iMac Pro: Erste Geräte treffen bei Anwendern ein, Benchmarks des 14-Kern-Modells

27. Dez 2017 16:30 Uhr - Redaktion

Wenige Tage vor Weihnachten hat Apple mit der Auslieferung des iMac Pro begonnen, inzwischen sind die ersten Geräte bei den Bestellern eingetroffen. Dies geht aus einer wachsenden Zahl von Anwenderberichten sowohl aus Nordamerika als auch aus Europa hervor.

Wie berichtet, werden momentan nur Konfigurationen mit acht und zehn Prozessorkernen ausgeliefert. Etwas länger dauert es noch bei den iMac-Pro-Modellen mit 14 und 18 CPU-Kernen, diese erreichen die Kunden voraussichtlich ab Ende Januar. Der iMac Pro lässt sich seit Mitte Dezember bei Apple ordern. Ein heute im Apple-Online-Shop bestellter iMac Pro mit acht oder zehn Kernen wird nach Herstellerangaben in der zweiten Januarwoche geliefert.

 
iMac Pro
 
iMac Pro: Erste Geräte treffen bei Kunden ein.
Foto: Apple.

 

Der Fachhandel erwartet erste Geräte ab Mitte Januar. Mittlerweile haben viele Händler die High-End-Workstation in ihr Angebot aufgenommen und nehmen Bestellungen entgegen. Im Handel werden die Preise sinken, sobald eine breite Verfügbarkeit des Produkts (Lagerbestände bei Distributoren und Einzelhändlern) gegeben ist. Je nach Modell dürfte dann eine Ersparnis von mehreren Hundert bis hin zu über 1000 Euro gegenüber den Apple-Preisen möglich sein.

Unterdessen sind erste Benchmarks des iMac Pro mit 14 Kernen aufgetaucht. Demnach erzielt der Rechner in der Software Geekbench eine Multi-Core-Punktzahl von rund 41.100. Zum Vergleich: Der iMac Pro mit acht Kernen kommt auf ca. 30.200 Punkte, der iMac Pro mit zehn Kernen auf ungefähr 35.500 Punkte, wobei beim Zehnkerner bereits Werte von rund 37.500 kursierten. Genauere Ergebnisse sind für die kommenden Tage und Wochen zu erwarten, wenn vermehrt Leistungstests durchgeführt werden.

Der iMac Pro verfügt über modernste Technik und ist für High-End-Anwendungen aus Gebieten wie Videoschnitt, Rendering, Musikproduktion, wissenschaftliche Berechnungen, technische Zeichnungen und Erzeugung von Virtual-Reality-Inhalten ausgelegt, bei denen es auf höchste Multi-Core-Performance ankommt.