellter iMac Pro wird laut Apple in der ersten Januarwoche geliefert.

Die Xeon-W-Prozessoren takten zwischen 2,3 und 3,2 GHz (via Turbo-Boost-Technik bis zu 4,5 GHz). Bei den Grafikkarten stehen wahlweise die Radeon Pro Vega 56 mit acht GB VRAM (HBM2) oder die Radeon Pro Vega 64 mit 16 GB VRAM (HBM2) zur Auswahl. Der iMac Pro lässt sich mit 32, 64 oder 128 GB Arbeitsspeicher (DDR4 mit 2,66 GHz und ECC-Fehlerkorrektur) bestellen, wobei eine nachträgliche Aufrüstung möglich ist.

 
iMac Pro
 
iMac Pro: Auslieferung gestartet.
Foto: Apple.

 

Das SSD-Laufwerk bietet Kapazitäten von einem, zwei oder vier TB. Ob sich es nachträglich tauschen lässt, beispielsweise bei einem Defekt oder gegen ein größeres Modell, ist noch nicht bekannt, da der Rechner bislang nicht zerlegt wurde. Der iMac Pro verfügt über ein 5K-Display (P3-Farbraum, Darstellung von einer Milliarde Farben, Helligkeit 500 Nits) und bietet einen Zehn-Gigabit-Ethernet-Port, vier kombinierte Thunderbolt-3-/USB-C-Anschlüsse sowie weitere gängige Schnittstellen.

Der iMac Pro trifft in diesen Tagen in Apples Ladengeschäften ein und wird im Laufe des Januars auch den Fachhandel erreichen. Sobald im Handel eine breite Verfügbarkeit gegeben ist, werden die Preise wie üblich langsam sinken. Ersten Benchmarks zufolge ist der iMac Pro ein echtes "Rechenbiest", beispielsweise erreicht allein die Zehnkernvariante in der Benchmark-Software Geekbench eine Multi-Core-Punktzahl von ca. 37.500. Der iMac Pro mit 18 Kernen könnte die 50.000er Marke knacken.