Meldungen vom 11. bis 20. April 2006

Donnerstag, 20. April 2006

Die Top-News des Tages

(13:30 Uhr) Mac-Marktanteil in den USA unverändert. Der weltweite Computermarkt ist im ersten Quartal um 12,9 Prozent gewachsen. Dies geht aus neuesten Zahlen von IDC hervor. Marktführer bleibt Dell mit 18,1 Prozent, gefolgt von HP mit 16,4, Lenovo mit 6,4, Acer mit 5,5 und Fujitsu/Siemens mit 4,4 Prozent. Der Computerabsatz in den USA wuchs mit 5,3 Prozent unterdurchschnittlich. Apple hält laut IDC weiter einen Anteil von 3,7 Prozent (unverändert gegenüber dem Vorjahr). Unangefochtene Nummer eins ist Dell mit einem Marktanteil von 32,3 Prozent. Auf den weiteren Plätzen liegen HP mit 19,9, Gateway mit acht und Toshiba mit 4,1 Prozent. Ähnliche Zahlen gibt es von Gartner. Gartner sieht Apple im ersten Quartal in den USA bei 3,5 Prozent (Vorjahr: 3,6 Prozent), weltweit bei 2,3 Prozent. Das weltweite Stückzahlenwachstum lag bei 13,1, in den USA bei 7,4 Prozent. Apple ist wegen der Umstellung auf Intel-Chips im Januar, Februar und März deutlich schwächer gewachsen als in früheren Quartalen. Insgesamt verkaufte Apple im ersten Quartal vier Prozent mehr Macs als im gleichen Zeitraum des Jahres 2005. (sw) - Meldung kommentieren -

(12:30 Uhr) MacBook Pro mit 17 Zoll-Display kurz vor Ankündigung? Apple bereitet offenbar die Einführung eines weiteren Modells der noch jungen MacBook Pro-Produktreihe für die unmittelbare Zukunft vor. Wie aus übereinstimmenden Berichten der Gerüchtemagazine AppleInsider und Think Secret hervorgeht, soll ein MacBook Pro mit 17 Zoll-Breitformatbildschirm in der kommenden Woche auf der Medienfachmesse NAB (22. bis 27. April in Las Vegas) vorgestellt werden. Bis auf das größere Display und den schnelleren Prozessor - im Gespräch sind der Core Duo mit 2,16 und/oder 2,33 GHz - soll das neue Notebook in puncto Ausstattung dem 15 Zoll-MacBook Pro entsprechen. Der Core Duo 2,33 GHz ist noch nicht erhältlich, seine Auslieferung steht nach Expertenmeinung jedoch kurz bevor. Apple werde darüber hinaus auf der NAB einen ersten Einblick in Final Cut Studio 6.0 geben. Die Einführung eines Intel-basierten iBook-Nachfolgers sei jedoch nicht vor Mai zu erwarten. (sw) - Meldung kommentieren -

(12:00 Uhr) iPod-Marktanteil in Deutschland um 10% gestiegen. Während Apple den Markt für Audioplayer in Nordamerika, Australien, Großbritannien und Japan dominiert, blieb dem Unternehmen in Deutschland der Durchbruch im Vorjahr versagt. Doch nun gibt es eine Erfolgsmeldung für den IT-Konzern. Nach Zahlen des Marktforschungsunternehmens NPD Group konnte Apple den iPod-Marktanteil in Deutschland zuletzt nahezu verdoppeln. Auf Basis der verkauften Stückzahlen stieg der Anteil des iPod am Gesamtmarkt für Audioplayer im ersten Quartal dieses Jahres um zehn auf 21 Prozent. Apple geht davon aus, dass dieser Trend anhalten werde. "Der Markt ist noch nicht satt", zitiert die Nachrichtenagentur Reuters einen Apple-Sprecher. Insgesamt habe sich der Absatz von Computern und iPods in Deutschland positiv entwickelt: "Die Nachfrage lief auch hier gut." (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 20. April 2006

(17:00 Uhr) GraphicConverter in neuer Version. Lemke Software hat den weit verbreiteten GraphicConverter heute in der Version 5.8.2 veröffentlicht. Als Neuerungen nennt der Entwickler beispielsweise eine verbesserte Tonwertkorrektur, kleinere Verbesserungen an der Oberfläche, das Konvertieren von XMP-Metadaten in eine ANPA-Resource, eine verbesserte Ähnlichkeitssuche sowie zahlreiche Bug-Fixes, u. a. im Zusammenhang mit Intel-Macs sowie TIFF- und PDF-Dateien. Der GraphicConverter 5.8.2 liegt in drei Ausführungen vor: für Mac OS 8.6/9.x, für Mac OS X/PowerPC und als Universal Binary (PowerPC- und Intel-Macs). Die Software kostet 25 Euro, das Update ist kostenlos. Der GraphicConverter ist ein leistungsstarkes Grafikprogramm, das Bilder in mehr als 180 Formaten importieren und 75 Formaten exportieren kann. Darüber hinaus bietet der GraphicConverter viele Funktionen zur Erstellung und Bearbeitung von Grafiken sowie einen Browser und eine Slideshow. (sw)

(16:00 Uhr) launch2net läuft native auf Intel-Macs. Vor zwei Wochen brachte nova media den Nachfolger von Mobile High Speed auf den Markt, jetzt hat das Unternehmen nachgelegt und eine an Intel-basierte Macs angepasste Version der neuen Software launch2net präsentiert. "Wir haben in den vergangenen zwei Wochen auf Grundlage des Kunden-Feedbacks viel Feinschliff an launch2net geleistet", sagte nova media-Mitbegründer und -Pressesprecher Jan Füllemann auf Anfrage von MacGadget. launch2net ermöglicht via Handy oder Datenkarte den Aufbau einer GPRS-, EDGE-, UMTS- oder HSDAP-Verbindung ins Internet. Die Software enthält alle wesentlichen Features von Mobile High Speed, eine wichtige Neuerung ist der integrierte "Connect Button", der den Verbindungsaufbau aus launch2net heraus ermöglicht. launch2net unterstützt eine Vielzahl an Handys sowie Datenkarten und enthält die Verbindungsdaten der meisten Netzbetreiber weltweit. Zu den weiteren Funktionen zählen die Verwendung eigener Zugangsdaten, eine Zeit- und Datenvolumenanzeige und die manuelle Wahl eines Roamingpartners. launch2net benötigt Mac OS X 10.3 oder neuer und kostet 87 Euro, Upgrades sind ab 34,74 Euro zu haben. Ausgenommen sind Anwender, die Mobile High Speed nach dem 01. März erworben haben - diese erhalten launch2net kostenlos. Eine Demoversion (19 MB, mehrsprachig) von launch2net ist erhältlich. (sw)

(15:00 Uhr) Kurzmeldungen: Remote Desktop 3.0 im Test, Apple warnt vor iPod-Fälschungen. Die Computerworld hat Remote Desktop 3.0 getestet und Apples neuer Remote Control-Software eine gute Bewertung ausgestellt. +++ Ein US-Händler verkauft MacBook Pros mit vorinstalliertem Windows XP. +++ Apple warnt seine Händler vor iPod-Plagiaten, meldet AppleInsider. +++ Die Online-Banking-Software Bank X unterstützt nun auch HBCI-Banking mit DDV-Chipkarte - das Update ist für Bank X 2.5 kostenlos. +++ Ein Apple-Artikel führt in Online-Rollenspiele ein und beschreibt die populärsten Titel. +++ ScriptPak für iCal - für die Spracherkennungssoftware iListen gibt es nun eine Erweiterung, die die Steuerung von Apples Kalendersoftware iCal per Sprache ermöglicht. +++ Die Macworld hat einen ersten Blick auf Parallels Workstation geworfen - außerdem wurde Devonagent 2.0 getestet. (sw)

(14:00 Uhr) Intel mit Umsatz- und Gewinnrückgang; Merom und Conroe früher? Neben Apple hat gestern auch Intel einen neuen Quartalsbericht veröffentlicht. Der weltgrößte Halbleiterhersteller verbuchte im ersten Quartal 2006 einen Rückgang sowohl bei Gewinn als auch beim Umsatz. Die Einnahmen schrumpften um fünf Prozent auf 8,94 Milliarden Dollar, der Nettoprofit ging um 38 Prozent auf 1,35 Milliarden Dollar oder 23 Cents je Aktie zurück. Bereits letzten Monat erklärte Intel, dass der Umsatz im ersten Quartal niedriger ausfallen werde als prognostiziert. Die reduzierten Erwartungen der Börse erfüllte Intel jedoch. Als Begründung für den Umsatz- und Gewinnrückgang nannte Intel-CEO Paul Otellini das nur moderate Wachstum in der Computerbranche und damit einhergehend zur geringen Reduzierung von Chip-Lagerbeständen bei den Herstellern. Bei der Umsatzprognose für das zweite Quartal (zwischen acht und 8,6 Milliarden Dollar) blieb Intel hinter der Analystenerwartung zurück. Unterdessen meldet TG Daily unter Berufung auf eine Aussage von Otellini, dass die neuen Prozessoren Merom und Conroe bereits im dritten Quartal in großer Stückzahl zur Verfügung stehen sollen. Zuvor ging der Markt von einer Einführung im September oder Oktober aus. Merom und Conroe werden als Kandidaten für künftige Intel-basierte Power Macs, Xserves und auch MacBook Pros gehandelt. (sw)

(13:15 Uhr) Betaversion von Opera 9.0 veröffentlicht. Mit einer verbesserten Version seines Web-Browsers unternimmt der Softwarehersteller Opera einen weiteren Anlauf, um ihm hart umkämpften Browsermarkt Anteile zu gewinnen. Seit heute steht eine Betaversion (11,7 MB, englisch) von Opera 9.0 zur Verfügung, die mit etlichen Neuerungen aufwartet. Dazu zählen Widgets, Unterstützung für BitTorrent-Downloads, ein Content-Blocker, Anpassung an Intel-Macs, Site-spezifische Einstellungen, ein verbesserter Pop-up-Blocker, eine verfeinerte Oberfläche, ein verbesserter E-Mail-Client, eine verbesserte Render-Engine (inklusive Unterstützung des Acid 2-Tests), eine Thumbnail-Ansicht aller als Tabs aufgerufenen Web-Sites sowie das Ändern der Suchmaschine in der Toolbar. Einen Erscheinungstermin für die Finalversion nannte Opera noch nicht. (sw)

(13:00 Uhr) Apple baut Konzernzentrale in Cupertino aus. Das rasante Wachstum der letzten Jahre sowie die guten Geschäftsaussichten für die Zukunft haben für Apple organisatorische Konsequenzen: Der Mac- und iPod-Hersteller benötigt zusätzliche Bürofläche. Nun gab Apple-CEO Ausbaupläne für die Unternehmenszentrale in Cupertino bekannt. Demnach soll in den nächsten Jahren in nur 1,6 Km Entfernung zum bisherigen Hauptsitz ein neuer Campus entstehen. Er werde eine Fläche von 20 Hektar umfassen und Platz für 3000 bis 3500 Angestellte bieten, sagte Jobs vor der Stadtversammlung in Cupertino (eine Video-Aufzeichnung findet sich hier). Die Fertigstellung soll in den nächsten drei bis vier Jahren erfolgen. Apple ist der größte Steuerzahler in der Stadt. Laut Jobs habe Apple zuletzt in Cupertino eine Vielzahl an Bürofläche anmieten müssen, mit dem Ergebnis, dass die Mitarbeiter nun in 30 Gebäuden verstreut seien. Dies sei sehr frustrierend, daher habe man sich entschlossen, einen zweiten Campus zu bauen, so Jobs. (sw)

(12:45 Uhr) Intego verbessert Anti-Spam-Lösung. Intego hat die sofortige Verfügbarkeit von Personal Antispam X4 bekannt gegeben. Neu sind Anpassung an Macs mit Intel-Prozessor sowie zahlreiche Detailverbesserungen und Bug-Fixes. Personal Antispam X4 ist mit den Mailern Entourage, Apple Mail und PowerMail kompatibel und filtert sowohl Spam als auch Phishing-Mails. Das Filtern erfolgt nach verschiedenen Kritierien, außerdem stehen sowohl eine Whitelist als auch eine Blacklist zur Verfügung. Das ab Mac OS X 10.2.8 lauffähige Personal Antispam X4 kostet 49,95 Dollar, das Upgrade von Personal Antispam X3 ist gratis. (sw)

(12:15 Uhr) Deutschsprachige Ausführung von "Die Sims 2: Nightlife" verfügbar. Application Systems Heidelberg, Distributionspartner des Spielepublishers Aspyr Media, hat heute mit der Auslieferung der deutschsprachigen Version von "Die Sims 2: Nightlife" begonnen. Die zweite Erweiterung für die beliebte Simulation "Die Sims 2" kostet 30 Euro, sie ist ohne Altersbeschränkung freigegeben. Aus der Spielbeschreibung: "In diesem AddOn können die Sims die Nacht zum Tag werden lassen und sich in das wilde Treiben einer komplett neuen Stadt stürzen. Egal, ob sie dort bis zur Dämmerung tanzen, sich auf eine Romanze mit einen anderen Sim einlassen oder auf der Bowling Bahn einen Strike nach den anderen werfen - es wird für sie eine unvergessliche Nacht werden!" Das Add-on bietet u. a. ein neues Dating-System, 125 zusätzliche Objekte und neue exotische Sims. (sw)

Mittwoch, 19. April 2006

Die Top-News des Tages

(22:30 Uhr) Apple setzt Wachstumskurs fort (Update). Mit einem höher als erwartet ausgefallenen Gewinn hat Apple heute die Wall Street überrascht. Der Mac- und iPod-Hersteller legte nach Börsenschluss in New York die Zahlen des am 01. April abgeschlossenen zweiten Quartals des Geschäftsjahres 2006 vor. Apple steigerte den Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 34 Prozent von 3,24 auf 4,36 Milliarden Dollar. Der Nettoprofit beläuft sich auf 410 Millionen Dollar oder 47 Cents je Aktie nach 290 Millionen Dollar oder 34 Cents im Jahr zuvor. Dies entspricht einem Zuwachs von 41 Prozent. Beim Gewinn übertraf Apple die Einschätzungen der Analysten, die im Durchschnitt mit einem Gewinn von 43 Cents rechneten, deutlich. Die Umsatzerwartung der Finanzwelt von 4,5 Milliarden Dollar verfehlte der Konzern jedoch. Apple selbst hatte für das zweite Quartal einen Umsatz von 4,3 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 38 Cents als Prognose ausgegeben.

Trotz der Umstellung auf Intel-Chips gelang es Apple, den Mac-Absatz im zweiten Quartal zu steigern, wenn auch nur marginal. Apple setzte 1,112 Millionen Macs (614.000 Desktops und 498.000 Notebooks) ab - vier Prozent mehr als im zweiten Quartal 2005. Der iPod bleibt weiter stark gefragt. Apple verkaufte 8,526 Millionen Geräte (plus 61 Prozent). In Europa wuchs das Unternehmen mit am stärksten - beim Mac-Absatz um 14, beim Umsatz um 37 Prozent (Amerika: plus vier bzw. plus 47 Prozent). Die Apple Retail Stores verkauften 154.000 Macs und damit sieben Prozent mehr als letztes Jahr. Die Bruttogewinnspanne im zweiten Quartal lag bei 29,8 Prozent (unverändert gegenüber dem Vorjahr), das internationale Geschäft trug mit 43 Prozent (Vorjahr: 40 Prozent) zum Gesamtumsatz bei. Der Bereich Forschung und Entwicklung hat für Apple weiter einen hohen Stellenwert - die Ausgaben kletterten von 119 auf 176 Millionen Dollar.

"Wir haben mehr als 10 Milliarden Dollar Umsatz und knapp 1 Milliarde Dollar Gewinn im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2006 erwirtschaftet. Der Umstieg auf die Intel-Prozessoren läuft äußerst zufrieden stellend und unser Musik-Business blickt auf ein weiteres Quartal mit außergewöhnlichem Wachstum zurück", so Apple-Chef Steve Jobs. Für das dritte Quartal erwartet Apple einen Umsatz zwischen 4,2 und 4,4 Milliarden Dollar und einen Gewinn zwischen 39 und 43 Cents je Aktie. Darin enthalten ist ein prognostizierter Kostenaufwand für eine aktienbasierte Ausgleichszahlung von vier Cents/Aktie.

Nachtrag: In der Bilanzpressekonferenz ließen sich Chief Financial Officer Peter Oppenheimer und Chief Operating Officer Tim Cook weitere Details entlocken. So habe man in den vergangenen Monaten wegen des Umstiegs auf Intel-Chips eine Kaufzurückhaltung beobachtet. Die Kunden hätten auf Produktankündigungen, den Start der MacBook Pro-Produktion und der Anpassung von Software auf Intel-Prozessoren gewartet, sagte Oppenheimer. Der Intel-Switch laufen wie geplant, bis Jahresende soll er abgeschlossen sein. Die Reaktionen auf die Intel-Macs seien sehr positiv, außerdem habe man im März erstmals mehr Intel- als PowerPC-Macs verkauft. Der iPod setzt seinen Siegeszug laut Oppenheimer fort. Jüngsten Zahlen der Marktforschungsfirma NPD Group zufolge erhöhte sich der iPod-Marktanteil in den USA im März auf 78 Prozent (Dezember: 71 Prozent). In Deutschland liegt er bei 21, in Frankreich bei elf, in Großbritannien bei 40, in Japan bei 54, in Kanada bei 45 und in Australien bei 64 Prozent. Die Zahl der insgesamt ausgelieferten iPods stieg auf über 50 Millionen. Laut Oppenheimer sei der iTunes Music Store (US-Marktanteil: 87 Prozent) im zweiten Quartal profitabel gewesen, Zahlen nannte er nicht. Zu einem Intel-basierten iBook-Nachfolger gab der CFO keinen Kommentar ab, er verwies lediglich darauf, dass die Edu-Einkaufssaison in den USA, für die das iBook in den vergangenen Jahren sehr wichtig war, Ende Juni beginne. Nach Aussage von Tim Cook sei das Interesse an Boot Camp sehr groß, Downloadzahlen nannte Apple allerdings nicht. Man sehe in Boot Camp einen weiteren Anreiz, auf einen Mac umzusteigen. Cook unterstrich Apples Position, das Windows-Betriebssystem weder verkaufen noch dafür Support geben zu wollen. Die Anleger haben sehr erfreut auf Apples Quartalszahlen reagiert - im nachbörslichen Handel gewann die Apple-Aktie mehr als vier Prozent. (sw) - Meldung kommentieren -

(14:00 Uhr) Apple verbessert Java unter Mac OS X 10.4.x. Apple hat das "Java 2 Platform Standard Edition (J2SE) 5.0 Release 4" für PowerPC- und Intel-Macs veröffentlicht. Es verbessert nach Unternehmensangaben die Zuverlässigkeit der J2SE 5.0-Implementierung in Mac OS X 10.4.x und beseitigt eine Reihe von Fehlern. "Dieses Release enthält J2SE Version 1.5.0_06. Mit diesem Update wird J2SE 5.0 die bevorzugte Java Version und ersetzt die Java 1.4.2 Version. Java 1.4.2 ist zwar weiterhin auf Ihrem Rechner installiert, die Programme arbeiten jedoch mit J2SE 5.0, es sei denn sie benötigen Java 1.4.2", so Apple. Das "Java 2 Platform Standard Edition (J2SE) 5.0 Release 4" steht wie gewohnt über die Software-Aktualisierung sowie diese Web-Seite zum Download bereit. (sw) - Meldung kommentieren -

(12:00 Uhr) Studie belegt steigende Mac-Nachfrage. Der Finanzdienstleister Cowen & Company sieht mittelfristig starke Wachstumschancen für den Mac. Wie aus einer Studie des Unternehmens - befragt wurden 1000 Konsumenten in den USA - hervorgeht, sei die generelle Neigung, einen neuen Computer zu kaufen, zwar gesunken, doch unter Personen, die eine Neuanschaffung planen, spiele Apple eine immer größere Rolle. Laut der Untersuchung erklärten 50 Prozent, sich in den nächsten zwölf bis 18 Monaten keinen neuen Computer zulegen zu wollen. Von den anderen 50 Prozent entfielen 7,8 Prozent auf einen Mac (Desktops und Notebooks). Zum Vergleich: Im Dezember waren es sieben, im Oktober nur 6,1 Prozent. Bei den geplanten Notebook-Käufen erreiche der Mac sogar zehn Prozent (Dezember: 7,5 Prozent, Oktober: 7,7 Prozent) - dies sei auf die Einführung des MacBook Pro zurückzuführen, so Cowen & Company. Auch Boot Camp zeigt bereits Auswirkungen: Nach der Studie ist Apples neue Software, die die Installation von Windows XP auf Intel-Macs erlaubt, für viele Konsumenten ein Kaufgrund für einen Mac. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 19. April 2006

(17:30 Uhr) Cinema 4D 9.6 mit mehr als 40 Verbesserungen. Maxon hat heute die Version 9.6 der Modelling-, Animations- und Rendersoftware Cinema 4D angekündigt. Sie soll über mehr als 40 größere und kleinere Verbesserungen verfügen. "Herausragend ist hierbei die extreme OpenGL-Beschleunigung unter Mac OS X. Vor allem auf neueren Apple-Systemen sind Geschwindigkeitssteigerungen in der Editoranzeige von 50%, in Einzelfällen sogar bis zu 150% möglich", teilte das Unternehmen mit. In puncto Compositing sind diverse Funktionen, wie etwa zusätzliche Multipass-Optionen, und eine Anbindung für eyeon Fusion hinzugekommen. Cinema 4D 9.6 soll im Mai veröffentlicht werden, das Update von der Version 9.5 ist kostenfrei. Ebenfalls neu: das Modul MoGraph. Es kommt im Mai für 379 Euro in den Handel und erweitert Cinema 4D um zusätzliche Animationsfunktionen. "Das Modul bietet mit einfach zu bedienenden Werkzeugen geradezu unerschöpfliche Möglichkeiten effektvolle Szenen für TV, Werbung, Trailer oder Logo-Animationen zu zaubern. Viele spezielle Objekttypen und Effektoren mit zahlreichen, interaktiven Einstellungen ermöglichen ohne großen Aufwand das Erstellen beeindruckender Animationen", so Maxon. (sw)

(15:30 Uhr) Kurzmeldungen: Apple-Aktie analysiert, MacBook Pro schlägt Power Mac G5 Dual (Update). MAMP läuft in der Version 1.2 native auf Intel-basierten Macs - das kostenlose Tool installiert in wenigen Sekunden eine vollwertige Serverumgebung unter Mac OS X. +++ Bei Yeald findet sich eine umfassende Analyse der Apple-Aktie und möglicher Gefahren und Chancen in der Zukunft. +++ MacFixIt hat Troubleshooting-Tipps zu Mac OS X 10.4.6 veröffentlicht. +++ MacBook Pro schneller als Power Mac G5 Dual - auf einem MacBook Pro 2,16 GHz erledigen Final Cut Pro 5.1 und Motion 2.0 Renderaufgaben laut einem Test von Creative Mac deutlich schneller als auf einem Power Mac G5 2,0 GHz Dual. +++ Die Version 1.4 von iSquint verbessert die H.264-Encoding-Qualität, außerdem wurden etliche Detailverbesserungen vorgenommen - das kostenlose Programm konvertiert Filme in das Format des Video-iPod und arbeitet deutlich schneller als QuickTime Pro. +++ Nachtrag: MacInfo hat Apples Lautsprechersystem iPod Hi-Fi getestet. +++ iStopMotion 1.9.2 wurde um den Import von RAW-Bildern ergänzt. (sw)

(15:00 Uhr) Native Mac-Version von Koffice in der Entwicklung. Das Angebot an Bürosoftware für Mac OS X dürfte schon bald um ein Produkt reicher sein. Einem Bericht von MacBidouille zufolge ist vor kurzem die Portierung der in der Linux-Welt beliebten Office-Suite Koffice 1.5 auf Mac OS X angelaufen. Bislang ließ sich Koffice, das Teil des KDE-Projektes ist, unter Mac OS X nur mit installierter X11-Oberfläche nutzen. Die Umsetzung wird von Ranger Rick, der bereits KDE für Fink und OpenDarwin betreut, vorgenommen. Laut MacBidouille soll Koffice 1.5 für Mac OS X in naher Zukunft erscheinen. Koffice besteht u. a. aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbank, Präsentationsprogramm, Vektorzeichenprogramm und einer Flowchart-Anwendung. (sw)

(14:30 Uhr) Kensington: Neues iPod-Dock überträgt Video, Fotos und Musik. Zum Preis von 89,90 Euro ist ab sofort die neue iPod-Dockingstation Entertainment Dock 500 von Kensington verfügbar. Sie überträgt Videos, Fotos und Musik von Apples Mediaplayer auf den Fernseher bzw. die Stereoanlage. Der Anschluss an den Fernseher erfolgt über den RCA- oder S-Video-Ausgang, mit der HiFi-Anlage wird das Dock per Klinkenanschluss verbunden. Das Entertainment Dock 500 ist mit allen iPods mit Dock-Anschluss kompatibel und lädt den Akku des iPod automatisch auf. Im Lieferumfang der weißen Docking-Station ist eine Funk-Fernbedienung mit 15 Metern Reichweite enthalten. Kensington gibt auf das Produkt zwei Jahre Garantie. Ein ausführlicher Test findet sich bei iLounge. (sw)

(13:00 Uhr) Safari immer beliebter. Die Popularität von Apples Web-Browser Safari hat innerhalb des letzten Jahres stark zugenommen. Wie aus Zahlen von NetApplications hervorgeht, die AppleInsider zitiert, erreichte Safari im März einen Marktanteil von 3,19 Prozent - im März 2005 lag er noch bei 1,81 Prozent. Von den 3,19 Prozent entfallen 1,94 Prozent auf Safari 2.0.x (Mac OS X 10.4.x), 1,14 Prozent auf Safari 1.3 (Mac OS X 10.3.x) und 0,10 auf die Safari-Version von Mac OS X 10.2.x. NetApplications dokumentiert außerdem eine steigende Verbreitung von Mac OS X. Der Anteil von Mac OS X-Usern erhöhte sich von März 2005 auf März 2006 von 3,52 auf 4,29 Prozent. Experten begründen dies einerseits mit dem Umstieg von Windows-Usern auf den Mac, andererseits seien verstärkt Mac OS 9-Installationen ausrangiert worden. (sw)

(12:45 Uhr) Plug-ins zur Bildverbesserung in iPhoto. Die Firma Digital Arts hat heute mit xe847 und x847Pro zwei Erweiterungen für iPhoto vorgestellt, die die Bildverbesserungen nach den bekannten xe847-Algorithmen ermöglichen. "Dazu ersetzt das Plug-in den internen Enhancefilter und erlaubt so, Bilder in gewohnter Weise einfach durch Anklicken der Schaltfläche 'Verbessern' zu optimieren. Dabei wird das Bild über komplexe Verfahren so korrigiert, dass es dem Seheindruck des Fotografen während der Aufnahme entspricht. Insbesondere Dunstschleier und durch Reflexion des Umgebungslichtes entstehende Farbverfälschungen werden automatisch herausgefiltert", so der Entwickler. Die Pro-Version verfügt zusätzlich über manuelle Einstellmöglichkeiten für Helligkeit, Kontrast, Farbtemperatur, Farbkonstanz und selektive Farbkorrektur sowie über eine Echtzeit-Vorschau. xe847 kostet 29,95, xe847Pro 49,95 Euro. Beide Plug-ins liegen als Universal Binary vor und benötigen Mac OS X 10.4.x und iPhoto 5.0/6.0. Demoversionen stehen zum Download bereit. (sw)

(12:30 Uhr) Emulatoren an Intel-Macs angepasst. Der auf Emulatoren spezialisierte Entwickler Richard Bannister hat seine Produkte als Universal Binaries auf den Markt gebracht. Alle 25 Emulatoren laufen nun native auf Macs mit Intel-Prozessor. Gleichzeitig wurden im Rahmen der Updates einige Bugs entfernt. Zu den von Bannister angebotenen Emulatoren, die Mac OS X 10.4 oder neuer voraussetzen, zählen u. a. Frodo (C64), Rainbow (Atari 800), Arnold (Armstrad CPC/CPC+), Nestopia (Nintendo NES), Boycott Advance (Nintendo Gameboy Advance) und Genesis Plus (Sega Megadrive). Bis auf fMSX (MSX1/2/2+) können sämtliche Anwendungen kostenfrei benutzt werden. (sw)

(12:15 Uhr) Toon Boom Studio Express 3.0 an Intel-Macs angepasst. Toon Boom Animation hat das 2D-Animationsprogramm Toon Boom Studio Express 3.0 als Universal Binary herausgebracht. Für User der aktuellen Version steht ein kostenfreies Update zum Download bereit. Toon Boom Studio Express 3.0 kostet 99,99 Dollar und setzt einen G4- oder G5- bzw. einen Core Solo/Core Duo-Prozessor und Mac OS X 10.3.9 oder neuer voraus. Bereits seit Mitte März läuft Toon Boom Studio 3.0, die leistungsstärkere Variante der Anwendung, native auf Macs mit Intel-Chip. Nach Herstellerangaben arbeitet Toon Boom Studio/Express 3.0 auf einem iMac Core Duo bis zu 2,5x schneller als auf dem iMac G5. (sw)

(12:00 Uhr) ThinkFree Office 3.1 mit zahlreichen Verbesserungen. Für die Java-basierte Bürosoftware ThinkFree Office 3.0 liegt seit heute ein weiteres kostenloses Update vor. Zu den Neuerungen in der Version 3.1.0691 zählen beispielsweise ein Vollbildmodus in der Textverarbeitung, volle Kompatibilität mit Intel-basierten Macs, verbessertes Copy & Paste, Performance-Optimierungen und diverse zusätzliche Bearbeitungstools. ThinkFree Office 3.1 kostet 49,95 Dollar und setzt Mac OS X 10.4.x voraus. Die Software besteht aus einer Textverarbeitung, einer Tabellenkalkulation und einem Präsentationsprogramm (inklusive Zeichen- und Chart-Modul) und kann Dokumente im Word-, Excel- oder PowerPoint-Format lesen und schreiben. Eine Demoversion steht zum Download (86 MB, deutsch) bereit. Käufer von ThinkFree Office 3.0 können diese als Update einsetzen. (sw)

(11:45 Uhr) iVCD als Universal Binary erschienen. iVCD, ein Tool zum Brennen von VCDs und SVCDs, ist ab sofort in der Version 3.0 verfügbar. Diese liegt als Universal Binary vor und läuft native auf PowerPC- und Intel-Macs. Außerdem kann iVCD 3.0 nach Angaben des Entwicklers Mireth Technology nun auch DVDs brennen. iVCD erzeugt VCDs, SVCDs und DVDs aus QuickTime-, AVI-, DivX- oder Xvid-Videomaterial. Die MPEG-Qualität lässt sich einstellen. Eine Einzelplatzlizenz der ab Mac OS X 10.2 lauffähigen Anwendung kostet 29,95 Dollar. Wer iVCD 1.x oder 2.x verwendet, erhält einen Rabatt von 25 Prozent. Eine Demoversion ist erhältlich. (sw)

Dienstag, 18. April 2006

Die Top-News des Tages

(16:00 Uhr) Apple nennt weitere Details zur WWDC 2006. Die Agenda der Apple World Wide Developer Conference 2006 wird immer konkreter. Vor zwei Wochen bestätigte Apple, dass auf der Entwicklerkonferenz (07. bis 11. August in San Francisco) das neue Betriebssystem Mac OS X 10.5 "Leopard" erstmals gezeigt werden soll. Nun hat das Unternehmen weitere Einzelheiten der WWDC 2006, die unter dem Motto "Be the first to explore Mac OS X Leopard" steht, bekannt gegeben. Demnach sind mehr als 120 Workshops, geleitet von Apple-Entwicklern, aus den fünf Bereichen "Application Technologies", "Development Tools", "Graphics and Media", "Information Technologies" und "OS Foundations" geplant. Neben den neuen Funktionen von Mac OS X 10.5 sollen auch Techniken zur Optimierung von Software für die neuen Intel-basierten Macs vermittelt werden. Ob es eine Keynote-Veranstaltung geben wird, ist bislang nicht bekannt. Allerdings gilt es unter Experten als sicher, dass wie in den Vorjahren Apple-CEO Steve Jobs die WWDC eröffnen wird. Die WWDC 2006 wird außerdem als möglicher Ort für die Ankündigung von Intel-basierten Power Macs und Xserves gehandelt. Hintergrund: Im dritten Quartal will Intel die 64 Bit-Chips "Merom" (Notebooks) und "Conroe" (Desktops) auf den Markt bringen. Beide Prozessoren versprechen deutliche Performance-Gewinne bei gleichzeitig niedrigerem Stromverbrauch. Anmeldungen für die WWDC 2006 nimmt Apple ab sofort entgegen - Frühbucher sparen 300 Dollar. (sw) - Meldung kommentieren -

(12:00 Uhr) Neue Apple-Quartalszahlen im Fokus. Apple wird am morgigen Mittwoch nach Börsenschluss in New York (ca. um 16:30 Uhr Ortszeit, 22:30 Uhr MESZ) die Zahlen des Ende März abgeschlossenen zweiten Quartals des Geschäftsjahres 2006 vorlegen. Eine halbe Stunde später, um 17:00 Uhr Ortszeit bzw. 23:00 Uhr MESZ, beginnt die Apple-Bilanzpressekonferenz mit Analysten und Journalisten. Diese wird wieder als Audio-Stream live übertragen. Mit Spannung werden die Absatzzahlen von Mac und iPod erwartet. Zuletzt gab die Apple-Aktie am Nasdaq Composite wieder deutlich nach, da weitere Analysten ihre Gewinn- und Umsatzprognosen für das zweite und dritte Quartal nach unten korrigierten. Nach Ansicht der Analysten wachse Apple wegen des Umstiegs auf Intel-Chips im Computersegment derzeit nicht so stark wie erwartet. Apple hat für das zweite Quartal einen Umsatz von 4,3 Milliarden Dollar und 38 Cents Gewinn je Aktie als Prognose ausgegeben. Die Analysten gehen im Durchschnitt von einem Nettoprofit von 43 Cents aus. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2005 erzielte Apple einen Umsatz in Höhe von 3,24 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 34 Cents/Aktie (1,07 Millionen verkaufte Macs, 5,31 Millionen verkaufte iPods). MacGadget wird morgen ab 22:30 Uhr gewohnt ausführlich über die neuen Quartalszahlen von Apple berichten. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 18. April 2006

(21:00 Uhr) Comspot Partner Network zeigt Lösungen für Print, Design, Office und Web. Ende April startet das Händlernetzwerk Comspot Partner Network die Veranstaltungsreihe "Creative Pro Tour 06". In Zusammenarbeit mit Herstellern wie Adobe, Apple, Devon, FileMaker, Fujitsu, HP und Sony soll über Lösungen für Print, Web, Design, Foto und Office informiert werden. "Referenten geben in Vorträgen, Hands-On-Workshops und an Arbeitsplätzen wichtiges Fachwissen weiter und zeigen jede Menge Tipps und Tricks. Die vor allem aus der Kreativ-, Verlags-, bzw. Medienbranche erwarteten Besucher haben hier die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre über innovative Technologien zu informieren und entscheidende Wettbewerbsvorteile zu sichern", teilte das Comspot Partner Network heute mit. Auf der Veranstaltung, die sich an Professionals, Prosumer und IT-Entscheider richtet, werden zudem Sachpreise verlost. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Die "Creative Pro Tour 06" macht in Stuttgart, Kempten, Freiburg, Bielefeld und Hamburg Station. (sw)

(20:00 Uhr) Parallels Workstation jetzt mit Vollbildmodus. Parallels arbeitet weiter mit Hochdruck an der Verbesserung der Mac-Version von Parallels Workstation. Innerhalb von nur zwei Wochen hat das Unternehmen die vierte Betaversion der Virtualisierungslösung vorgelegt. Neu in Parallels Workstation 2.1b4 sind ein Full Screen-Modus, Unterstützung für Dual-Monitor-Systeme, eine verbesserte CD- und DVD-Unterstützung, eine vereinfachte Benutzeroberfläche, verbesserter Sound-Support und zahlreiche Bug-Fixes. Mit Parallels Workstation Software lassen sich in isolierten Virtual Machines x86-basierte Betriebssysteme wie Windows (samt Windows-Anwendungen) in einem Fenster bzw. im Vollbildmodus unter Mac OS X nutzen. Die Finalversion von Parallels Workstation soll 39,90 Dollar kosten. (sw)

(16:30 Uhr) Kurzmeldungen: 35.000 Open Source-Projekte für Mac OS X, Fehlgriff von Apples Rechtsabteilung. Bei MacForge.net sind inzwischen mehr als 35.000 Open Source-Projekte für Mac OS X aufgeführt. +++ Der Absatz der Mac-Magazine Macworld und MacAddict sinkt, meldet Think Secret. +++ SX2000 ist eine kompakte Lautsprecheranlage für den iPod - das Kensington-Produkt kostet 149,90 Euro. Die Besonderheit: Die Musik wird durch die Vorder- und Rückseite des Lautsprechers wiedergegeben. +++ Die Version 4.2.1 der Buchhaltungssoftware PrimaNota vX bietet zahlreiche Detailverbesserungen. +++ SMS Mac 1.6 unterstützt AppleScript und liegt als Universal Binary vor - die Software ermöglicht das Verschicken von SMS-Nachrichten an eine im Adressbuch gespeicherte Handy-Nummer. +++ Apple hat Bonjour for Windows 1.0.3 veröffentlicht. +++ Steve Jobs ist angeblich mit dem Glaswürfel des neuen Apple Store Manhattan unzufrieden - einige Materialien sollen ausgetauscht werden. Der Laden soll im Mai eröffnet werden. +++ Der Rechtsstreit zwischen Apple und Gerüchtesites geht am Donnerstag in eine neue Runde - ein Berufungsgericht in San Jose hat dann zu entscheiden, ob solche Online-Magazine journalistischen Maßstäben entsprechen und daher den Schutz der US-Verfassung genießen. +++ AnandTech hat das MacBook Pro und Boot Camp getestet. +++ Auf Verbesserungsvorschläge einer neunjährigen iPod-Userin hat Apples Rechtsabteilung äußerst scharf reagiert - man nehme keine Ideen entgegen, soll in der Antwort stehen, meldet AppleInsider. Apples Führungsspitze habe daraufhin ein Meeting abgehalten und beraten, wie man auf solche Fälle künftig besser reagieren kann. (sw)

(15:00 Uhr) Triple- statt Dual-Boot: Drei Betriebssysteme auf Intel-Mac. Für Power-User, die möglichst viele Betriebssysteme auf ihrem Intel-basierten Mac nutzen wollen, hat OnMac.net ein Tutorial veröffentlicht, das die Einrichtung eines Triple-Boot-Systems mit Mac OS X, Linux und Windows beschreibt. Benötigt werde Apples Boot Camp-Software, ein MacBook Pro und Mac OS X 10.4.6. Auf anderen Intel-Macs sei die Prozedur noch nicht getestet worden. Nach Abschluss der Installation kann beim Einschalten oder Neustart des MacBook Pro zwischen Mac OS X, Linux und Windows XP gewählt werden. (sw)

(14:30 Uhr) iTunes und iPod: Apple wegen angeblicher Patentverletzung verklagt. Der Softwarehersteller Burst.com hat am Montag eine Klage gegen Apple eingereicht. iTunes, iPod und QuickTime würden gegen eigene Patente verstoßen, ließ Burst.com verlauten. Burst.com vertreibt Software zur Distribution von Audio- und Videodaten im Internet. Teile der eigenen patentgeschützten Technologie würden von Apple in den genannten Produkten verwendet, behauptet das Unternehmen. Die Klage wurde beim Bezirksgericht in San Francisco eingereicht. Die Streitpunkte werden bereits seit Ende 2004 zwischen beiden Firmen verhandelt. Apple wies die Vorwürfe bislang vehement zurück und reichte im Januar selbst eine Klage ein, um patentrechtliche Ansprüche von Burst.com abzuwehren. (sw)

(13:30 Uhr) Firefox 1.5.0.2 mit nativem Support für Intel-Macs. Die Mozilla Corporation hat ein weiteres Update für den Web-Browser Firefox 1.5 ins Netz gestellt. Die Version 1.5.0.2 (16 MB, deusch) läuft native auf Intel-basierten Macs und bietet Sicherheits- und Stabilitätsverbesserungen sowie einige Bug-Fixes. Der Open Source-Browser setzt mindestens Mac OS X 10.2 voraus. Ebenfalls erschienen ist Firefox 1.0.8, das Sicherheitslücken und diverse Probleme beseitigt. Es handelt sich dabei um das letzte Update der Firefox 1.0.x-Reihe. Im Sommer soll Firefox 2.0 erscheinen. (sw)

(13:15 Uhr) M-Audio bringt native Treiber für Intel-basierte Macs. Der auf Musiklösungen spezialisierte Hersteller M-Audio bietet ab sofort native Treiber für Intel-basierte Macs an. Sämtliche FireWire- und USB-basierte Audio-Interfaces und -Controller lassen sich nach Unternehmensangaben nun an Intel-Macs betreiben. Dazu zählen Fast Track USB, Fast Track Pro, MobilePre USB, JamLab, Transit USB, Audiophile USB, FireWire Solo, FireWire Audiophile, FireWire 410, FireWire 1814, ProjectMix I/O, Ozonic, M-Audio Ozone, Oxygen 8, MIDISPORT 2x2, MIDISPORT 1x1, MIDISPORT 4x4, MIDISPORT 2x4 und MIDISPORT 8x8/s. Die neuen Treiber sind kostenlos. Auch Enigma Librarian/Editor steht nun als Universal Binary-Ausführung zur Verfügung. Die restliche Software soll in naher Zukunft an Macs mit Intel-Chip angepasst werden, so M-Audio. (sw)

(13:00 Uhr) iGetter 2.5 veröffentlicht. Mit iGetter ist eine weitere bekannte Shareware-Anwendung an Intel-basierte Macs angepasst worden. Die neue Version 2.5 (3,3 MB, mehrsprachig) des Download-Managers liegt als Universal Binary vor und bietet darüber hinaus etliche kleinere Verbesserungen, wie etwa das automatische Verschieben fertiger Downloads in einen bestimmten Ordner oder die Anzeige zusätzlicher Informationen zu einem Download, und Bug-Fixes. iGetter 2.5 benötigt Mac OS X 10.2 oder neuer und kostet 25 Dollar. Das Update von iGetter 2.x ist kostenlos. Die Software bietet Unterstützung für (verschlüsselte) FTP- und HTTP-Dateitransfers, Proxy- und Firewall-Unterstützung sowie eine Bandbreiten-Begrenzung. (sw)

(12:45 Uhr) X-Plane 8.4 ist fertig. Laminar Research hat eine neue Version des populären Flugsimulators X-Plane vorgelegt. Die Version 8.4 wartet mit vielen Detailverbesserungen und Bug-Fixes auf, u. a. bei Flugmodellen, Instrumenten und der Joystick-Unterstützung. Außerdem wurde X-Plane 8.4 an Intel-Macs angepasst. Auf Macs mit Intel-Prozessoren läuft X-Plane nach Angaben des Chefentwicklers Austin Meyer in vielen Fällen deutlich schneller als auf G5-Systemen. Der Flugsimulator bietet detailreiche Karten von Erde und Mars, über 18.000 Flughäfen, eine originalgetreue Simulation von Luftfahrzeugen, Flugverhalten und Cockpit (inklusive Systemausfälle), unzählige Einstellungsoptionen, eine Wetter-Simulation mit Live-Daten und Dutzende Luftfahrzeuge. X-Plane kostet 40 Euro und ist für Mac OS X, Linux und Windows erhältlich. Das Update von X-Plane 8.x ist kostenlos. (sw)

(12:30 Uhr) Ulysses 1.2.2 läuft native auf Intel-Macs. Die Blue Technologies Group hat Ulysses - ein speziell für Schriftsteller und kreative Autoren entwickelter Texteditor - in der Version 1.2.2 (5,1 MB, mehrsprachig) auf den Markt gebracht. Neu sind Anpassung an Intel-basierte Macs, zusätzliche Optionen für den Export sowie diverse Detailverbesserungen, Performance-Optimierungen und Bug-Fixes. Die Software benötigt mindestens Mac OS X 10.3.9 und kostet 100 Euro (Update von Ulysses 1.x: kostenlos). Die Anwendung bietet weder Formatierungsfunktionen noch Strukturvorgaben, sondern beschränkt sich nach Angaben des Entwicklers rein auf das inhaltliche Bearbeiten beliebig langer Textdokumente. Alle zu einem Projekt gehörenden Dokumente können mit Notizen und Sortierkriterien versehen, geordnet und durchsucht werden. (sw)

(12:15 Uhr) Backgammon-Umsetzung BGBlitz als Universal Binary erschienen. BGBlitz, eine Java-Umsetzung des beliebten Brettspiels Backgammon, liegt nun in der Version 2.0.1 (10,2 MB, mehrsprachig) vor. Zu den Neuerungen zählen u. a. eine stärkere KI, die Anzeige möglicher Züge, Anpassung an Macs mit Intel-Prozessor und eine verfeinerte Benutzeroberfläche. Das für Mac OS X, Linux und Windows erhältliche BGBlitz 2.0.1 ist in der Basis-Ausführung kostenfrei, die erweiterten Versionen "Player" und "Professional" sind für 23 bzw. 46 Dollar zu haben (Update: kostenfrei). BGBlitz soll sich aufgrund einer Engine, die auf neuronalen Netzen beruht, durch eine sehr hohe Spielstärke auszeichnen und bietet einen Einzel- und einen Mehrspielermodus, die Variante Nackgammon, einen Trainingsmodus, eine Analysefunktion und eine Spiele-Datenbank. (sw)

Donnerstag, 13. April 2006

Die Top-News des Tages

(20:00 Uhr) Neue Ausgabe der iCreate erschienen; vergünstigtes Abo exklusiv bei MacGadget. iCreate - das Magazin für kreative Mac-User - ist ab sofort in der Ausgabe 03/06 erhältlich. Zu den Schwerpunktthemen der neuen Ausgabe zählen u. a. ein ausführlicher Einblick in iLife '06, Tuning-Tipps für Mac OS X 10.4 "Tiger" und der Einsatz des Macs als Media-Center. Mehrere Seiten sind dem Umstieg von Windows auf Mac OS X gewidmet, darüber hinaus gibt es wieder zahlreiche leicht verständliche Tutorials, z. B. zu iMovie, iDVD, Photocasting und Xupport. Exklusiv bei MacGadget ist das vergünstigte Jahresabonnement der iCreate erhältlich. Im Preis von 36 Euro sind sechs Ausgaben der iCreate inklusive Lieferung frei Haus enthalten - die Ersparnis gegenüber dem Einzelkauf beträgt 90 Cent je Heft. Weitere Informationen zum vergünstigten iCreate-Jahresabonnement inklusive Bestellmöglichkeit finden Sie hier. (sw) - Meldung kommentieren -

(19:00 Uhr) Neuer Video-iPod erst im Herbst? Einem Bericht von Think Secret zufolge soll Apples neuer Video-iPod erst im Herbst auf den Markt kommen. Die Verzögerung sei auf Probleme bei der Entwicklung zurückzuführen, so das Gerüchteportal. Ursprünglich wurde der verbesserte Video-iPod für April erwartet. Der berührungsempfindliche Bildschirm, über den das Gerät gesteuert werde, sei noch nicht ausgereift, so Think Secret. Rechtzeitig zum vierten Quartal, dem Jahresendgeschäft, solle der neue Video-iPod jedoch zur Verfügung stehen. Ob es bis dahin ein kleineres Update für den aktuellen 5G iPod geben werde, sei noch unklar. (sw) - Meldung kommentieren -

(14:00 Uhr) Apple veröffentlicht Aperture 1.1, senkt Preis. Apples Postproduction-Software für Fotografen, Aperture, liegt seit heute in der Version 1.1 vor. Für Aperture 1.0-User steht ein kostenfreies Update zum Download bereit. Aperture bringt viele Neuerungen mit sich, darunter Anpassung an Intel-basierte Macs, eine verbesserte RAW-Bilddarstellung, zusätzliche Feineinstellungen für RAW-Dateien, ein integrierter Farbmesser, umfangreiche Performance-Verbesserungen, verbesserte Exportoptionen, Unterstützung für Photoshop-Dateien mit Ebenen und Unterstützung für zusätzliche Digitalkameras. Laut Apple arbeitet Aperture 1.1 auf einem MacBook Pro 2,16 GHz bis zu 4x so schnell wie auf einem PowerBook G4 1,67 GHz. Gleichzeitig mit der Vorstellung der Version 1.1 hat Apple den empfohlenen Verkaufspreis von Aperture gesenkt. Die Software ist nun für 299 Euro zu haben. Wer Aperture 1.0 für 479 Euro erworben hat, soll einen Einkaufsgutschein für den Apple Store in Höhe von 180 Euro erhalten. Nähere Informationen dazu will Apple in Kürze unter dieser URL bereitstellen. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 13. April 2006

(20:00 Uhr) Kurzmeldungen: Beatles bald im iTunes Music Store? Missing Manual zu iPhoto 6.0. Die Beatles wollen ihre Musik künftig auch online anbieten - dies wurde während der Gerichtsverhandlung im Streit zwischen Apple und der Beatles-Firma Apple Corps bekannt. Ein Urteil wird für nächste Woche erwartet. +++ Die Version 3.2 von EarthDesk speichert Bilder nun einem separaten Ordner zur Verwendung mit dem Mac OS X-Bildschirmschoner und behebt einige Bugs - die Software zeigt auf dem Desktop ein in Echtzeit aktualisiertes, gerendertes Bild der Erde mit Tages- und Nachtgrenzen und Wolken an. +++ Im Verlag O'Reilly ist das Buch "iPhoto 6: The Missing Manual" (27,90 Euro, englische Ausgabe) erschienen - auf 400 Seiten führen die Autoren David Pogue und Derrick Story in Apples Mangement- und Bearbeitungssoftware für Fotos ein. +++ Google hat einen Web-Kalender gestartet - zu den Features zählen u. a. iCal-Import, ein Feiertagskalender, öffentliche Kalender, Erinnerungen, E-Mail-Einladungen und Wiederholungen. +++ Der Finanzdienstleister Merrill Lynch rechnet mittel- und langfristig mit einem steigenden Mac-Absatz - derzeit habe Apple jedoch noch mit der Umstellung auf Intel-Chips zu kämpfen. +++ O'Reilly hat eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Installation von Boot Camp veröffentlicht - sie liegt als PDF vor und kostet 7,99 Dollar. (sw)

(18:30 Uhr) Parallels Workstation: Neue Betaversion für Mac OS X. Die Virtualisierungslösung Parallels Workstation 2.1 liegt in einer verbesserten Betaversion für Mac OS X vor. Der Hersteller Parallels verspricht Performance-Optimierungen, eine niedrigere CPU-Auslastung bei inaktiven Gastsystemen, eine verbesserte Sound-Unterstützung sowie viele Bug-Fixes. Mit der Software lassen sich in isolierten Virtual Machines x86-basierte Betriebssysteme wie Windows (samt Windows-Anwendungen) in einem Fenster unter Mac OS X nutzen. Die Finalversion von Parallels Workstation 39,90 Dollar kosten. Parallels Workstation wird bereits seit längerem für Linux und Windows angeboten. Die Software sei schon jetzt sehr beliebt, so der Hersteller. Weltweit gebe es 50.000 Betatester. Experten gehen davon aus, dass die nächste Version von Microsofts Virtual PC ebenfalls einer Virtualisierungs-Lösung entsprechen wird. (sw)

(18:00 Uhr) Apple: Neue Promotion auch bei Händlern. Apples neue Promotion "Allround-Studiolösung" gilt sowohl im Apple Store als auch bei Apple-Händlern. Nachdem die Promotion vor einigen Tagen nur im Apple Store beworben wurde, hat Apple nun auch eine separate Web-Seite eingerichtet. Aus dieser geht hervor, dass sich auch bei einem Händler gekaufte Produkte für die Promo-Aktion qualifizieren. Wer zwischen dem 11. April und dem 26. Juni einen Power Mac G5, einen iMac oder ein MacBook Pro zusammen mit Final Cut Studio erwirbt, spart 300 Euro bzw. 400 Franken. Die Promotion läuft in Westeuropa. (sw)

(16:00 Uhr) 5. Macinday am 20. Mai in Würzburg. Auch in diesem Jahr richtet die Mac User Group Macintisch e. V. wieder den Macinday, ein Event rund um den Mac und iPod, aus. Der 5. Macinday findet am Samstag, den 20. Mai, von 10:00 bis 16:00 Uhr im Cinemaxx-Kino in der Veitshöchheimer Straße 5a in Würzburg statt. "Um an den Erfolg der vorangegangenen Jahre anzuknüpfen, wird es auch in diesem Jahr wieder diverse Fachvorträge zu iLife '06, iWork '06, Creative Suite 2 und Lightroom, Informationsstände, eine Tombola und einen Flohmarkt geben. Außerdem kann iLife '06 ausprobiert werden", so Macintisch. Als Teilnehmer konnte der Veranstalter die Firmen Adobe, Apple, comacs, Epson, FMS Computer, Hybrimedia, JBL, Microsoft und Wacom sowie das Apple-Beratungszentrum der Uni Würzburg gewinnen. Der Eintritt ist frei, ein Flohmarktstand kostet fünf Euro. (sw)

(15:30 Uhr) "Die Sims 2" an Intel-Macs angepasst. Aspyr Media hat ein weiteres Update für die populäre Simulation "Die Sims 2" ins Netz gestellt. Die Version 1.0 Rev. D liegt nach Angaben des Unternehmens als Universal Binary vor - das Spiel läuft dadurch native sowohl auf PowerPC- als auch auf Intel-Macs. Ferner behebt das kostenfreie Update diverse kleinere Probleme. "Die Sims 2" benötigt mindestens einen mit 1,2 GHz getakteten G4- bzw. einen Core Duo/Core Solo-Prozessor, 256 MB RAM, ein DVD-Laufwerk, eine Grafikkarte der Radeon 9000- bzw. GeForce MX 5200-Klasse mit 32 MB VRAM und Mac OS X 10.3.8. Das Spiel kostet 50 Euro und ist ohne Alterbeschränkung freigegeben. (sw)

(15:15 Uhr) Neues Buch bei Addison-Wesly: "Mac OS X 10.4 Tiger - Intel Edition". Der Verlag Addison-Wesley hat das Buch "Mac OS X 10.4 - der PowerFinder für Ihren Mac" in einer überarbeiteten Ausgabe herausgebracht. "Mac OS X 10.4 Tiger - Intel Edition" (29,95 Euro) wurde um technische Hintergrundinformationen zu den neuen Macs mit Intel-Prozessor ergänzt. Das 384 Seiten umfassende Buch richtet sich auch weiterhin an Ein- und Umsteiger. Der Autor Uthelm Bechtel beschreibt leicht verständlich sowohl die Neuerungen von "Tiger" als auch die Grundlagen des Unix-basierten Apple-Betriebssystems und gibt Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die tägliche Arbeit und für die Lösung von Problemen. Zu den weiteren Themen zählen der Umstieg von Windows, die Classic-Umgebung, das BSD-Subsystem und X11, das Installieren von Festplatten, Systempflege, Schutzmaßnahmen gegen unbefugte Zugriffe und Troubleshooting. Hinweis in eigener Sache: Wenn Sie dieses Buch erwerben möchten, dann benutzen Sie bitte den angegebenen Amazon.de-Partnerlink (die Lieferung ist kostenfrei). Amazon ist weltweit als schneller und zuverlässiger Buchhändler bekannt - und durch Ihren Kauf via Partnerlink unterstützen Sie gleichzeitig MacGadget. Herzlichen Dank! (sw)

(14:45 Uhr) Devonnote und Devonthink Personal als Universal Binary erschienen. Der Software-Entwickler Devontechnologie hat eine Reihe von Updates veröffentlicht. So liegen nun auch die Programme Devonnote sowie Devonthink Personal als Universal Binary vor. Neu in Devonnote 1.9 bzw. Devonthink Personal 1.9.7 sind darüber hinaus eine verfeinerte Oberfläche, Performance-Optimierungen, PDF-Druck, ein verbesserter Import und etliche Detailverbesserungen. Devontechnologies brachte außerdem Devonthink Pro 1.1.1 und Devonagent 2.0.1 heraus - beide bringen kleinere Änderungen und Fehlerkorrekturen mit sich. Alle Updates sind kostenlos. Die Anwendungen setzen Mac OS X 10.3.9 oder neuer voraus und laufen native auf PowerPC- und Intel-Macs. (sw)

(14:30 Uhr) Transmit 3.5.3 mit Detailverbesserungen und Bug-Fixes. Panic bietet den beliebten (S)FTP-Client Transmit seit heute in der Version 3.5.3 (5,8 MB, mehrsprachig) an. Diese soll zahlreiche Bugs beseitigen und einige Detailverbesserungen bieten, wie etwa Unterstützung des Texteditors skEdit, zusätzliche Einstellungsoptionen und Verbesserungen an der Benutzeroberfläche. Transmit 3.5.3 kostet 29,95 Dollar, das Update von der Version 3.x ist kostenfrei. Die Anwendung setzt mindestens Mac OS X 10.3.9 voraus. (sw)

(14:15 Uhr) EazyDraw 2.0 mit vielen Verbesserungen. Dekorra Optics hat das Vektor-Zeichenprogramm EazyDraw in der Version 2.0 (13,3 MB, englisch) vorgestellt. Neu sind Anpassung an Macs mit Intel-Prozessor, das Bearbeiten von PDF-Inhalten, zusätzliche Zeichenwerkzeuge, verbesserter MacDraw-Import, LinkBack-Unterstützung, Performance-Optimierungen, eine verfeinerte Benutzeroberfläche sowie viele Bug-Fixes. EazyDraw 2.0 setzt mindestens Mac OS X 10.4.3 voraus und kostet 95 Dollar. Das Update von EazyDraw 1.x ist kostenlos. Zum Preis von 20 Dollar gibt es eine Test-Lizenz für den Zeitraum von neun Monaten. (sw)

Mittwoch, 12. April 2006

Die Top-News des Tages

(15:00 Uhr) 1500 Softwaretitel als Universal Binaries verfügbar. Vor drei Monaten ging die Umstellung auf Intel-Chips mit der Vorstellung des iMac Core Duo und des MacBook Pro in die heiße Phase. Jetzt, ein Vierteljahr später, kann ein durchaus positives Zwischenfazit gezogen werden. Die Hälfte aller Mac-Modelle wird mittlerweile von einem Intel-Chip angetrieben, schon in Kürze werden nach Expertenmeinung ein Intel-basierter iBook-Nachfolger und ein 17 Zoll-MacBook Pro folgen. Parallel dazu läuft die Anpassung von Mac-Software auf Hochtouren. So gibt es nun einen weiteren Meilenstein zu vermelden: Mehr als 1500 Anwendungen und Spiele laufen mittlerweile native auf den neuen Intel-basierten Macs. Zwar entfällt davon der Großteil auf Free- und Shareware- bzw. Open Source-Software, dennoch finden sich in Apples Datenbank "Universal Applications" bereits viele bekannte Namen, wie etwa iLife '06, iWork '06, Final Cut Studio, Logic Pro/Express, DivX, Cinema 4D, Timbuktu Pro, GraphicConverter, Lightroom, Mathematica Pro, Live, Bank X, Mellel, Shade, Doom 3, Camino, Remote Desktop, EyeTV, World of Warcraft, BBedit oder Freeway Pro. Erfreulich: Der überwiegende Teil der Updates sind kostenlos. Die Zahl an Unviersal Binaries dürfte auch in den kommenden Monaten stark zunehmen. So stehen beispielsweise angepasste Versionen von XPress, Aperture, Toast, TechTool Pro und RealBasic in den Startlöchern. Besonders die Entwicklungsumgebung RealBasic dürfte für einen Schub sorgen, sobald sie die Erzeugung von nativer Software für Intel-Macs erlaubt. (sw) - Meldung kommentieren -

(04:00 Uhr) Neue Kolumne: "Überraschung mit langfristigen Konsequenzen". In seiner neuesten Kolumne thematisiert MacGadget-Redakteur Herbert Steinford die in der vergangenen Woche von Apple vorgestellte Boot Camp-Software: "Die Überraschung hat gesessen: Nur Tage nachdem Hacker Windows auf den neuen Intel-Macs zum Laufen brachten, stellt Apple die offizielle Lösung namens Boot Camp vor. Vergessen sind die Ankündigungen von Steve Jobs, man werde Windows auf dem Mac nicht unterstützen. Im Gegenteil: Jetzt wird Windows als zusätzliches Argument pro Mac gehandelt. Da reibt sich manch langjähriger Fan der Plattform verwundert die Augen. Ist Boot Camp nur ein Marketing-Gag, um Apple in die Schlagzeilen zu bringen?" Lesen Sie weiter... (sw) - Meldung kommentieren -

(02:00 Uhr) Umfrage: Hat Apple mit Boot Camp einen Schritt in die richtige Richtung getan? Im Juni 2005 sorgte Apple für eine große Überraschung in der IT-Branche: Das Unternehmen kündigte den Umstieg auf Intel-Chips an. Zehn Monate später beherrscht der Mac-Hersteller erneut die Schlagzeilen: Mit der kostenlosen Software Boot Camp lässt sich Windows XP auf Intel-basierten Macs installieren. Der Hintergrund ist klar: Apple will mit diesem Schritt vermehrt Windows-Anwender zum Wechsel auf den Mac bewegen. Oftmals scheiterte in der Vergangenheit der Umstieg an einzelnen Programmen, die nicht für den Mac zur Verfügung stehen, für den wechselwilligen User jedoch wichtig sind. Nun können diese Anwender die einfache Bedienung, das Look & Feel und die hohe Sicherheit von Mac OS X genießen und bei Bedarf einfach in Windows XP booten, um etwa die für den Beruf zwingend notwendige Business-Anwendung oder das Lieblingsspiel zu starten. Nach Ansicht von Analysten wird diese neue Offenheit Apples die Mac OS X-Userbasis deutlich verbreitern und für einen steigenden Mac-Absatz sorgen. Dazu unsere Umfrage: Hat Apple mit Boot Camp einen Schritt in die richtige Richtung getan? (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 12. April 2006

(19:00 Uhr) Kurzmeldungen: iBook-Nachfolger in mehreren Farben? Notebook-Markt boomt. Der Intel-basierte iBook-Nachfolger wird möglicherweise in mehreren Gehäusefarben angeboten, spekuliert AppleInsider. +++ 4D hat die Version 2003.8r2 der Entwicklungsumgebung 4th Dimension veröffentlicht. Gegenüber der Mitte März erschienenen Version 2003.8 wurden zwei Bugs beseitigt. +++ Airlines wollen Kunden die Möglichkeit geben, im Flugzeug im iTunes Music Store einkaufen - Gespräche mit Apple würden bereits laufen. +++ publicspace.net sucht Alphatester für die nächste Version von MacBreakZ - die Software enthält Informationen zur ergonomischen Computernutzung und zeigt Dehnübungen zur Vermeidung von Krankheiten, die durch übermäßige Arbeit am Computer entstehen können. +++ sync-repair repariert defekte iSync 2.2-Installationen - iSync 2.2 macht zahlreiche iSync-Erweiterungen unbrauchbar, in einigen Fällen wurde sogar iSync selbst beschädigt. Das kostenlose Tool löst das Problem, so nova media. +++ Apple werde von der wachsenden Notebook-Nachfrage verstärkt profitieren, so die Marktforscher von IDC. +++ Send Station verschenkt 1000 PocketDocks - der Adapter ermöglicht den Anschluss des iPod an die FireWire-Schnittstelle. +++ Das Shine & Care Kit ist eine Kombination aus iPod-Politurcreme zur Kratzerbeseitigung und Schutzfolien. (sw)

(18:00 Uhr) Merom-Prozessor mit Core Duo pinkompatibel? Wie die Web-Site XtremeSystems.org meldet, soll sich Intels nächster Notebook-Prozessor namens Merom im aktuellen Mac mini einsetzen lassen. Merom soll gegenüber dem erst im Januar eingeführten Yonah (Core Duo) bei gleichem Stromverbrauch 20 Prozent mehr Leistung bieten. Laut XtremeSystems.org sind beide Prozessoren pinkompatibel, ein Merom-Vorserienmodell ließ sich demnach problemlos in den Intel-Mac mini, der über einen gesockelten Prozessor verfügt, einbauen. Benchmarks liegen allerdings noch nicht vor. Merom soll im dritten Quartal auf den Markt kommen und ist ein heißer Kandidat für künftige MacBook Pro- und iMac-Modelle. XtremeSystems.com hatte bereits Anfang März demonstriert, dass sich der Prozessor des Mac mini problemlos austauschen lässt. Ein Core Solo 1,5 GHz wurde in einem Test durch einen Core Duo 2,16 GHz ersetzt. (sw)

(14:00 Uhr) Final Cut Pro 5.1 auf Intel-Macs deutlich schneller. Die Web-Site finalcutpro.de hat die neue, an Intel-Macs angepasste Version 5.1 von Final Cut Pro ersten Benchmark-Tests unterzogen. Performance-Gewinne gibt es demnach sowohl auf PowerPC- als auch auf Intel-basierten Macs. Auf einem Power Mac G5 2,0 GHz Dual und einem iMac G5 2,1 GHz absolvierte Final Cut Pro 5.1 einen Render-Test jeweils ca. 50 Sekunden früher als die Vorversion. Weit höher fällt der Leistungszuwachs auf Intel-Macs aus. Das MacBook Pro 2,0 GHz erledigte die Renderaufgabe in 59, der iMac Core Duo 2,0 GHz in 53 Sekunden. Zum Vergleich: Der iMac G5 2,1 GHz benötigte 232, der Power Mac G5 2,0 GHz Dual 198 Sekunden. "Das Update lohnt sich in jedem Fall für alle, sowohl PowerPC- als auch Intel Mac-User. Auch auf den aktuellen G5 rechnet Final Cut Pro ca. 25 - 30% schneller. Ein wirklich beachtliches Ergebnis mit knapp 350 - 400% Steigerung legen die Intelmacs an den Tag. Besonders interessant ist dies natürlich für Leute, die mit ihrem MacBook Pro unterwegs arbeiten möchten", lautet das Fazit von finalcutpro.de. (sw)

(13:30 Uhr) Roxio: Popcorn 2.0 ab sofort verfügbar. Roxio hat heute - wie erwartet - die Version 2.0 von Popcorn, einer Software zum Kopieren von DVDs, angekündigt. Sie ist ab sofort zum empfohlenen Verkaufspreis von 49,99 Euro im Handel erhältlich. Das Upgrade von Popcorn 1.0 kostet während der Einführungsphase 29,99 Euro. Zu den Neuerungen in Popcorn 2.0 zählen u. a. Anpassung an Intel-basierte Macs, die Umwandlung von DVD-Content in das Format von iPod, Portable Playstation oder Handy, Unterstützung für die Formate DivX, MPEG 4 und H.264. Popcorn 2.0 liegt in den Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch vor und benötigt Mac OS X 10.4.x. Mit der Anwendung lassen sich ungeschützte DVDs kopieren und DVDs von Images oder Video_TS-Ordnern erzeugen. Zur Verwendung kommt die bewährte Brenntechnologie von Toast. Popcorn 2.0 unterstützt Dolby Digital 5.1, NTSC und PAL sowie das 16:9-Format. Per Kompression lässt sich eine Dual Layer-DVD auf eine 4,7 GByte-DVD kopieren, daneben gibt es Funktionen für die Erstellung von Labels und Covern. (sw)

(03:15 Uhr) TechTool Pro 4.1.2 mit Performance-Verbesserungen. Micromat hat für das Diagnose- und Reparaturprogramm TechTool Pro 4.x ein weiteres kostenloses Update ins Netz gestellt. Neu in der Version 4.1.2, die sich derzeit im Betatest befindet, sind Performance-Verbesserungen, Unterstützung für den PowerPC 970MP-Prozessor, erweiterte Hardware-Tests sowie etliche Bug-Fixes. Mit TechTool Pro können Festplattenprobleme beseitigt, Datenträger defragmentiert, Systemkomponenten getestet und Notfalllaufwerke mit startfähigem Betriebssystem und wichtigen Anwendungen erzeugt werden. Die Software kostet 97 Dollar und setzt Mac OS X 10.3 oder neuer voraus. Eine an Intel-basierte Macs angepasste Version von TechTool Pro befindet sich nach Angaben von Micromat in der Entwicklung. (sw)

(03:00 Uhr) Apple mit Erfolgen in Kroatien. Macs und iPods werden in Kroatien immer beliebter. Einem Bericht des Online-Magazins Reporter zufolge hat Apple im vergangenen Jahr den Umsatz in Kroatien um 47 Prozent gesteigert und ist in dem Land an der Adria damit stärker gewachsen als weltweit. Dieser Trend habe sich im ersten Quartal fortgesetzt. Der Umsatz sei gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 40 Prozent, der Mac-Absatz um 19 Prozent geschrieben, zitiert Reporter die Apple-Sprecherin Nina Bulovec. Besonders beliebt sei der iPod - der Absatz des Audioplayers kletterte um 600 Prozent. (sw)

(02:45 Uhr) iChat-Erweiterung ShowMacster als Universal Binary veröffentlicht. ShowMacster, eine Erweiterung für Apples Audio- und Videokonferenzprogramm iChat AV, steht ab sofort in der Version 1.8 (mehrsprachig) zur Verfügung. Neu sind Anpassung an Intel-Macs, MPEG1-Unterstützung sowie zahlreiche Fehlerkorrekturen. Mit ShowMacster können dem Gesprächspartner Fotos und Videos gezeigt werden. Weitere Funktionen ermöglichen das Erzeugen und Versenden von Screenshots und das Erstellen von Zeichnungen. Die Software ist für 15 Euro zu haben (Update: kostenlos) und benötigt einen Mac mit G4- und G5-CPU und mindestens Mac OS X 10.3. (sw)

(02:30 Uhr) Blizzard Entertainment bekennt sich zu Mac OS X. Gute Nachrichten für Spielefans. Blizzard Entertainment will auch in Zukunft neue Spiele in nativer Form für Mac OS X veröffentlichen. Man sei bereits seit langem im Mac-Spielemarkt aktiv und habe nicht vor, daran etwas zu ändern, geht aus einer FAQ hervor, die das Unternehmen wegen der Einführung von Boot Camp aktualisiert hat. "Wir wissen das unsere Mac-Kunden native Software bevorzugen und unsere plattformübergreifende Entwicklung kommt diesem Wunsch nach", so Blizzard Entertainment weiter. Aktueller Titel des Spieleentwicklers ist das Online-Rollenspiel World of Warcraft. Zu älteren Titeln zählen Starcraft und Diablo. (sw)

(02:15 Uhr) Yahoo! Widget Engine 3.1 mit Detailverbesserungen. Die Yahoo! Widget Engine (vormals Konfabulator) liegt seit heute in der Version 3.1 (7,1 MB, mehrsprachig) vor. Diese soll viele Bugs beseitigen und die mitgelieferten Widgets verbessern. Daneben wurden zusätzliche Funktionen für Entwickler implementiert. Die Yahoo! Widget Engine ist kostenlos und benötigt Mac OS X 10.3 oder neuer. Mit der auch für Windows erhältlichen und kostenlosen Software lassen sich ähnlich wie mit dem Dashboard in Mac OS X 10.4.x kleine Programme, so genannte Widgets, nutzen. Dies können News- und Aktienticker, die Wettervorhersage, Webcams, Suchfenster für Abfragen von Datenbanken oder andere Tools, die Informationen aller Art einblenden, sein. (sw)

(02:00 Uhr) CandyBar 2.6 läuft native auf Intel-Macs. Die Zahl an nativer Software für Intel-Macs nimmt weiter mit hohem Tempo zu. So liegt nun auch das Icon-Tool CandyBar als Universal Binary vor. Daneben soll die neue Version 2.6 (vier MB, englisch) von CandyBar mit diversen Detailverbesserungen und Bug-Fixes aufwarten, so der Entwickler The Iconfactory. CandyBar 2.6 läuft ab Mac OS X 10.3.9 und kostet 12,95 Dollar. Das Update von der Version 2.x ist gratis. Die Software erlaubt das Austauschen von Icons im Finder sowie in Betriebssystem- und Programm-Toolbars. (sw)

Dienstag, 11. April 2006

Die Top-News des Tages

(14:00 Uhr) Apple kündigt Remote Desktop 3.0 an. Apple hat heute die sofortige Verfügbarkeit der Desktop-Management-Software Remote Desktop 3.0 bekannt gegeben. "Aufbauend auf im aktuellen Betriebssystem Mac OS X v10.4 'Tiger' enthaltenen Innovationen wie Spotlight, Dashboard und Automator, ist Apple Remote Desktop erstmals eine Universal Binary Anwendung. Die neue Version nutzt die Leistungsstärke der Intel-basierten Macs und beinhaltet mehr als 50 zusätzliche Funktionen zur besseren Softwareverteilung, Verwaltung bestehender Inhalte sowie einem noch leichteren Fernzugriff", so Apple. Das ab Mac OS X 10.3.9 Remote Desktop 3.0 kostet 289 Euro (für die Verwaltung von bis zu zehn Systemen) bzw. 479 Euro (unbegrenzte Zahl an Clients). Zu den Neuerungen in Remote Desktop 3.0 zählen - neben Anpassung an Intel-Macs sowie Spotlight- und Automator-Unterstützung - u. a. schnelleres Verteilen von Daten im Netzwerk, echter Drag & Drop-Support, Systemstatusanzeigen, AES 128-bit Verschlüsselung, automatische Installation von Software auf Mac-Notebooks bei Anmeldung im Netzwerk, ständige Übersicht über Aufgabenhistorie und -vorlagen, Smart Computer Lists (die Verwaltung von Systemen nach bestimmten Kriterien) und zusätzliche Reporting-Features. Remote Desktop 3.0 dient zur Verwaltung und Überwachung von Netzwerk-Macs. So können Programme und Updates installiert, Datenbestände sowie Hard- und Softwareeinstellungen überprüft und verändert, Clients neu gestartet oder abgeschaltet und der laufende Betrieb überwacht werden. Zudem besteht für Administratoren die Möglichkeit, dem Client bei Bedarf zu assistieren, beispielsweise in Schulen oder innerhalb von Unternehmen bei Supportfällen. (sw) - Meldung kommentieren -

(13:00 Uhr) Apple Deutschland bereitet neue Werbekampagne vor. Apple will die zuletzt intensiven Werbemaßnahmen in Deutschland fortführen. Nach MacGadget-Informationen soll nach Ostern eine auf mehrere Wochen angelegte Marketingkampagne für den iPod anlaufen. Eine Säule dieser neuen Kampagne ist demnach Outdoor-Werbung in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln und München. Für die Dauer von vier Wochen soll in diesen Städten auf Plakaten (inklusive S- und U-Bahnen) für den iPod (Slogan: "1000 Songs für Unterwegs") geworben werden. Start ist Ende April. Vom 21. April bis zum 27. Mai soll der neue iPod-Werbespot zur Prime Time auf den Kanälen Pro7, SAT1, RTL, RTL2 und VOX geschaltet werden. Daneben plant Apple Online-Anzeigenkampagnen zu iPod und iTunes. Seit Anfang März bewirbt Apple in Deutschland die Intel-basierten Macs im Fernsehen und im Internet. Zum gleichen Zeitpunkt startete ein iPod-Werbespot mit dem Jazz-Trompeter Wynton Marsalis. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 11. April 2006

(20:30 Uhr) MacWorld Expo auf Erfolgskurs. Der Messeveranstalter IDG World Expo hat heute umfassende statistische Daten zur MacWorld Expo 2006, die Mitte Januar in San Francisco ausgerichtet wurde, veröffentlicht. Demnach stieg die Zahl der Besucher gegenüber der Vorjahresveranstaltung um 6,8 Prozent auf 38.441. Jeder Besucher verweilte im Durchschnitt 12,5 Stunden auf der Messe, im Jahr 2005 waren es 10,1 Stunden. 367 Unternehmen stellten auf der MacWorld Expo 2006 aus, dies entspricht einem Plus von 25 Prozent. Die MacWorld Expo ist die weltweit wichtigste Mac-Fachmesse. Im kommenden Jahr finden sie vom 08. bis 12. Januar wieder in San Francisco statt. (sw)

(19:30 Uhr) Popcorn 2.0 läuft native auf Intel-Macs. Einem Bericht der Macworld UK zufolge soll in dieser Woche Popcorn 2.0 angekündigt werden. Mit der Software von Roxio lassen sich DVDs kopieren und DVDs von Images oder Video_TS-Ordnern erzeugen. Zur Verwendung kommt die bewährte Brenntechnologie von Toast. Zu den Neuerungen in Popcorn 2.0 gehören Anpassung an Intel-basierte Macs, die Umwandlung von DVD-Content in das Format von iPod, Portable Playstation oder Handy, Unterstützung für die Formate DivX, MPEG 4 und H.264. Popcorn 2.0 soll Mac OS X 10.4.x voraussetzen und 50 Euro kosten. Das Upgrade von Popcorn 1.0.x schlägt mit 26 Euro zu Buche. Die Anwendung unterstützt Dolby Digital 5.1, NTSC und PAL sowie das 16:9-Format. Per Kompression lässt sich eine Dual Layer-DVD auf eine 4,7 GByte-DVD kopieren, daneben gibt es Funktionen für die Erstellung von Labels und Covern. (sw)

(18:00 Uhr) Data Rescue II als Universal Binary erschienen. Prosoft Engineering hat heute Data Rescue II 1.1 vorgestellt. Die neueste Version der Datenrettungssoftware wurde an Macs mit Intel-Prozessor angepasst. Das Update von Data Rescue II 1.0.x ist kostenfrei. Data Rescue II 1.0 kostet 99 Dollar und benötigt mindestens Mac OS X 10.2.4. Die Anwendung rettet einzelne Dateien oder den kompletten Datenbestand von beschädigten Laufwerken. Data Rescue II nimmt dabei keine Veränderungen am Laufwerk vor, um weitere Beschädigungen zu vermeiden. (sw)

(15:30 Uhr) Proxi vereinfacht Konfiguration von Griffin-Hardware. Griffin Technology hat heute mit Proxi eine Software vorgestellt, die die Konfiguration von Hardwareprodukten des Herstellers vereinfachen soll. Mehrere Aktionen lassen sich zu einem so genannten Trigger zusammenfassen und per Tastaturkombination auslösen. Auch das Öffnen von beliebigen Anwendungen, Datei oder URL, die Kontrolle von iTunes und iChat sowie das Ändern von Systemeinstellungen kann mit einbezogen werden. Proxi liegt derzeit als Betaversion (1,5 MB, englisch) vor, läuft native auf PowerPC- und Intel-Macs und benötigt Mac OS X 10.4.x. Das fertige Produkt soll im Mai auf den Markt kommen. (sw)

(14:30 Uhr) Apple: Mac und Final Cut Studio im Bundle günstiger. Apple hat heute eine neue Promotion gestartet. Wer zwischen dem 11. April und dem 26. Juni einen Power Mac G5, einen iMac oder ein MacBook Pro zusammen mit Final Cut Studio erwirbt, spart 300 Euro bzw. 400 Franken. Die Sonderaktion läuft derzeit nur im Apple Store (Deutschland, Österreich und Schweiz). Ob sie - wie in Nordamerika - auch auf den Fachhandel ausgedehnt wird, ist derzeit nicht bekannt. (sw)

(14:15 Uhr) Preissenkung für Intels Core Duo-Prozessor erwartet. Intel bereitet offenbar eine Preissenkung für den erst im Januar eingeführten Core Duo-Chip vor. Wie der Inquirer meldet, sollen die Preise für den Zweikernprozessor Ende Mai um bis zu 33 Prozent sinken. Gleichzeitig soll eine neue Version mit 2,33 GHz eingeführt werden. Der Core Duo mit 2,16 GHz soll ab Ende Mai anstelle von 637 nur noch 423 Dollar, der Core Duo mit 2,0 GHz anstatt von 423 nur noch 294 Dollar kosten. Die 1,83 GHz-Variante soll sich von 294 auf 240 Dollar verbilligen. Bei den anderen Ausführungen seien keine Preisänderungen geplant, so der Inquirer. Bereits Mitte Februar berichtete das Gerüchteportal AppleInsider auf eine geplante Preisreduzierung für den Core Duo. Wie stark Apple von der neuen Preisstruktur profitieren wird, ist nicht bekannt. Mittelfristig sind nach Ansicht von Experten jedoch MacBook Pro- und iMac-Modelle mit bis zu 2,33 GHz zu erwarten. (sw)

(13:45 Uhr) Boot Camp: Anwender berichten von Problemen. Die letzte Woche von Apple eingeführte Boot Camp-Software wird von Usern intensiv getestet. Allerdings führt die Installation von Windows XP in einzelnen Fällen zu Problemen. In Apples Diskussionsforum berichten Anwender von zerschossenen Mac OS X-Installationen. Windows XP funktioniere zwar, doch in Mac OS X könne nicht mehr gestartet werden, ist dort zu lesen. Die Probleme hängen offenbar mit der Repartitionierung der Festplatte - Verkleinerung einer bestehenden Partitionen, um Platz für eine Windows XP-Partition zu schaffen - zusammen. In dem Thread werden bereits Lösungsvorschläge diskutiert, wie etwa Booten von der Installations-DVD zur Festplattenreparatur, Anschließen des Systems via Target Disk Mode an einen Zweitmac zum Löschen eines Swapfiles oder Starten des Intel-Macs im Single User-Mode. In diesem Zusammenhang sei nochmals darauf hingewiesen, dass Boot Camp als Betaversion vorliegt und Apple keinen Support auf die Boot Camp-Beta gibt. Allerdings gefährde die Installation von Boot Camp die Garantie neuer Macs nicht, erklärte das Unternehmen gegenüber PC Pro. (sw)

(13:30 Uhr) Corel Painter Essentials 3.0 jetzt auf Deutsch erhältlich. Painter Essentials 3.0, eine Light-Ausführung der Malsoftware Painter IX, ist ab sofort in einer deutschsprachigen Ausgabe zu haben. Dies teilte Corel heute mit. Der empfohlene Verkaufspreis von Painter Essentials 3.0 beträgt 99 Euro bzw. 149 Franken. Die Download-Version gibt es für 87 Euro. Painter Essentials 3.0 über eine einfach zu erlernende Benutzeroberfläche verfügen und sich an Einsteiger richten. Zu den Neuerungen gegenüber der Vorversion zählen u. a. die Umwandlung von Fotos in Gemälde, drei Fotomalpaletten, Künstler-Farben, digitale Wasserfarbe, ein Radierer, Schnellstart-Kurse, Klonen von Objekten anhand eines Bezugspunktes, Anbindung an Photochop CS und Photoshop Elements, Unterstützung für iPhoto unter Mac OS X 10.4.x und Unterstützung der aktuellen Wacom-Stifttabletts. Painter Essentials 3.0 setzt mindestens Mac OS X 10.2.8 bzw. Windows 2000 voraus. Eine Demoversion ist erhältlich. (sw)

(13:15 Uhr) Adium in neuer Version veröffentlicht. Der beliebte Instant Messenger Adium X liegt seit heute in der Version 0.8.9.1 (11,2 MB, mehrsprachig, Universal Binary) vor. Diese soll diverse Bugs beseitigen und die Belästigung durch ICQ-Spam-Bots reduzieren. Adium X ist eine ab Mac OS X 10.2 lauffähige Open Source-Software, die die Netzwerke AIM, Gadu-Gadu, GroupWise, Jabber, MSN, Napster, Trepia und Yahoo unterstützt, eine unbegrenzte Zahl von Accounts verwalten kann, eine Verschlüsselungsfunktion für Textnachrichten bietet und viele Einstellungsoptionen zur Verfügung stellt. Voraussichtlich im kommenden Monat erscheint eine Betaversion von Adium X 1.0, wie der Chefentwickler von Adium, Evan Schoenberg, vor kurzem auf Anfrage von MacGadget mitteilte. Adium X 1.0 soll mehr als 200 Verbesserungen und Bug-Fixes bieten, wie etwa Setup-Assistent, ein überarbeitetes Account-Management, verbesserte Unterstützung für AIM/.Mac (inklusive Dateitransfers), eine verfeinerte Benutzeroberfläche, verbesserte Unterstützung der Netzwerke MSN, Jabber sowie Gadu-Gadu, ein Manager zur Verwaltung von Erweiterungen und zusätzliche Funktionen zur Schutz der Privatsphäre. (sw)