Meldungen vom 21. bis 31. August 2006

Donnerstag, 31. August 2006

Die Top-News des Tages

(21:00 Uhr) Apple: Special Event am 12. September. Eine Keynote auf der diesjährigen Apple Expo in Paris wird es - wie berichtet - nicht geben, doch plant Apple offenbar für den Tag der Messeeröffnung umfassende Produktvorstellungen. Einer Meldung von Electronista zufolge hat der Mac- und iPod-Hersteller am 12. September zu einer Pressekonferenz eingeladen. Special Events von Apple waren in der Vergangenheit ein sicheres Zeichen für umfangreiche Produktankündigungen. Auf der Veranstaltung am 12. Oktober könnte das Unternehmen den Startschuss sowohl für neue Mac mini-, iMac- und MacBook Pro-Modelle als auch für neue iPods und den seit langem erwarteten Download-Service für Kinofilme geben. Passend dazu eine Meldung der BusinessWeek. Diese will von namentlich nicht genannten Quellen erfahren haben, dass Apple Mitte September in den Online-Vertrieb von Filmen einsteige und einen neuen Video-iPod mit größerem Bildschirm auf den Markt bringen werde. Neue Filme sollen 14,99, ältere 9,99 Dollar kosten. Das Special Event findet offenbar in San Francisco statt, wie MacBidouille meldet, und soll ins europäische Apple-Hauptquartier in London übertragen werden. Eine Übertragung zur Eröffnung der Apple Expo sei nicht geplant. (sw) - Meldung kommentieren -

(17:00 Uhr) Apple Stores: Zurückhaltende Strategie in Deutschland? Eine Expansion von Apples Retailkette auf das europäische Festland wird von Experten als logische Konsequenz und nur als eine Frage der Zeit angesehen - zumal sich in den vergangenen Monaten die Indizien für einen solchen Schritt häuften bzw. der erste Apple Store in Italien bereits bestätigt wurde. Doch in Deutschland agiert der Mac- und iPod-Hersteller offenbar nur sehr zurückhaltend. "Das deutsche Apple-Management will wohl mit seiner Store-Strategie die mühsam aufgebaute Handelsstruktur nicht gefährden. Vor einem Jahr war Apple mit gut 400 »Point of Sales« (POS) schon fast flächendeckend in Deutschland vertreten. [...] Unter den POS spielen die Filialen der zur Metro-Gruppe gehörenden Media Saturn Holding (MSH) eine maßgebliche Rolle", berichtet Computer Reseller News. Der gleiche Autor, Joachim Gartz, schreibt für die InformationWeek: "Apple muss bei seinen Strategie-Planungen allerdings die Interessen der mächtigen Media Saturn Holding bedenken, die ein enorm wichtiger Absatzkanal für den Megaseller iPod ist. Brancheninsider rechnen deshalb damit, dass Apple vorläufig nur einen eigenen Store in München aufmachen wird". Ein zu aggressives Auftreten mit eigenen Stores im Retailsegment könnte im schlimmsten Fall das Aus für den iPod bei Media Markt, Saturn & Co bedeuten. Als Standorte für Apple Retail Stores sind neben München auch Frankfurt und Berlin im Gespräch. (sw) - Meldung kommentieren -

(12:00 Uhr) Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Apple-Support zuletzt gemacht? Kompetente und freundliche Mitarbeiter, schnelle und unkomplizierte Abwicklung – so wünscht sich wohl jeder User von Computer- und Elektronikprodukten die Support-Abteilungen der Hersteller. Apples Supportabteilung musste in den letzten Monaten Schwerstarbeit leisten. Denn neben alltäglichen Dingen wie etwa Garantiereparaturen oder Hard- und Softwareprobleme musste Apples Supportpersonal auch Anfragen wegen den Kinderkrankheiten bei der ersten MacBook- und MacBook Pro-Generation (Stichworte Wärmeentwicklung, Pfeifgeräusche, Verfärbungen...), den Rückrufprogrammen für Akkus und den Reparaturprogrammen für PowerBook G4 und eMac bearbeiten. Dazu unsere Umfrage: Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Apple-Support (telefonische Anfragen) zuletzt gemacht?

Unsere vorherige Umfrage zum Thema "Hat der Mac Pro Ihre Erwartungen hinsichtlich Features und Preis/Leistung erfüllt?" endete mit 1769 abgegebenen Stimmen. Mit "Ja, bin begeistert" stimmten 63,5 und mit "Geht so" 26 Prozent. 10,5 Prozent der Leser, die sich an der Umfrage beteiligten, gaben an, sich mehr vom Mac Pro erwartet zu haben. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 31. August 2006

(19:00 Uhr) Software-News: MediaCentral 2.1.1, EyeTV 2.3.1, Skype 1.5.077, Unison 1.7.7 (Update). Die Version 2.1.1 der Media Center-Software MediaCentral verbessert die Wiedergabequalität des TV-Moduls, außerdem wurde ein Problem im Zusammenhang mit der Fernbedienung Apple Remote behoben. +++ Die TV-Wiedergabe/Aufnahmesoftware EyeTV liegt seit heute in der Version 2.3.1 vor - diese bietet nach Angaben des Entwicklers Elgato zahlreiche Verbesserungen bei Verwendung des Vollbildmodus. +++ Neue Betaversion von Skype 1.5 - die Revision 1.5.077 wartet mit kleineren Verbesserungen an der Benutzeroberfläche und vielen Bug-Fixes auf. Die Finalversion wird für September erwartet. +++ Der UseNet-Client Unison steht nun in der Version 1.7.7 zur Verfügung, die eine Reihe von Detailverbesserungen und Fehlerkorrekturen bietet. +++ Nachtrag: Das Strategiespiel "Myth II: Soulblighter" wurde an Intel-Macs angepasst. Die Version 1.6b1 liegt als Universal Binary vor und bietet eine Vielzahl an Fehlerkorrekturen. Das Update ist kostenfrei. (sw)

(16:00 Uhr) Apple wehrt sich gegen Greenpeace-Kritik. Apple hat Kritik an einer vor wenigen Tagen von Greenpeace veröffentlichten Untersuchung geäußert. Greenpeace hatte das Umweltschutzverhalten renommierter Elektronikhersteller geprüft. Apple erreichte nur den viertletzten Platz, vor Acer, Motorola und Lenovo - als Sieger ging Nokia hervor. Der Umweltschutzverband bemängelte u. a., dass der Mac- und iPod-Hersteller keine Liste gefährlicher Substanzen in seinen Produkten veröffentlicht und sich noch nicht auf ein Ende der Verwendung der Substanzen BFR und PVC festgelegt habe. Auch biete das Unternehmen Rücknahmeprogramme nur in manchen Regionen an. Lob gab es von Greenpeace für den Umstand, dass Apple keinen Elektronikmüll exportiere. Apple widersprach nun der Bewertung, so seien die Kriterien falsch angelegt. So habe man Röhrenmonitore komplett aus dem Programm genommen. In den eigenen Flachbildschirmen sei noch eine geringe Menge an Quecksilber zu finden, man sehe sich aber derzeit nach einer Alternative um, erklärte Apple. (sw)

(15:00 Uhr) Bericht: Apple Retail Store Rom frühestens Februar 2007 (Update). Apples erstes Ladengeschäft in Italien soll nach Informationen des Magazins Setteb.it nicht vor Februar 2007 seinen Betrieb aufnehmen. Demnach wird das Einkaufszentrum Roma Est, in dem der Apple Retail Store geplant ist, frühestens zu diesem Zeitpunkt fertig gestellt sein - zuvor ging man von September aus. Roma Est befindet sich ca. 15 Kilometer östlich von der Metropole. Anfang Juni berichtete AppleInsider, dass sich Apples Store in dem Einkaufszentrum über zwei Stockwerke erstrecken soll. Erst in dieser Woche wurde bekannt, dass Apple Personal für einen Store in Zürich sucht. Dieser soll spätestens im Sommer 2007 eröffnet werden. +++ Nachtrag: Apple sucht mehrere Mitarbeiter für den Apple Store Rom. (sw)

(14:30 Uhr) OpenOffice.org bald als native Mac OS X-Version. Das vollständig an die Oberfläche von Mac OS X angepasste OpenOffice.org soll kommenden Monat auf den Markt kommen. Bislang konnte die kostenlose, Open Source-basierte Bürosoftware nur mit Hilfe der X11-Oberfläche (Bestandteil der Betriebssystem-DVD) auf dem Mac eingesetzt werden. Das native OpenOffice.org 2.0.3 für Mac OS X soll auf der Apple Expo in Paris (12. bis 16. September) erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Infos zum aktuellen Entwicklungsstand inklusive Screenshots finden sich hier. OpenOffice.org 2.0.3 besteht aus einer Textverarbeitung, einer Tabellenkalkulation, einer Datenbank, einem Präsentations- und einem Zeichenprogramm. Durch die vollständige Anpassung an das Apple-Betriebssystem erhofft sich die Entwickler-Community eine höhere Akzeptanz im Mac-Markt. Inwiefern die Ankündigung Auswirkungen auf NeoOffice, das dank der Verwendung von Java- und Cocoa-Elementen ebenfalls ohne X11 auskommt, hat, ist bislang nicht bekannt. (sw)

(14:00 Uhr) message2net 1.2 verbessert Performance, unterstützt weitere Handys. nova media hat heute die Version 1.2 (2,6 MB, mehrsprachig) von message2net herausgebracht. message2net ist eine Anwendung für das SMS- und Telefonbuchmanagement auf Handys. Es lassen sich über ein am Mac angeschlossenes Handy SMS-Nachrichten (auch Multipart-SMS und Gruppen-SMS) senden und empfangen (inklusive Anbindung an das Mac OS X-Adressbuch). Außerdem können Kontaktdaten zwischen der SIM-Karte und dem Mac OS X-Adressbuch hin- und herkopiert werden. Auch eine direkte Bearbeitung von SIM-Karteneinträgen ist möglich. "Die neue Version 1.2 unterstützt weitere Handys und erhöht die Arbeitsgeschwindigkeit um ein Vielfaches, zudem wurden einige kleinere Fehler behoben", teilte nova media mit. message2net liegt als Universal Binary vor, benötigt mindestens Mac OS X 10.3.9 und kostet 19,66 Euro (Update kostenfrei). Unterstützt werden viele Handys von Motorola, Nokia, BenqSiemens und Sony Ericsson. (sw)

(13:30 Uhr) Halo: Universal Binary-Update bald auf Deutsch. Die vor kurzem von MacSoft angekündigte Universal Binary-Version des Ego-Shooters Halo soll in Kürze auch als deutschsprachige Ausgabe zur Verfügung stehen. "Die neue Universal Application von Halo für Intel-Macs und PowerPCs wurde zu großen Teilen neu programmiert, die neue Version erscheint daher nicht als Download-Patch, sondern als neue CD. Besitzer einer Original-CD von Halo für Mac können die neue Version gegen Nachweis bei Application Systems Heidelberg bestellen und erhalten gegen eine Material- und Bearbeitungsgebühr von 10,- Euro inkl. Porto die neueste Version für Intel-Macs und PowerPCs", teilte der MacSoft-Distributor Application Systems Heidelberg heute mit. Die Auslieferung soll in etwa zwei Wochen beginnen. Das Spiel ist im Handel zum Preis von 50 Euro erhältlich und ab 16 Jahren freigegeben. (sw)

(13:00 Uhr) OmniOutliner 3.6.1 mit Vorlagen und Stabilitätsverbesserungen. Omni Group bietet OmniOutliner (Pro), eine ab Mac OS X 10.3.9 lauffähige Ideen- und Aufgabenverwaltung, seit heute in der Version 3.6.1 an. Zu den Neuerungen zählen diverse integrierte Vorlagen, Stabilitätsverbesserungen sowie diverse kleinere Verbesserungen und Bug-Fixes im Zusammenhang mit der Benutzeroberfläche. Käufer von OmniOutliner (Pro) 3.x erhalten ein kostenfreies Update. Die Software liegt als Universal Binary vor, setzt mindestens Mac OS X 10.3.9 voraus und ist als Standard- (65 Euro) sowie als Professional-Ausgabe (125 Euro) erhältlich. (sw)

(12:30 Uhr) Vortragsreihe zu Helios-Serverprodukten. Promo Datentechnik führt im Herbst eine Neuauflage der Veranstaltungsreihe "Treffpunkt: Helios" durch. "Der halbtägige 'Treffpunkt: Helios' bietet Anwendern und anderen fachlich Interessierten in unregelmäßiger Reihenfolge und an wechselnden Standorten an der Praxis orientierte Vorträge zu Themen rund um die Helios-Serverlösungen", so der Distributor in einer Pressemitteilung. Folgende Beiträge sind geplant: "Workflow-Optimierung durch Beschleunigung der InDesign-Druckausgabe auf dem Arbeitsplatz um mehr als das Zehnfache", "Automatisierte Bildkonvertierung beliebig großer Datenmengen mit dem Helios-Server" und "Automatische PDF-Prüfung mit Helios PDF HandShake über Hotfolder, direkt nach der PDF-Erzeugung oder per Webzugang über das Internet". Daneben sollen Tipps zum Helios-Publishingserver vermittelt werden. "Treffpunkt: Helios" findet am 19.09. in Baunatal, am 21.09. in Nürtingen, am 26.09. in Wien und am 28.09. in Frankfurt/Main statt. Die Teilnahmegebühr beträgt pro Person 65 Euro (inkl. Imbiss). (sw)

Mittwoch, 30. August 2006

Die Top-News des Tages

(16:00 Uhr) Analyst: iPod-Absatz im laufenden Quartal bislang hinter Erwartungen. Der iPod-Absatz im laufenden Quartal könnte nach Ansicht des Analysten Gene Munster von Piper Jaffray hinter den Erwartungen der Wall Street zurückbleiben. Auf Grundlage von Daten der Marktforschungsfirma NPD Group für den Juli sei für das Quartal derzeit mit einem Absatz von rund acht Millionen iPods zu rechnen, zitiert AppleInsider den Analysten, der bislang von 8,6 Millionen verkauften Audioplayern ausging. Sollte Apple noch im September verbesserte iPods auf den Markt bringen - wovon nach dem aktuellen Stand der Dinge auszugehen sei -, sollte Apple die Absatzprognose von 8,6 Millionen Stück jedoch problemlos erreichen, so Munster weiter. Im gleichen Quartal des Vorjahres verkaufte Apple 6,451 Millionen iPods. Munster bewertet die Apple-Aktie derzeit mit "outperform" bei einem Kursziel von 99 Dollar. (sw) - Meldung kommentieren -

(00:30 Uhr) Google-Chef wird Mitglied im Apple-Aufsichtsrat. Prominente Verstärkung für Apples Board of Directors: Google-CEO Dr. Eric Schmidt ist ab sofort Mitglied im Kontrollgremium des IT-Pioniers. "Eric leistet als CEO von Google fantastische Arbeit und wir freuen uns auf seine Mitarbeit im Apple-Aufsichtsrat. Wie Apple ist auch Google sehr auf Innovation fokussiert. Wir glauben, dass Erics Marktkenntnis und Erfahrung eine wertvolle Hilfe sein werden, um Apple in den kommenden Jahre zu führen", so Apple-Chef Steve Jobs in einer Pressemitteilung. Schmidt führt seit August 2001 die Geschäfte von Google, zuvor war er u. a. als CEO von Novell und CTO von Sun tätig. Apples Aufsichtsrat umfasst nun acht Mitglieder, darunter der frühere US-Vizepräsident Al Gore, Apples ehemaliger Finanzchef Fred Anderson, Steve Jobs, Genentech-CEO Arthur Levinson und den Intuits-Aufsichtsratsvorsitzenden Bill Campbell. Die Apple-Aktie, die im Handelsverlauf am Nasdaq Composite um 0,75 Prozent fiel, legte nachbörslich leicht zu. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 30. August 2006

(20:30 Uhr) Kurzmeldungen: Apple schlichtet im Streit zwischen Foxconn und Journalisten, vergoldeter iPod nano. Microsofts Zune sei praktisch ein neu verpackter Gigabeat-Player von Toshiba, meint Analyst Shaw Wu von American Technology Research. Vor kurzem wurde bekannt, dass der Zune von Toshiba gefertigt wird. +++ Apples und Microsofts Kopierschutzsysteme seien angeblich geknackt worden, meldet MacBidouille - eine Bestätigung des Berichts steht noch aus. +++ Musik-Sharing per Musicast - das neue Tool exportiert iTunes-Playlists als Web-Seite oder Podcast, über die andere User auf die Musik eines Macs zugreifen können. +++ Foxconn geht gegen Journalisten vor - das Unternehmen, das für Apple iPods fertigt, fordert von zwei Journalisten Schadensersatz in Millionenhöhe. Beide hatten über angeblich schlechte Arbeitsbedingungen in einem chinesischen Foxconn-Werk berichtet. Foxconn wirft den Journalisten Rufschädigung vor und hat über ein Gericht deren Vermögenswerte einfrieren lassen. Apple will vermitteln. +++ Bei eBay wurde für kurze Zeit ein vergoldeter iPod nano angeboten - die Auktion wurde aber wieder geschlossen. (sw)

(19:30 Uhr) Apple: Bald verbesserte iSight? Im Zuge von Apples Produktankündigungen in diesem Herbst könnte auch eine verbesserte iSight auf den Markt kommen. Im US-Online Store des Unternehmens wird seit kurzem der Oktober als Liefertermin für die FireWire-Webcam angegeben - zuvor war die iSight innerhalb von 24 Stunden lieferbar. Auch bei Online-Retailern wie Amazon.com ist die iSight momentan nicht zu haben. In Europa musste Apple das Produkt Ende Juni aus dem Handel nehmen, weil es nicht der RoHS-Richtlinie entspricht. Diese verbietet die Verwendung bestimmter Substanzen bei der Herstellung und Verarbeitung von elektronischen Geräten und Bauteilen. Seitdem wird über die Einführung eines verbesserten und RoHS-konformen iSight-Modells spekuliert. (sw)

(18:00 Uhr) Bericht: Apple sucht Personal für Retail Store Zürich. Bei Apple schreiten die Planungen für die Eröffnung eines Retail Stores in Zürich offenbar zügig voran. Einem Bericht von ifoAppleStore zufolge sind die ersten Jobangebote für das neue Apple-Ladengeschäft in der größten Schweizer Stadt aufgetaucht. Im März meldete das Wirtschaftsmagazin Bilanz unter Berufung auf "verlässliche Quellen", dass der Store spätestens im Sommer 2007 in der Zürcher Bahnhofstraße 77 eröffnet werden soll. Die Verträge mit den Eigentümern seien bereits unterzeichnet worden, meldete das Magazin damals. In den Geschäftsräumen residiert derzeit noch eine Benetton-Boutique. Der Retail Store Zürich dürfte zu den ersten Filialen von Apples Ladenkette auf dem europäischen Festland gehören. Eröffnungen werden für 2007 auch in Deutschland, Italien und Frankreich erwartet. (sw)

(17:00 Uhr) Universal Binary-Update für "Civilization III: Complete". Innerhalb von wenigen Tagen hat Aspyr Media ein drittes Spiel an Intel-basierte Macs angepasst. Nach "Star Wars Jedi Knight II: Jedi Outcast" und "Star Wars Jedi Knight: Jedi Academy" (MacGadget berichtete) erschien jetzt auch ein kostenfreies Universal Binary-Update für "Civilization III: Complete". Die Version 1.2.2 Rev A. des Spielebundles, das aus dem Strategiespiel Civilization III sowie aus den Erweiterungen "Play the World" und "Conquests!" besteht, behebt ferner eine Reihe von Fehlern. (sw)

(15:00 Uhr) Photoshop-Messe: Erster Blick auf Creative Suite 3? Adobe wird möglicherweise bereits in wenigen Tagen Teile der neuen Creative Suite 3, die vor allem im Mac-Lager dringend erwartet wird, erstmals der Öffentlichkeit vorstellen. Den passenden Rahmen gibt die Fachmesse Photoshop World Conference & Expo, die vom 07. bis 09. September in Las Vegas stattfindet. John Loiacono, Senior Vice President von Adobes Creative Solutions Business, will in seiner Keynote am ersten Messetag Einblick in neue Photoshop-Technologien geben. Dabei dürfte es sich wahrscheinlich um Photoshop CS3 handeln. Die Creative Suite 3 wird nach Angaben Adobes native auf PowerPC- und Intel-Macs laufen, die Markteinführung soll im Frühjahr 2007 erfolgen. (sw)

(14:30 Uhr) Mac Pro: Apple senkt Preis für Radeon X1900 XT. Nur wenige Wochen nach der Ankündigung des Mac Pro hat Apple den Preis für die Radeon X1900 XT reduziert. Die ATI-Grafikkarte kostet als BTO-Option für den Mac Pro ab sofort nur noch 240 Euro (vormals: 340 Euro). Die Radeon X1900 XT ist mit 512 MB Videospeicher ausgerüstet und ausschließlich für Apples neue Desktop-Workstation geeignet. Wer die Grafikkarte einzeln erwerben möchte, spart ebenfalls - das Preis für das Einzelprodukt wurde von 490 auf 390 Euro gesenkt. In Kürze will Apple die für den Power Mac G5 PCI Express ausgelegte Radeon X1900 GT auf den Markt bringen. (sw)

(14:00 Uhr) Parallels Desktop bald für Mac Pro. Parallels hat eine mit dem Mac Pro kompatible Version der Virtualisierungslösung Parallels Desktop angekündigt. Apples neue Workstation arbeitet mit einem speziell optimierten Mac OS X-Kernel, an den die Software erst angepasst werden muss. Die neue, mit dem Mac Pro kompatible Version soll in naher Zukunft als kostenloses Update veröffentlicht werden, teilte das Unternehmen mit. Mit Parallels Desktop lassen sich auf Intel-Macs beliebige x86-basierte Betriebssysteme, wie etwa Linux, Solaris oder Windows, parallel zu Mac OS X nutzen - entweder in einem Fenster oder im Vollbildmodus. (sw)

(13:30 Uhr) Microsoft: Bundle aus Office 2004 und JBL-Lautsprechersystem. Microsoft hat ein Paket bestehend aus der Bürosoftware Office 2004 (reguläre Version) und dem Stereo-Lautsprechersystem Duet (Wert: 49 Euro) von JBL geschnürt. Das Bundle ist ab dem 01. September zum empfohlenen Verkaufspreis von 549 Euro im Handel erhältlich, die Stückzahl ist limitiert. Die beiden Duet-Lautsprecher bietet eine Ausgabeleistung von maximal sechs Watt, die "Tangetial Strain Relief"-Technologie sorgt nach Herstellerangaben "für eindrucksvollen Sound und starke Bässe bei gleichzeitig kompakten Gehäuse-Abmessungen". Der Anschluss erfolgt über einen 3,5 mm-Klinkenstecker. Zum Bundle gehört ein Online-Spiel. "Neben den bekannten Symbolen aus Office für Mac, sind das JBL Stereo-Lautsprechersystem, ein Equalizer und mehrere musikalische Songs die zentralen Game-Elemente. Das Spiel-Ziel besteht darin, die sich automatisch ändernde Größe der Office für Mac Symbole während eines Songs mit dem Equalizers zu steuern. Dabei sammelt der Spieler Punkte für das Ranking in der Highscoreliste", so Microsoft. (sw)

(13:00 Uhr) Soft Solutions kündigt 4-Sight Fax 7.0 an. Mit 4-Sight Fax liegt ab sofort eine weitere professionelle Anwendung als Universal Binary vor. 4-Sight Fax 7.0, das sich derzeit im Betatest befindet, läuft native auf PowerPC- und Intel-Macs und verbessert die Unterstützung für Modems. Als weitere Neuerungen nennt der Hersteller Soft Solutions u. a. direkten Zugriff des Clients auf das Server-Adressbuch, zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten im Client, beschleunigter Adressimport im Client, ein neues Fax-Archiv, serverseitige Sende- und Empfangsbestätigungen, Unterstützung für Mac OS X 10.5 "Leopard" sowie Tools zur Bearbeitung eingegangener Faxe. Das finale 4-Sight Fax 7.0 wird für September erwartet. 4-Sight Fax ist eine aus Server und Client bestehende Faxlösung. Der Client läuft unter Mac OS 9.2.2, Mac OS X und Windows, der Server unter Mac OS 9.2.2 und Mac OS X. (sw)

(12:30 Uhr) "Star Wars Jedi Knight II: Jedi Outcast" jetzt native für Intel-Macs. Aspyr Media hat ein weiteres Spiel an die neuen Intel-basierten Macs angepasst. Die neue Version 1.0.3c von "Star Wars Jedi Knight II: Jedi Outcast" liegt als Universal Binary vor, neu ist darüber hinaus die Unterstützung von Surround Sound via OpenAL. Das Update ist kostenfrei. In dem Egoshooter schlüpft der Spieler in die Rolle des Söldners Kyle Katarn und muss mit Lichtschwert und anderen Waffen das Star Wars-Universum vom Schrecken des Bösen befreien. Für den Vertrieb der deutschsprachigen Version ist Application Systems Heidelberg zuständig. Vor einigen Tagen veröffentlichte Aspyr Media bereits ein kostenfreies Universal Binary-Update für "Star Wars Jedi Knight: Jedi Academy". (sw)

(12:00 Uhr) OmniWeb 5.5 fast fertig. Bei Omni Group stehen die Arbeiten an OmniWeb 5.5 kurz vor dem Abschluss. Das Unternehmen veröffentlichte jetzt einen Release Candidate (16,4 MB, mehrsprachig, Universal Binary) der neuen Browserversion, mit der Fertigstellung des Produkts wird für Anfang September gerechnet. OmniWeb 5.5 wartet mit vielen Neuerungen auf, darunter Anpassung an Macs mit Intel-Prozessor, verbesserte JavaScript-Unterstützung, eine verfeinerte Benutzeroberfläche, das Speichern von Web-Sites im WebArchive-Format, verbesserte Kompatibilität mit zahlreichen Web-Sites, aktualisierte Lokalisierungen, Stabilitätsverbesserungen und viele Bug-Fixes. OmniWeb basiert wie Safari auf der Render-Engine WebKit, verfügt jedoch gegenüber dem Apple-Browser über einen weitaus größeren Funktionsumfang. Der Erscheinungstermin für das finale OmniWeb 5.5 steht noch nicht fest. Die Software benötigt mindestens Mac OS X 10.4.6 und kostet 29,95 Dollar. Das Update von Version 5.x ist kostenlos. (sw)

Dienstag, 29. August 2006

Die Top-News des Tages

(21:00 Uhr) Mobilvariante des Core 2 Duo ab sofort verfügbar. Einem Monat nach der Desktopvariante ("Conroe") ist nun auch die für Notebooks ausgelegte Variante ("Merom") des neuen Core 2 Duo-Prozessors erhältlich. Erste Core 2 Duo-basierte Systeme seien ab sofort lieferbar, erklärte Intel. Der Core 2 Duo wird im 65 Nanometer-Verfahren gefertigt, verfügt über zwei oder vier MB L2-Cache und ist für einen Bustakt von 667 MHz (Notebooks) bzw. 1066 MHz (Desktops) ausgelegt. Gegenüber dem Core Duo ("Yonah") soll "Merom" bei gleichem Stromverbrauch eine um bis zu 20 Prozent höhere Leistung bieten, so das Versprechen Intels. Mehrere Tests haben dies inzwischen bestätigt. Der Core 2 Duo ist ein 64 Bit-Chip, d. h. er kann mehr als vier GB RAM verwalten. Sowohl "Merom" als auch "Conroe" sind anfangs in Taktraten von bis zu 2,33 GHz zu haben. Experten gehen davon aus, dass Apple noch im September sowohl iMac als auch MacBook Pro auf den Core 2 Duo umstellen wird. (sw) - Meldung kommentieren -

(19:00 Uhr) Mac OS X 10.4.8: Erste Preview-Version für Entwickler. Bereits in der vergangenen Woche berichtete MacGadget über ein weiteres Update für Apples aktuelles Betriebssystem Mac OS X 10.4 "Tiger". Nun wurden weitere Details bekannt. Nach MacGadget vorliegenden Informationen hat Apple vor wenigen Tagen erste Preview-Versionen von Mac OS X 10.4.8 an die Entwickler verteilt (Build 8L2108 für Intel; Build 8L108 für PowerPC). Das neueste Update bietet Detailverbesserungen und Bug-Fixes in Bereichen wie Mail, Rosetta, Fonts, Grafik, Modem, Netzwerk, Drucken, Safari, iCal, iPhoto, DVD Player, AFP sowie Geräteunterstützung. Ein primäres Bug-Fixes-Release - plus einige kleinere Verbesserungen - war auch das Ende Juni veröffentlichte Mac OS X 10.4.7. Mit der Freigabe von Mac OS X 10.4.8 wird für Oktober gerechnet. Vor der Markteinführung von Mac OS X 10.5 "Leopard" im Frühjahr 2007 wird es nach Einschätzung von Experten noch mindestens ein weiteres Update für "Tiger" geben. (sw) - Meldung kommentieren -

(15:00 Uhr) Neuer Mac mini mit bis zu 1,83 GHz? In der nächsten Revision des Mac mini sollen angeblich nur noch Zweikernprozessoren verbaut werden. Dies will das Gerüchtemagazin Think Secret unter Berufung auf Apple-nahe Quellen erfahren haben. Der aktuelle, Ende Februar vorgestellte Mac mini verfügt in der Einstiegsvariante über einen Core Solo-Chip mit 1,5, und in einer anderen Variante über einen Core Duo mit 1,66 GHz. Der verbesserte Mac mini werde stattdessen mit Core Duo-Prozessoren mit 1,66 und 1,83 GHz auf den Markt kommen, so Think Secret. Die weiteren technischen Daten sollen weitgehend den aktuellen Modellen entsprechend. Größere Festplatten und eine kleine Preissenkung sind allerdings nicht ausgeschlossen. Die Vorstellung des neuen Mac mini wird für die nahe Zukunft - möglicherweise bereits am Dienstag kommender Woche - erwartet. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 29. August 2006

(20:30 Uhr) Optionsschein-Vergabe: Sammelklage gegen Apple. Weitere Apple-Aktionäre haben gegen den Mac-Hersteller rechtliche Schritte wegen den festgestellten Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Aktienoptionen eingereicht. Laut heise online wurde vor dem District Court for the Northern District of California eine Sammelklage gegen Apple eingereicht, in der die Kläger Apple und einige Manager des Unternehmens beschuldigen, im Zusammenhang mit Untersuchungen über Aktienoptionen falsche Angaben gemacht beziehungsweise Angaben verschwiegen und damit gegen den Securities Exchange Act of 1934 verstoßen zu haben. "Nach den gängigen Bilanzierungsprinzipien hätte das Unternehmen die finanziellen Effekte durch Rückdatierungen von Aktienoptionen in seinen Bilanzen einfließen lassen müssen, heißt es zur Begründung der Klage. Doch in den Berichten an die Börsenaufsicht für das Geschäftsjahr 2005 und in den jüngsten vorläufigen Berichten seien sie nicht berücksichtigt worden", so heise online. Damit sei der Bericht für die Aktionärshauptversammlung falsch und irreführend gewesen, so der Vorwurf. Die Kläger fordern Schadensersatz in bislang nicht bekannter Höhe. (sw)

(20:00 Uhr) Kurzmeldungen: Neue CPU-Upgrades für Power Mac G4, Apple-Tastatur reinigen (Update). Der gesamte Musikkatalog der bekannten Band Linkin Park ist ab sofort im iTunes Music Store zu haben - laut Apple inklusive exklusivem Material. +++ Die Projektmanagementsoftware Merlin 2.0 liegt nun in der sechsten Betaversion vor - neu ist u. a. die Möglichkeit, Gantt-Charts und andere Darstellungen in einem beliebigen Bildformat zu exportieren. +++ Newer Technology hat neue CPU-Upgrades für den Power Mac G4 angekündigt - zum Einsatz kommt der PowerPC 7447a in Taktraten von bis zu 2,0 GHz (Single- und Dual-Ausführungen). +++ microsound ist ein portabler Lautsprecher für iPod nano und iPod shuffle - Hersteller ist Miglia Technology, der Preis beträgt 29,95 Euro. +++ Bei ApfelWiki findet sich eine Anleitung zur Reinigung der Apple-Tastatur. +++ Der dritte Apple Retail Store in Kanada eröffnet am 02. September. +++ Nachtrag: Neuer iPod/iTunes-Werbespot von Apple: Er zeigt Bob Dylan mit einem Song aus seinem neuen Album "Modern Times". +++ Der Analyst Andrew Neff von Bear Stearns hält an der Bewertung "outperform" für die Apple-Aktie bei einem Kursziel von 88 Dollar fest. (sw)

(19:30 Uhr) Thunderbird 2.0 erst gegen Jahresende. Weitere Verzögerungen bei der Mozilla Foundation. Nachdem die Non-Profit-Organization bereits vor kurzem die Einführung des neuen Web-Browsers Firefox 2.0 verschob, liegt nun auch eine aktualisierte Roadmap für den E-Mail- und UseNet-Client Thunderbird 2.0 vor. Danach soll die Betaversion erst Mitte September und nicht wie ursprünglich geplant Ende August veröffentlicht werden. Das fertige Produkt erscheine möglicherweise erst im Dezember - bislang ging man vom Zeitraum Ende Oktober bis Ende November aus. Offenbar benötigen auch die Thunderbird-Entwickler mehr Zeit, um die Software zur Marktreife zu bringen. Auch Firefox wurde verschoben, weil noch eine zu große Zahl kritischer Bugs besteht. Zu den Neuerungen in Thunderbird 2.0 gehören beispielsweise eine überarbeitete Oberfläche mit Tabs, verbesserte Spamfilter, ein kombinierter Manager für Erweiterungen und Themes, eine Livesuche, ein verbesserter Phishing-Schutz, Ordner-Zusammenfassungen als Pop-Ups, Sicherheits- und Stabilitätsverbesserungen und anpassbaren Ordner-Ansichten. (sw)

(18:30 Uhr) Erweiterung für Civilization IV. Warlords, die seit Ende Juli für Windows erhältliche Erweiterung für das neue Strategiespiel Civilization IV, wird auf den Mac portiert. Dies gab Aspyr Media heute bekannt. Die Mac OS X-Version soll nach dem aktuellen Stand der Planungen im November erscheinen. "Warlords enthält sechs neue und interessante Szenarien mit bekannten historischen Persönlichkeiten. Mit Hilfe der mächtigen 'Warlords' kann man den Verlauf der Geschichte nach seinem Belieben verändern und sein Volk an die Spitze der Macht führen. Unzählige neue Einheiten, mächtige Völker, einzigartige Anführer, riesige Wunder und mindestens genau so viel Spaß und Spannung wie bei Sid Meier's Civilization IV wird dieses erste Add-on uns bieten", so die Beschreibung des Herstellers. Zu den Szenarien zählen die peloponnesischen Kriege, die Eroberung Alexander des Großen, das römische Imperium und die Wikinger. Der Preis und die Systemanforderungen des Add-ons stehen noch nicht fest. (sw)

(18:00 Uhr) Mellel 2.1 mit zahlreichen Verbesserungen. RedleX hat die Textverarbeitung Mellel in der Version 2.1 (8,3 MB, englisch, Universal Binary) vorgestellt. Zu den Neuerungen gehören ein XML-basiertes Dateiformat, ein Vollbildmodus, eine stark verbesserte Finden- und Ersetzen-Funktion, eine Palette für Absatz- und Zeichenstile sowie zahlreiche kleinere Verbesserungen und Bug-Fixes. Mellel 2.1 benötigt mindestens Mac OS X 10.2 und kostet 49 Dollar, das Update von Version 2.x ist gratis. Die Software bietet alle gängigen Textverarbeitungsfunktionen, eine Funktion zur Erzeugung von Tabellen, Stil- und Dokumentvorlagen, Spalten, eine Wörtertrennung, eine Fuß- und Endnotenverwaltung, Im- und Export im RTF-Format, Statistiken und die Möglichkeit, arabische, chinesische, hebräische, koreanische und japanische Texte zu öffnen und zu bearbeiten. (sw)

(17:30 Uhr) Helios-Serverprodukte jetzt native für Intel-Macs. Der auf Serverlösungen spezialisierte Entwickler Helios liefert seine komplette Produktpalette seit heute in nativer Version für Intel-basierte Macs aus. Zum Angebot von Helios gehören die Serverprodukte WebShare, EtherShare, PCShare, ImageServer, PrintPreview und PDF HandShake. Diese bieten u. a. die automatische, serverbasierte Bildkonvertierung, ICC-gestützte Farbumrechnung, OPI-Bildersetzung beim Drucken, PDF-Erzeugung, -Überprüfung und -Drucken sowie den PDF-nativen Bildaustausch für Adobe InDesign-Anwender. Die Universal Binary-Versionen nutzen laut Helios-Geschäftsführer Helmut Tschemernjak die volle Leistungsfähigkeit der mit vier Prozessorkernen bestückten Systeme Mac Pro und Intel-Xserve aus. (sw)

(17:00 Uhr) iLife: Demo Days im September. Im September laden Apple-Händler in Europa wieder zu iLife-Produktpräsentationen ein. In Deutschland laufen die Veranstaltungen unter dem Titel "Entdecken Sie Ihr kreatives Potential". Gezeigt werden alle sechs Anwendungen der Multimediasuite iLife '06, Besucher haben zudem die Möglichkeit, die Programme auf neuesten Macs auszuprobieren. Eine Übersicht der teilnehmenden Händler findet sich hier. (sw)

(16:30 Uhr) Aspyr will weitere Spiele an Intel-Macs anpassen. Gute Nachrichten für Spielefans, die bereits einen Mac mit Intel-Prozessor nutzen. Wie Aspyr Media mitteilte, sollen demnächst weitere ältere Spieletitel an die neue Mac-Generation angepasst werden. Kostenfreie Universal Binary-Updates sind demnach für Civilization III: Complete, Rollercoaster Tycoon 3, Command & Conquer Generals plus Erweiterung Zero Hour, SimCity 4 plus die Erweiterung Rush Hour sowie Star Wars Jedi Knight II: Jedi Outcast geplant. Bereits vor einiger Zeit wurden die Spiele Doom 3, Shrek 2, Sims 2 plus die Erweiterungen University und Nightlife sowie Spiderman 2 an Intel-Macs angepasst. Quake 4, Call of Duty 2, Civilization 4 und "Die Sims 2: Open for Business" kamen als Universal Binary auf den Markt. (sw)

(16:00 Uhr) NeoOffice 2.0: Beta jetzt kostenlos zu haben. Die aktuelle Betaversion der Bürosoftware NeoOffice 2.0 steht ab sofort kostenlos zum Download bereit. Zuvor war sie nur im Rahmen eines kostenpflichtigen Early Access-Programms erhältlich, mit dem die Entwickler einen Teil der mit dem Open Source-Projekt verbundenen Kosten decken wollten. NeoOffice 2.0 ist eine Java-Umsetzung von OpenOffice.org 2.0.3. Zu den Neuerungen zählen - neben sämtlichen Verbesserungen von OpenOffice.org 2.0 - ein deutlich beschleunigter Programmstart, verbesserte Sound-Unterstützung, Anpassung an Intel-Macs, Stabilitätsverbesserungen, eine minimierte RAM-Auslastung, tiefere Integration mit der Mac OS X-Oberfläche und Unterstützung für das neue OpenOffice.org-Dateiformat OpenDocument. NeoOffice benötigt dank der Java-Implementierung keine X11-Fensterumgebung, sondern läuft native unter der Mac OS X-Oberfläche. Das finale NeoOffice 2.0 wird für den Spätsommer erwartet. (sw)

(15:30 Uhr) Kasse vX als Universal Binary erschienen. Intex bietet die Kassen- und Haushaltsbuchsoftware Kasse vX seit heute in der Version 4.5 an. Neu sind Anpassung an Macs mit Intel-Prozessor, eine verfeinerte Oberfläche, ein Webviewer zur programminternen Anzeige von Internet-Inhalten, Farbetiketten zur Markierung von Datensätzen, Abruf aktueller Börsen- und Währungskurse und die Möglichkeit, mehrere Konten/Kassenbücher zu führen. Mit der für Mac OS X und Windows erhältlichen Anwendung lassen sich Kassen- und Haushaltsbücher sowie Kontobücher führen. Zum Funktionsumfang zählen u. a. der Import von Kontoauszügen aus Bank X, MacGiro oder Online-Banking, die manuelle Erfassung von Einnahmen und Ausgaben, beliebig viele Standardbuchungen (etwa für Miete, Gehalt, Versicherungen...), die Klassifizierung von Buchungen nach frei wählbaren Kategorien, ein Formelrechner, Excel- und Keynote-Export, eine Saldenermittlung sowie ein frei definierbarer Berichts- und Kontoauszugsdruck. Kasse vX kostet 20 Euro (Update von Version 4.x: zehn Euro), eine Demoversion steht zum Download (29,2 MB, deutsch, Universal Binary) bereit. (sw)

Montag, 28. August 2006

Die Top-News des Tages

(12:00 Uhr) Apple: Neue Strategie für WebObjects. WebObjects, Apples Lösung für Entwicklung und Hosting von Java-basierten E-Commerce-Lösungen, hat eine Zukunft. In einer E-Mail an die WebObjects-Mailingliste kündigte das Unternehmen an, dass Teile der Software als Open Source freigegeben werden sollen. Außerdem soll die Weiterentwicklung verstärkt fortgeführt werden. Man wolle Performance, Kompatibilität mit Standards und Management verbessern, schrieb Daryl Lee von Apple. Der Schwerpunkt dabei soll auf der WebObjects Runtime-Engine liegen. WebObjects wurde im März 1996 von der Firma NeXT vorgestellt und wechselte eineinhalb Jahre später den Eigentümer, als NeXT von Apple übernommen wurde. In den Folgejahren entwickelte Apple die Software mit Hochdruck weiter, seit dem Jahr 2002 tat sich bis auf kleinere Updates jedoch fast nichts mehr. Auf der WWDC 2005 präsentierte Apple WebObjects 5.3, seitdem ist die Lösung kostenlos - als Bestandteil der Programmiertools Xcode - erhältlich. Für das kommende Jahr wird WebObjects 5.4 erwartet. (sw) - Meldung kommentieren -

(10:00 Uhr) Neuer Mac mini bereits nächste Woche? Der September steht vor der Tür und damit auch der Beginn des für Apple wichtigen Herbst- und Weihnachtsgeschäfts. Experten rechnen mit zahlreichen neuen iPod- und Mac-Produkten, den Anfang könnte in Kürze der Mac mini machen. Wie AppleInsider und FreeMacBlog melden, nimmt Apple seit kurzem keine weiteren Großbestellungen für den Einsteiger-Mac entgegen. Eine ähnliche Situation bestand bereits im Februar, kurz vor Ankündigung des Intel-Mac mini. Laut AppleInsider bereitet der Mac-Hersteller die Vorstellung neuer Produkte für die Zeit nach dem Labor Day-Feiertag (kommender Montag) vor. Möglicherweise präsentiert das Unternehmen zeitgleich mit einem verbesserten Mac mini auch neue iMac-Modelle - ein Indiz dafür ist die Tatsache, dass beide Baureihen beim US-Retailer Best Buy ausverkauft sind. Der neue iMac soll Gerüchten zufolge über den Core 2 Duo-Prozessor verfügen, während der neue Mac mini weiter vom Core Duo ("Yonah") angetrieben werden soll. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 28. August 2006

(19:00 Uhr) Kurzmeldungen: Toshiba baut Zune, RAM-Aufrüstung beim Mac Pro. Der Mac-Experte Björn Adamski beschreibt einen 720p25/50 P2-Workflow mit der Panasonic AG-HVX200 und Final Cut Pro. +++ Hybridmedia bietet eine Trainings-DVD zu iLife '06 an. Preis: 29,90 Euro. +++ Microsofts Zune wird von Toshiba gefertigt - dies geht aus einem Antrag Microsofts an die US-Behörde Federal Communications Commission hervor. +++ In Europa, Japan, Australien, Nordamerika und anderen Teilen der Welt dominiert Apple den Markt für Musikplayer - nicht so in Taiwan, dort hält Apple nur acht Prozent Marktanteil. +++ "Die Sims 2: Open for Business" wird in Nordamerika ausgeliefert - in Europa dürfte die neueste Erweiterung für die beliebte Simulation in Kürze zu haben sein. +++ Barefeats gibt Tipps zur Speicheraufrüstung im Mac Pro - werden RAM-Module paarweise (mit identischen Spezifikationen) auf beide Riser-Cards verteilt, wird der Quad Channel-Modus aktiviert, was zum Teil deutlich Performance-Gewinne mit sich bringt. (sw)

(18:00 Uhr) Dell gesteht Apple Preisvorsprung ein. Der vor drei Wochen vorgestellte Mac Pro hat von den Testern durchweg gute Kritiken erhalten. Gelobt werden die hohe Performance, der leise und kühle Betrieb, die einfache Erweiterbarkeit und das attraktive Preis-/Leistungsverhältnis. Auch hat es sich schnell herumgesprochen, dass ein Mac Pro günstiger ist als eine vergleichbare Maschine des Marktführers Dell. Selbst Dell kann sich dies nicht so recht erklären. Forbes.com hat das Unternehmen wegen den Preisunterschieden zwischen den mit dem neuesten Xeon-Chip ausgerüsteten Precision-Workstations und dem Mac Pro befragt. "Das Resultat ist auch für mich ein bisschen überraschend. Aber so sieht es nun einmal aus", sagte Dell-Sprecher Marco Pena. Selbst wenn man dem Mac Pro noch eine dreijährige Herstellergarantie spendieren würde (bei Apple nur gegen Aufpreis), sei man immer noch teurer als ein Mac, so Pena weiter. Laut Forbes.com kostet die Einstiegskonfiguration des Mac Pro 2124 Dollar - ein vergleichbares Dell-System schlägt mit 3071 Dollar zu Buche. Beim Vergleich eines Mac Pro 3,0 GHz mit High-End-Grafikkarte, vier GB RAM und 2000 GB Festplattenspeicher hat ebenfalls der Mac die Nase vorn - er ist um 1085 Dollar günstiger als der Konkurrent von Dell. (sw)

(17:00 Uhr) Windows Vista läuft auf Intel-Macs. Der neueste Build von Windows Vista ist offenbar mit Boot Camp kompatibel, wie Kerim's Blog meldet. Demnach soll sich die Vorabversion von Windows Vista RC1 (Build 5536) problemlos mit Boot Camp 1.1 auf Intel-basierten Macs installieren lassen. Bisher ließ sich nur Windows XP SP2 mit Boot Camp verwenden. Allerdings sind noch nicht alle Boot Camp-Treiber mit Vista kompatibel, wovon u. a. die Webcam iSight betroffen ist. Dies dürfte sich bis zur Markteinführung des neuen Microsoft-Betriebssystems allerdings noch ändern. Laut Kerim's Blog wird das sehr grafikintensive Aero-Oberflächendesign von Vista vom MacBook Pro vollständig unterstützt. Microsoft verspricht für Vista RC1 gegenüber der Beta 2 deutliche Fortschritte. Vista RC1 soll Mitte September einem größeren Kreis an Testern zugänglich gemacht worden. Nach Freigabe von Vista Beta 2 wurde deutliche Kritik an Microsoft laut. Die Qualität des Betriebssystems sei noch unzureichend, eine Verlängerung der Entwicklungsphase sei notwendig, forderten Experten. (sw)

(16:00 Uhr) Apple: Neue "Get a Mac"-Werbespots. Apple hat drei weitere TV-Spots der Werbekampagne "Get a Mac" veröffentlicht. Der Film "Accident" beschreibt die Vorteile des magnetischen Stromanschlusses von MacBook und MacBook Pro, "Trust Mac" geht auf die Viren- und Spyware-Problematik unter Windows ein, "Angel/Devil" betont die einfache Erstellung von Fotoalben mit iPhoto. Die neuen Werbespots wurden erstmals gestern in den Werbepausen während der diesjährigen Vergabe der Emmy-Awards gezeigt. Im deutschsprachigen Raum läuft die Kampagne unter dem Titel "Ja zum Mac". Obwohl einige der Werbefilme bereits übersetzt wurden, ist unklar, ob bzw. wann Apple auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz TV-Werbung schalten wird. "Get a Mac" besteht insgesamt aus 20 Werbespots, zehn sind bislang bekannt. (sw)

(15:30 Uhr) Bonn: Zweisprachige Grundschule setzt auf Macs. In der zweisprachigen Grundschule École de Gaulle-Adenauer (samt angeschlossenem Kindergarten) sind Macs aus der täglichen Arbeit nicht mehr wegzudenken. Die Schule folgt sowohl den Vorgaben des französischen Bildungsministeriums als auch den Unterrichtsrichtlinien des Landes Nordrhein-Westfalen und wird von beiden Bildungssystemen anerkannt. Die Bilingualität erfordert es, dass auf den Computern schnell zwischen Deutsch und Französisch umgeschaltet werden kann - dies ist mit Mac OS X in kürzester Zeit möglich. "So wird z.B. der Sachkunde Unterricht in französischer Sprache unterrichtet und dazu wird die gesamte Benutzeroberfläche von Mac OS X und der verwendeten Programme auf französisch eingestellt, wohingegen in der Deutschstunde alles auf deutsch laufen muss. Dazu sind auf jedem Computer für die Schüler zwei Benutzer angelegt, einer mit der deutschen und einer mit der französischen Spracheinstellung", ist in einer Hintergrundstory auf apple.com/de zu lesen. Neben iMacs kommen in der Ècole de Gaulle-Adenauer auch iBooks mit WLAN-Anbindung zum Einsatz, gearbeitet wird mit iLife und RagTime. Die iBooks werden inzwischen nicht nur im Unterricht, sondern auch bei Exkursionen genutzt, die schuleigene Bibliothek verwalten die Schüler mit Hilfe von RagTime selbst. Lehrer Fabien Deltort lobt neben der einfachen Bedienung auch den sehr geringen Wartungsaufwand der Macs. Ausfälle oder Probleme mit dem Betriebssystem habe es in den letzten drei Jahren so gut wie keine gegeben. (sw)

(13:30 Uhr) "Star Wards Jedi Knight: Jedi Academy" jetzt als Universal Binary. Aspyr Media hat das Spiel "Star Wars Jedi Knight: Jedi Academy" an Intel-Macs angepasst. Das Universal Binary-Update steht kostenlos zum Download bereit, es ergänzt die Software auch um Unterstützung für Surround-Sound (OpenAL). In "Star Wars Jedi Knight: Jedi Academy" steuert der Spieler einen Jedi-Schüler und muss zahlreiche Missionen bestehen. Im weiteren Spielverlauf muss man sich für eine Seite der Macht entscheiden. Das Spiel bietet zahlreiche aus der Filmreihe bekannte Schauplätze und diverse Mehrspielermodi. (sw)

(13:00 Uhr) RAID-System für SAS- und SATA-2-Festplatten. Titan SAS/SAS-R ist ein neues Speichersystem von Gruppemedia, das sowohl für SAS- als auch Serial ATA 2-Festplatten ausgelegt ist und sich dadurch für eine breite Schicht an Einsatzmöglichkeiten eignet. "Kritische Anwendungen hinsichtlich Performance und Zugriffsgeschwindigkeit (z. B. Datenbankanwendungen) können auf schnellen SAS-Laufwerken ausgeführt werden, während Fileserver-Anwendungen auf preisgünstigeren SATA-2 Laufwerken zugreifen", so Gruppemedia. Das 19 Zoll-Speichersystem stellt vier Hostkanäle (vier Gbit FibreChannel) sowie zwölf Laufwerksschächte (Gesamtkapazität bis zu 9000 GB) zur Verfügung. Neben den üblichen Raidlevel wird auch Raid 6, das den Ausfall von maximal zwei Laufwerken ohne Datenverlust toleriert, unterstützt. Lüfter und Netzteile sind redundant ausgelegt. SAS-Festplatten werden mit einer Kapazität von bis zu 146 GB/Laufwerk unterstützt, bei SATA 2 sind es 750 GB/Laufwerk. Die Konfiguration erfolgt via Web-Browser, die Vorkonfiguration für Mac OS X, Solaris oder Windows ist möglich. Zum Lieferumfang gehört ferner die Backupsoftware MediaManager SyncServer. Die Preise beginnen bei 5500 Euro. (sw)

(12:30 Uhr) Kostenloses Buch zu Mac OS X 10.3 "Panther". Der pumera-Verlag bietet das Buch "Mac OS X - eine neue Welt (Panther)" ab sofort kostenlos als PDF-Datei zum Download (24,2 MB, deutsch) an. Das Buch sei inzwischen vergriffen, werde aber manchmal noch nachgefragt, da Mac OS X 10.3.x vielerorts noch im Einsatz sei. Daher habe man sich entschlossen, es gratis anzubieten, so das Unternehmen. pumera hat außerdem eine PDF-Edition des Buchs "Mac OS X - Tiger" herausgebracht. Es kostet acht Euro - die Ersparnis gegenüber der gedruckten Ausgabe beträgt fast 22 Euro. Für Anfang Oktober kündigte pumera ein Buch zur neuen Office-Software RagTime 6.0 an. Derzeit würden die Abschlussarbeiten an dem fast 400 Seiten umfassenden, von den Autoren Thomas Kaegi und Helmut W. Rodenhausen verfassten Werk laufen. Der Preis beträgt 39,90 Euro. (sw)

(11:30 Uhr) Hardwaremonitor 3.8 unterstützt Mac Pro. Volle Kompatibilität mit dem Mac Pro bietet die neue Version 3.8 der beiden von Dr. Marcel Bresink entwickelten Tools Hardwaremonitor und Temperaturmonitor. Neu sind ferner Unterstützung für das Notifikationssystem Growl, zusätzliche Einstellungsoptionen, eine verfeinerte Oberfläche sowie diverse Bug-Fixes. Der Temperaturmonitor (Freeware) zeigt die von Mac OS X überwachten Temperaturmesswerte eines Macs an. Darüber hinaus werden weitere technische Daten wie z. B. Produktionsdatum, bekannte Temperaturlimits und Informationen über alle Plattenlaufwerke erfasst. Der kostenpflichtige Hardwaremonitor greift zusätzlich auf Sensoren für Spannung, Strom, Leistungsaufnahme, Lüfterdrehzahl, Akkuladung und Umgebungslicht zurück und stellt die aktuellen Werte dar. Der Umfang der Informationen ist abhängig von der Zahl an Sensoren - einige Macs verfügen nur über einen Sensor, andere dagegen über vierzig. Beide Anwendungen setzen mindestens Mac OS X 10.2.5 voraus, der Hardwaremonitor kostet 8,12 Euro (Update kostenlos) - das Fernüberwachungstool Hardwaremonitor Remote und ein Dashboard-Widget inklusive. (sw)

(11:00 Uhr) Snapz Pro X 2.0.3 mit Intel-Macs kompatibel. Ambrosia Software hat die Version 2.0.3 (14,2 MB, englisch) von Snapz Pro X auf den Markt gebracht. Diese lässt sich nach Herstellerangaben problemlos in der Rosetta-Umgebung auf Intel-Macs einsetzen, daneben gab es Stabilitäts- und Performance-Verbesserungen. Eine Universal Binary-Ausführung von Snapz Pro X soll zu einem späteren Zeitpunkt erscheinen. Snapz Pro X erlaubt das Erstellen von Screenshots sowie von Audio-Aufnahmen und bietet eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten, eine einfache Bedienung, Optimierung für die Velocity-Vektoreinheit des G4- und G5-Prozessors und Unterstützung für alle gängigen Bildformate. Die Anwendung kostet in der Standardausführung 29 Dollar. Die Pro-Ausführung, mit der die Bildschirmaktivität als Video aufgzeichnet werden kann, schlägt mit 69 Dollar zu Buche. Das Update von Version 2.0.x ist gratis. (sw)

(10:30 Uhr) MT-NewsWatcher 3.5.2 verbessert Sicherheit. Der beliebte UseNet-Client MT-NewsWatcher liegt seit dem Wochenende in der Version 3.5.2 (2,9 MB, englisch, Universal Binary) vor. Als Neuerungen nennt der Entwickler Simon Fraser u. a. Unterstützung für SMTP-Authentifizierung sowie SMTP via TLS oder SSL, Keychain-Anbindung, Suchbefehle in den Kontextmenüs, verbessertes Entpacken von Binaries, die Erzeugung von Filtern per AppleScript, Unterstützung für News over SSL (snews) sowie diverse Bug-Fixes. Der ab Mac OS X 10.3.9 lauffähige MT-NewsWatcher stellt einen großen Funktionsumfang zum Filtern und Suchen von UseNet-Postings, zum Download von Dateien und Bildern sowie zum Aussortieren von Spam zur Verfügung. Darüber hinaus unterstützt die Software mehrere UseNet-Server und Absender-Einstellungen. Das Programm ist Freeware. (sw)

Donnerstag, 24. August 2006

Die Top-News des Tages

(20:00 Uhr) Apple ruft 1,8 Millionen iBook- und PowerBook-Akkus zurück (Update). Erneut ruft Apple eine große Zahl an Akkus wegen möglicher Feuergefahr zurück. Wie der Konzern und die U.S. Consumer Product Safety Commission heute mitteilten, besteht die Gefahr, dass sich die Akkus bestimmter iBooks und PowerBooks, die zwischen Oktober 2003 und August 2006 verkauft wurden (auch einzeln), überhitzen und dadurch ein Feuer entstehen kann. Betroffen sind insgesamt 1,8 Millionen Akkus von 12 Zoll-iBook G4 (Akku-Produktnummer: A1061), 12 Zoll-PowerBook G4 (Akku-Produktnummer: A1079) und 15 Zoll-PowerBook G4 (Akku-Produktnummern: A1078 and A1148). Diese werden kostenlos ersetzt. Weitere Details finden sich hier. Es handelt sich wie bereits im Falle von Dell - der weltgrößte Computerhersteller rief vor kurzem wegen des gleichen Problems 4,1 Millionen Akkus zurück - um von Sony gefertigte Akkus. Apples Austauschprogramm läuft weltweit. Die betroffenen Kunden sollen, so die Empfehlung des Mac-Herstellers und der Consumer Product Safety Commission, sofort die Nutzung des Akkus einstellen, sofort Apple kontaktieren und das Notebook bis zum Eintreffen des kostenlosen Ersatzakkus mit dem Netzteil benutzen. +++ Nachtrag (20:15 Uhr): Sony beziffert die Kosten für die Rückrufaktionen von Apple und Dell auf 172 bzw. 258 Millionen Dollar - die Kosten werden demnach offenbar komplett von Sony getragen. Auf Apple scheinen keine Kosten zuzukommen. Im Fall Apples wurden in neun Fällen Überhitzungen festgestellt, in zwei Fällen kam es zu kleineren Bränden. (sw) - Meldung kommentieren -

(13:00 Uhr) iCreate 05/06: Schwerpunkte iPhoto und DVD-Erstellung. Seit kurzem erhältlich: Die neue Ausgabe 05/06 der iCreate - das Magazin für kreative Mac-User. Ein Schwerpunkt ist iPhoto. Die Apple-Software kann längst mehr, als Fotos nur zu verwalten. Lesen Sie auf sechs Seiten darüber, was einen einfachen Schnappschuss von einem guten Foto unterscheidet. Lernen Sie die Bearbeitungs- und Vergleichsfunktionen von iPhoto zu nutzen und holen Sie einfach das Beste aus Ihren Bildern heraus. Weitere Themen: Ein umfangreiches Special zur Erstellung von professionellen DVDs und zur Arbeit mit dem neuen Photoshop Elements 4.0 inklusive vieler Tipps und Tricks. Ebenfalls wieder an Bord: Viele Tutorials. Leicht verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen sind u. a. zu Automator, Pages, Keynotes, FotoMagico, GarageBand, iWeb, iMovie und Copy Cat in der iCreate 05/06 zu finden.

Exklusiv bei MacGadget ist das vergünstigte Jahresabonnement der iCreate erhältlich. Im Preis von 36 Euro sind sechs Ausgaben der iCreate inklusive Lieferung frei Haus enthalten - die Ersparnis gegenüber dem Einzelkauf beträgt 90 Cent je Heft. Weitere Informationen zum vergünstigten iCreate-Jahresabonnement inklusive Bestellmöglichkeit finden Sie hier. (sw) - Meldung kommentieren -

(03:00 Uhr) Apple und Creative erzielen Einigung (Update). Der Rechtsstreit zwischen Apple und Creative ist beendet. Wie beide Unternehmen per Presseerklärung mitteilten, zahlt der iPod-Hersteller 100 Millionen Dollar für ein Patent, das Creative vor einem Jahr zugesprochen wurde. Dieses Patent schützt bestimmte Elemente der Bedienoberfläche von Creative-Musikplayern. Creative leitete im Mai rechtliche Schritte gegen Apple ein, weil der IT-Pionier nach Auffassung von Creative dieses Patent mit dem iPod verletzte (MacGadget berichtete mehrfach). So forderte Creative bei der International Trade Commission ein Einfuhr- und Verkaufsverbot für den iPod in den USA und reichte gleichzeitig eine Klage gegen Apple ein. Apple reagierte damals prompt und verklagte Creative - ebenfalls wegen angeblicher Patentverletzung. Diese Auseinandersetzung ist nun komplett vom Tisch. Apple darf das Patent in sämtlichen Produkten verwenden. Im Rahmen der Vereinbarung erhält Apple allerdings einen Teil seiner Zahlung zurück, falls Creative das Patent an andere Unternehmen lizenziert. Außerdem gaben beide Unternehmen bekannt, dass Creative noch in diesem Jahr iPod-Zubehörprodukte auf den Markt bringen will und Apples "Made for iPod"-Zertifizierung unterstützt. +++ Nachtrag (19:00 Uhr): Die Einigung zwischen Apple und Creative beurteilt der Analyst Gene Munster von Piper Jaffray positiv. Die Zahlung mache nur 1,1 Prozent von Apples Kriegskasse, die mittlerweile mehr als zehn Milliarden Dollar an Bargeld und kurzfristigen Anlagen umfasst, aus. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 24. August 2006

(19:00 Uhr) FirstMillion als Universal Binary veröffentlicht. Hartmann-Software hat die Finanz- und Warenwirtschaftssoftware FirstMillion an Intel-Macs angepasst. FirstMillion 7.8.8 liegt als Betaversion vor und läuft native auf PowerPC- und Intel-basierten Macs. FirstMillion X ist ab Mac OS X 10.3.9 lauffähig und in vier Ausführungen erhältlich: Buch (nur Buchhaltung; 79 Euro), Fakt (nur Fakturierung, Artikel- und Personenverwaltung; ohne Buchhaltung; 99 Euro), Standard (169 Euro) und Platin (249 Euro). Das Update auf FirstMillion X 7.8.8 ist für User, die das Programm in den letzten 15 Monaten erworben haben, kostenfrei. (sw)

(18:00 Uhr) direct bindet Telefonanlagen an Macs an. Die ilink GmbH hat heute die Version 3.2 von direct, eine Software zur Anbindung von Macs an Telefonanlagen, vorgestellt. "Neben den großen Geschäftstelefonanlagen sowie Tiptel-Telefonen unterstützt direct in der Version 3.2 jetzt auch nahezu jede TAPI-fähige Telefonanlage. Möglich wird das über die neue Telefonieserver-Software ilink TeamCall Express, die im direct-Paket enthalten ist. Erfolgreich getestet wurden bereits Telefonanlagen von Panasonic, Ascotel, Ericsson und Avaya (IP Office)", so der Entwickler. Neu ist außerdem Unterstützung des Notifikationssystems Growl. Mit direct können Telefonnummern per Mausklick gewählt werden, außerdem wird bei eingehenden Anrufen der Anrufername (auf Wunsch auch das Foto) per Pop-Up angezeigt. Die Telefonnummern des Kontakts findet direct im lokalen Adressbuch oder in zentralen LDAP-Verzeichnissen. direct 3.2 ist zu Preisen ab 34,80 Euro zu haben, liegt als Universal Binary vor und setzt mindestens Mac OS X 10.3 voraus. (sw)

(17:00 Uhr) MoreCamino: Zusätzliche Features für den Open Source-Browser. MoreCamino schaltet diverse versteckte Funktionen in dem beliebten Web-Browser Camino frei. Das kostenlose Tool - ein Preference-Pane - erlaubt u. a. die Aktivierung einer Livesuche, Sucheingaben direkt im URL-Eingabefeld mit einer Suchmaschine nach Wahl und die Darstellung des Quellcodes von Websites in einem Tab anstatt eines Fensters. Darüber hinaus ist es möglich, das Laden von Grafiken zu verhindern und blinkenden Text zu deaktivieren. MoreCamino benötigt mindestens Caminio 1.0.2, einige Features setzen einen Nightly Build von Camino 1.1 voraus. (sw)

(14:00 Uhr) Behörde: MacBook Pro-Akkus kein Sicherheitsrisiko. Die Akkus bestimmter 15 Zoll-MacBook Pro-Notebooks, die Apple seit Juli kostenlos tauscht, stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Dies stellte die US-Behörde für Produktsicherheit, die Consumer Product Safety Commission, klar. Der Mac-Hersteller hatte Ende Juli ein weltweites Austauschprogramm gestartet, weil die Akkus der betroffenen MacBook Pro-Modelle nicht "unseren hohen Anforderungen an die Batterieleistung nicht entsprechen", so das Unternehmen, das bereits damals betonte, dass keine Sicherheitsgefahr bestehe. Dies wurde durch die Consumer Product Safety Commission nach vorherigen Untersuchungen nun bestätigt. Dell hatte letzte Woche 4,1 Millionen Laptop-Akkus zurückgerufen, da Überhitzungs- und somit Feuergefahr bestehe. Unterdessen wollen sich Apple, Dell, HP und Lenovo im kommenden Monat auf einem Treffen Herstellungsstandards für Lithium-Ionen-Akkus vereinbaren. (sw)

(12:30 Uhr) Matlab bald für Intel-Macs. MathWorks arbeitet an einer neuen Version der mathematischen Software Matlab, die native auf Intel-basierten Macs läuft. Wie aus einer FAQ des Entwicklers hervorgeht, soll im Herbst eine an Intel-Macs angepasste Betaversion von Matlab 2006b veröffentlicht werden. Diese werde allen Matlab-Kunden mit laufendem Servicevertrag zur Verfügung gestellt, so MathWorks. Das nächste große Release - Matlab 2007a - soll standardmäßig mit Unterstützung für die neue Mac-Generation erscheinen. In der Rosetta-Umgebung läuft Matlab nur mit einem Trick. Details dazu finden sich ebenfalls in der FAQ. (sw)

(12:00 Uhr) ConceptDraw-Produktlinie wird an Intel-Macs angepasst. CS Odessa hat Unterstützung für die neuen Macs mit Intel-Chip angekündigt. Die ConceptDraw-Produklinie soll in den kommenden Monaten als Universal Binary erscheinen, teilte das Unternehmen heute mit. Den Anfang machen im November die Mindmapping- und Brainstorming-Software ConceptDraw Mindmap und die Projektmanagementlösung ConceptDraw Project. Die Zeichen- und Diagrammsoftware ConceptDraw IV soll Anfang 2007 als Universal Binary erscheinen. Die Updatekonditionen will CS Odessa zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben. (sw)

Mittwoch, 23. August 2006

Die Top-News des Tages

(18:00 Uhr) MacBook-Nachfrage weiter stark. Das Mitte Mai von Apple angekündigte MacBook ist weiter der Topseller in Apples Computersortiment. Wie AppleInsider meldet, kann der IT-Konzern die Nachfrage nach dem iBook-Nachfolger derzeit nicht sofort befriedigen. Zahlreiche Kunden, die das MacBook in Apples Online-Store bestellten, wurden vom Mac-Hersteller per E-Mail über Lieferverzögerungen von bis zu zwei Wochen informiert. Apple kam bereits im letzten Quartal der MacBook-Nachfrage nicht komplett nach und ging mit einen Backlog ins laufende vierte Quartal des Geschäftsjahres 2006. Zusätzlicher MacBook-Absatz wird derzeit durch die "Back-to-School"-Einkaufssaison generiert, in sich der Schüler und Studenten für das neue Schuljahr bzw. Semester ausrüsten. Apple bietet dazu eine spezielle Promotion in Nordamerika und Europa an. Erst kürzlich berichtete AppleInsider, dass Apple angeblich eine dritte Firma mit der Notebook-Produktion beauftragen will, um die Liefersituation zu verbessern. (sw) - Meldung kommentieren -

(13:00 Uhr) Apple entlässt Mitarbeiter wegen "Leopard"-Downloads. Apple hat angeblich mehrere Mitarbeiter seiner Retail Stores wegen des illegalen Downloads der Preview-Version von Mac OS X 10.5 "Leopard" entlassen. Wie Think Secret meldet, seien mindestens fünf Angestellte gefeuert worden, weil sie über den Download mit Kollegen gesprochen hätten, was die Personalabteilung des Mac-Herstellers auf den Plan rief. Die Vorabversion des neuen Apple-Betriebssystems wurde nur Entwicklern zur Verfügung gestellt und darf nicht verbreitet werden. Auch der Download ist nicht legal. Ob sich die betroffenen Apple-Mitarbeiter auch an der Weiterverbreitung von "Leopard" beteiligt haben, ist nicht bekannt. Apple ist bereits Ende 2004 gegen drei Entwickler vorgegangen, die Preview-Builds von Mac OS X 10.4 "Tiger" unerlaubt über Tauschbörsen verbreitet haben. Mit diesen Personen einigte sich das Unternehmen außergerichtlich. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 23. August 2006

(17:00 Uhr) Bald Betaversion von SketchFighter 4000. Bei Ambrosia Software schreitet die Entwicklung des neuen 2D-Shooters SketchFighter 4000 voran. Eine öffentliche Betaversion wird für die nahe Zukunft erwartet. Die Besonderheit bei SketchFighter 4000: gerenderte Grafiken sucht man vergebens, dafür gibt es per Hand erstellte Zeichnungen, die per OpenGL-Engine auf den Bildschirm gebracht werden. Das Spielprinzip gleicht jedoch klassischen 2D-Shootern. Mit einem Schiff müssen mehrere Feinde bekämpft werden, dazu stehen mehrere Waffen zur Verfügung. Außerdem gibt es Upgrades für Schiffe, Waffen und Schilde sowie einen Zwei-Spieler-Modus, bei dem die Spieler entweder gemeinsam kämpfen oder gegeneinander antreten können. Die Systemanforderungen stehen noch nicht fest. Screenshots finden sich hier. (sw)

(16:00 Uhr) Bryce 5.0 kostenlos zum Download. Im Rahmen einer befristeten Sonderaktion bietet DAZ Productions den Landschaftsgenerator Bryce 5.0 kostenfrei zum Download an. Die Software ist unter dieser URL bis einschließlich 06. September für Mac OS X und Windows erhältlich und muss nach der Installation registriert werden. Laut DAZ Productions läuft Bryce 5.0 nicht unter Mac OS X 10.4.x, allerdings liegen mehrere Userberichte vor, wonach sich das Programm problemlos mit Apples aktuellem Betriebssystem verwenden lässt. Ebenfalls bis zum 06. September besteht die Möglichkeit, von Bryce 5.0 auf das aktuelle Bryce 5.5 zum vergünstigten Preis von 19,95 Dollar zu wechseln. Mit einer neuen Bryce-Version, die native auf Intel-Macs läuft, wird für die mittlere Zukunft gerechnet. (sw)

(15:30 Uhr) Dell: Rückzug aus Musikplayer-Segment. Dell hat sich offenbar komplett aus dem Markt für Audioplayer zurückgezogen. Einem Bericht von Electronista zufolge hat der weltweit größte Computerhersteller auch das letzte verbliebene Gerät eingestellt. Sowohl auf der Dell-Website als auch im monatlichen Katalog des Unternehmens seien keine Hinweise mehr auf den Flash-basierten DJ Ditty zu finden. Bereits im Februar stellte Dell seine Festplatten-Audioplayer ein und erklärte damals, sich komplett auf Flash-Geräte zu konzentrieren. Apple hält mit dem iPod in den USA einen Marktanteil von 75 Prozent und ist auch in anderen Regionen der Erde die klare Nummer eins in diesem Marktsegment. (sw)

(15:00 Uhr) Apple Expo: Keine iPod-Konkurrenz erlaubt. Apple hat nach einem Bericht von MacBidouille die Bedingungen für Aussteller auf der Apple Expo Paris verschärft. Demnach habe das Unternehmen den teilnehmenden Firmen verboten, andere Audioplayer als den iPod zu präsentieren. Besonders betroffen ist davon Sony - der Elektronikkonzern hat eine umfangreiche Messepräsenz auf der Apple Expo 2006. Erst in der vergangenen Woche wurde bekannt, dass weder CEO Steve Jobs noch ein anderer Apple-Topmanager eine Keynote auf der wichtigsten europäischen Mac-Fachmesse halten wird. (sw)

(14:30 Uhr) FireWave: 5.1 Surround Sound für Macs. Zum empfohlenen Verkaufspreis von 99,99 Dollar ist ab sofort FireWave von Griffin Technology erhältlich. FireWave ist eine 5.1 Surround Sound-Lösung für den Mac. Die Erweiterungsbox wird über die FireWire 400-Schnittstelle angeschlossen und mit Strom versorgt und stellt sechs Anschlüsse (5x für Satelliten, 1x Subwoofer; alle 3,5 mm-Klinkenstecker) für ein 5.1 Surround Sound-Audiosystem zur Verfügung. FireWave verfügt außerdem über einen zweiten FireWire-Anschluss. Standardmäßig werden die Audioformate Dolby Digital und Dolby Pro Logic II zum Routen der Soundkanäle unterstützt, weitere können mit dem Programm Audio MIDI Setup, das zum Lieferumfang von Mac OS X gehört, definiert werden. FireWave beöntigt mindestens Mac OS X 10.3. (sw)

(14:00 Uhr) Google Video Player in neuer Version. Der Google Video Player liegt ab sofort in der Version 2.060608 (6,6 MB, englisch, Universal Binary) vor. Diese behebt nach Angaben von Google diverse Bugs im Zusammenhang mit der Aktivierung von Fenstern, außerdem wurde das Downloadpaket verkleinert. Die kostenlose Software ermöglicht die Wiedergabe von Filmen, die bei Googles Video-Service angeboten werden. Zum Funktionsumfang zählen u. a. die Erzeugung eines Thumbnail-Index zum einfachen Navigieren in Videos, die Wiedergabe von Streams, ein Vollbildmodus und die Wiederaufnahme von Downloads. Der Google Video Player benötigt mindestens einen mit 1,0 GHz getakteten G4-Prozessor bzw. einen Core Solo/Duo-Prozessor, Mac OS X 10.3.9 und eine Grafikkarte mit 16 MB VRAM. (sw)

(13:30 Uhr) Textbausteintool Typinator verbessert. ergonis hat die Version 1.4 (828 KB, englisch, Universal Binary) des Texteingabetools Typinator vorgelegt. Neu sind kleinere Verbesserungen an der Benutzeroberfläche, Performance-Optimierungen und einige Bug-Fixes. Der Typinator beschleunigt die Eingabe sich wiederholender Textfragmente und Bilder. Für häufig verwendete Texte, wie zum Beispiel Standardantworten, Vertragsklauseln oder Code-Segmente, und Grafiken wird eine frei wählbare Abkürzung definiert. Wird diese Abkürzung in eine beliebige Anwendung eingegeben, setzt der Typinator automatisch den zugeordneten Text (auf Wunsch auch unter Berücksichtung von Groß-/Kleinschreibung oder mit aktuellem Datum/Uhrzeit) bzw. das Bild ein. Der Typinator 1.4 kostet 19,99 Dollar, das Update von der Version 1.x ist kostenfrei. (sw)

Dienstag, 22. August 2006

Die Top-News des Tages

(13:30 Uhr) Mac OS X 10.5: Weitere Features zur MacWorld Expo? (Update) Apples nächstes Betriebssystem ist auch zwei Wochen nach der WWDC eines der wichtigsten Gesprächsthemen unter Mac-Usern. Neben dem Pro und Kontra der (bislang bekannten) Neuerungen wird momentan besonders eine Frage heiß diskutiert: Welche weiteren neuen Features hat Apple für Mac OS X 10.5 "Leopard" in der Hinterhand? Die Spekulationen reichen von einem komplett überarbeiteten Finder samt neuem Look & Feel über ein neues Dateisystem bis hin zu einer stark verbesserten Front Row-Version. In seiner WWDC-Keynote erklärte CEO Steve Jobs, dass einige der Neuheiten von "Leopard" noch streng geheim seien, um der Konkurrenz - namentlich Microsoft - das Kopieren eigener Innovationen zu erschweren. Wann diese "Top Secret"-Features vorgestellt werden sollen, ist noch nicht bekannt. Ein wahrscheinlicher Termin wäre die MacWorld Expo 2007, die Mitte Januar in San Francisco stattfindet. Die weltweit wichtigste Fachmesse würde den passenden Rahmen geben, um den finalen Funktionsumfang von "Leopard" bekannt zu geben und gleichzeitig ein Datum für die Markteinführung zu nennen. Derzeit gehen Experten davon aus, dass Mac OS X 10.5 im März oder April ausgeliefert wird.

Unterdessen wurden weitere Details des neuen Betriebssystems bekannt. Think Secret zeigt in einer Galerie viele Screenshots und erklärt bislang nicht bekannten Detailverbesserungen. So soll "Leopard" u. a. auch über verbesserte LDAP-Unterstützung, automatisch aufklappende Dock-Ordner und eine neue systemweite Hilfe mit Spotlight-Suche verfügen. Der Abstand zwischen Icons im Finder lässt sich in Mac OS X 10.5 definieren, außerdem wird beim Umbenennen nur noch der eigentliche Dateiname und nicht mehr das Dateikürzel markiert, was die Eingabe eines neuen Datei- bzw. Ordnernamens erleichtert. +++ Nachtrag: Ein weiterer "Leopard"-Erfahrungsbericht findet sich bei der Macworld. (sw) - Meldung kommentieren -

(11:00 Uhr) Nächstes Update für Mac OS X 10.4.x am Horizont. Während Apple mit Hochdruck an Mac OS X 10.5 "Leopard" arbeitet, bereitet das Unternehmen ein weiteres Update für das aktuelle Betriebssystem Mac OS X 10.4.x "Tiger" vor. Nach MacGadget vorliegenden Informationen befindet sich Mac OS X 10.4.8 seit einiger Zeit in der Entwicklung. Das neue Update soll vorrangig Fehler beseitigen und die Geräteunterstützung verbessern, aber sicherlich dürfte auch die eine oder andere Detailverbesserungen in der neuen Betriebssystemrevision zu finden sein. Mit Mac OS X 10.4.8 kann nach dem aktuellen Stand der Dinge für Oktober gerechnet werden. Die ersten Builds für Entwickler sollen in Kürze verteilt werden. Ende Juni veröffentlichte Apple die Version 10.4.7 von "Tiger", die viele Bug-Fixes und Detailverbesserungen bietet. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 22. August 2006

(19:00 Uhr) Kurzmeldungen: Musik-Handy mit 8 GB, Microsoft-Angebot an Firefox-Entwickler. HiWway von Griffin Technology ist eine Tragetasche für die Apple-Stereoanlage iPod Hi-Fi - der Preis beträgt 49,99 Dollar. +++ Neu im Verlag SmartBooks: Das Buch "Digitalfotos. Aufnahme, Bearbeitung am PC und Druck" - 29,95 Euro, 320 Seiten, sowohl für Digitalfotografie-Einsteiger als auch Fortgeschrittene geeignet. +++ Stargate SG1 und Stargate Atlantis gibts bald im US-iTunes Music Store, meldet Playlist. +++ Summer Special von 4D - noch bis zum 25.08. gibt es 20 Prozent Rabatt auf 4D Developer 2004 - als Bonus gibt es einen iPod shuffle mit 512 MB und drei Tage kostenloses Entwicklertraining. +++ Samsung hat ein Musik-Handy mit acht GB Flash-Speicher vorgestellt. +++ Microsoft-Hilfe für Firefox-Entwickler - der Branchenriese hat das Team um Mozilla-Entwicklungschef Mike Schroepfer eingeladen, eine Veranstaltung zu besuchen, um sich dort mit Windows Vista-Entwicklern auszutauschen. +++ Big Nerd Ranch Europa richtet im November einen PostgreSQL-Intensivkurs in der Nähe von Frankfurt aus. (sw)

(18:00 Uhr) QuickPopup 4.5 läuft native auf Intel-Macs. Kanex Group bietet den LAN-Messenger QuickPopup seit heute in der Version 4.5 an, die an Macs mit Intel-Chip angepasst wurde. Mit der Software lassen sich in lokalen Netzwerken Kurznachrichten an andere User verschicken, ein Server wird nicht benötigt. Zu den Features zählen u. a. die Verschlüsselung von Nachrichten, ein Nachrichtenarchiv, Vorlagen und Unterstützung des schnellen Benutzerwechsels unter Mac OS X. QuickPopup 4.5 ist für Mac OS, Mac OS X, Linux und Windows erhältlich. Bei Kauf von bis zu neun Lizenzen beträgt der Preis je Lizenz 25 Dollar. Rabatte gibt es bei Abnahme höherer Stückzahlen. (sw)

(17:00 Uhr) Hermstedt stellt Leonardo X4 ein. Hermstedt hat die ISDN-Karte Leonardo X4 abgekündigt und gleichzeitig eine Abverkaufaktion gestartet. Solange der Vorrat reicht ist die Leonardo X4 zum Preis von 399 Euro erhältlich. Die Leonardo X4 ist eine aktive 4-Kanal-ISDN-Karte für den PCI- oder PCI-X-Steckplatz. Sie eignet sich daher für Power Mac G4- und Power Mac G5-Systeme (ohne PCI Express). Treiber für Mac OS X und Windows sowie die Dateiübertragungssoftware Leonardo Internet Express und Leonardo Express werden mitgeliefert. (sw)

(16:00 Uhr) Universal Binary-Version von Readiris Pro kommt (Update). Die I.R.I.S. Group hat eine an Intel-Macs angepasste Version der Texterkennungssoftware Readiris Pro 11.0 angekündigt. Sie soll erstmals auf der Apple Expo in Paris, die Mitte September in Paris stattfindet, gezeigt werden. Nach Herstellerangaben sollen sowohl Readiris Pro 11.0 als auch die Readiris Pro 11.0 Corporate Edition als Universal Binary erscheinen. Eine Updateregelung wurde noch nicht kommuniziert. Die I.R.I.S. Group will auf ihrem Messestand darüber hinaus Stiftscanner IRISPen sowie die Visitenkartenlesegeräte IRISCard Pro und IRISCard Mini präsentieren. +++ Nachtrag (17:30 Uhr): Wie die Presseagentur der I.R.I.S. Group auf Anfrage von MacGadget mitteilte, ist Readiris Pro 11.0 schon jetzt als Universal Binary verfügbar. "Bisherige Anwender von Readiris Pro 11 (Mac) können ein kostenloses Update vornehmen. Hierzu müssen sie lediglich eine Kopie der Quittung an den IT-Support von I.R.I.S. schicken und erhalten anschließend einen Link zum FTP-Server über den sie die Software upgraden können", so Annette Spiegel von billo pr. (sw)

(15:00 Uhr) Adobe zieht Photoshop-Update zurück. Das Mitte vergangener Woche von Adobe veröffentlichte Update für Photoshop CS2 ist nicht mehr erhältlich. Man habe ein Problem beim Drucken mit der Version 9.0.2 unter Mac OS X 10.3.9 entdeckt und das Update daher zurückgezogen, teilte Adobe mit. Eine fehlerbereinigte Version soll so bald als möglich bereitgestellt werden. In der Zwischenzeit bleibt Photoshop-Usern nur die Möglichkeit, die Anwendung komplett von der Festplatte zu entfernen und erneut zu installieren und anschließend das Update mit der Version 9.0.1 aufzuspielen. (sw)

(14:00 Uhr) FileSalvage an Intel-Macs angepasst. Die Datenrettungslösung FileSalvage ist ab sofort in der Version 5.0 zu haben. Neu sind Anpassung an Intel-basierte Macs, eine überarbeitete Benutzeroberfläche, Performance-Verbesserungen, Unterstützung für weitere Dateiformate und Benennung der geretteten Files anhand von Metadaten. FileSalvage 5.0 benötigt mindestens Mac OS X 10.3 und ist zu Preisen ab 79,95 Dollar zu haben, Upgrades schlagen mit 29,95 Dollar zu Buche. Mit der Software lassen sich versehentlich gelöschte oder aufgrund von Laufwerksproblemen nicht mehr lesbare Dateien retten. Die Datenrettung erfolgt nach Herstellerangaben unabhängig vom eingesetzten Dateisystem, so werden sowohl Mac- als auch Linux- und Windows-formatierte Medien (Festplatten, CDs, DVDs, Flash-Karten, USB-Sticks...) unterstützt. Eine Demoversion (5,4 MB, englisch, Universal Binary) ist erhältlich. (sw)

(13:00 Uhr) Mac Pro unterstützt OpenGL-Multithreading. Apple hat zusammen mit dem Mac Pro eine Neuerung in Mac OS X eingeführt. Die OpenGL-Implementierung des Betriebssystems ist laut einem Macworld-Bericht jetzt Multithreading-fähig, d. h. Berechnungen können auf alle verfügbaren Prozessorkerne aufgeteilt werden, was zu deutlichen Performance-Zuwächsen in 3D-lastigen Anwendungen und -Spielen führen kann. Zwar hängt die OpenGL-Performance maßgeblich von der eingesetzten Grafikkarte ab, dennoch werden viele Berechnungen vom Hauptprozessor durchgeführt. Das OpenGL-Multithreading steht derzeit nur auf dem Mac Pro zur Verfügung. Ob das Feature Bestandteil bereits mit dem nächsten "Tiger"-Updates oder erst mit Mac OS X 10.5 allen Dual Core-Macs zugänglich gemacht wird, ist zur Zeit noch unklar. Bestehende Software, die auf OpenGL zugreift, muss in jedem Fall an Multithreading angepasst werden. Der Spielepublisher Aspyr Media zeigte sich bereits sehr interessiert.(sw)

(12:30 Uhr) Ausstellung "30 Jahre Apple" in Wien. Vom 06. September bis zum 14. Februar findet im Wirtschaftsmuseum in Wien die Ausstellung "Vom C:\ zum Doppelklick - 30 Jahre Apple" statt. Zu sehen ist bekannte, aber auch weniger bekannte Hardware aus der 30-jährigen Geschichte des IT-Pioniers, wie beispielsweise iMac, die Spielkonsole Pippin, der Jubiläums-Mac Spartacus, Apples erste externe Festplatte oder der Newton - auch ein NeXT-System samt Betriebssystem, dem Vorläufer von Mac OS X, zählt zu den Exponaten. Einige der gezeigten Systeme sind funktionsbereit und können ausprobiert werden. Ergänzt wird die Ausstellung durch Schautafeln, Magazine und die damaligen Verkaufspreise der Apple-Hardware - umgerechnet in Euro. Die Ausstellung hat von Montag bis Donnerstag von 09:00 bis 18:00 Uhr und am Freitag von 09:00 bis 14:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 2,50 Euro pro Person. Veranstaltungsort sind die Räume des Wirtschaftsmusems in der Vogelsanggasse 36. (sw)

(12:00 Uhr) Bluetooth-Modul im Mac Pro nachrüsten. Serienmäßig kommt der Mac Pro ohne Bluetooth. Wer die Funkschnittstelle benötigt, muss sein System bei der Bestellung beim Händler oder im Apple Store entsprechend konfigurieren - oder später nachrüsten. Dazu gibt es, wie XLR8yourmac berichtet, neben den bekannten Bluetooth-Sticks für den USB-Anschluss eine weitere Möglichkeit. Demnach kann das Bluetooth-Modul von Apple nachträglich in der neuen Desktop-Workstation installiert werden - neben der aktuellen Version sollen sich auch ältere Module aus dem Power Mac G5 in der neuen Desktop-Workstation verwenden lassen. XLR8yourmac hat eine bebilderte Anleitung veröffentlicht, die den Einbau des Moduls in den Mac Pro zeigt - wer die Prozedur allerdings selbst durchführt, riskiert einen Garantieverlust. Offiziell dürfen nur von Apple zertifizierte Händler die Installation durchführen. (sw)

(11:30 Uhr) Mac-Software zur Abrechnung von Geschäftsreisen. Intex hat die Reisekostenabrechnung Travel vX überarbeitet. Die Software wird nun unter dem Namen Reisekosten vX vermarktet und liegt in der Version 5.0 vor, die an Intel-Macs angepasst wurde und über eine verfeinerte Oberfläche verfügt. Als weitere Neuerungen nennt der Entwickler u. a. einen Webviewer zur programminternen Anzeige von Internet-Inhalten, Farbetiketten zur Markierung von Datensätzen, Abruf aktueller Umrechnungskurse für Währungen und Google Maps-Integration. Reisekosten vX 5.0 kostet 49, das Update 20 Euro. Mit der Anwendung lassen sich sämtliche Kosten von Reisen erfassen (auch für mehrere Personen), wie etwa Kilometergelder, Übernachtungs- und Verpflegungskosten, Nebenkosten und Kosten für öffentliche Verkehrsmittel. Abschließend lässt sich eine Abrechnung erstellen und ausdrucken. Eine Demoversion steht zum Download (29,2 MB, deutsch, Universal Binary) bereit. (sw)

Montag, 21. August 2006

Die Top-News des Tages

(18:00 Uhr) Core 2 Duo bringt Performanceschub. Einen Leistungsgewinn von rund 20 Prozent verspricht Intel für die Mobilvariante des Core 2 Duo ("Merom") gegenüber dem Vorgänger Core Duo ("Yonah"). Anandtech hat den Core 2 Duo mit 2,33 GHz ausführlich getestet und die Testwerte mit dem Core Duo (ebenfalls 2,33 GHz) verglichen. Als Testgerät diente ein Asus-Notebook. Da Core Duo und Core 2 Duo pinkompatibel sind, ist ein Austausch der Chips problemlos möglich. Die Benchmark-Programme SYSmark 2004, WorldBench 5 und Winestone 2004 ermittelten für den Core 2 Duo Performance-Zuwächse von bis zu 15 Prozent gegenüber den Core Duo. Beim 3D-Rendering mit Cinebench und 3dsmax7 war der Core 2 Duo bis zu 13 Prozent, beim Encoding in QuickTime, iTunes, Xmpeg und Windows Media Encoder bis zu 21 Prozent schneller. Anandtech ging auch der Frage nach, ob der Core 2 Duo wegen des größeren L2-Caches (vier statt zwei MB) und der deutlich höheren Zahl an Transistoren (291 gegenüber 151 Millionen) mehr Strom verbraucht. Das Resultat: In keinem Test war die Akkulaufzeit bei Verwendung des Core 2 Duo niedriger als beim Vorgängermodell, in einigen Fällen ergab sich sogar eine leichte Verbesserung. Die ersten Core 2 Duo-basierten Macs werden für September erwartet. (sw) - Meldung kommentieren -

(13:00 Uhr) Aperture 2.0 zur photokina? Apple bereitet möglicherweise zur Foto-Fachmesse photokina 2006 eine Produktankündigung vor. Wie die Macworld UK meldet, hat Apple die Presse am Vorabend der Messeeröffnung zu einer Präsentation eingeladen. Es sei denkbar, dass der Mac-Hersteller an diesem Tag die nächste Version der für Foto-Profis ausgelegten Postproduction-Software Aperture vorstellen und auf der Messe präsentieren wird, so das Online-Magazin. Apple nimmt an der photokina erstmals mit einem eigenen Stand teil. Das Unternehmen ist in der Halle 04.1 am Stand G031/H049. Zur photokina 2006 (26. September bis 01. Oktober in Köln) werden mehr als 1600 Firmen und 160.000 Besucher erwartet. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 21. August 2006

(21:00 Uhr) iSale 3.2 ermöglicht Vorlagen-Gestaltung. equinux hat heute die Version 3.2 (24,8 MB, mehrsprachig, Universal Binary) des eBay-Verkaufsmanagers iSale veröffentlicht. Zu den Neuerungen gehören u. a. die Erstellung eigener Auktionsvorlagen, zusätzliche Vorlagendesigns sowie diverse Fehlerkorrekturen. iSale 3.2 kostet 34,79 Euro und benötigt mindestens Mac OS X 10.3.9. Das Update von der Version 3.0.x ist kostenfrei. Mit der Software lassen sich eBay-Auktionen erstellen, uploaden und verwalten. Zum Funktionsumfang zählen u. a. Auktionsplanung mit iCal, Datenimport von Amazon und eBay, iSight-Anbindung, Features für die Verkaufsabwicklung und eine Gebührenübersicht. (sw)

(20:00 Uhr) Sicherheitslücke in Backuprogramm Déjà Vu. In der Datensicherungssoftware Déjà Vu, die zum Lieferumfang von Toast Titanium 7.1 gehört, ist ein schwerwiegendes Sicherheitsproblem entdeckt worden. "Wie das Netragard Vulnerability Research Team herausgefunden hat, kann Schadsoftware darüber volle Kontrolle über einen Rechner erlangen, auch wenn sie unter einem Konto mit eingeschränkten Rechten läuft", berichtet heise online. Beim Aufruf bestimmter Kommandozeilenbefehle mittels zum Paket gehörender Module gibt Déjà Vu nicht den vollständigen Pfad an, sondern nur den Befehlsnamen und überlässt es Mac OS X, den Befehlspfad zu komplettieren. "Manipuliert nun ein Angreifer den Inhalt der Umgebungsvariablen PATH durch Hinzufügen eines Verzeichnisses mit schädlichen Programmen namens rm, mv oder chmod, so ruft Déjà Vu dieses unwissentlich auf", so heise online. Weiter: Da die zu Déjà Vu gehörenden Module aufgrund des gesetzten Setuid-Bits mit root-Rechten arbeiten, laufen auch die aufgerufenen Kommandozeilenbefehl mit diesen Zugriffsberechtigungen - was ein zusätzliches Sicherheitsrisiko darstellt. Der Déjà Vu-Entwickler Propaganda Productions wurde über die Bugs in Kenntnis gesetzt, ein Update gibt es bislang noch nicht. (sw)

(17:00 Uhr) Mac-Notebook in geschlossenem Zustand nutzen. InsomniaX erfüllt einen Wunsch vieler Anwender, die einen Mobilmac besitzen. Das kostenlose Tool deaktiviert den Ruhezustand, so dass sich ein iBook, PowerBook, MacBook oder MacBook Pro auch mit zugeklapptem Deckel nutzen lässt. Dies hat viele Vorteile: Wer beispielsweise statt des internen mit einem großen externen Bildschirm arbeitet, kann das Notebook in ein kleines Regal stellen und spart dadurch Platz. InsomniaX vereinfacht außerdem den Einsatz älterer iBooks oder PowerBooks als Server. Wer unterwegs Musik hören möchte, kann Mobilmac nun einfach in der Tasche verschwinden lassen. InsomniaX läuft native auf PowerPC- und Intel-basierten Macs. Aktuell ist die Version 0.2 (431 KB, englisch). Der Entwickler warnt jedoch vor einer Überhitzungsgefahr bei Betrieb eines Notebooks im geschlossenem Zustand. (sw)

(16:00 Uhr) SanDisk bringt neuen iPod nano-Konkurrenten. SanDisk, mit knapp zehn Prozent die Nummer zwei im US-Markt für Musikplayer, hat einen neuen Angriff auf den iPod gestartet. Das Unternehmen stellte heute den Sansa e280 mit acht GB Flash-Speicher vor. Das Musikplayer verfügt über ein 1,8 Zoll-Display, ist nach Herstellerangaben auch für die Musik- und Video-Wiedergabe ausgelegt und kostet 249,99 Dollar - zum gleichen Preis gibt es derzeit bei Apple nur einen iPod nano mit halber Kapazität und ohne Videofeatures. Gleichzeitig senkte SanDisk die Preise für Flash-Player mit niedrigerer Kapazität. Der Sansa e250 (zwei GB) kostet nun 139,99, der Sansa e260 (vier GB) 179,99 und der Sansa e270 (sechs GB) 219,99 Dollar. Doch SanDisks Vorsprung in puncto Preis und Ausstattung dürfte nur von kurzer Dauer sein. Experten gehen davon aus, dass Apple im September eine komplett neue iPod-Produktpalette auf den Markt bringen wird. (sw)

(15:30 Uhr) Audio-Interface mit Softwarepaket von Native Instruments. Audio Kontrol 1 ist ein neues Audio-Interface von Native Instruments, das die typischen Bedürfnisse vieler Musiker, Produzenten und DJs abdecken soll. Es ist "mit hochwertigen 24-bit/192 kHz-Wandlern von Cirrus Logic ausgestattet, die für studiotaugliche Klangqualität sorgen, während die dritte Generation von Native Instruments´ USB 2.0-Treibern den Betrieb mit niedrigen Latenzen bis zu 4 ms unter Windows und Mac OS X ermöglicht", so der Hersteller. Das kompakte USB 2.0-Interface verfügt über einen Mikrofon-Vorverstärker, einen, "Hi-Z"-Instrumenteneingang, Anschlüsse für MIDI In/Out und Line In/Out sowie einen Kopfhörerausgang. Daneben gibt es zahlreiche Regler und frei konfigurierbare Tasten plus Controller. Die Stromversorgung erfolgt über die USB-Schnittstelle. Audio Kontrol 1 kommt im Oktober zum empfohlenen Verkaufspreis von 279 Euro auf den Markt. Mitgeliefert werden die DJ-Software Traktor 3.1 LE und die Software-Synthesizer PRO-53, B4 und FM7 und die Softwarepakete Xpress Keyboards (Synthesizer auf Basis von PRO-53, B4 und FM7) und Guitar Combos. (sw)

(15:00 Uhr) Nach Update: MacBook läuft kühler. Ende letzter Woche brachte Apple das MacBook SMC Firmware Update heraus, das nach Angaben des Unternehmens die Lüftersteuerung des Notebooks verbessert. Durchweg positiv sind die Reaktionen der MacBook-Besitzer bislang ausgefallen. Wie aus E-Mails an die MacGadget-Redaktion sowie zahlreichen Beiträgen in Apples Diskussionsforum hervorgeht, wird das MacBook nach der Installation des Updates nicht mehr so warm. Der Lüfter des Geräts läuft nun fast durchgehend, aber im Ruhezustand bzw. bei geringer Prozessorauslastung sehr leise, d. h. mit geringen Drehzahlen. Doch dies reicht bereits aus, um die Wärmeentwicklung spürbar zu minimieren. Einen ähnlichen Effekt hat das vor einigen Wochen für das MacBook Pro veröffentlichte SMC-Update. Die starke Wärmeentwicklung der Intel-basierten Mac-Notebooks wurde von vielen Anwendern kritisiert. (sw)

(14:30 Uhr) Plug-in konvertiert InDesign-Dateien nach QuarkXPress. Markzware hat heute die sofortige Verfügbarkeit von ID2Q7 bekannt gegeben. Die Software wandelt InDesign-Dokumente (Version 1.5 bis 4.0) in das Format von QuarkXPress 6.x/7.0 um. "Die Konvertierung umfasst u. a. die folgenden Elemente: Objektpositionen, Farben, Schriftarten, Textattribute, Bilder. Darüber hinaus konvertiert ID2Q auch zwischen plattformübergreifenden Dateien. Zum Beispiel können PC InDesign-Dateien in Mac QuarkXPress und umgekehrt konvertiert werden", so der Hersteller. ID2Q7 ist eine XTension für XPress und kostet 199 Euro. QuarkXPress 7.0 wird laut Markzware nur auf PowerPC-Macs unterstützt. Eine Universal Binary-Ausführung von ID2Q7 soll in Kürze erscheinen. (sw)

(14:00 Uhr) Cancom lädt zur Color Management Tour 2006. Cancom veranstaltet von Anfang September bis Mitte November zusammen mit Adobe und X-rite die Color Management Tour 2006. "Cancom demonstriert die Grundlagen farbverbindlichen Arbeitens mit der Adobe Creative Suite 2. Anhand von praxisorientierten Beispielen erlernen die Teilnehmer, wie sie im gesamten Arbeitsablauf Farbmanagement effektiv einsetzen und somit optimale Farbergebnisse erzielen können", teilte das Apple-Systemhaus heute mit. Die Schwerpunkte der Workshops bilden die Themen "Theoretische Color Management-Grundlagen", "Profilierung von Monitoren, Druckern, Scannern, Digitalkameras", "Color Management innerhalb der Creative Suite" sowie "Color Management-Workflow für Fotografen, Designer und Druckvorstufe". Die Tour macht in 13 Städten Station, sie beginnt am 06. September in Hamburg und endet am 14. November in Kempten. Die Teilnahmegebühr beträgt 299 Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer). Im Preis enthalten ist das Monitor-Kalibrierungssystem Eye-One Display II. (sw)

(13:30 Uhr) Google Notifier für den Mac verbessert. Der Google Notifier ist ein praktisches Tool für Mac-User mit Gmail-Account. Die Software benachrichtigt den Anwender in einem kleinen, transparenten Fenster über neue E-Mails, außerdem stellt ein neues systemweites Menü die Betreffzeilen eingegangener E-Mails dar. Die neue Version 1.916 des Google Notifier wurde um ein zweites Menü zur Anzeige der nächsten Kalender-Ereignisse ergänzt. Der Google Notifier ist kostenlos, benötigt Mac OS X 10.4.x und liegt als Universal Binary vor. (sw)