Meldungen vom 11. bis 20. August 2006

Freitag, 18. August 2006

Die Top-News des Tages

(17:00 Uhr) Filmstudio: "Haben Vertrag mit Apple". Seit Jahresanfang wird über den Einstieg Apples in den digitalen Vertrieb von Kinofilmen spekuliert. Nachdem in den letzten Monaten zahlreiche Insider von laufenden bzw. erfolgreich abgeschlossenen Verhandlungen zwischen dem iPod-Hersteller und Hollywood berichteten, gibt es nun ein weiteres starkes Indiz für einen bevorstehenden Eintritt Apples in dieses Marktsegment. Das Filmstudio Lions Gate Entertainment hat nach eigenen Angaben mit Apple einen Vertrag über den Online-Verkauf von Filmen geschlossen. Eine entsprechende Ankündigung machte der Chef von Lions Gate Entertainment, Jon Feltheimer, auf der jüngsten Bilanzpressekonferenz des Unternehmens. Einen genauen Zeitpunkt für die Eröffnung eines "iTunes Movie Stores" nannte er nicht, jedoch sei damit noch vor Jahresende zu rechnen. Das Angebot von Lions Gate Entertainment umfasst mehr als 8000 Filme. Im Juli berichteten mehrere Medien über eine angebliche Einigung zwischen Apple und Walt Disney, Universal Studios, Paramount Pictures und Warner Bros. Unklar ist, ob Apple lediglich einen Leihservice anbieten wird oder ob Käufer - gegen einen Aufpreis - die Filme auch auf DVD brennen kann. Experten gehen davon aus, dass Apple den neuen Service im September oder Oktober ankündigen wird. (sw) - Meldung kommentieren -

(00:01 Uhr) Apple: Updates für MacBook, Logic und Xsan. Apple hat vier kostenlose Updates herausgebracht. Das MacBook SMC Firmware Update verbessert die Lüftersteuerung des Notebooks. Ein ähnliches Update brachte das Unternehmen bereits vor einigen Wochen für das MacBook Pro heraus. MacBook Pro-Besitzer vermeldeten damals eine geringere Wärmeentwicklung ihres Mobilmacs bei einer gleichzeitig früher einsetzenden bzw. stärkeren Lüfteraktivität. Einen ähnlichen Effekt dürfte auch das MacBook SMC Firmware Update haben. Ebenfalls neu: Logic Express 7.2.2 und Logic Pro 7.2.2. Das neueste Release der Musikproduktionsumgebungen soll auf dem Mac Pro die Performance durch volle Nutzung der vier Prozessorkerne verbessern. Außerdem wurde die Unterstützung der Mac Pro-Audioschnittstellen optimiert. Xsan Admin 1.4 behebt diverse Fehler, u. a. im Zusammenhang mit Fibre Channel-Laufwerken und Metadata-Controllern. Apple stellte außerdem einen Xsan 1.4 Uninstaller ins Netz. Die Updates sind wie gewohnt über die Software-Aktualisierung erhältlich. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 18. August 2006

(18:30 Uhr) Weitere Details zu Microsofts iPod-Rivalen. Prototypen von Microsofts iPod-Konkurrenten Zune machen seit einiger Zeit die Runde, die Web-Sites iLounge und Gizmodo haben nun etliche Einzelheiten veröffentlicht. So soll der Zune angeblich größer sein als ein 30 GB-iPod sein und statt eines berührungsempfindlichen Click Wheels lediglich über vier Tasten verfügen. Das Farbdisplay habe einen größeren Durchmesser als beim iPod, auch soll der Zune mit WLAN zum drahtlosen Überspielen von Musik und einem (für den weltweiten Empfang ausgelegten) Radio-Tuner und -Transmitter ausgerüstet sein. Der Aufbau des Menüs sei dem iPod ähnlich, so iLounge, der Text werde jedoch in weißer Schrift auf schwarzem Hintergrund darstellt. Beim Scrollen durch die Musikbibliothek zeigt der Zune den aktuellen Buchstaben vergrößert an. iLounge bemängelt, dass der Zunge offenbar komplett aus Kunststoff besteht und die Oberflächen für die Foto- und Video-Oberflächen nicht so einfach zu bedienen seien wie beim iPod. Als Preis für einen 30 GB-Zune sind 299 Dollar im Gespräch. (sw)

(18:00 Uhr) Mac OS X 10.5 "Leopard" doch nicht für G3-Macs? Entgegen ersten Vermutungen soll sich Mac OS X 10.5 doch nicht auf Macs mit G3-Prozessor einsetzen lassen. Einem Bericht von tuaw.com zufolge nennt das der Developer-Preview von "Leopard" beigefügte Readme-Dokument als Systemvoraussetzungen einen G4-, G5- oder Intel Core-Prozessor. Auf der Mac OS X 10.5-Website stand in der vergangenen Woche für kurze Zeit der Satz "From G3 to Xeon, from MacBook to Xserve, there is just one Leopard". Die Aussage wurde dann jedoch von Apple entfernt. tuaw.com nennt außerdem weitere Details zum neuen Apple-Betriebssystem. Demnach sollen sich in Safari 3.0 Texteingabefeldern vergrößern lassen, daneben gibt es im Finder die Möglichkeit, den Abstand zwischen Icons zu definieren. (sw)

(16:00 Uhr) Matlab bald für Intel-Macs. MathWorks arbeitet an einer neuen Version der mathematischen Software Matlab, die native auf Intel-basierten Macs läuft. Wie aus einer FAQ des Entwicklers hervorgeht, soll im Herbst eine an Intel-Macs angepasste Betaversion von Matlab 2006b veröffentlicht werden. Diese werde allen Matlab-Kunden mit laufendem Servicevertrag zur Verfügung gestellt, so MathWorks. Das nächste große Release - Matlab 2007a - soll standardmäßig mit Unterstützung für die neue Mac-Generation erscheinen. In der Rosetta-Umgebung läuft Matlab nur mit einem Trick. Details dazu finden sich ebenfalls in der FAQ. (sw)

(15:00 Uhr) Firefox 3.0 verbessert Anpassung an Mac OS X. Während sich die Entwicklung von Firefox 2.0 in der Endphase befindet, sind weitere Details zu Firefox 3.0 veröffentlicht worden. Firefox 3.0 soll demnach im ersten Quartal 2007 erscheinen und in puncto Oberfläche viel besser an Mac OS X angepasst sein als bisherige Versionen des Browsers. Laut der Mac-Roadmap soll Firefox 3.0 als Cocoa-Anwendung ausgeliefert werden und auf die nativen Oberflächenelemente von Mac OS X zurückgreifen. Buttons, Aufklappmenüs oder Auswahlboxen erscheinen in Firefox 3.0 im Aqua-Look des Apple-Betriebssystems. Weitere Neuerungen in Firefox 2.0: Die verbesserte Renderengine Gecko 1.9 für die Seitendarstellung sowie eine auf Quartz basierte Grafikengine. Der aktuelle Nightyl Build von Firefox 3.0 steht unter dieser URL zum Download bereit - allerdings befindet sich das neue Release noch in einem sehr frühen Stadium. (sw)

(14:00 Uhr) Apple Expo 2006 ohne Keynote. Apple plant offenbar keine größeren Produktvorstellungen auf der Apple Expo 2006, die vom 12. bis 16. September in Paris stattfindet. Wie die Macworld UK unter Berufung auf den Messeveranstalter Reed Expositions France meldet, wird das Event nicht mit einer Keynote eröffnet. Auch auf der Apple Expo 2005 gab es keine Keynote, Apple-CEO Steve Jobs stand lediglich in einem Pressegespräch für Fragen der Journalisten zur Verfügung. Im vergangenen Jahr präsentierte das Unternehmen auf der Messe eine verbesserte Version seines Online-Dienstes .Mac. Die Apple Expo ist die größte Mac-Fachmesse in Europa und gehört neben der WWDC und MacWorld Expo San Francisco zu den wichtigsten Ereignissen im Mac-Markt. (sw)

(13:30 Uhr) Youtube will Musikvideos kostenlos anbieten. Youtube will sein Angebot mittelfristig um Musikvideos erweitern. "Wir wollen in sechs bis zwölf, vielleicht auch 18 Monaten alle jemals gedrehten Musikvideos auf Youtube zur Verfügung stellen können", sagte Youtube-Mitgründer Steve Chen der Nachrichtenagentur Reuters. Die Musikvideos sollen kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Damit würde Youtube Anbietern wie Apple oder AOL, die Musikvideos zum Kauf anbieten, das Leben schwer machen. Warner Music und EMI bestätigten, mit Youtube Gespräche zu führen. Youtube hat sich bislang auf die Distribution von kurzen, von Usern produzierten Videoclips spezialisiert. (sw)

(13:00 Uhr) PGP Desktop 9.5 mit deutschsprachiger Oberfläche. Die PGP Corporation hat heute eine zweite Betaversion (22,4 MB, mehrsprachig, Universal Binary) der Verschlüsselungssoftware PGP Desktop 9.5 veröffentlicht. Zu den Neuerungen in PGP Desktop 9.5 zählen Anpassung an Intel-basierte Macs, eine verbesserte Benutzeroberfläche, das Verschlüsseln kompletter Laufwerke (mit Ausnahme des Bootvolumes), die Bearbeitung von PGP Zip-Dateien, verbesserte Unterstützung für Mailinglisten und internationale Zeichen, zusätzliche Einstellungsoptionen sowie automatische Größenanpassung virtueller Disks. Beta 2 wurde um eine deutsch- und japanischsprachige Oberfläche ergänzt und enthält diverse Bug-Fixes. PGP Desktop 9.5 benötigt mindestens Mac OS X 10.4 und unterstützt alle gängigen E-Mail-Clients und Instant Messenger. Die Software verschlüsselt E-Mails, die Kommunikation per Instant Messenger sowie Ordner und Laufwerke. Die Betaversion lässt sich bis zum 31. Oktober testen. (sw)

Donnerstag, 17. August 2006

Die Top-News des Tages

(18:00 Uhr) Bericht: Apple sucht dritten Notebook-Produzenten. Apple will offenbar vor dem Hintergrund der steigenden MacBook (Pro)-Nachfrage die Produktion von Mac-Notebooks ausweiten. Wie aus einem Artikel der Economic Daily News hervorgeht, soll angeblich auch Foxconn künftig MacBook- und MacBook Pro-Modelle für Apple fertigen. Der Mac-Hersteller steigerte seinen Anteil am US-Notebookmarkt von Januar auf Juni 2006 von sechs auf zwölf Prozent (MacGadget berichtete). Bislang sind die Unternehmen Quanta und Asustek für die Herstellung der Mac-Notebooks zuständig. Foxconn geriet vor einigen Wochen wegen angeblich schlechter Arbeitsbedingungen in einem chinesischen Werk, in dem iPods gefertigt werden, in die Schlagzeilen. Foxconn hat die Vorwürfe zurückgewiesen, Apple kündigte eine Untersuchung an, deren Ergebnisse bislang nicht bekannt wurden. (sw) - Meldung kommentieren -

(13:30 Uhr) iCreate 05/06 jetzt im Handel; mit vielen Tutorials. Gerade erschienen: Die neue Ausgabe 05/06 der iCreate - das Magazin für kreative Mac-User. Ein Schwerpunkt ist iPhoto. Die Apple-Software kann längst mehr, als Fotos nur zu verwalten. Lesen Sie auf sechs Seiten darüber, was einen einfachen Schnappschuss von einem guten Foto unterscheidet. Lernen Sie die Bearbeitungs- und Vergleichsfunktionen von iPhoto zu nutzen und holen Sie einfach das Beste aus Ihren Bildern heraus. Weitere Themen: Ein umfangreiches Special zur Erstellung von professionellen DVDs und zur Arbeit mit dem neuen Photoshop Elements 4.0 inklusive vieler Tipps und Tricks. Ebenfalls wieder an Bord: Viele Tutorials. Leicht verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen sind u. a. zu Automator, Pages, Keynotes, FotoMagico, GarageBand, iWeb, iMovie und Copy Cat in der iCreate 05/06 zu finden.

Exklusiv bei MacGadget ist das vergünstigte Jahresabonnement der iCreate erhältlich. Im Preis von 36 Euro sind sechs Ausgaben der iCreate inklusive Lieferung frei Haus enthalten - die Ersparnis gegenüber dem Einzelkauf beträgt 90 Cent je Heft. Weitere Informationen zum vergünstigten iCreate-Jahresabonnement inklusive Bestellmöglichkeit finden Sie hier. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 17. August 2006

(20:30 Uhr) Kurzmeldungen: Downgrade für Adobe-Aktie, ausführlicher Mac Pro-Test. Kaufempfehlung pro Mac - der Washington Post-Kolumnist Rob Pegoraro empfiehlt ein MacBook. +++ Die Bönig und Kallenbach oHG hat Universal Binary-Treiber für alle Service USB-Produkte veröffentlicht - Service USB sind Interfaces zur Ansteuerung von POS- und fischertechnik-Systemen. +++ Downgrade für Adobe-Aktie - Standard & Poor's Equity Research rechnet mit steigenden Umsätzen bei Adobe erst nach Einführung der an Intel-Macs angepassten Creative Suite 3. +++ Bei Anandtech findet sich ein ausführlicher Mac Pro-Testbericht - Apples neue Desktop-Workstation sei schneller, leiser, kühler und besser zu erweitern als der Power Mac G5. +++ Mac-Experte John Siracusa hofft auf ein modernes Dateisystem für Mac OS X - ZFS sei ein geeigneter Kandidat. (sw)

(19:30 Uhr) Avid weitet Unterstützung für Intel-Macs aus. Im November 2005 kündigte Avid erstmals Unterstützung für die neuen Macs mit Intel-Prozessoren an, im Mai veröffentlichte der Avid-Geschäftsbereich Digidesign an Intel-Macs angepasste Versionen von Pro Tools LE und Pro Tools M-Powered. Heute gab Avid nun weitere Informationen zur Unterstützung für die neue Mac-Generation bekannt. Demnach soll die Musikproduktionsumgebung Pro Tools|HD 7.2 im September als Universal Binary erscheinen. Die Videolösungen Xpress Pro und Media Composer sollen bis Dezember in angepasster Form vorliegen. Bis Jahresende sollen außerdem die Produkte Pro Tools LE und Pro Tools M-Powered und zahlreiche Hardware-Interfaces von M-Audio für den neuen Mac Pro zertifiziert werden. Die Unterstützung für PowerPC-basierte Systeme will Avid weiterführen. (sw)

(18:30 Uhr) Audioplayer: Apple kontrolliert 75% des US-Marktes. Apple ist weiter unangefochtene Nummer eins im Bereich der Audioplayer. Nach neuesten Zahlen des Marktforschungsfirma NPD Group erreichte der iPod-Hersteller im zweiten Quartal in den USA einen Marktanteil von 75,6 Prozent. Die Konkurrenz ist weit abgeschlagen: SanDisk mit 9,7, Creative mit 4,3, Samsung mit 2,5 und Sony mit 1,9 Prozent Marktanteil. Im Herbst will Microsoft mit einem selbst entwickelten und produzierten Audioplayer in den Markt eintreten. Doch Analysten glauben, dass Microsoft eher seine bisherigen Partner, die das Windows Media-Format samt zugehörigem DRM-System lizenziert haben, als Apple unter Konkurrenzdruck setzen wird. Apples neue iPod-Produktpalette wird für kommenden Monat erwartet. (sw)

(17:30 Uhr) Devonthink Professional 1.2 verbessert Web- und QuickTime-Support. Devonthink Professional, eine Arbeitsumgebung zum Speichern, Verwalten und Analysieren von Daten aller Art, liegt seit heute in der Version 1.2 (10,1 MB, mehrsprachig) vor. Als Neuerungen nennt der Entwickler Devontechnologies u. a. einfaches Hinzufügen von geöffneten Web-Sites als Link oder WebArchive zur aktuellen Datenbank, Unterstützung für QuickTime-Plugins, Performance-Verbesserungen, diverse kleinere Verbesserungen an der Benutzeroberfläche, verbesserte AppleScript-Unterstützung und einige Bug-Fixes. Die Software setzt mindestens Mac OS X 10.3.9 voraus, läuft native auf PowerPC- sowie Intel-Macs und ist zum Preis von 79,95 Dollar erhältlich (Update kostenfrei). Devontechnologies veröffentlichte außerdem Devonagent 2.0.2. (sw)

(16:30 Uhr) Guest PC 1.9.6 verbessert Stabilität und USB-Kompatibilität. Der x86-Emulator Guest PC von Lismore Software Systems ist seit heute in der Version 1.9.6 zu haben. Zu den Neuerungen zählen Stabilitäts- und Kompatibilitätsverbesserungen, verbesserte Unterstützung von USB-Geräten, verbesserte Netzwerkunterstützung und einige Bug-Fixes. Guest PC ermöglicht die Installation von DOS-, Windows-, Linux- und Unix-Betriebssystemen und -Software unter Mac OS X 10.3 oder neuer. Der Emulator kostet 69,99 Dollar (DOS inklusive) und setzt einen G3-, G4- oder G5-Prozessor voraus. Zu den Features zählen u. a. Unterstützung von USB-Geräten, ein Fenster- und ein Vollbildmodus, Unterstützung von Ethernet- und WLAN-Netzwerken, ein Installations-Assistent für Windows und eine gemeinsame Zwischenablage. Für Käufer von Guest PC 1.x steht ein kostenfreies Update zum Download bereit. (sw)

(15:30 Uhr) Global Scenery für X-Plane jetzt erhältlich. Application Systems Heidelberg liefert seit heute mit Global Scenery ein umfangreiches Paket mit hoch auflösendem Kartenmaterial der Erde für den Flugsimulator X-Plane aus. "X-Plane 8 mit Global Scenery ist eines der fortschrittlichsten und umfangreichsten Projekte, das je für zivile Flugsimulatoren umgesetzt wurde. Die Scenery bildet die gesamte Erdoberfläche zwischen den Breitengraden 60° Nord und 54° Süd auf Basis naturgetreuer Höhendaten ab, die das Space Shuttle Endeavour im Jahr 2000 aus dem Orbit gesammelt hat. Zusammen mit detaillierten Texturen, die speziell für die Global Scenery entwickelt wurden, bietet X-Plane 8 mit Global Scenery ein weit realistischeres Flugerlebnis als jede frühere X-Plane-Version", teilte der X-Plane-Distributor Application Systems Heidelberg heute mit. Global Scenery besteht aus acht Dual Layer-DVDs mit insgesamt 60 GB Daten. Das Bundle aus X-Plane 8.4 und Global Scenery kostet 80 Euro. Wer bereits X-Plane 8.x nutzt, erhält Global Scenery für 59 Euro, dazu muss die X-Plane DVD eingeschickt werden. (sw)

(15:00 Uhr) iCab als Universal Binary veröffentlicht. Der Web-Browser iCab liegt seit heute in der Version 3.0.3 vor. Zu den Neuerungen zählen Anpassung an Intel-basierte Macs, eine neu entwickelte HTML- und CSS-Engine, ein Formular-Manager zum automatischen Ausfüllen von Formularen, ein Cache-Browser, ein RSS-Newsreader, Unterstützung für Fav-Icons, Digest-Authentifikation und das Speichern kompletter Browsing-Sessions mit allen geöffneten Fenstern und Tabs. iCab 3.0.3 ist für Mac OS X (nur PowerPC sowie Universal Binary) und Mac OS 8.5 oder neuer erhältlich. iCab lässt sich mit eingeschränktem Funktionsumfang kostenlos nutzen, die Pro-Version (29 Euro) schaltet zusätzliche Funktionen frei. (sw)

(14:30 Uhr) Halo an Intel-Macs angepasst. Der Ende 2003 erschienene Egoshooter Halo läuft ab sofort native auf Intel-basierten Macs. MacSoft hat eine Universal Binary-Ausführung des Spiels herausgebracht, die gegen eine geringe Gebühr angefordert werden kann. Für 9,95 Dollar erhalten Halo-Käufer die neue Version entweder auf CD oder per Download. Wer das Spiel nach dem 01. Januar 2006 erworben hat, bekommt die Universal Binary-Ausführung kostenlos. Die Updateregelung für den deutschsprachigen Raum hat der MacSoft-Distributor Application Systems Heidelberg bislang noch nicht kommuniziert. (sw)

(14:00 Uhr) Adobe behebt Fehler in Photoshop CS2. Adobe hat ein weiteres Update für Photoshop CS2 herausgebracht. Die Version 9.0.2 der beliebten Bildbearbeitungssoftware soll eine Reihe von Fehlern beseitigen, Details sind bislang noch nicht bekannt. Das kostenfreie Update steht über die Aktualisierungsfunktion von Photoshop zum Download bereit. Mitte Mai veröffentlichte der Hersteller die Version 9.0.1 der Anwendung, die zahlreiche Bug-Fixes enthält. Für Frühjahr 2007 wird die Creative Suite 3 mit nativer Unterstützung für Intel-Macs erwartet. (sw)

Mittwoch, 16. August 2006

Die Top-News des Tages

(13:00 Uhr) Mac Pro: Händler atmen auf. Mit Erleichterung ist von Mac-Händlern die Vorstellung von Mac Pro und Intel-Xserve aufgenommen worden. Vielerorts wurde befürchtet, dass Apple erst gegen Ende dieses Jahres die Umstellung auf Intel-Chips abschließen werde - worauf Andeutungen des Unternehmens vom Frühjahr hindeuteten. Nun könne man endlich auch die professionellen Mac-Anwender wieder gezielt angehen, nachdem Xserve und Power Mac G5 seit Jahresanfang wie Blei in den Regalen lagen, lautet der Tenor vieler Händler. Da etliche professionelle Anwendungen aus den Bereichen Audio, Video und High-End-3D inzwischen als Universal Binaries vorliegen, rechnet sich die Händlerschaft laut einer Umfrage von MacGadget "solide Absatzmöglichkeiten" für die nähere Zukunft aus. Ein Knackpunkt bleibt jedoch die Creative Suite. "Im für Apple nach wie vor wichtigen Bereich Print Publishing gibt mittlerweile Adobe den Schlag an", sagt Michael Hencke, Chef des Händlernetzwerks Comspot Partner Network. Hencke rechnet in diesem Segment erst mit Erscheinen der Creative Suite 3 mit einem Durchbruch beim Mac Pro-Absatz. Die Creative Suite 3 wird für das Frühjahr 2007 erwartet.

Apples neue Strategie, nur noch ein Basismodell bei Mac Pro und Xserve anzubieten, wird differenziert betrachtet. Einerseits sei es durch die enorme Konfigurationsvielfalt nun zwar einfacher, auf Kundenbedürfnisse einzugehen, andererseits würden aber Dinge wie Lieferzeit, Handling und Lagerhaltung neue Herausforderungen darstellen, so Hencke. Der Preisvergleich ist für den Kunden indes schwieriger geworden. Statt sich wie früher an drei Konfigurationen zu orientieren, bleibt Apples Profi-Zielgruppe nun nichts anderes übrig, als Ausstattungslisten Punkt für Punkt gegenüberzustellen, um zwischen mehreren Angeboten zu vergleichen. Kritiker bemängeln zudem, dass Apple selbst bei den Profi-Maschinen Xserve und Mac Pro serienmäßig nur ein Jahr Garantie gibt. Der Mac-Hersteller sollte hier selbstbewusster sein und mit einer besseren (nicht aufpreispflichtigen) Garantieregelung Vertrauen bei Unternehmenskunden aufbauen, lautet die Forderung. (sw) - Meldung kommentieren -

(10:00 Uhr) Apple verbessert Boot Camp-Software. Apple hat in der Nacht zum Mittwoch eine neue Betaversion von Boot Camp veröffentlicht. Neu in Boot Camp 1.1 sind Unterstützung für die aktuellen Intel-basierten Macs, Unterstützung für iSight und integriertes Mikrofon, einfachere Partitionierung durch Buttons für häufig benutzte Partitionsgrößen und verbesserte Unterstützung für die Apple-Tastatur. Außerdem lässt sich Windows XP nun auf einer beliebigen internen Festplatte installieren. Apple empfiehlt bestehenden Boot Camp-Usern das Update auf die neue Version. Eine Neupartitionierung sei nicht notwendig, aber es sei wichtig, den Boot Camp-Assistenten zu aktualisieren, um eine neue Treiber-CD zu erstellen. Mit Boot Camp lässt sich Windows XP SP2 auf Macs mit Intel-Prozessor installieren. Die finale Version soll mit dem neuen Betriebssystem Mac OS X 10.5 "Leopard" ausgeliefert werden. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 16. August 2006

(19:30 Uhr) Firefox 2.0 erst Ende Oktober. Aufgrund der großen Zahl noch bestehender Bugs kommt Firefox 2.0 erst Ende Oktober auf den Markt. Dies geht aus der aktualisierten Roadmap für den Web-Browser hervor. Der Freigabe der Beta 2 stünden noch 40 Fehler entgegen, berichtet TechWeb. Insgesamt seien mehr als 100 Bugs von den Entwicklern als besonders wichtig markiert worden - sie müssen vor der Fertigstellung der Software noch beseitigt werden. Erst in der vergangenen Woche verschob die Mozilla Foundation die Veröffentlichung von Firefox 2.0b2 um etliche Tage. Das fertige Firefox 2.0 soll nun am 24. Oktober freigegeben werden - zuvor wurde der 19. September genannt. Neu in Firefox 2.0 sind u. a. ein Phishing-Schutz, automatisches Wiederherstellen einer Browser-Session nach einem Absturz, Suchvorschläge in den Google- und Yahoo-Suchfeldern, eine verfeinerte Oberfläche, Unterstützung für JavaScript 1.7 und eine verbesserte Verwaltung von Plug-ins. (sw)

(18:30 Uhr) Textformatierungstool Clean Text verbessert. Apimac bietet das Textformatierungswerkzeug Clean Text seit heute in der Version 4.0 (3,6 MB, englisch) an. Die wichtigste Neuerung ist eine überarbeitete Benutzeroberfläche mit einer Sidebar zur raschen Ausführung von Formatierungsbefehlen. Daneben lassen sich nun die am häufigsten benötigten Formatierungen mit einem Mausklick durchführen. Clean Text 4.0 entfernt überflüssige Sonderzeichen und Leerzeichen aus Textdateien sowie eckige Klammern aus E-Mails. Zum weiteren Funktionsumfang zählen der Austausch von Anführungszeichen, das Ersetzen von Tabs mit einer vorher festgelegten Zahl an Leerzeichen, Befehle zur Veränderung von Groß- und Kleinschreibung und etliche weitere Möglichkeiten zur Textformatierung. Die Software benötigt mindestens Mac OS X 10.2 und kostet 24,95 Dollar (Update: 14,95 Dollar). (sw)

(16:30 Uhr) Computerhersteller: Apple bei Kundenzufriedenheit vorne. Apple genießt in den USA bei seinen Kunden einen guten Ruf. Dies geht aus der Untersuchung American Customer Satisfaction Index 2006 (ACSI) hervor, die von der American Society for Quality und der University of Michigan unter 70.000 Konsumenten durchgeführt wurde. Befragt nach der Zufriedenheit mit Computerherstellern landete Apple mit 83 Punkten auf dem ersten Platz - 2,5 Prozent besser als letztes Jahr und 7,8 Prozent besser als im ersten Jahr der Erhebung (1995). Auf den weiteren Plätzen folgen Dell mit 78, HP mit 75 und Gateway mit 73 Punkten. Von 2000 bis 2003 wurde das Ranking von Dell angeführt. (sw)

(15:00 Uhr) Elgato: Hybrid-Receiver für DVB-T und Analog-TV. Elgato hat heute mit EyeTV Hybrid einen TV-Tuner vorgestellt, der für den Empfang von DVB-T (digital-terrestrisches Fernsehen) und analogem Fernsehen ausgelegt ist. Über eine Standard-Coaxial-Buchse lässt sich sowohl das DVB-T-Signal einer Haus- oder Zimmerantenne bzw. der beigefügten Mini-Stabantenne als auch das analoge Signal via Kabel/Antenne in den Tuner einspeisen. EyeTV kostet 149,95 Euro und benötigt einen G4-, G5- oder Intel Core-Prozessor sowie USB 2.0. Zum Lieferumfang gehören neben dem USB-Tuner und der Stabantenne auch die Software EyeTV für TV-Wiedergabe und -Aufnahme sowie ein Adapterkabel für Composite- und S-Videoverbindungen. Damit lassen sich digitale Satelliten- und Kabelreceiver mit EyeTV Hybrid verbinden. (sw)

(11:00 Uhr) Verbraucherverbände beraten über Schritte gegen Apple. Nachdem Apple die Kernforderung von europäischen Konsumentengruppen - die Entfernung des Kopierschutzsystems im iTunes Music Store - zurückgewiesen hat, wollen diese nun über weitere Schritte gegen den iPod-Hersteller beraten. Wie die Nachrichtenagentur AP meldet, ist für den 24./25. August ein Treffen der Verbraucherschutzverbände von Dänemark, Norwegen und Schweden in Reykjavik angesetzt. Man werde über mögliche rechtliche Schritte gegen Apple sprechen, sagte der Ombudsmann des norwegischen Verbraucherverbandes Bjoern Erik Thon der AP. Neben den skandinavischen Verbänden hat auch der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) Apples Lizenzbestimmungen kritisiert und das Unternehmen abgemahnt. Ob auch der vzbv vor Gericht ziehen will, ist derzeit nicht bekannt. Zuletzt hatte Apple-Marketingchef Phil Schiller die Forderungen der Verbände mit deutlichen Worten zurückgewiesen. Es sei möglich, die Songs auf CD zu brennen und damit beliebig zu verwenden, sagte Schiller der dpa. (sw)

(10:30 Uhr) Mac Pro 3,0 GHz: Erste Benchmarks. Nachdem bislang nur der Mac Pro 2,66 GHz für Tests zur Verfügung stand, liegen nun auch die ersten Benchmarkwerte des Flaggschiffs mit zwei 3,0 GHz-Dualcore-Prozessoren vor. In angepassten Anwendungen wie iMovie, Final Cut Pro, FileMaker Pro und Cinebench macht sich der höhere CPU-Takt laut Barefeats deutlich bemerkbar - der Mac Pro 3,0 GHz schnitt deutlich besser ab als das 2,66 GHz-Modell oder der Power Mac G5 Quad 2,5 GHz. In Tests mit After Effects und Photoshop, die beide noch nicht als Universal Binaries vorliegen, erreichte der Mac Pro 3,0 GHz trotz der Performance-Verluste der Rosetta-Umgebung die Performance des Power Mac G5 Quad. (sw)

(09:30 Uhr) SmartBooks: Buch zu iLife '06 jetzt lieferbar. Das vor kurzem vom bekannten Verlag SmartBooks angekündigte Buch zu Apples aktueller Multimediasuite iLife '06 ist ab sofort verfügbar. "iLife '06 - Musik, Fotos, Filme, Podcasts, Websites - genial einfach" (Preis: 29,95 Euro; Amazon.de-Partnerlink, versandkostenfreie Lieferung) vom Autor Matthias Eckhardt bietet auf 480 Seiten einen umfassenden Einstieg in alle sechs iLife-Anwendungen - inklusive vieler Tipps und Tricks. "Wer hat schon Zeit und Lust, sich durch Menüs zu hangeln und sich mit unzähligen Einstellungen und Bezeichnungen zu quälen, von denen man noch nie etwas gehört hat? Dieses Buch steht mit Rat und Tat zur Seite, bevor sich Fallstricke auftun. Vielen Anwendern fehlt einfach das gedruckte Handbuch und es ist ihnen die Lust an der Online-Hilfe vergangen", so SmartBooks. Auch Informationen für fortgeschrittene User sind enthalten. So werden u. a. versteckte Funktionen erklärt und Schritt für Schritt die Kodierung von Filmmaterial für iPod, Mobiltelefon und Playstation Portable erläutert. (sw)

(09:00 Uhr) Hitachi kündigt Terabyte-Festplatte an. Hitachi will noch vor Jahresende eine 3,5 Zoll-Festplatte mit einer Speicherkapazität von einem Terabyte (1024 GB) auf den Markt bringen. Dies kündigte Hitachis Senior Vice President Bill Healy laut einem Bericht des Online-Magazins Electronista an. Die größte derzeit erhältliche Festplatte wurde von Seagate entwickelt und verfügt über eine Kapazität von 750 GB. Möglich werden diese Hochkapazitätslaufwerke durch die Perpendicular Recording-Technologie. Bei diesem Verfahren werden die magnetischen Partikel vertikal auf der Schreiboberfläche ausgerichtet, was gegenüber der bisher üblichen Longitudinalaufzeichnung (horizontale Ausrichtung) Platz spart und eine höhere Datendichte ermöglicht. (sw)

(08:30 Uhr) ConceptDraw Mindmap 4.5 verbessert Oberfläche und PDF-Import. CS Odessa hat die Version 4.5 der Mindmapping- und Brainstorming-Software ConceptDraw Mindmap vorgelegt. Als Neuerungen nennt der Hersteller eine integrierte Rechtschreibprüfung, eine verfeinerte Oberfläche, verbesserten PDF-Export sowie zahlreiche Detailverbesserungen und Bug-Fixes. User von ConceptDraw Mindmap 4.x erhalten ein kostenfreies Update. Die Software ist zu Preisen ab 119 Dollar für Mac OS X und Windows erhältlich. Mit ConceptDraw Mindmap 4.5 lassen sich Ideen und Informationen visualisieren, strukturieren und als Präsentation aufbereiten. (sw)

Dienstag, 15. August 2006

Die Top-News des Tages

(16:00 Uhr) Bericht: Einfaches CMS in iWeb 2.0. Apple will die nächste Version der Web-Design-Anwendung iWeb offenbar mit vielen neuen Funktionen ausstatten. Bereits Anfang August berichtete Think Secret unter Berufung auf Apple-nahe Quellen über wahrscheinliche Neuerungen in iWeb 2.0, jetzt legte das Gerüchtemagazin nach. Demnach soll iWeb 2.0 über ein einfaches Content Management System (CMS) verfügen. Bestimmte Inhalte, wie etwa Blog-Einträge, Fotos oder Podcasts, sollen sich per Browser hinzufügen oder löschen lassen. Selbst Einträge via Handy sollen möglich sein - .Mac vorausgesetzt. Als weitere Neuerungen für iWeb 2.0 sind u. a. Unterstützung für dynamische Inhalte (um beispielsweise Bilder einer Webcam im Internet zu veröffentlichen), die Einbindung von Inhalten anderer Web-Sites, ein FTP-Client, iTunes-Integration, einfache Erzeugung von Alben und ein Tauschsystem für Vorlagen im Gespräch. iWeb 2.0 wird als Teil der Multimediasuite iLife '07 für Anfang nächsten Jahres erwartet. (sw) - Meldung kommentieren -

(03:00 Uhr) Neue iPods und Core 2 Duo-basierte Macs im September? Die von mehr als 4000 Entwicklern besuchte WWDC 2006 ging am Freitag in San Francisco zu Ende. Apple präsentierte auf seiner Entwicklerkonferenz erstmals Mac OS X 10.5 "Leopard" und schloss mit der Einführung von Mac Pro und Intel-Xserve die Umstellung auf Intel-Chips ab. Doch schon richtet sich der Blick der Analysten in die Zukunft - frei nach dem Motto "Nichts ist so spannend wie die Spekulation". Doch wie bereits zur WWDC muss gefragt werden: "Was ist realistisch"? Klar ist: Apple wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit rechtzeitig zum wichtigen Weihnachtsgeschäft - im Gespräch ist der Zeitraum Mitte September bis Anfang Oktober - eine komplett neue iPod-Produktlinie präsentieren. iPod nano und 5G iPod sind dann ein Jahr alt, der iPod shuffle hat schon jetzt 1,5 Jahre auf dem Buckel. Dazu passt eine Meldung von AppleInsider. Nach Informationen des gewöhnlich gut unterrichteten Gerüchtemagazins soll der aktuelle iPod nano am 16. September den so genannten "End-of-Life"-Status erreichen, d. h. die Abkündigung des Produkts steht nach diesem Datum unmittelbar bevor. In der Vergangenheit war dies bei Apple ein starkes Indiz für die Vorstellung eines Nachfolgemodells. Nach dem jetzigen Stand der Dinge ist davon auszugehen, dass Apple nicht einzelne iPod-Baureihen, sondern das ganze neue iPod-Angebot an einem einzigen Tag vorstellen wird.

Ebenso für den Herbst sind die ersten mit dem Core 2 Duo-Prozessor bestückten Macs zu erwarten. Die Kandidaten heißen MacBook Pro und Intel-iMac - beide sind bereits seit Jahresanfang auf dem Markt haben und die Apple-typische Produktlaufzeit von sechs bis acht Monaten erreicht. Apple wolle den Core 2 Duo baldmöglichst einsetzen und erwarte für Anfang September umfassende Lieferungen aus Asien - dort werden die meisten Macs gefertigt -, so AppleInsider. Der Core 2 Duo mit seinen Varianten "Merom" (Notebooks) und "Conroe" (Desktops) bietet gegenüber dem Core Duo ("Yonah") eine höhere Leistung bei gleichzeitig niedrigerem Stromverbrauch. Auch der seit Jahresanfang erhältliche Intel-Mac mini könnte ein Upgrade erfahren, wobei jedoch erwartet wird, dass dieses System vorerst weiter mit "Yonah"-Chips bestückt sein wird. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 15. August 2006

(18:30 Uhr) "Die Sims 2 - Open for Business" ist fertig. Fans von "Die Sims 2" können sich auf die nächste Erweiterung freuen. Wie Aspyr Media heute bekannt gab, sind die Entwicklungsarbeiten an der Mac-Version von "Die Sims 2 - Open for Business" abgeschlossen worden. Die Auslieferung in Nordamerika soll in der nächsten Woche anlaufen. Aus der Spielbeschreibung: "Jetzt können deine Sims ihr eigenes Geschäft führen. Eröffne eine Boutique, einen Schönheitssalon, Blumenladen, ein Elektrofachgeschäft, eine gut besuchte Restaurantkette oder was immer du möchtest. Stelle Mitarbeiter ein, wenn das Geschäft floriert, und beauftrage talentierte Sims damit, Spielzeug zu fertigen, die Kasse zu bedienen, Blumensträuße zu binden, Verkaufsgespräche zu führen oder Roboter zu produzieren. Behalte deine Angestellten ständig im Auge, um Faulpelze zu entlarven und auf der Stelle zu feuern. Vom geschickten Bastler zum begnadeten Handwerker - baue die Fähigkeiten deiner Sims auf, um den Bedürfnissen des Geschäfts gerecht zu werden. Werden deine Sims ein mächtiges Geschäftsimperium erschaffen oder sich zu exzentrischen Unternehmern mit jeder Menge Erfindungsgeist entwickeln?" Die deutschsprachige Ausgabe wird von ASH vertrieben. (sw)

(17:00 Uhr) Path Finder 4.5 mit Performance-Verbesserungen und Undo-Funktion. Path Finder steht seit heute in der Version 4.5 (19,7 MB, mehrsprachig, Universal Binary) zur Verfügung. Zu den Neuerungen zählen das Zurücknehmen von Arbeitsschritten wie Kopieren, Löschen oder Verschieben von Dateien, umfangreiche Performance-Verbesserungen, manuelle Aktualisierung von Dateilisten, ein Superuser-Modus, aktualisierte Lokalisierungen, verbesserte AppleScript-Unterstützung, Auswahl zwischen mehreren Kompressionsformaten sowie einige Bug-Fixes. Path Finder 4.5 ist ein leistungsfähiger File Browser, der über den Funktionsumfang des Finders weit hinausgeht. Eine Einzelplatzlizenz kostet 34,95 Dollar, das Update von Path Finder 4.x. ist kostenfrei. Die Software setzt Mac OS X 10.4 oder neuer voraus. (sw)

(15:00 Uhr) Apple.com die Nummer 10 im Internet. Apple.com zählt zu den beliebtesten Angeboten im Internet. Dies geht aus einer Analyse von comScore Networks hervor. Demnach hätten im Juni weltweit 713 Millionen Menschen (15 Jahre oder älter) auf das Web zugegriffen - die meisten User leben in Europa, den USA und China. Das Ranking der global am häufigsten besuchten Web-Sites führt im Juni Microsoft mit 499 Millionen Besuchern an, gefolgt von Yahoo mit 480 Millionen, Google mit 453 Millionen und eBay mit 256 Millionen. Apple landete mit 92 Millionen Besuchern hinter Adobe auf Rang zehn. (sw)

(14:30 Uhr) Parallels Desktop: 100.000 Lizenzen für Mac OS X verkauft. Parallels Desktop gehört zu den erfolgreichsten Produkteinführungen im Mac-Markt in diesem Jahr. Parallels habe seit Mitte Juni fast 100.000 Lizenzen der Mac-Version verkauft, berichtet GigaOM unter Berufung auf Mitarbeiter des Unternehmens. Für weiter steigende Verkaufszahlen dürfte der Umstand, dass Apples Retail Stores das Produkt seit kurzem führen, sorgen. Zur WWDC 2006 wurde eine neue Version von Parallels Desktop für Mac OS X vorgestellt, die sich derzeit im Betatest befindet. Sie bietet u. a. Performance-Optimierungen, eine verbesserte Unterstützung von USB-Geräten, eine verbesserte Soundausgabe und vollständige Unterstützung der Mac-Tastatur. Mittelfristig soll die Software um hardwarebeschleunigte Grafikdarstellung, weitere Sicherheits- und Managementtools und Unterstützung für Windows Vista ergänzt werden. (sw)

(14:00 Uhr) Intex verbessert Fahrtenbuch-Software. Die Softwareschmiede Intex Publishing hat mit der Umstellung ihrer Produkte auf das neue FileMaker 8.5 begonnen. Als erstes Programm liegt Fahrtenbuch vX (vormals Driver vX) als Universal Binary vor. Fahrtenbuch vX 5.0 soll nach Herstellerangaben gegenüber dem Vorgänger nicht nur native auf Intel-Macs laufen, sondern auch eine überarbeitete Oberfläche, Google Maps-Integration, einen WebViewer zur Darstellung von Internet-Inhalten und einen vereinfachten Abruf von Standardfahrten bieten. Eine Einzelplatzlizenz kostet 49 Euro, das Update von Driver vX schlägt mit 19 Euro zu Buche. Eine Demoversion steht zum Download (30,9 MB, deutsch) bereit. (sw)

(13:00 Uhr) NeoOffice 2.0: Neue Betaversion. Die Bürosoftware NeoOffice 2.0 liegt seit heute in einer zweiten Betaversion vor. Erneut bitten die Entwickler um einen Beitrag zur Deckung der Kosten, die mit dem Open Source-Projekt verbunden sind. Wer NeoOffice 2.0b2 nutzen möchten, zahlt bis zum 29. August zehn Dollar, danach soll die Betaversion kostenfrei zum Download bereitstehen. NeoOffice 2.0 ist eine Java-Umsetzung von OpenOffice.org 2.0.3. Zu den Neuerungen zählen - neben sämtlichen Verbesserungen von OpenOffice.org 2.0 - ein deutlich beschleunigter Programmstart, verbesserte Sound-Unterstützung, Anpassung an Intel-Macs, Stabilitätsverbesserungen, eine minimierte RAM-Auslastung, tiefere Integration mit der Mac OS X-Oberfläche und Unterstützung für das neue OpenOffice.org-Dateiformat OpenDocument. NeoOffice benötigt dank der Java-Implementierung keine X11-Fensterumgebung, sondern läuft native unter der Mac OS X-Oberfläche. Das finale NeoOffice 2.0 wird für den Spätsommer erwartet. (sw)

(04:30 Uhr) Apple: Weitere "Get a Mac"-Werbespots geplant. Apple plant eine Ausdehnung der "Get a Mac"-Kampagne im Fernsehen. Wie aus einem Interview der LA Times mit Justin Long, der in den Spots den Mac-Part spielt, hervorgeht, sind insgesamt knapp 20 Spots geplant - sieben werden bislang in den USA ausgestrahlt. In den Werbespots erläutern zwei Schauspieler die Unterschiede zwischen Mac und Windows, Justin Long streicht dabei die Vorteile der Mac-Plattform deutlich heraus. "Get a Mac" lief im Mai in den USA an, im deutschsprachigen Raum heißt die Kampagne "Ja zum Mac". Obwohl einige der Werbefilme bereits übersetzt wurden, ist unklar, ob bzw. wann Apple auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz TV-Werbung schalten wird. (sw)

(04:00 Uhr) Mac OS X 10.5 "Leopard" in Tauschbörsen aufgetaucht. Apples neues Betriebssystem hat die Tauschbörsen erreicht. Die zur WWDC verteilte Preview-Version von Mac OS X 10.5 "Leopard" sei auf verschiedenen BitTorrent-Sites entdeckt worden, meldet ZDNet. Apple hat die Software ausschließlich registrierten Entwicklern zur Verfügung gestellt und eine Verbreitung untersagt. Allerdings sind bereits in der Vergangenheit Vorabversionen neuer Apple-Betriebssysteme im Internet aufgetaucht. Gegen die illegale Verbreitung von Preview-Versionen von Mac OS X 10.4 "Tiger" ist Apple rechtlich vorgegangen und hat sich mit den Verursachern - einigen Studenten - außergerichtlich geeinigt. (sw)

(03:30 Uhr) Dell ruft 4,1 Millionen Notebook-Akkus zurück. Nicht nur Apple ist von problembehafteten Notebook-Akkus betroffen. Dell kündigte am Montag ein groß angelegtes, weltweites Rückrufprogramm an, in dessen Rahmen insgesamt 4,1 Millionen Akkus zurückgerufen werden. Betroffen sind Notebooks, die zwischen dem 01. April 2004 und dem 18. Juli 2006 verkauft wurden. Die von Sony hergestellten Lithium-Ionen-Akkus dieser Geräte könnten sich überhitzen, wodurch Feuergefahr bestehe, erklärte Dell. Aus dem gleichen Grund rief Apple im Mai 2005 ein Rückrufprogramm für bestimmte PowerBook- und iBook-Akkus ins Leben. Der im Juli angelaufene Austausch von MacBook Pro-Akkus hat laut Apple eine andere Ursache. Einige der ursprünglich verbauten Akkus würden nicht den eigenen Anforderungen an die Akkuleistung entsprechen, ein Sicherheitsrisiko bestehe nicht, so der Mac-Hersteller. (sw)

(02:30 Uhr) Firefox weiter auf Erfolgsspur. Der Marktanteil des alternativen Web-Browsers Firefox nimmt auf Kosten des Internet Explorers weiter zu. Die Marktforscher von NetApplications ermittelten für Firefox einen weltweiten Marktanteil von 11,34 Prozent im Juli nach 10,77 Prozent im Juni und 8,27 Prozent im August 2005. Der Microsoft-Browser kam hingegen auf nur noch 83,56 Prozent - gegenüber 84,04 Prozent im Juni und 86,31 Prozent im August letzten Jahres. NetApplications ermittelt die Marktanteile auf Grundlage der Zugriffsstatistiken von mehr als 40.000 Web-Sites weltweit. Safari liegt derzeit bei 3,18, Netscape bei 0,91 und Opera bei 0,59 Prozent. Experten rechnen für die mittlere Zukunft mit weiteren Marktanteilsgewinnen für Firefox und verweisen auf den Vorsprung in puncto Features und Sicherheit, über den das Open Source-Produkt auch im Vergleich zum Internet Explorer 7.0, der für das Jahresende erwartet wird, verfüge. (sw)

Montag, 14. August 2006

Die Top-News des Tages

(13:00 Uhr) Apple liefert Mac Pro in Europa aus. Die ersten Mac Pro-Systeme sind nun auch in Europa eingetroffen. Mehrere MacGadget-Leser in Deutschland und Österreich, die ihren Mac Pro unmittelbar nach der Ankündigung am Montag letzter Woche im Apple Store bestellten, erhielten die neue Workstation am Samstag bzw. heute geliefert. Dabei handelt es sich um das 2,66 GHz-Standardmodell. Die ersten 2,0- und 3,0 GHz-Konfigurationen des Mac Pro werden noch für diese Woche erwartet. Wer eine WLAN-Karte oder eine Radeon X1900 XT-Grafikkarte als Zusatzoption wählte, muss sich allerdings noch einige Wochen gedulden - beide Komponenten sind momentan nicht lieferbar. (sw) - Meldung kommentieren -

(04:30 Uhr) iCreate 05/06 jetzt im Handel; mit vielen Tutorials. Gerade erschienen: Die neue Ausgabe 05/06 der iCreate - das Magazin für kreative Mac-User. Ein Schwerpunkt ist iPhoto. Die Apple-Software kann längst mehr, als Fotos nur zu verwalten. Lesen Sie auf sechs Seiten darüber, was einen einfachen Schnappschuss von einem guten Foto unterscheidet. Lernen Sie die Bearbeitungs- und Vergleichsfunktionen von iPhoto zu nutzen und holen Sie einfach das Beste aus Ihren Bildern heraus. Weitere Themen: Ein umfangreiches Special zur Erstellung von professionellen DVDs und zur Arbeit mit dem neuen Photoshop Elements 4.0 inklusive vieler Tipps und Tricks. Ebenfalls wieder an Bord: Viele Tutorials. Leicht verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen sind u. a. zu Automator, Pages, Keynotes, FotoMagico, GarageBand, iWeb, iMovie und Copy Cat in der iCreate 05/06 zu finden.

Exklusiv bei MacGadget ist das vergünstigte Jahresabonnement der iCreate erhältlich. Im Preis von 36 Euro sind sechs Ausgaben der iCreate inklusive Lieferung frei Haus enthalten - die Ersparnis gegenüber dem Einzelkauf beträgt 90 Cent je Heft. Weitere Informationen zum vergünstigten iCreate-Jahresabonnement inklusive Bestellmöglichkeit finden Sie hier. (sw) - Meldung kommentieren -

(03:00 Uhr) Umfrage: Hat der Mac Pro Ihre Erwartungen hinsichtlich Features und Preis/Leistung erfüllt? Auf der WWDC 2006 in San Francisco präsentierte Apple den lange erwarteten Nachfolger des Power Mac G5. Apples neue Desktop-Workstation für professionelle Anwender heißt Mac Pro und ist mit den neuesten Xeon-Prozessoren von Intel samt moderner Architektur ausgerüstet. Gegenüber dem Vorgänger bietet der Mac Pro dank der zwei mit bis zu 3,0 GHz getakteten Dual Core-Chips nicht nur mehr Leistung, sondern außerdem zusätzliche Erweiterungsmöglichkeiten. Soweit die Fakten auf dem Papier – doch wie kommt die neue Workstation bei den potentiellen Abnehmern, den Profi-Usern aus Bereichen wie Audio- und Videobearbeitung, High-End-3D, Entwicklung, Wissenschaft und DTP, an? Dazu unsere neue Umfrage: Hat der Mac Pro Ihre Erwartungen hinsichtlich Features und Preis/Leistung erfüllt? (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 14. August 2006

(16:00 Uhr) FileMaker-Entwicklerkonferenz in Orlando. Vor einer Woche fand die jährliche Apple-Entwicklerkonferenz in San Francisco statt, jetzt ist FileMaker am Zuge. Seit dem gestrigen Sonntag führt die Tochterfirma des Mac-Herstellers in Orlando die FileMaker Developer Conference 2006 durch. Zu der fünftägigen FileMaker-Entwicklerkonferenz werden mehr als 1000 Teilnehmer erwartet. Im Mittelpunkt steht die seit kurzem erhältliche FileMaker 8.5-Produktlinie, die native auf Intel-basierten Macs läuft. FileMaker 8.5 erfahre durch die Entwickler eine sehr gute Unterstützung, teilte das Unternehmen heute mit. Zahlreiche Entwickler hätten die Umstellung auf FileMaker 8.5 bereits vollzogen, weitere Lösungen sollen in Kürze angepasst werden. (sw)

(15:30 Uhr) Universal Binary-Plugins für QuarkXPress 7.0. Die beiden XPress-Erweiterungen FontWizardXT 5.1 und JoDrop 4.1 sind an Intel-basierte Macs angepasst worden. Beide sind damit mit der Universal Binary-Ausführung von QuarkXPress 7.0 kompatibel. FontWizardXT erweitert XPress um zusätzliche Funktionen für den EPS-Export, JoDrop verbessert das Drag & Drop in der bekannten DTP-Anwendung. Der Entwickler JoLauterbach Software bietet die Plugins zum Preis von 69 bzw. 49 Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer) an. Demoversionen stehen zum Download bereit. (sw)

(15:00 Uhr) Benchmark-Tool Xbench in neuer Version. Die Benchmark-Software Xbench ist ab sofort in der Version 1.3 (288 KB, englisch, Universal Binary) zu haben. Neu sind Kompatibilität mit Mac OS X 10.5 "Leopard", eine um aktuelle Intel-Macs erweiterte Datenbank, Umstellung auf GCC 4.0 und Xcode 2.4 sowie einige Bug-Fixes. Xbench ermittelt die Prozessor-, RAM-, Grafik- und Festplatten-Leistung eines Macs und vergleicht diese mit anderen Modellen. Als Basiswert (100 Prozent) dient ein Power Mac G5 2,0 GHz. Xbench 1.3 ist kostenlos und benötigt Mac OS X 10.3.9 oder neuer. (sw)

(14:00 Uhr) Combustion an Intel-Macs angepasst. Der Bestand an professioneller Software, die in nativer Form für Macs mit Intel-Prozessoren verfügbar ist, wächst beständig. Autodesk kündigte jetzt die Version 4.0.4 der Effekt-, Mal- und Animationssoftware Combustion an, die als Universal Binary native auf PowerPC- und Intel-Macs läuft. Das Update steht für Combustion 4.0-Anwender kostenfrei zum Download bereit. Der Hersteller weist darauf hin, dass Combustion-Plugins auf Intel-Macs ebenfalls als Universal Binary vorliegen müssen. Combustion 4.0 kam im Dezember 2005 auf den Markt und kostet 1392 Euro. Die Anwendung benötigt mindestens einen mit 800 MHz getakteten G4-Prozessor und Mac OS X 10.3.9. (sw)

(12:00 Uhr) ASH liefert TechTool Pro 4.5.1 aus. Die deutschsprachige Ausführung der von Micromat entwickelten Systemdiagnose- und Reparatursoftware TechTool Pro 4.5.1 ist ab sofort im Handel erhältlich. Der empfohlene Verkaufspreis beträgt 99,95 Euro - Notfall-CD und gedrucktes Handbuch inklusive. Zum Funktionsumfang des ab Mac OS X 10.4 lauffähigen TechTool Pro 4.5.1 zählen u. a. umfangreiche Tests zum Aufspüren von Problemen an Komponenten oder am Betriebssystem, die Behebung von Festplattenproblemen, das Defragmentieren der Festplatte, die Datenrettung von defekten Festplatten und die Erstellung einer Mac OS X-Notfallpartition. TechTool Pro 4.5.1 liegt als Universal Binary vor und wird von Application Systems Heidelberg vertrieben. (sw)

(04:00 Uhr) Zune doch nur mit eingeschränkten Wireless-Fähigkeiten? Viel ist in den letzten Wochen über Microsofts neuen Audioplayer Zune, mit dem das Unternehmen Apples iPod/iTunes-System den Kampf ansagen will, spekuliert worden. Microsoft teilte lediglich mit, das Gerät werde über "Wireless-Features" verfügen - nähere Angaben wurden nicht gemacht. Wie nun das Consumer-Magazine Twice unter Berufung auf Händlerkreise meldet, sollen sich über Zunes Wireless-Funktionalität angeblich nur Songs austauschen und nicht unterwegs im dem Internet kaufen lassen, wie mancherorts spekuliert wurde. Dafür sei eine Verbindung mit dem Computer erforderlich. Zune soll über eine 30 GB-Festplatte verfügen und im Herbst in drei Farben auf den Markt kommen. Preis: 299 Dollar. Ein 5G iPod mit 30 GB kostet derzeit ebenfalls 299 Dollar, allerdings wird mit einer komplett erneuerten iPod-Produktpalette für September gerechnet. (sw)

(03:30 Uhr) iCal-Kalender für Basketball-Weltmeisterschaft 2006. Vom 19. August bis zum 03. September findet in Japan die Basketball-Weltmeisterschaft 2006 statt. Das deutsche Team mit NBA-Star Dirk Nowitzki steigerte sich in der Vorbereitung zuletzt deutlich und siegte gegen Brasilien, China und die Türkei. Für alle basketballbegeisterten Mac-Anwender bietet 4wd media einen iCal-Kalender mit den Terminen sämtlicher Begegnungen (umgerechnet in MESZ) an. Da es nach der Vorrunde im K.O.-System weitergeht, sollte der Kalender im Verlauf der WM täglich aktualisiert werden. Übrigens: Alle Spiele der Basketball-Nationalmannschaft werden live vom DSF übertragen. (sw)

(03:15 Uhr) Firefox 2.0 verzögert sich. Der neue Web-Browser Firefox 2.0 kommt später als geplant auf den Markt. Wegen einer zu hohen Zahl an Fehlern, die einer Freigabe der zweiten Betaversion entgegenstehen, sei die Roadmap von Firefox 2.0 entsprechend angepasst worden, teilten die Entwickler mit. Firefox 2.0b2 soll nun am 23. August erscheinen, die Einführung des fertigen Produkts wurde auf den 19. September verschoben. Ursprünglich wurde von der Mozilla Foundation der August anvisiert. Nach Firefox 2.0b2 sollen noch drei Release Candidates veröffentlicht werden. Firefox 2.0 bietet viele Neuerungen, darunter verbessertes Tabbed Browsing, ein Phishing-Schutz, Suchvorschläge in den Google- und Yahoo-Suchfeldern, dauerhaftes Speichern von Benutzer- und Sitzungsdaten, automatisches Wiederherstellen einer Browser-Session nach einem Absturz, eine Rechtschreibprüfung in Textboxen, Unterstützung für JavaScript 1.7, ein verbessertes System für Plug-ins, eine verfeinerte Benutzeroberfläche und die Darstellung tiefer gehender Informationen zu Bookmarks. (sw)

Freitag, 11. August 2006

Die Top-News des Tages

(16:00 Uhr) Benchmarks: Mac Pro schlägt Power Mac G5 (2. Update). Der Mac Pro ist in den Testlaboren eingetroffen, die ersten Ergebnisse liegen inzwischen vor. Das Resultat: Der Mac Pro 2,66 GHz ist - erwartungsgemäß - schneller als der Power Mac G5 Quad 2,5 GHz, das frühere Flaggschiff in Apples. Im Test mit Speedmark 4.5 erzielte der Mac Pro laut der Macworld einen Wert von 299 Punkten, der Power Mac G5 kam auf 262. Einen Render-Job in Cinema 4D erledigte der Mac Pro in 28 Sekunden, der Power Mac benötigte 30. In Unreal Tournament erreichte der Mac Pro eine Framerate von 91,3, der Power Mac brachte es auf 62,2. Weitere Tests: Erzeugen eines Zip-Archivs im Finder: 2:01 zu 2:22 Minuten (Mac Pro vs. Power Mac), Encoding mit Compressor: 1:47 zu 1:52 Minuten, Effekte in iMovie: 38 zu 39 Sekunden, Encoding in iTunes: 48 zu 43 Sekunden. Auch Ars Technica hat den Mac Pro getestet. Das QuickTime-Encoding schaffte der Mac Pro in 38,8, ein Power Mac G5 2,5 GHz Dual in 45,4, ein iMac Core Duo 1,83 GHz in 60,3 Sekunden. Topwerte erzielte der Mac Pro auch in Xbench und iTunes. Die enorme Rechenpower des Mac Pro verleiht der Rosetta-Umgebung Flügel. Für den Photoshop-Test der Macworld benötigte der Mac Pro 85, der Power Mac G5 Quad 45 Sekunden - zum Vergleich: Bei einem anderen Intel-Mac, einem iMac Core Duo 2,0 GHz, war der Test erst nach zweieinhalb Minuten beendet. Trotzdem, Profis, die auf die Creative Suite 2 angewiesen sind, fahren mit einem G5-System momentan noch besser. Wohl auch aus diesem Grund bietet Apple den Power Mac G5 nach wie vor an. +++ Nachtrag: Auch ein Geekbench-Vergleich zwischen einem Mac Pro 2,66 GHz und einem Power Mac G5 Quad 2,5 GHz ist inzwischen online. +++ 2. Nachtrag: Weitere Mac Pro-Benchmarks finden sich bei Barefeats. (sw) - Meldung kommentieren -

(14:00 Uhr) ExpressCard Update 1.0 für MacBook Pro. Apple hat das ExpressCard Update 1.0 für das MacBook Pro veröffentlicht. Es behebt nach Angaben des Unternehmens ein Problem, das die Aktivierung des Ruhezustands verhinderte, wenn bestimmte Erweiterungskarten im ExpressCard/34-Steckplatz installiert sind. Das ExpressCard Update 1.0 benötigt Mac OS X 10.4.7, steht über die Software-Aktualisierung zum Download bereit und ist für MacBook Pro-Modelle mit 15 und 17 Zoll-Bildschirm geeignet. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 11. August 2006

(17:00 Uhr) Mac Pro: Prozessoren lassen sich austauschen. Wichtiges Kaufargument für professionelle Kunden: Wie jetzt bekannt wurde, sind die Prozessoren des neuen Mac Pro gesockelt und daher austauschbar. Wer also heute einen Mac Pro mit zwei 2,0 GHz Xeon-Chips kauft, kann später problemlos die schnelleren Varianten mit 2,66, 3,0 oder 3,2 GHz (letztere kommt gegen Jahresende) einbauen. Möglicherweise lässt sich auch der Nachfolger der Xeon 5100-Reihe (der Vierkernchip "Clovertown") im Mac Pro einsetzen, sofern dieser pinkompatibel ist. Der Prozessoraustausch ist auch im iMac Core Duo und Intel-Mac mini möglich. Die Prozedur zieht in jedem Fall einen Garantieverlust nach sich. (sw)

(16:00 Uhr) Mac Pro günstiger als vergleichbares Dell-System. "Macs sind teurer, leisten weniger" - diese Ansicht ist in der Computerbranche auch heute noch weit verbreitet, obwohl Apple-Systeme in den letzten Jahren kontinuierlich günstiger geworden sind. Ein Vergleich von systemshootouts.org widerlegt nun diese Behauptung. Die Web-Site hat den neuen Mac Pro 2,66 GHz einem Dell Precision 690 (ebenfalls 2x 2,66 GHz Xeon) gegenüber gestellt. Fazit: Der Mac Pro ist inklusive eines 20 Zoll-Cinema Displays von Apple günstiger als das Dell-System ohne Bildschirm. Zudem hat der Mac bei einigen Ausstattungsdaten die Nase vorn. Für den Dell sprechen die serienmäßige dreijährige Garantie, die bessere Erweiterungsmöglichkeiten für optische Laufwerke und Karten sowie die schnellere Grafikkarte. (sw)

(15:30 Uhr) Apple gibt Performance-Tipps für iMovie. In einem KnowledgeBase-Artikel gibt Apple zahlreiche Tipps zur Verbesserung der Performance in iMovie. Der Mac-Hersteller empfiehlt bei Performance-Problemen u. a., auf das gleichzeitige Rendern mehrerer Clips zu verzichten und die Wiedergabequalität herabzusetzen. Mehr Leistung könne außerdem durch das Deaktivieren der Option "Audio Waveforms" und das Entfernen von Plug-ins erzielt werden. Ferner sei es hilfreich, andere Programme zu beenden und andere angemeldete User abzumelden, um mehr freien Arbeitsspeicher zur Verfügung zu haben, was die Datenauslagerung auf die Festplatte minimiert. (sw)

(15:00 Uhr) Mac OS X 10.5 "Leopard": Screenshots und Eindrücke. Noch einige Monate - Experten rechnen mit einer Markteinführung im Februar oder März 2007 - müssen sich die Anwender gedulden, bis sie Apples neue Raubkatze auf ihren PowerPC- und Intel-Macs installieren können. Neben dem von Apple veröffentlichten Bildmaterial geben von Techpedia veröffentlichte Screenshots einen Vorgeschmack auf Mac OS X 10.5 "Leopard". Unterdessen schildert der Entwickler Gernot Poetsch, der sich derzeit in San Francisco auf Apples Entwicklerkonferenz befindet, seine ersten Erfahrungen mit dem neuen Betriebssystem in seinem Weblog. Die Backupsoftware Time Machine sei "der Hammer. Um zu verstehen, inwieweit es sich von Konzept und Interface von bisherigen Backupsystemen unterscheidet, sollte man das Keynote-Video anschauen." iCal sei zu einer richtigen Groupware-Anwendung gereift und durchaus eine Konkurrenz zu Exchange. Das Feature Spaces, mit dem sich virtuelle Desktops einrichten lassen, lobt Poetsch ebenso. "Will es schon nach fünf Minuten Benutzung nicht mehr missen… Es ist schön durchdacht: Das Ziehen von Fenstern von einem Desktop zum anderen ist gut gelöst, Fenster können standardmäßig in bestimmten Spaces starten, und es können bis zu 16 Spaces definiert werden, also genug." Sein Fazit: "Alles in allem: Leopard wird ein gutes Release. Der Finder ist im Developer Preview immer noch der alte, aber viele Technologien und APIs, die ich heute gesehen habe, schreien förmlich danach, im Finder eingesetzt zu werden. Ich denke wir können da einiges für den Final Release erwarten." (sw)

(14:30 Uhr) Mac Pro: Ein Fotoshooting. Seit Anfang dieser Woche liefert Apple den neuen Mac Pro in großen Stückzahlen aus. Die Standardkonfiguration ist sofort verfügbar, individuell zusammengestellte Modelle werden in wenigen Tagen geliefert. Wer sein System mit WLAN-Karte und/oder Radeon X1900 XT bestellt, muss sich allerdings einige Wochen gedulden. Der Mac-Händler PowerMax hat Apples neue Desktop-Workstation auseinander genommen und eine umfangreiche Fotogalerie ins Netz gestellt. Sie zeigt in allen Einzelheiten Aufbau und Komponenten des Mac Pro. Praktisch ist die Festplattenvorrichtung. Eine neue Festplatte (bis zu vier lassen sich installieren) wird einfach in ein Laufwerksmodul eingesetzt und in das System eingeschoben - das Hantieren mit Anschlusskabeln entfällt. (sw)

(13:30 Uhr) Flash Player 9.0 für Intel-Macs in finaler Version. Adobe hat die Universal Binary-Ausführung des Flash Player 9.0 fertig gestellt. Der Flash Player 9.0 erschien Ende Juni, für Intel-Macs gab es jedoch bislang nur eine Betaversion. Adobe verspricht für den Flash Player 9.0 u. a. Performance-Verbesserungen und ein verbessertes Programmiermodell für die optimale Darstellung von dynamischen Webinhalten. Das kostenlose Plug-in zur Darstellung von Flash-Inhalten ist mit allen Web-Browsern kompatibel. (sw)