Meldungen vom 21. bis 31. Juli 2006

Montag, 31. Juli 2006

Die Top-News des Tages

(16:00 Uhr) Apples weltweiter Marktanteil unverändert bei zwei Prozent. Ein starker Absatz von Intel-basierten Macs hat Apple in den USA einen Marktanteilszuwachs beschert. Kürzlich bezifferte Gartner Apples Anteil am US-Computermarkt im zweiten Quartal auf 4,6 Prozent, IDC errechnete 4,8 Prozent. Weltweite Zahlen für Apple nannten die beiden Marktforschungsfirmen zunächst nicht. Wie Gartner nun auf Anfrage von MacGadget erklärte, erreichte Apple im zweiten Quartal weltweit einen Marktanteil von zwei Prozent - und damit genau so viel wie ein Jahr zuvor. Denn obwohl der Mac-Hersteller die verkauften Stückzahlen um 13 Prozent auf 1,33 Millionen steigerte, wuchs der globale Markt fast in der gleichen Größenordnung. Mehrere Analysten vertreten der Ansicht, dass Apple bis Jahresende dank der neuen Intel-Macs sechs Prozent in den USA und 2,5 Prozent weltweit gewinnen kann. (sw) - Meldung kommentieren -

(15:00 Uhr) Banc of America spricht Kaufempfehlung für Apple-Aktie aus. Die Banc of America hat heute die Apple-Aktie von "Neutral" auf "Kaufen" aufgestuft und gleichzeitig das Kursziel von 68 auf 79 Dollar angehoben. Der Finanzdienstleister begründet diesen Schritt mit der starken Nachfrage sowohl nach den neuen MacBooks als auch nach iPods. Die Banc of America sieht für die zweite Jahreshälfte dank des iPod das Potential für zusätzliche Erlöse im Bereich von acht bis zwölf Cents je Aktie. Das Finanzunternehmen rechnet für das kommende Jahr mit der Ankündigung eines Apple-Mobiltelefons. Die finanziellen Auswirkungen eines solchen Produkts seien allerdings in der derzeitigen Beurteilung der Apple-Aktie noch nicht enthalten. Die Apple-Aktie notiert im vorbörslichen Handel am Nasdaq Composite derzeit mit rund 2,5 Prozent im Plus. (sw) - Meldung kommentieren -

(13:00 Uhr) Apple startet Austauschprogramm für MacBook Pro-Akkus. Tausende Besitzer eines MacBook Pro erhalten einen kostenlosen Ersatzakku. Der Akku bestimmter 15 Zoll-Modelle würde nicht den eigenen Standards genügen, teilte Apple mit. Das Unternehmen hat aus diesem Grund ein weltweites Reparaturprogramm ins Leben gerufen. Der Akku von 15 Zoll-MacBook Pro-Systemen, die zwischen Februar und Mai verkauft wurden, wird kostenlos ersetzt. Die betroffenen Akkus haben die Modellnummer A1175 und eine zwölfstellige Seriennummer, die mit U7SA, U7SB oder U7SC endet (zu finden auf der Akku-Unterseite). Apple weist ausdrücklich darauf hin, dass die betroffenen Akkus kein Sicherheitsrisiko darstellen und diese bis zum Eintreffen eines Austauschakkus weiterbenutzt werden können. Der Austausch läuft unkompliziert ab. Die einzige Voraussetzung ist die Überprüfung der Seriennummer. Apple-Kunden erhalten den Austauschakku vorab und einen Versandcoupon zur Rücksendung des alten Akkus. Weitere Details finden sich in der FAQ. Sämtliche Informationen sollen ab Freitag in mehreren Sprachen vorliegen. (sw) - Meldung kommentieren -

(11:00 Uhr) iWork-Tabellenkalkulation: Name soll noch nicht feststehen. Seit Monaten halten sich hartnäckig Gerüchte, wonach Apple die nächste Version der Home-Office-Suite iWork um eine eigenständige Tabellenkalkulation ergänzen will. Think Secret will nun weitere Details über die Software erfahren haben. Demnach habe sich Apple noch nicht endgültig auf einen Namen festgelegt, im Rennen seien sowohl "Charts" als auch "Numbers". Intern laufe die Tabellenkalkulation unter dem Codenamen "Lasso", berichtet das Gerüchtemagazin unter Berufung auf mit dem Projekt vertraute Quellen. Der Formeleditor des Programms soll mehr als 200 Funktionen bieten, die ein breites Anwendungsspektrum abdecken. Daneben soll ein Mix aus häufig gebräuchlichen 3D-Charts zur Verfügung stehen. Apple wolle die Software nicht als Konkurrenz zu Excel positionieren, sondern eine Lösung für Privatanwender und kleine Unternehmen bieten, heißt es in Expertenkreisen. Excel-Dateien sollen sich im- und exportieren lassen. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 31. Juli 2006

(18:00 Uhr) Audio Hijack Pro 2.7 verbessert iChat- und Skype-Unterstützung. Die Audio-Aufnahmesoftware Audio Hijack Pro liegt ab sofort in der Version 2.7 (6,5 MB, englisch, Universal Binary) vor. Zu den Neuerungen zählen eine vereinfachte Aufzeichnung von per iChat, Skype oder Gizmo geführten Internet-Telefongesprächen (etwa für Archivierungszwecke oder Interviews), verbesserte Unterstützung des Radio-Tuners RadioShark, Übergabe von Daten an einen Audioeditor, das Hinzufügen von ID3-Tags zu aufgenommenen Tondateien sowie etliche Detailverbesserungen. Das ab Mac OS X 10.3.9 lauffähige Audio Hijack Pro zeichnet die Audiowiedergabe des Macs in Formaten wie AAC, AIFF, Apple Lossless oder MP3 auf, wie etwa die Hintergrundmusik eines Spiels, ein Internet-Radio, eine Audiokonferenz und die Musik einer Web-Seite oder Video-DVD. Zum weiteren Funktionsumfang zählen Tools für die Audiobearbeitung inklusive 60 Plug-ins, das Digitalisieren von analogem Audiomaterial und zeitgesteuerte Aufnahmen. Eine Einzelplatzlizenz kostet 32 Dollar (Update von Version 2.x kostenlos). (sw)

(14:30 Uhr) Fax- und Mailbox-Software CoMa X bald für Intel-Macs. CoMa X, eine Fax-, Anrufbeantworter- und Voiceabruf/Faxabruf-Anwendung, wird in Kürze auch für Macs mit Intel-Prozessor zur Verfügung stehen. Eine Universal Binary-Version befinde sich seit kurzem im Betatest, teilte der Entwickler Hartmann Software heute mit. Gleichzeitig wurde die Version 7.8.1 von CoMa X angekündigt, die einige Probleme behebt. CoMa X 7.8.1 ist ab Mac OS X 10.4 lauffähig und zu Preisen ab 39 Euro zu haben. Anwender, die das Programm in den letzten zwölf Monaten erworben haben, erhalten ein kostenfreies Update. (sw)

(14:00 Uhr) Studie: Apples Markenwert gestiegen. Einmal im Jahr bringt die Business Week das viel beachtete Ranking "Die besten Marken der Welt" heraus. Jetzt liegt das aktualisierte Ranking für das Jahr 2006 vor - mit guten Nachrichten für Apple. Dank der anhaltenden Popularität des iPod und der jüngst vorgestellten MacBook-Produktlinie konnte Apple seinen Markenwert gegenüber 2005 um 14 Prozent steigern. Interbrand, das Unternehmen führte die Studie durch, beziffert Apples Markenwert auf knapp 9,2 Milliarden Dollar. Im 2006er Ranking belegt der Mac- und iPod-Hersteller den 39. Platz - nach Platz 41 ein Jahr zuvor. Die fünf globalen Topmarken sind Coca-Cola, Microsoft, IBM, General Electric und Intel. (sw)

(13:30 Uhr) Vue 6.0 mit mehr als 150 Verbesserungen. e-on Software hat weitere Einzelheiten zum neuen Landschaftsgenerator Vue 6.0 bekannt gegeben. Der Hersteller verspricht eine komplett neue Architektur mit mehr als 150 Verbesserungen. Die Markteinführung ist für das dritte Quartal vorgesehen. Neu in Vue 6.0 sind beispielsweise Anpassung an Intel-Macs, eine neue Engine zur Erzeugung von Atmosphären und realitätsnahen Wolkenlandschaften, eine präzisere Kontrolle über Keyframes und Zeitkurven, verbesserte Licht- und Windeffekte, Nachjustierung von Poser-Charakteren, HyperTexturen und volumetrische Shader. Die Vue 6.0-Produktpalette besteht aus den unterschiedlich leistungsstarken Ausführungen Vue 6.0 Infinite (ab 695 Dollar), Vue 6.0 Pro Studio (399 Dollar), Vue 6.0 Esprit (199 Dollar) und Vue 6.0 Easel (99 Dollar). Vue 6.0 Infinite soll es anfangs nur in Englisch geben, Pro Studio, Esprit und Easel auch auf Deutsch, Französisch und Japanisch. (sw)

(12:30 Uhr) aMSN: Alternativer Messenger für MSN auf Open Source-Basis. Nur spärlich wurde die Mac-Version des MSN Messenger in den vergangenen Jahren von Microsoft weiterentwickelt. So fehlen der aktuellen Version 5.1.1 des in "Microsoft Manager for Mac" umgetauften Programms gegenüber dem Windows-Client u. a. Unterstützung für Videoübertragungen und etliche Einstellungsmöglichkeiten. Eine Alternative ist aMSN, ein mit Microsofts MSN-Netzwerk kompatibler Instant Messenger. aMSN unterstützt die neuesten MSN-Protokolle, ist für Videoübertragungen ausgelegt und kann mehrere Accounts verwalten. Die Open Source-Software bietet eine individuell anpassbare Benutzeroberfläche und eine Plug-in-Schnittstellen. aMSN ist Open Source, benötigt Mac OS X 10.4.x und läuft native auf PowerPC- und Intel-Macs. Aktuell ist die Version 0.9.6rc1. (sw)

(12:00 Uhr) Apple korrigiert Aussage zur iPod-Haltbarkeit. In der vergangenen Woche erklärte Apple-Sprecherin Natalie Kerris laut einem Artikel der Zeitung Chicago Tribune, dass der iPod für eine Betriebsdauer von vier Jahren konzipiert sei. Diese Aussage sei von der Chicago Tribune falsch verstanden worden, teilte Apple jetzt mit. Der iPod halte mehrere Jahre, eine Zeitspanne sei von Kerris nicht genannt worden, meldet iLounge. Der Reporter habe aus "for years" (für Jahre) versehentlich "four years" (vier Jahre) gemacht. Die Chicago Tribune befragte Kerris zur Ausfallhäufigkeit des iPods. Nach Aussage von Apple weisen weniger als fünf Prozent aller iPods Defekte auf, was weit unter dem Durchschnitt in der Consumer-Elektronik liege. (sw)

(11:30 Uhr) Neue Betaversion von OmniWeb 5.5. Omni Group hat eine zweite Betaversion (16,4 MB, mehrsprachig) des neuen Web-Browsers OmniWeb 5.5 veröffentlicht. Diese soll die Stabilität verbessern und eine Reihe von Fehlern beseitigen. OmniWeb 5.5 wartet mit vielen Neuerungen auf, darunter Anpassung an Macs mit Intel-Prozessor, verbesserte JavaScript-Unterstützung, eine verfeinerte Benutzeroberfläche, das Speichern von Web-Sites im WebArchive-Format, verbesserte Kompatibilität mit zahlreichen Web-Sites, aktualisierte Lokalisierungen und Stabilitätsverbesserungen. OmniWeb basiert wie Safari auf der Render-Engine WebKit, verfügt jedoch gegenüber dem Apple-Browser über einen weitaus größeren Funktionsumfang. Der Erscheinungstermin für das finale OmniWeb 5.5 steht noch nicht fest. Die Software benötigt mindestens Mac OS X 10.4.6 und kostet 29,95 Dollar. Das Update von Version 5.x wird voraussichtlich kostenfrei sein. (sw)

Freitag, 28. Juli 2006

Die Top-News des Tages

(16:00 Uhr) Core 2 Duo: Neues Chipset mit verbesserter Grafik-CPU. Intel-Mac mini und MacBook erhielten in den vergangenen Monaten in Tests durchweg gute bis sehr gute Bewertungen. Punktabzüge gab es jedoch für die Tatsache, dass Apple auf einen separaten Grafikprozessor von ATI bzw. Nvidia verzichtete und in beiden Computern stattdessen die auf dem Intel-Chipsatz integrierte Grafik-CPU GMA950 zum Einsatz kommt. Diese unterstützt zwar die Core Image-Technologie von Mac OS X 10.4.7 und ist für alle alltäglichen Aufgaben - inklusive der Wiedergabe von HD-Videomaterial - mehr als ausreichend dimensioniert, anspruchsvolle 3D-Spiele oder -Grafikaufgaben können mit der GMA950 jedoch nicht bewältigt werden. Abhilfe ist allerdings in Sicht: Zusammen mit der Core 2 Duo-Produktlinie führt Intel ein neues Chipset ein. Der 965 Express-Chipsatz ist nicht nur für die neuen Core 2 Duo-Chips optimiert, er verfügt außerdem über den neuen Grafikprozessor GMA X3000. Er verspricht gegenüber dem GMA950 vor allem im Bereich 3D mehr Leistung. "Der Chipsatz hat erweiterte Funktionalitäten, von denen sowohl Computer Spiele (3D-Grafik) als auch Videos profitieren. Für den Bereich 3D gibt es im Chipsatz Hardwareunterstützung für DirectX 9c, Open GL 1.5, Full Precision Floating Point Operations, Pixel Shader 3.0, Vertex Shader 3.0 und Hardware Transform & Lighting (T&L). Für den Video Bereich gibt es im Chipsatz Hardwareunterstützung für MPEG-2, Windows Media Video 9b, HD Decode (VC1), Advanced De-Interlacing, ProcAmp API und HDMI", teilte Intel-Pressereferent Martin Strobel auf Anfrage von MacGadget mit. Ein Vertex Shader fehlt dem GMA950, was sich insbesondere bei 3D-lastigen Spielen negativ bemerkbar macht. Wann der 965 Express-Chipsatz in Mac mini und MacBook Einzug halten wird, darüber kann derzeit nur spekuliert werden. (sw) - Meldung kommentieren -

(11:00 Uhr) Microsoft: Vista erst im Frühjahr 2007? Eine erneute Verschiebung der Markteinführung von Windows Vista wird immer wahrscheinlicher. Wie die FTD meldet, hat Microsoft den Termin für die Auslieferung des neuen Betriebssystems nicht bestätigt und damit die Börse enttäuscht. "Wir werden Windows Vista ausliefern, wenn es verfügbar ist. Allerdings werden wir das Produkt liefern, wenn es fertig ist und gehen einfach Meilenstein für Meilenstein vor", wird Kevin Johnson von Microsofts Sparte Plattformen und Dienstleistungen zitiert. Die Reaktion der Finanzmärkte folgte prompt: Microsofts Aktien rutschten gestern am Nasdaq Composite mit zwei Prozent ins Minus. Microsoft hatte den Start von Windows Vista im März auf Januar 2007 verschoben. Man benötige zusätzliche Zeit, um die Entwicklung des neuen Betriebssystems abzuschließen, ließ der weltgrößte Softwarehersteller damals verlauten. Jüngste Äußerungen von Microsoft-Mitbegründer Bill Gates und CEO Steve Ballmer nährten Zweifel einer weiteren Verzögerung. Abhängig davon, wie das Feedback auf die zweite Vista-Betaversion ausfalle, könnte es zu einer weiteren Verzögerung kommen, erklärte Balmer Mitte Mai auf einer Pressekonferenz in Tokio. Gates sagte im Juni, dass er eine "80-prozentige Chance" für eine termingerechte Einführung von Windows Vista sehe. Analysten gehen davon aus, dass Vista erst im März oder April 2007 zur Verfügung stehen wird. Wegen den umfangreichen Neuerungen benötige Microsoft viel Zeit, um das Produkt in einen marktreifen Zustand zu bringen, meinen Experten. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 28. Juli 2006

(18:00 Uhr) iRecordMusic 1.5 läuft native auf Intel-Macs. iRecordMusic von Bitcartel liegt seit heute in der Version 1.5 (3,7 MB, englisch, Universal Binary) vor. Das Tool zeichnet Audio-Livestreams von Internet-Radios und Web-Sites auf und unterstützt die Formate Real Audio/Video, Windows Media, QuickTime Media, Flash und MP3. iRecordMusic 1.5 wurde an Intel-basierte Macs angepasst und unterstützt nun auch das Echtzeit-Encoding für MP3 AAC. iRecordMusic speichert die Aufzeichnung als MP3-, AAC-, AIFF-, Apple Lossless-, Ogg Vorbis- oder FLAC-Datei. Nach Herstellerangaben lassen sich mehrere Streams gleichzeitig aufnehmen, außerdem ist das Scheduling via iCal möglich. Eine Einzelplatzlizenz von iRecordMusic ist für 24,95 Dollar zu haben, das Update von Version 1.x ist gratis. Das Programm setzt mindestens Mac OS X 10.3.9 voraus. (sw)

(14:00 Uhr) Microsoft: "Zune braucht Zeit". Microsoft geht nicht davon aus, dass der neue Audioplayer Zune in näherer Zukunft Gewinne einfahren wird. Man wolle hunderte Millionen Dollar in Entwicklung und Vermarktung der neuen Produktreihe investieren, erklärte das Unternehmen laut einer Reuters-Meldung bei einem Analystentreffen. "Es ist etwas, was Zeit in Anspruch nehmen wird", sagte Robbie Bach, Chef von Microsofts Entertainmentsparte. Es gehe nicht um einen Zeitrahmen von sechs Monaten, man werde vielleicht drei, vier oder fünf Jahre benötigen, um erfolgreich zu sein. Zune werde im laufenden Geschäftsjahr durch die enormen Investments Verluste einfahren, auch die Xbox soll den Sprung in die Profitabilität erst im Geschäftsjahr 2008 schaffen, so Microsoft. Microsoft hatte vor wenigen Tagen eine eigene Produktreihe bestehend aus Audioplayer, Online-Musicstore und Jukebox-Software als Konkurrenz zu Apples erfolgreichem iPod-/iTunes-System angekündigt. Das erste Produkt soll in diesem Jahr erscheinen. (sw)

(13:30 Uhr) G4-Prozessorupgrade für Titanium-PowerBooks. Daystar Technologie hat ein Prozessorupgrade für das Titanium-PowerBook G4 angekündigt. Das "XLR8 MAChSpeed G4 Titanium" ist für alle Modelle der Titanium-Reihe erhältlich und unterstützt sowohl Mac OS 9.2.2 als auch Mac OS X (Version 10.3.5 oder neuer). PowerBooks mit einer Taktfrequenz von 400 oder 500 MHz erhalten ein Upgrade auf 550 MHz. Dieses kostet 249 Dollar. Titanium-PowerBooks, die mit 550 bis 1000 MHz getaktet sind, werden auf bis zu 1,33 GHz beschleunigt. Der Preis beträgt 449 Dollar. Zum Einsatz kommt laut Daystar die aktuelle Revision des G4-Prozessors von Freescale. Zur Installation muss das PowerBook eingeschickt werden. (sw)

(13:00 Uhr) iPhoto-Buch für ambitionierte Digitalfotografen. "iPhoto 06 für den Mac" heißt das erste Buch des neu gegründeten Verlags Mandl & Schwarz. Das 192 Seiten umfassende, durchgängig vierfarbige Werk richtet sich an ambitionierte Digitalfotografen, die ihre Bilder intelligent verwalten, digital bearbeiten und multimedial weiterreichen wollen. "Mit über 450 Abbildungen und vielen Tipps & Tricks bietet der bekannte Autor Daniel Mandl in gewohnter Qualität alles Wissenswerte zu Apples Bildverwaltungs- und Bearbeitungs-Software. Der Schwerpunkt liegt in der praktischen, unterhaltsamen Vermittlung von Wissen, damit der Leser seine Arbeitsschritte sofort umsetzen kann", teilte der Verlag mit. Das Buch ist ab sofort für 22 Euro im Handel erhältlich. Hinweis in eigener Sache: Wenn Sie dieses Buch erwerben möchten, dann benutzen Sie bitte den angegebenen Amazon.de-Partnerlink (die Lieferung ist kostenfrei). Amazon ist weltweit als schneller und zuverlässiger Buchhändler bekannt - und durch Ihren Kauf via Partnerlink unterstützen Sie gleichzeitig MacGadget. Herzlichen Dank! (sw)

(12:30 Uhr) Skype 1.5: Finale Version für Herbst erwartet. Am Dienstag brachte der Internet-Telefonie-Anbieter Skype einen stark verbesserten Mac-Client heraus. Skype 1.5 unterstützt Videokonferenzen, bietet eine komplett überarbeitete Benutzeroberfläche und zahlreiche weitere Neuerungen. Wie die Münchener Skype-Presseagentur auf Anfrage von MacGadget mitteilte, soll das finale Skype 1.5 im Herbst erscheinen - "wahrscheinlich September/Oktober". Auf absehbare Zeit wird die Mac-Version dem Windows-Client in puncto Funktionsumfang allerdings nicht ebenbürtig sein. Einen Gleichstand beider Versionen werde es nicht geben, allerdings sei man bemüht, die "Skype Experience" für Mac- und Windows-User gleichermaßen zu gestalten. Skype ist ein kostenfreier Internet-Telefonie-Service mit Voicemailbox, Instant Messaging, Verschlüsselungsfunktion und Unterstützung für Konferenzschaltungen. Außerdem lassen sich mit der auch für Linux und Windows erhältlichen Software kostenpflichtige Verbindungen ins Festnetz aufbauen. (sw)

(12:00 Uhr) Verlosung: Fünf Lizenzen von MindManager 6.0 Mac zu gewinnen. Gemeinsam mit dem Softwareentwickler Mindjet verlost MacGadget fünf Lizenzen von MindManager 6.0 Mac im Wert von je 199 Euro. MindManager ist eine Software zur Erfassung, Visualisierung, Strukturierung und zum Austausch von Informationen und Ideen. Die Verlosung läuft noch bis einschließlich 09. August. Weitere Informationen finden Sie in unserem Interview mit Rainer Obesser, Product Marketing Manager EMEA von Mindjet. Zum Interview... (sw)

(11:30 Uhr) GarageSale 2.4 mit verbesserter Oberfläche und Growl-Unterstützung. Die eBay-Software GarageSale steht seit heute in der Version 2.4 (8,9 MB, mehrsprachig, Universal Binary) zur Verfügung. "GarageSale 2.4 bietet eine verbesserte Benutzeroberfläche, kann Nachrichten an Käufer auch über das Nachrichtensystem von eBay oder Microsoft Entourage verschicken und unterstützt Growl, um bei neuen Geboten oder Artikelverkäufen Benachrichtigungsfenster einzublenden", teilte der Entwickler iwascoding mit. Daneben wurden Stabilitätsverbesserungen und einige Bug-Fixes vorgenommen. GarageSale 2.4 benötigt mindestens Mac OS X 10.3.9 und kostet 24,99 Euro. Das Update von GarageSale 1.x/2.x ist kostenlos. Die von eBay zertifizierte Software dient zum Erstellen von Auktionen. Zum Funktionsumfang zählen u. a. ein WYSIWYG-Editor für die Artikelbeschreibung, ein Scheduler, Unterstützung der XML-Programmierschnittstelle von eBay, Anbindung an den eBay-Produktkatalog sowie .Mac, Designvorlagen, ein Offline-Modus, ein FTP-Modul und Zugriff auf die iPhoto-Bibliothek. (sw)

(10:30 Uhr) Flip4Mac WMV 2.1 ist fertig. Telestream hat heute die finale Version von Flip4Mac WMV 2.1 veröffentlicht. Zu den Neuerungen gehören Anpassung an Intel-basierte Macs, verbesserter Export auf PowerPC-Macs, verbesserte Unterstützung für MMS-Server und Livestreams sowie einige Bug-Fixes. Flip4Mac WMV 2.1 (5,8 MB, englisch, Universal Binary) ergänzt Apples QuickTime-Software um Unterstützung für das Windows Media-Format. Mit der kostenlosen Basis-Ausführung des Plug-ins lassen sich Windows Media Audio- und Windows Media Video-Dateien im QuickTime Player und im Browser abspielen. Die erweiterten Varianten von Flip4Mac WMV bieten u. a. die Möglichkeit, Windows Media-Files in QuickTime-kompatiblen Anwendungen zu im- und zu exportieren. Sie kosten zwischen 29 und 179 Dollar. Das Update von Flip4Mac 2.0.x ist kostenfrei. (sw)

Donnerstag, 27. Juli 2006

Die Top-News des Tages

(13:30 Uhr) Intel liefert Core 2 Duo für Desktops aus (Update). Intel hat heute die sofortige Verfügbarkeit der neuen Core 2 Duo-Prozessoren für Desktop-Systeme (Codename "Conroe") bekannt gegeben. Der im 65 Nanometer-Verfahren gefertigte Chip verfügt über zwei oder vier MB L2-Cache, ist für einen Bustakt von 1066 MHz ausgelegt und anfangs in Taktraten von 1,86, 2,13, 2,40, 2,66 und 2,93 GHz erhältlich. "Die neuen Prozessoren sind 40 Prozent leistungsfähiger als Intels bester Prozessor der vorherigen Generation und verbrauchen in der Desktop-Version zudem 40 Prozent weniger Strom", verspricht Intel. Eine 3,2 GHz-Version soll im weiteren Jahresverlauf erscheinen. Der Zweikern-Prozessor enthält 271 Millionen Transistoren und ist 64 Bit-fähig, d. h. er unterstützt mehr als vier GB Arbeitsspeicher. Die für Notebooks ausgelegte Mobilvariante des Core 2 Duo ("Merom") soll Ende August zur Verfügung stehen. Sie arbeitet mit einem Bustakt von 667 MHz und soll in fünf Ausführungen (1,66 bis 2,33 GHz; zwei oder vier MB L2-Cache) zu haben sein. Der Core 2 Duo ist für künftige MacBook Pro- und iMac-Modelle sowie einen Power Mac-Nachfolger im Gespräch.

Die Core 2 Duo-Chips sind mit zahlreichen Technologien ausgerüstet. "Wide Dynamic Execution" erlaubt mehr Instruktionen pro Prozessortakt durch breitere Ausführungseinheiten, die bis zu vier Instruktionen gleichzeitig laden, verwalten und ausführen können. "Smart Memory Access" erhöht die System-Performance durch eine optimierte Ausnutzung der verfügbaren Bandbreiten zum Speicher und durch Verstecken der Latenzen beim Speicherzugriff. Beim "Advanced Smart Cache" wird der gesamte L2-Cache gemeinsam von den Rechenkernen genutzt und jeder Kern bekommt die eben benötigte Menge an Cache zugewiesen. Eine aufwendige Synchronisation der Caches über den Front-Side-Bus des Prozessors entfällt. "Advanced Digital Media Boost" soll die Ausführungsgeschwindigkeit häufig genutzter Befehle verdoppeln, wovon insbesondere Multimedia- und Grafikanwendungen profitieren. Die Technologien "Dynamic Power Coordination", "Dynmic Bus Parking" und "Enhanced Intel Deep Sleep mit Dynamic Cache Sizing" sollen in der Mobilversion des Core 2 Duo für einen niedrigeren Stromverbrauch sorgen. +++ Nachtrag: Wie Intel auf Anfrage von MacGadget mitteilte, bietet der Core 2 Duo gegenüber dem in aktuellen Intel-Macs verbauten Core Duo einen Performancezuwachs von mehr als 20 Prozent. (sw) - Meldung kommentieren -

(12:00 Uhr) Apple erweitert eMac-Reparaturprogramm. Apple hat das Mitte Juni angelaufene eMac-Reparaturprogramm ausgeweitet. Bei eMacs, die zwischen April 2004 und Juni 2005 gebaut wurden (1,0 oder 1,25 GHz), kann es laut Apple zu Problemen bei der Bildschirmdarstellung (kein oder verzerrtes Monitorbild) oder der Stromversorgung (Computer startet nicht) kommen. Das erweiterte Reparaturprogramm deckt neben den Seriennummern G8412xxxxxx bis G8520xxxxxx und YM412xxxxxx bis YM520xxxxxx nun auch Modelle im Seriennummernbereich VM414xxxxxx bis VM518xxxxxx ab. Bei diesen Geräten repariert Apple die genannten Defekte kostenlos, auch bei abgelaufener Garantie. Ob ein eMac von den Defekten betroffen ist, muss durch einen Apple Authorized Service Provider (AASP) oder einen Apple Retail Store geprüft werden. Die Kosten für den Transport des eMac zum Händler trägt der Kunde. Das Reparaturprogramm läuft drei Jahre und gilt weltweit. (sw) - Meldung kommentieren -

(10:00 Uhr) Umfrage: Wo kaufen Sie Macs bevorzugt ein? Wer sich einen Mac zulegen will, dem stehen viele Möglichkeiten offen. Neben den Fachhändlern, die auf umfassende Beratung sowie Service nach dem Kauf eine hohe Priorität legen, buhlen vor Ort auch die vielen Niederlassungen von Retailketten wie Gravis, Media Markt oder Saturn um Kunden. Und schließlich gibt es eine kaum zu überblickende Schar an Mailorder-Unternehmen, die per Internet und Katalog Mac-Produkte anbieten, oftmals günstiger sind, dafür aber bei Service und Support kaum punkten können. Wie ist Ihre Präferenz? Beteiligen Sie sich an unserer Umfrage "Wo kaufen Sie Macs bevorzugt ein? "(sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 27. Juli 2006

(21:30 Uhr) Kurzmeldungen: Wireless Mighty Mouse zerlegt, neue TV-Shows im iTMS. Die Version 5.0.2 des FTP-Servers Rumpus bietet diverse Detailverbesserungen und Bug-Fixes. +++ Ein Online-Magazin hat die neue Wireless Mighty Mouse zerlegt - die neue Bluetooth-basierte Multifunktionsmaus von Apple ist seit dieser Woche erhältlich. +++ Neue TV-Shows im iTunes Music Store - ab sofort sind auch Serien von E! Entertainment Television, darunter "The Girls Next Door", "The Soup" und "Dr. 90210" im US-iTMS, zu haben. +++ Die Web-Suite SeaMonkey liegt seit heute in der Version 1.0.3 vor, die Sicherheitslücken und Fehler behebt. SeaMonkey besteht aus Browser, E-Mail- und UseNet-Client, IRC-Client und Web-Editor. +++ Der PC Magazine-Kolumnist Mike Kobrin hat Microsofts Einstieg in den Markt für Audioplayer analysiert - die Chancen Microsofts auf einen annehmbaren Marktanteil beurteilt er "vorsichtig optimistisch". (sw)

(20:30 Uhr) Apple: "Der iPod hält vier Jahre". Der iPod wurde nach Angaben Apples für eine Betriebsdauer von mindestens vier Jahren konzipiert. Zudem sei die Zahl der iPod-Defekte im Vergleich zu anderen Produkten aus dem Bereich Consumer-Elektronik gering. Dies erklärte die Apple-Sprecherin Natalie Kerris gegenüber der Zeitung Chicago Tribune. Die Ausfallrate betrage weniger als fünf Prozent, so Kerris. Eine kürzlich von Macintouch durchgeführte Umfrage, an der sich mehr als 4000 Personen beteiligten, ermittelte jedoch eine viel höhere Ausfallrate (13,7 Prozent), die hauptsächlich auf defekte Akkus oder Festplatten zurückzuführen waren. (sw)

(15:30 Uhr) MacBook-Verfärbungen: Apple startet Austauschprogramm. Apple hat nun auch offiziell ein Austauschprogramm für verfärbte MacBooks gestartet. "Bei einigen weißen MacBooks (13 Zoll) können nach einiger Zeit Verfärbungen am Gehäuseoberteil auftreten. Falls diese Verfärbungen bei einem MacBook eines Ihrer Kunden auftreten und dieses MacBook bestimmte Voraussetzungen erfüllt, tauscht Apple die betroffenen Teile kostenlos im Rahmen der Garantie", heißt es in einer internen Mitteilung an Apple-Händler. Das weltweite Austauschprogramm gilt für MacBooks mit den Seriennummern 4H617XXXXXXXX bis 4H627XXXXXXXX. MacBooks jüngeren Herstellungsdatums weisen das Problem nicht mehr auf. Apple hat mit dem Austausch der Gehäuseoberteile bereits vor einigen Wochen begonnen und informierte in einem Support-Dokument über die Verfärbungen. Betroffene Kunden sollen sich direkt an Apple oder ihren Händler wenden. (sw)

(14:30 Uhr) Schweiz: Vorerst keine Urheberrechtsabgabe auf iPods. Die in der Schweiz geplante Urheberrechtsabgabe auf Audioplayer tritt vorerst nicht in Kraft. Dies hat das Schweizer Bundesgericht entschieden. Vier Konsumentenorganisationen hatten kürzlich eine Beschwerde gegen die geplanten Gebühren beim Bundesgericht eingereicht. Die Richter haben diesen Beschwerden nun eine aufschiebende Wirkung zuerkannt, meldet der Tages-Anzeiger. Zuvor hatte auch der Verband swico Beschwerde erhoben. Ursprünglich sollte die Urheberrechtsabgabe am 01. März eingeführt werden. Die Gebühren sind gestaffelt und richten sich nach der Speicherkapazität. So soll sich etwa der iPod nano mit vier GB um rund 19 Franken verteuern. Eine ähnliche Regelung besteht bereits seit 1993 für analoge Tonträger und seit 2002 für CD- und DVD-Rohlinge bzw. -Medien. (sw)

(13:00 Uhr) Statistik-Software SPSS: Neue Version für Mac OS X. SPSS hat seine gleichnamige Statistik-Software in einer neuen Version für den Mac auf den Markt gebracht. Der Entwickler verspricht ein verbessertes Datenmanagement und erweiterte grafische Darstellungsmöglichkeiten. "SPSS 13.0 bietet Macintosh-Usern erstmals das Zusatzmodul SPSS Classification Trees. Dieses Tool erzeugt Klassifizierungs- und Entscheidungsbäume, die den Anwendern innerhalb der SPSS-Umgebung dabei helfen, Segmente in Daten zu entdecken oder Beziehungen zwischen Gruppen zu erkennen", so SPSS. Zu den weiteren Neuerungen in SPSS 13.0 zählen das Aufspüren doppelter Einträge, Export in das Format der aktuellen Excel-Version, zusätzliche Chart-Typen und Darstellungsmöglichkeiten, das Zusatzmodul SPSS Complex Samples (für komplexe Stichproben), ein Wizard zur einfachen Handhabung von Zeit- und Datumsvariablen und das Zusatzmodul SPSS Advanced Models, das noch genauere Vorhersagen ermöglicht, um Mittelwerte, Abweichungen und kumulative Varianzen zu ermitteln. SPSS 13.0 ist zum Preis von 1589 Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer) erhältlich und setzt mindestens einen mit 667 MHz getakteten G4-Prozessor, 256 MB RAM und Mac OS X 10.3.9 mit Java 1.4.2 voraus. Auf Intel-Macs lässt sich SPSS 13.0 nicht einsetzen. Wann eine Universal Binary-Ausführung zur Verfügung stehen wird, ist noch nicht bekannt. (sw)

(12:30 Uhr) PowerMail bald als Universal Binary. CTM Development hat eine neue Version des E-Mail-Clients PowerMail angekündigt. Sie soll native auf Intel-Macs laufen und voraussichtlich im August als Betaversion erscheinen, teilte der Entwickler auf Anfrage von MacGadget mit. Angaben zu weiteren Verbesserungen machte CTM Development nicht. Die aktuelle Version 5.2.3 von PowerMail wurde Anfang des Jahres vorgestellt. PowerMail kann mehrere E-Mail-Accounts verwalten und bietet u. a. Unterstützung für die Protokolle POP3, APOP, IMAP4, SMTP (inklusive Authentifizierung), SSL und StartLS, Spam-Filter, Import von Apple Mail, eine schnelle Suchfunktion, Textbausteine, zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten sowie enge Integration mit dem Spamschutz SpamSieve. (sw)

(11:30 Uhr) Adobe: Director wird an Intel-Macs angepasst. Adobe hat eine neue Mac-Version der Authoringlösung Director angekündigt. "Director ist nicht tot. [...] Director ist ein führendes Produkt mit einer loyalen und großen Userbasis. Adobe wird weiter in Director investieren und neue Versionen entwickeln", erklärte Tom Higgins, Product Manager for Director und Shockwave, gegenüber dem Magazin Digital Producer. Die Anwendung soll an Intel-basierte Macs angepasst und mit zahlreichen Verbesserungen ausgerüstet werden. Die Markteinführung der neuen Version sei für das erste Halbjahr 2007 geplant, so Higgins. Das aktuelle Director MX 2004 wurde Anfang 2004 von Macromedia auf den Markt gebracht. Nach der Übernahme von Macromedia durch Adobe kam unter Director-Anwendern eine Diskussion über die Zukunft des Produkts auf. Mit Director lassen sich Inhalte und Anwendungen für CDs und DVDs, Kiosksysteme und Web erstellen. (sw)

(11:00 Uhr) Projektmanagement mit OmniPlan. Omni Group hat eine erste Betaversion (7,3 MB, englisch, Universal Binary) der neuen Projektmanagementsoftware OmniPlan veröffentlicht. Das Programm soll über eine intuitive Benutzeroberfläche verfügen, die nur eine geringe Einarbeitung erfordert. Jedem Projekt lassen sich Aufgaben, Ressourcen (Mitarbeiter, Materialien und Ausstattung) und ein Zeitplan zuweisen, wichtige Ereignisse im Projektverlauf können zudem hervorgehoben werden. OmniPlan soll sich nach Herstellerangaben durch ein umfassendes Ressourcenmanagement auszeichnen, mit dem sich Schwachstellen innerhalb eines Projektes aufspüren und Kosten überwachen lassen. Zum weiteren Funktionsumfang zählen eine Zeitleiste (Gantt-Chart), Im- und Export in verschiedenen Formaten (darunter Microsoft Project und XML) und die Erzeugung von HTML-Reports. OmniPlan benötigt mindestens Mac OS X 10.4.6. Nach Fertigstellung soll das Produkt zum Preis von 149,95 Dollar angeboten werden. (sw)

(10:30 Uhr) Firefox 1.5.0.5 behebt Sicherheitslücken, verbessert Stabilität (Update). Der Open Source-Browser Firefox liegt ab sofort in der Version 1.5.0.5 (16,1 MB, deutsch) vor. Wie die Mozilla Corporation bekannt gab, soll Firefox 1.5.0.5 die Stabilität verbessern und diverse Sicherheitsprobleme beseitigen, u. a. im Zusammenhang mit JavaScript und DOM. Firefox 1.5.0.5 setzt Mac OS X 10.2 oder neuer voraus und läuft native auf PowerPC- und Intel-Macs. Seit Mitte Juli befindet sich Firefox 2.0 im Betatest. Die Fertigstellung der Software wird für den Spätsommer erwartet. +++ Nachtrag: Auch der E-Mail-Client Thunderbird ist jetzt in der Version 1.5.0.5 erhältlich. Diese bietet Sicherheits- und Stabilitätsverbesserungen. (sw)

Mittwoch, 26. Juli 2006

Die Top-News des Tages

(11:30 Uhr) Spekulationen um Wechsel Apples zu Nvidia. Die Übernahme ATIs durch AMD wird nach Ansicht von Experten Auswirkungen auf den Mac-Markt haben. In den vergangenen Jahren verbaute Apple in fast allen Macs serienmäßig Grafikprozessoren von ATI - auf aktuelle Modelle bezogen trifft dies auf MacBook Pro und iMac Core Duo zu. Lediglich im Power Mac G5 kommt Nvidia-Grafikhardware zum Einsatz. Apples enge Bindung an Intel dürfte die Verwendung von ATI-Produkten in künftigen Macs ausschließen. Intel hat bereits das Ende der Zusammenarbeit mit ATI erklärt, zudem werden künftige ATI-Grafikchips stark für AMD-Prozessoren optimiert sein. Der Kolumnist Jason D. O'Grady geht davon aus, dass Apple bereits 2007 den Wechsel hin zu Nvidia vollziehen wird. O'Grady hofft, dass dann das aus der Windows-Welt bekannte Feature SLI (Scalable Link Interface) auch für den Mac zur Verfügung stehen wird. SLI schaltet mehrere Nvidia-Grafikkarten zusammen und erhöht dadurch die Grafikleistung eines Systems. Folgendes Szenario erscheint ab 2007 wahrscheinlich: In den Einsteigersystemen Mac mini, MacBook und Edu-iMac setzt Apple vermutlich weiter auf Intel-Grafikprozessoren (wobei Intel bereits an leistungsstärkeren Versionen arbeitet), in MacBook Pro, dem Power Mac-Nachfolger und iMac dürften Nvidia-Chips verbaut werden. (sw) - Meldung kommentieren -

(00:01 Uhr) Mindjet verspricht zusätzliche Funktionen für MindManager Mac. Im Juni brachte Mindjet die im Windows-Markt weit verbreitete Business-Software MindManager 6.0 - zur Erfassung, Visualisierung und Strukturierung von Informationen und Ideen - in einer Mac-Version in den Handel. Wie Rainer Obesser, Product Marketing Manager EMEA von Mindjet, in einem Interview mit MacGadget erklärte, sei das Feedback auf das Produkt bislang weltweit positiv gewesen. "Konkret erhalten wir Lob dafür, dass MindManager 6.0 Mac hervorragend an das Look & Feel von Apple angepasst ist, für die intuitive Bedienbarkeit und dass die Software die Arbeit am Mac noch produktiver macht", sagte Obesser. Obesser äußerte sich außerdem zu den weiteren Plänen für die Mac-Version. Demnach soll bis zum Jahresende ein kostenfreies Service-Update erscheinen, das auch die Funktionalität erweitert. Langfristig sollen sich Mac- und Windows-Version immer stärker annähren. Lesen Sie das vollständige Interview... (inkl. Verlosung von fünf Lizenzen von MindManager 6.0 Mac). (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 26. Juli 2006

(17:30 Uhr) Kurzmeldungen: Open Source-Software für Mac OS X, iTMS-Promotion. WWDC-Ratespiel - der ArsTechnica-Redakteur John Siracusa bietet ein WWDC-Bingo an. Apples Entwicklerkonferenz beginnt am 07. August, Experten rechnen mit umfassenden Produktankündigungen. +++ MacDevCenter gibt einen Überblick über Open Source-Software für Mac OS X. +++ Der Apple Retail Store in Montréal soll am 10. September öffnen. +++ VirusScan 8.5 läuft native auf Intel-basierten Macs - das neueste Release der Anti-Viren-Lösung von McAfee befindet sich derzeit im Betatest und enthält nach Herstellerangaben auch die neueste Anti-Viren-Engine. +++ Metallica im iTunes Music Store - die Musik der bekannten Metal- und Hard Rock-Band ist derzeit aber nur im kanadischen und US-iTMS zu haben. +++ Apple und Facebook verschenken 250 Millionen Songs - in den nächsten zehn Wochen sollen in den USA wöchentlich eine Millionen Sampler, die aus je 25 ausgewählten Songs bestehen, im Rahmen einer iTunes Music Store-Promotion vergeben werden. (sw)

(17:00 Uhr) EyeTV 2.3 mit Vollbild-Menü. Elgato hat die EyeTV-Software heute in der Version 2.3 vorgestellt. Die wichtigste Neuerung ist ein Vollbild-Menü mit Front Row-Anbindung. "Das Vollbild-Menü erlaubt Ihnen, vom Sofa aus auf dem Mac fernzusehen, Aufnahmen zu erstellen und über Front Row auf Ihre Medienbibliothek zuzugreifen. Wenn Front Row installiert ist, blendet das Vollbild-Menü in seiner obersten Ebene einen entsprechenden Eintrag ein, über den Sie Front Row starten bzw. in den Vordergrund holen können. Das Vollbild-Menü arbeitet jedoch auch ohne Front Row ohne Einschränkungen", so Elgato. Die Steuerung des Vollbild-Menüs erfolgt mit der Apple Remote-Fernbedienung, der Tastatur oder einer EyeTV-Fernbedienung. Auch der elektronische Programmführer lässt sich im Vollbild darstellen. Neu in EyeTV 2.3 sind darüber hinaus ein beschleunigter Export, der Export im Windows Media-Format (ein entsprechendes Plug-in für QuickTime vorausgesetzt) und einige Bug-Fixes. EyeTV 2.3 benötigt mindestens einen mit 500 MHz getakteten G4-Prozessor, 256 MB RAM sowie Mac OS X 10.4.3 und ist mit allen TV-Tunern von Elgato sowie Plextor ConvertX PVR, Plextor PX-TV402U, TerraTec Cinergy T2, Cinergy T USB XS und Cinergy Hybrid T USB XS und Miglia EvolutionTV kompatibel. Eine Einzelplatzlizenz kostet 79 Euro. Das Update (23 MB, mehrsprachig, Universal Binary) von der Version 2.x ist gratis. (sw)

(15:30 Uhr) Apples Betriebssystemgeschichte: Ein Überblick. Auf 30 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Betriebssystemen kann Apple zurückblicken. Mit Mac OS und Mac OS X setzte und setzt das 1976 gegründete Unternehmen Maßstäbe, doch auch Betriebssysteme wie Newton OS, Apple Basic und Apple DOS (für Apple I und Apple II), Lisa OS oder A/UX entsprangen den Entwicklungslaboren des IT-Pioniers. Einen umfassenden Überblick über die Geschichte der Betriebssystementwicklung bei Apple gibt das vom Buchautor Amit Singh verfasste PDF-Dokument "A Technical History of Apple's Operating Systems". Singh beschreibt die Änderungen von Mac OS 1.0 bis 9.2.2 und von Mac OS X DP1 bis Mac OS X 10.4 und geht auch auf weitgehend unbekannte bzw. nie veröffentlichte Projekte wie Mklinux, GS/OS, Copland, Gershwin oder Star Trek ein. Das PDF umfasst 146 Seiten, liegt in englischer Sprache vor und ist kostenlos. (sw)

(14:30 Uhr) Bug-Fix-Update für QuarkXPress 6.5. Quark hat ein kostenfreies Update (20,7 MB, mehrsprachig) für die DTP-Software XPress 6.5 veröffentlicht. Die Version 6.5.2 soll eine Reihe von Fehlern beseitigen, u. a. im Zusammenhang mit XTensions, TIFF-Grafiken und dem Öffnen von Bibliotheken. Das Update steht für Mac OS X und Windows zum Download bereit. Einige noch bestehende Probleme in XPress 6.5.2 sollen demnächst behoben werden, so Quark. Im August will das Unternehmen eine Universal Binary-Ausführung des neuen XPress 7.0 auf den Markt bringen. (sw)

(12:30 Uhr) Wacom: Graphire4 jetzt mit Photoshop Elements 4.0. Wacom liefert die beiden Stifttabletts Graphire4 Studio und Graphire4 Studio XL ab sofort mit der aktuellen Version 4.0 der Adobe-Bildbearbeitungssoftware Photoshop Elements aus. Zuvor gehörte Photoshop Elements 3.0 zum Lieferumfang. Graphire4 wurde laut Wacom für die schnelle Bearbeitung von Digitalfotos optimiert. Zudem ermöglicht ein transparenter Rahmen im Tablett das Nachzeichnen von Fotos und Bildern. Die USB-Stifttabletts arbeiten mit einer optischen Auflösung von 2000 dpi, der mitgelieferte Stift verfügt über 512 unterschiedliche Druckstufen. Das Graphire4 Studio (Format: A6) ist zum empfohlenen Verkaufspreis von 149,90, das Graphire4 Studio XL (Format: A5) für 249,90 Euro zu haben. Beide benötigen mindestens Mac OS X 10.2.8 bzw. Windows 98 SE. (sw)

(12:00 Uhr) OpenDarwin.org gibt auf. Die vor vier Jahren gegründete Entwicklungsplattform OpenDarwin.org stellt den Betrieb ein. OpenDarwin.org hatte das Ziel, den Open Source-Unterbau von Mac OS X, Darwin, weiterzuentwickeln und Bug-Fixes und zusätzliche Features bereitzustellen, die dann auch von Apple übernommen werden konnten. "OpenDarwin hat es in seiner vierjährigen Existenz nicht geschafft, diese Ziele zu erreichen und entfernt sich immer weiter davon, je mehr Zeit vergeht", ist auf der Web-Site zu lesen. In den vergangenen Jahren habe sich OpenDarwin.org zu einem reinen Hosting-Service für freie Mac OS X-Software entwickelt, was der eigentlichen Zielsetzung widerspreche. Als weitere Gründe für das Scheitern des Projekts nennen die Initiatoren u. a. das mangelnde Interesse seitens der Entwickler, den mangelnden Informationsaustausch mit Apple und die schlechte Verfügbarkeit von Quellcodes. (sw)

(02:30 Uhr) MacBook Pro-Pfeifton: Betroffene User sollen Apple kontaktieren. Apple hat erstmals öffentlich die Existenz eines hochfrequenten Pfeiftons bei bestimmten MacBook Pro-Modellen eingeräumt. "Falls Ihr 15 Zoll-MacBook Pro einen hohen, summenden Ton abgibt, setzen Sie sich bitte mit AppleCare in Verbindung", teilte der Mac-Hersteller in einem Knowledge Base-Artikel mit. Weitergehende Aussagen machte Apple nicht. Wegen des Nebengeräuschs war Apple in den letzten Monaten zum Teil heftiger Kritik ausgesetzt. Allerdings tritt der Pfeifton nicht bei allen Geräten auf. Seit Anfang Juli tauscht Apple bei MacBook Pro-Reparaturen die Hauptplatine durch eine neue Version aus. Userberichten zufolge tritt beim neuen Motherboard der Pfeifton nicht auf. (sw)

(02:00 Uhr) Portfolio an Intel-Macs angepasst. Nach der Font-Management-Software Suitcase Fusion hat Extensis auch die Digital Asset Management-Lösung Portfolio an die neuen Macs mit Intel-Prozessor angepasst. Portfolio 8.1, Portfolio Server 8.1 und Portfolio NetPublish 8.1 liegen als Universal Binary vor - die Updates (mehrsprachig) von der Version 8.0 sind kostenfrei. Portfolio 8.0 ist seit Dezember 2005 auf dem Markt. Die Portfolio 8.1-Produktpalette setzt mindestens Mac OS X 10.4.4 voraus. Extensis hatte Anfang Juli die Version 12.1 von Suitcase Fusion vorgestellt, die native auf Intel-Macs läuft. (sw)

(01:30 Uhr) Cheetah3D mit verbesserter Animationsfunktion. Cheetah3D, eine Software zum Konstruieren, Rendern und Animieren von 3D-Objekten und -Szenen, ist seit heute in der Version 3.4 (19,9 MB, englisch, Universal Binary) erhältlich. Neu ist die Möglichkeit, Objekte entlang vorgegebener Pfade zu animieren. Flüge durch virtuelle Welten oder Szenen mit fahrenden Autos sollen sich dadurch sehr einfach erzeugen lassen, teilte der Cheetah3D-Entwickler Martin Wengenmayer mit. Cheetah3D 3.4 verbessert außerdem das Drag & Drop, beschleunigt die OpenGL-Vorschau und erlaubt das Sperren der Parameterwerte von Objekten, Tags und Materialen - letzteres soll unbeabsichtigte Änderungen verhindern. Cheetah3D 3.4 kostet 99 Dollar, das Update von der Version 3.x ist gratis (von Version 1.x/2.x: 49 Dollar). Die Anwendung benötigt Mac OS X 10.4 oder neuer. (sw)

(01:00 Uhr) Merlin 2.0: Entwicklung schreitet voran. ProjectWizards hat die in der Entwicklung befindliche Projektmanagement-Software Merlin 2.0 um weitere Funktionen ergänzt, die nach Herstellerangaben bei vielen Usern auf der Wunschliste standen. "Herausragend ist hierbei der Auslastungsabgleich ('Resource Leveling' im Fachjargon). Dieser behebt personelle Engpässe in Projekten, indem er die Zuweisungen von Ressourcen intelligent über den Projektzeitraum verteilt und dabei Überlastungen auflöst", so ProjectWizards. Die aktuelle Beta 4 (18,8 MB, mehrsprachig, Universal Binary) von Merlin 2.0 soll darüber hinaus die Unterstützung für Mehrmonitorsysteme und die Oberfläche verbessern, neu ist die Möglichkeit, eigene Datenfelder anzulegen. Das ab Mac OS X 10.4.5 lauffähige Merlin 2.0 wurde von Grund auf neu programmiert und verfügt über ein überarbeitetes Design und zahlreiche Neuerungen, wie eine erweiterte Zeitberechnung, Gantt-Charts, Entourage- und iCal-Anbindung sowie verbesserter Im- und Export. Ein Erscheinungstermin für die Finalversion steht noch nicht fest. (sw)

Dienstag, 25. Juli 2006

Die Top-News des Tages

(18:00 Uhr) Wirtschaftswoche: Apple vor Einführung von Film-Downloads. Nach dem Gerüchteportal Think Secret hat nun auch die Wirtschaftswoche über die angeblich kurz bevorstehende Ankündigung eines "iTunes Movie Store" berichtet. Think Secret hatte vor einer Woche unter Berufung auf Apple-nahe Quellen gemeldet, dass der Mac- und iPod-Hersteller zur World Wide Developer Conference (WWDC) im August einen Mietservice für Kinofilme vorstellen wolle. Dieser Bericht hatte im Markt für viel Aufsehen gesorgt. Die Wirtschaftswoche legt nach: "Nach Informationen der WirtschaftsWoche aus dem Unternehmen im Silicon Valley wird Apple-Chef Steve Jobs das neue Angebot am 7. August in San Francisco auf der Entwicklerkonferenz seines Unternehmens offiziell bekannt geben. Der Preis für das Herunterladen eines Films soll unter fünf US-Dollar liegen, steigt aber mit der Filmqualität und den jeweiligen Nutzungsrechten", berichtet das Blatt. Filme, die auf DVD gebrannt werden können, sollen teurer sein. Think Secret hatte hingegen gemeldet, dass lediglich ein Mietmodell vorgesehen sei. Über den Vertrieb von Filmen durch Apple wird bereits seit vielen Monaten spekuliert. (sw) - Meldung kommentieren -

(15:00 Uhr) Drahtlose Mighty Mouse ab sofort im Handel. Vor wenigen Stunden sind die ersten Informationen über eine Bluetooth-basierte Mighty Mouse im Web aufgetaucht, nun kündigte Apple das Produkt an. "Die neue drahtlose Mighty Mouse verfügt über eine zuverlässige und sichere Anbindung an Macs sowie über einen neuen Lasersensor, der über 20 Mal präziser arbeitet als bei herkömmlichen Mäusen mit optischer Abtastung und auf noch mehr Oberflächen funktioniert", ist der Apple-Pressemitteilung zu entnehmen. Die Wireless Mighty Mouse basiert auf dem Bluetooth 2.0-Standard und bietet wie der USB-Vorgänger vier programmierbare Tasten und einen Scroll Ball, über den in jede Richtung gescrollt werden kann. Sie ist sowohl für Links- als auch für Rechtshänder geeignet. Die Stromversorgung übernehmen ein oder zwei AA-Batterien. Das integrierte Power Management schaltet laut Apple bei Inaktivität automatisch in einen Energiesparmodus um, außerdem lässt sich die Maus bei längerem Nichtgebrauch ausschalten. Die drahtlose Mighty Mouse ist ab sofort zum Preis von 69 Euro zu haben (zwei AA-Batterien inklusive) und benötigt einen Mac mit Bluetooth-Unterstützung und Mac OS X 10.4.6 oder neuer (zur Konfiguration der Tasten). Die USB-Mighty Mouse (optischer Sensor) wird weiterhin für 49 Euro angeboten, Apples Wireless-Tastatur gibt es für 59 Euro. (sw) - Meldung kommentieren -

(04:00 Uhr) Neue Mighty Mouse mit Bluetooth und Lasertechnologie. Apple bereitet die Einführung einer verbesserten Mighty Mouse vor. Dies ist einem Antrag, den das Unternehmen bei der Federal Communications Commission (FCC) eingereicht hat, zu entnehmen. Demnach soll die neue Mighty Mouse, die unter dem Codenamen "M6" läuft, über die Funkschnittstelle Bluetooth und Lasertechnologie verfügen. Das aktuelle Modell der Multifunktionsmaus wird per USB-Kabel mit dem Computer verbunden und tastet die Oberfläche mit einem optischen Sensor ab. Die Lasertechnologie arbeitet nicht nur genauer (besonders auf unstrukturierten Oberflächen), sie verbraucht auch weniger Energie als ein optischer Sensor. Die Bluetooth-basierte Mighty Mouse ist in puncto Abmessungen und Funktionsumfang laut von Apple eingereichten Fotos und dem PDF-Handbuch identisch mit der aktuellen Ausführung. So stehen vier programmierbare Buttons und der Scroll Ball, der das horizontale, vertikale und diagonale Scrollen erlaubt, zur Verfügung. Zum Betrieb werden mindestens Mac OS X 10.4.6 und zwei AA-Batterien, die im Lieferumfang enthalten sein sollen, benötigt. Über den Zeitpunkt der Markteinführung kann derzeit nur spekuliert werden. Ein Faktor ist die Freigabe durch die FCC. Die US-Behörde ist für die Zulassung von Kommunikationsgeräten, die auf Funk-Basis arbeiten, zuständig und prüft Hardware aller Art auf die Verträglichkeit mit verschiedenen Normen. Die Mighty Mouse wurde von Apple am 02.08.2005 vorgestellt und gehört zum Lieferumfang von iMac und Power Mac. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 25. Juli 2006

(21:30 Uhr) Kurzmeldungen: iTunes Music Store erweitert, Software mit .Mac-Anbindung. Der Entwickler Intex hat zahlreiche Video-Tutorials für seine Anwendungen veröffentlicht. +++ Mehr Videos im iTunes Music Store - Apple bietet nun auch die Serien Friends, Aquaman, Miami Vice, Babylon 5, The Jetsons und The Flintstones im US-iTunes Music Store an. +++ Neue Preview von Adium X 1.0 - die Version 1.0b7 verbessert die Stabilität und beseitigt Fehler. +++ Synaptics könnte bald wieder Click Wheels an Apple liefern, meint der Analyst Robert Stone. Ein externer Zulieferer würde dem iPod-Hersteller mehr Sicherheit geben. Apple hatte die Fertigung der Click Wheels bereits 2005 in Eigenregie übernommen, wegen großer Nachfrage nach dem 5G iPod jedoch erneut Aufträge an Synaptics vergeben. +++ Ein Apple-Verzeichnis beschreibt Programme mit .Mac-Anbindung. +++ Macworld hat das Role Playing Strategy Game Legion Arena getestet - es erhielt vier von maximal fünf Punkten. (sw)

(17:00 Uhr) Skype 1.5 unterstützt Videokonferenzen. Mit vielen Verbesserungen wartet die neueste Version des Mac-Clients von Skype auf. So sind mit Skype 1.5, das sich seit heute im Betatest (22,5 MB, mehrsprachig, Universal Binary) befindet, nun auch Videokonferenzen mit anderen Skype-Usern möglich. Neben Apples iSight werden zahlreiche weitere Webcams unterstützt, Voraussetzung ist die Installation der kostenlosen Treibersammlung macam. Neu in Skype 1.5 sind darüber hinaus eine komplett überarbeitete Benutzeroberfläche, der Import aus Mac OS X-Adressbuch und Entourage, eine Schnellsuche für Kontakte, aktualisierte Übersetzungen, eine sortierbare Anruf-Historie, einfacher Aufbau einer Konferenzschaltung per Drag & Drop, verbesserte SkypeOut-Unterstützung und diverse Bug-Fixes. Das ab Mac OS X 10.3.9 lauffähige Skype ist ein kostenfreier Internet-Telefonie-Service mit Voicemailbox, Instant Messaging, Verschlüsselungsfunktion und Unterstützung für Konferenzschaltungen. Außerdem lassen sich mit der auch für Linux und Windows erhältlichen Software kostenpflichtige Verbindungen ins Festnetz aufbauen. (sw)

(16:00 Uhr) Now Up-to-Date & Contact als Universal Binary erschienen. Now Software hat für die Termin- und Kontaktmanagementsoftware Now Up-to-Date & Contact 5.x ein weiteres kostenfreies Update (17,5 MB, englisch) ins Netz gestellt. Neu in der Version 5.3 sind Anpassung an Intel-basierte Macs, Unterstützung für lange Dateinamen für Attachements bei Kontakten sowie zahlreiche Fehlerkorrekturen. Now Up-to-Date & Contact 5.3 benötigt mindestens Mac OS X 10.3.9 und ist zum Preis von 119,95 (Download) bzw. 129,95 Dollar (CD) erhältlich. Die Anwendung ist Multi-User-fähig, unterstützt zahlreiche Betriebssystemtechnologien und bietet Funktionen für Web-Publishing und Synchronisierung mit Handhelds. (sw)

(14:30 Uhr) Toast Titanium jetzt mit Unterstützung für Blu-ray Disc. Roxio hat heute eine neue Version der CD- und DVD-Brennsoftware Toast Titanium angekündigt. Diese wurde um Unterstützung für das neue Format Blu-ray Disc (BD) ergänzt. BD stellt bis zu 50 GB Speicherkapazität auf den Medien BD-R (einfach beschreibbar) und BD-RE (wieder beschreibbar) zur Verfügung. Toast Titanium mit BD-Support ist derzeit exklusiv für Hersteller, die BD-Laufwerke auf den Markt bringen, verfügbar. Mit den ersten Geräten wird noch in diesem Quartal gerechnet. BD wird von namhaften Unternehmen wie Apple, Dell, Hitachi, HP, LG, Matsushita, Pioneer, Philips, Samsung Sharp, Sony und Thomson unterstützt und konkurriert mit HD-DVD um den Nachfolgestandard für die DVD. Erst Ende Juni gab Roxio die Verfügbarkeit von Toast Titanium 7.1 bekannt, das native auf Intel-Macs läuft und zahlreiche Bugs beseitigt. Die neue Toast-Version wartet mit einer weiteren Neuerung auf: Toast Dynamic Writing (für Blu-ray Disc). "Damit ist es den Anwendern erstmalig möglich, Files durch einfaches Drag und Drop auf die Disc zu bringen - genau so elegant wie Files verschoben oder auf eine externe Festplatte kopiert werden", so Roxio. (sw)

(13:00 Uhr) Democracy Player bringt 500 Video-Kanäle auf den Mac. Der Democracy Player ermöglicht den einfachen Zugriff auf kostenlose Video- und Audio-Kanäle im Internet. Die Open Source-Software enthält mehr als 500 Kanäle zu den unterschiedlichsten Themen wie Comedy, Sport, Musik, News, Gesundheit, Wissenschaft, Familie, Ernährung oder Politik. Das Herzstück des Democracy Player ist die Channel Guide. Kanäle lassen sich dort per Mausklick abonnieren, weitere können manuell hinzugefügt werden. Praktisch: Geladene Videos können nach einer festgelegten Zeitspanne automatisch gelöscht werden, was Kapazitätsproblemen auf der Festplatte automatisch vorbeugt - alternativ lässt sich die automatische Lösung per Mausklick für einzelne Filme deaktivieren. Zum weiteren Funktionsumfang zählen ein integrierter Player, ein Vollbildmodus, eine Suchfunktion und das Filtern von Kanälen nach Sprache. Der Democracy Player liegt derzeit in der Version 0.8.5 vor und läuft native auf PowerPC- und Intel-Macs. Benötigt werden Mac OS X 10.3 oder neuer und QuickTime 7.0. (sw)

(12:30 Uhr) Adobe lädt zur Summer School 2006. Adobe führt im August eine Roadshow mit Workshops zu seinen Web- und Video-Lösungen durch. "Die Workshops am Vormittag behandeln aktuelle Themen rund um die Web-Entwicklung und -programmierung. Von 9.30 Uhr bis 13.00 Uhr erfahren Web-Profis von Greg Rewis, Adobe Evangelist für Web Tools, mehr über die Möglichkeiten von Dreamweaver 8 und Flash Professional 8. Die Nachmittags-Veranstaltungen beschäftigen sich mit der Erstellung und Nachbearbeitung von Videos mit Adobe Production Studio. Teilnehmer erfahren von 13.00 bis 16.30 Uhr, wie der Produktionsprozess von Schnitt und Effekten über die Nachvertonung bis hin zur endgültigen Ausgabe in einer integrierten Softwareumgebung umgesetzt wird", so Adobe. Die Teilnahme an den Summer School 2006-Workshops, die vom 01. bis 10. August in Berlin, Hamburg, München, Wien und Zürich stattfinden, ist kostenfrei. (sw)

(12:00 Uhr) Zune: Geringe Akkulaufzeit wegen Wi-Fi? Vor wenigen Tagen gab Microsoft bekannt, sich mit der neuen Produktreihe Zune gegen Apples iPod-/iTunes-System im Markt positionieren zu wollen. Den Anfang soll im weiteren Jahresverlauf ein Festplatten-basierter Audioplayer mit Wireless-Funktionalität samt Jukebox-Software und Online-Musicstore machen. Doch die Wireless-Technologie dürfte nach Ansicht eines Wall Street-Analysten einen großen Nachteil mit sich bringen. "Das größte Problem ist nach unserer Ansicht der nach wie vor hohe Stromverbrauch von Wi-Fi", erklärte der Analyst Shaw Wu von American Technology Research laut einem Bericht von AppleInsider. Shaw glaubt daher nicht, dass die neuen Mediaplayer von Microsoft eine lange Akkulaufzeit aufweisen werden. So würde beispielsweise der Akku einer Playstation Portable mit aktiviertem Wi-Fi nur rund 45 Minuten halten, so Wu weiter, der außerdem davon ausgeht, dass Zune viel mehr die Microsoft-Lizenzpartner wie Creative, Samsung oder SanDisk unter Konkurrenzdruck setzen wird als Apple. Ferner bleibe abzuwarten, ob Microsoft eine ähnlich einfache Bedienung sicherstellen könne wie Apple und ob Microsoft mit Zune Profite einfahre. (sw)

(11:30 Uhr) Native Instruments: Roadmap für Universal Binaries. Anfang des Jahres kündigte der auf Musiksoftware spezialisierte Entwickler Native Instruments volle Unterstützung für die neuen Macs mit Intel-Prozessor an. Bislang läuft jedoch kein Produkt des Unternehmens native auf Intel-basierten Mac-Modellen. Ursprünglich sollten die ersten Universal Binaries im zweiten Quartal erscheinen, jetzt sind sie für das dritte Quartal zu erwarten, wie aus der aktualisierten Roadmap von Native Instruments hervorgeht. Demnach sollen in den nächsten Wochen die Musikproduktionsumgebung Reaktor, die Gitarren-Komplettlösung Guitar Rig und der Sampler Kontakt den Anfang machen. Im weiteren Jahresverlauf sollen u. a. der Synthesizer Absynth, der Sampler Battery, die DJ-Software Traktor DJ Studio und die Synthesizer FM7, B4 und Pro-53 folgen. Die native Unterstützung von Intel-Macs will Native Instruments über ein kostenpflichtiges Universal Binary-Update (25 Euro) oder über ein neues Release anbieten. Native Instruments rät davon ab, die aktuellen Produktversionen via Rosetta auf Intel-Macs einzusetzen, da die Performance für den professionellen Einsatz unzureichend sei. (sw)

(11:00 Uhr) SQL-Server für RealBasic jetzt erhältlich. Real Software hat mit der Auslieferung des im November 2005 angekündigten SQL Server begonnen. Die unter Mac OS X, Linux und Windows lauffähige Software erweitert die objektorientierte Entwicklungsumgebung RealBasic um einen leistungsfähigen SQL-basierten Server. Die relationale Datenbank ist Multiuser-fähig und soll leicht einzusetzen und zu administrieren sein. Externe Tools werden nach Herstellerangaben nicht benötigt, auch soll die Migration von der in RealBasic integrierten Datenbank auf den SQL Server leicht zu bewerkstelligen sein. Der SQL Server basiert auf Technologie, die Real Software im Jahr 2004 von SQLabs übernommen hat. Eine für bis zu fünf gleichzeitige Verbindungen ausgelegte Ausführung kostet 500 Dollar, die Unlimited-Version ist zum Einfühungspreis von 999 Dollar (später 1500 Dollar) zu haben. Eine Demoversion steht zum Download bereit. (sw)

Montag, 24. Juli 2006

Die Top-News des Tages

(14:00 Uhr) iPod: Microsoft attackiert Apple mit "Zune". Microsoft hat erstmals Pläne bestätigt, an einem direkten Konkurrenten für Apples iPod/iTunes-System zu arbeiten. Gegenüber der Nachrichtenagentur AP erklärte Microsoft, dass im Laufe des Jahres eine Reihe von Hard- und Softwareprodukten unter dem Namen Zune auf den Markt kommen soll. Der Ankündigung waren monatelange Spekulationen vorausgegangen. Bereits Mitte Januar hatte Apple-CEO Steve Jobs erklärt, dass er noch für 2006 mit einem von Microsoft entwickelten Audioplayer rechne. Als ersten Schritt plane Microsoft einen Festplatten-basierten Audioplayer mit Wireless-Funktionalität samt dazugehöriger Jukeboxsoftware und Online-Musicstore, erklärte Chris Stephenson, General Manager of Marketing for MSN Entertainment Business bei Microsoft, in einem Interview mit Billboard. Später sollen ein portabler Videoplayer und möglicherweise auch eine portable Spielkonsole folgen. Bislang hat sich Microsoft auf die Musicstores MSN Music sowie Urge, den das Unternehmen gemeinsam mit MTV betreibt, und die Windows Media Player-Software samt dazugehörigem Kopierschutzsystem konzentriert und diese an Hersteller wie Samsung, Creative und iRiver lizenziert. Mit Zune tritt Microsoft nicht nur in Konkurrenz zu Apple, sondern auch zu seinen Lizenzpartnern. Analysten gehen davon aus, dass Microsoft gegenüber Apple einen schweren Stand haben wird. Apple dominiert sowohl bei Audioplayern als auch beim Online-Vertrieb von Musik und dürfte schon bald eine runderneuerte iPod-Produktpalette präsentieren. (sw) - Meldung kommentieren -

(12:00 Uhr) Neue iPods mit Unterstützung für eBooks? Über die möglichen Neuerungen der nächsten iPod-Generation wurde in den vergangenen Monaten umfassend spekuliert. Engadget lenkt die Spekulationen nun in eine völlig neue Richtung. Demnach könnten die nächsten iPods über Unterstützung für eBooks verfügen. Dies will Engadget aus zwei voneinander unabhängigen, aber "zuverlässigen" Quellen erfahren haben. Ein iPod mit größerem Display im Breitformat sei für die Darstellung elektronischer Bücher bestens geeignet, schreibt das Weblog. Außerdem könnte ein spezieller eBook-Modus, der den Kontrast erhöht und die Monochromdarstellung aktiviert, das Lesen erleichtern. Gleichzeitig sei zu erwarten, dass Apple den iTunes Music Store um einen Bereich für eBooks erweitert. Weiterhin unklar ist, wann mit dem 6G iPod gerechnet werden kann. Zuletzt gab es Gerüchte, wonach sich die Entwicklung des Geräts verzögert habe und dieses nicht vor Anfang 2007 zur Verfügung stehen werde. Zur Überbrückung der Wartezeit könnte Apple nach Expertenmeinung zwischenzeitlich verbesserte 5G iPods auf den Markt bringen. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 24. Juli 2006

(21:00 Uhr) Kurzmeldungen: Edu-iMac-Benchmarks, Kolumnist bemängelt Apples Informationspolitik. ASH hat eine Demoversion des neuen Abenteuerspiels Cold War veröffentlicht. +++ Bei der Macworld finden sich Benchmark-Ergebnisse des neuen Edu-iMac. +++ Zwei weitere Werbespots der "Ja zum Mac"-Kampagne liegen in übersetzter Form vor - bislang sind die Spots nicht im TV zu sehen. +++ Big Nerd Ranch Europe richtet Mitte September einen Perl-Intensivkurs aus - der fünftägige Workshop findet in der Nähe von Frankfurt statt. +++ Zu wenig WWDC-Infos für Entwickler - der Tech-Kolumnist John Siracusa bemängelt, dass Apple nur noch wenige WWDC-Informationen allen Mitgliedern der Developer Connection zur Verfügung stellt. Nur wer vor Ort sei, erhalte alle Infos, dies sei für die Entwicklung von Mac-Software nicht förderlich, so Siracusa. +++ Galileo Design hat ein Video-Training zu iLife '06 vorgestellt. Die DVD enthält 83 deutschsprachige Lektionen mit insgesamt zehn Stunden Spielzeit und kostet 29,90 Euro (Amazon-Partnerlink). (sw)

(19:00 Uhr) Dell-CEO spricht über Apple. Erst vor wenigen Tagen sorgte der weltgrößte Computerhersteller Dell mit einer Gewinnwarnung für negative Schlagzeilen. Das Unternehmen senkte aufgrund des "aggressiven Preiskampfes" die Gewinnprognose auf 21 bis 23 Cents je Aktie und blieb weit unter der Markterwartung von 32 Cents. Mit Aussagen zum Konkurrenzkampf mit Apple schaffte es Dell nun erneut in die Presse. Apple habe mit seinen Produkten im Musiksegment einen guten Job gemacht, sagte Dell-Chef Michael Dell auf der jährlichen Aktionärsversammlung. Er bezweifelte jedoch, ob Apple seine dominierende Stellung auch noch in zehn oder 20 Jahren besitzen werde. Dell erwartet in diesem Bereich neue konkurrenzfähige Initiativen. Auch einen kleinen Seitenhieb auf Apple gab es: "Was die Konkurrenz im Computergeschäft betrifft, sprechen unsere Marktanteilszahlen für sich. Apple wächst zwar, gehört aber nicht zu den fünf größten Computerherstellern", sagte Dell. Diese Aussage trifft jedoch nur für den globalen Markt zu. In den USA ist Apple mit einem Marktanteil von knapp fünf Prozent derzeit die Nummer vier. (sw)

(17:30 Uhr) "Die Sims 2 - Open for Business" erreicht Betastatus. Die Portierung von "Die Sims 2 - Open for Business" auf den Mac schreitet voran. "Open for Business" ist die dritte Erweiterung für die beliebte Simulation "Die Sims 2". Wie Aspyr Media heute mitteilte, hat die Mac-Version des Add-ons die Betaphase erreicht. Die Fertigstellung und Markteinführung ist für September vorgesehen. Aus der Spielbeschreibung: "Jetzt können deine Sims ihr eigenes Geschäft führen. Eröffne eine Boutique, einen Schönheitssalon, Blumenladen, ein Elektrofachgeschäft, eine gut besuchte Restaurantkette oder was immer du möchtest. Stelle Mitarbeiter ein, wenn das Geschäft floriert, und beauftrage talentierte Sims damit, Spielzeug zu fertigen, die Kasse zu bedienen, Blumensträuße zu binden, Verkaufsgespräche zu führen oder Roboter zu produzieren. Behalte deine Angestellten ständig im Auge, um Faulpelze zu entlarven und auf der Stelle zu feuern. Vom geschickten Bastler zum begnadeten Handwerker - baue die Fähigkeiten deiner Sims auf, um den Bedürfnissen des Geschäfts gerecht zu werden. Werden deine Sims ein mächtiges Geschäftsimperium erschaffen oder sich zu exzentrischen Unternehmern mit jeder Menge Erfindungsgeist entwickeln?" (sw)

(16:00 Uhr) Übercaster jetzt als Betaversion. Die Firma E.R.S "Pleasant software for the people" hat heute eine erste Betaversion von Übercaster ins Netz gestellt. "Übercaster ist eine komplette Podcasting-Produktionsumgebung für Macintosh. Garageband wurde für Musiker konzipiert, Übercaster für Podcaster. Die Produktion einer Podcast-Show auf dem Mac wird mit Übercaster so einfach wie nie zuvor. Umständliches Hantieren mit mehreren Programmen gehört der Vergangenheit an. Übercaster bietet Podcastern die lang ersehnte Möglichkeit, ihre Shows mit einem einzigen Programm vorzubereiten, aufzunehmen, zu schneiden und zu veröffentlichen", so der Entwickler. Übercaster soll über eine einfach zu bedienende Oberfläche mit "ansprechendem" Design verfügen. Zum Funktionsumfang sollen u. a. die Verwendung mehrerer Mikrofone, das Abspielen von Audiodateien während der Aufnahme, die Mehrspuraufnahme und -bearbeitung, das Aufnehmen von Skype- und iChat-Audiokonferenzen, Neuabmischungen, Wiederveröffentlichung in anderen Formaten, freie Gestaltung der Arbeits- und Aufnahmeumgebung sowie Unterstützung von ID3-Tags, Albencover und Kapiteln zählen. Die Software liegt als Universal Binary vor und benötigt einen G4-, G5- oder Core-Prozessor mit Mac OS X 10.4.4 oder neuer. Ein Erscheinungstermin für die Finalversion steht noch nicht fest. (sw)

(15:00 Uhr) iPhoto-Buch für ambitionierte Digitalfotografen. "iPhoto 06 für den Mac" heißt das erste Buch des neu gegründeten Verlags Mandl & Schwarz. Das 192 Seiten umfassende, durchgängig vierfarbige Werk richtet sich an ambitionierte Digitalfotografen, die ihre Bilder intelligent verwalten, digital bearbeiten und multimedial weiterreichen wollen. "Mit über 450 Abbildungen und vielen Tipps & Tricks bietet der bekannte Autor Daniel Mandl in gewohnter Qualität alles Wissenswerte zu Apples Bildverwaltungs- und Bearbeitungs-Software. Der Schwerpunkt liegt in der praktischen, unterhaltsamen Vermittlung von Wissen, damit der Leser seine Arbeitsschritte sofort umsetzen kann", teilte der Verlag mit. Das Buch ist ab sofort für 22 Euro im Handel erhältlich. Hinweis in eigener Sache: Wenn Sie dieses Buch erwerben möchten, dann benutzen Sie bitte den angegebenen Amazon.de-Partnerlink (die Lieferung ist kostenfrei). Amazon ist weltweit als schneller und zuverlässiger Buchhändler bekannt - und durch Ihren Kauf via Partnerlink unterstützen Sie gleichzeitig MacGadget. Herzlichen Dank! (sw)

(14:30 Uhr) MacBook-Verfärbungen: Betroffene Kunden sollen Apple kontaktieren. Wenige Wochen nach der Einführung des MacBook berichteten einige User von Verfärbungen auf der Handauflagenfläche des neuen Notebooks (weißes Modell). Nachdem Apple kurze Zeit später begann, die Gehäuse betroffener MacBooks auszutauschen, informiert das Unternehmen jetzt in einem Support-Dokument über das Problem. MacBook-Besitzer, die Verfärbungen auf ihrem Gerät feststellen, sollen sich demnach mit Apple Care in Verbindung setzen. Eine Ursache für die Verfärbungen nannte der Mac-Hersteller bislang nicht. Nach MacGadget-Informationen tauscht Apple die Gehäuse relativ unkompliziert aus. Betroffen sind offenbar nur wenige MacBooks. (sw)

(13:00 Uhr) Omni Group kündigt Projektmanagementsoftware an. Der bekannte Softwarehersteller Omni Group bringt in dieser Woche ein neues Produkt auf den Markt. OmniPlan soll ab Mittwoch als Betaversion zur Verfügung stehen. Es soll sich dabei um eine einfach zu bedienende Software für das Projektmanagement handeln, so Omni Group. Details liegen bislang noch nicht vor, allerdings soll OmniPlan über einen großen Funktionsumfang für die Projektplanung inklusive Gantt-Charts verfügen. Zum Produktportfolio von Omni Group zählen u. a. der Web-Browser OmniWeb, die Diagramm- und Chartsoftware OmniGraffle und die Ideen- und Aufgabenverwaltung OmniOutliner. (sw)

(12:45 Uhr) AMD schluckt ATI (Update). Im Juni kamen erstmals Gerüchte auf, wonach AMD am Grafikchiphersteller ATI interessiert sei. Diese Spekulationen haben sich nun bewahrheitet: AMD gab heute die Übernahme von ATI bekannt. Intels Erzrivale legt für ATI insgesamt 5,4 Milliarden Dollar auf den Tisch - 4,2 Millionen Dollar in Bargeld, der Rest in AMD-Aktien. Die Transaktion soll im vierten Quartal abgeschlossen werden. AMD will mit dem Zukauf seine Position im hart umkämpften Prozessormarkt stärken. Nachdem AMD zuletzt Marktanteile gewann, startete Intel eine Reihe von Initiativen, um verloren gegangenes Terrain zurückzuerobern. Dazu zählen Preissenkungen und die vorgezogene Einführung neuer Produkte (MacGadget berichtete). AMD kann durch die Übernahme ATIs künftig Prozessoren, Chipsets und Grafikchips aus einer Hand anbieten - eine Strategie, die Intel bereits seit Jahren erfolgreich praktiziert. Die neue Situation könnte eine engere Zusammenarbeit zwischen Intel und dem ATI-Konkurrenten Nvidia nach sich ziehen. Intel war bislang ein Großkunde von ATI, Nvidia ein wichtiger Lieferant für AMD. Außerdem könnte Apples enge Kooperation mit Intel bedeuten, dass der Mac-Hersteller künftig auf ATI-Grafikprozessoren verzichten wird. +++ Nachtrag: Neben der Übernahme von ATI gab AMD auch drastische Preissenkungen bekannt. Die Preise für Desktop-Prozessoren wurden um bis zu 60 Prozent reduziert - AMD reagiert damit auf die jüngste Preissenkung und die neuen Core 2 Duo-Chips von Intel. (sw)

(12:30 Uhr) TechTool Pro 4.5.1 läuft native auf Intel-Macs. Micromat hat die Systemdiagnose- und Reparatursoftware TechTool Pro in der Version 4.5.1 vorgestellt. Zu den Neuerungen zählen Anpassung an Intel-basierte Macs, eine deutschsprachige Übersetzung, verbesserte Tests für Festplatten-Volumenstrukturen und Disk Controller sowie zahlreiche kleinere Verbesserungen und Bug-Fixes. Das Update (DVD) von TechTool Pro 4.x schlägt mit 25 Dollar zu Buche. Zum Funktionsumfang des ab Mac OS X 10.4 lauffähigen TechTool Pro zählen u. a. umfangreiche Tests zum Aufspüren von Problemen an Komponenten oder am Betriebssystem, die Behebung von Festplattenproblemen, das Defragmentieren der Festplatte, die Datenrettung von defekten Festplatten und die Erstellung einer Mac OS X-Notfallpartition. Eine Vollversion kostet 99,95 Euro. (sw)

(12:15 Uhr) Helios kündigt LanTest und File System Test für Intel-Macs an. Die beiden Programme LanTest und File System Test von Helios liegen ab sofort als Universal Binaries vor. LanTest dient zur Überprüfung der Leistungsfähigkeit von Netzwerken und Servern. Testszenarien sind für Ethernet/DSL-, Fast Ethernet-, Gigabit Ethernet- und 10 Gigabit Ethernet-Netzwerke enthalten. Die Gesamtleistungsfähigkeit wird mit zahlreichen Tests, u. a. Anlegen, Öffnen und Löschen von Hunderten von Dateien, Lesen und Schreiben von Dateien unterschiedlicher Größe auf ein Netzwerkvolume und Überprüfung des Zeitverhaltens beim Sperren von Dateien, ermittelt. Das Tool File System Test prüft, ob der genutzte Datenserver in jeder Hinsicht Mac OS X-kompatibel ist. Die Testsuite umfasst elf unterschiedliche Tests, mit denen die Netzwerkprotokolle AFP, SMB/CIFS, NFS und WebDAV überprüft werden können, etwa auf Unterstützung für lange Dateinamen, UTF-8-Kompatibilität, korrekte Dateizugriffsrechte und Unterstützung für Dateien mit mehr als vier GB Größe. LanTest und File System Test sind kostenlos und benötigen Mac OS X 10.3.9 oder neuer. (sw)

Freitag, 21. Juli 2006

Die Top-News des Tages

(02:00 Uhr) Nach Quartalsbericht: Apples Aktien legen deutlich zu (Update). Die besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen Apples sowie positive Andeutungen von CEO Steve Jobs über künftige iPod-Produkte (siehe unseren ausführlichen Sonderbericht) haben unter Analysten und Anlegern viel Optimismus erzeugt. Mehrere Analysten haben am Donnerstag die Apple-Aktie aufgestuft und/oder das Kursziel erhöht. Das Resultat: Das Wertpapier ging mit starken Kursgewinnen aus dem Handel. Am US-Technologieindex Nasdaq Composite kletterte AAPL bei extrem hohen Umsätzen von mehr als 70 Millionen Anteilsscheinen um 6,40 Dollar oder 11,83 Prozent auf 60,50 Dollar. An der Frankfurter Börse beendete die Apple-Aktie den gestrigen Tag mit einem Kurs von 48,06 Euro (plus 10,48 Prozent oder 4,56 Euro). Die Finanzdienstleister Merrill Lynch und Goldman Sachs erhöhten die Bewertung der Apple-Aktie von "Neutral" auf "Kaufen" und setzten die Kursziele auf 72 bzw. 71 Dollar fest.

Der Merrill Lynch-Analyst Richard Farmer sieht gleich mehrere Gründe, die für den Kauf von AAPL sprechen. So stehe Apple vor den beiden letzten Quartalen des Jahres, in denen das Unternehmen traditionell sehr gute Ergebnisse einfahre. Zudem sei ein Marktanteilszuwachs für die Mac-Plattform zu erwarten. Die Citigroup ließ die Bewertung "Kaufen" für die Apple-Aktie unverändert, erhöhte jedoch das Kursziel von 75 auf 80 Dollar. Apple sei bestens positioniert, um jährlich mindestens ein Prozent Marktanteil am globalen Computermarkt hinzuzugewinnen, sagten die Citigroup-Analysten Richard Gardner and Yeechang Lee. Auch beim iPod habe Apple noch viel Wachstumspotential. Mit einer ähnlichen Begründung setzte der UBS-Analyst Ben Reitzes das Kursziel für AAPL auf 80 Dollar herauf. Auch der Analyst Charles Wolf von Needham & Co. sieht die Zukunft Apples sehr rosig - er hält an der Kaufempfehlung und am Kursziel von 90 Dollar für die Apple-Aktie fest. +++ Nachtrag: Standard & Poor's Securities stuft die Apple-Aktie weiter mit "strong buy" ein, Credit Suisse hält an der Bewertung "outperform" fest. (sw) - Meldung kommentieren -

(01:00 Uhr) Neue Umfrage: Wo kaufen Sie Macs bevorzugt ein? Wer sich einen Mac zulegen will, dem stehen viele Möglichkeiten offen. Neben den Fachhändlern, die auf umfassende Beratung sowie Service nach dem Kauf eine hohe Priorität legen, buhlen vor Ort auch die vielen Niederlassungen von Retailketten wie Gravis, Media Markt oder Saturn um Kunden. Und schließlich gibt es eine kaum zu überblickende Schar an Mailorder-Unternehmen, die per Internet und Katalog Mac-Produkte anbieten, oftmals günstiger sind, dafür aber bei Service und Support kaum punkten können. Dazu unsere neue Umfrage: Wo kaufen Sie Macs bevorzugt ein? (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 21. Juli 2006

(17:30 Uhr) Typinator 1.3 läuft native auf Intel-Macs. ergonis hat die Version 1.3 (814 KB, englisch, Universal Binary) des Texteingabetools Typinator vorgestellt. Zu den Neuerungen zählen beispielsweise Anpassung an Intel-basierte Macs, Unterstützung für X11-Anwendungen, Kompatibilität mit CopyPaste, die Wahl einer Sprache für das Einsetzen des aktuellen Datums sowie einige Bug-Fixes. Der Typinator beschleunigt die Eingabe sich wiederholender Textbausteine und Bilder. Für häufig verwendete Texte, wie zum Beispiel Standardantworten, Vertragsklauseln oder Code-Segmente, und Grafiken wird eine frei wählbare Abkürzung definiert. Wird diese Abkürzung in eine beliebige Anwendung eingegeben, setzt der Typinator automatisch den zugeordneten Text (auf Wunsch auch unter Berücksichtung von Groß-/Kleinschreibung oder mit aktuellem Datum/Uhrzeit) bzw. das Bild ein. Der Typinator 1.3 kostet 19,99 Dollar, das Update von der Version 1.x ist kostenfrei. (sw)

(15:00 Uhr) Mac-kompatible Lösung für das Handwerk. Mit prohandwerk gibt es eine Mac-kompatible Branchensoftware für das produzierende Handwerk wie Tischler, Ladenbauer oder Metallbauer. Die von der Firma extragroup entwickelte Lösung basiert auf dem Datenbanksystem 4th Dimension. prohandwerk verfügt über eine Auftragsbearbeitung, ein Rechnungs- und Mahnwesen, eine Stückliste, Funktionen für Materialeinkauf und -management, eine Lohnabrechnung, Vor- und Nachkalkulation, Funktionen zur Projektsteuerung und eine integrierte CRM-Lösung. Die Anwendung ist für Mac OS X und Windows erhältlich. Preise teilt der Entwickler auf Anfrage mit. (sw)

(14:30 Uhr) Mac at Camp 2006: Der Countdown läuft. Am kommenden Wochenende (27. bis 30. Juli) findet in Naumburg das Usertreffen Mac at Camp 2006 statt. Kurzfristige Anmeldungen sind noch möglich, nach Angaben des Veranstalters gibt es noch wenige freie Plätze. Die Teilnahme am Camp kostet 150 (drei Übernachtungen) bzw. 120 Euro (zwei Übernachtungen) inklusive kostenlosem WLAN-Zugang, Verpflegung und Besuch aller Veranstaltungen. Veranstaltungsort ist das Jugendgästehotel in Naumburg. Das Usertreffen wird von zahlreichen Sponsoren unterstützt, darunter Adobe, Apple, Epson, HP, iCreate, Lemke Software, nova media, Wacom und auch MacGadget. Während Mac at Camp 2006 soll eine Vielzahl an Workshops durchgeführt werden, daneben sind Außenaktivitäten geplant. Während des Camps soll ein täglicher Podcast angeboten werden. (sw)

(13:30 Uhr) Apples Marketingchef stößt Aktienpaket ab. Phil Schiller, Vice President of Worldwide Product Marketing von Apple, hat in diesem Monat Apple-Aktien im Wert von rund 5,6 Millionen Dollar verkauft. Die 98.125 Aktien seien zu Preisen zwischen 57,10 und 57,34 Dollar abgestoßen worden, meldet AppleInsider. Die Aktien hatte Schiller im Jahr 2003 als Leistungsprämie zu vergünstigten Konditionen erworben. Der Marketingchef des Mac- und iPod-Herstellers hatte bereits im Herbst 2004 knapp 300.000 Apple-Aktie verkauft, was ihm mehr als acht Millionen Dollar einbrachte. In den zuletzt eingereichten Klagen gegen Apple wegen Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Aktienoptionen taucht der Name Schiller laut AppleInsider nicht auf. (sw)

(12:00 Uhr) Native Instruments stellt Traktor DJ Studio 3.1 vor. Traktor DJ Studio, eine professionelle Lösung für DJ-Mixing, Live-Remixing und die Mix-Produktion mit Tracks unterschiedlicher Formate, ist ab sofort in der Version 3.1 erhältlich. Der Hersteller Native Instruments verspricht u. a. Performance-Verbesserungen, mehrfaches Undo bei Wiedergabelisten, eine verbesserte Benutzeroberfläche, einen Schreibschutz für Wiedergabelisten zum Schutz vor unbeabsichtigten Änderungen sowie weitere Verbesserungen. Der empfohlene Verkaufspreis von Traktor DJ Studio 3.1 beträgt 249 Euro, das Update von Version 3.0 ist kostenfrei. Die Software setzt mindestens einen mit 1,5 GHz getakteten G4-Prozessor, 512 MB RAM und Mac OS X 10.3.9 voraus. Eine an Intel-Macs angepasste Ausführung soll im vierten Quartal erscheinen. (sw)

(03:00 Uhr) RealBasic jetzt mit deutschsprachiger Oberfläche. Die aktuelle Version der beliebten objektorientierten Entwicklungsumgebung RealBasic ist nun auch mit einer deutschsprachigen Benutzeroberfläche verfügbar. Die Lokalisierung wurde von Application Systems Heidelberg, Vertriebspartner des RealBasic-Herstellers Real Software, vorgenommen. Die Online-Sprachreferenz und das Entwicklerhandbuch sollen zu einem späteren Zeitpunkt in einer deutschen Ausführung erscheinen. RealBasic 2006 Release 3 wurde vor knapp zwei Wochen von Real Software vorgestellt und bietet mehr als 100 Detailverbesserungen und Bug-Fixes. Am 01. August 2006 wird Application Systems Heidelberg die RealBasic-Preise an die aktuelle Preisstruktur von Real Software anpassen. Dies betrifft ausschließlich RealBasic Professional, dessen Preise nach einem Jahr Einführungszeit nun erhöht werden. RealBasic läuft weiterhin nicht native auf Intel-basierten Macs, eine Universal Binary-Ausführung befindet sich jedoch in der Entwicklung und soll im weiteren Jahresverlauf veröffentlicht werden. "Real Software arbeitet bei diesem Projekt eng mit Entwicklern von Apple zusammen und wendet alle verfügbaren Ressourcen dafür auf", so Application Systems Heidelberg. (sw)

(02:30 Uhr) Betaversion von OmniWeb 5.5. Omni Group hat eine erste Betaversion (16,4 MB, mehrsprachig) von OmniWeb 5.5 veröffentlicht. Das neueste Release des Web-Browsers läuft erstmals native auf Macs mit Intel-Prozessor und bietet viele Neuerungen. Dazu zählen u. a. verbesserte JavaScript-Unterstützung, eine verfeinerte Benutzeroberfläche, das Speichern von Web-Sites im WebArchive-Format, verbesserte Kompatibilität mit zahlreichen Web-Sites, aktualisierte Lokalisierungen und Stabilitätsverbesserungen. OmniWeb basiert wie Safari auf der Render-Engine WebKit, verfügt jedoch gegenüber dem Apple-Browser über einen weitaus größeren Funktionsumfang. Einen Erscheinungstermin für das finale OmniWeb 5.5 nannte Omni Group nicht. OmniWeb 5.5 benötigt mindestens Mac OS X 10.4.6 und kostet 29,95 Dollar. Das Update von Version 5.x wird voraussichtlich kostenfrei sein. (sw)