Meldungen vom 11. bis 20. Mai 2006

Freitag/Samstag, 19./20. Mai 2006

Die Top-News des Tages

(20.05., 21:00 Uhr) Apple liefert MacBook in Europa aus. Die ersten MacBooks sind nun auch in Europa eingetroffen. Mehrere MacGadget-Leser, die ihr MacBook (weißes Gehäuse) am Tag der Ankündigung in Apples Online-Store bestellt haben, erhielten am heutigen Samstag ihr Gerät. Die meisten Apple Retail Stores hatten bereits am Dienstag das MacBook in größeren Stückzahlen vorrätig, am Donnerstag trafen in den USA die ersten Geräte ein, die per Internet bei Apple bestellt wurden. Die Lieferzeit im Apple Store Europa beträgt weiterhin drei bis fünf Tage beim weißen und fünf bis sieben Tage beim schwarzen Modell. Wie MacGadget aus Händlerkreisen erfuhr, besteht eine "gute bis sehr gute" Nachfrage nach dem iBook-Nachfolger. (sw) - Meldung kommentieren -

(16:00 Uhr) Analyst: MacBook könnte für gutes Quartalsergebnis sorgen. Nach den Finanzdienstleistern Piper Jaffray und Bear Stearns hat sich auch die Marktforschungsfirma American Technology Research sehr zuversichtlich über die Vorstellung des MacBook geäußert. "Wir sind nun zu einem höheren Grad zuversichtlich, dass Apple die eigene Quartalsprognose von 4,2 bis 4,4 Milliarden Dollar Umsatz und 39 bis 42 Cents Gewinn am oberen Ende treffen, wenn nicht gar übertreffen wird", erklärte der Analyst Shaw Wu von American Technology Research laut einem Bericht von AppleInsider. Apples Timing sei gut - das Unternehmen habe den iBook-Nachfolger weit vor Beginn der wichtigen "Back-to-School"-Einkaufssaison in den USA vorgestellt. Das MacBook habe das Zeug dazu, nach dem iMac Core Duo zum beliebtesten Mac in Apples Angebot zu werden, oder gar zum Bestseller zu avancieren, so Wu weiter. In puncto Preis und Ausstattung sei das MacBook sehr konkurrenzfähig, schon jetzt belegen die drei MacBook-Konfigurationen die ersten Plätze des Amazon-Rankings "Computer-Topseller". Insgesamt ist Wu weiterhin sehr zuversichtlich, was die Zukunftsaussichten Apples angeht. Der Analyst empfiehlt die Apple-Aktie mit einem Kursziel von 101 Dollar zum Kauf. (sw) - Meldung kommentieren -

(03:00 Uhr) New York: Apple eröffnet Store der Superlative (Update). New York - the city that never sleeps. Dieses Motto hat sich Apple für seinen zweiten Retail Store in der Weltmetropole zu Eigen gemacht. Am heutigen Freitag um 18:00 Uhr Ortszeit öffnet der neue Store, der sich in der Fifth Avenue im Herzen Manhattans befindet - und er wird nie wieder schließen. Denn wie Apple bekannt gab, bleibt der Apple Store Fifth Avenue 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr geöffnet - ein Novum unter den knapp 150 Ladengeschäften, die Apple bislang eröffnet hat. Eine weitere Besonderheit: "Der Apple Store Fifth Avenue ist mit seinem knapp 10 Meter hohen Glas-Würfel architektonisch der bislang aufregendste Store und eine neue Sehenswürdigkeit in einer der belebtesten Einkaufsstraßen der Welt." Der Apple Store Fifth Avenue ist ein Einkaufserlebnis der Superlative. 1000 Quadrameter Verkaufsfläche, 100 Macs und 200 iPods zum Ausprobieren, rund 300 Mitarbeiter, eine mehr als 13 Meter lange Genius Bar, iPod Bar und The Studio, in dem kreative Projekte zum Leben erweckt werden.

Apple-CEO Steve Jobs: "Wir haben 2002 unseren ersten New Yorker Store in SoHo eröffnet, der erfolgreicher ist als wir es uns je erträumt haben. Wir denken, dass der Apple Store Fifth Avenue mit seinem herausragendem Service, einer 24-Stunden-Öffnungszeit und der aufregenden Location einer der beliebtesten Orte für New Yorker und Besucher aus aller Welt sein wird." Die Apple Retail Stores zählten seit ihrer Ersteröffnung im Mai 2001 über 147 Millionen Besucher. In der Vorweihnachtszeit setzte Apples Retailkette mehr als eine Milliarde Dollar um. Apple unterhält mittlerweile 147 Stores, darunter sechs in Japan, sechs in Großbritannien und zwei in Kanada. Der Apple Store Fifth Avenue befindet sich in 767 Fifth Avenue zwischen der 58ten und der 59ten Straße in direkter Nachbarschaft des Central Parks, FAO Schwarz und Bergdorf Goodman. Fotos des Apple Retail Store Fifth Avenue - Außen- und Innenansicht - finden sich hier, hier und hier. +++ Nachtrag: Apple-CEO Steve Jobs ließ sich die Eröffnung des Apple Store Fifth Avenue nicht entgehen. Er war laut einem Bericht von ifoAppleStore bereits am Freitagvormittag vor Ort und inspizierte den Store samt des Glaswürfels, den er angeblich selbst entworfen haben soll. Die Warteschlange vor dem Store vor der Eröffnung und auch der Andrang in den Stunden danach waren enorm. Auch das Fernsehen berichtete, ein ausführliches, knapp acht Minuten langes Interview mit Steve Jobs führte CNBC, einen Kurzbeitrag sendete NBC. Hintergrundstories zum Apple Store Fifth Avenue gibt es bei der BusinessWeek und Forbes. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 19./20. Mai 2006

(20.05., 22:00 Uhr) Kurzmeldungen: MacBook im Mittelpunkt, Final Cut Studio auf Mac mini Core Solo. Die Web-Kindersicherung Kids GoGoGo verbessert in der Version 10.3 (6,1 MB, englisch) das Filtern von deutsch-, italienisch-, französisch- und spanischsprachigen Web-Sites sowie von Blogs, daneben gab es etliche Detailverbesserungen. Die Software filtert anstößige Angebote beim Surfen im Internet heraus und ist mit jedem Web-Browser kompatibel. +++ Final Cut Studio lässt sich auf dem MacBook installieren - allerdings wird diese Konfiguration von Apple nicht offiziell unterstützt. Auch Aperture lässt sich auf dem MacBook einsetzen. +++ Kickin' Soccer ist ein neues Fußballspiel für den Mac. +++ Die Macworld hat eine MacBook-FAQ veröffentlicht. +++ Seagate hat die Übernahme von Maxtor abgeschlossen - Seagate hält künftig rund 40 Prozent des Festplattenmarktes. +++ Final Cut Studio lässt sich mit guter Geschwindigkeit auf einem Mac mini Core Solo einsetzen, berichtet ein Leser von XRL8yourmac. +++ Notebookreview.com ist vom MacBook begeistert. (sw)

(20.05., 20:00 Uhr) Call of Duty 2 ist fertig. Wie Aspyr Media mitteilte, soll in der kommenden Woche die Auslieferung von Call of Duty 2 beginnen. Nach Angaben des Unternehmens hat die Mac-Version des Egoshooters die letzten Tests erfolgreich absolviert. Das Spiel befindet sich nun in der Produktion. Die deutschsprachige Ausführung wird für Juni erwartet. In Call of Duty 2 nimmt der Spieler in verschiedenen Rollen an Schlachten des Zweiten Weltkriegs teil. Aus der Spielbeschreibung: "In Call of Duty 2 haben sich die Entwickler selbst übertroffen: noch realistischere Grafiken, ein nahtloser Spielfluss dank der revolutionären COD2-Engine, eine Bahn brechende KI und entscheidungsabhängige Neuerungen im Spielverlauf. Beeindruckend in Szene gesetzter Schnee, Regen, Nebel und Rauch machen dieses Spiel zusammen mit den dynamischen Licht- und Schatteneffekten zum wohl intensivsten Actionspiel vor der Kulisse des Zweiten Weltkriegs. Call of Duty 2 bringt Ihnen gewaltigere Schlachten mit mehr Panzern, Truppen und Explosionen, jetzt in noch größerem Maßstab mit vielen Schauplätzen und Umgebungen in Europa und Afrika." Call of Duty 2 verfügt über verschiedene Mehrspieler-Modi und läuft native auf PowerPC- (G5 ab 1,8 GHz) und Intel-Macs. Mac OS X 10.3.9 oder neuer, ein DVD-Laufwerk, eine Grafikkarte mit 64 MB VRAM und mindestens 512 MB RAM sind Voraussetzung. Das Spiel kostet 50 Euro und hat keine Altersfreigabe. (sw)

(15:00 Uhr) Erstes Buch zu iWork '06. Als erster Verlag bringt SmartBooks ein deutschsprachiges Buch zu iWork '06 auf den Markt. "Das Praxisbuch zu iWork '06 - Pages 2 und Keynote 3" ist in Kürze zum Preis von 29,95 Euro erhältlich. Auf 510 Seiten führt die Autorin Gabi Brede umfassend in die neue Home Office-Lösung von Apple ein und veranschaulicht die Techniken und Arbeitsabläufe in der Textverarbeitung Pages und dem Präsentationsprogramm Keynote anhand von Schritt-für-Schritt-Anwendungsbeispielen. Zu den weiteren Themen des Buches gehören die Verzahnung von iWork mit anderen Apple-Programmen, der Import von Word-, Exel- und PowerPoint-Dateien sowie ausführliche Erläuterungen zur Gestaltung von grafischen Objekten in Textdokumenten und Präsentationen, zur individuellen Erstellung von Layouts und zur Nutzung der integrierten Tabellenkalkulation. Hinweis in eigener Sache: Wenn Sie dieses Buch erwerben möchten, dann benutzen Sie bitte den angegebenen Amazon.de-Partnerlink (die Lieferung ist kostenfrei). Amazon ist weltweit als schneller und zuverlässiger Buchhändler bekannt - und durch Ihren Kauf via Partnerlink unterstützen Sie gleichzeitig MacGadget. Herzlichen Dank! (sw)

(14:30 Uhr) Gute Note für MacBook. Das Online-Magazin Ars Technica hat das MacBook einem ausführlichen Test unterzogen und ist zu einem positiven Fazit gekommen. Lob gab es vom Tester Clint Ecker für die hohe Performance, das Widescreen-Display, den niedrigen Preis, die integrierte iSight-Kamera, das verbesserte Track Pad, den einfachen Wechsel bzw. Ausbau von Festplatte und Arbeitsspeicher und die Front Row-Lösung. Der glänzende Bildschirm habe zwar einen spiegelnden Effekt, dieser hänge jedoch stark von der Umgebung ab. Unter guten Bedingungen liefere das MacBook-Display im Vergleich zu einem iBook G4 sattere und hellere Farben. Selbst der Intel-Grafikprozessor GMA950 kommt bei Ecker gut weg. Für High-End-Spiele sei er nicht ausgelegt, für die tägliche Arbeit und auch weniger anspruchsvolle Spiele jedoch mehr als ausreichend. Negativ bewertet der Tester die verhältnismäßig hohe Betriebstemperatur, das Fehlen eines separaten Grafikspeichers und den Umstand, dass der glänzende Bildschirm in bestimmten Situationen - etwa bei direkter Lichteinstrahlung - nervend sein kann. Insgesamt erhielt das MacBook neun von möglichen zehn Punkten. (sw)

(14:15 Uhr) Details zu RapidWeaver 3.5. Realmac Software bereitet die Markteinführung von RapidWeaver 3.5 vor. Die neue Version der Web-Design-Anwendung soll eine Vielzahl an Neuerungen bieten, darunter Anpassung an Intel-basierte Macs, SFTP-Unterstützung, eine überarbeitete Benutzeroberfläche, stark verbesserte Funktionen für die Erzeugung von Blogs, zusätzliche vorgefertigte grafische Designs, die Beibehaltung von Formatierungen beim Kopieren und Einfügen von Bildern, Links und Texten und das Hinzufügen von Schatten zu Bildern. Außerdem sollen die erzeugten Dateien nun wesentlich kleiner sein. Der Hersteller will das Update auf RapidWeaver 3.5 allen registrierten Usern kostenfrei anbieten. Der Preis einer Einzelplatzlizenz soll von 34,95 auf 39,95 Dollar steigen. (sw)

(14:00 Uhr) GraphicConverter 5.9 in der Entwicklung. Bei Lemke Software befindet sich das nächste größere Release des populären GraphicConverter in der Entwicklung. Zu den Neuerungen in der Version 5.9 zählen nach MacGadget-Informationen u. a. der Import von Dateien im .tex- und Sony Raw-Format, Unterstützung der in Mac OS X 10.4.x integrierten Core Image-Technologie, ein verbesserter Photoraw-Import und ein verbesserter IPTC-Export, gleichzeitiges Erzeugen von XMP- und IPTC-Metadaten, eine verfeinerte Oberfläche und etliche Bug-Fixes. Ein Erscheinungstermin für den GraphicConverter 5.9, der sich seit kurzem im internen Betatest befindet, ist noch nicht bekannt. Lemke Software arbeitet außerdem an einer Universal Binary-Version der CAD-Software CADintosh. (sw)

(13:45 Uhr) Parallels Workstation für Mac OS X fast fertig. Die Entwicklungsarbeiten an der Mac-Version von Parallels Workstation stehen kurz vor dem Abschluss. Seit heute steht ein erster Release Candidate der Virtualisierungslösung zum Download bereit. Zu den Neuerungen gegenüber der letzten Betaversion zählen Performance- und Stabilitätsverbesserungen, Unterstützung für zusätzliche USB-Geräte, eine bessere Sound-Unterstützung, ein De-Installer, ein neuer Look & Feel und ein verbesserter Vollbildmodus. Mit Parallels Workstation lassen sich in isolierten Virtual Machines x86-basierte Betriebssysteme wie Windows unter Mac OS X (Intel-Macs) nutzen - entweder in einem Fenster oder im Vollbildmodus. Die Finalversion von Parallels Workstation soll in Kürze zum Preis von 39,99 Dollar auf den Markt kommen. (sw)

(13:15 Uhr) FotoMagico 1.6 verbessert Export, unterstützt ColorSync. FotoMagico, eine Anwendung zur Erzeugung von Slideshows, ist seit heute in der Version 1.6 (13,6 MB, englisch, Universal Binary) verfügbar. Neu sind nach Angaben des Entwicklers Boinx Software ein verbesserter und beschleunigter Export, ColorSync-Unterstützung, zusätzliche Übergänge, Stabilitätsverbesserungen sowie viele Bug-Fixes und Detailverbesserungen. Zum Funktionsumfang von FotoMagico, das als Universal Binary vorliegt, zählen u. a. eine Anbindung an iPhoto und iTunes, Export in beliebigen QuickTime-Formaten, zahlreiche Gestaltungsfunktionen (darunter Zoom, Rotieren, Skalieren), eine iLife-ähnliche Benutzeroberfläche mit Zeitleiste sowie verschiedene Übergänge. Eine Einzelplatzlizenz kostet 79 Dollar. Das Update von FotoMagico 1.x ist kostenlos. (sw)

(13:00 Uhr) Knobelspiel Buku Sudoku wird ausgeliefert. Application Systems Heidelberg hat heute mit der Auslieferung der Mac-Version von Buku Sudoku begonnen. Das Knobelspiel kostet 20 Euro, benötigt Mac OS X und liegt auf Deutsch vor. "Ob Einsteiger oder erfahrener Sudokuprofi, Buku Sudoku hält für jeden Spielertyp den passenden Knobelspaß parat. Eine geradezu endlos erscheinende Menge Spiele stehen zur Verfügung, mit dem integrierten Puzzle-Generator können Millionen neuer Kombinationen geschaffen werden. Buku Sudoku bietet außerdem eine Fülle an Features, die das beliebte japanische Zahlenrätsel noch abwechslungsreicher gestalten und über einen langen Zeitraum zu einer anhaltenden Herausforderung machen", so die Spielbeschreibung. Buku Sudoku bietet u. a. verschiedene Schwierigkeitsstufen, die optionale Anzeige von Tipps während des Spiels, Spiele mit Zeitbegrenzung und drei Grafiksets. (sw)

Donnerstag, 18. Mai 2006

Die Top-News des Tages

(14:30 Uhr) Final Cut Express HD 3.5 läuft native auf Intel-Macs. Apple hat eine weitere Anwendung an Macs mit Intel-Prozessor angepasst. Wie der IT-Konzern heute mitteilte, ist ab sofort die Version 3.5 der Videobearbeitungslösung Final Cut Express HD erhältlich, die native sowohl auf PowerPC- als auch auf Intel-Macs läuft. Zu den weiteren Neuerungen in Final Cut Express HD 3.5 zählen u. a. die Echtzeitwiedergabe von HDV-Video mit mehreren Layern, die Möglichkeit, alle Effekte, Übergänge und Bewegungsparameter als Keyframe festzulegen, die Version 1.5 des Audioproduktionstools Soundtrack (verbesserte Mehrspur-Audiobearbeitung, verbesserte Audiotools) sowie die Version 2.1 des Text- und Titelgenerators LiveType (70 neue animierte Objekte, 15 neue Texturen, 60 zusätzliche individuelle anpassbare Preset-Effekte, Erzeugung von skalierbaren Vektor-Textstilen). Final Cut Pro Express HD 3.5, das auf der Technik der Profi-Software Final Cut Pro basiert, eignet sich laut Apple für "ambitionierte Videofilmer, Schulen und kleinere Unternehmen". Der empfohlene Verkaufspreis beträgt 289 Euro, das Upgrade von Final Cut Express 1.0/2.0/3.0 schlägt mit 99 Euro zu Buche. (sw) - Meldung kommentieren -

(06:00 Uhr) MacBook: Erste Testberichte (Update). Tausende MacBooks hat Apple in den vergangenen zwei Tagen in seinen Retail Stores in den USA, in Großbritannien und in Japan verkauft - überraschend ist es daher nicht, dass im Internet bereits die ersten Testberichte veröffentlicht wurden. Das bekannte Weblog Engadget lobt die neue, wenn auch gewöhnungsbedürftige Tastatur, sowie das attraktive Preis-/Leistungsverhältnis des MacBook, vermisst jedoch gleichzeitig eine zweite Maustaste. Die Funktion des Rechtsklicks wird jedoch vom Intel-basierten iBook-Nachfolger unterstützt (wie bereits beim 17 Zoll-MacBook Pro), wie die Macworld herausgefunden hat: Wer die Maustaste drückt und gleichzeitig zwei Finger auf dem Trackpad hat, erzeugt einen Rechtsklick, also das Öffnen des Kontextmenüs. Die Eindrücke der Macworld: Das Öffnen und Schließen des MacBook sei sehr komfortabel, HD-Filme ließen sich problemlos abspielen, außerdem sei das MacBook aufgrund seiner Ausstattung sehr weit vom Attribut "low-end" entfernt. Ein abschließendes Urteil über das glänzende Display des MacBook wollte sich die Macworld noch nicht erlauben, allerdings sei es unter passenden Lichtbedingungen "großartig". Laut Engadget spiegelt das MacBook-Display bei weitem nicht so stark wie etwa ein Sony XBRITE-Bildschirm. Zu einem ersten positiven Fazit kommt auch die PC World, die den Preis für das MacBook für angemessen hält und via Boot Camp Windows XP installiert hat. +++ Nachtrag: Ein Video der Macworld zeigt die Installation von zusätzlichem Arbeitsspeicher und den Festplattentausch im MacBook. +++ News.com stellt das MacBook in einem kurzen Video vor. (sw) - Meldung kommentieren -

(05:00 Uhr) Apple: Analysten beurteilen Geschäftsentwicklung positiv. Das am Dienstag vorgestellte MacBook könnte nach Ansicht des Analysten Gene Munster vom Finanzdienstleister Piper Jaffray zu einem überraschend guten Quartalsergebnis von Apple beitragen. Munster rechnet aufgrund der Tatsache, dass der Intel-basierte iBook-Nachfolger in großen Stückzahlen sofort verfügbar ist, mit einem hohen Absatz im laufenden Quartal. Die Umsatzerwartung der Wall Street von 4,42 Milliarden Dollar bezeichnete er als konservativ. Ohne die Preiserhöhung, die in Europa wegen des starken Euro geringfügiger ausfiel, würde Apple noch höhere Verkaufszahlen erzielen. Apples Philosophie bei der Preisgestaltung sei es, bei optimaler Profitabilität so viel Marktanteil wie möglich zu erreichen, so Munster, der aufgrund der verhaltenen Umsatzprognose Apples für das laufende Quartal die Einführung des MacBook erst für Juli erwartet hatte. Munster behält die Bewertung "outperform" für die Apple-Aktie mit einem 52 Wochen-Kursziel von 99 Dollar bei.

Auch der Analyst Andy Neff von Bear Stearns sieht weiter gute Wachstumsmöglichkeiten für Apple. Ein Treffen mit dem Management von Apple sei sehr positiv verlaufen. Die Einführung einer komplett neuen iPod-Produktlinie, darunter ein verbesserter Video-iPod, sei für die nähere Zukunft zu erwarten. Ebenso befände sich ein Handy mit iPod-Features in der Entwicklung. Die gegenwärtige Kursschwäche der Apple-Aktie sieht Neff als günstige Kaufgelegenheit. Neff empfiehlt die Apple-Aktie weiterhin mit einem Kursziel von 94 Dollar zum Kauf. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 18. Mai 2006

(21:00 Uhr) Kurzmeldungen: Apples Retailstrategie im Fokus, Auszeichnung für Steve Jobs. Betatester für iClip 4.0 gesucht - der Entwickler verspricht für die neue Version eine überarbeitete Oberfläche und Performance-Verbesserungen. iClip stellt beliebig viele Zwischenablagen zum raschen Abruf von Dateien aller Art zur Verfügung. +++ ScriptPak für iPhoto 6.0 - für die Spracherkennungssoftware iListen gibt es nun eine Erweiterung, die die Steuerung von Apples Fotosoftware iPhoto per Sprache ermöglicht. +++ Das Wall Street Journal hat Apples Retailstrategie analysiert. +++ Fotos bei News.com zeigen die Festnahme eines Diebs im Apples Retail Store in San Francisco - er soll mehrere iPod-Zubehörartikel geklaut haben, doch Apples Security reagierte fix. +++ Schwarzes MacBook, weißes Zubehör - Netzteil, Fernbedienung und die optionalen Video-Adapter gibt es nur in Weiß. +++ Innovations-Award für Steve Jobs - das Wired Magazine hat den Apple-CEO mit einem eigens nach ihm benannten Award geehrt. +++ FirmTek hat eine Serial ATA-Lösung für das PowerBook G4 angekündigt. (sw)

(18:30 Uhr) Musiksoftware: Reason 3.0.5 ist fertig. Propellerhead Software hat heute die finale Version 3.0.5 der professionellen Musikproduktionsumgebung Reason auf den Markt gebracht. Eine Betaversion der Anwendung stellte das Unternehmen bereits Mitte März zur Verfügung. Reason 3.0.5 läuft native auf Intel-basierten Macs, daneben verspricht Propellerhead Software Performance-Gewinne auf Macs mit PowerPC-Chip. Ebenfalls neu: Die Version 1.7 von ReWire. Diese bietet Unterstützung für Intel-Macs und soll ebenfalls mit einer verbesserten Leistung aufwarten. Käufer von Reason 3.0 können kostenfrei auf Reason 3.0.5 updaten. (sw)

(18:00 Uhr) MacBook: Erste Benchmarks. Die Macworld hat das neue MacBook einem ersten Leistungstest unterzogen. Keine Überraschung: Angepasste Software wie Cinema 4D, iMovie, Compressor und iTunes läuft sowohl auf dem 1,83 GHz-MacBook als auch auf dem 2,0 GHz-MacBook deutlich schneller als auf dem iBook G4 1,42 GHz oder dem PowerBook G4 1,67 GHz. Auch die Zip-Komprimierung im Finder schafft das MacBook in kürzerer Zeit. Lediglich bei Tests mit der Creative Suite 2, die nicht als Universal Binary vorliegt, schneiden die beiden PPC-Macs besser ab. Stichwort Grafik: Der Test der Macworld demonstriert, dass der Intel-Grafikchip GMU 950 ordentliche Leistungen bringt. Unreal Tournament 2004 (Auflösung: 1024x768, alle Optionen aktiviert) lieferte auf dem MacBook eine durchschnittliche Framerate von 18. Das iBook G4 1,42 GHz schaffte lediglich 14, obwohl es über einen Grafikchip mit eigenständigem RAM verfügt. Auch das mit einer deutlich besseren Grafikkarte ausgestattete PowerBook G4 1,67 GHz erreichte mit Unreal Tournament nur 21 fps. Für Spielefans eignet sich das MacBook zwar eher weniger, für alle Alltagsaufgaben und mittelschwere Grafikarbeiten ist es jedoch mehr als ausreichend dimensioniert. (sw)

(17:00 Uhr) Nach Firmware-Update: MacBook Pro läuft kühler (Update). Das gestern von Apple für das MacBook Pro veröffentlichte Firmware-Update sorgt für eine geringere Wärmeentwicklung. Im Diskussionsforum des Mac-Herstellers berichten viele MacBook Pro-Besitzer, dass ihr Notebook nicht mehr so heiß wird wie vor dem Update. Laut Apple soll das SMC Firmware Update lediglich Probleme beim Bootvorgang beseitigen. Doch die SMC (System Management Control) ist auch für das thermale Management zuständig. Apple hat das SMC offenbar einem Finetuning unterzogen, das die zuvor von vielen Anwendern kritisierte Hitzeentwicklung minimiert. Kleiner Nebeneffekt: Die Lüfter des MacBook Pro arbeiten in einigen Fällen etwas stärker (lauter). Die im Apple-Diskussionsforum aktiven MacBook Pro-Besitzer scheint das jedoch nicht zu stören, die Freude über die kühleren Notebooks überwiegt. +++ Nachtrag: Mehrere MacGadget-Leser bestätigten in E-Mails den "kühlenden Effekt" des Firmware-Updates für das MacBook Pro. (sw)

(16:00 Uhr) SolutionBar: Neuer Name, gleiches Konzept. Die am Freitag letzter Woche in München eröffnete MacBar, die als Internet-Café, Support-Anlaufstelle und Treffpunkt konzipiert ist, firmiert ab sofort unter der Bezeichnung SolutionBar. Die Änderung war nach Angaben des Betreibers Marco Peters notwendig, da Apple die Verwendung des Begriffs MacBar untersagte. Am Konzept hat sich nichts geändert: "In der SolutionBar gibt es vorzüglichen Kaffee, Arbeitsplätze mit Hotspot, iTunes-Terminals, um den iPod zu versorgen und Neuigkeiten aus der Mac-Szene via Großleinwand. Vor allem aber stehen hinter dem Tresen der zentral gelegenen Location Experten für alle Probleme und Fragen rund um den Mac", teilte Peters mit. Die SolutionBar finanziert sich über Mitgliedschaften - drei Pakete mit unterschiedlichem Leistungsumfang sind zu Preisen von 19, 59 und 89 Euro pro Monat erhältlich. Die SolutionBar befindet sich in der Deroystraße 3a und hat am Montag und von Mittwoch bis Samstag täglich von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. (sw)

(15:00 Uhr) Günstige Lasermaus von Macally. iLaser heißt das neueste Produkt vom Zubehörhersteller Macally. Die Lasermaus für die USB-Schnittstelle verfügt über fünf programmierbare Tasten und ein Scrollrad. Sie arbeitet nach Angaben von Macally auf nahezu jeder Oberfläche inklusive Glas. Die iLaser benötigt Mac OS X 10.2.8 oder neuer bzw. Windows 98 SE. Der empfohlene Verkaufspreis beträgt 25 Euro. (sw)

(14:00 Uhr) Cancom: Infoveranstaltung zum Thema "Windows auf Intel-Macs". Das Mac-Systemhaus Cancom richtet Anfang Juni die WinOnMac Tour aus. Schwerpunkt: Die Installation von Windows mit der neuen Apple-Software Boot Camp auf Intel-basierten Macs. "Gleich zu Beginn wird live demonstriert, wie stabil sowohl Windows als auch Mac OS X auf diesen leistungsfähigen Rechnern läuft. Anschließend erläutert ein IT-Consultant, wie sich Macs in heterogene Umgebungen einbinden lassen und geht dabei besonders auf zentrale Verzeichnisdienste, Archivierung und Sicherheit ein", so Cancom. Ebenfalls geplant ist eine Präsentation zu iLife '06. Die WinOnMac-Tour findet am 01. Juni in München und am 06. Juni in Hamburg statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. (sw)

(13:30 Uhr) Kombinierter analoger/digitaler TV-Tuner für den Mac. Die Mac-Handelskette Gravis hat mit dem "Cinergy XS Hybrid Mac Edition" ab sofort einen Mac-kompatiblen analogen/digitalen TV-Tuner im Programm. Es handelt sich dabei um einen von TerraTec entwickelten USB 2.0-Stick, der neben herkömmlichem analogen Fernsehen auch digitales terrestrisches TV (DVB-T) empfangen kann. Mitgeliefert wird die beliebte EyeTV 2.2-Software von Elgato zur Darstellung und Aufzeichnung des TV-Programms. Die "Cinergy XS Hybrid Mac Edition" kostet 129,90 Euro. Zum Lieferumfang gehören außerdem eine DVB-T-Antenne, ein Adapter für den analogen Antennenanschluss, Anschlusskabel mit S-Video- und Composite-Video-Eingängen, eine Fernbedienung, eine USB-Verlängerung und ein Infrarot-Sensor. Die Lösung läuft native auf PowerPC- und Intel-basierten Macs (G4-, G5- oder Core Solo/Core Duo-Prozessor mit Mac OS X 10.4.6 und 512 MB RAM). (sw)

(13:00 Uhr) disclabel 3.2 mit Detailverbesserungen. disclabel, eine Software zum Erstellen von Etiketten, Covern und Inlets für CDs und DVDs, liegt seit heute in der Version 3.2 (8,3 MB, mehrsprachig, Universal Binary) vor. Neu sind die Darstellung aller Design-Elemente in der Medienansicht, die Verwendung mehrerer Elemente gleichen Typs in Designvorlagen, der Import von PDF-Booklets, schnellerer Import aus iPhoto und eine verbesserte Druckfunktion. Die Anwendung kostet 29,95 Dollar und setzt Mac OS X 10.4.x voraus (Update von disclabel 3.x: gratis). Zum Funktionsumfang von disclabel 3.2 gehören u. a. verschiedene Vorlagen, der Import aus iTunes und iPhoto, die Verwendung von Core Image-Filtern, zahlreiche Gestaltungswerkzeuge und Bildbearbeitungsoptionen, die automatisierte Label-Erstellung, der CD-/DVD-Direktdruck und der Export von Vorlagen in verschiedenen Formaten. (sw)

Mittwoch, 17. Mai 2006

Die Top-News des Tages

(15:00 Uhr) Mac OS X 10.4.7 am Horizont (Update). Apple bereitet die Veröffentlichung des nächsten Updates für Mac OS X 10.4.x "Tiger" vor. Nach MacGadget vorliegenden Informationen hat der Mac-Hersteller in dieser Woche die ersten Builds von Mac OS X 10.4.7 an die Entwickler verteilt. Wie bereits Mac OS X 10.4.6 und 10.4.5 soll auch die neueste Betriebssystemrevision in erster Linie Fehler beseitigen. Daneben ist die eine oder andere Detailverbesserung zu erwarten. Wie MacGadget bereits gestern berichtete, erlaubt der auf dem 17 Zoll-MacBook Pro vorinstallierte Mac OS X 10.4.6-Build das Ausführen eines Rechtsklicks auf dem Trackpad (durch das gleichzeitige Tippen mit zwei Fingern auf das Pad). Möglicherweise führt Apple dieses neue Feature mit Mac OS X 10.4.7 bei allen aktuellen und evtl. auch älteren Mac-Notebooks ein. Zur ersten Preview-Version von Mac OS X 10.4.7 (Build 8J2111 für Intel, 8J111 für PowerPC) liegen derzeit allerdings kaum Informationen vor, laut Apple sollen sich die Tester auf die Bereiche bzw. Programme Synchronisierung, iChat, Mail, WebKit, Safari, Aperture und Geräteunterstützung konzentieren. +++ Nachtrag: Wie AppleInsider meldet, sollen die ersten Builds von Mac OS X 10.4.7 mehr als 60 Fehler beseitigen. (sw) - Meldung kommentieren -

(04:00 Uhr) Details zum MacBook (Update). Das gestern von Apple vorgestellte MacBook (siehe unseren ausführlichen Special Report) ist eine vollständige Neuentwicklung. Dies wird nicht nur an Design und Technik, sondern auch an den vielen Details, die inzwischen bekannt sind, deutlich. So lässt sich die Festplatte des MacBook laut AppleInsider mit wenigen Handgriffen in kürzester Zeit tauschen - eine Demontage des Computer ist im Gegensatz zum iBook nicht notwendig. Zum Festplatten-Wechsel müssen lediglich Akku, RAM-Module und eine Aluminium-Abdeckung entfernt werden. Bei der Erweiterung des Arbeitsspeichers (zwei Slots) empfiehlt Apple, RAM-Module mit gleicher Kapazität zu verwenden, um die bestmögliche Performance zu erzielen. Wie beim neuen Mac mini kommt auch im MacBook der Intel-Grafikprozessor GMA 950 zum Einsatz, der bis zu 80 MB (64 MB für Video-Inhalte, 16 MB für die Systemverwaltung) des Hauptspeichers nutzt. Wie ein Test von ArsTechnica zeigte, ist der GMA 950 jedoch besser als sein Ruf. Auch hier gilt: Mit zusätzlichem RAM lässt sich die Datenauslagerung auf die Festplatte minimieren und die Gesamtperformance steigern.

Das MacBook verfügt über einen magnetischen Verschluss, der laut Apple dafür sorgt "dass sich Ihr MacBook kinderleicht öffnen und schließen lässt. Es gibt also keine beweglichen Komponenten, an denen man hängen bleiben kann oder die abbrechen können." Das Öffnen erleichtert eine Einbuchtung am Gehäuse. Zur Tastatur ist bei Apple folgendes zu lesen: "Das MacBook ist mit einer neuen, einzigartigen Tastatur ausgestattet, die bündig mit dem Gehäuserahmen abschließt und so ein besonders kompaktes Design ermöglicht. Sie werden außerdem feststellen, dass die Tastatur über einen etwas festeren Druckpunkt verfügt, sodass Sie sicherer und fehlerfreier schreiben können." Laut MacUser sei die Tastatur einfacher zu reinigen als beim iBook. Praktisch: Der "echte" Zweimonitorbetrieb ("Erweiterter Schreibtisch") ist am MacBook möglich, Displays lassen sich per optionalem VGI- oder DVI-Adapter anschließen. Stichwort Bildschirm: Hochglanzdisplays wurden aufgrund ihrer starken Spiegelung in der Vergangenheit teilweise heftig kritisiert. Nun aber ist die Qualität offenbar so gut, dass Apple Hochglanzdisplays anbietet. "Schon früher gab es glänzende Displays, aber erst jetzt ist die Qualität auf einem Level, der unseren Ansprüchen genügt", sagte Apples Marketing-Chef Phil Schiller der Macworld. Wie stark das Hochglanzdisplay das Arbeiten beeinflusst bzw. ob die Vorteile wie die bessere Farbdarstellung überwiegen, werden Tests zeigen müssen. +++ Nachtrag: Wie aus dieser Übersicht hervorgeht, gibt Apple für das MacBook eine Akkulaufzeit von bis zu sechs Stunden an. Zum Vergleich: Beim 15 Zoll-MacBook Pro beträgt sie bis zu 4,5, beim 17 Zoll-MacBook Pro bis zu 5,5 Stunden. (sw) - Meldung kommentieren -

(03:00 Uhr) Ist Apple mit dem MacBook der große Wurf gelungen? Das iBook entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem äußerst wichtigen Umsatzträger für Apple. Doch zuletzt lag es wie Blei in den Regalen, da Ausstattung und Technik nicht mehr auf der Höhe der Zeit waren und zudem Apple den Wechsel auf Intel-Chips mit Hochdruck vorantrieb. Umso höher schraubte die Mac-Community die Erwartungen an den Nachfolger. Nicht lediglich eine neue Architektur - wie beim Intel Mac mini -, sondern ein von Grund auf neu konzipiertes Consumer-Notebook sollte es sein. Am 16. Mai war es soweit: Das auf Intels Core Duo-Prozessor basierte MacBook wurde der Öffentlichkeit vorgestellt und von Apple mit viel Lobeshymnen bedacht. Innovatives Design, hoch entwickelte Features und eine deutlich höhere Leistung als das iBook G4 soll es bieten, zu einem Preis, der es für jedermann erschwinglich mache. Die Botschaft ist klar: Das MacBook soll der neue Topseller in der Mac-Produktlinie werden. Doch ist Apple mit dem iBook-Nachfolger wirklich der große Wurf gelungen? Stimmen Sie ab...

Die vorherige Umfrage ("Hat Apple mit Boot Camp einen Schritt in die richtige Richtung getan?") endete mit einem eindeutigen Votum. 73,6 Prozent stimmten mit "Ja", 16,3 Prozent mit "Bin mir nicht sicher..." und 10,1 Prozent mit "Nein, Boot Camp ist nur eine Spielerei". An der Umfrage beteiligten sich 2346 Leser. (sw) - Meldung kommentieren -

(02:30 Uhr) Apple veröffentlicht neue Firmware für Intel-Macs (Update). Apple hat heute für Macs mit Intel-Prozessor eine neue Firmware veröffentlicht. Das SMC Firmware Update soll Probleme beim Bootvorgang beseitigen. Weitere Details nennt der Mac-Hersteller nicht. Das SMC Firmware Update ist für den iMac Core Duo, den Intel-Mac mini und das MacBook Pro erhältlich. Das neue MacBook sowie das 17 Zoll-MacBook Pro sind offenbar bereits mit dem Firmware-Update ausgestattet. +++ Nachtrag: Wie aus einem Knowledge Base-Artikel zu entnehmen ist, steht SMC für System Management Control. Während des Updatevorgangs arbeiten die Lüfter laut Apple mit voller Geschwindigkeit, würden aber nach Abschluss der Installation wieder zum Normalbetrieb zurückkehren. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 17. Mai 2006

(21:30 Uhr) Kurzmeldungen: MacBook zerlegt, Quake 4 via Boot Camp, MacBook-Handbuch (2. Update). Erster Blick auf Unreal Tournament 2007 bei FiringSquad - die neueste Version des Egoshooters soll stark verbesserte Grafiken und neue Spielmodi bieten. Markteinführung voraussichtlich Anfang nächsten Jahres. +++ Quake 4 läuft auf Intel-Macs unter Windows schneller als unter Mac OS X, berichtet Ars Technica. Lediglich bei einem Test schnitt Mac OS X besser ab. +++ Bei MacBidouille finden sich Fotos eines MacBook-Festplattentauschs - wie berichtet, lässt sich die Festplatte des MacBook mit wenigen Handgriffen wechseln. +++ Kodawarisan hat das MacBook zerlegt und eine Fotogalerie dazu veröffentlicht. +++ Apple hat das MacBook-Handbuch als PDF-Dokument ins Netz gestellt. +++ Die Version 2.1.1 von SuperDuper! bietet Performance-Optimierungen, Detailverbesserungen und Bug-Fixes. +++ Nachtrag: Mac at Camp 2006-Teilnehmer erhalten kostenlose Probeexemplare von Mac-Zeitschriften wie etwa der iCreate oder MacUp. +++ Auch die Entwicklerdokumentation zum MacBook ist inzwischen online verfügbar. (sw)

(20:30 Uhr) Mac OS X-Unterbau angeblich nicht länger Open Source. Apples Open Source-Anstrengungen haben offenbar eine einschneidende Änderung erfahren. Das Unternehmen hat sich laut einem Bericht der InfoWorld angeblich gegen eine Freigabe des Quellcodes des Mac OS X/Intel-Unterbaus entschieden. Dies sei offenbar eine Reaktion auf die Bemühungen von Hackern, das Betriebssystem auf beliebigen x86-basierten Systemen lauffähig zu machen, spekuliert die Infoworld. Der Kernel von Mac OS X/PowerPC bleibt hingegen Open Source, gleiches gilt für Bestandteile wie QuickTime Streaming Server und Bonjour. (sw)

(18:30 Uhr) launch2net 1.1.9 unterstützt zusätzliche Handys. Die heute veröffentlichte Version 1.1.9 von launch2net wurde um Unterstützung für die Mobiltelefone BenQ-Siemens EF81, Nokia E60/N71/N91 und Samsung SGH-D730, D600E und D800 ergänzt. Außerdem wurde die Handhabung von PIN- und PUK-Nummern verbessert. launch2net ermöglicht den Aufbau einer GPRS-, EDGE-, UMTS- oder HSDAP-Verbindung ins Internet via Mac und Handy oder Datenkarte. Die Software enthält alle wesentlichen Features des Vorgängers Mobile High Speed, eine wichtige Neuerung ist der integrierte "Connect Button", der den Verbindungsaufbau aus launch2net heraus ermöglicht. launch2net unterstützt eine Vielzahl an Handys sowie Datenkarten und enthält die Verbindungsdaten der meisten Netzbetreiber weltweit. Zu den weiteren Funktionen zählen die Verwendung eigener Zugangsdaten, eine Zeit- und Datenvolumenanzeige und die manuelle Wahl eines Roamingpartners. launch2net benötigt Mac OS X 10.3.9 oder neuer und kostet 87 Euro. Die Demoversion (8,2 MB, mehrsprachig, Universal Binary) dient gleichzeitig als Update. (sw)

(17:00 Uhr) iSale 3.1 mit zahlreichen Verbesserungen. equinux hat heute die Version 3.1 (37,7 MB, mehrsprachig) des eBay-Verkaufsmanagers iSale auf den Markt gebracht. Neu sind die Kompatibilität mit den neuesten eBay-Standards, Unterstützung für die erneute, kostenfreie Einstellung von nicht erfolgreichen Auktionen, eine erweiterte und optimierte deutsche Übersetzung, zusätzliche Features im Dashboard-Widget, aktive Links in der Vorschau, die Verifizierung von Foto-URLs, eine verbesserte Kompatibilität mit dem Internet Explorer und zusätzliche Optionen für die Erstellung von Auktionen. iSale 3.1 kostet 34,79 Euro, das Update von der Version 3.0.x ist kostenfrei. (sw)

(15:30 Uhr) Aperture läuft auf MacBook. Apples professionelles Foto-Postproduction-Tool Aperture lässt sich problemlos auf dem neuen MacBook einsetzen. Dies erklärte Joe Schorr, Product Manager Aperture von Apple, in Forum von dpreview.com. Zwar werde Aperture auf dem MacBook wegen den Beschränkungen des Grafikchips nicht offiziell unterstützt, Hacks zur Installation oder zum Betrieb seien jedoch nicht erforderlich. Insgesamt erfolge die Benutzung von Aperture auf dem MacBook jedoch "auf eigene Gefahr", so Schorr. (sw)

(14:30 Uhr) Web-Design-Software Goldfish verbessert. Fishbeam Software bietet den Web-Editor Goldfish jetzt in der Version 1.2 (6,7 MB, mehrsprachig) an. Neu sind die Erzeugung von Pulldown-Menüs, ein PHP-Besucherzähler, verbesserte Hilfslinien, eine Zoomfunktion, beschleunigtes Öffnen von Dateien, FTP-Publishing, das Schützen von Objekten sowie viele Detailverbesserungen und Bug-Fixes. Goldfish bietet nach Entwicklerangaben ein neuartiges Konzept zur Webseiten-Erstellung - die technische Umsetzung wird dabei von der Anwendung übernommen. Im ersten Schritt werden die geplanten Text- und Bildfelder sowie Navigationsmenüs in ein neues Dokument gezogen. Alternativ lassen sich Vorlagen verwenden. Nach dem Festlegen der Eigenschaften der Elemente werden dann die gewünschten Texte und Bilder eingefügt. Per Mausklick wird schließlich der Code in XHTML und CSS erzeugt. Als Hilfsmittel stehen Lineale und einrastende Linien zur Verfügung. Goldfish 1.2 ist ab Mac OS X 10.1 lauffähig und kostet 29,90 Euro (Update: kostenlos). (sw)

(14:00 Uhr) Apple veröffentlicht Update für Final Cut Pro 5.1. Für die Videoschnittsoftware Final Cut Pro 5.1 liegt ab sofort ein kostenfreies Update vor. Die Version 5.1.1 behebt nach Angaben Apples verschiedene Probleme. So wurden Bugs im Zusammenhang mit der Echtzeitverarbeitung und der Canvas-Darstellung auf Intel-basierten Macs beseitigt. Daneben wurde ein Problem beim Import von 720p/24PN-Videomaterial, das mit der Panasonic P2 aufgezeichnet wurde, behoben. Auch die Cinema Tools haben ein Bug-Fix-Update erfahren - aktuell ist nun die Version 3.1.1. Die Updates stehen über die Software-Aktualisierung zum Download bereit. (sw)

(13:30 Uhr) Podcast-Produktionssoftware Übercaster verspätet sich. Die Markteinführung von Übercaster, einer Produktionssoftware für Podcasts, verzögert sich. Wie der Entwickler "Pleasant software for the people" vor kurzem in seinem Weblog schrieb, seien bei der Entwicklung unerwartet Schwierigkeiten aufgetaucht. Diese seien zwar mittlerweile behoben worden, dennoch werde die Betaversion später als geplant erscheinen. Die Cocoa-Anwendung soll ein umfangreiches Funktionsset zur Erstellung von Podcasts sowie eine einfach zu bedienende Oberfläche bieten. Zum Funktionsumfang sollen u. a. die Verwendung mehrerer Mikrofone, das Abspielen von Audiodateien während der Aufnahme, die Mehrspuraufnahme und -bearbeitung, das Aufnehmen von Skype- und iChat-Audiokonferenzen, die Erzeugung von Vorlagen, Neuabmischungen, Wiederveröffentlichung in anderen Formaten, freie Gestaltung der Arbeits- und Aufnahmeumgebung sowie Unterstützung von ID3-Tags, Albencover und Kapiteln zählen. (sw)

(13:15 Uhr) EyeTV in Version 2.2 erschienen. Die EyeTV-Software von Elgato steht ab sofort in der Version 2.2 zur Verfügung. Zu den Neuerungen gehören Unterstützung für den analogen TV-Receiver/-Recorder EyeTV 250, ein Assistent zum Überspielen von VHS-Kassetten auf Video-DVD, das Anschließen von Spielkonsolen an den EyeTV 250, Unterstützung für die DVB-T USB-Sticks Cinergy T USB XS und Cinergy Hybrid T USB XS von TerraTec sowie zahlreiche Bug-Fixes. EyeTV 2.2 liegt als Universal Binary vor, benötigt mindestens einen mit 500 MHz getakteten G4-Prozessor, 256 MB RAM sowie Mac OS X 10.4.3 und ist mit allen TV-Tunern von Elgato sowie Plextor ConvertX PVR, Plextor PX-TV402U, TerraTec Cinergy T2 und Miglia EvolutionTV kompatibel. Eine Einzelplatzlizenz kostet 79 Euro. Das Update (23 MB, mehrsprachig) von Version 2.x ist gratis. (sw)

(13:00 Uhr) Sandvox: Neue Software für das Web-Design. Mit Sandvox hat Karelia heute eine neue Anwendung zur Gestaltung von Web-Sites angekündigt. Sandvox soll besonders Mac-like sein - die gewünschten Elemente für eine Seite werden per Drag & Drop eingebaut, ein Assistent begleitet den Anwender durch den gesamten Erstellungsprozess. Der erzeugte Code soll vollständig den Spezifikationen von XHTML 1.0 entsprechen. Zu den weiteren Features zählen zahlreiche vorgefertigte Designs, die Erstellung von Weblogs, Pagelets zur Strukturierung einer Seite und die Einbindung von Podcasts. Sandvox läuft native auf Intel- und PowerPC-basierten Macs (Mac OS X 10.4.4 oder neuer) und ist zum Einführungspreis von 39 Dollar erhältlich. Sandvox Pro kostet 69 Dollar und bietet zusätzliche Features, etwa zur manuellen Eingabe von HTML-Code oder Scripts. Eine Demoversion steht zum Download (14,1 MB, englisch) bereit. (sw)

Dienstag, 16. Mai 2006

Die Top-News des Tages

(14:30 Uhr) Apple präsentiert iBook-Nachfolger, verbessert MacBook Pro (2. Update). Die Umstellung der Mac-Notebooks auf Intel-Prozessoren ist abgeschlossen. Apple präsentierte heute mit dem MacBook den lange erwarteten Nachfolger des iBook G4. Zusammen mit dem 15 Zoll- und 17 Zoll-MacBook Pro, die heute im Preis gesenkt und mit schnelleren Prozessoren ausgerüstet wurden, komplettiert das neue MacBook die Intel-basierte Notebook-Linie von Apple. Das MacBook, das eine komplette Neuentwicklung darstellt und gegenüber dem Vorgänger mit einer Fülle an Neuerungen aufwartet, ersetzt sowohl das iBook G4 als auch das 12 Zoll-PowerBook G4.

Schon auf den ersten Blick werden die Unterschiede zum iBook G4 deutlich. Das MacBook verfügt über ein helles (250 cd/m2), glänzendes 13,3 Zoll-Breitformatdisplay (1280 x 800 Pixel), es ist zudem mit 2,75 cm dünner als die Vorgänger-Generation (3,42 cm). Der Bildschirm liefert laut Apple einen höheren Kontrast, tiefere Schwärzen und intensivere Farben als beim iBook G4 und 12 Zoll-PowerBook. Das weiße Design hat Apple beibehalten, gleichzeitig aber eine Konfiguration mit schwarzem Gehäuse eingeführt. Das MacBook (Gewicht: 2,36 kg) wird von einem mit 1,83 bzw. 2,0 GHz getakteten Core Duo (L2-Cache: zwei MB) von Intel angetrieben. Die Architektur des MacBook ist auf der Höhe der Zeit: Frontside-Bus mit 667 MHz, DDR2-SDRAM mit 667 MHz (maximal zwei GB), Serial ATA-Festplatten mit 5400 rpm, Gigabit-Ethernet, Bluetooth 2.0+EDR, AirPort Extreme (WLAN nach IEEE 802.11g), Sudden Motion Sensor, Scrolling TrackPad, kombinierter optischer/analoger Audio-Ein/Ausgang. Neu gegenüber dem iBook G4 sind die Videokamera iSight für Videokonferenzen inklusive der Schnappschuss-Software Photo Booth, die Media Center-Lösung Front Row samt Fernbedienung und der magnetische Stromanschluss MagSafe. Als Schnittstellen stehen 2x USB 2.0, 1x FireWire 400 und ein Mini-DVI-Videoausgang zur Verfügung (USB-Modem sowie Video-Adapter optional). Das Gehäuse ist aus Polycarbonat.

Das 1,83 GHz-MacBook ist mit einem CD-RW-/DVD-ROM-Laufwerk, die beiden anderen Varianten sind mit einem 4x DVD±RW-Brenner (Dual Layer-Medien werden nur gelesen, lassen sich jedoch nicht beschreiben) ausgerüstet. Einen separaten Grafikchip von ATI oder Nvidia gibt es nicht, stattdessen kommt wie beim Mac mini der auf dem Intel-Chipsatz integrierte Grafikprozessor GMA 950 zum Einsatz, der bis zu 64 MB des Hauptspeichers für Video-Inhalte nutzt. Für Spiele ist der GMA 950 weniger geeignet, jedoch haben Tests gezeigt, dass er für die tägliche Arbeit mehr als ausreichend dimensioniert ist und HD-Filme abspielen kann (sowie die Core Image-Technologie unterstützt). Apple liefert das MacBook mit Mac OS X 10.4.6, iLife '06, einem Netzteil und einem Lithium-Polymer-Akku mit einer Leistung von 55 Wattstunden aus. Angaben zur Batterielaufzeit machte das Unternehmen nicht, aufgrund der Erfahrungen mit dem MacBook Pro ist jedoch davon auszugehen, dass die Akklaufzeit des MacBook in etwa mit der des iBook G4 zu vergleichen ist. Die Konfigurationen im Überblick:

• MacBook mit 1,83 GHz (Core Duo mit zwei Prozessorkernen), zwei MB L2-Cache, weißes Gehäuse, 13,3 Zoll-Breitbilddisplay, 667 MHz-Frontside-Bus, 512 MB RAM, 60 GB-Festplatte (5400 rpm), CD-RW-/DVD-ROM, iSight, Front Row, Gigabit-Ethernet, GMU 950-Grafikchip, Bluetooth 2.0+EDR, AirPort Extreme. Empfohlener Verkaufspreis: 1079 Euro (Österreich: 1119 Euro; Schweiz: 1579 Franken).

• MacBook mit 2,0 GHz (Core Duo mit zwei Prozessorkernen), zwei MB L2-Cache, weißes Gehäuse, 13,3 Zoll-Breitbilddisplay, 667 MHz-Frontside-Bus, 512 MB RAM, 60 GB-Festplatte (5400 rpm), CD-RW/DVD±RW, iSight, Front Row, Gigabit-Ethernet, GMU 950-Grafikchip, Bluetooth 2.0+EDR, AirPort Extreme. Empfohlener Verkaufspreis: 1279 Euro (Österreich: 1319 Euro; Schweiz: 1849 Franken).

• MacBook mit 2,0 GHz (Core Duo mit zwei Prozessorkernen), zwei MB L2-Cache, schwarzes Gehäuse, 13,3 Zoll-Breitbilddisplay, 667 MHz-Frontside-Bus, 512 MB RAM, 80 GB-Festplatte (5400 rpm), CD-RW/DVD±RW, iSight, Front Row, Gigabit-Ethernet, GMU 950-Grafikchip, Bluetooth 2.0+EDR, AirPort Extreme. Empfohlener Verkaufspreis: 1479 Euro (Österreich: 1519 Euro; Schweiz: 2149 Franken).

Apple wertete außerdem die MacBook Pro-Familie auf. Die kleinste 15 Zoll-Konfiguration verfügt nun über einen 2,0 GHz-Core Duo-Prozessor (vormals: 1,83 GHz) und kostet nun nur noch 1949 Euro (vormals: 2099 Euro). Die größere Variante bietet ab sofort einen 2,16 GHz-Core Duo (vormals: 2,0 GHz) und ist für 2429 Euro (vormals: 2599 Euro) zu haben. Gleichzeitig wurde der Preis für das 17 Zoll-MacBook Pro von 2799 auf 2729 Euro gesenkt. Das 15 Zoll- und das 17 Zoll-MacBook Pro können ohne Mehrkosten auch mit einem glänzenden Breitbild-Display konfiguriert werden. Das iBook G4 und das 12 Zoll-PowerBook G4 wurden aus dem Angebot genommen. +++ Nachtrag: Bei AppleInsider finden sich Fotos des schwarzen MacBook. Apple hat viele Retail Stores bereits mit dem MacBook beliefert, in seinem Online-Store gibt der Hersteller derzeit eine Lieferzeit von drei bis fünf Tagen (weißes Gehäuse) bzw. von fünf bis sieben Tagen (schwarzes Gehäuse) an. +++ 2. Nachtrag: Fotos einer Auspackzeremonie finden sich hier. +++ Was halten Sie vom neuen MacBook? Für Beiträge steht Ihnen unser Diskussionsforum zur Verfügung. (sw) - Meldung kommentieren -

(13:00 Uhr) Creative verlangt Verkaufsstopp für iPod. Der Audioplayer-Hersteller Creative, der zuletzt tief in die roten Zahlen rutschte, hat gegen Apple wegen einer angeblichen Patentrechtsverletzung schwere Geschütze aufgefahren. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, hat das Unternehmen bei der International Trade Commission eine Beschwerde mit dem Ziel eingereicht, Import und Verkauf des iPod in den USA zu stoppen. Gleichzeitig reichte Creative in Kalifornien eine Klage gegen Apple ein, um den iPod-Hersteller zu Schadensersatzzahlungen zu zwingen. Teile des Bedienkonzeptes des iPod würden gegen ein eigenes Patent verstoßen, so der Vorwurf von Creative gegenüber Apple. Besagtes Patent wurde Creative im August 2005 zugesprochen. Creative hatte im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen deutlichen Umsatzeinbruch von 333,8 auf 225,7 Millionen Dollar und einen Nettoverlust von 114,3 Millionen Dollar (nach einem Gewinn im Vorjahreszeitraum) eingefahren. Apple hat zu den von Creative eingeleiteten rechtlichen Schritten bislang keine Stellungnahme abgegeben. (sw) - Meldung kommentieren -

(00:01 Uhr) Apple: Weitere Updates für iLife '06. Apple hat in der Nacht zum Dienstag neue Updates für die Multimedia-Suite iLife '06 veröffentlicht. Aktualisiert wurden iDVD, iMovie HD, iPhoto und iWeb. Die Version 6.0.2 von iDVD behebt nach Angaben des Unternehmens diverse Probleme beim Brennen von Projekten im 16:9-Format, daneben gab es Stabilitätsverbesserungen. Für die Version 6.0.2 von iMovie HD verspricht Apple eine verbesserte Stabilität sowie zahlreiche Bug-Fixes, u. a. in Verbindung mit PAL-Audio und der Darstellung von Soundeffekten im Mediabrowser. In iPhoto 6.0.3 sollen Fehler im Zusammenhang mit dem Photocasting von Smart Albums, dem Erzeugen von Kalendern und Alben sowie dem Sharing von iPhoto-Bibliotheken beseitigt worden sein. Neu in iWeb 1.1 sind eine Suchfunktion und die Unterstützung für Kommentare für mit .Mac veröffentlichte Blogs und Podcasts, eine beschleunigte Ladezeit von Web-Sites sowie diverse Bug-Fixes, u. a. im Zusammenhang mit der Bilderverwaltung und der Oberfläche. Die Updates stehen wie gewohnt über die Software-Aktualisierung zum Download bereit. GarageBand und iTunes sind nicht in neuen Versionen erschienen. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 16. Mai 2006

(21:30 Uhr) Kurzmeldungen: Schnellere Grafikkarte im 17 Zoll-MacBook Pro? MacBook-Modelle im Vergleich. Radical Breeze hat den Preis für die CD- und DVD-Brennsoftware DiscBlaze von 29,95 auf 19,95 Dollar gesenkt - gleichzeitig gelten neue Lizenzen auch für die Windows-Version des Programms. +++ Discovery Channel im iTunes Music Store - in Apples Musik- und Video-Store finden sich seit heute mehr als ein Dutzend Dokumentationsserien von Discovery Channel. +++ Die Macworld hat Benchmark-Werte des 17 Zoll-MacBook Pro veröffentlicht - die Grafikkarte ist offenbar höher getaktet als im 15 Zoll-Modell, da Unreal Tournament 2004 höhere Frameraten liefert. Details dazu bei XLR8yourmac. +++ Im Apple Store findet sich ein Ausstattungs-Vergleich zwischen allen MacBook- und MacBook Pro-Modellen. +++ RoughlyDrafted beschreibt fünf architekturelle Schwächen von Windows, die Mac OS X nicht hat. (sw)

(20:30 Uhr) Now Up-to-Date & Contact 5.2 mit zahlreichen Verbesserungen. Now Software hat für die Termin- und Kontaktmanagementsoftware Now Up-to-Date & Contact 5.x ein weiteres kostenfreies Update (16 MB, englisch) vorgelegt. Neu in der Version 5.2 sind die Verwendung des Toolbar-Looks von Mac OS X 10.4.x, eine verbesserte Backupfunktion, Stabilitätsverbesserungen, diverse kleinere Änderungen an der Oberfläche, eine verbesserte Druckfunktion sowie viele Bug-Fixes. Außerdem wurden die Komponenten QuickDay und QuickContact Menu Items an Intel-basierte Macs angepasst. Die komplette Anwendung soll in Kürze als Universal Binary zur Verfügung stehen. Now Up-to-Date & Contact 5.2 benötigt mindestens Mac OS X 10.3.5 und ist zum Preis von 119,95 (Download) bzw. 129,95 Dollar (CD) erhältlich. (sw)

(17:30 Uhr) Günstige G4-Upgrade für Power Macs. Other World Computing hat heute eine preisgünstige G4-Prozessorkarte für den Power Mac G4 vorgestellt. Die Mercury Extreme G4/933 verfügt über einen mit 933 MHz getakteten PowerPC 7455-Prozessor mit 256 KB L2-Cache und 2048 KB L3-Cache. Sie kostet 159 Dollar, ist sowohl mit Mac OS 9.2.2 als auch Mac OS X kompatibel und eignet sich für die Power Mac G4-Baureihen Sawtooth, Gigabit Ethernet, Digital Audio, Quicksilver und Quicksilver 2002. Other World Computing senkte außerdem die Preise für alle anderen G4-Upgrades. Die Mercury Extreme G4/1000 kostet nun nur noch 189, die Mercury Extreme G4/1100 195 und die Mecury Extreme G4/1200 219 Dollar. Eine 1,4 GHz-Variante bietet das Unternehmen für 259 Dollar an. (sw)

(15:30 Uhr) Quake 4 jetzt im Handel erhältlich. Application Systems Heidelberg hat heute mit der Auslieferung von Quake 4 begonnen. Der Egoshooter kostet 50 Euro, liegt in englischer Sprache vor (Verpackung und Handbuch: Deutsch) und ist ab 16 Jahren freigegeben. Der Nachfolger von Quake 2 basiert auf der Technologie von Doom 3. Der Shooter soll sich durch eine gelungene Hintergrundstory, hochwertige und detailreiche Grafiken, Gefechte im Team und eine fortschrittliche Multiplayer-Implementierung auszeichnen. "Gegen eine gnadenlose Alien-Armee kann der Spieler nur siegen, wenn er selber einer der Aliens wird. Ausgerüstet mit modernster Technologie und Fahrzeugen unterstützt durch eine Elitetruppe der Marines trägt der Spieler den Kampf bis ins Herz des Heimatplaneten der Strogg und wird zur einzigen Hoffnung der Menschheit auf den Sieg", so die Spielbeschreibung. Quake 4 setzt mindestens einen G4- oder G5-Prozessor mit 1,67 GHz bzw. einen Core Duo, 512 MB RAM, eine Radeon 9600- oder GeForce 6600-Grafikkarte mit 64 MB VRAM, ein DVD-Laufwerk und Mac OS X 10.3.9 voraus. (sw)

(13:45 Uhr) CDFinder 4.6 an Intel-Macs angepasst. Der CDFinder steht seit heute in der Version 4.6 zum Download (3,6 MB, mehrsprachig) bereit. Zu den Neuerungen zählen Anpassung an Macs mit Intel-Prozessor, eine erweiterte Suchfunktion, die Katalogisierung von gepackten .sitx-Dateien, eine verfeinerte Benutzeroberfläche, zusätzliche Eingabefelder für Kataloge und eine auf Quartz umgestellte Druckfunktion. Der CDFinder katalogisiert die Inhalte von beliebigen Laufwerken inklusive Metadaten. Die ab Mac OS X 10.2 lauffähige Software kostet 20 Euro. Das Update von CDFinder 4.x ist kostenlos. (sw)

(12:45 Uhr) 17 Zoll-MacBook Pro unterstützt Rechtsklick. Was Mac-Anwender schon seit langem fordern - insbesondere nach Einführung der Mighty Mouse - wurde von Apple nun erstmals implementiert: Eine zweite Trackpad-Taste in Mac-Notebooks. Das seit kurzem erhältliche 17 Zoll-MacBook Pro ermöglicht das Auslösen eines Rechtsklicks ohne CTRL-Taste, wie Todd Benjamin, Director of Marketing for Portables von Apple, gegenüber der Computerworld erklärte. Demnach kann auf dem neuesten MacBook Pro-Modell ein Rechtsklick, also das Öffnen des Kontextmenüs, durch das Tippen mit zwei Fingern auf das Trackpad ausgeführt werden. Möglich wird dies offenbar durch einen neueren Build von Mac OS X 10.4.6, d. h. es ist denkbar, dass dieses Feature über ein Betriebssystemupdate später auch anderen Mac-Notebooks verfügbar gemacht wird. Das neue Feature ist auf der Produktseite des 17 Zoll-MacBook Pro aufgeführt. (sw)

(12:30 Uhr) XPress-Konvertierungstool MarkzTools unterstützt XPress 6.0. Markzware hat das XPress-Konvertierungsprogramm MarkzTools in der Version 6.0 angekündigt. Mit dem Tool lassen sich XPress-Dokumente in das Format älterer Versionen der DTP-Software abspeichern. Außerdem hilft MarkzTools bei der Rettung beschädigter Dateien und der Sichererstellung der Dokumentenintegrität. Die wichtigste Neuerung in MarkzTools 6.0 ist die Möglichkeit, XPress 6.x-Dokumente in das Format der Version 4.x zu speichern. Neu sind ferner die Wiederherstellung von Textdaten aus fehlerhaften oder stark beschädigten Dokumenten und die Konvertierung von Bildvorschau-Ansichten in Graustufendarstellungen. Der empfohlene Verkaufspreis von MarkzTools 6.0 liegt bei 199 Euro, das Upgrade schlägt mit 99 Euro zu Buche. MarkzTools 6.0 benötigt Mac OS X 10.3 oder neuer sowie XPress 6.x. (sw)

(12:15 Uhr) Symantec-Chef rät zum Mac-Kauf. Der CEO der auf Sicherheitssoftware spezialisierten Firma Symantec hat eine Empfehlung für Macs ausgesprochen. "Wir denken, dass mehr Menschen sie kaufen sollten", sagte John Thompson laut News.com auf einer Konferenz. Aufgrund der vielen Schwachstellen von Windows hätten sich viele Virenentwickler und Hacker auf diese Plattform eingeschossen. Allerdings sei es nicht ausgeschlossen, dass der Mac mit zunehmender Verbreitung ebenfalls zur Zielscheibe für die Programmierer von Trojanern und Viren werde, so Thompson. Außerdem würden plattformunabhängige Angriffe wie das Phishing zunehmen.würden immer mehr Angriffe auf Phishing oder den Datendiebstahl, die plattformunabhängig sind, abzielen. (sw)

(12:00 Uhr) Adobe veröffentlicht Update für Photoshop CS 2. Ein Jahr nach der Markteinführung von Photoshop CS2 hat Adobe ein Update (24,1 MB, deutsch) für die Bildbearbeitungssoftware herausgebracht. Neu in der Version 9.0.1 sind nach Herstellerangaben schnelleres Öffnen von Dokumenten mit vielen Textebenen, verbessertes Öffnen von TIFF-Dateien bestimmter Scanner sowie zahlreiche Fehlerkorrekturen, u. a. im Zusammenhang mit Paletten, XMP-Metadaten, der Benutzeroberfläche und der Verwendung von Malwerkzeugen. Das Update ist kostenlos. Anfang kommenden Jahres will Adobe die Creative Suite 3 auf den Markt bringen, die native auf PowerPC- und Intel-Macs läuft. (sw)

(11:45 Uhr) phone plugins 2.7 unterstützen weitere Handys. nova media bietet die phone plugins ab sofort in der Version 2.7 an. Diese wurde um Unterstützung für die Mobiltelefone Nokia E61, E71 und N91 sowie Siemens SL7F ergänzt. Die phone plugins sind eine Sammlung von Handydefinitionen für iSync 2.2. Dadurch lassen sich knapp 30 Mobiltelefone von Motorola, Nokia, Siemens und Sony Ericsson, die offiziell nicht von Apple unterstützt werden, mit Mac OS X 10.4.6 zur Synchronisation von Kontakten und Terminen verwenden. Die phone plugins kosten 11,54 Euro (Update kostenlos). (sw)

(11:30 Uhr) Filesharing-Client LimeWire in neuer Version. Der Filesharing-Client LimeWire liegt seit heute in der Version 4.11 (5,9 MB, englisch) vor. Zu den Neuerungen zählen Performance-Verbesserungen, das Filtern von urheberrechtlich geschütztem Material, eine niedrigere Arbeitsspeicher-Auslastung sowie Bug-Fixes in vielen Bereichen der Anwendung. Mit der kostenlosen, Java-basierten Software können über das Gnutella-Filesharing-Netzwerk Dateien aller Art getauscht werden. LimeWire ist neben Mac OS X (Universal Binary; ab Mac OS X 10.2.6) auch unter Linux, Solaris und Windows lauffähig. (sw)

Montag, 15. Mai 2006

Die Top-News des Tages

(21:30 Uhr) Vier Jahre Xserve. Vor vier Jahren, am 14. Mai 2002, stellte Apple mit dem Xserve G4 einen Server für den professionellen Einsatz vor. Hauptvorteile des Geräts gegenüber den früheren Modellreihen Power Mac G3 Server und Power Mac G4 Server: Der geringe Platzverbrauch (das kompakte 1U-Rack-Design erlaubt das Stapeln mehrerer Geräte in einem Serverschrank), zahlreiche speziell für den Servereinsatz benötigte Features (darunter im Betrieb austauschbare Festplatten, ein serieller Konsolenport und ein optionaler Glasfaser-Gigabit-Ethernet-Adapter) sowie eine in puncto Clients unlimitierte Version des Betriebssystems Mac OS X Server. In den Folgejahren hat Apple den Xserve kontinuierlich weiterentwickelt und um die Speicherlösung Xserve RAID samt dem Dateisystem Xsan ergänzt. Zuletzt war es aufgrund der Umstellung auf Intel-Chips sehr ruhig um Apples Server-Produktreihe. Im Januar 2004 wurde der Xserve auf den G5-Prozessor umgestellt, ein Jahr später folgte das bis dato letzte Upgrade. Experten erwarten, dass Apple im Sommer einen Nachfolger des Xserve G5 auf Basis von Intels 64 Bit-Serverchip Woodcrest präsentieren wird. (sw) - Meldung kommentieren -

(12:30 Uhr) Softbank: Keine Kooperation mit Apple. Der japanische Mobilfunkbetreiber Softbank hat Gerüchte dementiert, wonach man mit Apple bei der Entwicklung eines Handys mit iPod-Features kooperiere. Die Zeitung Nihon Keizai Shimbun hatte am Samstag berichtet, dass sich beide Unternehmen angeblich auf eine Zusammenarbeit verständigt hätten, aus der ein Mobiltelefon mit iPod-Features und direkter Anbindung an den iTunes Music Store entstehen soll. Der Inhalt dieses Artikels sei nicht zutreffend, teilte Softbank mit. Spekulationen über ein "iPod-Handy" von Apple gibt es bereits seit mehr als einem Jahr. Am Wochenende griff auch die WirtschaftsWoche das Thema auf. "Nach Informationen der WirtschaftsWoche verhandelt Apple-Chef Steve Jobs hinter den Kulissen offenbar bereits mit mehreren Auftragsproduzenten in Asien über die Produktion des iPhones, einer Kombination aus Handy und dem Apple-Musikspieler iPod. Gute Chancen hat laut Branchenkennern das taiwanische Unternehmen Hon Hai Precision Industry, das für Apple bereits den iPod Nano sowie den Mac Mini fertigt", heißt es in der Online-Meldung, die sich auf einen Beitrag in der WirtschaftsWoche 20/2006 bezieht. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 15. Mai 2006

(20:30 Uhr) Kurzmeldungen: Freehand-Petition, Hertzfeld spricht über Mac-Entstehungsgeschichte. Im Web läuft seit kurzem eine Petition zugunsten von Freehand - bei vielen Usern gibt es Befürchtungen, dass Adobe die beliebte DTP-Software zugunste von Illustrator einstellen könnte. +++ Bei MacObserver findet sich ein Preview zu Call of Duty 2 - der Egoshooter kommt gegen Monatsende auf den Markt. +++ Der gemeinsame Online-Musicstore von Microsoft und MTV soll diese Woche an den Start gehen - beim dem neuen Dienst namens URGE soll man Musik kaufen als auch per monatlicher Flatrate mieten können. +++ Andy Hertzfeld, einer der maßgeblichen Entwickler des ersten Mac-Betriebssytems, hat bei Google New York über die Entstehungsgeschichte des Macs gesprochen - eine Video-Aufzeichnung ist online verfügbar. +++ Bei Intel-Macs lässt sich das Boot-Laufwerk über die Fernbedienung auswählen. (sw)

(19:00 Uhr) Experte: Security-Update beseitigt nicht alle Sicherheitslücken. Das am Donnerstag von Apple veröffentlichte Security Update 2006-003 behebt nach Ansicht von Tom Ferris nicht alle vorhandenen Sicherheitslücken in Mac OS X. Es seien immer noch Schwachstellen in Safari, QuickTime und iTunes vorhanden, sagte der unabhängige Sicherheitsexperte der InfoWorld. Diese hätte er bereits im April an Apple gemeldet, sie seien jedoch nicht beseitigt worden. Aus diesem Grund hat sich Ferris nach eigenen Angaben überlegt, Informationen über diese Sicherheitslöcher auf seiner Web-Site zu veröffentlichen - wahrscheinlich, um die Veröffentlichung eines weiteren Security Updates zu beschleunigen. Ferris will außerdem zwei neue Sicherheitslücken in Mac OS X entdeckt haben, sie sollen TIFF-Dateien und das Komprimierungsprogramm BOMArchiver betreffen. (sw)

(18:00 Uhr) Kostenloses Update für Art Directors Toolkit 5.0. Für das seit Jahresanfang erhältliche Art Directors Toolkit 5.0 steht seit heute ein kostenfreies Update zum Download (3,6 MB, mehrsprachig) bereit. Die Version 5.0.1 korrigiert einige Fehler im Zusammenhang mit der Benutzeroberfläche, daneben wurden die Layout-Tools verbessert. Das Art Directors Toolkit ist eine Sammlung von elf Tools für DTP- und Grafikanwender. Diese stellen u. a. Funktionen zur Anzeige aller Zeichen eines Schriftsatzes inklusive ASCII-, HEX-, HTML- und Unicode, eine RGB-Palette zum Mischen von Farben, zum Durchsuchen von Pantone-Farbbibliotheken und zum Konvertieren unterschiedlicher Maßeinheiten zur Verfügung. Art Directors Toolkit 5.0.1 liegt als Universal Binary vor, setzt Mac OS X 10.3.9 oder neuer voraus und kostet 29,95 Dollar. (sw)

(16:00 Uhr) Sonnet: Leistungsschwächere G4-Upgrades bald nicht mehr erhältlich. Sonnet Technologies bietet seine G4-Upgrades mit weniger als 1,8 GHz Taktfrequenz nur noch bis Ende Juni in der EU und der Schweiz an. "Aufgrund eines Verbotes bestimmter Substanzen bei der Herstellung elektronischer Geräte gemäß der EG-Richtlinie 2002/95/EG sind Einfuhr und Verkauf von Upgrade-Karten mit Freescale CPU Chip 7455 - dies sind zur Zeit alle Upgrades unter 1.8GHz - nur noch bis zum 30.06.2006 in EU und Schweiz erlaubt", ist in einer Pressemitteilung des Herstellers zu lesen. Prozessorkarten von Sonnet Technologies mit PowerPC 7447a (1,8 GHz und mehr) sind davon nicht betroffen, diese werden auch weiterhin in Europa zu haben sein. Sonnet Technologies hatte erst vor kurzem angekündigt, an G4-Upgrades mit dem PowerPC 7448, der aktuellen G4-Revision, zu arbeiten. Diese sollen im Sommer auf den Markt kommen. "Die Marktentwicklung zeigt, dass gerade professionelle Anwender im Kreativ- und Publishing-Bereich die Anschaffung neuer Macs noch scheuen und auf unsere Upgrade-Lösungen setzen", erklärt Vicki Burkhard, Vice President World Wide Sales bei Sonnet. (sw)

(15:00 Uhr) Firefox 2.0: Entwicklung schreitet voran. Die Mozilla Foundation hat eine zweite Alphaversion (16,9 MB, englisch) des neuen Web-Browsers Firefox 2.0 (Arbeitstitel: "Bon Echo") ins Netz gestellt. Firefox 2.0 soll im dritten Quartal fertig gestellt werden und zahlreiche Neuerungen bieten, darunter ein verbessertes Tabbed Browsing, automatisches Wiederherstellen einer Browser-Session nach einem Absturz, Unterstützung für SVG-Text, eine Rechtschreibprüfung in Textboxen, ein verbessertes System für Plug-ins, eine verfeinerte Benutzeroberfläche, die Darstellung tiefer gehender Informationen zu Bookmarks sowie viele Bug-Fixes. Firefox 2.0a1 erschien Mitte März, eine dritte Alphaversion soll Ende Mai zur Verfügung stehen. Die neue, auf einer SQL-Datenbank basierte Bookmark- und Historie-Verwaltung wurde unterdessen auf Firefox 3.0 verschoben, da die Entwicklung noch nicht weit genug fortgeschritten ist. Die Mozilla Foundation weist darauf hin, dass Firefox 2.0a2 primär für Web-Entwickler und Tester, weniger jedoch für Enduser geeignet ist. (sw)

(14:00 Uhr) MacBar muss Namen ändern. Am vergangenen Freitag öffnete in München die MacBar, die als Internet-Café, Support-Anlaufstelle und Treffpunkt konzipiert ist. Doch bei Apple ist zumindest die Namensgebung auf wenig Gegenliebe gestoßen. "Ein großer und von uns allen verehrter Computerhersteller hat ihn [den Namen] uns nicht gewährt, und deswegen sind wir heute in der merkwürdigen Situation, eine Bar ohne Namen zu eröffnen", gab der Betreiber Marco Peters bekannt. Namensvorschläge nimmt er unter dieser URL entgegen. Experten vermuten, dass der Mac-Hersteller diesen Namen nicht duldet, weil in mittlerer Zukunft die ersten Retail Stores in Deutschland eröffnet werden sollen. Auch München ist als Standort im Gespräch. Die Bar, die sich über eine Mitgliedschaft finanziert, befindet sich in der Deroystraße 3a. Sie hat am Montag und von Mittwoch bis Samstag täglich von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. (sw)

(13:45 Uhr) Front Row Enabler 1.2.2 veröffentlicht. Der Entwickler Andrew Escobar hat das beliebte Tool Front Row Enabler in der Version 1.2.2 herausgebracht. Diese wurde an das neueste Release (ebenfalls 1.2.2) von Apples Media Center-Software Front Row angepasst. Der kostenlose Front Row Enabler ermöglicht die Installation von Front Row auf älteren Macs mit Mac OS X 10.4.5 oder neuer. Bei der Installation ist es nach Angaben des Autors wichtig, die auf der Web-Seite angegebene Reihenfolge einzuhalten, ansonsten kann es zu Problemen kommen. Escobar hatte den Front Row Enabler wegen einer vermeintlichen E-Mail von Apples Rechtsabteilung, die sich inzwischen als Fälschung herausstellte, Anfang März zurückgezogen und zwei Monate später wieder verfügbar gemacht. (sw)

(13:30 Uhr) Fahrtenbuch Driver vX mit Google Maps-Anbindung. Intex Publishing hat die Fahrtenbuch-Software Driver vX in der Version 4.2.1 auf den Markt gebracht. Neu sind die Integration einer Postleitzahlen-Tabelle mit Ortsnamendatenbank und Geocodierung, die Integration der Google Maps-Wegbeschreibungen, automatisches Vervollständigen von Abfahrts- und Zielort, das Aufrufen von Tankstellen, KFZ-Werkstätten, Restaurants und Hotels via Google Maps und eine erweiterte Speicherung von KFZ-Daten. Das unter Mac OS X und Windows lauffähige Driver vX kostet 49 Euro. Das Programm ermittelt automatisch Anfangs- und Endkilometerstände und ermöglicht die Erfassung von Betriebs-, Unterhalts- und Finanzierungskosten. Zum Preis von 99 Euro ist auch eine Pro-Ausführung zu haben, sie bietet zusätzliche Features wie Unterstützung von Fahrtenbüchern für beliebig viele Fahrzeuge, ein Termin-Management für Fahrzeug-bezogene Termine, eine Partnerverwaltung, Korrespondenz und Wiedervorlage. Die Updates von der Version 4.x sind kostenlos. (sw)

(13:15 Uhr) Freeway 4.2 mit integrierter Shoplösung. Die Web-Design-Software Freeway pro/express ist seit heute in der Version 4.2 erhältlich. "Die herausragendste Neuerung ist die Integration einer kompletten Shoplösung in Freeway pro und Freeway express. Mittels einfach zu bedienender Freeway Actions kann nun jeder Freeway-Anwender einen Online-Shop in seine Freeway-Website einbinden", teilte der Freeway-Distributionspartner Application Systems Heidelberg mit. Neu in Freeway pro/express 4.2 sind darüber hinaus Performance-Verbesserungen, das Speichern von Seiten als Vorlagen und zahlreiche Bug-Fixes. Das Update von Freeway pro/express 4.x ist kostenlos. Die Software läuft ab Mac OS X 10.2.8 und liegt als Universal Binary vor. Freeway pro kostet 229, Freeway express 89 Euro. (sw)

(13:00 Uhr) 5. Macinday am Samstag in Würzburg. Auch in diesem Jahr richtet die Mac User Group Macintisch e. V. wieder den Macinday, ein Event rund um den Mac und iPod, aus. Der 5. Macinday findet am Samstag, den 20. Mai, von 10:00 bis 16:00 Uhr im Cinemaxx-Kino in der Veitshöchheimer Straße 5a in Würzburg statt. "Um an den Erfolg der vorangegangenen Jahre anzuknüpfen, wird es auch in diesem Jahr wieder diverse Fachvorträge zu iLife '06, iWork '06, Creative Suite 2 und Lightroom, Informationsstände, eine Tombola und einen Flohmarkt geben. Außerdem kann iLife '06 ausprobiert werden", so Macintisch. Als Teilnehmer konnte der Veranstalter die Firmen Adobe, Apple, comacs, Epson, FMS Computer, Hybrimedia, JBL, Microsoft und Wacom sowie das Apple-Beratungszentrum der Uni Würzburg gewinnen. Der Eintritt ist frei, ein Flohmarktstand kostet fünf Euro. (sw)

(12:45 Uhr) Tragetasche für 17 Zoll-MacBook Pro. MaxUpgrades hat heute eine Tragetasche für das MacBook Pro mit 17 Zoll-Display vorgestellt. MaxProtect wird aus Visco-Elastic Memory-Schaumstoff gefertigt und schützt das Notebook auf allen Seiten vor Kratzern und Stößen. Die beiden Reißverschlüsse kommen nach Herstellerangaben mit dem Gehäuse nicht in Berührung. Die schwarze Tasche verfügt über zwei Haltegriffe. MaxProtect kostet 28,99 Dollar und ist auch für andere Mac-Laptops erhältlich. MaxUpgrades kündigte außerdem iProtect in einer Ausführung für das 17 Zoll-MacBook Pro an. Die aus Mikrofasern gefertigte Einlage (Preis: 11,99 Dollar) verhindert, dass auf Tastatur und Trackpad vorhandener Schmutz auf das Display gelangt. Beide Produkte sind bereits seit längerem für das MacBook Pro mit 15 Zoll-Bildschirm erhältlich. (sw)

Freitag/Samstag, 12./13. Mai 2006

Die Top-News des Tages

(13.05., 23:00 Uhr) Bericht: Apple und Softbank wollen Handy mit iPod-Features bauen. Apple und der japanische Mobilfunkbetreiber Softbank wollen angeblich gemeinsam ein iPod-Handy entwickeln. Dies geht aus einem Bericht von der Zeitung Nihon Keizai Shimbun hervor, den ABC News zitiert. Demnach hätten sich beide Unternehmen auf eine Zusammenarbeit verständigt, aus der ein Mobiltelefon mit iPod-Features und direkter Anbindung an den iTunes Music Store entstehen soll. Die ersten Geräte könnten bereits in diesem Jahr in Japan auf den Markt kommen, so der Bericht. Softbank hat vor kurzem das japanische Mobilfunkgeschäft von Vodafone übernommen. (sw) - Meldung kommentieren -

(13.05., 22:00 Uhr) Apple lädt zu Presse-Event nach New York. Anlässlich der Eröffnung des neuen Retail Stores in Manhatten lädt Apple Journalisten und Analysten aus den USA zu einer Pressekonferenz. Sie findet am kommenden Donnerstag in den Räumlichkeiten des neuen Apple Stores statt - einen Tag darauf öffnet der neue Laden, der sich in der Fifth Avenue in Manhattan befindet, erstmals für Besucher. Ob Apple dieses Event zur Vorstellung des lange erwarteten iBook-Nachfolgers nutzen wird, ist derzeit nicht klar. Derzeit deutet vieles auf eine Markteinführung des MacBook am Dienstag hin. (sw) - Meldung kommentieren -

(19:00 Uhr) Studie: iTMS bei Markenbekanntheit in Deutschland nur auf Platz 4. Unter den Online-Musicstores in Deutschland ist Musicload von T-Online am bekanntesten. Dies geht aus einer "internet-repräsentativen" Umfrage hervor, die die Firma Smart-Research vom 02. bis 10 Mai durchführte. Demnach landete Musicload mit einem Bekanntheitsgrad von 65,1 Prozent auf dem ersten Rang, gefolgt von Napster mit 61,8 und AOL mit 58,2 Prozent. Apples iTunes Music Store, der dem Musikverkauf via Internet zum Durchbruch verhalf, kannten nur 50 Prozent aller Befragten. Aus der Studie geht weiter hervor, dass kostenpflichtige Musik-Downloadangebote bei Männern bekannter sind als unter Frauen. 33 Prozent der befragten Personen gaben an, schon einmal Musik im Internet gekauft zu haben. (sw) - Meldung kommentieren -

(16:00 Uhr) Apple: Updates für QuickTime und Front Row. Apple hat in der Nacht zum Freitag Updates für QuickTime und Front Row bereitgestellt. In QuickTime 7.1 wurden laut Apple "mehrere wichtige Fehler behoben, die auch die Sicherheit des Programms betreffen". Das Update wird allen Benutzer von QuickTime 7.0 dringend empfohlen. Die Version 1.2.2 der Media Center-Software Front Row beseitigt diverse Bugs, u. a. im Zusammenhang mit der Kompatibilität mit DVDs, mit dem Screen Reader VoiceOver und dem Mixen von Wiedergabelisten. QuickTime 7.1 ist für Mac OS X 10.3.9 oder neuer erhältlich, Front Row 1.2.2 setzt mindestens Mac OS X 10.4.5 voraus. Beide Updates sind kostenlos und stehen über die Software-Aktualisierung zum Download bereit. (sw) - Meldung kommentieren -

(13:00 Uhr) Apple veröffentlicht Security Update 2006-003. Für Mac OS X 10.3.9, Mac OS X Server 10.3.9, Mac OS X 10.4.6 (Intel und PowerPC) und Mac OS X Server 10.4.6 steht ab sofort das Security Update 2006-003 zum Download bereit. Es verbessert nach Angaben Apples die Sicherheit in mehreren Bereichen. Unter Mac OS X 10.4.6 werden aktualisierte Versionen der Komponenten bzw. Programme AppKit, Bom, CFNetwork, CoreFoundation, CoreGraphics, curl, Finder, Flash Player Plug-in, ImageIO, LaunchServices, Mail, Preview, QuickDraw, Ruby, Safari und securityd installiert. In Mac OS X Server 10.4.6 wurden darüber hinaus Sicherheitslücken in ClamAV, MySQL Manager, FTPServer und QuickTime Streaming Server beseitigt. Welche Sicherheitslücken entfernt wurden bzw. in welchen Bereichen Apple die Sicherheit verbessert hat, ist in der Detailbeschreibung des Security Update 2006-003 zu lesen. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 12./13. Mai 2006

(13.05., 22:30 Uhr) Kurzmeldungen: Immer mehr Universal Binaries, Mac mini in verschiedenen Farben. 1750 Programme liegen mittlerweile als Universal Binary vor - in diesem Monat sollen auch Shake und XPress in neuen, an Intel-Macs angepassten Versionen erscheinen. +++ Fast Mac bietet Mac mini-Gehäuse in verschiedenen Farben an - die Preise beginnen bei 69,95 Dollar. +++ Die Version 3.2.1 des universellen System-Utilities Xupport bietet Detailverbesserungen und Bug-Fixes. +++ Blizzard arbeitet an mehreren neuen Spielen - Details wollte das Unternehmen auf der Spielemesse E3 jedoch noch nicht nennen. (sw)

(13.05., 21:30 Uhr) RealPlayer arbeitet wieder mit Camino und Firefox. RealNetworks hat einen fehlerbereinigten Build des neuen RealPlayer 10.1 für den Mac veröffentlicht. Behoben wurde ein Fehler, der Camino und Firefox zum Absturz brachte. Der RealPlayer 10.1 liegt als Universal Binary vor und benötigt einen G3-, G4- oder G5- bzw. einen Core Solo/Core Duo-Prozessor sowie Mac OS X 10.3.9 oder neuer. Der RealPlayer erlaubt die Wiedergabe von Audio- und Videodateien sowie von Internet-Streams (eine Liste von mehr als 1700 Radiostationen ist enthalten) in Formaten wie RealAudio, RealVideo, AAC und MPEG. Die Basisausführung der Software ist kostenfrei. (sw)

(13.05., 21:00 Uhr) Default Folder X 3.0 läuft native auf Intel-Macs. St. Clair Software hat eine neue Version des beliebten Tools Default Folder X vorgestellt. Die Version 3.0 (5,6 MB, englisch) liegt als Universal Binary vor und läuft native auf PowerPC- und Intel-basierten Macs. Zu den weiteren Neuerungen zählen u. a. das Erstellen von Zip-Archiven, Performance-Optimierungen sowie das Hinzufügen und Ändern von Spotlight-Kommentaren in Öffnen- und Sichern-Dialogen. Default Folder X 3.0 kostet 34,95 Dollar, das Upgrade kostet 14,95 Dollar. Wer die Software nach dem 01. Januar 2006 erworben hat, erhält die neue Version kostenlos. Default Folder X erweitert die Öffnen-/Sichern-Dialoge von Mac OS X 10.3 oder neuer um zahlreiche Features, wie z. B. zur Anzeige des aktuellen Pfads, zum Aufrufen zuletzt benutzter Dateien und Ordner, zum Umbenennen und Löschen von Dateien, zum Einblenden des Datei-Informationsfensters und die Auswahl gerade im Finder geöffneter Dateien. (sw)

(18:00 Uhr) Autodesk: Maya weiter für Mac OS X. Autodesk will die High-End-3D-Software Maya auch künftig für den Mac anbieten. Dies erklärte Rob Hoffman, Senior Entertainment Product Marketing Manager, der Macworld. Autodesk hatte den Maya-Hersteller Alias Anfang dieses Jahres übernommen. Zuletzt gab es Befürchtungen einiger Maya-Anwender, Autodesk könnte die Mac-Unterstützung zurückstellen oder gar einstellen. Gleichzeitig stellte Hoffman klar, dass die Mac-Version von Maya einen nicht unerheblichen Teil zum Umsatz beisteuere. 20 Prozent aller Maya-Verkäufe würden auf die Mac-Versionen entfallen, so Hoffman. (sw)

(14:30 Uhr) Apple auf der photokina 2006 in Köln. Vom 26. September bis zum 01. Oktober findet in diesem Jahr die Foto-Fachmesse photokina in Köln statt. 1600 Firmen sowie 160.000 Besucher aus der ganzen Welt werden erwartet - erstmals dabei: Apple. "Wir sind froh und stolz, mit Apple ein Unternehmen in Köln begrüßen zu können, das in den vergangenen Jahren viel Aufsehen mit seinen innovativen und lifestyleorientierten Produkten erregt hat“, zitiert das Online-Magazin dasauge.de den Geschäftsführer der Koelnmesse, Oliver P. Kuhrt. Apple hat bislang noch keine Details zur Messepräsenz auf der photokina 2006 genannt. Im Mittelpunkt dürfte die für Foto-Profis ausgelegte Postproduction-Software Aperture stehen. (sw)

(14:15 Uhr) Frankreich: Senat billigt geänderten Gesetzentwurf zu DRM-Systemen. Der französische Senat hat in dieser Woche den umstrittenen Gesetzesentwurf zur Offenlegung von DRM-Systemen gebilligt. Zuvor wurden wesentliche Punkte geändert. Ursprünglich sollten Apple und andere Betreiber von Online-Musicstores zur Offenlegung ihrer Kopierschutztechniken gezwungen werden, damit gekaufte Musik auf allen Geräten abgespielt werden kann. Das neue Gesetz erlaubt nun, dass sich die Betreiber von Online-Musicstores gegen die Veröffentlichung des Quellcodes ihrer Kopierschutzsysteme sperren, sofern sie nachweisen, dass dies die Sicherheit und Effizienz des Systems beeinträchtigen. Die alte Vorlage wurde von Apple heftig kritisiert. Sie würde zu staatlich geförderter Piraterie und zur Untergrabung des Urheberrechtsschutzes führen, erklärte der Mac- und iPod-Hersteller damals. (sw)

(14:00 Uhr) Safari und Firefox bauen Marktanteil aus (Update). Die Verbreitung der Web-Browser Safari und Firefox steigt weiter an. Wie die Marktforschungsfirma NetApplications heute bekannt gab, erreichte Firefox im April einen Marktanteil von 10,68 Prozent nach 10,05 Prozent im März und 8,06 Prozent im Mai 2005. Auch Safari hat zulegt - von 3,19 Prozent im März auf 3,3 Prozent im April (Mai 2005: 1,91 Prozent). Der Internet Explorer büßte hingegen erneut Marktanteil ein. Laut NetApplications hatte dieser im April bei 83,88 Prozent nach 84,7 Prozent im März. Noch vor drei Jahren lag der Internet Explorer bei knapp 95 Prozent. +++ Nachtrag: Auch nach Zahlen von OnStat hat Firefox seinen Marktanteil ausgebaut. OnStat sieht Firefox weltweit bei 11,79 Prozent nach 11,23 Prozent im Januar. (sw)

(13:45 Uhr) 4th Dimension 2004.4 mit zahlreichen Verbesserungen. 4D hat heute die Verfügbarkeit der Version 2004.4 des Datenbank- und Entwicklungssystems 4th Dimension bekannt gegeben. Neu sind beispielsweise zusätzliche Funktionen im Backup-Modul, die Verwendung spezialisierter Wörterbücher, Unterstützung von rechts nach links laufenden Sprachen, zusätzliche Programmierbefehle und zusätzliche Optionen für den Zugriff auf 4D-Befehle in Formen. Darüber hinaus wurde 4th Dimension 2004.4 nach Angaben von 4D für die neuen Macs mit Intel-Prozessoren zertifiziert. Für 4th Dimension 2004.x steht ein kostenfreies Update zum Download bereit. Im Laufe dieses Jahres will das Unternehmen das stark verbesserte 4th Dimension 2007 mit einer komplett neuen Datenbank-Engine auf den Markt bringen. (sw)

(13:30 Uhr) BrowseBack in neuer Version. SmileOnMyMac hat BrowseBack heute in der Version 1.2 (3,7 MB, mehrsprachig) vorgestellt. Das Tool vereinfacht das Auffinden zuletzt besuchter Web-Sites, indem es eine visuelle Browser-Historie zur Verfügung stellt. Dazu wird von jeder besuchten Site ein PDF erstellt. Diese PDFs werden als Thumbnails abgebildet, die wie ein Kartenstapel vor- oder zurückgeblättert werden können. Außerdem steht eine Suchfunktion zur Verfügung. Neu in BrowseBack 1.2 sind eine Funktion zum Speicher von Bildern als PDF-Dateien, ein niedrigerer RAM-Verbrauch sowie diverse Detailverbesserungen und Bug-Fixes. Das ab Mac OS X 10.4 lauffähige Programm liegt als Universal Binary vor, unterstützt alle gängigen Web-Browser und kostet 29,95 Dollar (Update kostenlos). (sw)

(13:15 Uhr) PhotoStickies, EasyFind, ThumbsUp, XMenu an Intel-Macs angepasst. Der Softwarehersteller Devontechnologies hat vier Tools an Intel-basierten Macs angepasst. PhotoStickies 5.5 (Webcam-Viewer für den Desktop; Shareware), EasyFind 3.9 (Suchtool mit vielen Suchoptionen, durchsucht Dateiinhalte ohne Indexierung; Freeware), ThumbsUp 4.3 (erstellt Thumbnails von Bildern und Videos; Freeware) und XMenu 1.8 (installiert ein systemweit verfügbares, frei konfigurierbares Menü zum Aufrufen von Dateien, Ordnern und Programmen; Freeware) liegen als Universal Binary vor und setzen Mac OS X 10.3.9 oder neuer voraus. Neu in PhotoStickies 5.5 sind darüber hinaus ein verbesserter HTML-Parser, eine verbesserte Erkennung von Webcam-Streams in Web-Seiten, Unterstützung der systemweiten Proxy-Einstellungen und zusätzliche Einstellungsoptionen. EasyFind 3.9 soll ferner ein verbessertes Service-Menü, verbesserte Unterstützung von Sonderzeichen und Umlauten und Unterstützung für zusätzliche Dateitypen bieten. (sw)

Donnerstag, 11. Mai 2006

Die Top-News des Tages

(19:00 Uhr) Apples neuer Retail Store in Manhatten öffnet am 19. Mai. Apple hat heute den Eröffnungstermin für den neuen Retail Store in New York City bekannt gegeben. Das neue Ladengeschäft befindet sich in der Fifth Avenue im Gebäude von General Motors und soll am Freitag, den 19. Mai, um 18:00 Uhr Ortszeit erstmals seine Pforten für Besucher öffnen. Herausragendes Merkmal des Stores ist ein Glaswürfel über dem Eingang. Am 19. Mai vor fünf Jahren eröffnete Apple in den USA den ersten Retail Store. (sw) - Meldung kommentieren -

(12:00 Uhr) Apple kündigt Retail Store in Frankreich an. Noch in diesem Jahr könnte der erste Apple Retail Store in Frankreich öffnen. Dies sagte Apples Europachef Pascal Cagni laut einer Meldung von ifoAppleStore der Zeitung Presse Océan. Details nannte Cagni zwar nicht, allerdings halten sich schon seit längerem hartnäckig Gerüchte, wonach sich ein künftiger Pariser Apple Retail Store auf dem Champs Elsysées befinden soll. Er werde wahrscheinlich im Jahr 2007 seinen Betrieb aufnehmen, so die Web-Site, die seit Jahren den Ausbau von Apples Retailkette analysiert. Sollte Apple bereits 2006 ein Ladengeschäft in Frankreich eröffnen, werde sich dieses wohl in einem Einkaufszentrum befinden, meint ifoAppleStore. Auch in Deutschland ist die Eröffnung des ersten Apple Retail Stores nach Ansicht von Experten nur eine Frage der Zeit. In den letzten Monaten gab es verstärkt Indizien, die darauf hindeuten. So gründete Apple erst vor zwei Monaten die Apple Retail GmbH mit Sitz in München. Unternehmenszweck der neuen Apple-Tochtergesellschaft: "Handel mit Computern und anderen Elektronikprodukten". Als Standorte für die Apple-Läden sind Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln und München im Gespräch. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 11. Mai 2006

(18:00 Uhr) Skype wieder als Universal Binary erhältlich. Der Mac-Client für den kostenlosen Internet-Telefonie-Service Skype liegt wieder als Universal Binary vor. Die Version 1.4.049 (16,4 MB, mehrsprachig) behebt einige Fehler in Verbindung mit Intel-basierten Macs, die in der zwischenzeitlich zurückgezogenen Version 1.4.039 aufgetreten waren. Skype 1.4.049 wartet darüber hinaus mit einigen Detailverbesserungen auf. Zum Funktionsumfang der auch für Linux und Windows erhältlichen Software gehören ein Kontaktmanagement, ein globales Kontaktverzeichnis, der (kostenpflichtige) Aufbau von Verbindungen ins Festnetz, eine Voicemailbox, das Empfangen von Anrufen aus dem Festnetz, das Aufzeichnen von Anrufen in Abwesenheit, das Verschlüsseln der Gespräche, Instant Messaging, Konferenzschaltungen und Unterstützung für Firewalls, Proxies und Router. Skype benötigt Mac OS X 10.3.7 oder neuer. In naher Zukunft soll Skype 2.0 für den Mac erscheinen. Das neue Release soll auf Intel-Macs Telefonkonferenzen mit bis zu zehn Personen ermöglichen. Zu den weiteren Neuerungen zählen Video-Konferenzen, eine Zeitzonen-Anzeige und eine verbesserte Protokollfunktion. (sw)

(16:30 Uhr) RagTime 6.0: Weitere Betaversion veröffentlicht. Die RagTime GmbH hat heute die sechste Betaversion (57,5 MB, mehrsprachig) der neuen Office-Software RagTime 6.0 ins Netz gestellt. "In RagTime 6 beta 6 sind Hinweise aus über 1.000 Berichten der Beta-Tester eingeflossen", teilte das Unternehmen mit. Eine Versionshistorie findet sich hier. RagTime 6.0 setzt mindestens Mac OS X 10.3.5 bzw. Windows 2000/XP voraus. Zu den vielen Neuerungen gehören eine komplett überarbeitete Oberfläche, ein Foyer für häufig verwendete Dokumente, Vorlagen und Projektordner, eine Formatpalette mit häufig benutzten Funktionen, Unterstützung von Quartz für Schriftenglättung und für Transparenzen von Bildern, Flächen, Texten und Objekten, Spotlight-Anbindung, Unterstützung für Hyperlinks und OpenType-Schriften, einfacher Zugriff auf Unicode-Zeichen und HTML-Export. Wer RagTime 5.6.4 nach dem 01. Juni 2005 erworben hat bzw. erwirbt, kann kostenlos auf RagTime 6.0 umsteigen. Ein Erscheinungstermin für die Finalversion steht noch nicht fest. Gleiches gilt für eine Universal Binary-Ausführung. Allerdings läuft RagTime 6.0 nach Unternehmensangaben problemlos in der Rosetta-Umgebungen. (sw)

(15:30 Uhr) RealNetworks-Chef wirft iPod-Besitzern Diebstahl vor. Attacken von RealNetworks-Chef Rob Glaser gegen Apple sind nicht neu. Mehrmals polemisierte er in der Vergangenheit gegen den Mac- und iPod-Hersteller, etwa weil Apple sich weigert, sein Kopierschutzsystem zu öffnen. Nun hat Glaser zu einem neuen verbalen Rundumschlag ausgeholt: iPod-Besitzer würden Musik klauen, sagt er in einem heute veröffentlichten Interview mit der Zeitung Guardian Unlimited. "Pro iPod werden durchschnittlich 25 Songs verkauft, aber es befinden sich weit mehr Songs auf einem iPod. Über die Hälfte der auf dem iPod befindlichen Musik wurde illegal bezogen, entweder durch Peer-to-Peer-Netzwerke oder von Musik-CDs von Freunden, was illegal ist", sagte Glaser. Freunde dürfte sich Glaser mit solchen Äußerungen unter iPod-Besitzern nicht machen, auch wenn es nach seinen Angaben in den USA eine Menge iPod-Besitzer gebe, die Kunden des Musik-Abo-Services seines Unternehmens seien. (sw)

(13:30 Uhr) Apple ändert Preisgestaltung für "Made for iPod"-Zertifizierung. Einem Bericht des Online-Magazines Smarthouse zufolge hat Apple eine bedeutende Änderung im "Made for iPod"-Zertifzierungsprogramm vorgenommen. Demnach verlangt Apple für jedes Zubehörprodukt, das den iPod-Dockanschluss nutzt, künftig eine Gebühr von vier Dollar, wenn es die offizielle Zertifizierung "Made for iPod" erhalten soll. Zuvor mussten die Hersteller bis zu zehn Prozent des Verkaufspreises als Gebühr an Apple entrichten, worüber sich vor allem Anbieter von hochwertigen Lösungen wie Bose, Jamo oder Altec Lansing beklagten. Die neue Regelung kommt nicht nur der zuletzt stark gewachsenen iPod-Zubehörindustrie entgegen, sie vereinfacht Apple außerdem das Management der Gebühren. (sw)

(13:15 Uhr) Kostenfreie, Web-basierte Digital Asset Mangement-Lösung. Die ComputerOil AG hat mit eContentPark eine kostenlose Lösung für das Digital Asset Management (DAM/MAM) vorgestellt. "eContentPark ist eine Web-Browser-basierende Anwendung, welche das verwalten und verkaufen von digitalen Medien (Bilder, Dokumente, usw.) über das Internet ermöglicht und Geschäftsprozesse optimieren kann. Das System wurde mit dem Fokus der Einfachheit und des effizienten Umgangs mit Bildern und Dokumenten erstellt. Es kann umgehend damit gearbeitet werden, ohne lange Konfigurationen und Einarbeitungszeiten, und ist auf individuelle Bedürfnisse komplett anpassbar", teilte das Unternehmen mit. Zu den Features zählen u. a. ein integriertes Content Management System, komplette Indexierung aller Daten, Mehrsprachigkeit, eine Stapelverarbeitung sowie Unterstützung von IPTC, EXIF, XMP und DICOM. Als Server-Betriebssysteme sind Mac OS X, Linux, Windows und Unix geeignet. Die Bedienung erfolgt über einen Web-Browser. Die Version 2.0 von eContentPark soll in Kürze zum Download freigegeben werden. (sw)

(13:00 Uhr) Apple will Beatles als Kunden. Apple hat gegenüber der Presse nochmals betont, die Musik der Beatles im iTunes Music Store anbieten zu wollen. "Wir werden sicher alles dafür tun, um die Beatles zu iTunes zu holen. Die Musik der Beatles ist derzeit digital nicht zu haben, aber eines Tages wird sie es sein. Wer hoffen sehr, dass dies im iTunes Music Store der Fall sein wird", erklärte Eddy Cue, Vice President of iTunes von Apple, in einem Interview mit Bloomberg. Zuvor hatte bereits Steve Jobs erklärt, dass man die Beatles gerne als Kunden begrüßen würde. Im Rechtsstreit zwischen Apple und der Beatles-Plattenfirma Apple Corps hatte der Mac-Hersteller am Montag einen ersten Sieg errungen - der London High Court wies die Vorwürfe der Apple Corps, Apple würde durch die Schaffung des iTunes Music Store einen im Jahr 1991 geschlossenen Vertrag verletzen, zurück. Apple Corps kündigte an, Berufung gegen das Urteil einlegen zu wollen. Während der Verhandlung wurde bekannt, dass die Beatles ihre komplette Musikbibliothek für den Online-Vertrieb neu mastern wollen. (sw)

(12:45 Uhr) Civilization IV: Mac-Version erreicht Alphastatus. Die Portierung des Echtzeitstrategiespiels Civilization IV auf den Mac schreitet wie geplant voran. Wie Aspyr Media mitteilte, hat die Mac OS X-Version vor wenigen Tagen den Alphastatus erreicht. Das Spiel soll im Juni für 49,99 Dollar auf den Markt kommen. Civilization IV soll gegenüber früheren Versionen u. a. eine intuitiver zu bedienende Oberfläche, zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten für Zivilisationen, verbesserte Grafiken, ein verbessertes Diplomatie-System, Teamspiel und zusätzliche Multiplayer-Optionen bieten. Die Windows-Ausführung erschien im Herbst. Die Systemanforderungen will Aspyr Media in Kürze bekannt geben. Ein Vergleich zwischen den vier Civilization-Versionen findet sich hier. (sw)

(12:30 Uhr) 3. Mac-Flohmarkt in Frankfurt. Der Mac-Treff Frankfurt/Main lädt am 10. Juni zum 3. Mac-Flohmarkt ein. "Interessierte Mac-Nutzer und solche, die auf einen Mac umsteigen wollen finden gebrauchte Apple-Computer, Zubehör, Bücher und CD-ROMs (z.B. Lernsoftware)", so die Mac User Group. Ebenfalls geplant sind Workshops - etwa zur Installation von Windows XP auf Intel-Macs - sowie die Vorstellung Intel-Macs. Der Eintritt ist frei, Verkaufstische für Privatpersonen sind kostenlos. Veranstaltungsort ist die Friedrich-Ebert-Schule in der Arolser Straße 11 in Frankfurt-Seckbach. (sw)

(12:15 Uhr) NetNewsWire Lite 2.1 erschienen. Nach NetNewsWire 2.1 hat der Entwickler NewsGator Technologies nun auch die Version 2.1 der kostenlosen Light-Variante finalisiert. Neu in NetNewsWire Lite 2.1 (5,8 MB, englisch) sind u. a. Anpassung an Intel-Macs, Performance-Optimierungen, eine Druckfunktion, eine verfeinerte Benutzeroberfläche sowie etliche Detailverbesserungen und Bug-Fixes. Der ab Mac Atom- und RSS-Newsreader benötigt Mac OS X 10.3.9 oder neuer. Gegenüber NetNewsWire 2.1 bietet die Light-Variante einen eingeschränkten Funktionsumfang. (sw)