Meldungen vom 01. bis 10. August 2006

Donnerstag, 10. August 2006

Die Top-News des Tages

(15:00 Uhr) Optionsschein-Vergabe: Apple engagiert Anwalt. Vor dem Hintergrund der Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Aktienoptionen hat Apple einen Anwalt engagiert. Wie Law.com meldet, soll George Riley von der Anwaltskanzlei O'Melveny & Myers das Unternehmen gegenüber der Regierung vertreten. Auch Nancy Heinen, bis Mai für die rechtlichen Angelegenheiten Apples zuständig und offenbar ebenso von der Rückdatierung von Aktienoptionen betroffen, hat rechtliche Hilfe in Anspruch genommen. Sie engagierte die Anwälte Cristina Arguedas und Miles Ehrlich. Laut Law.com untersucht die Staatsanwaltschaft von San Francisco seit einigen Monaten Apples Vergabepraxis von Aktienoptionen der vergangenen Jahre. Letzte Woche gab der Mac- und iPod-Hersteller bekannt, dass eine Revidierung von Gewinnen wahrscheinlich sei. Analysten stufen die finanziellen Auswirkungen jedoch als gering ein. Wegen der Rückdatierung von Aktienoptionen laufen in den USA Untersuchungen gegen mehr als 80 Unternehmen. Zum Fall Apples haben sich bislang weder Regierungsbehörden noch die US-Börsenaufsicht SEC geäußert. Apple betont, die Sache baldmöglichst vollständig aufklären und zum Abschluss bringen zu wollen. (sw) - Meldung kommentieren -

(14:00 Uhr) Verlierer der WWDC: Die Apple-Aktie. Mit Mac Pro, Intel-Xserve und der ersten öffentlichen Vorstellung von Mac OS X 10.5 "Leopard" sorgte Apple Anfang dieser Woche für viele Schlagzeilen. Doch obwohl das Unternehmen genau das tat, was im Vorfeld erwartet wurde, ging es mit der Apple-Aktie in den vergangenen Tagen bergab. MacGadget-Kolumnist Rico Pfirstinger hat die Situation analysiert: "Bei seiner Eröffnungsrede auf der Apple WWDC 2006 machte Steve Jobs mal wieder alles richtig - und wurde dafür von den Finanzmärkten bestraft. Die Analysten haben schlicht und einfach mehr erwartet". Lesen Sie weiter... (sw) - Meldung kommentieren -

(12:00 Uhr) Apple: Security-Update für Mac Pro und Mac OS X Server. Apple hat für den neuen Mac Pro und Mac OS X Server 10.4.7 das Security Update 2006-004 veröffentlicht. Es schließt Sicherheitslücken in den Komponenten ImageIO und OpenSSH und wird jedem Mac Pro- und Mac OS X Server 10.4.7-Anwender empfohlen. Apple brachte das Security Update 2006-004 bereits in der vergangenen Woche für Mac OS X (Server) 10.3.9 und Mac OS X 10.4.7 (Server) heraus. Der neue Build beseitigt gegenüber der ursprünglichen Version zusätzliche Sicherheitsprobleme. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 10. August 2006

(20:00 Uhr) Weitere Details zu Mac OS X 10.5 "Leopard". Neben den von Apple bekannt gegeben Neuerungen - plus diejenigen, die jetzt noch "Top Secret" sind und zu einem späteren Zeitpunkt offen gelegt werden sollen - bietet Mac OS X 10.5 eine riesige Menge an kleineren und mittleren Verbesserungen, die nun nach und nach an die Öffentlichkeit dringen. So finden sich beispielsweise auf der Web-Seite AeroXperience, die eigentlich primär die Entwicklung von Windows Vista begleitet, viele Details zu "Leopard". Demnach soll die Bildschirmauflösung von Mac OS X 10.5 nicht mehr auf 72 dpi fixiert sein - die Auflösung soll sich den Erfordernissen entsprechend skalieren lassen. Auch das Textsystem des Apple-Betriebssystems erhielt ein Upgrade. Eine systemweite Grammatikprüfung ist nun an Bord, auch werden Links automatisch erkannt. Weitere Neuerungen: Direkter Zugriff auf RAW-Dateien mit Core Image, eine überarbeitete Automator-Oberfläche, Zugriff von Carbon-Anwendungen auf bestimmte Cocoa-Funktionen, eine verbesserte QuickTime-Architektur, vollständige 64 Bit-Unterstützung in allen Frameworks und Apache 2.0. (sw)

(18:00 Uhr) Digital Performer an Intel-Macs angepasst. Mit Digital Performer ist eine weitere professionelle Anwendung an die neuen Intel-basierten Macs angepasst worden. Die Version 5.1 der Software liegt als Universal Binary vor, für User von Digital Performer 5.0.x gibt es ein kostenfreies Update. Der Entwickler MOTU verspricht für Digital Performer 5.1 außerdem zahlreiche Optimierungen und Detailverbesserungen. Digital Performer ist eine leistungsstarke Musikproduktionsumgebung für G4-, G5- und Intel-Macs unter Mac OS X 10.4.x. (sw)

(17:00 Uhr) iSync-Plugins für Sony Ericsson-Handys. Die Unterstützung von Mobiltelefonen in Apples Betriebssystem ist nach wie vor unzureichend. So ist Mac OS X 10.4.7 serienmäßig nur mit wenigen Modellen von Motorola, Noka, Panasonic, Sendo, Siemens und Sony Ericsson kompatibel. Für Besitzer eines Sony Ericsson-Handys gibt es Abhilfe. Die Phone Plugins for iSync v2.3 ergänzen iSync um Unterstützung für die Modelle K510, K610, K790, K800, V630, W300, W700, Z525 und Z550 für den Austausch von Kontakten und Kalendern mit dem Mac OS X-Adressbuch und iCal. Jedes Handy-Plugin kostet ca. 2,20 Euro und benötigt Mac OS X 10.4.7 und iSync 2.3. (sw)

(15:30 Uhr) Demoversion von QuarkXPress 7.0. Quark hat eine Demoversion der neuen DTP-Anwendung XPress 7.0 veröffentlicht. Sie liegt als Universal Binary vor und lässt sich über einen Zeitraum von 30 Tagen testen. XPress 7.0 kam Ende Mai auf den Markt, zur WWDC 2006 brachte Quark eine an Intel-Macs angepasste Version der Software heraus. QuarkXPress 7.0 bietet etliche Neuerungen, darunter Werkzeuge zur Erzeugung von Transparenzen und Schatten, ein verbessertes Farbmanagement, eine optimierte Benutzeroberfläche, eine verbesserte Druckfunktion, eine Glyphenpalette, volle OpenType- und Unicode-Unterstützung, Composition Zones, zusätzliche Werkzeuge zur Erstellung von Tabellen und verbesserte PDF- und EPS-Unterstützung. XPress 7.0 kostet 1299 Euro, das Upgrade von XPress 3.x/4.x/5.x/6.x schlägt mit 359 Euro zu Buche. (sw)

(14:30 Uhr) Tester: Windows Vista Beta 2 mit Fehlern überladen. Eine weitere Verschiebung von Windows Vista wird immer wahrscheinlicher. Wie Networkworld meldet, kritisieren Betatester mit deutlichen Worten die Qualität des neuen Microsoft-Betriebssystems. Vista Beta 2 sei von Fehlern übersät und laufe instabil. "Ich teste Microsoft-Betriebssysteme seit Windows 95 und Windows Vista ist das am meisten fehlerbehaftete Betriebssystem, das ich in einer so späten Entwicklungsphase je gesehen habe", sagt der Analyst Joe Wilcox von Jupiter Research. Der Microsoft-Experte Robert McLaws fügt hinzu "Beta 2 war eine Enttäuschung auf mehrere Ebenen. Es war um Längen nicht so stabil, wie es eigentlich sein sollte." Er und andere Tester empfehlen dringend eine erneute Verschiebung der Markteinführung und eine weitere Betaversion, um Bugs zu beseitigen. Microsofts Pläne sehen vor, dass keine weitere Betaversion folgt und das System den Status "Release Candidate" (abschließende Entwicklungsphase) erreicht, der nur noch begrenzte Änderungen zulässt. Zuletzt gab es aber auch vermehrt von Microsoft-Topmanagern Aussagen, die eine weitere Verschiebung vermuten lassen. "Wir werden das Produkt liefern, wenn es fertig ist", sagte Kevin Johnson von Microsofts Sparte Plattformen und Dienstleistungen. Microsoft-Chef Steve Ballmer erklärte im Mai, je nachdem wie das Feedback auf Vista Beta 2 ausfalle, könne es zu weiteren Verzögerungen kommen. Bill Gates sieht indes eine "80-prozentige Wahrscheinlichkeit" für eine Einführung im Januar. (sw)

(13:30 Uhr) Neue iTunes Music Store-Promotion läuft an. Die vor einer Woche bekannt gegebene Kooperation zwischen Coca-Cola und Apple ist gestartet. Die neu gestaltete Web-Seite coca-cola.de führt zur neuen Musikplattform CokeFridge, die mit dem iTunes Music Store verknüpft ist. Künstler ohne Vertrag haben dort die Möglichkeit, ihre Music zu präsentieren. Wie MacGadget bereits berichtete, verschenken Coca-Cola und Apple in Großbritannien im August 70 Millionen Songs in Promotion-Packungen von Coca-Cola und Diet Coke. In Deutschland sollen im September über coca-cola.de jede Stunde ein iPod und 50 iTMS-Lieder verschenkt werden. Promotions in anderen europäischen Regionen sollen folgen. (sw)

(13:00 Uhr) Profi-Tool für Export aus Mac OS X-Adressbuch. Zum Preis von 14,50 Euro bietet Dibomedia die Software Export Adress Book an. "Die zweisprachige Shareware (deutsch/englisch) ist die bisher einzige Lösung, um aus dem Apple Adressbuch für Mac OS X Kontaktinformationen mit allen Feldern in diverse Formate zu exportieren. Im Vergleich zu anderen Anwendungen werden auch Felder mit selbst definierten Etiketten exportiert. Die exportierten Daten können beispielsweise als Datenquellen für Serienbriefe in Microsoft Word oder zum Abgleich von FileMaker-Datenbanken verwendet werden", so der Entwickler. Die neue Version 1.3 (281 KB, mehrsprachig) kann auch vCards erzeugen, daneben wurde die Unterstützung für Adressbuch-Gruppen verbessert. Export Adress Book liegt als Universal Binary vor und benötigt Mac OS X 10.4.x. (sw)

(12:30 Uhr) ASH nimmt SQL-Server für RealBasic ins Programm. Application Systems Heidelberg, Vertriebspartner von Real Software, bietet ab sofort den neuen SQL Server für RealBasic an - der Preis beträgt 419 Euro. Die unter Mac OS X, Linux und Windows lauffähige Software erweitert die objektorientierte Entwicklungsumgebung RealBasic um einen leistungsfähigen SQL-basierten Datenbankserver. Die relationale Datenbank ist Multiuser-fähig und soll leicht einzusetzen und zu administrieren sein. Externe Tools werden nach Angaben von Real Software nicht benötigt, auch soll die Migration von der in RealBasic integrierten Datenbank auf den SQL Server leicht zu bewerkstelligen sein. Der SQL Server basiert auf Technologie, die das Unternehmen im Jahr 2004 von SQLabs übernommen hat. Eine Demoversion steht zum Download bereit. (sw)

(11:30 Uhr) coconutBattery: Akku-Infos auf einen Blick. coconutBattery gehört zu den Tools, die auf einem Mac-Notebook nicht fehlen sollten. Das kostenlose Programm vom Autor Christoph Sinai zeigt auf einen Blick, wie es um die Leistungsfähigkeit des Akkus bestellt ist. coconutBattery stellt sowohl den aktuellen Ladezustand als auch die maximale Kapazität des Akkus dar und stellt diese Daten in Vergleich zur Originalkapazität bei Auslieferung des Geräts. Auch informiert das Tool über Anzahl der Ladezyklen und Alter des Macs. coconutBattery benötigt mindestens Mac OS X 10.4.3 und läuft auf iBook, PowerBook, MacBook und MacBook Pro. Aktuell ist die Version 2.5.1 (196 KB, mehrsprachig, Universal Binary). Ein Dashboard-Widget ist optional verfügbar. (sw)

Mittwoch, 09. August 2006

Die Top-News des Tages

(16:00 Uhr) Apple-Marketingchef weist Vorwürfe von Verbraucherverbänden zurück. Apples Marketingchef Phil Schiller hat das Geschäftsmodell des iTunes Music Store gegen Vorwürfe von Verbraucherschutzgruppen in Europa verteidigt. Würde man der Kritik der Verbraucherschütze folgen, liefe des letztlich auf eine Abschaffung des DRM-Systems (Digital Rights Management) hinaus, mit dem Apple die Rechte der Musiker verteidige, erklärte Schiller gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. "Die größten Wettbewerber im Online-Musikmarkt sind immer noch die Diebe, die geschütztes Material im Internet verteilen", so Schiller, der gleichzeitig betonte, dass im iTMS gekaufte Musik am einfachsten auf dem iPod abgespielt werden könne, trotzdem aber die Möglichkeit bestehe, die Lieder auf CD zu brennen und auf diesem Weg auf andere Player zu exportieren. Schiller weiter: "Dieser Markt ist jung und sehr umkämpft. Die Kunden haben alle Möglichkeiten zu Auswahl. Sie könnten bei Sony oder Microsoft einkaufen. Sie entscheiden sich aber mehrheitlich für die Kombination iTunes/iPod von Apple". Konsumentenverbände aus Dänemark, Deutschland, Norwegen und Schweden haben Apple vor kurzem aufgefordert, den iTunes Music Store zu öffnen. Sie fordern, dass im iTMS eingekaufte Songs auch auf anderen Audioplayern als dem iPod abspielbar sein muss. Zudem wird bemängelt, dass sich Apple ein nachträgliches Ändern der Nutzungsbedingungen vorbehalte. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hatte neben Apple auch Musicload von T-Online abgemahnt. (sw) - Meldung kommentieren -

(15:00 Uhr) Mac Pro: Apple führt neue WLAN-Karte ein. Zusammen mit dem Mac Pro hat Apple eine neue WLAN-Karte eingeführt. Wie Think Secret meldet, kommt in der neuen Karte ein Broadcom-Chip zum Einsatz. In MacBook, MacBook Pro und Intel-iMac verbaut Apple WLAN-Karten mit Atheros-Chipsätzen. Über den Namen gibt es noch Unklarheit - im Mac Pro-Handbuch bezeichnet Apple die Karte als "AirPort Express", während im Apple Store vom bekannten Namen "AirPort Exreme" die Rede ist. Die Broadcom-Karte verfügt laut Think Secret über zwei Antennen und ist theoretisch auch für WLAN nach dem IEEE 802.11a-Standard ausgelegt wäre. Tatsächlich berichteten mehrere Besucher der WWDC-Keynote von einem IEEE 802.11a-Netzwerk im Moscone Center. In diesem Zusammenhang erwähnenswert ist die Tatsache (MacGadget berichtete gestern), dass der Preis für die AirPort Extreme-Karte auf 50 Euro gesenkt wurde. (sw) - Meldung kommentieren -

(12:00 Uhr) Mac Pro trifft bei Kunden ein (Update). Apple hat Wort gehalten. Am Montag erklärte das Unternehmen, der neue Mac Pro (siehe unseren ausführlichen WWDC-Sonderbericht) sei sofort verfügbar, einen Tag später wurden die ersten Maschinen in den USA bereits ausgeliefert. Ein frisch gebackener Mac Pro-Besitzer hat die Auspackzeremonie in Fotos festgehalten. Als Betriebssystem ist auf dem Mac Pro ein neuerer Build von Mac OS X 10.4.7 (8K1079) installiert. Erste Eindrücke hat Macintouch zusammengefasst. Demnach soll der Mac Pro angenehm leise arbeiten und nur unwesentlich mehr Strom als ein Power Mac G5 2,0 GHz Dual-Core (nur ein Prozessor) benötigen. Die vier Festplattenschächte seien sehr einfach zugänglich und eine Bereicherung für Apples Desktop-Workstation. Laut der Apple-Dokumentation muss die Speicheraufrüstung paarweise, d. h. zwei RAMs mit gleicher Kapazität und gleichen Spezifikationen, erfolgen. Europäische Apple-Kunden müssen sich noch einige Tage gedulden - die ersten Mac Pro-Lieferungen werden für Ende dieser, Anfang nächster Woche erwartet. +++ Nachtrag: Eine ausführliche FAQ zum Mac Pro findet sich bei der Macworld. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 09. August 2006

(21:00 Uhr) Age of Empires III wird auf den Mac portiert. MacSoft hat eine Mac-Version des Strategiespiels Age of Empires III angekündigt. Sie soll bereits Ende September auf den Markt kommen und native auf PowerPC- und Intel-basierten Macs laufen. "Die neue Version fährt dort fort, wo Age of Empires II: Age of the Kings endet. Der Spieler übernimmt die Rolle einer europäischen Großmacht, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Neue Welt zu entdecken, zu erobern und zu kolonialisieren. Age of Empires III hält atemberaubende Anblicke bereit - von den gewaltigen europäischen Kathedralen über die furchtlosen Indianerstämme Amerikas bis hin zu spektakulären Schlachtszenen mit Einheiten des Industriellen Zeitalters, wie beispielsweise mit Musketen und Büchsen bewaffnete Infanterie und Kavallerie, oder vor Kanonen strotzende Handelsschiffe", ist auf Microsofts Web-Seite zu lesen. MacSoft hat den Titel von Microsoft lizenziert. Gegenüber dem auch für den Mac erschienen Vorgänger bietet Age of Empires III verbesserte, detailreichere Grafiken mit zusätzlichen Effekten, zusätzliche Einheiten und eine Hauptstadt. Die Systemanforderungen stehen noch nicht fest, der Preis beträgt ca. 50 Dollar. (sw)

(20:00 Uhr) Skype 1.5: Neue Beta. Skype 1.5 für Mac OS X liegt seit heute in einer neuen Betaversion (1.5.0.61) vor. Als Neuerungen nennt der Hersteller u. a. eine niedrigere Prozessorauslastung bei Videokonferenzen, eine verfeinerte Benutzeroberfläche, Unterstützung für MP3-Sounds für Benachrichtigungen sowie viele Fehlerkorrekturen. Mit iSight 1.5 sind erstmals Videokonferenzen mit andere Skype-Usern möglich. Neben Apples iSight werden zahlreiche weitere Webcams unterstützt, Voraussetzung ist die Installation der kostenlosen Treibersammlung macam. Daneben bietet Skype 1.5 eine komplett überarbeitete Oberfläche, Import aus Mac OS X-Adressbuch und Entourage, eine Schnellsuche für Kontakte und verbesserte SkypeOut-Unterstützung. Das ab Mac OS X 10.3.9 lauffähige Skype ist ein kostenfreier Internet-Telefonie-Service mit Voicemailbox, Instant Messaging, Verschlüsselungsfunktion und Unterstützung für Konferenzschaltungen. Außerdem lassen sich mit der auch für Linux und Windows erhältlichen Software kostenpflichtige Verbindungen ins Festnetz aufbauen. (sw)

(16:30 Uhr) WWDC: Mac OS X 10.5 "Leopard" enthält Ruby on Rails. Immer mehr Details über Apples neues Betriebssystem "Leopard" werden bekannt. So wird sowohl Mac OS X 10.5 als auch Mac OS X Server 10.5 das Open Source-basierte Web-Framework Ruby on Rails enthalten. Man arbeite mit Apple bereits seit längerem zusammen, teilten die Ruby on Raily-Entwickler mit. Apple stehe bei der Ruby on Raily-Community hoch im Kurs. Die große Mehrzahl der Ruby on Rails-Entwicklern arbeite mit Macs, ist im Weblog des Projekts zu lesen. Mit Ruby on Rails lassen sich auch komplexe Web-basierte Anwendungen mit Datenkbank-Anbindung in kurzer Zeit erstellen. (sw)

(15:30 Uhr) Apple-Niederlassung in Polen gefordert. In Europa konzentriert sich Apple auch im Jahr 2006 weitgehend auf den westlichen Teil des Kontinents plus Großbritannien und Irland. Umfassende Aktivitäten etwa in Polen, in Tschechien oder auch im Baltikum fanden bislang nicht statt - obwohl diese Regionen bereits seit mehr als zwei Jahren Mitglied der Europäischen Union und im freien Europa fest verankert sind. Mac-User aus Polen haben diesen Umstand zum Anlass genommen, die Initiative "We Want Apple Poland!" zu starten. Die Preise für Apple-Produkte in Polen seien höher als beispielsweise in den USA oder in Deutschland, der Service sei unzureichend, da es keine polnische Apple-Niederlassung gibt, sondern lediglich einen kleinen Vertriebspartner, lautet der Vorwurf. Als Beispiel führt die Initiative an, dass Apples so genanntes "weltweites Austauschprogramm" für MacBook Pro-Akkus nicht in Polen angeboten werde - der entsprechende Auswahlpunkt fehlt auf der Web-Seite des Austauschprogramms. Die Initiative fordert Apple auf, mit der Eröffnung einer Niederlassung in Polen den dortigen Markt zu erschließen und die Situation in puncto Preise und Service zu verbessern. (sw)

(14:30 Uhr) WWDC: Gewinner der Apple Design Awards stehen fest. Apple hat die Gewinner der diesjährigen Design Awards bekannt gegeben. Auf jeder Entwicklerkonferenz zeichnet der Mac-Hersteller besonders herausragende Software für Mac OS X aus. Die Gewinner in diesem Jahr sind: iSale 3.1 (Best Mac OS X User Experience; zweiter Platz: FotoMagico 1.7), Lineform 1.1 (Best Mac OS X Student Product; zweiter Platz: PhotoPresenter 2.5.5), Die Sims 2 (Best Mac OS X Game; zweiter Platz: WingNuts 2: Raina's Revenge 1.0), iClip lite 2.0 (Best Mac OS X Dashboard Widget; zweiter Platz: WeatherBug Local Weather Widget 1.1.0.9), modo 201 (Best Use of Mac OS X Graphics; zweiter Platz: Unity 1.5), TextMate 1.5.2 (Best Mac OS X Developer Tool; zweiter Platz: F-Script 1.3.3), Build Real Estate Catalog/Ultimate Productivity Action Pack 1.0 (Best Mac OS X Automator Workflow; zweiter Platz: Lecture Recording Workflow 1.2) und EnzymeX 3.1 (Best Mac OS X Scientific Computing Solution; zweiter Platz: FuzzMeasure Pro 2.0.2). Die Gewinner in der jeweiligen Kategorie erhalten zwei 15 Zoll-MacBook Pro-Notebooks, zwei 23 Zoll-Cinema Displays, eine Premier-Mitgliedschaft in der Developer Connection und einen Messestand auf der MacWorld Expo 2007. Der Gewinner der Kategorie "Best Mac OS X Student Product" erhält ein 15 Zoll-MacBook Pro, ein 23 Zoll-Cinema Displa, einen 60 GB-iPod und eine Studenten-Mitgliedschaft in der Developer Connection. (sw)

(14:00 Uhr) WWDC: Virtualisierungslösung Parallels Desktop verbessert (Update). Parallels hat zur WWDC 2006 in San Francisco eine neue Version der Virtualisierungssoftware Parallels Desktop für Mac OS X vorgestellt. Neu in Parallels Desktop 2.2.1862, das sich derzeit im Betatest (24,3 MB, englisch) befindet, sind Unterstützung für zusätzliche USB-Geräte, eine verbesserte Grafik-Performance, vollständige Unterstützung der Mac-Tastatur, beschleunigter Datenaustausch über gemeinsam genutzte Ordner und einige Bug-Fixes. Zudem lässt sich der Festplattencache für eine Virtual Machine nun wahlweise deaktivieren, was in einigen Fällen die Performance deutlich steigern kann, so der Hersteller. Mit Parallels Desktop lassen sich auf Intel-Macs beliebige x86-basierte Betriebssysteme, wie etwa Linux, Solaris oder Windows, parallel zu Mac OS X nutzen - entweder in einem Fenster oder im Vollbildmodus. Eine Einzelplatzlizenz kostet 77 Euro - das Tool Parallels Compressor ist inbegriffen. +++ Nachtrag: Der Parallels-Firmensprecher Ben Rudolph stellte gegenüber der Macworld weitere Verbesserungen für Parallels Desktop in Aussicht. Dazu sollen u. a. eine vereinfachte Benutzeroberfläche, Unterstützung für Windows Vista, zusätzliche Sicherheits- und Managementtools, das Brennen von CDs und DVDs innerhalb von Gastbetriebssystemen und Unterstützung für hardwarebeschleunigte Grafik gehören. (sw)

(13:30 Uhr) Nur noch heute: Fünf Lizenzen von MindManager 6.0 Mac zu gewinnen. Gemeinsam mit dem Softwareentwickler Mindjet verlost MacGadget fünf Lizenzen von MindManager 6.0 Mac im Wert von je 199 Euro. MindManager ist eine Software zur Erfassung, Visualisierung, Strukturierung und zum Austausch von Informationen und Ideen. Die Teilnahme ist nur noch heute bis 24:00 Uhr möglich. Weitere Informationen finden Sie in unserem Interview mit Rainer Obesser, Product Marketing Manager EMEA von Mindjet. Zum Interview... (sw)

(13:00 Uhr) FontExplorer X 1.1 mit vielen Verbesserungen. Linotype bietet den beliebten FontExplorer X, eine kostenlose Anwendung für das Schriftenmanagement, seit heute in der Version 1.1 (9,6 MB, mehrsprachig, Universal Binary) an. Zu den Neuerungen gehören u. a. ein Plug-in für QuarkXPress 7.0, Etiketten, ein verbesserter Font-Import, Performance-Optimierungen, eine verfeinerte Oberfläche, eine verbesserte WYSIWYG-Ansicht, verbesserte Plug-ins für Illustrator CS2 und InDesign CS2 und viele Fehlerkorrekturen. Der ab Mac OS X 10.3.9 lauffähige FontExplorer X 1.1 soll sich durch eine iApp-ähnliche Benutzeroberfläche, Unterstützung für InDesign, Illustrator sowie XPress und einen großen Funktionsumfang auszeichnen. Mit dem Programm lassen sich Schriften (de-) aktivieren, beliebig strukturieren, exportieren, bewerten und automatisch aktivieren. Daneben werden zu jedem Font umfangreiche Informationen angezeigt. Außerdem verfügt der FontExplorer X über eine Anbindung an den Online-Font-Shop von Linotype. (sw)

(12:30 Uhr) Microsoft beseitigt Sicherheitslücke in Office 2004 (Update). Microsoft hat für die Bürosoftware Office 2004 ein neues Update bereitgestellt. Die Version 10.2.6 (6,3 MB, deutsch) behebt nach Angaben des Unternehmens eine Sicherheitslücke, durch die der Arbeitsspeicher des Computers von einem Angreifer mit schadhaftem Code überschrieben werden konnte. Betroffen sind Entourage, Excel, PowerPoint und Word. Das Update ist kostenlos, liegt in mehreren Sprachen vor und setzt Office 2004 11.2.5 voraus. +++ Nachtrag: Für Office v. X gibt es das "Mac Security Update (2006-08-08)", das die gleiche Schwachstelle auch im Office 2004-Vorgänger behebt. (sw)

(11:30 Uhr) Merlin 2.0 in neuer Betaversion. Die Entwicklungsarbeiten an der neuen Projektmanagementsoftware Merlin 2.0 schreiten voran. ProjectWizards hat eine fünfte Betaversion (18,8 MB, mehrsprachig, Universal Binary) veröffentlicht, die eine Reihe von Bugs korrigieren soll, u. a. im Zusammenhang mit Intel-Macs, der Handhabung von Ressourcen, userdefinierten Datenfeldern und der Druckfunktion. Daneben gab es diverse kleinere Verbesserungen. Das ab Mac OS X 10.4.5 lauffähige Merlin 2.0 wurde von Grund auf neu programmiert und verfügt über ein überarbeitetes Design und zahlreiche Neuerungen, wie eine erweiterte Zeitberechnung, Gantt-Charts, Entourage- und iCal-Anbindung sowie verbesserter Im- und Export. Ein Erscheinungstermin für die Finalversion steht noch nicht fest. (sw)

Dienstag, 08. August 2006

Die Top-News des Tages

(15:00 Uhr) WWDC: "Leopard" läuft auf G3-Macs. Die Systemanforderungen für Mac OS X 10.5 "Leopard" hat Apple zwar noch nicht bekannt gegeben, doch offenbar lässt sich das neue Betriebssystem - wie bereits Mac OS X 10.4.x - selbst auf älteren Macs mit G3-Prozessor installieren. "From G3 to Xeon, from MacBook to Xserve, there is just one Leopard", ist auf der Mac OS X 10.5-Web-Seite zu lesen. Dies, zusammen mit dem Hinweis "Leopard delivers 64-bit power to both Intel- and PowerPC-based Macs [...] There's only one version of Mac OS X, so you don't need to maintain separate operating systems for different uses", deutet darauf hin, dass Apple Mac OS X 10.5 als Universal Binary ausliefern wird. (sw) - Meldung kommentieren -

(13:00 Uhr) WWDC: Keynote-Video verfügbar, Power Mac G5 weiter zu haben (2. Update). Apple hat am frühen Dienstagmorgen die eineinhalbstündige WWDC-Keynote als Video-Aufzeichnung veröffentlicht. Sie liegt im MPEG 4-Format vor und ist auf dieser Web-Seite zu finden. Allerdings sind Apples Server streckenweise überlastet - teilweise ist der Stream überhaupt nicht zu erreichen oder der Download dauert überdurchschnittlich lange. Auch Fotos von der WWDC 2006 sind inzwischen in großer Zahl verfügbar, wie beispielsweise bei Flickr.

Sowohl den Power Mac G5 als auch den Xserve G5 bietet Apple vorerst weiter in seinem Online-Store an (linke Spalte, ganz unten). Für professionelle Anwender ist dieser Umstand nicht ganz unwichtig, da einige bedeutende Softwarepakete, darunter die Creative Suite oder die Produktlinien von Macromedia und Native Instruments, noch nicht an Intel-Macs angepasst wurden. Firmen wie auch Profis, die diese Software in voller Geschwindigkeit auf dem Mac einsetzen müssen, können für die Übergangszeit noch G5-basierte Workstations bzw. Server von Apple erwerben - die Preise blieben unverändert. +++ Nachtrag (14:00 Uhr): Ein CNET-Video stellt das Innenleben des Mac Pro vor, Mac Pro-Fotos finden sich bei PowerMax. +++ 2. Nachtrag (16:00 Uhr): Power Mac G5 und Xserve G5 sind auch weiterhin bei Apple-Händlern zu haben. (sw) - Meldung kommentieren -

(12:00 Uhr) WWDC: Microsoft stellt Virtual PC ein, neue Office-Version kommt. Zur WWDC 2006 in San Francisco hat Microsoft seine Unterstützung für Intel-basierte Macs konkretisiert. Man arbeite intensiv an einer neuen Version von Mac Office, die native auf PowerPC- und Intel-Macs läuft, teilte die Mac Business Unit (Mac BU) des weltgrößten Softwareherstellers mit. "Auf dem Weg von Office für Mac zu einer universellen Anwendungssoftware, ist die Umwandlung von Millionen Office-Programmzeilen zu Xcode bereits abgeschlossen", so Microsoft weiter. Das neue Mac Office soll volle Dateikompatibilität mit Office 2007 für Windows bieten, für ältere Mac Office-Versionen sollen kostenfreie Konverter zum Download angeboten werden. Allerdings streicht Microsoft die Unterstützung für die Skriptsprache Visual Basic. Stattdessen soll das neue Mac Office bessere Unterstützung für AppleScript und Automator bieten. Experten rechnen mit dem neuen Mac Office für Anfang oder Frühjahr 2007.

Microsoft kündigte außerdem die Einstellung von Virtual PC an: "Die Schaffung einer qualitativ hochwertigen Emulationslösung für Intel-basierte Macs, ähnlich VPC, kommt einem Neuanfang mit der Versionsnummer 1.0 gleich, da das Produkt stark in die Mac Hardware integriert ist. Dafür stehen momentan keine Ressourcen zur Verfügung." Stattdessen empfiehlt Microsoft den Usern, die Windows benötigen, die Lösungen von Apple (Boot Camp) und anderen Anbietern (Parallels Desktop und bald auch VMware). Der Support für bestehende Virtual PC-Kunden soll fortgeführt werden. Als erste Anwendung soll der "Microsoft Messenger for Mac" an Intel-Macs angepasst werden. Die Version 6.0 soll im weiteren Jahrsverlauf als Universal Binary erscheinen und Neuerungen wie Anbindung an den Yahoo! Messenger, eine Rechtschreibprüfung, eigene Emoticons und die Darstellung des gerade in iTunes gespielten Songs bieten. Auch eine Universal Binary-Ausführung des kostenlosen Remote Desktop Connection Client ist laut Microsoft geplant. Details sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. (sw) - Meldung kommentieren -

(11:00 Uhr) Umfrage: Hat der Mac Pro Ihre Erwartungen hinsichtlich Features und Preis/Leistung erfüllt? Auf der WWDC 2006 in San Francisco präsentierte Apple den lange erwarteten Nachfolger des Power Mac G5. Apples neue Desktop-Workstation für professionelle Anwender heißt Mac Pro und ist mit den neuesten Xeon-Prozessoren von Intel samt moderner Architektur ausgerüstet. Gegenüber dem Vorgänger bietet der Mac Pro dank der zwei mit bis zu 3,0 GHz getakteten Dual Core-Chips nicht nur mehr Leistung, sondern außerdem zusätzliche Erweiterungsmöglichkeiten. Soweit die Fakten auf dem Papier – doch wie kommt die neue Workstation bei den potentiellen Abnehmern, den Profi-Usern aus Bereichen wie Audio- und Videobearbeitung, High-End-3D, Entwicklung, Wissenschaft und DTP, an? Dazu unsere neue Umfrage: Hat der Mac Pro Ihre Erwartungen hinsichtlich Features und Preis/Leistung erfüllt? (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 08. August 2006

(19:30 Uhr) Kurzmeldungen: Mac Pro-Entwicklerdokumentation, Mac Pro-Prozessoren austauschbar? Neue USB-Lasermaus von MacMice - The Mouse II arbeitet mit 1600 dpi, bietet drei Tasten plus Scrollrad und ist an das Design der Apple-Maus angelehnt. Preis: 29,99 Dollar. +++ Apple hat die Entwicklerdokumentation zum Mac Pro veröffentlicht. +++ Die Server Admin Tools 10.4.7 stehen ab sofort zum Download bereit. +++ Apple ist dem Calendaring and Scheduling Consortium beigetreten. Die Gruppe fördert die Verbreitung des Standards CalDAV. Apple führt CalDAV in Mac OS X 10.5 "Leopard" ein. +++ Laut einem Bericht von XLR8yourmac sollen sich die Prozessoren des neuen Mac Pro angeblich austauschen lassen. Die Chips seien gesockelt, was einen Wechsel gegen schnellere Modelle problemlos möglich mache. (sw)

(18:30 Uhr) Preissenkung für AirPort Extreme-Karte. Apple hat den Preis für die AirPort Extreme-Erweiterungskarte reduziert. Die WLAN-Karte ist ab sofort zum Preis von 50 Euro erhältlich. Sie unterstützt sowohl den IEEE 802.11b- als auch den schnellen IEEE 802.11g-Standard und eignet sich für alle Macs mit AirPort Extreme-Steckplatz. In den USA ist die Karte nun für 49 Dollar zu haben. Eine AirPort Extreme-Basisstation bietet Apple derzeit nicht in Europa an. Das Unternehmen musste das Produkt Ende Juni aus dem Handel nehmen (ebenso wie iSight und iPod shuffle-Zusatzakku), weil es nicht der am 01. Juli in der EU in Kraft getretenen RoHS-Richtlinie entspricht. Diese verbietet die Verwendung bestimmter Substanzen bei der Herstellung und Verarbeitung von elektronischen Geräten und Bauteilen. RoHS-konforme Nachfolgemodelle der AirPort Extreme-Basisstation und der iSight werden für die nähere Zukunft erwartet. (sw)

(16:30 Uhr) WWDC: Erste Details zu Safari 3.0. Apples neues Betriebssystem Mac OS X 10.5 "Leopard" enthält eine verbesserte Version des Web-Browsers Safari. MacFixIt hat erste Informationen und Screenshots zu Safari 3.0 veröffentlicht. Praktisch: Versehentlich geschlossene Tabs lassen sich per Undo-Befehl wieder herstellen. Ein weiterer Befehl fasst alle geöffneten Fenster in ein einziges Fenster unterteilt in Tabs zusammen. Die "Finden"-Funktion wurde stark verbessert. Statt in ein separates Suchfenster wird der Suchbegriff in ein Textfeld in der Toolbar eingetragen - alle Treffer werden live farblich hervorgehoben. Ferner ist es möglich, von allen geöffneten Web-Seiten gleichzeitig Bookmarks anzulegen. (sw)

(16:00 Uhr) WWDC: Quellcode des Mac OS X-Kernels für x86 veröffentlicht. Auf der WWDC in San Francisco gab Apple ein klares Bekenntnis zu Open Source ab. Das Unternehmen veröffentlichte nicht nur den Quellcode des Mac OS X-Kernels für Intel-Prozessoren, sondern startete mit Mac OS Forge ein Open Source-Portal. Es soll künftig sowohl Open Source-Projekte von Apple als auch von unabhängigen Entwicklern beherbergen - das Unternehmen bietet Mac OS Forge expliziert auch Entwicklerteams an, deren Projekte derzeit noch auf OpenDarwin.org liegen. OpenDarwin.org stellt, MacGadget berichtete, den Betrieb in Kürze ein. In einer E-Mail entschuldigte sich Ernest Prabhakar, Open Source Product Manager von Apple, für die verspätete Offenlegung des Kernels von Mac OS X/Intel. Zuvor gab es Spekulationen, Apple habe sich gegen die Freigabe des Quellcodes des Mac OS X/Intel-Kernels entschieden, um angeblich Hackern die Anpassung des Betriebssystems an andere x86-basierte Systeme zu erschweren. Dies werteten einige Beobachter als Abkehr von der Open Source-Philosophie. Apple sei nach wie vor von der Bedeutung von Open Source überzeugt, erklärte Prabhakar. Ebenfalls freigegeben wurde der Quellcode des neuen iCal-Servers von Mac OS X Server 10.5 "Leopard". (sw)

(15:30 Uhr) FinderPop 2.0 fast fertig. FinderPop gehörte unter Mac OS 9.x zu den beliebtesten Tools. Seit Herbst 2005 arbeitet der Entwickler Turlough O'Connor an einer Mac OS X-Version. Nachdem im November eine erste Betaversion erschien, liegt seit heute ein Release Candidate (357 KB, englisch) von FinderPop 2.0 vor. FinderPop 2.0 ist eine komplette Neuentwicklung. Mit FinderPop lassen sich die Kontextmenüs im Finder individuell anpassen und um beliebige Programme, Ordner und Dokumente ergänzen. FinderPop ist ein PreferencePane, d. h. die Konfiguration erfolgt über die Systemeinstellungen. Die Finalversion wird für September erwartet. Derzeit läuft FinderPop 2.0 nicht native auf Intel-Macs. (sw)

(14:30 Uhr) WWDC: Apple veröffentlicht Xcode 2.4, Details zu Xcode 3.0. Die Entwicklungsumgebung Xcode ist ab sofort in einer neuen Version erhältlich. Xcode 2.4 bietet nach Angaben Apples Stabilitäts- und Performance-Verbesserungen sowie zahlreiche Bug-Fixes. Das neueste Release der unter Mac OS X 10.4.x lauffähigen Entwicklungsumgebung steht kostenlos für Mitglieder der Developer Connection zum Download bereit. Unterdessen wurden weitere Details zu Xcode 3.0 bekannt, das zeitgleich mit dem Betriebssystem Mac OS X 10.5 "Leopard" auf den Markt kommen soll. Demnach unterstützt Xcode 3.0 die Programmiersprache Objective-C 2.0 und verfügt mit Xray über ein Tool zur Visualisierung und Optimierung der Performance. Als weitere Neuerungen nennt Apple u. a. eine überarbeitete Benutzeroberfläche, vereinfachte Lokalisierungen, Performance-Verbesserungen und Project Snapshops. Diese Funktion ermöglicht es, zu einem beliebigen früheren Stand eines Projekts zurückzugehen. (sw)

(14:00 Uhr) ATI: Radeon X1900 GT bald für Power Mac G5. ATI hat eine neue Grafikkarte für den Power Mac G5 angekündigt. Einem Bericht von XLR8yourmac zufolge soll in einigen Wochen die mit 512 MB Videospeicher ausgerüstete Radeon X1900 GT für PCI Express-basierte Power Macs auf den Markt kommen. Es handelt sich dabei um eine etwas leistungsschwächere Variante als die Radeon X1900 XT, die Apple als Einzelprodukt und als BTO-Option für den neuen Mac Pro (siehe unseren Special Report) anbietet. Der Preis der Radeon X1900 GT steht noch nicht fest. Die XT-Variante für den Mac Pro ist im Apple Store mit einer Lieferzeit von derzeit fünf Wochen für 490 Euro zu haben. (sw)

(12:30 Uhr) Notationssoftware: Finale 2007 erschienen. MakeMusic hat die Verfügbarkeit von Finale 2007 bekannt gegeben. Die neueste Version der bekannten Notationssoftware wurde an Macs mit Intel-Prozessor angepasst und bietet darüber hinaus etliche weitere Neuerungen, wie etwa Performance-Optimierungen, die Einbindung von Schriften in EPS-Dateien (unter Mac OS X 10.4.x), die Synchronisierung von Musik mit importierten Videos, Unterstützung für Apples Mighty Mouse, ein integrierter Kontakt Player 2.0 und zusätzliche Werkzeuge zur Bearbeitung von Notationsblättern. Finale 2007 setzt mindestens einen G4-Prozessor und Mac OS X 10.3.9 voraus und kostet 600 Dollar. Upgrades gibt es ab 99,95 Dollar. Eine Demoversion soll in Kürze erscheinen. Finale 2007 kann zum Komponieren, Transkribieren, Orchestrieren, Wiedergeben und Drucken von Musik bzw. Noten eingesetzt werden - von einer einfachen Melodie bis zum umfangreichsten Orchesterwerk. Die Eingabe der Noten erfolgt über die Tastatur, MIDI-Instrumente oder MIDI-Dateien. (sw)

(11:30 Uhr) FontAgent Pro (Server) an Intel-Macs angepasst. Insider Software bietet die Schriftenverwaltung FontAgent Pro seit heute in der Version 3.3 an. Als Neuerungen nennt der Hersteller u. a. Anpassung an Intel-basierte Macs inklusive diverser Optimierungen, ein Plug-in für InCopy CS2 zur automatischen Aktivierung von Schriften und aktualisierte Lokalisierungen. Das ab Mac OS X 10.3 lauffähige FontAgent Pro 3.3 kostet 89,95, die Workgroup Edition 129,95 Dollar. Käufer von FontAgent Pro 3.x können die Demoversion (11,1 MB, mehrsprachig, Universal Binary) als Update einsetzen. Ebenfalls aktualisiert: Der FontAgent Pro Server, der in der neuen Version 1.2 als Universal Binary vorliegt. (sw)

Montag, 07. August 2006

Special Report zur Eröffnung der WWDC 2006 in San Francisco

(21:00 Uhr) Apple schließt Umstellung auf Intel-Chips ab, präsentiert Mac OS X 10.5 "Leopard". Die diesjährige Apple-Entwicklerkonferenz ist eröffnet. In einer eineinhalbstündigen Keynote präsentierten CEO Steve Jobs und weitere Topmanager des Unternehmens im Moscone Center in San Francisco die nächste Generation des Betriebssystems Mac OS X und neue, Intel-basierte Hardware für professionelle Anwender. Die Ankündigungen blieben damit innerhalb der Erwartungshaltung des Mac-Marktes. Die World Wide Developer Developer Conference 2006 findet noch bis zum 11. August statt - erwartet werden mehr als 4200 Entwickler aus der ganzen Welt. In unserem Special Report finden Sie alle wichtigen Informationen zum Power Mac-Nachfolger Mac Pro, zum neuen Intel-basierten Xserve und zum neuen Betriebssystem Mac OS X 10.5 "Leopard", das im Frühjahr 2007 ausgeliefert werden soll. Weiterlesen...

Die Top-News des Tages

(12:00 Uhr) WWDC 2006: Nur noch wenige Stunden (Update). Am heutigen Montag beginnt in San Francisco die diesjährige Apple-Entwicklerkonferenz. CEO Steve Jobs und andere Mitglieder des Apple-Führungsteams werden die WWDC 2006 ab 10:00 Uhr Ortszeit (19:00 Uhr MESZ) mit einer Keynote eröffnen. Wilde Spekulationen gab es in den vergangenen Tagen und Wochen aus der Gerüchteküche, doch bei aller Anspannung, die im Vorfeld herrscht, muss gefragt werden: "Was ist realistisch?". Klar ist: Apple wird Mac OS X 10.5 "Leopard" erstmals der Öffentlichkeit präsentieren und nach MacGadget vorliegenden Informationen den Entwicklern eine erste Preview-Version zur Verfügung stellen. Für das neue Betriebssystem hat sich der Mac-Hersteller kampfbetonte Namenszusätze ausgesucht: "Mac OS X Leopard - Introducing Vista 2.0" sowie "Mac OS X Leopard - Hasta la vista, Vista", wie auf den in den WWDC-Räumlichkeiten aufgehängten Bannern zu lesen ist. Offenbar will sich Apple mit "Leopard" offensiv im Markt gegen Microsofts Windows Vista positionieren.

Was ist außerdem zu erwarten? Apple wird heute mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Umstellung auf Intel-Prozessoren vollständig abschließen und Intel-basierte Power Macs (möglicher Name: "Mac Pro") und Intel-basierte Xserves vorstellen. Als CPUs für die neuen Workstation sind die neue Xeon 5100- und/oder die Core 2 Duo-Produktreihe im Gespräch. Mit neuen iPods oder der Ankündigung eines "iTunes Movie Store" ist dagegen kaum zu rechnen - die WWDC 2006 bleibt nach Expertenmeinung allein dem Mac vorbehalten. Denkbar ist, dass Microsoft und Adobe erstmals an Intel-Macs angepasste Versionen von Mac Office bzw. der Creative Suite zeigen werden. Und wie bei jedem Event, bei dem Steve Jobs zugegen ist, gilt: Ein "One last thing" ist jederzeit möglich. MacGadget wird heute ab 19:00 Uhr gewohnt umfassend über die WWDC 2006 in San Francisco berichten. +++ Nachtrag (17:30 Uhr): Ein weiteres Apple-Banner trägt den Slogan "Redmond has a cat, too. A copycat". (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 07. August 2006

(17:00 Uhr) Erste Betaversion von Shiira 2.0. Seit heute steht eine erste Betaversion des neuen Web-Browsers Shiira 2.0 zum Download bereit. Shiira basiert auf der gleichen Render-Engine wie Safari, zeichnet sich gegenüber der Apple-Software jedoch durch einen größeren Funktionsumfang aus. So bietet Shiira u. a. ein Tab-Exposé, eine Sidebar zur Anzeige von Bookmarks und Historie und eine wählbare Suchmaschine im Suchfeld. Zu den Neuerungen in Shiira 2.0 zählen beispielsweise ein Vollbildmodus, Performance-Verbesserungen, Tab-Thumbnails, die Darstellung von Historie und Bookmarks in transparenten Fenstern, eine Plug-in-Schnittstelle, Design-Verbesserungen an der Oberfläche und überarbeitete Voreinstellungen. Die Open Source-Anwendung benötigt Mac OS X 10.4 oder neuer und läuft native auf PowerPC- und Intel-Macs. Die finale Version wird für Herbst erwartet. (sw)

(16:00 Uhr) Vergabe von Apple-Aktienoptionen: WSJ nennt Details (Update). Die von Apple festgestellten Unregelmäßigkeiten bei der Gewährung von Aktienoptionen haben für Apple weitere Konsequenzen. Laut MacNN wurde in den USA die dritte Klage gegen den Mac- und iPod-Hersteller eingereicht. Unterdessen berichtet das Wall Street Journal über Details der Vorgänge. Demnach sollen zwischen den Jahren 1997 und 2001 die Aktienoptionen für einige Top-Manager jeweils kurz vor deutlichen Kurssprüngen datiert worden sein. Erst am Freitag gab Apple bekannt, dass weitere Unregelmäßigkeiten bei der Bilanzierung von Aktienoptionen aufgespürt worden seien und eine Revidierung von Gewinnen wahrscheinlich sei. Es könnten alle seit dem 29. September 2002 veröffentlichten Quartalsberichte betroffen sein, so Apple. Analysten erwarten allerdings keine gravierenden Auswirkungen für den IT-Pionier. "Niemals zuvor in der PC-Geschichte war eine Firma besser aufgestellt, als Apple es zurzeit ist, sowohl beim Gewinn von Marktanteilen als auch bei der Steigerung der Profitabilität", zitiert das Handelsblatt den Analysten Jonathan Hoopes von US-Instituts Think-Equity. Ähnlich bewerten die Analysten der Citigroup die Situation. "Nach Ansicht der Analysten sei das Risiko für die Aktionäre des Unternehmens gering. Es werde nicht mit Ergebnissen gerechnet, die die momentane bzw. zukünftige Gewinnentwicklung beeinträchtigen würden. Die zwei größten Risiken, eine Ablösung von CEO Jobs und ein Delisting der Aktie, seien sehr unwahrscheinliche Szenarien", berichtet AktienCheck. Die Citigroup empfiehlt die Apple-Aktie weiter mit einem Kursziel von 80 Dollar zum Kauf. +++ Nachtrag: Immer mehr Unternehmen bekommen wegen der Rückdatierung von Aktienoptionen Schwierigkeiten - Hintergrundartikel finden sich bei Forbes.com und MiamiHerald.com. (sw)

(15:00 Uhr) WWDC: RealBasic 2006 Release 4 erzeugt Universal Binaries. Gute Nachrichten für Programmierer, die mit der objektorientierten Entwicklungsumgebung RealBasic arbeiten: Zur WWDC 2006 in San Francisco kündigte Real Software eine neue Version von RealBasic an, mit der sich erstmals native Anwendungen für Intel-basierte Macs erzeugen lassen. Das RealBasic 2006 Release 4 soll im September ausgeliefert werden, RealBasic-Kunden mit Upgradevertrag können sich bereits heute eine Betaversion laden. Die meisten mit RealBasic entwickelten Programme könnten mit einem einzigen Mausklick für Intel-Macs als Universal Binaries compiliert werden, so das Versprechen von Real Software. RealBasic ist seit kurzem auch mit einer deutschsprachigen Benutzeroberfläche verfügbar. Die Lokalisierung wurde von Application Systems Heidelberg, Vertriebspartner von Real Software, vorgenommen. (sw)

(14:30 Uhr) Betty Disk: Neues Backupsystem mit zwei Festplatten. Gruppemedia hat heute mit Betty Disk eine neue Datensicherungslösung vorgestellt. Sie besteht aus einem Gehäuse für eine Serial ATA-Festplatte und der Backupsoftware BettyMedia. Eine zweite, bereits im Wechselrahmen installierte Festplatte wird mitgeliefert. Damit lassen sich beispielsweise tägliche Backups auf wechselnden Festplatten realisieren, was die Datensicherheit nochmals erhöht. Das Gehäuse ist in zwei Ausführungen - mit FireWire 800- und USB 2.0-Anschluss sowie nur mit USB 2.0-Schnittstelle - zu haben. Gruppemedia bietet das System mit 2x 80 GB, 2x 160 GB, 2x 250 GB und 2x 500 GB zu Preisen ab 290 Euro an. Die Festplatten werden auf Wunsch für Mac OS X oder Windows vorkonfiguriert. (sw)

(14:00 Uhr) WWDC: QuarkXPress 7.0 für Intel-Macs. Pünktlich zur WWDC 2006 bringt Quark die neue DTP-Software XPress 7.0 in nativer Version für Intel-Macs heraus. Bestehende XPress 7.0-Kunden erhalten ein kostenloses Update. Die Universal Binary-Ausführung von QuarkXPress 7.0 befand sich drei Monate im öffentlichen Betatest. QuarkXPress 7.0 für PowerPC-Macs und Windows kam Mitte Mai auf den Markt und bietet zahlreiche Neuerungen, darunter Werkzeuge zur Erzeugung von Transparenzen und Schatten, ein verbessertes Farbmanagement, eine optimierte Benutzeroberfläche, eine verbesserte Druckfunktion, eine Glyphenpalette, volle OpenType- und Unicode-Unterstützung, Composition Zones, zusätzliche Werkzeuge zur Erstellung von Tabellen und verbesserte PDF- und EPS-Unterstützung. XPress 7.0 kostet 1299 Euro, das Upgrade von XPress 3.x/4.x/5.x/6.x schlägt mit 359 Euro zu Buche. (sw)

(13:30 Uhr) WWDC: Virtualisierungssoftware VMware für Mac OS X. Der Entwickler VMware hat eine Mac-Version seiner gleichnamigen Virtualisierungslösung angekündigt. Sie soll im weiteren Jahresverlauf für Mac OS X auf den Markt kommen, interessierte Anwender können sich für den bald beginnenden Betatest registrieren. VMware ermöglicht - wie Parallels Desktop - die gleichzeitige Nutzung von Mac OS X und Windows bzw. anderen x86-basierten Betriebssystemen auf Intel-Macs. Details zur Mac-Version liegen derzeit allerdings nur wenige vor. So soll der Datenaustausch zwischen Mac OS X und den Gastsystemen per Drag & Drop möglich sein. Außerdem sollen sich die Virtual Machines, die mit VMware auf anderen Plattformen erstellt wurden, auch auf Mac OS X einsetzen lassen. (sw)

(13:00 Uhr) Praktisch: Widget steuert iTunes. Für iTunes stehen zahlreiche Mini-Controller bereit, die die Steuerung von Apples Jukebox-Software vereinfachen sollen. Einen anderen Weg geht das Dashboard-Widget Symphonic. Nach Eingabe eines Songnamens (bzw. Namensbestandteils) in Symphonic wird das gewünschte Lied sofort in iTunes abgespielt. Dabei sucht das Tool nicht nur auf der lokalen Festplatte, sondern auch auf angeschlossenen iPods sowie im Netzwerk. Doch damit nicht genug: Das Widget unterstützt weitere Befehle wie etwa zur Lautstärkenkontrolle, für Start/Stop sowie "nächster Titel" und "vorheriger Titel", zur Bewertung und zur Darstellung von Songinformationen. Symphonic ist Open Source und liegt derzeit in der Version 1.2 (159 KB, englisch) vor. (sw)

(12:30 Uhr) Neue Bluetooth-Maus von MacMice. "The Mouse BT II" heißt das neueste Produkt des Zubehörherstellers MacMice. Die Bluetooth-Maus verfügt über einen optischen Sensor, der mit 800 dpi arbeitet, zwei Maustasten sowie ein Scrollrad, das ebenfalls als Taste konfiguriert werden kann. Im Gegensatz zum Ende 2004 eingeführten Vorgängermodell kommen in "The Mouse BT II" aufladbare Batterien zum Einsatz, ein USB-Ladegerät wird mitgeliefert. Zudem soll ein neuer Bluetooth-Sender Verbesserungen bei Einsatzreichweite und Stromverbrauch bieten. Das weiße, ovale Gehäuse von "The Mouse BT II" ähnelt der Apple-Maus. Der empfohlene Verkaufspreis beträgt laut MacMice 69,99 Dollar. Die Distribution liegt bei MacLand. (sw)

(11:30 Uhr) X-Plane 8.5 erscheint im September. Seit Mitte Juli befindet sich X-Plane 8.5 im Betatest, am Wochenende veröffentlichte Laminar Research die inzwischen fünfte Preview-Version der Software. Das finale X-Plane 8.5 soll voraussichtlich im September auf den Markt kommen, so der Hersteller. Zu den Neuerungen in X-Plane 8.5 zählen u. a. umfangreiche Performance-Optimierungen, detailreichere und qualitativ höherwertige Grafiken, eine verfeinerte Benutzeroberfläche, Stabilitätsverbesserungen, verbesserte Instrumente, eine erweiterte Joystick-Unterstützung und eine Vielzahl an Fehlerkorrekturen. Das Update von X-Plane 8.x soll kostenfrei sein. Der Flugsimulator bietet detailreiche Karten von Erde und Mars, über 18.000 Flughäfen, eine originalgetreue Simulation von Luftfahrzeugen, Flugverhalten und Cockpit (inklusive Systemausfälle), unzählige Einstellungsoptionen, eine Wetter-Simulation mit Live-Daten und Dutzende Luftfahrzeuge. X-Plane kostet 40 Euro und ist für Mac OS X (Universal Binary), Linux und Windows erhältlich. In Kürze bringt der Laminar Research-Distributor Application Systems Heidelberg mit Global Scenery eine Erweiterung mit hoch auflösendem Kartenmaterial der Erde heraus. (sw)

Freitag/Samstag, 04./05. August 2006

Die Top-News des Tages

(05.08., 20:30 Uhr) WWDC: Fotos zeigen Apple-Banner. Im Internet sind die ersten Fotos aus dem Moscone Center in San Francisco - dort findet in der kommenden Woche die World Wide Developer Conference 2006 statt - aufgetaucht. Sie zeigen riesige Apple-Banner, die einen großen Saal schmücken. Auf einem steht: "Welcome to WWDC06. You've come to the right plattform", zu sehen sind außerdem diverse Symbole von Mac OS X, Abbildungen von Mac-Hardware und auch ein "64 Bit"-Logo - ein Indiz für die bevorstehende Ankündigung neuer Intel-basierter Workstations und Server? Andere Banner sind noch verhüllt und werden erst am Montag für die Öffentlichkeit freigegeben. (sw) - Meldung kommentieren -

(19:00 Uhr) Spekulationen um "Leopard"-Neuerungen. Die PowerPage hat eine Aufstellung angeblicher Neuheiten von Mac OS X 10.5 "Leopard" veröffentlicht. Allerdings wird darin nur auf wenige Teile des Betriebssystems - Spotlight, Dashboard, Safari, iChat, Mail, Adress Book, iCal, QuickTime und Automator - eingegangen. Obwohl die Verbesserungen eher unspektakulär sind und durchweg plausibel erscheinen, sind diese Angaben komplett unbestätigt und sollten mit Vorsicht behandelt werden. Zumal davon auszugehen ist, dass Apple die wichtigsten Neuerungen von "Leopard" bis zur WWDC-Keynote unter Verschluss halten wird. Laut der PowerPage soll u. a. Safari 3.0 um einen FTP-Client, Phishing-Schutz und ein Tab-Exposé ergänzt werden, während iChat 4.0 Unterstützung für Video-Konferenzen für bis zu sieben Personen, MSN- und Yahoo-Integration und Voice-over-IP-Integration bieten soll. Weitere Neuerungen (Auszug): Zahlreiche Verbesserungen in Spotlight 2.0 und Dashboard 2.0; GUI-Scripting mit Automator 2.0; Vollbildmodus und Audioaufnahme in QuickTime 7.2 (ohne kostenpflichtige Pro-Version); eine verbesserte Oberfläche, Unterstützung für zusätzliche Protokolle und verbesserte HTML-Mails in Apple Mail 3.2; eine neue Oberfläche und viele zusäztliche Funktionen in iCal 3.0; neue Oberfläche, verbesserte Importfunktionen und kollaborative Funktionen im Adress Book 5.0. (sw) - Meldung kommentieren -

(17:00 Uhr) Bericht: Apple will Core 2 Duo baldmöglichst einsetzen. Dank der Popularität der neuen MacBook- und MacBook Pro-Modellreihen steigerte Apple seinen Anteil am US-Notebookmarkt von Januar bis Juni von sechs auf zwölf Prozent. Auf diesem Erfolg will sich das Unternehmen offenbar nicht ausruhen. Wie AppleInsider meldet, will der Mac-Hersteller die Mobilvariante des neuen Core 2 Duo-Prozessors ("Merom") so bald als möglich einsetzen und zu den ersten Unternehmen gehören, die Core 2 Duo-Notebooks anbieten. Apple werde in der ersten Septemberwoche enorme Lieferungen des neuen Chips erhalten, so die Gerüchtesite. Experten gehen davon aus, dass Apple rechtzeitig zum Beginn des Weihnachtsgeschäftes verbesserte iMac-, Mac mini- und MacBook Pro-Modelle vorstellen wird. Die Mobilvariante des Core 2 Duo wird anfangs in Taktraten von 1,66 bis 2,33 GHz erhältlich sein. Der Chip ist für einen 667 MHz-Frontside-Bus ausgelegt und verfügt über bis zu vier MB L2-Cache. Ersten Tests zufolge arbeitet der Core 2 Duo schneller als der Core Duo ("Yonah"), verbraucht aber trotz des doppelt so großen L2-Caches weniger Strom. Ausführliche Benchmarks werden für die kommenden Wochen erwartet. Intel spricht beim Core 2 Duo von Leistungsgewinnen von mehr als 20 Prozent gegenüber "Yonah". (sw) - Meldung kommentieren -

(13:00 Uhr) Apple: Weitere Unregelmäßigkeiten bei Vergabe von Aktienoptionen (2. Update). Apple hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass im Rahmen einer internen Untersuchung weitere Unregelmäßigkeiten bei der Bilanzierung von Aktienoptionen entdeckt wurden. Eine Revidierung von Gewinnen sei wahrscheinlich. Es könnten alle seit dem 29. September 2002 veröffentlichten Quartalsberichte betroffen sein, so Apple. Die Höhe der finanziellen Auswirkungen sei noch nicht abschätzbar. Die Börse reagierte prompt auf die schlechten Nachrichten aus Cupertino. Am New Yorker Nasdaq Composite notiert die Apple-Aktie derzeit mit 2,5 Prozent im Minus. Apple hatte erstmals Anfang Juli die Presse und die US-Börsenaufsicht SEC über Unregelmäßigkeiten in Verbindung mit der Vergabe von Aktienoptionen an Führungskräfte informiert. Dabei geht es offenbar um die umstrittene Praxis der Rückdatierung von Aktienoptionen. Aus diesem Grund hat die SEC bereits Prüfungen bei mehr als 80 Firmen eingeleitet. Von den Unregelmäßigkeiten betroffen ist nach Angaben Apples auch die Vergabe von Aktienoptionen an CEO Steve Jobs. Diese seien aber zwischenzeitlich zurückgenommen worden und hätten dem Apple-Mitbegründer keinen Gewinn eingebracht. +++ Nachtrag: Der Analyst Shaw Wu von American Technology Research erwartet nur "geringe finanzielle Auswirkungen", da Aktienoptionen bei Apple im Vergleich zu den Gewinnen und auch im Vergleich zu anderen Unternehmen nur eine geringe Rolle spielen würden. +++ 2. Nachtrag (Samstag, 18:00 Uhr): Die Finanzdienstleister Merrill Lynch und Banc of America halten an der Kaufempfehlung für die Apple-Aktie fest. Die Unregelmäßigkeiten würden die Zukunftsaussichten des Mac- und iPod-Herstellers kaum beeinträchtigen. Die Apple-Aktie ging am Freitag am Nasdaq Composite mit einem Minus von 1,85 Prozent aus dem Handel, nachdem das Papier im Handelsverlauf zwischenzeitlich mehr als sechs Prozent verlor. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 04./05. August 2006

(05.08., 20:00 Uhr) Kurzmeldungen: youTube-Videos für iPod, Camino für Intel-Macs optimiert. TubeSock konvertiert youTube-Videos in das Format des Video-iPod - das Programm kostet 15 Dollar. +++ Default Folder 3.0.2 behebt ein Problem auf Intel-Macs. +++ Das Systemhaus Cancom hat im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang verzeichnet - ausschlaggebend sei die "zurückhaltende Nachfrage" nach Macs gewesen. Cancom erzielte Einnahmen in Höhe von 52,4 Millionen Euro (Vorjahr: 53,4 Millionen Euro) und ein Gewinn von 0,6 Millionen Euro (Vorjahr: 0,5 Millionen Euro). +++ Yeald.de hat die Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Aktienoptionen bei Apple analysiert. +++ Bei Macworld.com findet sich ein Hintergrundartikel zur Reparatur von Zugriffsrechten. +++ Ein Entwickler hat den Web-Browser Camino für Intel-basierte Macs optimiert. (sw)

(05.08., 19:30 Uhr) Demoversion von Quake 4 veröffentlicht. Aspyr Media hat eine Demoversion des neuen Egoshooters Quake 4 ins Netz gestellt. Sie besteht aus einer Einführung in den Einzelspielermodus und setzt mindestens einen G4- oder G5-Prozessor mit 1,67 GHz bzw. einen Core-Prozessor, 512 MB RAM, eine Radeon 9600- oder GeForce 6600-Grafikkarte mit 64 MB VRAM, ein DVD-Laufwerk und Mac OS X 10.3.9 voraus. Empfehlenswert ist der Download jedoch nur für Anwender mit einem Breitband-Zugang ins Internet - die Demoversion umfasst 536 MB. Quake 4 ist seit Mai zum Preis von 50 Euro zu haben. Der Nachfolger von Quake 2 basiert auf der Technologie von Doom 3. Der Shooter soll sich durch eine gelungene Hintergrundstory, hochwertige und detailreiche Grafiken, Gefechte im Team und eine fortschrittliche Multiplayer-Implementierung auszeichnen. (sw)

(19:30 Uhr) Carrara 5.1 und LightWave 3D 9.0 bald für Intel-Macs. DAZ Productions hat die Modelling-, Animations- und Rendersoftware Carrara 5.1 an Intel-basierte Macs angepasst. Die Universal Binary-Ausführungen von Carrara 5.1 und Carrara 5.1 Pro sollen am 08. August als kostenloser Download für User der Version 5.x bereitgestellt werden. Auch LightWave 3D 9.0 wird in Kürze für Macs mit Intel-Prozessor zur Verfügung stehen. NewTek zeigte auf der Fachmesse Siggraph, die in dieser Woche in Boston standfand, erstmals eine native Version von LightWave 3D 9.0 für Intel-Macs. Das neueste Release des Modelling-, Animations- und Renderprogramms ist seit Mitte Juli für PowerPC-Macs und Windows-Systeme verfügbar. Die Universal Binary-Ausführung von LightWave 3D 9.0 soll im weiteren Jahresverlauf erscheinen. (sw)

(18:00 Uhr) MediaCentral 2.1 mit Skype-Anbindung. Die Media Center-Software MediaCentral ist seit heute in der Version 2.1 (33,4 MB, mehrsprachig, Universal Binary) zu haben. Als Neuerungen verspricht der Hersteller equinux u. a. Skype-Integration, ein transparentes On-Screen-Display zur Darstellung der wichtigsten Informationen, eine verfeinerte Benutzeroberfläche, schnelleres Umschalten zwischen TV-Kanälen, verbessertes Erkennen von TV-Kanälen sowie weitere Verbesserungen. MediaCentral ist zu Preisen ab 29,95 Dollar erhältlich, das Update von der Version 2.0 ist kostenfrei. Die Anwendung benötigt mindestens Mac OS X 10.4 und läuft native auf PowerPC- und Intel-basierten Macs. (sw)

(16:00 Uhr) Apple: 1,9 Prozent Marktanteil in Europa. Apples Anteil am europäischen Computermarkt nach verkauften Stückzahlen lag im zweiten Quartal bei 1,9 Prozent (1,2 Prozent bei Desktops, 3,1 Prozent bei Noteboks). Dies berichtet die Web-Site MacGeneration unter Berufung auf Zahlen der Marktforscher von Gartner. Im Ranking der erfolgreichsten Hersteller in Europa belegt Apple zwar nur den achten Platz, ist aber mit 9,9 Prozent stärker als die Konkurrenz gewachsen. In Frankreich hält Apple einen Marktanteil von 2,5 Prozent - 3,8 Prozent im Bereich Notebooks, 1,8 Prozent im Segment Desktops. Apples weltweiter Marktanteil liegt - MacGadget berichtete - bei zwei Prozent, in den USA sind es knapp fünf Prozent. (sw)

(15:30 Uhr) SmartBooks bringt Buch zu iLife '06. Der bekannte Verlag SmartBooks hat ein Buch zu Apples Multimedia-Suite iLife '06 angekündigt. Der vom Autor Matthias Eckhardt verfasste, 480 Seiten starke Titel "iLife '06 - Musik, Fotos, Filme, Podcasts, Websites - genial einfach" (Amazon.de-Partnerlink, versandkostenfreie Lieferung) kommt in wenigen Tagen zum Preis von 29,95 Euro in den Handel. "Wer hat schon Zeit und Lust, sich durch Menüs zu hangeln und sich mit unzähligen Einstellungen und Bezeichnungen zu quälen, von denen man noch nie etwas gehört hat? Dieses Buch steht mit Rat und Tat zur Seite, bevor sich Fallstricke auftun. Vielen Anwendern fehlt einfach das gedruckte Handbuch und es ist ihnen die Lust an der Online-Hilfe vergangen", so SmartBooks. Das Buch soll einen umfassenden Einstieg in alle sechs iLife-Anwendungen geben - inklusive vieler Tipps und Tricks -, aber auch Informationen für fortgeschrittene User enthalten. So werden u. a. versteckte Funktionen erklärt und Schritt für Schritt die Kodierung von Filmmaterial für iPod, Mobiltelefon und Playstation Portable erläutert. (sw)

(15:00 Uhr) launch2net 1.3.9 unterstützt weitere Handys, verbessert Oberfläche. Von nova media gibt es eine neue Version von launch2net. "In der neuen Version 1.3.9 kann das Verbindungsfenster immer über allen anderen Fenstern sichtbar sein und nach belieben transparent eingestellt werden. Zusätzlich unterstützt die neue Version des Internet-Verbindungstools die Nokia Handys N93, E50, 6233, das kleine Samsung SGH-P300 und das Sony Ericsson w300i", ließ das Unternehmen heute verlauten. launch2net ermöglicht den Aufbau einer GPRS-, EDGE-, UMTS- oder HSDAP-Verbindung ins Internet via Mac und Handy oder Datenkarte. launch2net unterstützt eine Vielzahl an Handys sowie Datenkarten und enthält die Verbindungsdaten der meisten Netzbetreiber weltweit. Zu den weiteren Funktionen zählen die Verwendung eigener Zugangsdaten, umfangreiche Statistiken und die manuelle Wahl eines Roamingpartners. launch2net benötigt Mac OS X 10.3.9 oder neuer und kostet 87 Euro. Die Demoversion (8,9 MB, mehrsprachig, Universal Binary) dient gleichzeitig als Update. (sw)

(14:30 Uhr) TechTool Pro 4.5.1 bald im Handel. Die deutschsprachige Version der Systemdiagnose- und Reparatursoftware TechTool Pro 4.5.1 wird ab dem 14. August ausgeliefert. Dies gab Application Systems Heidelberg, Distributor des TechTool Pro-Herstellers Micromat, heute bekannt. Zum Funktionsumfang des ab Mac OS X 10.4 lauffähigen TechTool Pro 4.5.1 zählen u. a. umfangreiche Tests zum Aufspüren von Problemen an Komponenten oder am Betriebssystem, die Behebung von Festplattenproblemen, das Defragmentieren der Festplatte, die Datenrettung von defekten Festplatten und die Erstellung einer Mac OS X-Notfallpartition. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 99,95 Euro, eine Notfall-CD und ein deutsches Handbuch werden mitgeliefert. TechTool Pro 4.5.1 liegt als Universal Binary vor. (sw)

(14:00 Uhr) Web-Design-Anwendung Sandvox jetzt auf Deutsch. Karelia bietet Sandvox, eine Software zur Gestaltung und Pflege von Web-Sites, seit heute in der Version 1.0.4 (21,0 MB, mehrsprachig, Universal Binary) an. Neu sind beispielsweise eine deutschsprachige Benutzeroberfläche, das Speichern der Position von Dokumentenfenstern, Verbesserungen bei SFTP-Verbindungen, Kontextmenüs und der Text-Hervorhebung, Stabilitätsverbesserungen sowie einige Bug-Fixes. Sandvox (49 Dollar) soll besonders Mac-like sein - die gewünschten Elemente für eine Seite werden per Drag & Drop eingebaut, ein Assistent begleitet den Anwender durch den gesamten Erstellungsprozess. Der erzeugte Code soll vollständig den Spezifikationen von XHTML 1.0 entsprechen. Zu den weiteren Features zählen zahlreiche vorgefertigte Designs, die Erstellung von Weblogs, Pagelets zur Strukturierung einer Seite und die Einbindung von Podcasts. Sandvox Pro kostet 79 Dollar und bietet zusätzliche Features, etwa zur manuellen Eingabe von HTML-Code oder Scripts. (sw)

(13:30 Uhr) Updates für Tiger Woods PGA Tour 2005 und Civilization IV. Für die Golfsimulation Tiger Woods PGA Tour 2005 und das neue Strategiespiel Civilization IV sind ab sofort kostenlose Updates erhältlich. Die Version 1.1 Rev A von Tiger Woods PGA Tour 2005 behebt kleinere Bugs und bietet einige Detailverbesserungen. Die Version 1.6.1 Rev A von Civilization IV liegt nun in finaler Form vor. Eine Betaversion erschien bereits Mitte Juli. Das Update behebt ein Problem auf bestimmten Macs (besonders G5-Systeme), das ständig eine 100%ige CPU-Auslastung und dadurch Performance-Probleme verursachte. Daneben gab es Bug-Fixes im Zusammenhang mit der Wiedergabe von Sounds und der Grafikdarstellung. Tiger Woods PGA Tour 2005 liegt in englischer Sprache vor und kostet 50 Euro. Zum gleichen Preis ist das vollständig lokalisierte Civilization IV im Handel erhältlich. (sw)

Donnerstag, 03. August 2006

Die Top-News des Tages

(19:00 Uhr) Bericht: Apple verhandelt mit ProSiebenSat.1. Mit einigen wenigen TV-Serien (neben Musikvideos und Pixar-Kurzfilmen) stieg Apple im Herbst 2005 in den Verkauf von Video-Inhalten ein. Heute umfasst das Angebot im US-iTunes Music Store mehr als 150 TV-Shows und -Serien der größten Fernsehsender - Tendenz schnell steigend. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis Apple auch in Europa TV-Inhalte im iTunes Music Store anbietet. Bereits Anfang Dezember 2005 kamen Gerüchte auf, wonach Apple angeblich an der Lizenzierung der kompletten Serie "Lindenstraße" interessiert sei. Jetzt berichtet das Medienmagazin DWDL über Verhandlungen zwischen dem iPod-Hersteller und ProSiebenSat.1 über die Verbreitung von Serien via iTunes Music Store. "Es gab und gibt Kontakte zu Apple bezüglich des Themas iTunes", wird Markus Härtenstein von der ProSiebenSat.1-Tochter SevenSenses zitiert. Nähere Angaben machte er nicht. RTL gab an, derzeit keine Gespräche mit Apple zu führen, aber offen für den Vertriebsweg iTunes Music Store zu sein. (sw) - Meldung kommentieren -

(15:00 Uhr) Was bringt Mac OS X 10.5 "Leopard"? Die Spannung steigt - in wenigen Tagen beginnt in San Francisco die WWDC 2006. Die einzig bislang sichere Ankündigung: Mac OS X 10.5 aka "Leopard". Doch welche Neuerungen wird die nächste Generation des Apple-Betriebssystems mit sich bringen? Bekannt und von Apple bestätigt ist, dass Mac OS X 10.5 die Boot Camp-Software enthalten wird, mit der sich Windows XP auf Intel-Macs nutzen lässt. Über diesen Punkt hinaus gibt es wilde Spekulationen. AppleInsider hat die bisherigen Gerüchte zu "Leopard" zusammengefasst und kommt zu einem eher nüchternden Ergebnis. Das neue Betriebssystem befinde sich seit fast zwei Jahren in der Entwicklung, doch Informationen seien kaum an die Außenwelt gelangt, schreibt das Gerüchteportal. Im Gegensatz zu früheren Betriebssystemversionen ist es Apple offenbar gelungen, die wesentlichen Neuerungen komplett unter Verschluss zu halten. So kann über die Neuheiten von "Leopard" weiter nur spekuliert werden. Im Gespräch sind ein neu entwickelter Finder, eine verbesserte Spotlight-Technologie, verstärkte Optimierung für Intel-Macs, Voice-over-IP-Unterstützung in iChat, ein geografisches Informationssystem mit Satellitenbildern inklusive Routenplaner, zahlreiche Verbesserungen in iCal, kollaborative Funktionen und das Hochleistungsdateisystem ZFS (für das Apple laut Sun Interesse bekundet hat). Auch eine stark verbesserte Version der Entwicklungsumgebung Xcode ist zu erwarten. (sw) - Meldung kommentieren -

(12:00 Uhr) FileMaker 8.5-Produktlinie jetzt auf Deutsch zu haben. Die Apple-Tochterfirma FileMaker liefert seit heute die deutschsprachigen Ausführungen der Mitte Juli vorgestellten FileMaker 8.5-Produktreihe aus. FileMaker Pro 8.5, FileMaker Pro 8.5 Advanced, FileMaker Server 8.0v4 und FileMaker Server 8.0v4 Advanced laufen erstmals native auf Macs mit Intel-Chip. "Die Leistung von FileMaker Pro 8.5 auf Intel-Macs erhöht sich im Vergleich zu Power PC um bis zu 91 Prozent, FileMaker Server 8.0v4 ist um bis zu 116 Prozent schneller", verspricht der Entwickler. Neu in FileMaker Pro 8.5 sind ferner ein Web Viewer zur Darstellung von Web-Inhalten (HTML, PDF, Flash, SVG, Java, QuickTime...) in FileMaker-Lösungen, ein Learning Center mit Tutorials und anderen Ressourcen sowie zusätzliche Funktionen zur Entwicklung von FileMaker Pro-Anwendungen. Das Update von FileMaker Pro 8.0 bzw. FileMaker Pro 8.0 Advanced auf die neue Version 8.5 kostet 130 Euro bzw. 139 Euro in Österreich und 183 Franken in der Schweiz (von FileMaker Pro 6.0/7.0 auf 8.5: 230/239 Euro bzw. 343 Franken). Wer FileMaker Server 8.0 bzw. FileMaker Server 8.0 Advanced auf PowerPC-Macs oder unter Windows einsetzt, erhält ein kostenfreies Update auf die Version 8.0v4 - für Intel-Macs kostet das Update 57 Euro (59 Euro in Österreich; 80 Franken in der Schweiz). FileMaker 8.5 benötigt mindestens Mac OS X 10.3.9. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 03. August 2006

(18:00 Uhr) iWeb 2.0 mit Unterstützung für dynamische Inhalte? Das nächste Release von Apples Web-Design-Software iWeb soll neben den üblichen Detailverbesserungen über eine Reihe bedeutender Neuerungen verfügen, berichtet Think Secret. iWeb 2.0 werde dynamische Inhalte unterstützen, etwa um Bilder einer Webcam sofort im Internet veröffentlichen zu können. Auch sollen sich Inhalte anderer Web-Sites, wie etwa Fotogalerien von Flickr, Straßenkarten oder Anzeigen, einfacher integrieren lassen, meldet das Gerüchtemagazin unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen. Smart Albums und ein Tauschsystem für Vorlagen sind ebenso für iWork '07 im Gespräch. iWeb 2.0 soll als Teil der Multimediasuite iLife '07 Anfang nächstes Jahres erscheinen. (sw)

(16:00 Uhr) iTMS: Verbraucherschützer von Apples Antwort enttäuscht. Am Dienstag hat Apple mit einer Stellungnahme auf die Vorwürfe von Verbraucherschützern in Dänemark, Norwegen und Schweden bezüglich der Nutzungsbedingungen im iTunes Music Store reagiert (siehe unsere gestrige Meldung). Nun hat Norwegen Auszüge aus dem Schreiben Apples veröffentlicht, wie musikwoche.de berichtet. Danach habe Apple erklärt, sich zu bemühen, die Wünsche des norwegischen Verbraucherverbandes so weit wie möglich zu erfüllen. "iTunes hat eine Überarbeitung der Verträge vorbereitet, die wir nun zur Diskussion stellen", heißt es in dem Papier. Allerdings zeigte sich Bente Oeverli vom norwegischen Verbraucherschutzverband unzufrieden. Nur in einigen Punkten könnte man eine Übereinkunft erzielen, nicht jedoch beim zentralen Bereich. Die Konsumentengruppen fordern, dass im iTunes Music Store gekaufte Musik auf beliebigen Audioplayern abgespielt werden kann. Apple argumentiert hingegen, dass es "nicht unvernünftig" sei, die Wahl des Players auf den iPod zu beschränken. Die Kunden hätten die Möglichkeit, ihre Tracks auf CD zu brennen und damit beliebig zu verwenden. (sw)

(15:30 Uhr) Apple arbeitet mit Ford, GM und Mazda an iPod-Integration. Apple hat heute eine Kooperation mit den Fahrzeugherstellern Ford, General Motors und Mazda bekannt gegeben. Ziel: Die nahtlose Einbindung des iPod in die Mehrzahl der kommenden Automodelle der genannten Hersteller. "Ford und General Motors werden in diesem Jahr damit beginnen, die Mehrzahl ihrer 2007er-Modelle in den USA mit iPod-Integration anzubieten. Bei Mazda wird die gesamte 2007er-Modellpalette an Autos und Geländewagen weltweit über einen iPod-Anschluss verfügen. Die iPod-Lösungen von Ford, General Motors und Mazda bieten eine herausragende Wiedergabequalität während der iPod gleichzeitig im Handschuhfach geladen wird. Die umfassende Integration ermöglicht es dem Fahrer, die Wiedergabe seiner Musik über die Multifunktionssteuerung des Wagens nach Künstler, Album, Wiedergabeliste oder auch im Zufallsmodus zu steuern oder zwischen den einzelnen Songs zu wechseln", so Apple. Im kommenden Jahr sollen mehr als 70 Prozent aller neuen Autos in den USA über eine iPod-Integration verfügen. Apple hat weltweit über 58 Millionen iPods verkauft. (sw)

(14:30 Uhr) Virtual Villagers: Neues Aufbauspiel für den Mac. Last Day of Work hat mit Virtual Villagers ein neues Aufbauspiel vorgestellt. Der Spieler muss sich um den Aufbau eines Dorfes kümmern - Häuserbau, Versorgung mit Nahrungsmitteln und Erforschung neuer Technologien und Medizin. Im weiteren Spielverlauf gilt es, die Insel, auf der sich die Bewohner befinden, zu erkunden und Geheimnisse zu lüften. Virtual Villagers läuft in Echtzeit und bietet eine Hintergrundstory mit vielen Ereignissen. Virtual Villagers ist zum Preis von 19,95 Dollar erhältlich und setzt mindestens Mac OS X 10.2 und eine Grafikkarte mit 32 MB VRAM voraus. Eine Demoversion steht zum Download (20,9 MB, englisch) bereit. (sw)

(14:00 Uhr) Verlosung: Fünf Lizenzen von MindManager 6.0 Mac zu gewinnen. Gemeinsam mit dem Softwareentwickler Mindjet verlost MacGadget fünf Lizenzen von MindManager 6.0 Mac im Wert von je 199 Euro. MindManager ist eine Software zur Erfassung, Visualisierung, Strukturierung und zum Austausch von Informationen und Ideen. Die Verlosung läuft noch bis einschließlich 09. August. Weitere Informationen finden Sie in unserem Interview mit Rainer Obesser, Product Marketing Manager EMEA von Mindjet. Zum Interview... (sw)

(13:30 Uhr) phone plugins 3.2 unterstützen weitere Nokia-Handys. nova media hat die Software phone plugins heute in der Version 3.2 vorgelegt. Neu sind Unterstützung für die Nokia-Mobiltelefone 5500, 6233, E50 und E93 sowie für das Sony Ericsson w301. Die phone plugins sind eine Sammlung von Handydefinitionen für iSync 2.3. Sie ermöglichen die Verwendung von insgesamt 39 Mobiltelefonen, die von Apple nicht unterstützt werden, mit Mac OS X 10.4.7 zur Synchronisation von Kontakten und Terminen. Die phone plugins sind für 11,54 Euro zu haben, das Update von einer früheren Version ist kostenfrei. (sw)

(13:00 Uhr) Weltweites Kartenmaterial für X-Plane. Global Scenery erweitert den populären Flugsimulator X-Plane um hoch auflösendes Kartenmaterial der Erde. "X-Plane 8 mit Global Scenery ist eines der fortschrittlichsten und umfangreichsten Projekte, das je für zivile Flugsimulatoren umgesetzt wurde. Die Scenery bildet die gesamte Erdoberfläche zwischen den Breitengraden 60° Nord und 54° Süd auf Basis naturgetreuer Höhendaten ab, die das Space Shuttle Endeavour im Jahr 2000 aus dem Orbit gesammelt hat. Zusammen mit detaillierten Texturen, die speziell für die Global Scenery entwickelt wurden, bietet X-Plane 8 mit Global Scenery ein weit realistischeres Flugerlebnis als jede frühere X-Plane-Version", teilte der X-Plane-Distributor Application Systems Heidelberg heute mit. Global Scenery kommt am 14. August auf den Markt und besteht aus acht Dual Layer-DVDs mit insgesamt 60 GB an Daten. Das Bundle aus X-Plane 8.4 und Global Scenery kostet 80 Euro. Wer bereits X-Plane 8.x nutzt, erhält Global Scenery für 59 Euro, dazu muss die X-Plane DVD eingeschickt werden. (sw)

(12:30 Uhr) Firefox 1.5.0.6 veröffentlicht. Der Open Source-Browser Firefox liegt ab sofort in der Version 1.5.0.6 (16,1 MB, deutsch, Universal Binary) vor. Wie die Mozilla Corporation bekannt gab, soll Firefox 1.5.0.6 ein Problem beim Abspielen von Windows Media-Content beheben. Erst vor wenigen Tagen erschien die Version 1.5.0.5 der Software, die Stabilitäts- und Sicherheitsverbesserungen mit sich brachte. Firefox 1.5.0.6 setzt Mac OS X 10.2 oder neuer voraus und läuft native auf PowerPC- und Intel-Macs. Seit Mitte Juli befindet sich Firefox 2.0 im Betatest. Die Fertigstellung der Software wird für den Spätsommer erwartet. (sw)

(11:30 Uhr) OmniGraffle (Pro) 4.1.2 ist fertig. Omni Group bietet OmniGraffle seit heute in der finalen Version 4.1.2 an. Als Neuerungen nennt der Hersteller Stabilitätsverbesserungen sowie eine Vielzahl an Fehlerkorrekturen, u. a. im Zusammenhang mit Intel-basierten Macs, Werkzeugen, der Benutzeroberfläche und AppleScript. OmniGraffle ist eine ab Mac OS X 10.3.9 lauffähige Software zur Erzeugung von Diagrammen und Charts. Das Programm ist native sowohl auf PowerPC- als auch Intel-Macs lauffähig. OmniGraffle Standard kostet 69, OmniGraffle Professional 125 Euro. Das Update von OmniGraffle 4.x ist kostenlos. (sw)

Mittwoch, 02. August 2006

Die Top-News des Tages

(02:00 Uhr) Coca-Cola und Apple starten Musik-Promotion (Update). Coca-Cola und Apple haben heute eine Zusammenarbeit im Musikbereich angekündigt. Im Rahmen dieser Kooperationen werden in den kommenden Wochen 70 Millionen Songs und Tausende iPods verschenkt. Ebenso Teil der Promotion: Eine neu gestaltete Web-Site von Coca-Cola, die "ab nächster Woche zu einer neuen Musikplattform führt, die eine durchgängige iTunes-Integration aufweist. Die länderspezifischen Websites bieten Musikfans Links zur Musik und Informationen, um neue Talente gezielt vorzustellen. Für Künstler ohne Vertrag gibt es in Deutschland, Großbritannien, Österreich und der Schweiz die Gelegenheit, ihre Musik auf die Website hochzuladen", so Apple. Die Kooperation zwischen Apple und Coca-Cola wird mit Live-Konzerten in Deutschland, Großbritannien, Österreich und der Schweiz eingeläutet. In Großbritannien sollen im August 70 Millionen iTunes Music Store-Songcodes in Promotion-Packungen von Coca-Cola und Diet Coke ausgegeben werden - mit jedem Code kann ein kostenloser Song aus dem iTMS geladen werden. In Deutschland sollen im September über coca-cola.de jede Stunde ein iPod und 50 iTMS-Lieder verschenkt werden. Promotions in anderen europäischen Regionen sollen folgen.

Apple gab heute außerdem bekannt, dass im iTunes Music Store Europa mittlerweile mehr als 200 Millionen Songs verkauft wurden. "Allein innerhalb des letzten Jahres haben sich die Downloads in den europäischen iTunes Music Stores verdreifacht - von 50 Millionen auf insgesamt 200 Millionen verkaufter Songs", sagt Eddy Cue, Vice President iTunes von Apple. Das Angebot in Europa umfasst mehr als drei Millionen Songs aller großen Labels und über 1000 Independent Labels. Im Juni 2004 wurde der iTunes Music Store in Deutschland, Frankreich und Großbritannien eröffnet, heute steht er in 17 europäischen Ländern zur Verfügung. +++ Nachtrag (14:30 Uhr): In Deutschland löst Apple den bisherigen Coca-Cola-Kooperationspartner Musicload von T-Online ab. Der iTunes Music Store und Musicload sind die beiden führenden Online-Musicstores in Deutschland, sie lieferten sich in der Vergangenheit ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz 1. Die neue Vereinbarung könnte Apples Angebot einen entscheidenden Schritt nach vorne bringen. In Großbritannien ersetzt der iTunes Music Store den bisherigen Coca-Cola-Partner OD2. (sw) - Meldung kommentieren -

(00:01 Uhr) Security Update 2006-004 für Mac OS X 10.3.9 und 10.4.7. Apple hat in der Nacht zum Mittwoch das Security Update 2006-004 für Mac OS X 10.3.9, Mac OS X Server 10.3.9 und Mac OS X 10.4.7 (PowerPC und Intel) veröffentlicht. Nach Angaben des Mac-Herstellers wurden Sicherheitslücken in den Bereichen bzw. Programmen AFP Server, Bom, DHCP, dyld, fetchmail, gnuzip, ImageIO, LaunchServices, OpenSSH, telnet und WebKit geschlossen. Eine detaillierte Beschreibung findet sich hier. Demnach wurde beispielsweise eine Schwachstelle beseitigt, durch die ein speziell präpariertes HTML-Dokument ein zuvor platziertes Objekt aufrufen konnte, was einen Programmabsturz oder das Ausführen schadhaften Codes möglich machte. Auch eine Sicherheitsverbesserung wurde implementiert. So besteht das für das Pairing von Bluetooth-Geräten erzeugte Zugriffskennwort ab sofort aus acht statt aus sechs Ziffern. Das Security Update 2006-004 steht über die oben genannten Links und die Software-Aktualisierung zum Download bereit. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 02. August 2006

(20:30 Uhr) Kurzmeldungen: Blue-ray Disc-Brenner für den Mac, Security-Update macht Probleme. Dritte Betaversion von RapidWeaver 3.5 - sie bietet zahlreiche Bug-Fixes und Detailverbesserungen. Die Finalversion der Web-Design-Anwendung wird für den Sommer erwartet. +++ CNET hat die neue Wireless Mighty Mouse getestet - Bewertung "gut". +++ Logitech hat einen Mac-kompatiblen Blue-ray Disc-Brenner angekündigt - er kommt Mitte August auf den Markt, vorerst allerdings nur in Japan. +++ Der auf Videobearbeitungslösungen spezialisierte Hersteller Avid übernimmt Sibelius Software für 23 Millionen Dollar - Sibelius Software bietet Programme für Musiknotation und -erzeugung an. +++ MacFixIt berichtet von Problemen mit dem gestern veröffentlichten Security Update 2006-004 von Apple - einige User haben demnach Probleme, auf der Render-Engine WebKit basierte Programme und auch Widgets zu öffnen, andere berichten von Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Bluetooth. (sw)

(19:30 Uhr) Opera 9.0.1 behebt Fehler, verbessert Stabilität. Der Web-Browser Opera liegt seit heute in der Version 9.0.1 (13,1 MB, mehrsprachig, Universal Binary) vor. Als Neuerungen nennt der Hersteller Opera Sofware eine verbesserte IMAP-Unterstützung, Stabilitätsverbesserungen, erweiterte Kompatibilität mit dem Adobe Type Manager und etliche Fehlerkorrekturen, u. a. im Zusammenhang mit der Oberfläche, Flash und JavaScript. Opera 9.0.1 ist kostenlos und für Mac OS X 10.3.9 oder neuer und zahlreiche andere Plattformen erhältlich. Mit dem Mitte Juni vorgestellten Opera 9.0 wurden zahlreiche Neuerungen eingeführt, wie etwa Widgets, ein Content-Blocker, BitTorrent-Unterstützung und eine Thumbnail-Ansicht für Tabs. (sw)

(17:00 Uhr) Monotype kauft Linotype. Monotype Imaging hat die Linotype GmbH, eine Tochterfirma der Heidelberger Druckmaschinen AG, übernommen. Linotype gehört zu den renommiertesten Anbietern von Zeichensätzen - die Bibliothek von Linotype umfasst mehr als 6000 Schriftarten. Monotype Imaging ist im gleichen Segment wie Linotype aktiv und sieht sich gemeinsam mit Linotype gut gerüstet, um den wachsenden Bedarf an Schriften für den Bereich der Unterhaltungselektronik zu befriedigen. Die Linotype GmbH soll unter dem neuen Eigentümer mit bestehender Belegschaft weiter von Bad Homburg aus operieren. Die Höhe des Kaufpreises wurde nicht bekannt. Inwiefern die Übernahme Auswirkungen auf die Weiterentwicklung des kostenlosen Schriftenmanagers Font Explorers X hat, ist noch unklar. MacGadget hat Linotype um eine Stellungnahme gebeten. (sw)

(16:00 Uhr) Preisgünstiges Dual-G4-Upgrade von Sonnet Technologies. Power Mac G4-Systeme sind im professionellen Umfeld, wie etwa in Agenturen, Verlagen, Musikstudios oder Druckereien, nach wie vor häufig anzutreffen. Die Unternehmen verlassen sich auf die einmal eingerichteten, eingespielten Maschinen (nicht selten unter Mac OS 9.2.2) und scheuen deswegen, und auch aus Kostengründen, die Anschaffung neuer Macs. Für dieses Klientel hat Sonnet Technologies heute ein neues, preisgünstiges G4-Upgrade mit zwei Prozessoren vorgestellt. Das Encore/ST G4 Duet 1.6 GHz-Upgrade verfügt über zwei mit 1,6 GHz getaktete PowerPC 7447A-Chips mit je 512 KB L2-Cache. Es ist sowohl mit Mac OS 9.2.2 als auch mit Mac OS X 10.3.5 oder neuer kompatibel und kann in den Power Mac G4-Baureihen AGP (nur bestimmte Modelle), Gigabit Ethernet, Digital Audio, QuickSilver 2001 und QuickSilver 2002 verwendet werden. Der Preis beträgt rund 500 Euro. Eine Ausführung mit zwei 1,8 GHz-G4-Prozessoren ist für ca. 600 Euro zu haben. (sw)

(15:00 Uhr) Toon Boom Studio 3.5 erscheint im September. Im September will Toon Boom Animation die Version 3.5 der 2D-Animationssoftware Toon Boom Studio auf den Markt bringen. Als Neuerungen stellt der Entwickler z. B. verbesserte Animationstools, eine benutzerfreundlichere Oberfläche mit Willkommens-Screen und Assistenten, eine verbesserte Zeitleiste und Schatteneffekte in Aussicht. Das Upgrade von Toom Boom Studio 2.5/3.0 soll 99,99 Dollar kosten. Wer nach nach dem 01. August das aktuelle Toon Boom Studio 3.0 erwirbt, erhält ein Gratis-Upgrade. (sw)

(14:00 Uhr) iTMS-Lizenzbestimmungen: Apple reagiert auf Kritik. Apple hat auf die Beschwerden von Verbraucherschutzverbänden aus Dänemark, Norwegen und Schweden an den Nutzungsbedingungen im iTunes Music Store reagiert. Die Konsumentengruppen fordern, dass im iTMS eingekaufte Musik auch auf anderen Audioplayern als dem iPod abspielbar sein muss. Ebenso wird bemängelt, dass Apple sich das Recht vorbehalte, die Vertragsbedingungen jederzeit ohne Ankündigung zu ändern. Die Konsumentengruppen hatten Apple eine Frist bis zum 01. August gesetzt, um eine Stellungnahme abzugeben. Diese sei fristgerecht eingegangen, meldet nun die Macworld UK. Über den Inhalt des Schreibens ist bislang nichts bekannt. Sollte Apple keine Änderungen vornehmen, wolle man den Gerichtsweg beschreiten, erklärte Bjorn Smith von der schwedischen Verbraucherbehörde. In Deutschland erhielt Apple erst vor kurzem wegen den gleichen Vorwürfen eine Abmahnung vom Bundesverband der Verbraucherzentralen. (sw)

(13:30 Uhr) Mac at Camp: Neuauflage im nächsten Jahr. Am vergangenen Wochenende fand in Naumburg das Usertreffen Mac at Camp 2006 statt. Die Veranstaltung wurde von mehreren namhaften Sponsoren, darunter Adobe, Apple, Epson, HP, iCreate, Lemke Software, nova Media, Wacom und auch MacGadget, unterstützt und war nach Angaben des Veranstalters fast vollständig ausgebucht. Mac at Camp soll auch im kommenden Jahr ausgerichtet werden - der Termin steht bereits fest: 09. bis 12. August 2007. Veranstaltungsort ist wieder das Jugendgästehotel in Naumburg. In diesem Jahr hatten die Teilnehmer die Auswahl zwischen zwei Paketen (drei Übernachtungen für 150, zwei Übernachtungen für 120 Euro), die Verpflegung, WLAN-Zugang und Besuch sämtlicher Workshops beinhalteten. (sw)

(13:00 Uhr) 200 Millionen Firefox-Downloads. Das Interesse an Firefox ist ungebrochen. Seit der offiziellen Markteinführung am 09. November 2004 wurden laut der Mozilla Corporation 200 Millionen Downloads gezählt. Die Marke von 100 Millionen Downloads wurde im Oktober 2005 erreicht. Weltweit hält der alternative, Open Source-basierte Web-Browser einen Marktanteil von rund zwölf Prozent, in Deutschland sind es knapp 40, in Australien 24 und in den USA knapp 16 Prozent. Voraussichtlich im Spätsommer erscheint Firefox 2.0, das zahlreiche Verbesserungen mit sich bringt und für eine weiter steigende Verbreitung der Software sorgen könnte. (sw)

(12:30 Uhr) Statistik-Software SPSS erst 2007 für Intel-Macs. Die Statistik-Software SPSS wird erst im kommenden Jahr in nativer Form für Intel-Macs zur Verfügung stehen. Dies teilte der Hersteller SPSS Inc. auf Anfrage von MacGadget mit. Die derzeit in der Entwicklung befindliche Version 15.0 von SPSS soll im zweiten Quartal 2007 auf den Markt kommen und auf Macs mit Intel-Prozessor laufen. Das Unternehmen kündigte in der vergangenen Woche SPSS 13.0 für Mac OS X an. Das neue Release enthält viele neue Funktionen, kann jedoch nur auf PowerPC-Macs eingesetzt werden. SPSS 13.0 ist zum Preis von 1589 Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer) erhältlich und setzt mindestens einen mit 667 MHz getakteten G4-Prozessor, 256 MB RAM und Mac OS X 10.3.9 mit Java 1.4.2 voraus. (sw)

(12:00 Uhr) "Missing Sync for Windows Mobile" in neuer Version. Mark/Space hat ein erstes Update für das Mitte Juli erschienene "Missing Sync for Windows Mobile 2.5" herausgebracht. Die Version 2.5.1 soll zahlreiche Bugs beseitigen und den USB-Datenaustausch mit bestimmten Windows Mobile 2005-Handhelds beschleunigen. "Missing Sync for Windows Mobile" gleicht Daten (Adressen, Kontakte, Aufgaben, Bilder, Songs...) zwischen Mac OS X und Windows Mobile-basierten PDAs und Smartphones via USB oder Bluetooth ab und ermöglicht außerdem die Installation von Software auf den Handhelds. Unterstützt werden Entourage 2004, iCal, das Mac OS X-Adressbuch, iPhoto und iTunes. "Missing Sync for Windows Mobile 2.5.1" kostet 39,95 Dollar (Download) bzw. 49,95 Dollar (CD). Das Update von Version 2.x ist kostenfrei. Das Programm setzt einen G4-, G5- oder Intel Core-Prozessor und Mac OS X 10.4.7 voraus. (sw)

(11:30 Uhr) GimmeSomeTunes 2.0 veröffentlicht. Eternal Storms Software bietet GimmeSommeTunes, eine Erweiterung für iTunes, jetzt in der Version 2.0 (482 KB, mehrsprachig, Universal Binary) an. "Diese Version entfernt einige Bugs, verbessert das Laden von Covern, enthält einen drastisch verbesserten Mini-Controller, einige Verbesserungen unter der Haube. Die wahrscheinlich wichtigste Neuerung ist jedoch die Darstellung der Lyrics zum gerade gespielten Song", teilte der Entwickler mit. Das ab Mac OS X 10.3.9 lauffähige GimmeSommeTunes (Freeware) blendet zu jedem Song in einem transparenten Fenster bestimmte Informationen und ggf. das Cover ein. Sowohl der Umfang der Informationen als auch Position und Größe des Fensters sowie die Dauer der Einblendung lassen sich frei wählen. Daneben erlaubt GimmeSommeTunes die Steuerung von iTunes über frei definierbare Tastaturkombinationen und einen Mini-Controller. (sw)

Dienstag, 01. August 2006

Die Top-News des Tages

(12:00 Uhr) Audible verlängert Exklusivvereinbarung mit Apple. Audible bleibt exklusiver Anbieter von Hörbüchern und Audiomagazinen im iTunes Music Store. Wie aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervorgeht, wurde die im Herbst 2003 mit Apple begonnene Zusammenarbeit bis zum September 2010 verlängert - ursprünglich sollte sie im kommenden Jahr auslaufen. Das Angebot von Audible im iTunes Music Store umfasst mehr als 16.000 Hörbücher, Podcasts, Radioprogramme und andere Audioinhalte wie Reden, Comedy oder Sprachkurse. Neue Werke bekannter Kabarettisten stellte Audible in der Vergangenheit oftmals vorab exklusiv im iTunes Music Store zur Verfügung. (sw) - Meldung kommentieren -

(02:00 Uhr) WWDC 2006: Der Countdown läuft. Nur noch sechs Tage bis zum Beginn der World Wide Developer Conference 2006 (WWDC) in San Francisco. Apples jährliche Entwicklerkonferenz ist neben der MacWorld Expo in San Francisco und der Apple Expo Paris eines der wichtigsten Events des Mac-Marktes. An fünf Tagen will das Unternehmen die Entwickler über die nächste Generation des Betriebssystems Mac OS X informieren. Mac OS X 10.5 "Leopard" ist bislang die einzig bestätigte Ankündigung, die Apple auf der WWDC vornehmen wird. Doch nach Meinung von Experten wird es der Mac-Hersteller dabei nicht belassen. So werden für die kommende Woche auch ein Intel-basierter Power Mac-Nachfolger (möglicher Name: "Mac Pro") und ein Intel-Xserve erwartet. Power Mac und Xserve sind die beiden einzig verbliebenen Produktreihen, die von einem PowerPC-Chip angetrieben werden. Als Prozessoren sind die neuen Xeon 5100- und Core 2 Duo-Prozessorfamilien im Gespräch. Da beide seit kurzem von Intel ausgeliefert werden, könnten Apples neue Workstations und Server noch im August in den Handel kommen.

Ob Apple die WWDC zur Vorstellung eines "iTunes Movie Store" nutzen wird, war zuletzt in Gerüchtekreisen heiß umstritten. So hatten sowohl Think Secret als auch die Wirtschaftswoche unter Berufung auf Apple-nahe Quellen Berichte veröffentlicht, wonach sich Apple mit Hollywood angeblich geeinigt habe und in den digitalen Vertrieb von Kinofilmen einsteigen wolle. Selbst falls diese Informationen stimmen sollten, ist eine Ankündigung zur WWDC keine zwangsläufige Folge. So könnte sich Apple dazu entscheiden, auf der WWDC alleinig den Mac und Mac OS X in den Vordergrund zu stellen. Wie es auch immer kommen wird, Spannung ist garantiert. Apple-CEO Steve Jobs eröffnet die WWDC 2006 zusammen mit anderen Apple-Topmanagern am Montag um 10:00 Uhr Ortszeit (19:00 Uhr MESZ) mit einer Keynote. MacGadget wird am Montagabend ab 19:00 Uhr in gewohnt ausführlicher Form über alle WWDC-Ankündigungen informieren. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 01. August 2006

(21:00 Uhr) Kurzmeldungen: 150 Serien im iTMS, Foto-Abgleich zwischen Aperture und iPhoto. Im US-iTunes Music Store sind mehr als 150 TV-Shows erhältlich - erst heute hat Apple das Angebot um weitere Shows der Sender CNN, Adult Swim and Cartoon Network ergänzt. +++ Apple-Kunden sind wegen neuerlicher .Mac-Ausfälle verärgert. +++ Auszeichnung für Transitive - die QuickTransit-Technologie von Transitive ist mit dem Morgan Stanley Innovation Award ausgezeichnet worden. QuickTransit ist die Grundlage für die Rosetta-Umgebung von Intel-Macs, die die Nutzung bestehender PowerPC-Software ermöglicht. +++ Bei macosxhints.com findet sich eine AppleScript-Lösung zur Synchronisierung von Fotos zwischen Aperture und iPhoto. +++ Eine Umfrage will die Erwartungshaltung von Mac-Usern zur WWDC 2006 analysieren. (sw)

(18:00 Uhr) iPod: Nur fünf Prozent Marktanteil in China. In den USA dominiert der iPod seit längerem den Markt für Audioplayer, in Japan, Europa und anderen Regionen der Welt gewinnt er beständig Marktanteile hinzu - eine Ausnahme bildet allerdings China. Wie die DigiTimes meldet, erreichte der iPod dort im Juni nach verkauften Stückzahlen nur einen Marktanteil von 4,29 Prozent. Der chinesische Markt wird von einer Vielzahl an lokalen Anbietern, die global keine Rolle spielen, kontrolliert. So hält beispielsweise Samsung mit 5,74 Prozent nur einen unwesentlich höheren Anteil als Apple. Zum Vergleich: In den USA liegt der iPod-Marktanteil bei über 75 Prozent, in Australien, Japan, Kanada und Großbritannien bei mehr als 50 Prozent. (sw)

(16:00 Uhr) Server-Chips: AMD nimmt Intel Marktanteile ab. AMD ist mit seinen Opteron-Serverprozessoren weiter auf der Erfolgsspur. Laut jüngsten Zahlen der Marktforschungsfirma Mercury Research hat der Intel-Rivale seine Position im zweiten Quartal ausgebaut. Demnach stieg AMDs Marktanteil auf 25,9 Prozent. Im gesamten x86-Segment hält AMD nun 21,6 Prozent - nach 16,2 Prozent ein Jahr zuvor. Intel kommt auf 72,9 Prozent, im zweiten Quartal 2005 waren es noch 82,2 Prozent. Weitere Unterstützung erhält AMD von IBM. Der Branchenriese kündigte heute neue Server auf Opteron-Basis an. Einen ähnlichen Schritt kündigte vor kurzem bereits der weltweit größte Computerhersteller Dell an. Die Analysten von Gartner gehen davon aus, dass Intel seine Position mit den neu eingeführten Xeon 5100- und Core 2 Duo-Chipfamilien festigen kann. (sw)

(15:00 Uhr) Apple startet Rabattaktion für Bildungssegment. Apple hat die Anfang Juni in den USA gestartete "Back-to-School"-Promotion auf Europa ausgedehnt. Schüler, Studenten, Lehrer und Dozenten, die bis zum 07. Oktober gleichzeitig einen Mac und einen iPod kaufen, erhalten einen Rabatt von bis zu 160 Euro bzw. 250 Franken - zusätzlich zu den üblichen Rabatten für Kunden aus dem Bildungsbereich. Das Angebot gilt für MacBook, MacBook Pro, iMac und Power Mac G5. Beim gleichzeitigen Erwerb eines iPod shuffle 512 MB gibt es einen Rabatt von 60 Euro/90 Franken, bei einem iPod shuffle 1 GB sind es 80 Euro/130 Franken, beim 1 GB iPod nano 120 Euro/190 Franken und bei allen anderen iPod-Modellen 160 Euro/250 Franken. Die Produkte müssen im Apple Store Bildung erworben werden. Die Abwicklung erfolgt über einen Rabattcoupon, die Auszahlung via Banküberweisung. (sw)

(14:30 Uhr) Maya 8.0 mit Performance-Verbesserungen. Autodesk hat heute eine neue Version der mit einem Oscar ausgezeichneten 3D-Modellierungs-, Animations- und Rendering-Software Maya vorgestellt. Der Hersteller verspricht für Maya 8.0 umfangreiche Performance-Verbesserungen durch Optimierungen in vielen Bereichen der Software und Unterstützung für skalierbares Multithreading. "Schlüsselbereiche der Software - wie Skinning, Draw Tesselation oder die Unterteilung von Polygon-Proxy-Meshes - funktionieren jetzt mit Multithreading. Dadurch lässt sich die Software abhängig von der Anzahl der verfügbaren Prozessoren oder Prozessor-Cores skalieren", so Autodesk. Neu sind ferner Produktivitätsverbesserungen, die Funktion "Transfer Polygon Attributes" (zum Austausch von UV- und CPV-Werten sowie Vertex Positions-Daten zwischen Oberflächen Meshes mit unterschiedilchen Topografien), verbesserte Tools und ein verbesserter Datenaustausch. Maya 8.0 kommt im Laufe des Monats für Mac OS X, Linux und Windows in den Handel und kostet 2099 Euro (Maya Comploete) bzw. 7349 Euro (Maya Unlimited). Upgrades gibt es ab 869 Euro. (sw)

(13:30 Uhr) Apple tritt Khronos Group bei. Apple ist ab sofort Mitglied des Industriekonsortiums Khronos Group. Neben Apple sind auch Unternehmen wie Dell, Google und S3 Graphics der Vereinigung beigetreten. In der Khronos Group haben sich mehr als 100 Unternehmen zusammengeschlossen, um offene Grafikstandards für mobile und Desktop-Systeme zu formulieren. Die Bedeutung der Gruppe hat jüngst zugenommen. So ist die Khronos Group nun auch für die Kontrolle und Weiterentwicklung von OpenGL zuständig. Dies könnte für Apple ein Anreiz gewesen sein, sich dem Konsortium anzuschließen, um bei der OpenGL-Weiterentwicklung mitwirken zu können. Zu den weiteren Mitgliedern der Khronos Group zählen IT-Schwergewichte wie ATI, Intel, Motorola, Nokia, Nvidia, Philips, Samsung, Sony und Toshiba. (sw)

(12:30 Uhr) Gutenprint 5.0: Kostenloses Mac-Treiberpaket für Drucker. Nach einer Entwicklungszeit von mehr als vier Jahren steht ab sofort die finale Version 5.0 von Gutenprint zum Download bereit. Gutenprint (vormals Gimp-Print) ist eine Sammlung von Open Source-Treibern für mehr als 700 Drucker fast aller bekannten Hersteller. In vielen Fällen würden die bereitgestellten Treiber eine bessere Qualität und/oder einen größeren Funktionsumfang als die vom Hersteller gelieferten Treiber bieten, so die Entwickler. Außerdem ermöglicht Gutenprint die Verwendung diverser Drucker, für die kein Hersteller-Treiber existiert. Gutenprint 5.0 ergänzt die CUPS-Druckerarchitektur von Mac OS X 10.2 oder neuer. Gegenüber Gimp-Print 4.2 bietet Gutenberg 5.0 u. a. zusätzliche Einstellungsoptionen, Unterstützung für weitere Drucker und einen verbesserter Postscript-Treiber. (sw)

(03:30 Uhr) SmartBooks bringt Buch zu iLife '06. Der bekannte Verlag SmartBooks hat ein Buch zu Apples Multimedia-Suite iLife '06 angekündigt. Der vom Autor Matthias Eckhardt verfasste, 480 Seiten starke Titel "iLife '06 - Musik, Fotos, Filme, Podcasts, Websites - genial einfach" (Amazon.de-Partnerlink, versandkostenfreie Lieferung) kommt in wenigen Tagen zum Preis von 29,95 Euro in den Handel. "Wer hat schon Zeit und Lust, sich durch Menüs zu hangeln und sich mit unzähligen Einstellungen und Bezeichnungen zu quälen, von denen man noch nie etwas gehört hat? Dieses Buch steht mit Rat und Tat zur Seite, bevor sich Fallstricke auftun. Vielen Anwendern fehlt einfach das gedruckte Handbuch und es ist ihnen die Lust an der Online-Hilfe vergangen", so SmartBooks. Das Buch soll einen umfassenden Einstieg in alle sechs iLife-Anwendungen geben - inklusive vieler Tipps und Tricks -, aber auch Informationen für fortgeschrittene User enthalten. So werden u. a. versteckte Funktionen erklärt und Schritt für Schritt die Kodierung von Filmmaterial für iPod, Mobiltelefon und Playstation Portable erläutert. (sw)

(03:00 Uhr) Adobe: Neue Updates für InDesign CS2 und InDesign CS3. Für das DTP-Programm InDesign CS2 gibt es ein neues Update. Die Version 4.0.4 (40,8 MB, mehrsprachig) bietet nach Angaben von Adobe diverse Fehlerkorrekturen, u. a. im Zusammenhang mit dem Einfügen von Text, PDF-Export, Wörterbuch und JPEG-Dateien. Daneben enthält das kostenlose Update sämtliche Änderungen der Versionen 4.0.1, 4.0.2 und 4.0.3. Adobe veröffentlichte außerdem ein Bug-Fix-Update für das Textsystem InCopy CS2 - aktuell ist nun die Version 4.0.4. Beide Programme sind ab Mac OS X 10.2.8 lauffähig. (sw)

(02:45 Uhr) Erste Preview-Version von Thunderbird 2.0. Neben Firefox 2.0 arbeitet die Mozilla-Community auch an einer neuen Version des E-Mail- und UseNet-Clients Thunderbird. Thunderbird 2.0 soll im Spätherbst erscheinen, eine Alphaversion (10,9 MB, englisch, Universal Binary) steht seit gestern zur Verfügung. Zu den Neuerungen gehören beispielsweise eine überarbeitete Oberfläche mit Tabs, verbesserte Spamfilter, ein kombinierter Manager für Erweiterungen und Themes, eine Livesuche, ein verbesserter Phishing-Schutz, Ordner-Zusammenfassungen als Pop-Ups, Sicherheits- und Stabilitätsverbesserungen und anpassbaren Ordner-Ansichten. Thunderbird 2.0a1 steht für Mac OS X, Linux und Windows zum Download bereit. (sw)

(02:30 Uhr) NeoOffice 2.0 erreicht Betastatus. Die Entwicklung von NeoOffice 2.0 ist einen Schritt vorangekommen. Seit heute steht eine erste Betaversion der Software zur Verfügung. Erneut bitten die Entwickler um einen Beitrag zur Deckung der Kosten, die mit dem Projekt verbunden sind. Wer NeoOffice 2.0b1 nutzen möchte, zahlt bis zum 14. August 25, bis zum 29. August zehn Dollar. Erst danach soll die Beta kostenfrei zum Download bereitstehen. NeoOffice 2.0 ist eine Java-Umsetzung der Open Source-Bürosoftware OpenOffice.org 2.0.3. Zu den Neuerungen zählen - neben sämtlichen Verbesserungen von OpenOffice.org 2.0 - ein deutlich beschleunigter Programmstart, verbesserte Sound-Unterstützung, Anpassung an Intel-Macs, Stabilitätsverbesserungen, eine minimierte RAM-Auslastung, tiefere Integration mit der Mac OS X-Oberfläche und Unterstützung für das neue OpenOffice.org-Dateiformat OpenDocument. NeoOffice benötigt dank der Java-Implementierung keine X11-Fensterumgebung, sondern läuft native unter der Mac OS X-Oberfläche. Das finale NeoOffice 2.0 wird für den Spätsommer erwartet. (sw)