Meldungen vom 01. bis 10. April 2006

Montag, 10. April 2006

Die Top-News des Tages

(14:00 Uhr) Nächste Woche: Neue Apple-Quartalszahlen. Nach Ostern, am 19. April, wird Apple den neuesten Quartalsbericht (zweites Quartal Geschäftsjahr 2006) vorlegen. Die Veröffentlichung soll nach Börsenschluss in New York - ca. um 16:30 Uhr Ortszeit (22:30 Uhr MESZ) erfolgen. Um 17:00 Uhr Ostküstenzeit (23:00 MESZ) findet die obligatorische Apple-Bilanzpressekonferenz mit Analysten und Journalisten statt. Apple überträgt diese als Audio-Livestream. Mit Spannung werden die Absatzzahlen von Mac und iPod erwartet. In den Wochen vor der Ankündigung von Boot Camp verlor die Apple-Aktie deutlich an Wert, da einige Analysten Befürchtungen äußerten, der Umstieg auf Intel-Chips könnte kurzfristig zu rückläufigen Verkaufszahlen beim Mac führen. Apple hat für das zweite Quartal einen Umsatz von 4,3 Milliarden Dollar und 38 Cents Gewinn je Aktie als Prognose ausgegeben. Die Analysten gehen im Durchschnitt von einem Nettoprofit von 44 Cents aus. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2005 erzielte Apple einen Umsatz in Höhe von 3,24 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 34 Cents/Aktie (1,07 Millionen verkaufte Macs, 5,31 Millionen verkaufte iPods). (sw) - Meldung kommentieren -

(04:00 Uhr) Neue Ausgabe der iCreate erschienen; vergünstigtes Abo exklusiv bei MacGadget. iCreate - das Magazin für kreative Mac-User - ist ab sofort in der Ausgabe 03/06 erhältlich. Zu den Schwerpunktthemen der neuen Ausgabe zählen u. a. ein ausführlicher Einblick in iLife '06, Tuning-Tipps für Mac OS X 10.4 "Tiger" und der Einsatz des Macs als Media-Center. Mehrere Seiten sind dem Umstieg von Windows auf Mac OS X gewidmet, darüber hinaus gibt es wieder zahlreiche leicht verständliche Tutorials, z. B. zu iMovie, iDVD, Photocasting und Xupport. Exklusiv bei MacGadget ist das vergünstigte Jahresabonnement der iCreate erhältlich. Im Preis von 36 Euro sind sechs Ausgaben der iCreate inklusive Lieferung frei Haus enthalten - die Ersparnis gegenüber dem Einzelkauf beträgt 90 Cent je Heft. Weitere Informationen zum vergünstigten iCreate-Jahresabonnement inklusive Bestellmöglichkeit finden Sie hier. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 10. April 2006

(21:30 Uhr) Kurzmeldungen: Missing Manual zu iPhoto 6.0, Interview mit Steve Wozniak. Apple werde bald ein neues Seriennummern-Format für Hardware einführen, meldet AppleInsider. Ähnliches berichtete bereits vor kurzem Think Secret. +++ Im Verlag O'Reilly ist das Buch "iPhoto 6: The Missing Manual" (27,90 Euro, englische Ausgabe) erschienen - auf 400 Seiten führen die Autoren David Pogue und Derrick Story in Apples Mangement- und Bearbeitungssoftware für Fotos ein. +++ ABC will ab Mai neue Folgen vier bekannter TV-Serien kostenlos im Internet anbieten - diese laufen jedoch nur als Stream und lassen sich nicht speichern. +++ Bei Ars Technica findet sich ein ausführlicher Hintergrundartikel zu Boot Camp. +++ Die Seattle Times hat ein Interview mit Apple-Mitbegründer Steve Wozniak geführt. (sw)

(20:30 Uhr) TVMicro: Neuer TV-Tuner im Format eines USB-Sticks. TVMicro heißt das neueste Produkt aus dem Hause Miglia Technology. Es handelt sich dabei um einen TV-Tuner im Format eines USB-Sticks zum Empfang von analogem Fernsehen. TVMicro wird über die USB 2.0-Schnittstelle mit dem Mac verbunden und wird mit einer Fernbedienung ausgeliefert. Ebenfalls dabei ist die EyeTV 2.1-Software von Elgate zur TV-Wiedergabe und -Aufnahme. Der empfohlene Verkaufspreis beträgt 82 Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer). TVMicro benötigt einen Mac mit G4-, G5- oder Core Duo/Solo-Prozessor sowie Mac OS X 10.4.x. Der Hersteller gibt auf das Produkt zwei Jahre Garantie. (sw)

(20:00 Uhr) Media-Player VLC an Intel-Macs angepasst. Mit dem VLC Media Player ist eine weitere populäre Anwendung an Macs mit Intel-Prozessoren angepasst worden. Die Version 0.8.5 beta 2 liegt native für PowerPC- und Intel-Macs vor und bietet darüber hinaus neue und verbesserte Video-Filter und eine Vielzahl an Detailverbesserungen und Bug-Fixes. Die Open Source-Software ist für die Betriebssysteme Mac OS X 10.2 oder neuer, BeOS, Linux, Windows, Pocket PC und Zaurus erhältlich und unterstützt viele Audio- und Videoformate, darunter AAC, Apple Lossless, AVI, DivX, DVD, H.264, MP3, MPEG 1, MPEG 2, MPEG 4, SVCD, VCD, WAV und WMV. (sw)

(18:00 Uhr) Bank X 2.5 unterstützt iTAN-Verfahren. Application Systems Heidelberg hat die Banking-Software Bank X heute in der Version 2.5 auf den Markt gebracht. Neu sind Unterstützung für das iTAN-Verfahren, das verbesserten Schutz vor so genannten "Phishern" bieten soll, Verbesserungen bei der Darstesllung der Buchungslisten, Unterstützung für Geldkarten, eine erweiterte TAN-Verwaltung, Unterstützung für HBCI mit DDV-Chipkarte sowie die automatische Auflösung von Sammelaufträgen in Einzelbuchungen. In der Professional-Ausführung von Bank X sind folgende Features hinzugekommen: Elster-Bibliohtke 2006 für die Umsatzsteuervoranmeldung, Dauerfristverlängerung und Lohnsteueranmeldung, Export von Elster-Protokollen und verbesserte grafische Reports. Updates auf Bank X gibt es ab zehn Euro. Anwender, die Bank X seit dem 12. März erworben haben, erhalten die neue Version gratis. Die Online-Banking-Software, die als Universal Binary vorliegt, kostet 39 (Standard-Version) bzw. 79 Euro (Professional-Version). (sw)

(17:00 Uhr) Path Finder 4.1 läuft native auf Intel-Macs. Path Finder steht seit heute in der Version 4.1 (19,2 MB, mehrsprachig) zur Verfügung. Zu den Neuerungen zählen Anpassung an Intel-basierte Macs, Unterstützung für die Smart Folder des Finders, ein Browser für Datei-, Ordner- und Paketgrößen, ein verbesserter integrierter PDF-Viewer, E-Mail-Anbindung an Entourage und Eudora sowie diverse Detailverbesserungen und Bug-Fixes. Path Finder 4.1 ist ein leistungsfähiger File Browser, der über den Funktionsumfang des Finders weit hinausgeht. Eine Einzelplatzlizenz kostet 34,95 Dollar, das Update von Path Finder 4.0.x. ist kostenfrei. Die Software setzt Mac OS X 10.4 oder neuer voraus. (sw)

(14:30 Uhr) Parallels Workstation: Alternative zu Boot Camp. Boot Camp hat im IT-Markt für viel Aufsehen gesorgt - Apples kostenloses Tool ermöglicht es, Windows XP auf Intel-basierten Macs zu installieren und entweder in Mac OS X oder in Windows zu booten. Eine Alternative zu diesem Dual Boot-System sind so genannte Virtualisierungslösungen. So gibt es für Intel-Macs die Open Source-Software Q. Mit Q lassen sich Windows-Anwendungen in einem Fenster unter Mac OS X nutzen. Nun gibt es mit Parallels Workstation eine weitere Virtualisierungs-Lösung für Mac OS X. In isolierten Virtual Machines lassen sich unter Mac OS X beliebige x86-basierte Betriebssysteme wie etwa FreeBSD, Linux, Solaris und Windows nutzen. Der Betrieb erfolgt dabei gleichzeitig zu Mac OS X und zu laufenden Mac-Programmen. Parallels Workstation 2.1 ist für Mac OS X derzeit als Betaversion erhältlich. Die Finalversion soll für 39,90 Dollar angeboten worden. Parallels Workstation wird bereits seit längerem für Linux und Windows angeboten. Experten gehen davon aus, dass die nächste Version von Microsofts Virtual PC ebenfalls einer Virtualisierungs-Lösung entsprechen wird. (sw)

(14:15 Uhr) Neues Buch bei Addison-Wesly: "Mac OS X 10.4 Tiger - Intel Edition". Der Verlag Addison-Wesley hat das Buch "Mac OS X 10.4 - der PowerFinder für Ihren Mac" in einer überarbeiteten Ausgabe herausgebracht. "Mac OS X 10.4 Tiger - Intel Edition" (29,95 Euro) wurde um technische Hintergrundinformationen zu den neuen Macs mit Intel-Prozessor ergänzt. Das 384 Seiten umfassende Buch richtet sich auch weiterhin an Ein- und Umsteiger. Der Autor Uthelm Bechtel beschreibt leicht verständlich sowohl die Neuerungen von "Tiger" als auch die Grundlagen des Unix-basierten Apple-Betriebssystems und gibt Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die tägliche Arbeit und für die Lösung von Problemen. Zu den weiteren Themen zählen der Umstieg von Windows, die Classic-Umgebung, das BSD-Subsystem und X11, das Installieren von Festplatten, Systempflege, Schutzmaßnahmen gegen unbefugte Zugriffe und Troubleshooting. Hinweis in eigener Sache: Wenn Sie dieses Buch erwerben möchten, dann benutzen Sie bitte den angegebenen Amazon.de-Partnerlink (die Lieferung ist kostenfrei). Amazon ist weltweit als schneller und zuverlässiger Buchhändler bekannt - und durch Ihren Kauf via Partnerlink unterstützen Sie gleichzeitig MacGadget. Herzlichen Dank! (sw)

(13:45 Uhr) RealBasic 2006 Release 2 mit vielen Verbesserungen. Wie Real Software mitteilte, ist ab sofort RealBasic 2006 Release 2 verfügbar. Die jüngste Version der Entwicklungsumgebung soll mehr als 150 Detailverbesserungen und Bug-Fixes mit sich bringen, u. a. in Bereichen wie Code Editor, Window Editor, Project Editor, Compiler und Built Applications. Außerdem wurde eine neue Version des Tools Lingua integriert. Lingua hilft bei der Lokalisierung von Anwendungen. Käufer von RealBasic 2006 erhalten das neue Release als kostenfreies Update. Real Software arbeitet derzeit an der Anpassung von RealBasic an Intel-basierte Macs. Außerdem soll RealBasic bald um ein Cocoa-Framework ergänzt werden. RealBasic 2006 ist zu Preisen ab 60 Euro zu haben. (sw)

(13:30 Uhr) Mac OS X 10.4.6 erzeugt neue Partitionen ohne Datenverlust. Apple hat Mac OS X 10.4.6 heimlich mit einer Funktion zur Erzeugung zusätzlicher Partitionen ohne Datenverlust ausgerüstet. Dies ging bislang nur mit kostenpflichtigen Zusatztools wie etwa iPartition. Das neue Feature in Mac OS X 10.4.6 lässt sich laut Mac Geekery allerdings nur auf Intel-basierten Macs verwenden, da es die so genannten GUID-Partitionstabellen voraussetzt - dieses Format kommt ausschließlich auf Intel-Macs zum Einsatz. Der Terminal-Befehl "diskutil" wurde in Mac OS X 10.4.6 um die Option "resizeVolume" ergänzt. Diese erlaubt es, eine bestehende Partition zu verkleinern oder zu vergrößern (falls genug Platz vorhanden ist). Mit weiteren Terminal-Befehlen lassen sich schließlich weitere Partitionen mit dem gewünschten Dateisystem erzeugen. Apple nutzt die neue Funktionalität in der Boot Camp-Software, um für die Installation von Windows XP eine weitere Partition anzulegen. Vor Einsatz dieser neuen Funktion empfiehlt es sich, alle Daten auf der Festplatte zu sichern. (sw)

(13:15 Uhr) Bastler installieren Windows Vista auf Intel-Mac. Mittels Apples neuer Boot Camp-Software ist es mehreren Bastlern gelungen, eine Betaversion von Windows Vista auf Intel-basierten Macs zu installieren. Die Prozedur ist allerdings mit einigen Schwierigkeiten verbunden, so berichtet ein Anwender, dass durch die Installation von Windows Vista das Booten von Mac OS X nicht mehr funktionierte. Ein anderer User hat jedoch dafür bereits eine Lösung gefunden: Es genüge, die "200 MB große EFI-Partition" zu entfernen. Anschließend lasse sich Mac OS X weiter verwenden. Boot Camp unterstützt offiziell derzeit nur Windows XP SP2 (Home und Professional). (sw)

(13:00 Uhr) Tragekoffer für MacBook Pro. MaxUpgrades hat heute einen Tragekoffer für das MacBook Pro vorgestellt. Das MaxProtect II Rigid Case ist exakt auf die Abmessungen des neuen Apple-Notebooks zugeschnitten und schützt es vor Kratzern und Stößen. Der Tragekoffer verfügt außen über eine schwarze Kunstlederschicht, innen soll eine Spezialbeschichtung Kratzer am MacBook Pro-Gehäuse vermeiden. MaxProtect II Rigid Case kostet 39 Dollar. (sw)

Freitag/Samstag, 07./08. April 2006

Die Top-News des Tages

(08.04., 21:00 Uhr) Intel-basierter iBook-Nachfolger für nahe Zukunft erwartet. Neuesten Presseberichten zufolge bereitet Apple die Einführung eines mit Intel-Chips ausgerüsteten iBook-Nachfolgers für die nahe Zukunft vor. Das neue Consumer-Notebook von Apple soll MacBook heißen - dies deutete sich bereits im Januar bei der Vorstellung des PowerBook-Nachfolgers MacBook Pro an, zuletzt bestärkten Apple-Anträge auf Eintragung von MacBook als Markennamen diese Spekulationen. Wie Think Secret meldet, sei die Produkteinführung des MacBook bereits angelaufen. Es soll über einen 13,3 Zoll-Breitformat-Bildschirm mit einer Auflösung von 1280x720 Pixeln verfügen. Auch AppleInsider rechnet mit einem 13,3 Zoll-Breitformat-LCD, das sowohl das 12 Zoll- als auch das 14 Zoll-iBook ersetzen soll. Als weitere Features nennt AppleInsider einen Core Duo-Prozessor mit mindestens 1,67 GHz, eine eingebaute iSight-Kamera, den MagSafe-Stromanschluss und Apples Front Row-Lösung. Beim verbauten Prozessor ist Think Secret etwas vorsichtiger, es seien sowohl Core Solo- als auch Core Duo-Konfigurationen denkbar. Beide Gerüchteportale sind sich jedoch darin einig, dass das MacBook schon in Kürze auf den Markt kommen wird: "Spätestens im Mai" laut Think Secret, "eher früher als später" laut AppleInsider. Ebenfalls bei Apple in der Pipeline: Ein MacBook Pro mit 17 Zoll-Breitformat-Bildschirm. Es könnte zeitgleich mit dem MacBook vorgestellt werden. (sw) - Meldung kommentieren -

(15:00 Uhr) Mac-Händlernetzwerk sieht bereits positive Effekte durch Boot Camp. Unter Mac-Händlern hat Boot Camp für viel Gesprächsstoff gesorgt. Apples Handelspartner erhoffen sich durch die neue Software einen höheren Absatz, gleichzeitig besteht aber auch die Notwendigkeit für grundsätzliche Überlegungen. Michael Hencke, Chef des Händlernetzwerks Comspot Partner Network, begrüßt die Einführung von Boot Camp. "Mit der Apple-Brille betrachtet ist Boot Camp eine erste echte Chance, dass 'Switcher' nun auch switchen werden. Nach ersten Tests ist die Performance durchaus vergleichbar und stellt alle bisherigen Emulationen in den Schatten. Der offizielle Weg sieht nach dem Kauf von Intel-basierter Mac-Hardware natürlich eine zusätzliche Lizenzierung von Windows XP vor, was neben der evtl. teureren Apple-Hardware weitere Kosten nach sich zieht. Inwieweit sich das wirtschaftlich sinnvoller darstellt, als wie bisher für bestimmte Zwecke einen Zweit-PC anzuschaffen, wird der Markt zeigen", erklärte Hencke gegenüber MacGadget.

Allerdings habe Boot Camp schon jetzt erste positive Auswirkungen gezeigt. Hencke rechnet für das Comspot Partner Network damit, dass der Absatz von Windows-basierten Computern zugunsten des Macs sinken wird. "Viele unserer Mac-Kunden haben für spezielle Aufgaben wie Banking, Finanzbuchhaltung, Warenwirtschaft oder Webseiten-Kontrolle Windows-Systeme im Haus. Für diese entfällt nun die Notwendigkeit, einen Windows-PC anzuschaffen und zu betreiben. Da dieser Effekt sich durch erste Stornierungen schon heute zeigt, bleibt nur zu hoffen, dass die Switcher entsprechend schnell nachrücken", so Hencke weiter. Hencke sieht Support-Anfragen für Windows durch Mac-User gelassen entgegen, da das Comspot Partner Network bereits seit Jahren plattformübergreifend aktiv und genügend Kompetenz in beiden Bereichen vorhanden sei. (sw) - Meldung kommentieren -

(02:30 Uhr) Apple-Aktie setzt Steigflug fort. Die Apple-Aktie hat am zweiten Tag in Folge an den Börsen stark zugelegt. Am Nasdaq Composite schaffte das Wertpapier erstmals seit Wochen wieder den Sprung über die Marke von 70 Dollar. AAPL gewann am Donnerstag 4,03 Dollar oder 6,00 Prozent auf 71,24 Dollar. Ähnlich die Situation an der Frankfurter Börse. Dort legte die Aktie des Mac-Herstellers um 4,82 Euro oder 8,94 Prozent auf 58,74 Euro zu. Bei Analysten und Anlegern festigt sich die Meinung, dass die neue Boot Camp-Software zu einem höheren Mac-Absatz führen wird. Daher war die Apple-Aktie am gestrigen Tag sehr gefragt, was das hohe Handelsvolumen von 95,15 Millionen Anteilsscheinen am Nasdaq - fast dreimal so hoch wie der Durchschnittswert - dokumentiert. Auch der Analyst Rich Farmer vom Finanzdienstleister Merrill Lynch rechnet mit einem positiven Effekt für den Mac-Absatz, allerdings sei noch nicht abzusehen, wie stark dieser ausfallen werde. Bereits gestern hatten sich viele Analysten positiv zu Boot Camp geäußert. Mehr zu Boot Camp erfahren Sie in unserem Special Report. (sw) - Meldung kommentieren -

(02:00 Uhr) Neue Kolumne: Rico Pfirstinger über die neuen Chancen für Apple. Boot Camp ist nach wie vor das beherrschende Gesprächsthema unter Mac-Usern. Chancen und mögliche Gefahren für die Mac OS X-Plattform, die durch die neue Apple-Software entstehen, werden kontrovers diskutiert. MacGadget-Mitarbeiter Rico Pfirstinger hat die neuesten Entwicklungen in seiner Kolumne "Tödliche Umarmung?" analysiert: "Endlich hat Steve Jobs die Katze aus dem Sack gelassen: Apple ist in Zukunft nicht nur Intel- sondern auch Windows-kompatibel. Und gerade deshalb ist der Mac auch künftig kein PC wie jeder andere. Der Mac der Zukunft ist ein eleganter Alleskönner, und Alleskönner haben einen satten Marktanteil. Die Börse hat das umgehend erkannt:" Lesen Sie weiter... (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 07./08. April 2006

(08.04., 20:00 Uhr) Kurzmeldungen: Spielepublisher zu Boot Camp, Microsoft-Konkurrent für GarageBand? Steve Jobs hat eine geplante Reise nach Indien verschoben, so AppleInsider - Apple errichtet dort derzeit ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum. +++ XLR8yourmac hat Benchmark-Tests mit Cinebench auf zwei Intel-Macs durchgeführt - jeweils unter Mac OS X sowie Windows XP. +++ Ende Mai findet in Heidelberg ein InDesign- und Creative Suite-Anwenderkongress statt. +++ Apples neuer Retail Store in Manhattan nimmt Formen an - der Laden befindet sich in der Fifth Avenue am Gebäude von General Motors und soll im Mai eröffnet werden. +++ MacObserver hat Stellungnahmen von Mac-Spielepublishern zu Boot Camp eingeholt. +++ Stella 2.2 ist ein kostenloser Atari 2600-Emulator. +++ Microsoft will GarageBand Konkurrenz machen, meldet das Magazin Publish. Die neue Musiksoftware Monaco soll Bestandteil von Windows Vista sein. (sw)

(08.04., 19:30 Uhr) Analyst: Boot Camp beschleunigt Halo-Effekt. Nach Ansicht des Analysten Gene Munster vom Finanzdienstleister Piper Jaffray wird Apples neue Boot Camp-Software, die die Nutzung von Windows XP auf Intel-Macs ermöglicht, den so genannten iPod-Halo-Effekt beschleunigen. Schon in diesem Jahr könnte der weltweite Marktanteil des Macs 3,5 Prozent erreichen (bislang 2,5 Prozent), für 2007 prognostiziert Munster einen Marktanteil von bis zu fünf Prozent. Nach dem in den letzten Monaten viel diskutierten Halo-Effekt wirkt sich die Popularität des iPod positiv auf den Absatz des Macs aus, und auch tatsächlich stiegen die Mac-Verkaufszahlen im vergangenen Jahr deutlich an. Munster bewertet die Apple-Aktie weiter mit "outperform" bei einem 52 Wochen-Kursziel von 103 Dollar. Unterdessen hat die Banc of America das Kursziel für die Apple-Aktie von 83 auf 77 Dollar herabgesetzt. Der iPod- und Mac-Absatz würde zwar wachsen, jedoch derzeit etwas schwächer als erwartet, so die Begründung der Banc of America. (sw)

(08.04., 19:00 Uhr) Ableton: Live 5.2 läuft native auf Intel-Macs. Ableton hat heute die Verfügbarkeit von Live 5.2 bekannt gegeben. Das jüngste Release der Musikproduktionsumgebung läuft nach Angaben des Entwicklers native auf Intel-basierten Macs. Darüber hinaus wurden zahlreiche Bug-Fixes in Live 5.2 vorgenommen. Folgende Update-Regelung hat Ableton bekannt gegeben: Wer Live 5.x auf PowerPC-Macs oder Windows-Systemen nutzt, erhält das Bug-Fix-Update gratis. Gleiches gilt für Anwender, die Live 5.x am bzw. nach dem 10. Januar erworben haben und einen Intel-basierten Mac nutzen. Wer die Software vor diesem Zeitpunkt gekauft hat und auf Intel-Macs einsetzen möchte, zahlt 39 Euro für das Update. Diese Kosten sollen beim Kauf des Live 6.0-Upgrades, das für das dritte Quartal erwartet wird, rückerstattet werden. Für Live 6.0 verspricht Ableton Optimierung für den Core Duo-Prozessor von Intel und damit einhergehend deutliche Performance-Steigerungen. Weitere Details sollen im Sommer bekannt gegeben werden. (sw)

(17:00 Uhr) nova media bringt Mobile High Speed-Nachfolger. nova media hat den lange erwarteten Nachfolger von Mobile High Speed auf den Markt gebracht. Das Unternehmen hatte die neue Software launch2net erstmals im Januar exklusiv in einem Interview mit MacGadget angekündigt. launch2net ermöglicht den Aufbau einer GPRS-, EDGE-, UMTS- oder HSDAP-Verbindung ins Internet via Handy oder Datenkarte. In der neuen Anwendung, die alle wesentlichen Features von Mobile High Speed enthält, wurden laut nova media viele Kundenwünsche integriert. Eine wesentliche Neuerung ist der integrierte "Connect Button", der den Verbindungsaufbau aus launch2net heraus ermöglicht - die Verwendung der Apple-Anwendung "Internet Connect" wird dadurch überflüssig. launch2net unterstützt eine Vielzahl an Handys sowie Datenkarten und enthält die Verbindungsdaten der meisten Netzbetreiber weltweit. Zu den weiteren Funktionen zählen die Verwendung eigener Zugangsdaten, eine Zeit- und Datenvolumenanzeige und die manuelle Wahl eines Roamingpartners (für Handy und Datenkarte). launch2net benötigt Mac OS X 10.3 oder neuer. Eine an Intel-Macs angepasste Version soll in Kürze erscheinen. launch2net kostet 87 Euro, Upgrades sind ab 34,74 Euro zu haben. Ausgenommen sind Anwender, die Mobile High Speed nach dem 01. März erworben haben - diese erhalten launch2net kostenlos. Eine Demoversion von launch2net steht zum Download (8,4 MB, mehrsprachig) bereit. (sw)

(16:00 Uhr) Apple-Mitbegründer Steve Wozniak begrüßt Boot Camp. Steve Wozniak hat sich in die aktuelle Debatte um Boot Camp eingeschaltet. "Es ist eine großartige Sache für Apple", zitiert die New York Times den Apple-Mitbegründer. "Ich kann Apple-Hardware nun viel mehr Menschen als vorher empfehlen. Wenn Windows zu frustrierend und unerträglich wird, kann man einfach auf Mac OS X wechseln", so Wozniak weiter. Wie aus dem Artikel weiter hervorgeht, hat Apple die Vor- und Nachteile von Boot Camp genau abgewogen. "Wir haben lange und intensiv darüber nachgedacht. Aber klar ist: Der wichtigste Faktor ist der Mac-Marktanteil", so Phil Schiller, Vice President Worldwide Product Marketing von Apple. Die potentielle Gefahr, dass sich einige Softwareentwickler mit dem Hinweis, ihre Programme bzw. Spiele laufen auch unter Windows auf Apple-Hardware, vom Mac-Markt verabschieden könnten, werde durch die enormen Möglichkeiten, die Boot Camp eröffnet, bei weitem aufgewogen, sagte Schiller. (sw)

(14:30 Uhr) Adium X 1.0 mit vielen Verbesserungen. Voraussichtlich im nächsten Monat soll eine Betaversion von Adium X 1.0 erscheinen. Dies teilte der Chefentwickler des Open Source-Projekts, Evan Schoenberg, auf Anfrage von MacGadget mit. Das nächste Release des beliebten Instant Messengers soll über mehr als 200 Verbesserungen und Bug-Fixes verfügen. Dazu zählen beispielsweise ein Setup-Assistent, ein überarbeitetes Account-Management, verbesserte Unterstützung für AIM/.Mac (inklusive Dateitransfers), eine verfeinerte Benutzeroberfläche, eine erweiterte Anbindung an das Mac OS X-Adressbuch, verbesserte Unterstützung der Netzwerke MSN, Jabber sowie Gadu-Gadu, ein Manager zur Verwaltung von Erweiterungen, zusätzliche Funktionen zur Schutz der Privatsphäre und einfachere Verwaltung der eigenen Profildaten. An Adium X arbeiten laut Schoenberg viele ehrenamtliche Programmierer. Derzeit liegt die Software in der Version 0.8.9 vor, die als Universal Binary native auf PowerPC- und Intel-basierten Macs läuft. (sw)

(14:00 Uhr) nova media: phone plugins jetzt mit iSync 2.2 kompatibel. nova media hat die phone plugins an die neue Version 2.2 von Apples Synchronisationssoftware iSync, die mit Mac OS X 10.4.6 eingeführt wurde, angepasst. Die phone plugins sind eine Sammlung von Handydefinitionen für iSync. Dadurch lassen sich mehr als 20 Mobiltelefone von Motorola, Nokia, Siemens und Sony Ericsson, die offiziell nicht von Apple unterstützt werden, mit Mac OS X 10.4.6 verwenden. Die neue Version 2.2 der phone plugins verbessert außerdem die Unterstützung von Nokias Communicator-Produktlinie. Die phone plugins kosten 11,54 Euro. (sw)

(13:45 Uhr) 3D-Modeller Shade an Intel-Macs angepasst. e-frontier hat die 3D-Modelling- und Rendersoftware Shade in der Version 8.5 vorgestellt. Diese liegt als Universal Binary vor und soll nach Herstellerangaben auf Intel-Macs deutlich schneller arbeiten als auf Macs mit PowerPC-Prozessor. Zu den weiteren Neuerungen in Shade 8.5 gehören u. a. der Im- und Export von 3D-Sound, QuickTime VR-Export, ein Plug-in zur Erzeugung umfangreiche Nebel-Effekte und eine verbesserte Benutzeroberfläche. Shade 8.5 ist zu Preisen von 199,99 (Standard) und 899,99 Dollar (Professional) zu haben. Für User von Shade 8.0 gibt es ein kostenfreies Update. (sw)

(13:30 Uhr) EyeTV: TV-Receiver/Recorder für analoges Fernsehen. Mit EyeTV 250 hat Elgato eine Kombination aus TV-Receiver und -Recorder für analoges Fernsehen vorgestellt. Das Gerät, das im Gehäusedesign an den Mac mini angelehnt ist und in den Abmessungen dem iPod der ersten Generation entspricht, kommt Ende April für 199 Euro in den Handel. "EyeTV 250 verfügt über einen leistungsfähigen Hardware-Encoder, der analoge Fernsehsignale in die Formate MPEG-1 oder MPEG-2 wandelt. Neben der TV-Funktionalität bietet EyeTV 250 auch fortschrittliche Funktionen zur Digitalisierung von VHS-Kassetten sowie zum Anschluss einer Spielekonsole an den Mac", so der Hersteller. Zum Lieferumfang von EyeTV 250, das über die USB 2.0-Schnittstelle mit dem Mac verbunden wird, gehört die Software EyeTV 2.1 (Universal Binary) zur Wiedergabe und Aufzeichnung von TV-Sendungen. Aufgenommenes Filmmaterial lässt sich auf DVD brennen oder in verschiedene Formate exportieren, darunter 5G iPod, iLife, Final Cut Pro, DVD Studio Pro, H.264 oder PlayStation Portable. Ebenfalls verfügt EyeTV 2.1 über einen Assistenten, der das Überspielen von Videokassetten auf DVDs erleichtert. EyeTV 250 benötigt einen Mac mit G4-, G4- oder Core Duo/Solo-Prozessor und Mac OS X 10.4.x. (sw)

(13:15 Uhr) Neue Version von "Missing Sync for Windows Mobile" angekündigt. Mark/Space will in naher Zukunft die Version 2.5 von "Missing Sync for Windows Mobile" auf den Markt bringen. Diese soll Handhelds mit Windows Mobile 5.0 unterstützen und native auf Intel-basierten Macs laufen. Das Update soll Käufern von "Missing Sync for Windows Mobile" 2.0 kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Eine Alphaversion steht bereits jetzt zum Download bereit, zur Nutzung wird eine Lizenz von "Missing Sync for Windows Mobile" 2.0 benötigt. Das Tool gleicht Daten zwischen Mac OS X und Windows Mobile-basierten PDAs und Smartphones ab. Außerdem lässt sich Software auf den Geräten installieren. (sw)

(13:00 Uhr) Bildbearbeitung PhotoLine 32 verbessert. Der Software-Entwickler Computerinsel bietet das Bildbearbeitungsprogramm PhotoLine 32 seit kurzem in der Version 12.5 (9,9 MB, mehrsprachig) an. Zu den Neuerungen zählen die Verwaltung von ICC-Farbprofilen, eine Hilfsfunktion zur Erzeugung von Ebenenmasken, ein verbesserter PDF- und BMP-Export, zusätzliche Textwerkzeuge, eine verfeinerte Benutzeroberfläche, Unicode-Unterstützung in Textebenen sowie etliche Detailverbesserungen. Photoline 32 ist u. a. mit einem Vektorgrafik-Tool, einer Batchkonvertierung, allen gängigen Bildbearbeitungsfunktionen, CMYK-Unterstützung, einem Tool zur Erzeugung von Textebenen und zahlreichen Spezialeffekten ausgerüstet. Photoline 32 kostet 59 Euro (Update von Version 12.0: kostenlos) und läuft unter Mac OS X und Windows. Für Intel-basierte Macs gibt es eine Universal Binary-Betaversion (15,5 MB, mehrsprachig) von PhotoLine 32 12.0. (sw)

Donnerstag, 06. April 2006

Die Top-News des Tages

(14:00 Uhr) Microsoft reagiert auf Boot Camp. In einer Stellungnahme hat Microsoft heute auf die neue Boot Camp-Software von Apple reagiert. "Das aktuelle Announcement von Apple belegt, dass das Betriebssystem Windows von einigen Mac-Usern auf ihren Mac-Rechnern zur Erledigung spezifischer Aufgaben erforderlich ist. Die Microsoft Macintosh Business Unit kommt dieser Nachfrage durch Bereitstellung der Emulationssoftware Virtual PC bereits nach", heißt es in einer Pressemitteilung des Softwaregiganten. Microsoft weist auf das Fünf-Jahres-Abkommen mit Apple hin, das auf der MacWorld Expo in San Francisco bekannt gegeben wurde. Dieses beinhalte die Weiterentwicklung von Office (für PowerPC- und Intel-Macs) als auch von Virtual PC. Gleichzeitig gibt Microsoft die weitere Richtung für Virtual PC vor. Während Boot Camp die separate Nutzung von Windows XP auf Intel-Macs ermöglicht, strebt Microsoft offenbar eine so genannte Virtualisierungs-Lösung an: "Microsoft fokussiert sich weiterhin darauf, seinen Kunden eine vollständig integrierte Lösung bereit zu stellen, die ein reibungsloses Zusammenspiel mit dem Windows-Betriebssystem ermöglicht. VPC für Intel-basierte Macs befindet sich derzeit in der Entwicklungsphase und wird voraussichtlich Ende 2006 für Intel CPUs erscheinen". Mit einer solchen Virtualisierungs-Lösung (eine Art Emulations-Umgebung) lassen sich Windows-Programme innerhalb von Mac OS X nutzen, ohne in Windows zu booten. "Die Zusammenarbeit mit Apple ist hier besonders eng, um jede Veränderung im OS sofort in die Entwicklung des neuen VPC einfließen zu lassen", ergänzt Britta Best, Produkt Marketing Managerin für Office Mac. Microsoft unterstrich erneut, an neuen Versionen von Office und MSN Messenger für Mac OS X zu arbeiten, die native auf Intel-basierten Macs laufen. (sw) - Meldung kommentieren -

(03:00 Uhr) Boot Camp: AAPL steigt um 10%, Analysten erwarten Marktanteilszuwachs. Die Vorstellung der neuen Apple-Software Boot Camp, die die Installation und Nutzung von Windows XP auf Intel-Macs ermöglicht, hat an der Börse für eine Kursexplosion der Apple-Aktie gesorgt. Am New Yorker Technologieindex Nasdaq Composite legte das unter dem Kürzel AAPL notierte Wertpapier bei starkem Handel um 6,04 Dollar oder 9,87 Prozent auf 67,21 Dollar zu. An der Frankfurter Börse, die zwei Stunden früher als der Nasdaq schließt, stieg der Kurs der Apple-Aktie um 3,75 Euro oder 7,47 Prozent auf 53,92 Euro. Die Analysten bewerten die Einführung von Boot Camp positiv. Shaw Wu von American Technology Research sieht darin einen "Big Deal", durch den Apple weitere Anteile im Computermarkt gewinnen werde. Die Option, Windows auf einem Mac zu nutzen, mache die Mac-Plattform für potentielle Switcher interessanter. Wu hält an der Kaufempfehlung für die Apple-Aktie und am Kursziel von 101 Dollar fest. Ähnlich positiv beurteilt der Analyst Chris Withmore von der Deutschen Bank die Situation: "Boot Camp erweitert die Marktreichweite des Macs enorm". Für User, die auf bestimmte Windows-basierte Business-Anwendungen angewiesen sind, sei der Mac nun eine Option. Bill Shope von JP Morgan schätzt, dass jedes zusätzliche Prozent Marktanteil für Apple einen Umsatzanstieg von zwei Milliarden Dollar und mehr als 30 Cents je Aktie zusätzlichen Gewinn bedeuten würde. Nach Ansicht von Van Baker von der Marktforschungsfirma Gartner hat Apple mit Boot Camp eine Hürde, Anwender zum Umstieg auf den Mac zu bewegen, beseitigt. (sw) - Meldung kommentieren -

(02:00 Uhr) Umfrage: Hat Apple mit Boot Camp einen Schritt in die richtige Richtung getan? Im Juni 2005 sorgte Apple für eine große Überraschung in der IT-Branche: Das Unternehmen kündigte den Umstieg auf Intel-Chips an. Zehn Monate später beherrscht der Mac-Hersteller erneut die Schlagzeilen: Mit der kostenlosen Software Boot Camp lässt sich Windows XP auf Intel-basierten Macs installieren. Der Hintergrund ist klar: Apple will mit diesem Schritt vermehrt Windows-Anwender zum Wechsel auf den Mac bewegen. Oftmals scheiterte in der Vergangenheit der Umstieg an einzelnen Programmen, die nicht für den Mac zur Verfügung stehen, für den wechselwilligen User jedoch wichtig sind. Nun können diese Anwender die einfache Bedienung, das Look & Feel und die hohe Sicherheit von Mac OS X genießen und bei Bedarf einfach in Windows XP booten, um etwa die für den Beruf zwingend notwendige Business-Anwendung oder das Lieblingsspiel zu starten. Nach Ansicht von Analysten wird diese neue Offenheit Apples die Mac OS X-Userbasis deutlich verbreitern und für einen steigenden Mac-Absatz sorgen. Dazu unsere Umfrage: Hat Apple mit Boot Camp einen Schritt in die richtige Richtung getan?

Die vorherige Umfrage ("Welches neuartige Produkt wünschen Sie sich von Apple am meisten?") wurde mit 2190 abgegebenen Stimmen beendet. 35,2 Prozent der Leser, die sich an der Umfrage beteiligten, stimmten für ein Mac-Subnotebook, 18,1 Prozent für einen iPod mit Handy-Funktionen. Auf den weiteren Plätzen folgen ein Tablet-Mac mit 17,7, ein Apple-Handy mit 17,2, ein Photoshop-Konkurrent mit 6,9 und ein Online-Shop für Kinofilme mit 4,9 Prozent. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 06. April 2006

(21:00 Uhr) Kurzmeldungen: Boot Camp im Mittelpunkt, Apple gegen Apple Corps. Die Version 8.5.4 des Web-Browsers Opera beseitigt diverse Bugs und Sicherheitslücken. +++ Bei MacFixIt finden sich Troubleshooting-Tipps und Benchmarks zu Boot Camp. +++ TUAW hat ein Video einer Windows XP-Installation auf einem Intel-Mac veröffentlicht. +++ Die Apple-Handelskette Gravis ist im ersten Quartal um 22 Prozent gewachsen - die Vorstellung von Boot Camp werde für einen stärkeren Mac-Absatz sorgen, so Gravis-Chef Archibald Horlitz. +++ Apple hat sich das iPod shuffle-Logo als Markenzeichen eintragen lassen. +++ Der Wall Street-Kolumnist Walter S. Mossberg hat Boot Camp ausführlich getestet und analysiert. +++ Einen Boot Camp-First Look hat auch der Panic-Entwickler Cabel Sasser ins Netz gestellt. +++ Schlussplädoyers im Streit Apple vs. Apple Corps: Apples Anwalt hat sein Schlussplädoyer gehalten und erneut bekräftigt, dass Apple nach der im Jahr 1991 mit der Beatles-Firma getroffenen Vereinbarung berechtigt sei, das Apple-Logo für den iTunes Music Store zu verwenden. (sw)

(20:00 Uhr) Apple gründet Firma zur Vermögensverwaltung. Dank gut gehender Geschäfte ist Apples "Kriegskasse" gut gefüllt. Ende 2005 hatte der Mac-Hersteller 8,7 Milliarden Dollar an Bargeld und kurzfristigen Anlagen zur Verfügung. Nun hat Apple laut der BusinessWeek eine Tochterfirma gegründet, die sich ausschließlich mit der (steuergünstigen) Anlage und Verwaltung dieses Vermögens beschäftigt. Braeburn Capital - das Unternehmen wurde nach einer Apfelsorte benannt - hat seinen Sitz in Reno, Nevada, dem als Steuerparadies bekannten Bundesstaat, der keine Einkommensteuer und keine Steuern aus Vermögensgewinnen erhebt. Ähnliche Schritte haben bereits Intel, Microsoft und andere Firmen ergriffen, um Steuerzahlungen zu minimieren. (sw)

(18:00 Uhr) Comspot Partner Network: Kostengünstiges Windows XP bei Mac-Kauf. Das Comspot Partner Network hat ein Bundle aus Intel-Mac und Windows XP geschnürt. Wer zwischen dem 06. und dem 30. April einen beliebigen Intel-basierten Mac erwirbt, erhält auf Wunsch eine Lizenz von Windows XP Professional Multilingual SP2 zum Sonderpreis von 139,90 Euro. Es handelt sich nach Angaben des Händlernetzwerks dabei um so genannte System Builder-Versionen: "Es sind kostengünstige Vollversionen und vollwertige Original Microsoft-Produkte. Die Lieferung erfolgt in einer DVD-Umverpackung bzw. ohne farbige Umverpackung, die eine CD-ROM und ein 'Erste Schritte' Handbuch entweder in gedruckter Form oder als Online-Hilfe auf der CD enthält". Support durch Microsoft ist bei den System Builder-Versionen allerdings nicht inbegriffen. Das Angebot gilt bei allen dem Comspot Partner Network zugehörigen Händlern. Mit Apples neuer Boot Camp-Software lässt sich Windows XP auf allen Intel-Macs installieren. (sw)

(17:00 Uhr) FontAgent Pro 3.2 mit Performance-Verbesserungen. Die Schriftenverwaltung FontAgent Pro ist jetzt in der Version 3.2 erhältlich. Nach Angaben von Insider Software wurde eine neue Datenbank-Technologie implementiert, die für deutliche Performance-Zuwächse sorgen soll. Außerdem soll das Update sicherstellen, dass sämtliche User-Dateien in den entsprechenden Home-Verzeichnissen gespeichert werden. Das ab Mac OS X 10.3 lauffähige FontAgent Pro 3.2 kostet 89,95, die Workgroup Edition 129,95 Dollar. Käufer von FontAgent Pro 3.x können die Demoversion (7,4 MB, englisch) als Update einsetzen. (sw)

(13:30 Uhr) Spiele-Publisher ASH bezieht Stellung zu Boot Camp. Durch die Einführung von Boot Camp haben Besitzer eines Intel-Macs die Möglichkeit, auf den großen Pool an Windows-Spielen zuzugreifen. Da Spiele in den meisten Fällen zuerst für Windows und erst später bzw. überhaupt nicht für den Mac erscheinen, sind bei Spielefans Befürchtungen aufgekommen, wonach der Mac-Spielemarkt bedroht sei. Dazu nimmt Volker Ritzhaupt, Geschäftsführer von Application Systems Heidelberg, Stellung: "Für die Spiele bleibt es bei derselben Aussage wie vor sechs Monaten. Man muss die Entwicklung beobachten. Wer einen Mac gekauft hat, weil er Windows und die Probleme, die sich damit verbinden, nicht will, der wird weiterhin ein Mac-Spiel kaufen. Ob das genug Leute sind, um eine Mac-Portierung zu rechtfertigen, müssen diejenigen entscheiden, die die Lizenzen kaufen, also Aspyr, Feral, MacSoft, Freeverse und Co. Wir werden weiterhin Spiele für den Mac lokalisieren und anbieten. Die Portierungen machen wir nicht selbst, daher können wir auch die Entscheidung nicht treffen, ob etwas portiert wird. Unter Linux sind alle Spieleportierer untergegangen, weil ein Dual-Boot möglich ist - und das obwohl sich unter Linux-Usern vermutlich noch fanatischere Windows-Hasser finden lassen als auf der Mac-Seite. Allerdings ist das auch eine Mentalitätsfrage. Wer Linux installiert hat, fürchtet sicher auch keine Treiberinstallation unter Windows. Mac-User ticken hier ein wenig anders. Ob das die Wartezeit auf eine Mac-Portierung rechtfertigt wird sich zeigen". Application Systems Heidelberg produziert und/oder vertreibt die deutschen Versionen der Spiele von Aspyr, Graphsim, MacSoft, Feral und Runesoft. (sw)

(13:00 Uhr) Arktis eröffnet iPod-Store. Das bislang nur im Versandhandel tätige Unternehmen Arktis hat einen iPod-Store eröffnet. Das Ladengeschäft ist in der Arktis-Firmenzentrale in 48270 Rosendahl-Osterwick (35 Minuten vom Ruhrgebiet entfernt) angesiedelt und hat von Montag bis Freitag von 09:00 bis 17:00 Uhr und am Samstag von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. "Hier gibt es über 1000 Produkte rund um den iPod zu entdecken. iPod-Zubehör für zuhause, unterwegs und für das Auto gibt es ebenso wie einen kompletten Auto-iPod Einbauservice. Außerdem können Kunden sich über passende Kopfhörer oder Boxensysteme informieren lassen und diese probehören", so Arktis. (sw)

(12:00 Uhr) Pacifist 2.0 mit vielen Verbesserungen. Das beliebte Programm Pacifist liegt seit heute in der Version 2.0 (1,2 MB, englisch) vor. Pacifist stellt den Inhalt von .pkg-Paketdateien dar und kann einzelne Bestandteile dieser Pakete extrahieren. Dies ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn Teile einer Betriebssystem- oder Software-Installation beschädigt oder versehentlich gelöscht wurden. Diese Bestandteile können mit Pacifist separat ersetzt werden, ohne das gesamte Paket zu installieren. Zu den Neuerungen in Pacifist 2.0 zählen volle Unterstützung von Mac OS X 10.4.x, Anpassung an Intel-basierte Macs, Unterstützung für .dmg-, .bom-, .pax-, .tar-, .tar.gz- und .tgz-Archivdateien, Unterstützung für die Paketdateien von Software Restore, iLife und Developer Tools sowie diverse Bug-Fixes und Detailverbesserungen. Pacifist kostet 20 Dollar und setzt Mac OS X 10.2 oder neuer voraus. Das Update von der Version 1.x ist gratis. (sw)

(03:15 Uhr) Neues Buch bei Addison-Wesly: "Mac OS X 10.4 Tiger - Intel Edition". Der Verlag Addison-Wesley hat das Buch "Mac OS X 10.4 - der PowerFinder für Ihren Mac" in einer überarbeiteten Ausgabe herausgebracht. "Mac OS X 10.4 Tiger - Intel Edition" (29,95 Euro) wurde um technische Hintergrundinformationen zu den neuen Macs mit Intel-Prozessor ergänzt. Das 384 Seiten umfassende Buch richtet sich auch weiterhin an Ein- und Umsteiger. Der Autor Uthelm Bechtel beschreibt leicht verständlich sowohl die Neuerungen von "Tiger" als auch die Grundlagen des Unix-basierten Apple-Betriebssystems und gibt Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die tägliche Arbeit und für die Lösung von Problemen. Zu den weiteren Themen zählen der Umstieg von Windows, die Classic-Umgebung, das BSD-Subsystem und X11, das Installieren von Festplatten, Systempflege, Schutzmaßnahmen gegen unbefugte Zugriffe und Troubleshooting. Hinweis in eigener Sache: Wenn Sie dieses Buch erwerben möchten, dann benutzen Sie bitte den angegebenen Amazon.de-Partnerlink (die Lieferung ist kostenfrei). Amazon ist weltweit als schneller und zuverlässiger Buchhändler bekannt - und durch Ihren Kauf via Partnerlink unterstützen Sie gleichzeitig MacGadget. Herzlichen Dank! (sw)

(03:00 Uhr) Bericht: Entwicklung von Apple Remote Desktop 3.0 abgeschlossen. Seit längerem arbeitet Apple an der Version 3.0 der Remote Control-Software Remote Desktop. Wie nun das Gerüchtemagazin AppleInsider meldet, soll die Entwicklung der neuen Anwendung abgeschlossen sein. Remote Desktop 3.0 soll ein Dutzend bedeutender Neuerungen bieten, darunter beispielsweise echter Drag & Drop-Support, Unterstützung der Spotlight-Suchtechnologie von Mac OS X 10.4.x, verschlüsselte Dateitransfers, das Beschränken der Bandbreite für Dateitransfers, zusätzliche Reporting-Features, verbesserte Directory Services-Anbindung, ein Dashboard-Widget und eine überarbeitete Benutzeroberfläche. Außerdem soll die Software native auf Intel-basierten Macs laufen. Die Markteinführung von Remote Desktop 3.0 wird für die nahe Zukunft erwartet. (sw)

(02:45 Uhr) Textverarbeitung Mellel als Universal Binary erschienen. Die Textverarbeitung Mellel liegt ab sofort in der Version 2.0.7 (18,7 MB, mehrsprachig) vor. Diese wurde nach Angaben des Entwicklers RedleX an Intel-basierte Macs angepasst. Mellel 2.0.7 benötigt mindestens Mac OS X 10.2 und kostet 49 Dollar, das Update von Version 2.0.x ist gratis. Die Software bietet alle gängigen Textverarbeitungsfunktionen, eine Funktion zur Erzeugung von Tabellen, Stil- und Dokumentvorlagen, Spalten, eine Wörtertrennung, eine Fuß- und Endnotenverwaltung, Im- und Export im RTF-Format, Statistiken und die Möglichkeit, arabische, chinesische, hebräische, koreanische und japanische Texte zu öffnen und zu bearbeiten. (sw)

(02:30 Uhr) Neuer Intel-Chipsatz verspricht bessere Grafikleistung. Der im neuen Mac mini enthaltene Grafikprozessor GMA950 von Intel ist dem in den Vorgängermodellen verbauten Radeon 9200 von ATI in vielen Punkten deutlich überlegen. So unterstützt der GMA950 die Core Image-Technologie von Mac OS X 10.4.x, ermöglicht die Wiedergabe hoch auflösender HD-Filme und bringt in etlichen Bereichen wie Benutzeroberfläche oder Scrollen durch Dokumente eine höhere Leistung als der Radeon 9200. Durch das Fehlen eines Vertex-Shaders und eines separaten Grafik-Arbeitsspeichers eignet sich der GMA950 jedoch kaum für moderne 3D-Spiele. Doch schon die nächste Mac mini-Generation könnte Abhilfe schaffen. Wie die DigiTimes meldet, will Intel in diesem Quartal das Chipsets G965 einführen. Es soll über einen verbesserten integrierten Grafikchip - den Nachfolger des GMA950 - verfügen, der besonders in den Bereichen 3D und Multimedia mit deutlichen Performance-Zuwächsen aufwarten soll. Außerdem soll der G965 für das schnelle DDR2-800-RAM ausgelegt sein. (sw)

(02:15 Uhr) Default Folder X an Intel-Macs angepasst. St. Clair Software hat eine neue Version des beliebten Tools Default Folder X vorgestellt. Die Version 2.5b1 (5,5 MB, englisch) liegt als Universal Binary vor und läuft native auf PowerPC- und Intel-basierten Macs. Zu den weiteren Neuerungen zählen u. a. das Erstellen von Zip-Archiven in Öffnen- und Sichern-Dialogen, Stabilitätsverbesserungen und das Hinzufügen von Spotlight-Kommentaren zu Dateien. Default Folder X 2.5 kostet 34,95 Dollar, das Update von der Version 1.x/2.0.x ist kostenlos. Die Software erweitert die Öffnen-/Sichern-Dialoge von Mac OS X 10.3 oder neuer um zahlreiche Features, wie z. B. zur Anzeige des aktuellen Pfads, zum Aufrufen zuletzt benutzter Dateien und Ordner, zum Umbenennen und Löschen von Dateien, zum Einblenden des Datei-Informationsfensters und die Auswahl gerade im Finder geöffneter Dateien. (sw)

Mittwoch, 05. April 2006

Die Top-News des Tages

(14:30 Uhr) Apple-Software installiert Windows XP auf Intel-Macs (2. Update). Mit einer neuen Software will Apple einen weiteren Anreiz für Windows-Anwender schaffen, auf einen Mac zu wechseln. Das heute vorgestellte Tool Boot Camp ermöglicht es, Windows XP auf einem Intel-basierten Mac zu installieren. Boot Camp liegt derzeit als Betaversion vor und steht kostenlos zum Download bereit. Es handelt sich dabei nach Angaben Apples um ein Feature von Mac OS X 10.5 "Leopard", der nächsten großen Version von Mac OS X, die im August auf der World Wide Developer Conference 2006 (WWDC) erstmals gezeigt werden soll. "Apple hat weder den Wunsch noch die Absicht, Windows zu verkaufen oder zu unterstützen. Da wir jetzt aber Intel-Prozessoren einsetzen haben viele Kunden ihr Interesse bekundet, Windows auf der überlegenen Hardware von Apple laufen zu lassen. Wir denken, dass Boot Camp es für Windows-Anwender noch verlockender machen wird, auf den Mac zu wechseln", so Philip Schiller, Vice President Worldwide Product Marketing von Apple in einer Pressemitteilung.

Boot Camp bietet einen grafischen Assistenten, der Schritt für Schritt durch den kompletten Installationsvorgang führt. Zu diesem gehören laut Apple die Einrichtung einer zweiten Festplattenpartition (ohne Beeinträchtigung der bestehenden Mac OS X-Installation), die Erstellung einer CD mit allen nötigen Windows-Treibern (zur Nutzung der Mac-Hardware unter Windows) und schließlich die Installation von Windows XP - hierzu werden die Installations-CDs von Windows XP Home Editon SP2 oder Windows XP Professional SP2 benötigt. Nach Abschluss der Installation können Anwender bei jedem Neustart wählen, ob sie Mac OS X oder Windows einsetzen wollen. Boot Camp setzt Mac OS X 10.4.6 voraus. Die finale Version der Software soll Bestandteil von Mac OS X 10.5 "Leopard" sein. Support für Boot Camp gibt Apple nicht, auch verkauft Apple keine Windows-Lizenzen. Feedback nimmt das Unternehmen unter der E-Mail-Adresse bootcamp@apple.com entgegen. +++ Nachtrag: Die Börse reagiert äußerst erfreut auf die Ankündigung von Boot Camp. Die Apple-Aktie liegt am Nasdaq Composite derzeit mit mehr als fünf Prozent im Plus. +++ Nachtrag 2: Zur Nutzung von Boot Camp muss die Firmware des Intel-Macs aktualisiert werden - die entsprechenden Updates finden sich hier. In einem Knowledge Base-Artikel erläutert Apple technische Details zu Boot Camp (mit FAQ). (sw) - Meldung kommentieren -

(12:00 Uhr) Apple gibt Mac OS X 10.4.6 zum Download frei (Update). Für Apples aktuelles Betriebssystem "Tiger" ist ein weiteres kostenfreies Update erschienen. Mac OS X 10.4.6 steht über die Software-Aktualisierung und via Web für PowerPC- und Intel-basierte Macs zum Download bereit. Zur Installation wird Mac OS X 10.4.5 vorausgesetzt. Das "Mac OS X Update 10.4.6 Combo" (PowerPC und Intel) bringt sämtliche "Tiger"-Installationen auf den neuesten Stand - es enthält die Verbesserungen aller bisher veröffentlichten "Tiger"-Updates. Wie MacGadget bereits berichtete, bringt Mac OS X 10.4.6 rund 200 Bug-Fixes und Detailverbesserungen in Programmen und Bereichen wie AppleScript, Safari, Drucken, .Mac, Cocoa, Carbon, OpenGL, Core Image, Core Graphics, Rosetta, Automator, Bluetooth, Calculator, Netzwerk, Brennen von CDs und DVDs, Finder, Help Viewer, QuickDraw, SMB, WebDav, Grafiktreiber und Geräteunterstützung mit sich. Neu ist iSync 2.2, das Unterstützung für zusätzliche Handys bietet. Die wichtigsten Änderungen von Mac OS X 10.4.6 hat Apple hier aufgelistet. Apple hat außerdem das Mac OS X Server 10.4.6-Update (auch als Combo-Ausführung erhältlich) freigegeben. Es beseitigt diverse Fehler, u. a. im Zusammenhang mit Apple File Services, SMB, NFS und Managed Client, daneben sind sämtliche Verbesserungen von Mac OS X 10.4.6 enthalten. +++ Nachtrag: Auf PowerPC-Macs wird nach der Installation von Mac OS X 10.4.6 zweimal ein Neustart durchgeführt. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 05. April 2006

(17:00 Uhr) Kurzmeldungen: WWDC 2006-Tickets für Studenten, Update für Motion. Der gesamte Musikkatalog der Dave Matthews Band ist nun im iTunes Music Store erhältlich. +++ Apple vergibt kostenlose WWDC 2006-Eintrittskarten an Studenten - Bewerbungen nimmt das Unternehmen ab sofort entgegen. +++ iProtect (8,99 Dollar) ist eine aus Mikrofasern gefertigte Einlage für das MacBook Pro - sie verhindert, dass auf Tastatur und Trackpad vorhandener Schmutz auf das Display gelangt. +++ Das Stuff Magazine spekuliert über die Einführung eines Bluetooth-iPod. +++ XPress 7.0-Anbindung für FontAgent Pro - das Plug-in ist für Anwender der Schriftenmanagementlösung kostenfrei; es läuft mit XPress 7.0b1 und b2. +++ "RF Remote for Front Row" ist eine neue Funk-Fernbedienung von Keyspan, die speziell für Apples Front Row-Software geeignet ist - sie bietet neun Tasten und kostet 39,99 Dollar. +++ Apple könnte seinen Marktanteil im Computer-Segment verdoppeln, meint Forrester Research. Allerdings müsste Apple noch mehr für die Bekanntheit seiner Marke tun. +++ Apple hat ein Update für Motion 2.1 veröffentlicht - die Version 2.1.1 behebt Probleme im Zusammenhang mit Mac OS X 10.4.6. Motion 2.1 ist Bestandteil von Final Cut Studio 5.1. +++ Mac OS X 10.4.6 enthält Bug-Fixes für diverse Spiele - so wurden Probleme im Zusammenhang mit World of Warcraft, True Crime und Die Sims behoben. (sw)

(16:00 Uhr) Japanische Bank stellt auf Macs um. Wichtiger Erfolg für Apple im Unternehmenssegment: Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge plant die Aozora Bank einen groß angelegten Umstieg auf Macs. Schon in wenigen Monaten sollen 90 Prozent der 2300 Desktop-Computer Macs sein. Mac OS X sei sehr zuverlässig und würde all die Funktionen bieten, die man benötige, sagte Bill Chute, Chief Technology Officer der Aozora Bank. Außerdem seien Macs stabiler und sicherer als Windows-Computer. Bereits jetzt stellen Macs 30 Prozent des Computerbestands in der japanischen Bank. Nach Ansicht von Analysten habe Apple dank Mac OS X und durch den Umstieg auf Intel-Chips beste Chancen, nicht nur unter Consumern, sondern auch im Unternehmensumfeld Marktanteile zu gewinnen. (sw)

(15:00 Uhr) Picture Rescue als Universal Binary erschienen. Picture Rescue von Prosoft Engineering liegt ab sofort in der Version 1.2 vor. Neu sind Anpassung an Intel-basierte Macs, verbesserte Unterstützung für AVI-Filmdateien und verbesserte Unterstützung für Canon-RAW-Fotos im CR2-Format. Die ab MacOS X 10.2 lauffähige Software stellt (versehentlich) gelöschte Fotos auf Speicherkarten von Digitalkameras wieder her. Unterstützt werden Speicherkarten aller Typen - sowohl in Digitalkameras als auch in Kartenlesern. Käufer von Picture Rescue 1.x können die Demoversion (3,5 MB, englisch) mit ihrer Seriennummer freischalten. Das Programm kostet 69,48 Euro. (sw)

(13:30 Uhr) Cumulus 7.0 mit nativer Unterstützung für Intel-Macs. Canto hat heute die Version 7.0 der Digital Asset Management-Lösung Cumulus angekündigt. Diese soll native auf Macs mit Intel-Prozessor laufen, darüber hinaus verspricht der Entwickler verbesserte Workflow- und Authentifizierungs-Funktionen sowie eine neue Web-Services-Benutzeroberfläche. "Beta-Tests der Universal-Version von Cumulus 7 auf den neuen Intel-basierten Mac-Rechnern haben schon erhebliche Leistungssteigerungen geliefert, die jeder Anwender im Kreativbereich oder in der Produktion zu schätzen wissen wird", so Canto-CEO Jennifer Neumann. Gleichzeitig verabschiedet sich Canto von der Carbon-Umgebung - Cumulus 7.0 soll eine echte Cocoa-Anwendung sein. Cumulus 7.0 soll im Frühsommer auf den Markt kommen. Der Server soll unter Mac OS X, Linux, Solaris und Windows, der Client unter Mac OS X und Windows laufen. Wer bis zum Erscheinen von Cumulus 7.0 eine Workgroup- oder Enterprise Soltuion-Lizenz von Cumulus 6.0 erwirbt, erhält ein kostenfreies Upgrade auf die neue Version. (sw)

(13:15 Uhr) Apple lädt zum Lehrer-Kongress 2006. Vom 12. bis zum 14. Mai richtet Apple den Lehrer-Kongress 2006 aus. Lehrer und Dozenten haben auf der Veranstaltung die Gelegenheit, sich in Workshops und Vorträgen über die neuesten Apple-Lösungen für den Einsatz in der (Hoch-) Schule zu informieren. "Der Lehrer-Kongress ist ein zweieinhalbtägiger Schulungskongress mit Schwerpunktthema Computer im Unterricht. Die Themen reichen von Musikkomposition, Textverarbeitung/Layout über Video im Unterricht bis hin zu Server-Schulungen und Softwarepräsentationen", so Apple. Die Teilnahmegebühr beträgt 249 Euro (ohne Übernachtungen) bzw. 299 Euro (mit zwei Übernachtungen). Frühbucher, die die Teilnahmegebühr bis zum 10. April entrichten, erhalten einen iPod shuffle. (sw)

(13:00 Uhr) Firefox gewinnt weiter Marktanteile. Der Open Source-Webbrowser Firefox wird immer beliebter. Wie aus den neuesten Zahlen der Marktforschungsfirma NetApplications.com hervorgeht, erreichte Firefox im März einen Marktanteil von 10,05 Prozent - im Februar waren es 9,75 Prozent. Marktführer ist weiterhin der Internet Explorer von Microsoft, der jedoch nur noch auf 84,7 Prozent kommt. Auf dem dritten Platz liegt Apples Browser Safari mit 3,2 Prozent. Experten gehen davon aus, dass Firefox auch in den kommenden Monaten beim Marktanteil zulegen wird. Im Sommer soll die Version 2.0 des Browsers erscheinen. Opera erreichte 0,54 Prozent. (sw)

(12:45 Uhr) "Hearts of Iron 2" wird ausgeliefert. Wie der Spielepublisher Runesoft heute mitteilte, wird die deutschsprachige Version des Strategiespiels "Hearts of Iron 2" ab sofort ausgeliefert. In "Hearts of Iron 2" nimmt der Spieler mit einem Land seiner Wahl am zweiten Weltkrieg teil, muss Schlachten gewinnen, diplomatisches Geschick beweisen und nach neuen Waffen forschen. Die neue Version wurde komplett überarbeitet und bietet ein verbessertes Kampfsystem, eine neue Karte, eine vereinfachte Benutzeroberfläche, einen neuer Technologiebaum sowie hunderte Detailverbesserungen. Zu den Features zählen u. a. detaillierte Diplomatie- und Produktionssysteme mit Hilfefunktion zur Vermeidung von Mikromanagement, Missions-basierte Luft- und Seekampfsysteme, 15 Schlachtenszenarien, 175 Länder und ein kooperativer Mehrspielermodus. Das Spiel ist ab zwölf Jahren freigegeben, kostet 40 Euro und benötigt mindestens einen mit 500 MHz getakteten G3-Prozessor, 256 MB RAM und Mac OS X 10.4.x. (sw)

(12:30 Uhr) Fast DVD Copy an Intel-Macs angepasst. Velan Software hat die Version 4.0.3 (7,7 MB, englisch) von Fast DVD Copy auf den Markt gebracht. Diese liegt als Universal Binary vor, zudem wurden etliche Bugs beseitigt. Die ab Mac OS X 10.2 lauffähige Software (Preis: 99,95 Dollar) kopiert Video-DVDs (NTSC, PAL sowie DVD-+R-Medien) ohne Regionalcode, CDs sowie Playstation 2-Spiele. Menüs, Untertitel, verschiedene Sprachen und Mehrkanal-Audiospuren werden einzeln oder komplett mitkopiert und können auf Wunsch auch weggelassen werden. Das Update von einer früheren Fast DVD Copy-Version ist kostenfrei. (sw)

(12:15 Uhr) Delicious Library 1.6.2 verbessert Barcode-Scanner. Delicious Monster bietet die Medienverwaltungssoftware Delicious Library jetzt in der Version 1.6.2 (11,0 MB, mehrsprachig) an. Neu sind ein verbesserter Barcode-Scanner und einige Fehlerkorrekturen. Das Update ist für Käufer von Delicious Library 1.x kostenlos. Das ab Mac OS X 10.3 lauffähige Programm (Universal Binary) kostet 39,95 Dollar und dient zur Verwaltung von Büchern, Filmen, Videospielen und Musik über eine einfach zu bedienende Benutzeroberfläche. Mittels der iSight von Apple lässt sich Delicious Library auch als Barcode-Scanner verwenden. (sw)

Montag, 03. April 2006

Die Top-News des Tages

(20:00 Uhr) Fronten zwischen Apple und Musiklabels weiter verhärtet. In den Verhandlungen zwischen Apple und der Musikindustrie gibt es weiter keine Bewegung. Wie bekannt, laufen in diesem Monat die im April 2003 - kurz vor der Eröffnung des iTunes Music Store - zwischen Apple und den vier großen Recordlabels geschlossenen Verträge über den Online-Vertrieb von Musik aus. Während Apple an dem einheitlichen Preis von 99 Cents je Song festhalten will, möchte die Musikindustrie ein abgestuftes Modell durchsetzen. Danach sollen Neuerscheinungen teilweise mehr als 99 Cents kosten, ältere Titel könnten jedoch auch für einen niedrigeren Preis angeboten werden. Die Gespräche dauern nun schon seit Monaten an. Apple-CEO Steve Jobs argumentiert, dass die Labels schon jetzt mehr an einem Lied verdienen würden als beim Vertrieb via CD, bei dem Zusatzkosten anfallen. Die Musikindustrie will ihrerseits von neuen Singles und Alben verstärkt profitieren. Der Analyst Matt Kleinschmit von der Marktforschungsfirma Ipsos Insight glaubt, dass Apple bei den Verhandlungen über eine Verlängerung der Verträge am längeren Hebel sitzt. Der iTunes Music Store hat in den USA einen Marktanteil von knapp 80 Prozent und ist auch in anderen Ländern führend. Kleinschmit bezweifelt, dass die Musikindustrie es sich leisten könne, den Rückzug aus dem iTunes Music Store anzutreten. (sw) - Meldung kommentieren -

(15:00 Uhr) Apple entschuldigt sich für Verspätung bei Aperture 1.1. Apple hat auf die Kritik von Aperture-Usern wegen der verspäteten Einführung der Programmversion 1.1 reagiert. In einem Beitrag in Apples Diskussionsforum entschuldigte sich Joe Schorr, Product Manager Aperture, für die Verzögerung. "Ich kann Ihnen versichern, dass wir kurz vor der Fertigstellung des neuen Releases stehen. Allerdings waren wir der Ansicht, dass es im besten Interesse unserer Kunden ist, die Testphase ein wenig zu verlängern", schrieb Schorr. Aperture 1.1 soll im April auf den Markt kommen. Zu den Neuerungen zählen Anpassung an Intel-Macs, umfangreiche Performance-Optimierungen, eine verbesserte RAW-Qualität, zusätzliche Bearbeitungstools, verbesserte Exportoptionen sowie Unterstützung für Photoshop-Dateien mit Ebenen. Das Update wird für Käufer von Aperture 1.0 kostenfrei sein. (sw) - Meldung kommentieren -

(13:00 Uhr) Analyst lockert Prognose für neues Apple-Quartal. Seit wenigen Tagen läuft das dritte Quartal im Apple-Geschäftsjahr 2006. Die vor dem Hintergrund der Umstellung auf Intel-Chips mit Spannung erwarteten Zahlen des zweiten Quartals wird Apple am 19. April vorlegen. Unterdessen hat der Analyst Shaw Wu von American Technology Research seine Umsatz- und Gewinnprognose für das laufende Apple-Quartal leicht nach unten korrigiert. Er geht nun von einem Umsatz von 4,5 Milliarden Dollar, einem Gewinn von 44 Cents je Aktie und 8,5 Millionen verkauften iPods aus, meldet AppleInsider. Zuvor rechnete er mit Einnahmen in Höhe von 4,6 Milliarden Dollar, einem Nettoprofit von 46 Cents und neun Millionen abgesetzten iPods. Nach Ansicht von Wu hat Apple derzeit mit hohen Lagerbeständen von PowerPC-basierten Macs und iPod nanos zu kämpfen. Apple sei dabei, diese deutlich reduzieren, bereite sich aber gleichzeitig auf die Ankündigung neuer Produkte vor. Langfristig seien die Aussichten für Apple weiter sehr gut, Wu ließ daher seine Prognose für das zweite Quartal und das kommende Geschäftsjahr unverändert. Apple werde die Intel-Umstellung bis zum Beginn des neuen Geschäftsjahres abgeschlossen haben, für zusätzliche Umsätze könnten das neue Betriebssystem Mac OS X 10.5 "Leopard" und neue Entertainment-Produkte sorgen, so Wu, der die Apple-Aktie mit einem Kursziel von 101 Dollar zum Kauf empfiehlt. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 03. April 2006

(19:00 Uhr) Kurzmeldungen: Coca Cola von iPod-Werbung inspiriert, Petition gegen "laute" MacBooks Pro (Update). Coca Cola hat sich von Apples iPod-Werbekampagne inspirieren lassen, meldet Reuters. Die neue Werbekampagne "Welcome to the Coke side of life" wurde nach einer Analyse der iPod-Werbung erstellt. +++ Im US-Apple Store ist das MacBook Pro nun innerhalb von 24 Stunden lieferbar - in Europa beträgt die Lieferzeit drei Tage. +++ Der fünfte Geburtstag von Mac OS X sei ebenso bedeutend wie der 30. Jahrestag der Apple-Gründung, meint der Washington Post-Kolumnist Rob Pegoraro. Das Apple-Betriebssystem sei weit einfacher zu bedienen als Konkurrenzprodukte. +++ Bei Wikipedia findet sich eine Zeitleisten-Übersicht aller gebauten Macs von Apple. +++ MacBook Pro-Besitzer haben eine Petition gestartet, mit der Apple aufgefordert will, das Problem der "fiependen/zirpenden" MacBook Pro-Geräte offiziell anzuerkennen und eine Lösung anzubieten. Das Geräusch tritt nur bei einigen wenigen Geräten auf und kann durch diverse Software-Workarounds abgestellt werden. +++ Die PDF Print Engine von Adobe soll komplexe Grafiken und Transparenzeffekte in PDF-Dateien "genauer, zuverlässiger und schneller ausgeben", verspricht das Unternehmen. +++ Das Dashboard-Widget Fernsehen liegt nun als Universal Binary vor - es gibt einen Überblick über das aktuelle TV-Programm und verfügt über eine Erinnerungsfunktion. +++ Final Cut Studio lässt sich auf einem Mac mini installieren, unterstützt werde diese Kombination jedoch offiziell nicht, so Apple. +++ Nachtrag: Kanguru Solutions hat ein Flash-Drive mit 64 GB Kapazität vorgestellt. (sw)

(18:00 Uhr) "Die Sims 2: Nightlife" wird ausgeliefert. Aspyr Media liefert seit heute "Die Sims 2: Nightlife" in Nordamerika aus. Es handelt sich dabei um die zweite Erweiterung für die beliebte Simulation "Die Sims 2". Sie bietet u. a. ein neues Dating-System, 125 zusätzliche Objekte und neue exotische Sims. "In diesem AddOn können die Sims die Nacht zum Tag werden lassen und sich in das wilde Treiben einer komplett neuen Stadt stürzen. Egal, ob sie dort bis zur Dämmerung tanzen, sich auf eine Romanze mit einen anderen Sim einlassen oder auf der Bowling Bahn einen Strike nach den anderen werfen - es wird für sie eine unvergessliche Nacht werden!", so die Spielbeschreibung. In Kürze soll ein kostenloses Update für Nightlife erscheinen, dass eine Universal Binary-Version des Add-ons erhält. Eine deutschsprachige Ausführung von "Die Sims 2: Nightlife" wird für das Frühjahr erwartet. (sw)

(16:30 Uhr) Eovia stellt Carrara 5.1 vor. Erneut hat Eovia ein Update für das Animations-, Modelling- und Renderprogramm Carrara 5.0 veröffentlicht. Zu den Neuerungen in der Version 5.1 zählen nach Angaben des Entwicklers ein überarbeiteter Baum-Modeller, Stabilitätsverbesserungen, zusätzliche Effekte und eine Vielzahl an Bug-Fixes, beispielsweise im Zusammenhang mit dem Im- und Export, dem Modelling, der Oberfläche, dem Zwei-Monitor-Betrieb und dem Vertex Modeler. Das Update steht kostenfrei zum Download bereit. Carrara 5.1 kostet 549 (Pro) bzw. 249 Euro (Standard). (sw)

(14:30 Uhr) FileMaker-Entwicklerkonferenz im August. Eine Woche nach der World Wide Developer Conference 2006 von Apple findet die diesjährige FileMaker-Entwicklerkonferenzce statt. Die FileMaker Developer Conference - 13. bis 17. August in Orlando - steht unter dem Motto "FileMaker-Lösungen im Internet publizieren". "Die Referenten, allesamt FileMaker-Experten, werden die neuen Möglichkeiten hinsichtlich Web-Integration, Benutzerfreundlichkeit, individuelle Anpassungsmöglichkeiten und Produktivitätssteigerung der FileMaker 8-Produktfamilie veranschaulichen", kündigte die Apple-Tochterfirma heute an. FileMaker erwartet mehr als 1200 Entwickler und Kunden. Vorgesehen sind mehr als 60 Vorträge aus den Bereichen " Grundkenntnisse", "Fortgeschrittene", "Web Publishing" und "Workshops". Die Keynote hält FileMaker-Präsident Dominique Goupil. Die Teilnahme kostet 1295 Dollar pro Person, bei Anmeldung bis zum 30. Juni gibt es einen Frühbucherrabatt von 200 Dollar. (sw)

(14:15 Uhr) Comspot Partner Network zeigt Lösungen für Print, Design, Office und Web. Ende April startet das Händlernetzwerk Comspot Partner Network die Veranstaltungsreihe "Creative Pro Tour 06". In Zusammenarbeit mit Herstellern wie Adobe, Apple, Devon, FileMaker, Fujitsu, HP und Sony soll über Lösungen für Print, Web, Design, Foto und Office informiert werden. "Referenten geben in Vorträgen, Hands-On-Workshops und an Arbeitsplätzen wichtiges Fachwissen weiter und zeigen jede Menge Tipps und Tricks. Die vor allem aus der Kreativ-, Verlags-, bzw. Medienbranche erwarteten Besucher haben hier die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre über innovative Technologien zu informieren und entscheidende Wettbewerbsvorteile zu sichern", teilte das Comspot Partner Network heute mit. Auf der Veranstaltung, die sich an Professionals, Prosumer und IT-Entscheider richtet, werden zudem Sachpreise verlost. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Die "Creative Pro Tour 06" macht in Stuttgart, Kempten, Freiburg, Bielefeld und Hamburg Station. (sw)

(14:00 Uhr) Kostenloser MacOS X-Treiber für UMTS-Karten. equinux bietet ab sofort eine kostenlose Treiberlösung zur Nutzung von UMTS-Datenkarten (PC Card-Schnittstelle) mit PowerBooks an. Die Software Mobile UMTS ermöglicht den Aufbau sowohl von GPRS- als auch von UMTS-Verbindungen. Allerdings scheint die Software noch nicht weit entwickelt zu sein, denn derzeit wird nur die UMTS-Karte Novatel Merlin 530 unterstützt. Allerdings sei diese mit T-Online, Vodafane, ePlus/Base und O2 erfolgreich getestet worden, so equinux. Mobile UMTS benötigt mindestens Mac OS X 10.3. (sw)

(13:45 Uhr) Adobe lädt zum Branchentreff. Am 09. und 10. Mai findet in Köln der Adobe-Branchentreff "Adobe Live!" statt. " Dies ist nach der Macromedia-Uebernahme in Deutschland die erste Grossveranstaltung von Adobe, bei der Besucher konkret und anschaulich erfahren, wie Adobe mit seinem erweiterten Portfolio den Umgang mit Ideen und Informationen revolutioniert", teilte das Unternehmen mit. Zusammen mit Partnernfirmen wie Apple, Callas, HP, Sony und Wacom will Adobe Lösungen rund um die Creative Suite 2, Macromedia Studio 8.0 und Production Studio zeigen. Auf vier Bühnen sind mehr als 40 Vorträge geplant, daneben sollen zahlreiche Workshops durchgeführt werden. Die Teilnahme an "Adobe Live!" ist kostenfrei. (sw)

(13:30 Uhr) Tragetasche für MacBook Pro. MaxUpgrades hat heute eine Tragetasche für das MacBook Pro vorgestellt. MaxProtect wird aus Visco-Elastic Memory-Schaumstoff gefertigt und schützt das Notebook auf allen Seiten vor Kratzern und Stößen. Die beiden Reißverschlüsse kommen nach Herstellerangaben mit dem Gehäuse nicht in Berührung. Die schwarze Tasche verfügt über zwei Haltegriffe. MaxProtect kostet 26,99 Dollar und ist auch für andere Mac-Laptops erhältlich. (sw)

(13:15 Uhr) WinSwitch an Intel-Macs angepasst. Der Autor Wincent Colaiuta hat heute die Version 3.2 (1,5 MB, mehrsprachig) von WinSwitch veröffentlicht. Diese liegt als Universal Binary vor und läuft native auf PowerPC- und Intel-basierten Macs. Außerdem wurden diverse Detailverbesserungen und Bug-Fixes vorgenommen. WinSwitch ersetzt die Anzeige des Benutzernamens in der Menüleiste von Mac OS X 10.3 oder neuer (bei aktivierter Funktion "Schneller Benutzerwechsel") durch ein kleines Symbol - was besonders auf kleinen Bildschirmen Platz schafft. Wird es angeklickt, werden alle Nutzer angezeigt. Gegenüber dem Original-Menü soll es die Usersymbole besser anzeigen und Probleme, durch die einige Nutzer in der Liste nicht angezeigt werden, beheben. Außerdem lässt sich der "root"-Zugang auf Wunsch einblenden. Die Software ist Donationware. (sw)