World of Warcraft: Nächste Erweiterung nimmt Formen an

13. Feb 2018 12:45 Uhr - Redaktion

Das im Jahr 2004 gestartete Online-Rollenspiel "World of Warcraft" erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit und hat weltweit mehrere Millionen Fans, darunter viele Mac-User. Im November kündigte Blizzard Entertainment mit "Battle for Azeroth" die nächste Erweiterung an. Inzwischen liegen weitere Details dazu vor, Mac-Systemvoraussetzungen inklusive.

Demnach wird "Battle for Azeroth" spätestens am 21. September 2018 erscheinen. Vorbestellungen sind ab sofort möglich. Die Standard-Edition kostet 44,99 Euro, die Digital-Deluxe-Edition mit zusätzlichen Inhalten ist für 59,99 Euro zu haben. Vorbesteller erhalten Frühzugang zu den neuen verbündeten Völkern (darunter Nachtgeborene, Leerenelfen und Hochbergtauren) und können diese mit der aktuellen Version 7.3.5 hochleveln.

 

 

An der Grafik hat Blizzard Entertainment weiter geschraubt und verspricht für die neuen Gebiete ein atmosphärisch dichtes Spielerlebnis. Die Systemanforderungen wurden leicht angehoben. Auf dem Mac wird die OpenGL-Unterstützung endgültig beendet, "World of Warcraft" verwendet künftig ausschließlich Apples moderne Grafikengine Metal. Im Umkehrschluss heißt das, dass ab "Battle for Azeroth" mindestens ein Mac ab Baujahr 2012 benötigt wird.

Für optimale Performance wird bereits jetzt macOS High Sierra empfohlen, da Metal mit der aktuellen Version 2.0 umfassende Optimierungen erhalten hat. Für "Battle for Azeroth" wird in puncto Grafikchip mindestens GeForce GT 750M, HD Graphics 530 oder Radeon R9 M290 benötigt. Der öffentliche Betatest von "Battle for Azeroth" soll in den kommenden Monaten starten. Spieler können sich dafür bereits jetzt anmelden.

 

 

Die Story von "Battle for Azeroth": Nach dem Sieg gegen die Brennende Legion flammt die Auseinandersetzung zwischen Horde und Allianz wieder auf. Damit kehrt das Spiel zu seinen Wurzeln zurück. Die Horde brennt Teldrassil, die Heimat der Nachtelfen, nieder, während die Allianz Unterstadt belagert. Wie es genau dazu kommt und wie sich die neue Geschichte ausgestaltet, lässt Blizzard noch offen. Bekannt ist bereits, dass die Horde künftig ganz Kalimdor beherrscht und die Allianz die östlichen Königreiche.

Mit "Battle for Azeroth" gibt es eine Levelerhöhung auf 120, zwei neue Gebiete mit jeweils drei Zonen (Kul Tiras und Zandalar), zusätzliche spielbare Völker (Nachtgeborene, Leerenelfen, lichtgeschmiedete Draenei...) sowie neue Dungeons und Schlachtzüge. Das neue Feature Kriegsfronten bietet kooperative Schlachten mit bis zu 20 Spielern, es ist von den Echtzeitstrategiekämpfen der klassischen Warcraft-Spiele inspiriert. Spieler können außerdem unerforschte Inseln plündern (PvE und PvP) und verstärken ihre Rüstung über ein neues System mit der plünderbaren Ressource Azerit.

Ebenfalls neu: Rückkehr der Raid-Buffs, Überarbeitung einzelner Klassen, serverübergreifende Communities für ein verbessertes Zusammenspiel, Verbesserungen für PvP und eine überarbeitete Benutzeroberfläche. Die Artefaktwaffen sind Geschichte, an ihre Stelle rückt die individuell erweiterbare Azeritrüstung.

 

 

 

"In Battle for Azeroth hat der Fall der Brennenden Legion eine Reihe katastrophaler Ereignisse ausgelöst, die die heftige Rivalität zwischen der edlen Allianz und der mächtigen Horde erneut entfachen lassen. Ein neues Zeitalter des Krieges beginnt und Azeroths Helden müssen sich auf eine schwere Reise auf der Suche nach neuen Verbündeten begeben, um die mächtigsten Ressourcen der Welt wetteifern, die das Blatt noch wenden könnten, und an mehreren Fronten kämpfen, um zu entscheiden, welche Seite Azeroth in seine ungewisse Zukunft führen wird", so Blizzard Entertainment.

Für das ebenfalls angekündigte "World of War Classic" gibt es indes noch keinen Erscheinungstermin.