Meldungen vom 11. bis 20. Oktober 2006

Freitag/Samstag, 20./21. Oktober 2006

Die Top-News des Tages

(21.10., 19:00 Uhr) Apple-Aktie bei knapp 80 Dollar. Die Apple-Aktie hat am Freitag ihren Aufwärtstrend an der Börse fortgesetzt und an der 80 Dollar-Marke gekratzt. AAPL gewann am Nasdaq Composite bei unterdurchschnittlichen Umsätzen 0,96 Dollar oder 1,22 Prozent auf 79,95 Dollar - Tageshöchstkurs war 79,99 Dollar. Am Freitag hatten weitere Analysten ihre Kursziele für AAPL erhöht und sich positiv zu Apples Zukunftsaussichten geäußert. Zuletzt notierte die Aktie Mitte Januar oberhalb der 80 Dollar-Schwelle. In Frankfurt beendete das Papier mit einem Kurs von 63,04 Euro (plus 0,37 Euro/0,59 Prozent) den Handel. (sw) - Meldung kommentieren -

(17:00 Uhr) Neue MacBook Pro-Modelle möglicherweise noch im Oktober. Apple bereitet nach MacGadget vorliegenden Informationen die Einführung verbesserter MacBook Pro-Modelle für die nahe Zukunft vor. Eine entsprechende Ankündigung des Mac-Herstellers könnte bereits Anfang kommender Woche erfolgen. Im Mittelpunkt des Produktupgrades steht die Umrüstung auf den neuen Core 2 Duo-Prozessor von Intel. Als weitere Neuerungen sind u. a. serienmäßiges FireWire 800 in allen Modellen, größere Festplatten, schnellere Grafikkarten sowie schnellere DVD-Brenner im Gespräch. Über die zweite MacBook Pro-Generation wird seit längerem spekuliert. Im September stattete Apple bereits den iMac mit dem neuen Core 2 Duo aus. Ob auch das erst im Mai vorgestellte MacBook noch in diesem Jahr mit dem Core 2 Duo ausgerüstet wird, ist unklar, aber durchaus möglich. (sw) - Meldung kommentieren -

(00:01 Uhr) Nach Quartalsbericht: Apple-Aktie legt um sechs Prozent zu (Update). Der am Mittwochabend von Apple veröffentlichte Quartalsbericht hat Anleger, Medien wie Analysten gleichermaßen positiv überrascht und für einen deutlichen Kurssprung der Unternehmensaktie gesorgt. AAPL verbuchte am Donnerstag an der Technologiebörse Nasdaq Composite bei starken Umsätzen ein Plus von 4,46 Dollar oder 5,98 Prozent auf 78,99 Dollar. Die Apple-Aktie zählte zu den größten Tagessiegern in New York - dort schloss der Dow Jones erstmals in seiner 110-jährigen Geschichte über der Marke von 12.000 Punkten. In Frankfurt ging die Apple-Aktie mit einem Kurs von 62,67 Dollar aus dem Handel - nach 59,80 Euro am Mittwoch.

Aufgrund des besser als erwartet ausgefallenen Geschäftsverlaufs und den rosigen Zukunftsaussichten des Mac- und iPod-Herstellers erhöhten mehrere Analysten das Kursziel für die Apple-Aktie: Soleil Securities Group von 85 auf 90 Dollar (Einstufung der Apple-Aktie: "buy"), JMP Securities von 76 auf 84 Dollar ("strong buy"), UBS von 92 auf 95 Dollar ("buy") und American Technology Research von 91 auf 92 Dollar ("buy"). Die Citigroup (85 Dollar, "hold") und Piper Jaffray (99 Dollar, "outperform") hielten ihre Einstufungen bei. Nach Analystenmeinung habe Apple mit den neuen Quartalszahlen Befürchtungen einiger Investoren ausgeräumt, das Absatzwachstum beim iPod könnte sich verlangsamen. Gleichzeitig sorgen die starke Mac-Nachfrage und künftige Produkte wie iTV, Mac OS X 10.5 "Leopard", ein mögliches Apple-Handy und verbesserte Video-iPods für Kursphantasien. +++ Nachtrag (15:00 Uhr): Weitere Analysten haben das Kursziel für AAPL angehoben. Banc of Amerika von 79 auf 84 Dollar ("buy") und Goldman Sachs von 85 auf 90 Dollar ("buy"). Morgan Stanley (Kursziel 90 Dollar, "overweight"), Credit Suisse ("outperform") und Merrill Lynch ("buy") ließen ihre Einstufungen unverändert. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 20./21. Oktober 2006

(21.10., 18:00 Uhr) Kurzmeldungen: Microsoft entwickelt Chips, Apples iTV-Pläne beleuchtet. Softwarelücke geschlossen - Qniculus ist die wohl erste Mac-kompatible Verwaltungssoftware für die Kaninchenzucht. Preis: 20 Euro. +++ Microsoft steigt in die Prozessorentwicklung ein, meldet die New York Times. Man wolle Chips für Microsoft-Hardware der nächsten Generation entwerfen, erklärte das Unternehmen. +++ Heretic Kingdoms ist ein neues Singleplayer-Rollenspiel für den Mac - es kostet 30 Euro und benötigt mindestens einen G4/G5 mit 1,5 GHz oder einen Intel Core-Chip. +++ derStandard.at hat die fünfjährige Geschichte des iPod beleuchtet. +++ Die Macworld hat Aperture 1.5 getestet. Trotz der zahlreichen Verbesserungen in der neuen Version bemängelt das Magazin diverse Punkte, u. a. zahlreiche Bugs und fehlender XMP Sidecar-Support. +++ Der Zune könnte für iPod-Zubehörhersteller zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten bedeuten, meint der Analyst Joe Wilcox. +++ Engadget-Kolumnist Ross Rubin hat Apples geplante Streaming-Box iTV beleuchtet. (sw)

(21.10., 17:00 Uhr) PowerMail 5.5 ist fertig. CTM Development hat die finale Version 5.5 (9,8 MB, mehrsprachig, Universal Binary) des E-Mail-Clients PowerMail vorgestellt. Neu sind Anpassung an Macs mit Intel-Prozessor, Performance-Optimierungen, Integration der aktuellen FoxTrot Personal Search-Suchtechnologie sowie einige Bug-Fixes und kleinere Verbesserungen. User von PowerMail 5.x können kostenlos auf das neue Release umsteigen. Die ab Mac OS X 10.3.9 lauffähige Software kann mehrere E-Mail-Accounts verwalten und bietet u. a. Unterstützung für die Protokolle POP3, APOP, IMAP4, SMTP (inklusive Authentifizierung), SSL und StartLS, Spam-Filter, Import von Apple Mail, eine schnelle Suchfunktion, Textbausteine sowie zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten. PowerMail 5.5 kostet 49 Euro (65 Euro inklusive der Anti-Spam-Lösung SpamSieve). (sw)

(16:00 Uhr) Deutschsprachige Version von Parallels Desktop. Die beliebte Virtualisierungslösung Parallels Desktop ist ab sofort in einer deutschsprachigen Ausführung für den Mac erhältlich. "Herausgeber der übersetzten Boxversion sind die Münchner Software-Experten von Avanquest, die auch für Handbücher und deutschsprachigen Support verantwortlich zeichnen. Die lokalisierte Box enthält bereits das gerade vor Wochenfrist freigegebene Update", teilte der Hersteller heute mit. Mit Parallels Desktop lassen sich auf Intel-Macs beliebige x86-basierte Betriebssysteme, wie etwa Linux, Solaris oder Windows, parallel zu Mac OS X nutzen - entweder in einem Fenster oder im Vollbildmodus. Der Preis beträgt 79,99 Euro bzw. 117 Franken. (sw)

(15:00 Uhr) Application Wizard vereint Programmstarter und Dateibrowser. Application Wizard 2.0 ist ein alternativer Dateibrowser und Programmstarter. Über ein kleines, ständig sichtbares Menü-Panel lassen sich beliebige Anwendungen oder vorher definierte Gruppen von Anwendungen mit einem Mausklick öffnen, darüber hinaus ermöglicht das Tool den Zugriff auf den gesamten Festplatteninhalt über hierarchische Menüs. Zu den weiteren Funktionen gehören u. a. Neustart von Finder und Dock, Starten/Beenden der Classic-Umgebung, eine Preview-Funktion für Dokumente inklusive Darstellung von Metadaten, das Umschalten zwischen Anwendungen und das gleichzeitige Beenden mehrerer Programmen. Außerdem lassen sich Programmstarts in der Rosetta-Umgebung erzwingen. Application Wizard 2.0 kostet 18 Dollar und benötigt Mac OS X 10.2 oder neuer. Eine Demoversion steht zum Download (2,6 MB, mehrsprachig, Universal Binary) bereit. (sw)

(14:00 Uhr) 5G iPod: Firmware-Update verlängert Akkulaufzeit. Zeitgleich mit der Vorstellung neuer iPods am 12. September hat Apple auch ein Firmware-Update für ältere Video-iPods veröffentlicht. Das Update bringt u. a. Unterstützung für höher auflösende Videos und die neuen Spiele sowie einen Helligkeitsregler für das Display mit sich. Doch damit nicht genug. Wie das Online-Magazin Playlist herausgefunden hat, verlängert die neue Firmware die Akkulaufzeit älterer Video-iPods spürbar. Erreicht wurde dies durch enorme Optimierungen beim Power Management des iPod. Playlist hat einen 5G iPod mit 60 GB Kapazität vor und nach dem Update bei der Video-Wiedergabe getestet. Das Resultat: Mit neuer Firmware hielt der 5G iPod 18 Prozent länger durch. (sw)

(13:30 Uhr) Echtzeit-Strategiespiel Celtic Kings im Preis gesenkt. Application Systems Heidelberg hat heute eine Preissenkung für das Echtzeit-Strategiespiel Celtic Kings bekannt gegeben - es ist ab sofort für 20 Euro zu haben. Aus der Spielbeschreibung: "Celtic Kings ist ein Echtzeit-Strategiespiel mit Rollenspiel-Elementen. Zwei Spielmodi laden Strategen zu herausfordernden Taktikmanövern am Bildschirm ein: Im Strategie-Modus beweist sich der Spieler gegen Computergegner oder streitet mit bis zu acht Kontrahenten via Internet. Auf Seiten der disziplinierten Römer oder tapferen Gallier führt er Truppen in den Krieg, erobert Festungen und stachelt seine Helden zu immer neuen Ruhmestaten an. Für Liebhaber epischer Szenarien im Single Player Mode hält Celtic Kings den Adventure-Modus bereit. Hier kommandiert der Spieler eine Gruppe gallischer Helden, die unter seiner Führung Cäsar die Stirn bieten." Celtic Kings ist unter Mac OS 9.2 bzw. ab Mac OS X 10.1.3 lauffähig und benötigt mindestens einen mit 400 MHz getakteten G3-Prozessor. Das Spiel liegt auf Deutsch vor und ist ab zwölf Jahren freigegeben. (sw)

(13:00 Uhr) Adobe: Neue Betaversion von Photoshop Lightroom. Adobe hat die Betaversion 4.1 der neuen Fotosoftware Photoshop Lightroom für Mac OS X und Windows veröffentlicht. Das Unternehmen verspricht Fehlerkorrekturen im Zusammenhang mit der Benutzeroberfläche, der Preview-Funktion, der Exportfunktion, der Datenbank und der Erzeugung von Web-Galerien. Das fertige Produkt soll Anfang 2007 auf den Markt kommen. Photoshop Lightroom (Universal Binary) benötigt mindestens einen mit 1,0 GHz getakteten G4-Prozessor, 768 MB RAM und Mac OS X 10.4.3. Lightroom soll Fotografen beim Importieren, Auswählen, Vergleichen und Präsentieren einer großen Zahl an Fotos im RAW-Format (und anderen Formaten) helfen. Zur Fotobearbeitung stehen zahlreiche aus Photoshop bekannte Features und Filter zur Verfügung. (sw)

(12:30 Uhr) invers veröffentlicht iCalamus 1.0.2. Für die neue Publishing-Software iCalamus ist ein zweites Update erschienen. Die Version 1.0.2 bietet nach Angaben des Entwicklers invers eine Reihe von Detailverbesserungen, wie beispielsweise den Menübefehl "Alles deselektieren", eine verbesserte Worttrennung, automatisches Einblenden von Rahmen-Hilfslinien und einige Änderungen im Farbe-Inspektor. Darüber hinaus gab es einige Bug-Fixes. iCalamus kostet 99 Euro und eignet sich nach Herstellerangaben für alle Satzaufgaben wie einfache Plakaten und Briefbögen, Magazine, Bücher oder wissenschaftliche Arbeiten. Hintergründe über iCalamus erfahren Sie in unserem Interview mit dem Chef von invers Software, Ulf Dunkel. (sw)

(12:00 Uhr) LANSurveyor an Intel-Macs angepasst. Neon Software hat den LANSurveyor in der Version 8.6 angekündigt. Zu den Neuerungen zählen Anpassung des LANSurveyor-Clients an Intel-basierte Macs, eine überarbeitete Benutzeroberfläche, mehr als 150 neue Herstellericons sowie weitere Verbesserungen. Die Software ist zu Preisen ab 495 Dollar (Upgrades ab 199 Dollar) zu haben und läuft unter Mac OS 8.x/9.x und Mac OS X, der Client ist zudem mit Windows und Linux kompatibel. Der LANSurveyor stellt Netzwerkstrukturen grafisch dar und dient außerdem zur Erstellung von Hard-/Software-Inventarlisten, zur Netzwerk-Überwachung und zum Verteilen von Software auf Netzwerk-Systemen. Eine Demoversion ist erhältlich. (sw)

Donnerstag, 19. Oktober 2006

Die Top-News des Tages

(13:00 Uhr) Mac-Marktanteil in USA auf sechs Prozent gestiegen. Gute Nachrichten für Apple. Das starke Mac-Absatzplus im letzten Quartal hat Auswirkungen auf den Marktanteil des Unternehmens, wie aus den neuesten Zahlen der Marktforscher von Gartner und IDC hervorgeht. Denn während Apple in den USA 32 Prozent mehr Macs verkaufte, schrumpfte der Gesamtmarkt - um 2,0 Prozent laut Gartner und um 0,7 Prozent laut IDC. Die Folge: Erstmals seit vielen Jahren erreicht der Mac in den USA nach verkauften Stückzahlen wieder einen Marktanteil von sechs Prozent. Gartner sieht für Apple einen Zuwachs von 4,6 Prozent im dritten Quartal 2005 auf 6,1 Prozent, IDC von 4,3 auf 5,8 Prozent. Im Ranking der erfolgreichsten Computerhersteller belegt Apple nach Dell, HP und Gateway Rang vier. Neue Zahlen zum weltweiten Marktanteil Apples liegen indes noch nicht vor. Der Absatz stieg global um 6,7 (Gartner) bzw. 7,9 Prozent (IDC). Da Apple mehr als dreimal so stark wuchs, ist auch hier ein Marktanteilszuwachs zu erwarten. (sw) - Meldung kommentieren -

(12:00 Uhr) Apple erwartet "hervorragendes" Weihnachtsquartal. Apple will nach einem herausragenden Sommerquartal im Weihnachtsgeschäft nochmals zulegen. "Wir erwarten ein hervorragendes Quartal", sagte Apples Europachef Pascal Cagni der Nachrichtenagentur dpa. Im Geschäftsjahr 2005/2006, das am 30. September endete, sei Apple mit einem Umsatzwachstum von 30 Prozent laut Branchenschätzungen in Europa rund drei Mal so stark gewachsen wie der Markt. In Deutschland würde sich auch die Nachfrage von Schulen und Hochschulen nach Macs sehr gut entwickeln, so Cagni. Für das Jahr 2007 kündigte er einen Ausbau des Handelskanals in Deutschland an. So soll die bestehende Zusammenarbeit mit Elektronikfachmärkten wie Media Markt und Saturn sowie mit Handelsunternehmen wie Karstadt und Kaufhof fortgesetzt werden. Parallel strebe man an, das Netzwerk an Premium Resellern (vormals Apple Center) auszubauen. Apple hatte mit den gestern vorlegten Zahlen des vierten Quartals die Erwartungen der Analysten weit übertroffen (siehe unseren ausführlichen Special Report). (sw) - Meldung kommentieren -

(10:00 Uhr) Interview: "iCalamus ist ein schlankes Publishing-Programm". Calamus SL ist ein bekanntes DTP-Programm für Windows mit Wurzeln im Atari-Bereich. Der Calamus SL-Hersteller invers Software hat nun mit iCalamus eine preisgünstige Publishing-Anwendung für Mac OS X herausgebracht, in die zwar einige Konzepte von Calamus SL implementiert wurden, sonst aber mit dem Windows-Produkt kaum etwas gemeinsam hat. invers versteht iCalamus als schlankes, einfach zu bedienendes DTP-Programm, mit dem Anwender in kürzester Zeit Ergebnisse erzielen können. MacGadget hat Ulf Dunkel, Inhaber der Firma invers Software, zu den Hintergründen von iCalamus und seinen Zukunftsplänen befragt. Zum Interview... (mit Verlosung von fünf iCalamus-Lizenzen) (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 19. Oktober 2006

(18:30 Uhr) Kurzmeldungen: Internet Explorer 7.0 veröffentlicht, Vista könnte sich erneut verzögern (Update). Microsoft hat den Internet Explorer 7.0 veröffentlicht - das Unternehmen reagiert damit auf sinkende Anteile im Browsermarkt. Der alternative Browser Firefox hat seinen Markanteil in den letzten zwei Jahren zu Lasten des Internet Explorers stetig ausgebaut. +++ Das PC Magazine ist vom 2G iPod nano begeistert. +++ Die Einführung von Windows Vista könnte sich weiter verzögern, berichtet ZDNet. Einige Bereiche des Betriebssystems hätten noch nicht die erforderliche Qualität, so Microsoft. +++ Microsoft ärgert sich über Apples Kommentar zum Virus, der auf einige Video-iPods während der Qualitätsprüfung nach der Produktion gelangt ist. Apple bemängelte, dass Windows nicht widerstandsfähiger gegen Viren sei. Microsoft konterte und erklärte, dass das Problem nicht bei Windows, sondern in der iPod-Qualitätskontrolle lag. +++ Nachtrag: Bei TUAW finden sich neue "Leopard"-Screenshots. (sw)

(16:30 Uhr) Bryce 6.0 angekündigt, Universal Binary-Version erst später. DAZ Productions liefert seit heute die Version 6.0 des Landschaftsgenerators Bryce aus. Doch wer auf ein Universal Binary-Release gehofft hat, wird enttäuscht. Bryce 6.0 läuft nicht native auf Intel-basierten Macs - eine Intel-native Ausführung für Mac OS X soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Neu in Bryce 6.0 sind u. a. zusätzliche Bearbeitungswerkzeuge für Landschaften, HDRI-Support, frei definierbare Planeten- und Mondtexturen, einfaches Duplizieren bestehender Objekte, Import von animierten Charakteren aus DAZ|Studio, Optimierung für Dualprozessorsysteme, eine verbesserte Oberfläche und erweiterte Exportfunktionen. Die Software setzt mindestens einen mit 700 MHz getakteten G3-Prozessor, Mac OS X 10.3 oder neuer, 512 MB RAM und eine OpenGL-kompatible Grafikkarte mit mindestens 128 MB VRAM voraus. Bis zum 20. November bietet der Hersteller das Programm zum Einführungspreis von 35,95 Dollar an (Update ebenfalls 35,95 Dollar), danach kostet Bryce 6.0 99,95 Dollar (Update 39,95 Dollar). (sw)

(15:00 Uhr) Phishing-Schutz für Opera geplant. Der Softwarehersteller Opera hat erste Informationen zur nächsten Version seines gleichnamigen Browsers bekannt gegeben. Wie aus einem Bericht von golem.de hervorgeht, soll Opera 9.1 mit einem Phishing-Schutz ausgestattet werden, um User vor betrügerischen Web-Sites zu schützen. Opera setzt jedoch auf andere Konzepte als Microsoft oder die Mozilla Foundation. "Opera 9.1 wird hierbei auf die Phishing-Datenbank von GeoTrust zurückgreifen und diese beim Aufruf von Webseiten befragen. Beim Besuch einer bisher nicht bekannten Webseite überträgt Opera den Domain-Namen und einen Hash-Wert der URL. Die gesamte URL wird aus Datenschutzgründen nicht übermittelt. Die Norweger betonen, dass die Daten nicht an Dritte weitergegeben und nur auf Opera-eigenen Servern verarbeitet werden. Zudem werden hierbei keine personenbezogenen Daten wie Cookies oder IP-Adressen übertragen", heißt es in der Meldung. Einen Erscheinungstermin für Opera 9.1 nannte der Entwickler noch nicht. (sw)

(13:30 Uhr) Apple Deutschland plant iPod- und Mac-Werbekampagnen. Apple wird in diesem Quartal eine Reihe von Marketingkampagnen in Deutschland durchführen. Nach MacGadget vorliegenden Informationen ist Outdoor-Werbung für den iPod von Mitte Oktober bis Mitte November in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln und München geplant. Im gleichen Zeitraum läuft eine TV-Kampagne Apples mit iPod-Werbespots auf den Sendern MTV, Pro 7, Sat. 1, RTL, RTL II und VOX. Weitere Werbemaßnahmen des Mac- und iPod-Herstellers: Eine Printkampagne zum MacBook von Mitte Oktober bis Mitte November in IT-, Wirtschafts- und Lifestyle-Magazinen; eine Print- und Onlinekampagne für Aperture in High-End-Fotomagazinen und Online-Werbung für Mac, iPod und iTunes von Mitte Oktober bis Ende Dezember. (sw)

(12:30 Uhr) Erste Preview-Version von Camino 1.1. Bereits seit einiger Zeit befindet sich die Version 1.1 des alternativen Web-Browsers Camino in der Entwicklung - nun steht eine erste Alphaversion zum Download (15,0 MB, englisch, Universal Binary) bereit. Das Camino-Entwicklerteam verspricht zahlreiche Verbesserungen für das neue Release, darunter beispielsweise eine Rechtschreibprüfung für mehrzeilige Texteingabefelder, standardmäßige Unterdrückung von Pop-up-Fenstern inklusive verbesserter Benachrichtung über geblockte Pop-ups, Übergabe von RSS/Atom-Feeds an den voreingestellten Reader per Mausklick, automatisches Öffnen neuer Links in einem Tab statt in einem neuen Fenster, eine verfeinerte Benutzeroberfläche, zusätzliche Einstellungsoptionen im Download-Manager, Speicherung der Profildaten auf mobilen Datenträgern sowie viele Fehlerkorrekturen. Camino 1.1a1 benötigt Mac OS X 10.3 oder neuer. Ein Erscheinungstermin für die Finalversion steht noch nicht fest. (sw)

(11:30 Uhr) Mactracker an Intel-Macs angepasst. Der Mactracker, eine Datenbank mit den technischen Daten aller jemals gebauten Macs und iPods, liegt jetzt in der Version 4.1b1 (17,8 MB, englisch, Universal Binary) vor. Zu den Neuerungen gehören Anpassung an Intel-basierte Macs, Informationen zu den zuletzt vorgestellten Macs und iPods (wie iMac Core 2 Duo, 2G iPod nano und 2G iPod shuffle), Aktualisierungen von diversen Datenbankeinträgen sowie der Bereich "My Macs", in dem sich die eigenen Macs mit Seriennummer und Kaufdatum eintragen lassen. Der Mactracker 4.1b1 ist kostenlos und setzt mindestens Mac OS X 10.3.9 voraus. Ältere Versionen stehen für Mac OS 9.2.2 und Windows zur Verfügung. Die Software zeigt außerdem Informationen zu verschiedenen anderen Apple-Hardwareprodukten an und bietet eine Timeline ab 1983. (sw)

(11:00 Uhr) Preissenkung für Aufbauspiel "Das achte Weltwunder". Der Distributor Application Systems Heidelberg hat heute eine Preissenkung für das Spiel "Das achte Weltwunder" bekannt gegeben - es kostet ab sofort 30 anstelle von 40 Euro. Das von e.p.i.c. interactive entwickelte Aufbau- und Strategiespiel ist der Nachfolger von "Reise nach Nordland". Der Spieler hat die Aufgabe, im Rahmen einer Kampagne acht Weltwunder zu errichten und dadurch Unheil von der Menschheit abzuwenden. Dazu müssen Dörfer samt kompletter Infrastruktur errichtet werden. "Das achte Weltwunder" bietet drei Schwierigkeitsstufen und soll einen leichten Spieleinstieg und detaillierte Cartoongrafiken bieten. Ein Assistent hilft bei der Verwaltung des Dorfes. Der Titel (deutschsprachige Ausführung) ist ab sechs Jahren freigegeben. Als minimale Systemanforderungen gibt der Hersteller einen mit 500 MHz getakteten G3- oder G4-Prozessor, 256 MB RAM und Mac OS 9.x oder Mac OS X an. (sw)

(10:30 Uhr) Bug-Fix-Update für "Missing Sync for Palm OS". Mark/Space hat die Version 5.1.2 von "Missing Sync for Palm OS" vorgestellt, die einige Fehler behebt. Außerdem sind sämtliche Verbesserungen der im September erschienenen Version 5.1.1 enthalten. Diese korrigiert zahlreiche Probleme, u. a. im Zusammenhang mit älteren Palm OS-Geräten, iCal, Kalendern und dem Treo 700p. "Missing Sync for Palm OS" ermöglicht die Datensynchronisierung zwischen Mac OS X 10.3.9 oder neuer und einer Vielzahl an Palm OS-basierten PDAs und Smartphones. Die Software unterstützt die Synchronisations-Engine von Mac OS X 10.4.x und bietet Anbindung an das Mac OS X-Adressbuch, iCal, iTunes und iPhoto. Eine Lizenz ist für 39,95 (Download) bzw 49,95 Dollar (CD) zu haben. Das Update (24,7 MB, englisch, Universal Binary) ist für User von "Missing Sync for Palm OS" 5.x kostenfrei. (sw)

Mittwoch, 18. Oktober 2006

Die Top-News des Tages

(22:30 Uhr) Apple: Mac-Absatz boomt, Prognosen weit übertroffen (Update). Mit einem deutlich besser als erwartet ausgefallenen Quartalsbericht hat Apple die Finanzwelt überrascht. Der Computerkonzern erzielte im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2006, das am 30. September endete, einen Umsatz von 4,84 Milliarden Dollar (Vorjahr: 3,68 Milliarden) und einen Nettogewinn von 546 Millionen Dollar oder 62 Cents je Aktie (Vorjahr: 430 Millionen Dollar/50 Cents). Die Erwartungen der Analysten, die im Durchschnitt einen Umsatz von 4,66 Milliarden Dollar und einen Profit von 51 Cents prognostizierten, stellte Apple weit in den Schatten. Hauptursache: Der Mac-Absatz brummt - Apple verkaufte im Juli, August und September insgesamt 1,61 Millionen Macs (986.000 Notebooks, 624.000 Desktops) und damit 30 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Auch der Verkauf des iPod entwickelte sich besser als von einigen Analysten befürchtet (plus 35 Prozent auf 8,729 Millionen verkaufte Geräte).

Der Mac-Absatz legte in den USA um 23 und in Europa um 32 Prozent zu (Japan: minus 13 Prozent). Mit dem iTunes Store und iPod-Zubehör erzielte Apple 452 Millionen Dollar Umsatz, mit Computerzubehör 297 Millionen und mit Softwareprodukten sowie Dienstleistungen 316 Millionen. Apple beendete das Quartal mit mehr als zehn Milliarden Dollar an Bargeld und kurzfristigen Anlagen. Die Bruttogewinnspanne erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal von 28,1 auf 29,2 Prozent. Das internationale Geschäft trug mit 40 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Die Entwicklung neuer Produkte hat für den IT-Pionier weiterhin einen großen Stellenwert - die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen von 147 auf 179 Millionen Dollar. Für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres 2007 rechnet Apple mit einem Umsatz zwischen 6,0 und 6,2 Milliarden Dollar und einem Gewinn von 70 bis 73 Cents pro Aktie.

Laut Apple handelt es sich dabei um vorläufige Zahlen. "Diese vorläufigen Ergebnisse können im Zuge der voraussichtlichen Anpassung der zurückliegenden Finanzergebnisse signifikant berichtigt werden", so Apple. Gemeint sind die noch unklaren finanziellen Auswirkungen als Folge des Optionsschein-Debakels. "Dieses starke Quartal krönt ein herausragendes Jahr für Apple. Über 39 Millionen verkaufte iPods und 5,3 Millionen verkaufte Macs - und das im Zeitraum eines technologisch höchst anspruchsvollen Wechsels der Hardwarearchitektur, ist eine Leistung, auf die wir alle sehr stolz sind. Vorausblickend wird 2007 eines der aufregendsten Jahre in Bezug auf neue Produkte in der Geschichte von Apple werden", sagte Apple-CEO Steve Jobs.

Nachtrag: Weitere Details zum Quartalsverlauf nannte Finanzchef Peter Oppenheimer in der Bilanzpressekonferenz (Aufzeichnung). Apple geht davon aus, dass bis Jahresende 80 Prozent der insgesamt 500 Anwendungen, die das Unternehmen als besonders wichtig erachtet, als Universal Binaries zur Verfügung stehen werden. Bislang wurden rund 4000 Programme an Intel-Macs angepasst. Apple beherrscht weiter den Online-Musikverkauf - der iTunes Store hält laut Nielsen Sound Scan in den USA einen Anteil von 85 Prozent. Angesichts steigender Mac-Verkäufe nannte Oppenheimer eine interessante Zahl zu den Retail Stores. Im letzten Quartal hätte jeder Store im Durchschnitt 1000 neue Mac-User gewonnen. Er räumte ein, dass die Reaktionen auf den Mac Pro zwar positiv seien, einige Firmen Investitionen aber aufschieben würden, da Software wie die Creative Suite noch nicht native für Intel-Macs zur Verfügung stehe. Der Apple-Finanzchef kündigte an, dass die Kooperation mit Best Buy auf 50 Filialen ausgeweitet werden solle. Im Frühjahr startete ein Pilotprojekt zum Verkauf von Macs bei dem US-Retailer, das positiv verlief. Oppenheimer bekräftigte, Spielfilme ab nächstem Jahr auch international im iTunes Store anzubieten. Der iPod-Marktanteil außerhalb der USA würde sich gut entwickeln, in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien habe man Marktanteilszuwächse von sechs bis sieben Prozent erzielt, sagte er. +++ Die Börse honorierte Apples gutes Quartalsergebnis - im nachbörslichen Handel am Technologieindex Nasdaq Composite stieg die Apple-Aktie um knapp 4,5 Prozent auf 77,84 Dollar, nachdem sie bereits im regulären Handel leicht zulegen konnte. (sw) - Meldung kommentieren -

(11:00 Uhr) Heute: Neue Apple-Quartalszahlen. Mit Spannung erwarten Anleger und Analysten den neuen Quartalsbericht von Apple, den der Mac- und iPod-Hersteller am heutigen Mittwoch nach Börsenschluss in New York vorlegen wird - um ca. 16:30 Uhr Ortszeit bzw. 22:30 Uhr MESZ. Die Finanzwelt rechnet im Mittel mit einem Umsatz in Höhe von 4,66 Milliarden Dollar und einem Gewinn von 51 Cents je Aktie für das vierte Quartal des Apple-Geschäftsjahres 2006, das Ende September abgeschlossen wurde. Apple ist wie üblich recht konservativ, was den Quartalsausblick angeht, und gab als Zielvorgabe für das vierte Quartal einen Umsatz zwischen 4,5 und 4,6 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 46 bis 48 Cents aus. Mehrere Analysten vertreten die Ansicht, dass das Unternehmen die Wall Street-Prognose übertreffen wird - dank starker Mac-Nachfrage. Im Vergleichszeitraum des Jahres 2005 erzielte Apple einen Umsatz von 3,68 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 430 Millionen Dollar oder 50 Cents/Aktie. MacGadget wird heute Abend ausführlich über die neuen Apple-Quartalszahlen berichten. Um 17:00 Uhr Ortszeit/23:00 Uhr MESZ findet die obligatorische Bilanzpressekonferenz statt, die Apple live als Audiostream ausstrahlt. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 18. Oktober 2006

(21:00 Uhr) Kurzmeldungen: Optionsschein-Debakel laut Analyst ohne Folgen für Jobs, Geschichte des 1G iPod. Der Analyst Gene Munster von Piper Jaffray ist der Ansicht, dass das Optionsschein-Debakel bei Apple ohne Folgen für Steve Jobs bleibt, da ihm kein Fehlverhalten vorzuwerfen sei. +++ Die Musikproduktionssoftware Intuem liegt nun als Universal Binary vor - die neue Version 4.0 bietet darüber hinaus weitere Verbesserungen. +++ Wired beleuchtet die Entwicklungsgeschichte des ersten iPod - er wurde am 23. Oktober 2001 vorgestellt. +++ TrustedReviews.com rechnet mit einem Touchscreen-iPod im Dezember - über ein solches Produkt wird bereits seit längerem spekuliert. +++ Omni Group hat die inzwischen siebte Betaversion von OmniPlan, einer neuen Projektmanagement-Software, veröffentlicht. (sw)

(19:00 Uhr) Apple erhält Patent für "Time Machine". Die Backupsoftware "Time Machine" zählt zu den wichtigsten (bislang bekannten) Neuerungen von Mac OS X 10.5 "Leopard". Nun ist Apple laut einem Bericht von MacNN für diese Technologie ein Patent vom Europäischen Patentamt zugesprochen worden. "Mit seiner einzigartigen Fähigkeit, Anwender in die Zeit zurück reisen zu lassen, um gelöschte Dateien, Programme, Fotos oder andere digitale Daten wiederzufinden, bewahrt die Time Machine unersetzliche Datenbestände aus dem digitalen Leben des Anwenders. Alles auf dem Mac wird von Time Machine automatisch auf eine externe Festplatte oder Mac OS X Server gesichert. Im Falle eines Datenverlustes ist es möglich, über eine zeitbasierte Anzeige die Uhren zurückzudrehen, um die verlorenen Daten aufzuspüren und sie jederzeit wiederherzustellen. Es braucht nur einen Mausklick, um eine einzelne Datei, ein Foto oder eben alles auf einem Mac der Vergangenheit zu entreißen", so Apple über "Time Machine". Das neue Betriebssystem Mac OS X 10.5 soll im ersten Halbjahr 2007 in den Handel kommen. (sw)

(18:00 Uhr) Apple startet .Mac/iLife-Promotion. In Europa läuft in diesen Tagen eine neue Apple-Promotion an. Mitglieder von Apples Online-Service .Mac haben bis zum 13. Dezember die Möglichkeit, beim Kauf der Multimedia-Suite iLife '06 20 Euro zu sparen. Das Angebot gilt bei teilnehmenden Händlern, im Apple Online Store sowie den Apple Retail Stores. .Mac-Mitglieder müssen iLife '06 zuerst zum regulären Preis erwerben, danach auf der Mitgliederseite einen Rabattcoupon laden und diesen zusammen mit dem EAN-Code der iLife '06-Box an Apple schicken. Apple zahlt anschließend den Rabatt aus. Laut Apple gilt die Promotion nicht für den Edu-Bereich. (sw)

(16:30 Uhr) FileMaker-Entwicklerkonferenz am Chiemsee. Die Apple-Tochterfirma FileMaker lädt vom 30. November bis zum 01. Dezember zu einer FileMaker-Konferenz an den Chiemsee ein. "Anwender, Entwickler und Handelspartner haben an diesen beiden Tagen Gelegenheit, sich ausführlich darüber zu informieren, welche Möglichkeiten FileMaker Pro 8.5 hinsichtlich Anwendungen und Vermarktung bietet. Um den Wissenstransfer möglichst breit zu gestalten, erstreckt sich die Veranstaltung in diesem Jahr auf zwei Tage und ist erstmals im Seminar- und Workshop-Charakter gehalten", ließ das Unternehmen heute verlauten. Das Themenspektrum der Workshops reicht von User Interface-Programmierung über die Erstellung eigener Funktionen und eigener Menüs bis hin zum Zusammenspiel von FileMaker mit Technologien wie PHP, XML, .NET und Web 2.0. Veranstaltungsort ist Gut Ising am Chiemsee. Die Teilnahmegebühr beträgt 129 Euro bzw. 99 Euro für FSA- und FCA-Mitglieder (Preise zuzüglich Mehrwertsteuer). Anmeldeschluss ist der 10. November. (sw)

(15:30 Uhr) Mac mini-basierte Telefonanlage. 4S newcom bringt Anfang November mit iBlue eine VoIP-Telefonanlage auf den Markt, die auf dem Mac mini basiert. Neben dem Computer gehören ein iPod shuffle und fünf IP-Telefone zum Lieferumfang, der Preis beträgt 2999 Euro. "Um den Apple-Computer als Telefonanlage benutzen zu können, wird dieser vor dem Hochfahren mit dem mitgelieferten iPod Shuffle verbunden. Der MP3-Player von Apple dient dabei als USB-Stick und enthält die für den Betrieb der Telefonanlage nötigen Daten. Die Software, die bei der Installation zum Einsatz kommt, ist kein Mac OS X-Programm: Der Hersteller bietet '4S IP PBX' in Versionen ab Windows 2000 sowie als Linux-Variante", berichtet Computerwoche. Die Konfiguration erfolgt via Web-Oberfläche. Die Anlage ist für bis zu 250 Telefone und bis zu 30 gleichzeitige Gespräche konzipiert. (sw)

(14:30 Uhr) Panne: Windows-Virus auf Video-iPod. Bei der Produktion des neuen Video-iPods ist es zu einer kleinen Panne gekommen. Wie Apple mitteilte, hat eine geringe Zahl von Video-iPods (das Unternehmen spricht von weniger als einem Prozent) die Fabrik mit dem Windows-Virus "RavMonE.exe" verlassen. iPod nano und iPod shuffle seien nicht betroffen, zudem weist Apple ausdrücklich darauf hin, dass der Virus nur Windows betrifft und keinen Schaden (Datenverlust) anrichtet. Apple empfiehlt eine Reihe von Anti-Viren-Programmen, um den Schädling zu entfernen. Details finden sich hier. Gegenüber der Macworld UK erklärte Apple-Manager Greg Joswiak, der Virus sei durch einen infizierten Testrechner in der Fabrik auf den iPod gelangt. Dieses Windows-System werde für Qualitätsprüfungen der hergestellten iPods benutzt. Das Problem sei inzwischen behoben, alle iPods würden nun garantiert virenfrei ausgeliefert, sagte Joswiak. Mit einer ähnlichen Panne hatte vor kurzem McDonald's zu kämpfen. Die Fast-Food-Kette verschenkte tausende MP3-Player, auf dem sich ein gefährlicher Virus befand. (sw)

(14:00 Uhr) Intel übertrifft Analystenerwartungen. Intel hat gestern die Zahlen des dritten Quartals 2006 vorgelegt. Damit konnte der weltgrößte Chiphersteller die Erwartungen der Wall Street übertreffen. Zwar sanken Umsatz (von 9,96 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor auf 8,74 Milliarden Dollar) und Gewinn (von 2,00 auf 1,37 Milliarden Dollar bzw. 1,55 Milliarden Dollar/27 Cents je Aktie ohne Sonderposten), die Analysten rechneten jedoch nur mit 8,6 Milliarden Dollar beim Umsatz und einem Gewinn von 17 Cents ohne Sonderposten. Die Börse reagierte positiv, im nachbörslichen Handel am Nasdaq Composite legte die Intel-Aktie zu. Der Konzern hat nach eigenen Angaben bislang mehr als sechs Millionen CPUs auf Basis der neuen Core-Mikroarchitektur ausgeliefert. Die ersten 45 Nanometer-Chips sollen in der zweiten Jahreshälfte 2007 zur Auslieferung kommen. Für November ist die Einführung des ersten Quad-Core-Prozessors geplant. (sw)

(13:30 Uhr) Demoversion von Bank X 2.5.1. Die Online-Banking-Software Bank X 2.5.1 steht nun auch als Demoversion zum Download bereit. "Mit dieser Version kann jeder selbst testen, ob Bank X mit der eigenen Bank korrekt funktioniert", teilte der Hersteller Application Systems Heidelberg mit. Bank X unterstützt via T-Online-Webbanking fast alle Banken, darüber hinaus wird das HBCI-Verfahren (PIN/TAN, iTAN oder Chipkarte) unterstützt. Die Anwendung, die als Universal Binary vorliegt, kostet 39 (Standard-Version) bzw. 79 Euro (Professional-Version). Application Systems Heidelberg hatte das detailverbesserte Bank X 2.5.1 Ende September als kostenfreies Update für Bank X 2.5-User vorgestellt. (sw)

(13:00 Uhr) ThinkFree Office 3.2 verbessert Performance und Im/Export. Für die Java-basierte Bürosoftware ThinkFree Office liegt seit heute ein weiteres kostenloses Update vor. Zu den Neuerungen in der Version 3.2 zählen beispielsweise eine reduzierte Arbeitsspeicherauslastung, zusätzliche Zoom-Optionen in der Textverarbeitung, Performance-Optimierungen, eine verfeinerte Benutzeroberfläche, verbessertes Copy & Paste, verbesserter Im- und Export sowie eine Reihe von Bug-Fixes und kleinere Verbesserungen. ThinkFree Office 3.2 kostet 49,95 Dollar und setzt Mac OS X 10.4.x voraus. Die Software besteht aus einer Textverarbeitung, einer Tabellenkalkulation und einem Präsentationsprogramm (inklusive Zeichen- und Chart-Modul) und kann Dokumente im Word-, Excel- oder PowerPoint-Format lesen und schreiben. Eine Demoversion steht zum Download (197 MB, deutsch) bereit. Käufer von ThinkFree Office 3.x können diese als Update einsetzen. (sw)

(12:30 Uhr) Preissenkung für Motocross-Rennspiel MTX: Mototrax. Application Systems Heidelberg, Vertriebspartner des Spielepublishers Aspyr Media, hat heute den Preis des Motocross-Rennspiels MTX: Mototrax auf 15 Euro reduziert. "Rasante, realistische Motocross-Action! Endlich ein realistisches Motocross-Spiel für den Mac, mit harter Motocross und Supercross-Rennaction, nonlinearem Karriere-Modus, starken Freestyle-Moves und interaktiven Umgebungen. Perfektioniert durch eine intuitive Steuerung, lebensechte Fahrphysik, motivierenden Alternative-Soundtrack und tolle Grafik", heißt es in der Spielbeschreibung. MTX: Mototrax bietet originalgetreue Bikes von Suzuki und Yamaha, einen Fahrer- und Strecken-Editor, diverse Upgrades und einen Mehrspielermodus. Das Spiel (Handbuch auf Deutsch, Software auf Englisch) ist ohne Altersbeschränkung freigegeben und benötigt mindestens einen mit 1,0 GHz getakteten G4-Prozessor, 256 MB RAM, 32 MB VRAM und Mac OS X 10.2.8. (sw)

(12:00 Uhr) EyeTV 2.3.2 unterstützt weitere TV-Tuner und Bild-in-Bild-Funktion. Elgato hat die EyeTV-Software heute in der Version 2.3.2 vorgestellt. Zu den Neuerungen gehören Unterstützung für weitere TV-Empfänger (PCTV Hybrid Pro Stick, PCTV Hybrid Pro Stick (330e), PCTV USB Stick und PCTV HD Pro Stick von Pinnacle, HVR-950 von Hauppauge), eine Bild-in-Bild-Funktion (ab Mac OS X 10.4.7 und 64 MB VRAM), iPod-Export mit einer Auflösung von 640x480 Pixeln sowie zahlreiche Bug-Fixes und Detailverbesserungen. EyeTV 2.3.2 benötigt mindestens einen mit 500 MHz getakteten G4-Prozessor, 256 MB RAM sowie Mac OS X 10.4.3 und ist mit allen TV-Tunern von Elgato sowie Plextor ConvertX PVR, Plextor PX-TV402U, TerraTec Cinergy T2, Cinergy T USB XS und Cinergy Hybrid T USB XS und Miglia EvolutionTV kompatibel. Eine Einzelplatzlizenz kostet 79 Euro. Das Update (27,2 MB, mehrsprachig, Universal Binary) von der Version 2.x ist gratis. EyeTV ist eine TV-Aufnahme/Wiedergabesoftware, die eine Vielzahl an Receivern unterstützt. (sw)

(11:30 Uhr) Textverarbeitung Mellel in Version 2.1.2 erschienen. Die Textverarbeitung Mellel liegt ab sofort in der Version 2.1.2 (20,6 MB, mehrsprachig, Universal Binary) vor. Wie der Entwickler Redlex mitteilte, wurden diverse Verbesserungen an der Zoom-Funktion vorgenommen. So lässt sich nun ein beliebiger Zoomwert im Bereich zwischen zehn und 1600 Prozent angeben. Neu sind zwei Funktionen zur Anpassung des Zoomlevels an die Fensterbreite und zur Darstellung des Dokuments in voller Höhe. Mellel 2.1.2 benötigt mindestens Mac OS X 10.2 und kostet 49 Dollar, das Update von Version 2.x ist gratis. Die Software bietet alle gängigen Textverarbeitungsfunktionen, ein XML-basiertes Dateiformat, eine Funktion zur Erzeugung von Tabellen, Stil- und Dokumentvorlagen, Spalten, eine Wörtertrennung, eine Fuß- und Endnotenverwaltung, Im- und Export im RTF-Format, Statistiken und die Möglichkeit, arabische, chinesische, hebräische, koreanische und japanische Texte zu öffnen und zu bearbeiten. (sw)

Dienstag, 17. Oktober 2006

Die Top-News des Tages

(14:00 Uhr) Blue-ray und HD-DVD: Dual-Strategie von Apple? Trotz intensiver Bemühungen der IT- und Elektronikindustrie gibt es bislang keinen einheitlichen Nachfolgestandard für die DVD. So buhlen weiterhin mit Blue-ray und HD-DVD zwei unterschiedliche Technologien um die Gunst des Kunden. Die beiden konkurrierenden Fraktionen hatten im vergangenen Jahr Gespräche über eine Zusammenführung beider Formate geführt, die jedoch ergebnislos endeten. Apple ist im März 2005 der Blue-ray Disc Association beigetreten. Neben dem Mac-Hersteller unterstützen auch Firmen wie Dell, Panasonic, Philips, Pioneer und Sony die Blue-ray-Technologie, während u. a. Intel, Microsoft, NEC und Toshiba das HD-DVD-Format favorisieren.

Wie nun Think Secret meldet, könnte Apple in puncto DVD-Nachfolger eine Dual-Strategie verfolgen und möglicherweise beide Formate unterstützen - wie dies bereits HP angekündigt hat. Für Apple mache eine solche Vorgehensweise Sinn, so das Gerüchtemagazin. Denn die HD-DVD wird massiv von der Filmindustrie unterstützt, die Apple bekanntlich für den iTunes Store auf seine Seite ziehen will und natürlich auch als Kundschaft für Final Cut Studio & Co. sieht. Hinzu kommt, dass sich im Kampf um den Nachfolgestandard bislang weder Blue-ray noch HD-DVD durchsetzen konnte. Nicht wenige Hersteller arbeiten bereits an Laufwerken, die sowohl Blue-ray- als auch HD-DVD-Medien beschreiben und lesen können. Think Secret vermutet, dass sowohl das neue Betriebssystem Mac OS X 10.5 "Leopard" als auch die nächste Generation von Final Cut Studio Blue-ray und HD-DVD unterstützen werden. (sw) - Meldung kommentieren -

(00:01 Uhr) Apple kauft Silicon Color. Apple hat die Firma Silicon Color übernommen und damit seine Position im Markt für professionelle Videobearbeitungssysteme gestärkt. Silicon Color bietet mit FinalTouch eine Farbkorrektursoftware an, die speziell für die High-End-Filmproduktion ausgelegt ist. Die finanziellen Details der Transaktion wurden nicht bekannt. Wie einem Hinweis auf der Web-Site von Silicon Color zu entnehmen ist, wird Apple die Supportverträge bestehender FinalTouch-Kunden bis zum Ende der Laufzeit erfüllen. Offenbar will Apple die FinalTouch-Software in die nächste Generation von Final Cut Studio integrieren, mit dem für Frühjahr 2007 gerechnet wird. Bereits jetzt ist die gesamte FinalTouch-Produktlinie Mac-kompatibel, sie wurde erst vor kurzem an Intel-basierte Macs angepasst. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 17. Oktober 2006

(21:00 Uhr) Zweite interne Festplatte für PowerBook G4 und MacBook Pro. Von MCE Technologies gibt es eine Lösung zur Installation einer zweiten Festplatte im PowerBook G4 (12, 15 und 17 Zoll) und MacBook Pro (15 und 17 Zoll). OptiBay Hard Drive wird anstelle des CD-RW/DVD-Laufwerks bzw. DVD-Brenners im Notebook installiert und hat nach Herstellerangaben die exakten Abmessungen des Laufwerksschachts. Erhältlich ist das interne IDE-Festplattensystem mit 80, 100, 120 und 160 GB Speicherkapazität (Festplatten mit 5400 oder 7200 Umdrehungen/Minute mit acht MB Cache). Laut MCE Technologies lassen sich beide Festplatten problemlos als RAID-System betreiben. Der gleichzeitige Betrieb von zwei Festplatten soll die Akkulaufzeit um ca. zehn bis 15 Prozent verkürzen. Ein FireWire-Gehäuse zum Einbau des DVD-Brenners bzw. CD-RW/DVD-Laufwerks gehört zum Lieferumfang. Die Preise beginnen bei 249 Dollar. Der Hersteller gibt drei Jahre Garantie. (sw)

(18:30 Uhr) Nike+iPod Sport Kit jetzt auch in Europa erhältlich. Seit wenigen Tagen wird das Nike+iPod Sport Kit in Europa ausgeliefert. Zuvor war das Produkt nur in den USA erhältlich. Die Lieferzeit im Apple Store Deutschland wird mit drei Tagen angegeben, der Preis beträgt 29 Euro. "Das Nike+iPod Sport Kit ist ein drahtloses System, das eine Kommunikation zwischen der Nike+ Kollektion und dem iPod nano ermöglicht, um ein optimales Lauf- und Workout-Erlebnis zu erzielen. Die Verbindung der Nike+ Modelle mit dem iPod nano über das Nike+iPod Sport Kit erlaubt das Übertragen von Zeit, Strecke, Kalorienverbrauch und Geschwindigkeit auf den iPod nano. Diese Informationen werden auf dem iPod nano gespeichert, auf dem Display dargestellt oder können parallel in Echtzeit über die Kopfhörer ausgegeben werden. Das Nike+iPod Sport Kit besteht aus einem Sensor im Schuh und einem Empfänger, den man an den iPod anschließen kann", so Apple. Benötigt werden ein Turnschuh der Kollektion Nike+ und ein iPod nano. Laut Apple ist der Sensor mit einer nicht-austauschbaren Batterie ausgestattet, die für mehr als 1000 Laufstunden ausgelegt ist. Ein Nike-Armband für den iPod nano wird für 29,95 Euro angeboten. Weitere Infos gibt es unter www.nike.com/nikeplus. (sw)

(17:00 Uhr) Comspot Partner Network vertreibt roten iPod nano. Laut Apple sollte der neue, am Freitag vorgestellte iPod nano 4GB (PRODUCT) RED ausschließlich in den Online- und Retail-Stores des Unternehmens erhältlich sein. Doch beim Comspot Partner Network ist der neue iPod ebenfalls ab sofort lieferbar. "Die Verbundgruppe Comspot Partner Network (CPN) mit seinen 40 Partnern bietet als einziger Handelspartner von Apple den ipod nano 4 GB auch in rot an", teilte der Händlerverbund heute per Presseerklärung mit. Der Preis beträgt 199 Euro. Das Produkt sei bei vielen Händlern des CPN bereits ab Lager lieferbar, alle anderen CPN-Mitglieder könnten sich den roten iPod nano innerhalb von 24 Stunden aus dem Zentrallager liefern lassen, so das CPN weiter. Für jeden verkauften iPod nano 4GB (PRODUCT) RED spendet Apple zehn Dollar an die Stiftung Global Fund, die sich die Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria zum Ziel gesetzt hat. (sw)

(16:00 Uhr) Mediendatenbank Cumulus in neuer Version. Für die Digital Asset Management-Lösung Cumulus 7.0 steht seit heute ein Update zur Verfügung. Die Version 7.1 soll zahlreiche Verbesserungen mit sich bringen, verspricht der Entwickler Canto. Dazu zählen zusätzliche Features für den Cumulus Web-Client, individuelle Gestaltung von Teilen des Arbeitsbereichs im nativen Cumulus-Client, Spiegelung eines Cumulus-Servers auf einen anderen Server, optimierte Freigabe-Optionen sowie Fehlerkorrekturen. Das Update ist für Kunden mit Servicevertrag kostenfrei. Die Server-Versionen von Cumulus 7.1 sind für Mac OS X, Linux, Solaris und Windows erhältlich, die Clients laufen unter Mac OS X und Windows. Die Mac-Software liegt native für PowerPC- und Intel-Macs vor. (sw)

(15:30 Uhr) Quark stellt QuarkXPress Server 7.0 vor. Ein halbes Jahr nach der Markteinführung der DTP-Software QuarkXPress 7.0 zieht der Hersteller nun mit einer Server-Komponente nach. Die neue Lösung soll die Design-Funktionalitäten und Kollaborationsfunktionen von QuarkXPress mit Server-basierten Features vereinen und sich leicht in bestehende IT-Infrastrukturen integrieren lassen. "Durch den Einsatz eines webbasierten, vorlagengesteuerten Prozesses versetzt die Technologie Channel- und Business-Anwender in die Lage, sich online eine Vorschau ihrer Marketingmaterialien anzusehen, Design und Inhalte individuell anzupassen und vor Ort oder auch extern zu drucken. Sie können datengesteuerte Applikationen entwickeln und einsetzen, um die Herstellung zu automatisieren, redundante Arbeitsschritte zu eliminieren und für mehrere Ausgabekanäle publizieren", so Quark. Der QuarkXPress Server 7.0 nutzt die neuen Funktionen von QuarkXPress 7.0 und bietet mit dem Server Manager ein Werkzeug für die Zentralisierung der System-Administration, die Lastverteilung unter mehreren Servern und die Bereitstellung von Berichten zu automatisierten Publishing-Tasks. Die Software (vormals unter dem Namen Dynamic Document Server bekannt) wird für Mac OS X (PPC-native) und Windows angeboten. Eine an Intel-Macs angepasste Version soll Anfang 2007 erscheinen. (sw)

(14:30 Uhr) VueScan läuft native auf Intel-Macs. Die Scansoftware VueScan liegt seit kurzem in der Version 8.3.74 (4,3 MB, englisch, Universal Binary) vor. Neu sind nach Angaben des Entwicklers Hamrick Software Anpassung an Intel-basierte Macs und kleinere Verbesserungen an der Benutzeroberfläche. VueScan unterstützt mehr als 500 Scanner und die RAW-Formate von über 200 Digitalkameras. Die ab Mac OS X 10.3.9 lauffähige Anwendung bietet diverse Bearbeitungsfunktionen inklusive Filter, eine Stapelverarbeitung, Farbmanagement und eine integrierte OCR-Funktion zur Umwandlung von eingescannten bzw. fotografierten Textseiten in Textdokumente. Die Standard-Ausführung kostet 49,95, die Professional-Variante 89,95 Dollar. Das Update von VueScan 8.x ist kostenlos. (sw)

(13:00 Uhr) Studie: Interesse an Macs steigt. Durch Apples Switch auf Intel-Prozessoren ist das Interesse an Macs gestiegen - zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Marktforschungsfirma ChangeWave Research, die 3046 Personen befragte. Danach bekundeten 37 Prozent ihr Interesse, sich ein Apple-System zuzulegen. Bei einer ähnlichen Umfrage von ChangeWave Research im Juni 2005 erklärten dies nur 19 Prozent. Der Stimmungsumschwung sei auf die Tatsache, dass Macs nun über Intel-Prozessoren verfügen, zurückzuführen, so die Marktforscher. Im Notebook-Bereich sei es Apple innerhalb von nur drei Monaten gelungen, den eigenen Marktanteil von neun auf zwölf Prozent zu steigern. 86 Prozent der Käufer eines Intel-Macs gaben an, "weitgehend" oder "sehr" zufrieden mit ihrem neuen Computer zu sein. (sw)

(12:30 Uhr) Intex verbessert Buchhaltungsprogramm. Intex Publishing hat heute mit Buchführung vX 5.0 den Nachfolger der Buchhaltungssoftware PrimaNota vX angekündigt. Zu den Neuerungen von Buchführung vX 5.0, das auf FileMaker 8.5 basiert, zählen u. a. Anpassung an Intel-basierte Macs, eine überarbeitete Benutzeroberfläche, eine Einnahme-/Überschussrechnung gemäß amtlichem Formular, eine frei strukturierbare Bilanz und Mandanten-Unterstützung. Das unter Mac OS X und Windows lauffähige Buchführung vX 5.0 ist zu Preisen ab 79 Euro verfügbar. Zu den weiteren Features zählen (je nach Ausführung) u. a. eine Gewinn- und Verlustrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, ein Kassen- und ein Rechnungseingangsbuch, eine Reisekostenabrechnung und Fahrtenbücher. Eine Demoversion steht zum Download (30,9 MB, deutsch, Universal Binary) bereit. (sw)

(12:00 Uhr) Firefox 2.0 Release Candidate 3 veröffentlicht. Die Mozilla Foundation hat den wohl letzten Release Candidate des Web-Browsers Firefox 2.0 ins Netz gestellt. Sofern keine neuen schwerwiegenden Fehler entdeckt werden, soll Firefox 2.0 innerhalb der nächsten Tage offiziell eingeführt werden. Damit könnte die Mozilla Foundation der Vorstellung des Internet Explorers 7.0, der ebenfalls im Oktober auf den Markt kommen soll, zuvor kommen. Firefox 2.0rc3 (17,3 MB, deutsch, Universal Binary) behebt gegenüber Release Candidate 2 diverse Bugs, größere Änderungen gab es jedoch nicht mehr. Zu den Neuerungen in Firefox 2.0 gehören beispielsweise ein Phishing-Schutz, Wiederherstellen einer Browser-Session (auch nach einem Absturz), Suchvorschläge in den Google- und Yahoo-Suchfeldern, ein neues Oberflächen-Design, eine Rechtschreibprüfung in Textboxen, Unterstützung für JavaScript 1.7, verbessertes Tabbed Browsing, Anbindung an RSS-Reader, Microsummaries für Bookmarks und eine verbesserte Verwaltung von Erweiterungen. Die Open Source-Software benötigt Mac OS X 10.2 oder neuer und ist auch für Linux und Windows erhältlich. (sw)

Montag, 16. Oktober 2006

Die Top-News des Tages

(15:00 Uhr) Neuer iPod shuffle: Auslieferung steht unmittelbar bevor (Update). Apple bereitet die Markteinführung des neuen, im September angekündigten iPod shuffle vor. Nach MacGadget vorliegenden Informationen soll die Auslieferung an Kunden, die im Apple Store bestellt haben, sowie an Händler und Distributoren voraussichtlich in der kommenden Woche anlaufen. Der iPod shuffle der zweiten Generation ist nur noch halb so groß wie der Vorgänger, verfügt über ein Aluminium-Design sowie einen integrierten Befestigungs-Clip und wiegt 14 Gramm. Ein Display fehlt weiterhin, die Wiedergabe der Songs erfolgt nach dem Zufallsprinzip oder nach Reihenfolge. Die Akkulaufzeit ist mit maximal zwölf Stunden gegenüber dem iPod shuffle der ersten Generation unverändert. Apple bietet den neuen iPod shuffle mit einer Speicherkapazität von einem GB zum Preis von 79 Euro (Österreich: 79 Euro, Schweiz: 119 Franken) an - Ohrhörer und ein Dock (USB-Verbindung zum Computer) sind inklusive. +++ Nachtrag: Auch mit einer neuen iSight, die auch in Europa verkauft werden darf, kann in Kürze gerechnet werden, ist aus Branchenkreisen zu hören. Das bisherige iSight-Modell darf in Europa seit Juli nicht mehr vertrieben werden, da es nicht der RoHS-Richtlinie entspricht. Diese verbietet die Verwendung bestimmter Substanzen bei der Herstellung und Verarbeitung von elektronischen Geräten und Bauteilen. (sw) - Meldung kommentieren -

(12:00 Uhr) Apple legt Quartalsbericht am Mittwoch vor. Apple wird am Mittwoch nach Börsenschluss in New York die Zahlen des Ende September abgeschlossenen vierten Quartals des Geschäftsjahres 2006 vorlegen. Als Zielvorgabe für das vierte Quartal hatte das Unternehmen Mitte Juli einen Umsatz zwischen 4,5 und 4,6 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 46 bis 48 Cents je Aktie ausgegeben. Die Wall Street rechnet mit Einnahmen in Höhe von 4,66 Milliarden Dollar und einem Gewinn von 51 Cents. Nach Meinung zahlreicher Experten dürfte Apple dank starker Mac-Nachfrage sowohl die eigenen als auch die Wall Street-Erwartungen übertreffen. Jüngsten Schätzungen zufolge könnte Apple im Juli, August und September mehr als 1,5 Millionen Macs verkauft haben, was einem Wachstum von mehr als 20 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Beim iPod wird ein Absatzplus von 25 bis 30 Prozent erwartet. Apple veröffentlicht den Quartalsbericht am 18. Oktober um ca. 16:30 Uhr Ortszeit bzw. 22:30 Uhr MESZ. Um 17:00 Uhr Ortszeit/23:00 Uhr MESZ findet die obligatorische Bilanzpressekonferenz statt, die live als Audiostream übertragen wird. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2005 verkaufte Apple 1,236 Millionen Macs und 6,451 Millionen iPods. MacGadget wird am Mittwochabend in gewohnt ausführlicher Form berichten. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 16. Oktober 2006

(20:30 Uhr) Kurzmeldungen: Apple-COO im Portrait, stärkere Google-Anbindung für Safari? Das Wall Street Journal hat Apples Nr. 2, Tim Cook, porträtiert - Cook hat bei Apple die Position des Chief Operating Officers (COO) inne. +++ Die Version 1.5.1 von Drive Genius bietet diverse Detailverbesserungen und Bug-Fixes. Mit dem Tool lassen sich u. a. Partitionen erstellen und löschen, Laufwerke defragmentieren und Festplattenprobleme beseitigen. +++ Apples Kooperation mit Google könnte zu einer Erweiterung von Safari führen, meldet AppleInsider. Angeblich arbeiten beide Firmen an der Integration von Googles Anti-Phishing-Datenbank AntiTrust in Apples Web-Browser. +++ Camino 1.1a1 soll in Kürze erscheinen, schreibt der Chefentwickler Mike Pinkerton in seinem Weblog. +++ Das Löschen des Dashboard-Caches kann in manchen Fällen die Performance von Dashboard steigern, meldet macosxhints.com. (sw)

(18:30 Uhr) Neue Erweiterungskarten für MacBook Pro. Small Tree Communications und WiebeTech haben heute neue Karten für den ExpressCard/34-Steckplatz des MacBook Pro vorgestellt. Die PEG34m von Small Tree Communations erweitert das Apple-Notebook um eine zweite Gigabit-Ethernet-Schnittstelle. Sie kostet 79 Dollar, verfügt über eine LED-Anzeige und ist mit Mac OS X 10.4.7 oder neuer sowie Windows 98 oder neuer kompatibel. Zum Preis von 119,95 Dollar bietet WiebeTech die TeraCard eSATA Express34 an. Die Karte ergänzt das MacBook Pro um zwei eSATA-Schnittstellen zum Anschluss von externen Serial ATA 1/2-Festplatten. Treiber für Mac OS X und Windows 2000/2003/XP werden mitgeliefert, zwei LEDs zeigen die Laufwerksaktivität an. (sw)

(17:30 Uhr) iSquint 1.5 unterstützt Flash-Videos. Das kostenlose Programm iSquint, das Filme in das Format des Video-iPod umwandelt, liegt seit heute in der Version 1.5 (5,5 MB, mehrsprachig, Universal Binary) vor. Neu sind die Konvertierung von Flash 8-Videos, Erzeugung von Filmen im H.264-Format mit 640 x 480 Pixeln sowie etliche Detailverbesserungen und Bug-Fixes. iSquint soll deutlich schneller arbeiten als QuickTime Pro und eine Vielzahl an Videoformaten, darunter alle MPEG-Versionen, DivX und Windows Media Video, unterstützen. iSquint setzt mindestens Mac OS X 10.3.9 voraus, läuft native auf Intel-Macs und ist Donationware. Der Kauf einer QuickTime Pro-Lizenz ist nicht notwendig. (sw)

(16:30 Uhr) Online-Musikvertrieb boomt. Immer mehr Musik wird digital verkauft. Dies geht aus den jüngsten Zahlen der Organisation ifpi hervor, die die weltweite Musikindustrie vertritt. Demnach wurde im ersten Halbjahr 2006 mit dem digitalen Musikvertrieb (via Internet und Handys) weltweit ein Umsatz von 945 Millionen Dollar erzielt - 106 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Digitale Verkäufe machen laut der ifpi nun inzwischen elf Prozent des gesamten Musikmarktes aus, in den USA sind es sogar 18 Prozent. Der Verkauf auf Datenträgern wie CD und DVD ging dagegen um zehn Prozent zurück. (sw)

(15:30 Uhr) Notebook-Hersteller erwägen Forderungen gegen Sony. Das Debakel mit Notebook-Akkus könnte Sony teurer zu stehen kommen als bislang bekannt. Zwar hat Sony erklärt, alle betroffenen Akkus, die sich aufgrund eines Produktionsfehlers überhitzen und so ein Feuer auslösen können, kostenlos zu tauschen, doch einige Notebookhersteller ziehen offenbar weitergehende Forderungen gegenüber Sony in Erwägung. "Betroffene Unternehmen überlegen, Sony für entstandene Imageschäden und entgangene Profite in die Pflicht zu nehmen. Toshiba könnte einen Ausgleich für Umsatzeinbußen und einen möglichen Wertverlust der Marke fordern, erklärte ein Sprecher des Unternehmens in Tokio. [...| Internationalen Medienberichten zufolge überlegen auch Fujitsu und Hitachi weitere Schritte gegen Sony", berichtet heise online. Neben Dell (4,1 Millionen Akkus) hatten u. a. auch Apple (1,8 Millionen), Fujitsu (eine Million), Toshiba (830.000) und Lenovo (526.000) von Sony gefertigte Akkus zurückgerufen. Insgesamt gesehen handelt es sich dabei um die größte Rückrufaktion für Akkus in der Geschichte tragbarer Computer. (sw)

(14:00 Uhr) Steve Jobs von Zune nicht beeindruckt. Anlässlich des bevorstehenden fünften Geburtstags des iPods - das erste Modell wurde am 23. Oktober 2001 vorgestellt - hat die Newsweek ein ausführliches Interview mit Apple-Chef Steve Jobs geführt. Der Mitbegründer des IT-Pioniers wiederholt darin die Erfolgsstrategie des iPod- und iTunes-Systems - der Schlüssel zum Erfolg sei die einfache Bedienung, so Jobs. Microsofts Konkurrenzprodukt Zune, das im November in den USA auf den Markt kommen soll, bereitet Jobs keine Sorgen. Das von Microsoft versprochene Feature zum Community-Building (Zune-User sollen Songs zum Probehören drahtlos austauschen können, allerdings werden Medienberichten zufolgen dabei auch ungeschützte Lieder mit Microsofts Kopierschutzsystem versehen) kritisierte Jobs, hat es allerdings noch nicht persönlich ausprobiert. "Ich habe Demos im Internet gesehen wie man einen anderen Zune-User findet und ihm einen Song gibt, den er dann 3x abspielen kann. Das dauert eine Ewigkeit", sagte Jobs. Praktischer sei es, der anderen Person mal kurz einen Ohrhörer zu leihen - das sei viel besser, um Kontakte zu knüpfen. (sw)

(13:30 Uhr) Skript bringt Wikipedia auf den iPod. Wer sich mit seinem iPod unterwegs weiterbilden und dabei auf die offene Enzyklopädie Wikipedia zurückgreifen möchte, musste bislang einige Kniffe anwenden. So ermöglicht es das Tool Encyclopodia zwar, Wikipedia auf älteren iPods zu nutzen. Allerdings installiert Encyclopodia dazu eine alternative Firmware, was nicht im Sinne eines jeden Anwenders sein dürfte. Außerdem ist Encyclopodia nicht mit iPod nano und Video-iPod kompatibel. Eine elegantere und auch mit neueren iPods kompatible Lösung ist ein von Matt Swann geschriebenes Perl-Skript. Es setzt die Verwendung des Terminals voraus, da Swann jedoch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mitliefert, ist der Vorgang in wenigen Minuten erledigt. Das Skript lädt den angegebenen Themenbereich inklusive der verlinkten Seiten auf den iPod, die automatisch in das Notizformat des iPod umgewandelt werden. Bei 1000 Seiten ist allerdings Schluss - mehr Notizen werden derzeit vom iPod nicht unterstützt. (sw)

(13:00 Uhr) iVeZeen 2.2 läuft native auf Intel-Macs. Boinx Software bietet iVeZeen - das Programm verwandelt Apples iSight oder eine andere Webcam in einen Camcorder - ab sofort in der Version 2.2 an. Die wichtigste Neuerung: Anpassung an Macs mit Intel-Prozessor. Darüber hinaus wurden einige Bugs beseitigt. iVeZeen 2.2 benötigt mindestens Mac OS X 10.3.9 und kostet 14,95 Dollar. Das Update von einer früheren Version ist kostenfrei. iVeZeen ermöglicht die Aufnahme von QuickTime-Clips mit der iSight oder anderen Kamera. Aufnahmen lassen sich per Sprache starten und beenden, darüber hinaus ist per AppleScript auch die zeitgesteuerte Aufnahme möglich. (sw)

(12:30 Uhr) Textbausteintool Typinator 1.5 mit deutschsprachiger Oberfläche. ergonis hat heute die Version 1.5 (1,0 MB, mehrsprachig, Universal Binary) des Texteingabetools Typinator vorgestellt. Neu sind eine deutschsprachige Benutzeroberfläche und Dokumentation sowie einige Detailverbesserungen. Der Typinator beschleunigt die Eingabe sich wiederholender Textfragmente und Bilder. Für häufig verwendete Texte, wie zum Beispiel Standardantworten, Vertragsklauseln oder Code-Segmente, und Grafiken wird eine frei wählbare Abkürzung definiert. Wird diese Abkürzung in eine beliebige Anwendung eingegeben, setzt der Typinator automatisch den zugeordneten Text (auf Wunsch auch unter Berücksichtung von Groß-/Kleinschreibung oder mit aktuellem Datum/Uhrzeit) bzw. das Bild ein. Der Typinator 1.5 kostet 19,99 Dollar und benötigt Mac OS X 10.3.9 oder neuer. Das Update von der Version 1.x ist kostenfrei. (sw)

(11:30 Uhr) X-Plane 8.5 fertig gestellt. Nach einer mehrmonatigen Entwicklungs- und öffentlichen Betatestphase steht nun die nächste Generation des Flugsimulators X-Plane zum Download bereit. X-Plane 8.5 bietet nach Angaben des Herstellers Laminar Research eine Vielzahl an Neuerungen, darunter umfangreiche Performance-Optimierungen, detailreichere und qualitativ höherwertige Grafiken, eine verfeinerte Benutzeroberfläche, Stabilitätsverbesserungen, verbesserte und erweiterte Flugzeuginstrumente, eine erweiterte Joystick-Unterstützung sowie Dutzende Fehlerkorrekturen und Detailverbesserungen. Das Update von X-Plane 8.x ist kostenlos. Der Flugsimulator bietet detailreiche Karten von Erde und Mars, über 18.000 Flughäfen, eine originalgetreue Simulation von Luftfahrzeugen, Flugverhalten und Cockpit (inklusive Systemausfälle), unzählige Einstellungsoptionen, eine Wetter-Simulation mit Live-Daten und Dutzende Luftfahrzeuge. X-Plane kostet 40 Euro und ist für Mac OS X (Universal Binary), Linux und Windows erhältlich. Mit Global Scenery steht eine Erweiterung zur Verfügung, die das Spiel um hoch auflösendes Kartenmaterial der Erde ergänzt. (sw)

Freitag/Samstag, 13./14. Oktober 2006

Die Top-News des Tages

(14.10., 19:00 Uhr) Neuer Build von Mac OS X 10.5 "Leopard" für Entwickler. Einem Bericht von AppleInsider zufolge hat Apple eine neue Preview-Version von Mac OS X 10.5 "Leopard" an die Entwickler verteilt. Der Build 9A283 soll diverse Neuerungen mit sich bringen, darunter eine verbesserte iCal-Oberfläche, Bearbeitungstools in Preview, zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten für die Kindersicherung, Verbesserungen beim Screen-Reader VoiceOver, Live-Voransicht im Druckdialog und verbesserte Spotlight-Unterstützung. Darüber hinaus dürften auch jede Menge Bug-Fixes in den aktuellen Build eingeflossen sein. Apple will Mac OS X 10.5 "Leopard" in der ersten Jahreshälfte 2007 auf den Markt bringen. Einige Features des neuen Betriebssystems sind noch geheim, diese will Apple zu einem späteren Zeitpunkt vorstellen - möglicherweise im Januar auf der MacWorld Expo 2007 in San Francisco. (sw) - Meldung kommentieren -

(13:00 Uhr) Apple stellt iPod nano RED Special Edition vor. Gestern tauchten die ersten Gerüchte auf, heute folgte die Pressemitteilung Apples zur Unterstützung der (PRODUCT) RED-Initiative, die von U2-Frontsänger Bono und Bobby Shriver ins Leben gerufen wurde, um den Kampf gegen AIDS zu unterstützen. An der Kampagne beteiligen sich namhafte Unternehmen, darunter Armani, American Express, GAP und Motorola, mit speziell im (RED)-Design gestalteten Produkten. Ein Teil der Verkaufserlöse dieser (RED)-Produkte geht an die Stiftung Global Fund, die sich die Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria zum Ziel gesetzt hat. Bis heute hat der Global Fund über 5,2 Milliarden Dollar für mehr als 363 Programme in 131 Ländern zur Verfügung gestellt. Apple bietet ab sofort zum Preis von 199 Euro den iPod nano (PRODUCT) RED mit vier GB Speicherkapazität und rotem Aluminiumgehäuse an. Von jedem verkauften Gerät spendet Apple zehn Dollar an den Global Fund. Darüber hinaus wird Apple im nächsten Monat eine iTunes (PRODUCT) RED Musikgeschenkkarte im Wert von 25 Euro in den Apple Retail und Online Stores anbieten.

"Wir freuen uns außerordentlich, dass Apple seinen Kunden die Möglichkeit bietet einen iPod nano in rot zu erwerben und somit beim Kampf gegen HIV/AIDS in Afrika zu helfen. Es ist einfach wunderbar zu erleben, mit welch unglaublich hohem Maß an Engagement die Unternehmen ihre Kreativität beim Kampf gegen AIDS in Afrika, der größten Gesundheitskrise seit 600 Jahren, einsetzen", sagt Bono, Mitgründer von (RED). Apple-Chef Steve Jobs ergänzt: "Menschen können nun beim Kauf des weltweit besten digitalen Musikplayers gleichzeitig etwas für die Welt tun. Es ist eine Ehre für uns mit Bono und dem Team von (RED) zusammenzuarbeiten und einen Beitrag zu dieser so wichtigen Initiative leisten zu können und dabei mitzuhelfen, die Einstellung der Menschheit gegenüber AIDS in Afrika zu verändern." (sw) - Meldung kommentieren -

(00:01 Uhr) Die neue iCreate ist da: "Leopard", iTunes, iMovie & Co. Frisch aus der Druckerei: Die Ausgabe 06/06 der iCreate - das Magazin für kreative Mac-User - ist ab sofort im Handel erhältlich. Noch schöner, mit verbessertem Layout! Themen: iTunes: Damals und heute - eine Tour; Mac OS X 10.5 "Leopard": Ein Ausflug in die Zukunft, zu den neuen Funktionen des nächsten Apple-Betriebssystems; Neu entdeckt - iMovie. Kein Spielkram: Spielfilme mit iMovie! Mehr Funktionen für alle angehenden Filmemacher, das ist iMovie. Deshalb ist es jetzt Zeit, sich zu setzen und das Programm ein zweites Mal anzuschauen. Dazu: 40 Seiten Tutorials. Leicht verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen sind u. a. zu iLife '06, Mac OS X, QuarkXPress, Acrobat, iMix und Voice Candy in der iCreate 06/06 zu finden. Nur für Abonnenten: Das 50-seitige, in Kooperation mit Adobe erstellte photokina-Sonderheft mit Tutorials zu Photoshop, Photoshop Elements, Illustrator und Lightroom.

Exklusiv bei MacGadget erhältlich: Das vergünstigte Jahresabonnement der iCreate. Im Preis von 36 Euro sind sechs Ausgaben der iCreate inklusive Lieferung frei Haus enthalten - die Ersparnis gegenüber dem Einzelkauf beträgt 90 Cent je Heft. Bestellen Sie jetzt und erhalten Sie das photokina-Sonderheft kostenlos dazu. Weitere Informationen zum vergünstigten iCreate-Jahresabonnement inklusive Bestellmöglichkeit finden Sie hier. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 13./14. Oktober 2006

(14.10., 20:00 Uhr) Tool erlaubt manuelle Lüftersteuerung bei MacBook (Pro). Im Sommer veröffentlichte Apple für MacBook und MacBook Pro Updates, die die Lüftersteuerung der Notebooks verbessern und dafür sorgen, dass diese im Betrieb nicht mehr so warm werden. Anwender, die selbst die Kontrolle über den Notebook-Lüfter haben wollen, wird mit dem neuen Open Source-Tool smcFanControl des Autors Hendrik Holtmann geholfen. Mit smcFanControl lässt sich die minimale Umdrehungsgeschwindigkeit des Lüfters erhöhen, um die Kühlung von MacBook (Pro) zu verbessern. Aus Sicherheitsgründen lässt sich die Geschwindigkeit jedoch nicht unter den von Apple vorgegebenen Wert senken, so der Entwickler. (sw)

(14.10., 18:00 Uhr) Poser 7.0 kommt im Herbst. e frontier hat die Version 7.0 von Poser, eine Anwendung zum Konstruieren, Rendern und Animieren von 3D-Figuren, angekündigt. Sie soll im Herbst zum Preis von 249,99 Dollar auf den Markt kommen, für das Update verlangt der Hersteller 129,99 Dollar. Wer zwischen dem 12. Oktober und dem Tag der Einführung von Poser 7.0 die Vorversion erwirbt, erhält ein Gratis-Update. Zu den Neuerungen in Poser 7.0 zählen u. a. Anpassung an Intel-Macs, zwei zusätzliche 3D-Figuren, verbesserte Bearbeitungstools sowie Produktivitätsverbesserungen. Details will e frontier zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben. Poser 7.0 soll für Mac OS X und Windows angeboten werden. (sw)

(17:00 Uhr) Steve Jobs-Fotogalerie im Web. Steve Jobs gehört zu den wenigen Menschen, die die Entwicklung des Computers in den letzten 25 Jahren maßgeblich beeinflusst haben. Der Werdegang von Steve Jobs füllt mehrere Bücher, doch nun gibt es auch eine Galerie, die die Geschichte des Apple-Mitbegründers in Fotos dokumentiert. Der Apple-Fan Romain Moisescot hat sich dieser Aufgabe angenommen und Fotos von Jobs zusammengetragen, von seiner Jugend über die Anfänge bei Apple und die Gründung von NeXT bis hin zu seiner Rückkehr zu Apple und den Erfolgen der letzten Jahre. Auch Fotos aus dem Privatleben von Jobs sind zu finden. (sw)

(16:30 Uhr) Bibble Pro und Mediendatenbank iView MediaPro als Bundle. Application Systems Heidelberg bietet im Rahmen einer zeitlich begrenzten Aktion ein Bundle bestehend aus dem RAW-Konverter Bibble Pro und der Mediendatenbank iView MediaPro an. Bis zum 31. Oktober kann das Softwarepaket zum Preis von 269 Euro erworben werden, die Ersparnis gegenüber dem Einzelkauf beträgt 29,95 Euro. Application Systems Heidelberg ist offizieller Distributor von Bibble Pro und iView MediaPro im deutschsprachigen Raum. Bibble dient zur Bearbeitung und Konvertierung von RAW-Fotos. Die Anwendung soll sich durch eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit und Bildqualität auszeichnen. iView MediaPro ist eine Digital Asset Management-Lösung für den Low-End-Bereich. Die Medienverwaltung eignet sich insbesondere für Fotografen, Grafiker, Gestalter und andere in der Medienbranche tätige Menschen. Beide Programme laufen unter Mac OS X und Windows. (sw)

(16:00 Uhr) OpenOffice.org 2.0.4 verbessert Mac OS X-Integration und PDF-Export. Das OpenOffice.org-Projekt feiert heute seinen sechsten Geburtstag. Im Jahr 2000 wurde es gestartet, heute erfreut sich die kostenlose Bürosoftware großer Beliebtheit. Zum Jahrestag wurde die Version 2.0.4 von OpenOffice.org veröffentlicht, die die Integration mit Mac OS X verbessert. "So können dank der Integration von Fondu die TTF-Systemschriften direkt und ohne Konvertierung in OpenOffice.org genutzt werden. Auch die Ansteuerung der Drucker wurde vollständig überarbeitet: OpenOffice.org kann nun direkt auf System- und Netzwerkdrucker zugreifen und diese automatisch nutzen. Darüber hinaus wurden kleinere Programmfehler behoben", teilte das Open Source-Projekt mit. Zu den weiteren Neuerungen zählen das Erzeugen geschützter PDF-Dokumente, eine verbesserte Verwaltung von Erweiterungen, zusätzliche Funktionen in Calc und Impress und Integration eines LaTeX-Filters. OpenOffice.org 2.0.4 besteht aus einer Textverarbeitung, einer Tabellenkalkulation, einer Datenbank, einem Präsentations- und einem Zeichenprogramm. Die Universal Binary-Software setzt Mac OS X 10.3.9 oder neuer und die X11-Fensterumgebung voraus (Bestandteil der Mac OS X-CDs/DVD). Künftige Versionen der Open Source-Software sollen an die Oberfläche von Mac OS X angepasst werden. (sw)

(15:00 Uhr) Neues Update für Mac-Version von Quake 4. Bereits am vergangenen Freitag veröffentlichte Aspyr Media die Version 1.3 des Egoshooters Quake 4, doch das Update wurde wegen eines Fehlers im Mehrspielermodus zurückgezogen. Nun steht das kostenlose Update wieder zum Download bereit. Neu sind zusätzliche Karten für den Mehrspielermodus, eine Napalm-Waffe, zwei neue Spielmodi sowie weitere Verbesserungen und Bug-Fixes. Quake 4 ist im Handel zum Preis von 50 Euro erhältlich, läuft native auf PowerPC- und Intel-Macs und ist ab 16 Jahren freigegeben. (sw)

(14:00 Uhr) Native Instruments liefert Musiksoftware für Intel-Macs aus. Native Instruments hat mit der Auslieferung der im September angekündigten Produkte Absynth 4 (Software-Synthesizer; 299 Euro, Update 99 Euro), Battery 3 (Percussion-Sampler; 199 Euro, Update 99 Euro), FM8 (Synthesizer; 299 Euro, Update 99 Euro) und Massive (Synthesizer; 299 Euro) begonnen. Es handelt sich dabei um die ersten Anwendungen des auf Musiksoftware spezialisierten Entwicklers, die native auf Intel-Macs laufen. Für Absynth 4 verspricht Native Instruments u. a. Verbesserungen in Bedienung und Funktionalität, einen KORE-kompatiblen Sound Browser sowie einen "flexiblen Signalfluss, innovative Oszillator-, Wellenform- und Hüllkurven-Funktionen sowie ein überarbeitetes Modulationskonzept". In Battery 3 sollen "neue Timestretching- und Loop-Features, authentische 'Articulations', eine vielseitige Master-Effekt-Sektion und ein integrierter Wave-Editor" für erweiterte klangliche Flexibilität sorgen. FM8 soll gegenüber dem Vorgänger FM7 u. a. über eine verbesserte Audio-Engine, eine neu gestaltete Oberfläche, intelligentes Sound-Morphing und einen KORE-kompatiblen Preset-Manager verfügen. Massive ist ein neue Synthesizer "mit einzigartigem Klangcharakter, herausragender Audioqualität, enormer Flexibilität und einem besonders intuitiven Bedienkonzept". Die Programme laufen unter Mac OS X 10.4.x (mindestens G4 mit 1,4 GHz) und Windows XP. (sw)

(13:30 Uhr) Jump & Run-Spiel "Rayman 3 - Hoodlum Havoc" im Preis gesenkt. Das Jump & Run-Spiel "Rayman 3 - Hoodlum Havoc" ist im Preis gesenkt worden - es kostet nach Angaben des Distributors Application Systems Heidelberg nun 30 Euro (deutschsprachige Ausgabe). Aus der Spielbeschreibung: "Erleben Sie die Jump&Run-Kultfigur Rayman zum ersten Mal auf dem Mac - in einem Spiel mit völlig verrückten Ideen. Diesmal muss unser Held nicht nur die Welt, sondern auch seinen Freund Globox retten, denn das einstmals friedliche Land wird von den Hoodlums, ebenso wahnsinnigen wie gefährlichen Kreaturen, in Atem gehalten. Machen Sie sich bereit, faszinierende Welten voller surrealer Abenteuer und unerwarteter Wendungen zu entdecken". "Rayman 3 - Hoodlum Havoc" bietet über 200 Animationen, fünf Superkräfte mit dazugehörigen Kostümen und Gimmicks, 19 Gegner, Actionszenen und diverse Minigames. Das Spiel ist ohne Altersbeschränkung freigegeben und setzt mindestens eine G3-CPU mit 500 MHz, Mac OS 9.1 oder Mac OS X 10.1.3, 1,2 GB Festplattenspeicher, 128 MB RAM und 16 MB Grafikspeicher voraus. (sw)

Donnerstag, 12. Oktober 2006

Die Top-News des Tages

(20:30 Uhr) Gerücht: Apple unterstützt RED-Initiative gegen AIDS. Am morgigen Freitag soll angeblich ein roter iPod nano als Teil der RED-Kampagne vorgestellt werden. Dies berichten übereinstimmend MacRumors und AppleInsider. Die RED-Initiative wurde im Januar dieses Jahres von U2-Sänger Bono und Bobby Shriver, Chef der Organisation DATA (Debt, AIDS, Trade in Africa), gestartet und wird bereits von Firmen wie Armani, American Express, GAP und Motorola unterstützt. Ziel ist es, einen Teil der Erlöse aus dem Verkauf spezieller RED-Produkte dem Global Fund zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria zur Verfügung zu stellen. Der iPod nano RED soll über vier GB Kapazität und ein rotes Aluminium-Gehäuse verfügen. Vom Verkaufspreis von 199 Dollar sollen zehn Dollar an den Global Fond gehen. Die Vorstellung des iPod nano RED soll morgen im Rahmen der "The Oprah Winfrey Show" erfolgen, die laut MacRumors und AppleInsider heute aufgezeichnet wurde. Gerüchte über einen iPod RED kamen erstmals kurz nach Gründung der Initiative auf. (sw) - Meldung kommentieren -

(11:30 Uhr) UBS: Weiter Kaufempfehlung für AAPL, starker Mac-Absatz erwartet (2. Update). Auf einen Kurs von 77,61 Dollar arbeitete sich die Apple-Aktie bis Ende September vor - vorausgegangen war eine knapp zweimonatige Aufwärtsbewegung, nachdem der Kurs Mitte Juli mit 50,67 Dollar einen Tiefpunkt in diesem Jahr erreichte. Zuletzt ging es für AAPL jedoch wieder abwärts - gestern verlor der Titel am Nasdaq Composite 0,58 Dollar oder 0,79 Prozent auf 73,23 Dollar. Hintergrund sind Einschätzungen einiger Analysten, die das erwartete Wachstum im Jahresendquartal bereits im aktuellen Kurs enthalten sehen. Auch lastet die Tatsache, dass die finanziellen Auswirkungen des Optionsschein-Debakels bei Apple noch nicht bekannt sind, leicht auf dem Kurs. Dennoch besteht für AAPL wieder Aufwärtspotential nach oben. In der kommenden Woche legt Apple neue Quartalszahlen vor, und nach Expertenmeinung hat sich vor allem der Mac-Absatz in den Sommermonaten gut entwickelt. Auch UBS beurteilt die Zukunftsaussichten Apples weiter gut. Der Finanzdienstleister stuft die Apple-Aktie unverändert mit "buy" ein - die starke Mac-Nachfrage sollte die Q4-Zahlen begünstigen, so UBS. Gerüchten zufolge sollen im Oktober und November neue MacBook Pro- und MacBook-Modelle vorgestellt werden, was für zusätzliche Absatzimpulse sorgen dürfte. +++ Nachtrag (17:30 Uhr): Die Börse hat positiv auf die Einschätzung von UBS reagiert - derzeit notiert AAPL mit knapp zwei Prozent im Plus. +++ Nachtrag (22:30 Uhr): Die Apple-Aktie schaffte den Sprung über die 75 Dollar-Marke und beendete den Handelstag mit einem Kurs von 75,26 Dollar, dies entspricht einem Zugewinn von 2,77 Prozent oder 2,03 Dollar gegenüber Mittwoch. (sw) - Meldung kommentieren -

(01:00 Uhr) Apple lässt sich "Home on iPod" patentieren. Apple ist in den USA ein Patent zugesprochen worden, das eine Funktion zur Erstellung eines transportablen Home-Verzeichnisses auf iPods schützt. Wie AppleInsider meldet, handelt es sich dabei um das vor einigen Jahren viel diskutierte "Home on iPod"-Feature, das ursprünglich Bestandteil von Mac OS X 10.3 "Panther" sein sollte, aber kurz vor der Markteinführung aus dem Betriebssystem entfernt wurde. Der Patentantrag wurde am 25. November 2002 gestellt, in dieser Woche sei das Patent dem Mac-Hersteller erteilt worden, so das Gerüchteportal. "Home on iPod" ermöglicht es dem Anwender, das komplette Benutzerverzeichnis von Mac OS X auf einen iPod (alternativ: FireWire-Festplatte) zu kopieren. Wird der iPod unterwegs an einen beliebigen Mac angeschlossen, kann der Anwender nach Login mit seiner Software und seinen Dokumenten arbeiten. Geänderte bzw. neue Dateien werden von "Home on iPod" automatisch auf den eigenen Mac übertragen, sobald der iPod damit verbunden ist. Einen Grund, weshalb "Home on iPod" aus Mac OS X 10.3 entfernt wurde, hat Apple nie genannt. Derzeit ist völlig unklar, ob die Funktion zu einem späteren Zeitpunkt Einzug in das Apple-Betriebssystem halten wird. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 12. Oktober 2006

(21:00 Uhr) Bug-Fix-Update für HTML- und Texteditor BBEdit. Der populäre HTML- und Texteditor BBEdit liegt seit heute in der Version 8.5.1 vor. Neu sind nach Angaben des Entwicklers Bare Bones diverse kleinere Verbesserungen, die auch die Stabilität der Software betreffen, sowie eine Vielzahl an Fehlerkorrekturen. Das Unternehmen hatte im September das stark verbesserte BBEdit 8.5 eingeführt und den Preis von 199 auf 125 Dollar gesenkt. Das Programm läuft native auf PowerPC- und Intel-Macs ab Mac OS X 10.3.9. (sw)

(17:00 Uhr) TuneStage II streamt iPod-Musik zur Stereoanlage. Ende November kommt die zweite Generation von TuneStage in den Handel. Das vom Zubehörhersteller Belkin entwickelte Produkt streamt die vom iPod gespielte Musik per Bluetooth an eine Stereoanlage. Während im Vorgänger noch Bluetooth 1.2 zum Einsatz kam, basiert TuneStage II auf der aktuellen Bluetooth 2.0-Technologie. Belkin verspricht für TuneStage II eine höhere Audioqualität, verbesserten Schutz vor Interferenzen und einen niedrigeren Stromverbrauch. Neu ist ferner eine USB-Schnittstelle, um den iPod zu laden, ohne den TuneStage-Transmitter entfernen zu müssen. Zum Anschluss des Empfängers an das HiFi-System liefert Belkin ein Kabel mit. Die Entfernung zwischen iPod und Stereoanlage beträgt maximal zehn Meter. TuneStage II soll 149,99 Dollar kosten und ist mit allen iPods mit Dock-Anschluss kompatibel. (sw)

(14:00 Uhr) Apple Expo Paris mit Besucherrückgang. Die diesjährige Apple Expo in Paris musste einen Besucherrückgang verzeichnen. Einer Meldung von MacGeneration zufolge wurden auf der Mac-Fachmesse, die vom 12. bis 16. September stattfand, 46.210 Besucher gezählt - 10.000 weniger als ein Jahr zuvor (56.545). Hauptursachen: Apple verzichtete in Paris erneut auf eine Keynote (für viele User nach wie vor eine Hauptattraktion), auch blieb eine Übertragung des "Showtime"-Events aus San Francisco vom gleichen Tage, auf dem Apple eine neue iPod-Produktlinie vorstellte, aus. Zudem bemängelt MacGeneration die mangelnde Werbung für die Apple Expo. Die Apple Expo Paris hat seit Jahren mit rückläufiger Besucherzahl zu kämpfen - im Jahr 2000 besuchten noch rund 80.000 Menschen die Messe. (sw)

(12:00 Uhr) "Reise nach Nordland" im Preis gesenkt. Application Systems Heidelberg hat heute den Preis für das Abenteuer-Strategiespiel "Reise nach Nordland" auf 30 Euro gesenkt. Aus der Spielbeschreibung: "Die Reise nach Nordland ist ein Abenteuer-Strategiespiel, das sich neben dem aus der Cultures-Reihe bekannten Aufbauprinzip durch seine Vielfalt an Rätseln, Abenteuern und Lösungswegen auszeichnet. Diese einzigartige Mischung aus bewährten Spielprinzipien garantiert Unterhaltung für viele Stunden. Tauchen Sie ein in die knuddelige Welt der kleinen Gefährten und versuchen Sie, das Unheil von ihnen abzuwenden!" Das Spiel läuft unter Mac OS 9.x und Mac OS X, liegt in deutscher Sprache vor und ist ohne Altersbeschränkung freigegeben. "Reise nach Nordland" bietet 2D-Grafik, viele Sidequests und Mini-Rätsel, drei Schwierigkeitsstufen, eine umfangreiche Wirtschaftssimulation mit 40 Gebäuden, ein Tutorial und eine Kampagne mit acht großen Missionen und zahlreichen Submissionen. (sw)

(10:30 Uhr) iWoz: Steve Wozniak-Autobiographie jetzt auch auf Deutsch. Die Autobiographie des Apple-Mitbegründers Steve Wozniak ist ab sofort auch als deutschsprachige Ausgabe erhältlich. "iWoz. Die Autobiographie des Apple-Erfinders" (Amazon.de-Partnerlink, kostenlose Lieferung) ist im Verlag Hanser Wirtschaft erschienen und kostet 19,90 Euro. "25 Jahre lang hat er die Öffentlichkeit gemieden. Nun ist Steve 'Woz' Wozniak, der legendäre Mitbegründer von Apple, bereit, seine Geschichte zu erzählen", so der Verlag. Ein Auszug aus dem ca. 300 Seiten starken Titel: "Beinahe wäre es nicht zum Apple Computer gekommen. 1973 war ich 22 Jahre alt und entwarf Rechner für HP. Das war mein Leben, dort wollte ich bis zur Rente bleiben. Alles änderte sich, als ich durch die Tür des Homebrew Computer Club trat. Dort traf ich auf Computer-Freaks, die wie ich hofften, eines Tages ihren eigenen Computer zu besitzen. Da kam ich auf die Idee, selbst einen zu bauen, so wie ich ihn immer haben wollte, erschwinglich und leicht zu bedienen. [...] Das war im Juni. Weihnachten hatte ich den Computer fertig. Das sollte der Apple I werden. Ich hatte nie vor, ihn zu verkaufen. Aber mein Freund Steve Jobs hatte eine andere Idee: er wollte die Computer für 20 $ bauen und für das Doppelte verkaufen. Mir war nicht klar, ob wir es schaffen würden, die 50 zu verkaufen, die wir für den Break Even brauchten. Steve sagte so etwas wie: Spielt keine Rolle, wenn wir unser Geld verlieren, wir machen das doch nur, damit wir eine eigene Firma haben. Nur so zum Spaß." (sw)

(10:00 Uhr) launch2net 1.4.9 unterstützt ExpressCard-Modems. nova media hat launch2net um Unterstützung für zwei ExpressCard-Modems ergänzt. "Die neue Version 1.4.9 der Internetsoftware launch2net unterstützt sowohl die Merlin XU870 ExpressCard, als auch die Vodafone MCC UMTS Broadband Express für schnelle HSPDA- und UMTS- sowie EDGE- und GPRS Verbindungen weltweit", ist einer Pressemitteilung des Entwicklers zu entnehmen. Apple hat den ExpressCard/34-Erweiterungsslot - der Nachfolger des PC Card-Steckplatzes - mit dem MacBook Pro eingeführt. In den vergangenen Monaten kamen vermehrt Mac-kompatible ExpressCard/34-Produkte auf den Markt. launch2net ermöglicht den Aufbau einer GPRS-, EDGE-, UMTS- oder HSDAP-Verbindung ins Internet via Mac und Handy oder GPRS/UMTS-Modem. Das Programm unterstützt viele Handys sowie Modems und enthält die Verbindungsdaten der meisten Netzbetreiber weltweit. launch2net benötigt Mac OS X 10.3.9 oder neuer und kostet 87 Euro (Update kostenfrei). (sw)

(03:00 Uhr) Comspot Partner Network: Competence Days zu QuarkXPress und Aperture. Das Comspot Partner Network richtet vom 17. Oktober bis zum 02. November zusammen mit Partnern wie Apple, Quark und Xerox an verschiedenen Standorten die CPN Competence Days aus. "Unter dem Motto 'Tools, Tips & Talk' werden wir im Rahmen der CPN Competence Days gemeinsam mit unseren Partnern intensiv zu expliziten Themen rund um QuarkXPress 7, Mac OS X (Aperture) informieren und schulen", teilte der Händlerverbund mit. Die Workshop- und Trainingsthemen umfassen u. a. QuarkXPress 7.0 auf Intel-Macs, Aperture und Colormanagement unter Mac OS X, farbverbindliches Drucken, Fotodrucker-Vergleich, Druckkostenoptimierung und Monitorkalibrierung. Folgende Termine sind geplant: 17. Oktober (Bielefeld), 19. Oktober (Halle), 24. Oktober (Kempten), 26. Oktober (München) und 02. November (Hamburg). Die Teilnahme ist kostenfrei, um eine vorherige Anmeldung wird gebeten. (sw)

(02:30 Uhr) Notationssoftware Finale NotePad an Intel-Macs angepasst. Finale NotePad, ein kostenloses Notationsprogramm von MakeMusic, ist ab sofort in der Version 2007 erhältlich. Der Hersteller verspricht u. a. Anpassung an Intel-Macs, Performance-Optimierungen und Dateikompatibilität mit dem kommerziellen Produkt Finale 2007. Die Anwendung dient zum Erzeugen, Bearbeiten, Abspielen und Ausdrucken von Notenblättern. Finale NotePad 2007 benötigt einen G4-, G5- oder Intel Core-Prozessor, Mac OS X 10.3.9 oder neuer sowie mindestens 256 MB Arbeitsspeicher. Eine deutschsprachige Ausführung wird für die nahe Zukunft erwartet. (sw)

(02:00 Uhr) Parallels Desktop 2.2 fast fertig. Bei Parallels stehen die Entwicklungsarbeiten an Parallels Desktop 2.2 kurz vor dem Abschluss. Ein heute veröffentlichter Release Candidate 2 (Build 2.2.1940.0) hebt sämtliche Beschränkungen in puncto RAM-Konfiguration im Mac Pro und iMac Core 2 Duo auf und beseitigt darüber hinaus diverse Fehler. Mit der Freigabe von Parallels Desktop 2.2 wird für die nahe Zukunft gerechnet. Neu in Parallels Desktop 2.2 sind u. a. verbesserte Unterstützung von USB-Geräten, eine beschleunigte Grafikdarstellung, Unterstützung für Mac Pro, Windows Vista und Mac OS X 10.5 "Leopard", Performance-Optimierungen, Kompatibilität mit OpenBSD 3.8 und eine Vielzahl von Fehlerkorrekturen. Mit Parallels Desktop lassen sich auf Intel-Macs beliebige x86-basierte Betriebssysteme, wie etwa Linux, Solaris oder Windows, parallel zu Mac OS X nutzen - entweder in einem Fenster oder im Vollbildmodus. Eine Einzelplatzlizenz kostet ab 30 Euro. Das Update von einer früheren Version ist kostenfrei. (sw)

(01:30 Uhr) Transmit 3.5.5 mit Stabilitätsverbesserungen und Bug-Fixes. Panic hat ein Update für den populären (S)FTP-Client Transmit herausgebracht. Zu den Neuerungen in der Version 3.5.5 (5,8 MB, mehrsprachig, Universal Binary) gehören Stabilitätsverbesserungen, kleinere Verbesserungen an der Oberfläche sowie eine Reihe von Fehlerkorrekturen. Transmit 3.5.5 kostet 29,95 Dollar, das Update von der Version 3.x ist kostenfrei. Die Anwendung setzt mindestens Mac OS X 10.3.9 voraus und läuft native auf PowerPC- und Intel-basierten Macs. Transmit ist für FTP-, SFTP- sowie TLS/SSL-Verbindungen ausgelegt, unterstützt Server-zu-Server-Transfers und bietet Features wie Synchronisation, SOCKS Proxy-Support, Droplets und Unterstützung für viele Betriebssystemtechnologien. (sw)

Mittwoch, 11. Oktober 2006

Die Top-News des Tages

(02:00 Uhr) Bericht: Creative Suite 3 für erstes Quartal 2007 erwartet. Obwohl sich die Creative Suite 2 auf einem Mac Pro mit akzeptabler Geschwindigkeit einsetzen lässt, warten viele Profi-Anwender und auch Apples Händlerschaft sehnsüchtig auf den Nachfolger. In wenigen Monaten soll es nun soweit sein, wie AppleInsider unter Berufung auf Adobe-nahe Quellen meldet. Demnach bereitet der Softwarehersteller die Markteinführung der Creative Suite 3 angeblich für Ende März, rechtzeitig zu Beginn der Fachmesse Photoshop World 2007 (04. bis 06. April in Boston), vor. Die Creative Suite 3 wird unter dem Codenamen "Banana Split" entwickelt, alle Anwendungen des Pakets laufen native auf PowerPC- und Intel-Macs. Bereits vor kurzem kündigte Adobe an, dass in künftigen Creative Suite-Versionen die Web-Design-Anwendung Golive durch Dreamweaver ersetzt wird. Mac-Händler erhoffen sich durch die Creative Suite 3 einen Absatzschub insbesondere bei High-End-Modellen wie MacBook Pro oder Mac Pro. Mit dem Mac OS X 10.4.8-Update hat Apple die Rosetta-Umgebung beschleunigt, wodurch laut neuesten Tests auch Photoshop CS2 profitiert. Bei Nutzung der Creative Suite 2 kann ein Mac Pro in puncto Performance mit einem Power Mac G5 Dual problemlos mithalten. Dennoch wird derzeit vor allem im professionellen Segment mit Neuanschaffungen von Macs gewartet, bis Schlüsselanwendungen wie eben die Creative Suite in nativer Form zur Verfügung stehen. (sw) - Meldung kommentieren -

(00:01 Uhr) Software-Updates von Microsoft (Update). Microsoft hat in der Nacht zum Mittwoch drei kostenlose Software-Updates bereitgestellt. Die Version 11.3 von Office 2004 bietet nach Angaben des Unternehmens diverse Stabilitäts- und Sicherheitsverbesserungen. Außerdem sind alle Verbesserungen und Bug-Fixes früherer Office 2004-Updates enthalten. Gleiches verspricht Microsoft für Office v. X. 10.1.8. Ebenfalls neu: Die Version 6.0.1 des Microsoft Messenger. Sie soll Probleme beim Anmelden im Netzwerk beheben. Die Updates sind in mehreren Sprachen erhältlich. Der Microsoft Messenger ist bislang die einzige Anwendung des weltgrößten Softwareherstellers, die native auf Intel-Macs läuft. Allerdings macht Microsoft nach eigenen Angaben gute Fortschritte bei der Entwicklung der nächsten Office-Version für Mac OS X. Sie soll als Universal Binary auf den Markt kommen. +++ Nachtrag: iView MediaPro, eine Anwendung für das Digital Asset Management, liegt nun in der Version 3.1.2 vor, die zahlreiche Fehler behebt. Das Update von iView MediaPro 3.x ist gratis. Microsoft hatte den Hersteller von iView MediaPro, die Firma iView Multimedia, im Juni übernommen. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 11. Oktober 2006

(18:00 Uhr) Analyst: Weitere Hollywood-Studios ab 2007 im iTunes Store. Nach Meinung des Analysten Gene Munster vom Finanzdienstleister PiperJaffray werden erst ab Anfang 2007 weitere Hollywood-Studios Inhalte im iTunes Store anbieten. Bislang konnte Apple lediglich den Disney-Konzern als Partner gewinnen. Munster, der Gespräche mit vier der sechs großen Filmstudios führte, nennt drei Gründe für seine Einschätzung: So gebe es in der Filmindustrie noch Bedenken hinsichtlich der Wirksamkeit des Kopierschutzes im iTunes Store, außerdem bestehe der Wunsch nach einem flexibleren Preismodell als das derzeitige. Zudem befürchten die Studios, dass ein sofortiger Einstieg in den digitalen Filmvertrieb zu Umsatzeinbrüchen beim DVD-Verkauf im anstehenden Weihnachtsgeschäft führen könnte. Einige große Hollywood-Studios hätten jedoch angedeutet, sich innerhalb der nächsten sechs Monate dem iTunes Store anzuschließen. (sw)

(16:30 Uhr) Qualcomm: Eudora wird 2007 eingestellt; Kooperation mit Mozilla. Qualcomm hat seine Zukunftspläne für den E-Mail-Client Eudora radikal geändert. Erst im Juli stellte das Unternehmen Eudora 7.0 für Mac OS X in Aussicht, das komplett überarbeitet werden und native auf PowerPC- und Intel-Macs laufen sollte. Heute gab Qualcomm nun das Ende von Eudora in der bisherigen Form bekannt. Die Software soll im ersten Halbjahr 2007 zu einem Open Source-Produkt werden. Künftige Open Source-basierte Eudora-Versionen sollen die Plattform des E-Mail-Clients Thunderbird nutzen, teilten Qualcomm und die Mozilla Foundation mit. Aus dem kommerziellen Geschäft verabschiedet sich Qualcomm. Ein Verbleib im E-Mail-Markt sei mit dem Kerngeschäft von Qualcomm und den strategischen Unternehmenszielen nicht in Einklang zu bringen, heißt es in einer FAQ. Die kommerzielle Version von Eudora wird bis zur Umstellung auf Open Source zum vergünstigten Preis von 19,95 Dollar angeboten. Seit heute erhältlich ist die finale Version von Eudora 6.2.4 für Mac OS X, die u. a. Stabilitätsverbesserungen, kleinere Verbesserungen an der Oberfläche, Import aus Apple Mail 2.1 und einige Bug-Fixes bietet. Das für Mac OS X und Windows erhältliche Eudora kann im Light Mode mit eingeschränktem Funktionsumfang kostenlos genutzt werden. Der volle Funktionsumfang steht im Sponsored Mode (mit Werbeeinblendungen) oder Paid Mode (19,95 Dollar) zur Verfügung. (sw)

(15:30 Uhr) Kurzmeldungen: Neuer Video-iPod noch dieses Jahr? Zune im Test (Update). Der Terminkalender Terminator X liegt jetzt in der Version 3.0 vor - neu sind u. a. Anpassung an Intel-Macs, eine verfeinerte Benutzeroberfläche und ein Editor mit Rechtschreibprüfung. +++ Ein verbesserter Video-iPod mit Wireless-Funktionalität soll angeblich in "sehr naher Zukunft" vorgestellt werden, berichtet Engadget unter Berufung auf mehrere namentlich nicht genannte Quellen. Spekulationen über einen neuen Video-iPod kursieren seit Frühjahr. +++ Ein MacGadget-Leser hat einen iPod-Automat in einem Kaufhaus in Chicago fotografiert. +++ Buchhaltungsprogramm MacKonto verbessert - MacKonto X.4 wurde um Unterstützung für den Mehrwertsteuersatz von 19% und das Steueränderungsgesetz von Juli 2006 ergänzt, außerdem wurde die Bedienung vereinfacht. +++ iKnow & Manage ist in der Version 1.1 erschienen. Neu: Growl-Unterstützung, verbesserte Suchfunktion, verfeinerte Oberfläche und Verzeichnis-Import. Das Tool speichert Daten aller Art in einer SQL-Datenbank. +++ Zune-Test bei AppleInsider: Das Gerät sei dicker als ein iPod, zudem sei der Akku recht schwach, meinte der Tester, der zudem das Fehlen einer Scroll-Navigation bemängelt. Getestet wurde ein Vorseriengerät. +++ Nachtrag: Die User Group AMUG hat den Mac Pro einem ausführlichen Test unterzogen - mit umfangreichen Testwerten zu Leistung, Energieverbrauch und Temperaturentwicklung. (sw)

(14:30 Uhr) Microsoft auf Apples Pfaden: Zune-Store nur für Zune-Nutzer. Apples iPod-/iTunes-Erfolgsmodell ist noch stärker Vorbild für Microsoft als bislang angenommen. Während Microsoft bereits vor einiger Zeit erkannte, dass eine Lösung aus einer Hand - Hardware, Software und Online-Store von einem Anbieter - Vorteile bringt, geht der Branchenriese nun einen Schritt weiter. Demnach soll der Zune-Store ausschließlich Besitzern eines Zune-Players zugänglich sein. "Bei diesem Gerät haben wir uns entschieden, ein integriertes Angebot zu machen", sagte Jean-Philippe Courtois der Financial Times Deutschland. Courtois ist als President von Microsoft International für das weltweite Geschäft außerhalb der USA und Kanada verantwortlich. Seine Partner, die das Microsoft-Kopierschutzsystem "Plays for Sure" verwenden, stößt das Unternehmen damit erneut vor dem Kopf. "Anbieter wie etwa die hier zu Lande führende Deutsche Telekom-Tochter Musicload, die auf 'Plays for Sure' setzen, werden ihre Lieder nicht an Zune-Nutzer verkaufen können", so die FTD. Bereits mit der Ankündigung, einen eigenen Audioplayer zu entwickeln und zu vermarkten, hatte Microsoft für Verärgerung in der "Plays for Sure"-Fraktion gesorgt. Der Zune kommt am 14. November in den USA zum Preis von 250 Dollar auf den Markt. In anderen Regionen der Erde soll das Produkt erst nächstes Jahr eingeführt werden. Kurzfristig rechnet Microsoft Gerüchten zufolge mit Verlusten in Millionenhöhe durch das Zune-Projekt, betont aber gleichzeitig, das man eine langfristige Strategie verfolge. (sw)

(13:30 Uhr) ASH senkt Preis für Helikopter-Kampfsimulation Enemy Engaged. Die Helikopter-Kampfsimulation Enemy Engaged ist heute im Preis gesenkt worden - das Spiel kostet nun 40 Euro (deutschsprachige Version). Dies gab Application Systems Heidelberg, Distributionspartner des Spielepublishers Feral Interactive, heute bekannt. Enemy Engaged benötigt mindestens einen mit 600 MHz getakteten G3-Prozessor, 256 MB RAM, Mac OS X 10.2 und eine Grafikkarte mit 16 MB VRAM. Aus der Spielbeschreibung: "Fliegen Sie einen mit modernsten Waffen ausgestatteten RAH-66 Comanche-Helikopter, oder einen voll ausgerüsteten KA-52 Hokum-Hubschrauber und bestehen Sie gefährliche Luftkämpfe. Große Einsatzgebiete bieten jeweils eine Vielzahl offensiver und defensiver Missionen. Die 3D-Grafik ist gelungen und die gegnerische KI erschreckend intelligent. Enemy Engaged lässt sich sowohl als umfangreiche, realitätsnahe Simulation spielen oder auch als actionreicher Shooter." Das Spiel ist ab zwölf Jahren freigegeben. (sw)

(03:30 Uhr) Microsoft: Office 2007 für Mac erst im zweiten Halbjahr 2007. Die nächste Mac-Version der Bürosoftware Microsoft Office kommt in der zweiten Jahreshälfte 2007 in den Handel. Dies erklärte Mary Starman, Group Product Manager von Microsofts Mac Business Unit, laut einer Reuters-Meldung bei einem Pressegespräch. Office 2007 für den Mac soll native auf Intel-Macs laufen, das neue Dateiformat von Office 2007 für Windows unterstützen und über eine überarbeitete Benutzeroberfläche verfügen, die Features von Mac OS X 10.5 "Leopard" unterstützt und Elemente des neuen Bedienkonzepts von Office 2007 für Windows enthält. Die Windows-Version von Office 2007 erscheint laut Microsoft Anfang nächsten Jahres. Office 2007 für den Mac wird laut Starman in Apples Entwicklungsumgebung Xcode von Grund auf neu entwickelt. (sw)

(03:00 Uhr) Browser: Safari und Firefox legen zu. Die Marktforschungsfirma NetApplications hat neue Zahlen zur Verbreitung von Web-Browsern vorgelegt. Safari und Firefox konnten zum wiederholten Mal zulegen. Firefox erreichte demnach im September einen Marktanteil von 12,46 Prozent nach 11,84 Prozent im August und 8,59 Prozent im Oktober 2005. Safari kam auf 3,53 Prozent nach 3,21 Prozent im August und 2,56 Prozent im Oktober 2005. Die Zuwächse bei den beiden Browsern gehen zu Lasten des Internet Explorers. Der Anteil des Microsoft-Produkts sinkt seit Monaten kontinuierlich und lag im September bei 82,10 Prozent (August: 83,02 Prozent; Oktober 2005: 86,52 Prozent). Der steigende Marktanteil von Safari könnte ein Indiz dafür sein, dass vermehrt Anwender von Windows auf Mac OS X wechseln. Im Windows-Markt rüsten sich Microsoft und die Mozilla Foundation indes für die nächste Schlacht im Browserkrieg. Noch in diesem Monat sollen Firefox 2.0 und der Internet Explorer 7.0 erscheinen. NetApplications ermittelt die Marktanteile auf Grundlage der Zugriffsstatistiken von mehr als 40.000 Web-Sites weltweit. (sw)

(02:30 Uhr) Native Instruments: Traktor DJ Studio günstiger, Intel-Version angekündigt. Native Instruments, bekannter Anbieter von Musiksoftware für Mac OS X und Windows, hat eine Änderung in seiner Produktpolitik für den DJ-Bereich bekannt gegeben. "In Zukunft wird sich die DJ Division von Native Instruments komplett auf die Traktor-Plattform konzentrieren, und auf dieser Basis außerdem integrierte Lösungen für den DJ-Markt entwickeln. Die erfolgreiche Kooperation mit Stanton Magnetics rund um das digitale DJ-System FinalScratch läuft in gegenseitigem Einvernehmen zum Ende dieses Jahres aus, wonach sich beide Firmen jeweils auf ihre eigenen Produktlinien konzentrieren werden", so Native Instruments. Der Preis der Software Traktor DJ Studio wurde auf 199 Euro gesenkt. Anfang November soll die Version 3.2 auf den Markt kommen, die "neben diversen neuen Funktionen und Verbesserungen auch Kompatibilität mit Intel-basierten Macintosh-Computern bieten wird." (sw)

(01:30 Uhr) PDFpen 3.0 ermöglicht Bearbeitung von Text und Bildern in PDFs. Das universelle PDF-Tool PDFpen ist ab sofort in der Version 3.0 zu haben. Die wichtigste Neuerung: Mittels automatisch erzeugter Textblöcke sollen sich Textstellen in PDF-Dokumenten direkt korrigieren, löschen oder ergänzen lassen. Ebenso können mit PDFpen 3.0 eingebettete Bilder gelöscht, vergrößert, verkleinert oder verschoben werden. Neu sind ferner eine verfeinerte Benutzeroberfläche, die Darstellung des Inhaltsverzeichnisses, Beibehaltung von Formatierungen beim Kopieren von Text und die nicht-zusammenhängende Textmarkierung. Das Update von PDFpen 2.x schlägt mit 25 Dollar zu Buche - wer nach dem 01. Juli eine Lizenz erworben hat, erhält die neue Version kostenlos. Das ab Mac OS X 10.3.9 lauffähige PDFpen (49,95 Dollar) bietet zahlreiche Funktionen für die Bearbeitung von PDF-Dateien, z. B. zur Veränderung der Seitenreihenfolge, zum Austauschen einzelner Seiten zwischen zwei Dateien, zum Entfernen von Seiten, zum Öffnen von gesicherten und passwortgeschützten PDFs, zum Ausfüllen und Sichern von PDF-Formularen oder zum Hinzufügen von Bildern, Zeichnungen und Texten. Die Pro-Ausführung, die die Herstellung von PDF-Formularvorlagen erlaubt, ist für 94,95 Dollar zu haben. (sw)

(01:00 Uhr) iCalamus 1.0.1 mit Detailverbesserungen und Bug-Fixes. Nur eine Woche nach der Markteinführung der DTP-Software iCalamus hat der Hersteller invers ein erstes Update vorgelegt. "iCalamus 1.01 bringt einige wichtige Bugfixes und Neuerungen wie OpenType-Unterstützung, verbessertes Bild-, PDF- und Texthandling", teilte das Unternehmen mit. iCalamus kostet 99 Euro und soll sich durch eine einfache Bedienung auszeichnen. Zum Funktionsumfang gehören beispielsweise eine Plugin-Schnittstelle, Import aller von Mac OS X unterstützten Text- und Bildformate, Export in diversen PDF-Formaten, zahlreiche Maskierungsmöglichkeiten, eine individuell konfigurierbare Oberfläche, unbegrenztes Undo/Redo, alle gängigen Text- und Bildbearbeitungswerkzeuge, Mehrfach-Ansichten, Layer und diverse Tools zur Rahmenerzeugung. Laut invers eignet sich das Programm für alle Satzaufgaben wie einfache Plakaten und Briefbögen, Magazine, Bücher oder wissenschaftliche Arbeiten. (sw)

(00:30 Uhr) Mac-Habu an Intel-Macs angepasst. MC Richter hat die Buchhaltungs- und Fakturasoftware Mac-Habu an Macs mit Intel-Prozessor angepasst. Aktuell ist nun die Version 9.2.1. Speziell bei Auswertungen und der Grafikdarstellung soll die Universal Binary-Ausführung auf Intel-Macs erheblich schneller arbeiten als die Vorversion, so der Entwickler. Das unter Mac OS 9.x und Mac OS X lauffähige Mac-Habu 9.2.1 ist in den Ausführungen Bronze, Silber und Gold zu Preisen von 40, 70 und 100 Euro erhältlich. Die Updates von Mac-Habu 7.1 oder neuer sind kostenlos. Das Programm, das eine doppelte Buchhaltung samt Features für Angebots- und Rechnungserstellung bietet, richtet sich an Privathaushalte, Freiberufler, Selbstständige und Kleinbetriebe. (sw)