Meldungen vom 21. bis 31. Oktober 2006

Dienstag, 31. Oktober 2006

Die Top-News des Tages

(11:00 Uhr) Bericht: Offizieller Produktlaunch des neuen iPod shuffle am Freitag (Update). Seit dieser Woche liefert Apple den iPod shuffle der zweiten Generation aus. Wie nun AppleInsider meldet, soll der offizielle Launch des neuen Audioplayers an diesem Freitag erfolgen. Erst ab diesem Tag dürfen Apple Retail Stores und Retailketten wie Best Buy und Circuit City den 2G iPod shuffle verkaufen, will das gewöhnlich treffsichere Gerüchteportal von Apple-nahen Quellen erfahren haben. Die ersten Lieferungen an Kunden, die das Produkt in Apples Online-Store bestellt haben, dürften bereits am Donnerstag eintreffen. Nach Einschätzung von Experten besteht eine enorme Nachfrage nach dem neuen iPod shuffle, der zum Preis von 79 Euro bzw. 119 Franken angeboten wird und über eine Speicherkapazität von einem GB verfügt. +++ Nachtrag: Apple hat in einer Pressemitteilung die Markteinführung des neuen iPod shuffle am Freitag bestätigt. "Apples neuer iPod shuffle, der kleinste Digital Music Player der Welt, ist ab diesem Freitag, den 3. November, beim Fachhandel und den Apple Retail Stores erhältlich", so Apple. (sw) - Meldung kommentieren -

(01:00 Uhr) Apple verbessert Boot Camp-Software. Apple hat eine weitere Betaversion der Boot Camp-Software herausgebracht. Der Mac- und iPod-Hersteller verspricht für Boot Camp 1.1.2 eine verbesserte Unterstützung für WLAN-Netzwerke, volle Kompatibilität mit dem von Apple hergestellten USB-Modem, verbesserte Unterstützung internationaler Zeichen, eine Reduzierung der Dialogfelder während der Windows-Installation und einige Bug-Fixes. Apple empfiehlt das Update allen Boot Camp-Anwendern. Eine Neupartitionierung sei nicht notwendig, aber es sei wichtig, den Boot Camp-Assistenten zu aktualisieren, um eine neue Treiber-CD zu erstellen, so das Unternehmen. Mit Boot Camp lässt sich Windows XP SP2 auf Macs mit Intel-Prozessor installieren. Die finale Version soll mit dem neuen Betriebssystem Mac OS X 10.5 "Leopard" ausgeliefert werden. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 31. Oktober 2006

(18:30 Uhr) iMac/MacBook Pro: Neuer Intel-Chipsatz könnte 3 GB-Beschränkung aufheben. Bei drei GB Arbeitsspeicher ist beim iMac Core 2 Duo und MacBook Pro Core 2 Duo derzeit Schluss. Zwar lassen sich in beiden Systemen zwei RAM-Module mit je zwei GB installieren, doch kann der von Apple verbaute Intel-Chipsatz wegen technischer Beschränkungen lediglich bis zu drei GB ansprechen. Abhilfe dürfte der Santa Rosa-Chipsatz von Intel schaffen, der speziell für den Core 2 Duo-Prozessor entwickelt und für die erste Jahreshälfte 2007 erwartet wird. Dieser soll Gerüchten zufolge Unterstützung für mehr als drei GB Arbeitsspeicher bieten. Offiziell nennt Intel als Verbesserungen u. a. einen verbesserten Grafikchipsatz, integrierten IEEE 802.11n-Support, optimierte Management- und Sicherheitslösungen und den Flash-basierten Bootbeschleuniger namens "Robson". (sw)

(17:30 Uhr) Zune in Europa wohl erst ab Ende 2007. Microsoft benötigt in Europa für den neuen Mediaplayer Zune offenbar eine längere Anlaufzeit als erwartet, berichtet heise online unter Berufung auf das Magazin New Media Age. "Der früheste Zeitpunkt für den Zune-Start in Großbritannien liegt Ende 2007, es könnte leicht auch 2008 werden", zitiert New Media Age Microsofts Media & Alliance Manager Dene Schonknecht. Bislang hatte Microsoft erklärt, dass der Zune in diesem Jahr nicht mehr in Europa in den Handel kommen werde. In den USA fällt der Startschuss für das Zune-Projekt am 14. November. Analysten halten einen begrenzten Erfolg des Zune angesichts der Marktmacht Microsofts für möglich. Apple-Chef Steve Jobs erklärte kürzlich in einem Newsweek-Interview, dass er vom Zune nicht beeindruckt ist. (sw)

(15:00 Uhr) Kurzmeldungen: Adobe verteidigt Soundbooth-Strategie, Festplattenerweiterung im Mac Pro. Apple Retail Store in Glasgow in Planung - die Eröffnung wird für Sommer 2007 erwartet. +++ Die Welt hat ein Portrait über Apples Chefdesigner Jonathan Ive veröffentlicht. +++ Adobe verteidigt Soundbooth-Strategie - in seinem Blog erläutert der Adobe-Manager John Nack, weshalb der neue Musikbearbeitungssoftware Soundbooth nicht für PowerPC-Macs angeboten wird. +++ Der IT-Kolumnist Rob Enderle spekuliert über eine vorgezogene Markteinführung von Mac OS X 10.5 "Leopard" - möglicherweise werde Apple das Betriebssystem bereits zur MacWorld Expo in San Francisco einführen, um Microsoft zuvorzukommen. +++ Projektmanagementsoftware Merlin 2.0 fast fertig - der Hersteller ProjectWizards hat heute den ersten Release Candidate veröffentlicht. +++ Bei Macworld.com findet sich ein Hintergrundartikel zur Festplattenerweiterung im Mac Pro. (sw)

(13:00 Uhr) Erstes deutschsprachiges Buch zu QuarkXPress 7.0. Der Verlag amac-buch hat das erste deutschsprachige Buch zur neuen DTP-Software QuarkXPress 7.0 in den Handel gebracht. Der von den Autoren Anton Ochsenkühn, Simone Ochsenkühn und Hans Szierbeck verfasste, 410 starke Titel (Preis: 29,95 Euro) beschäftigt sich fast ausschließlich mit den Neuerungen in QuarkXPress 7.0. "Viele DTP-User verwenden womöglich ältere Versionen von QuarkXPress und erhalten mit diesem Buch das perfekte Knowhow-Update", so der Verlag. Zudem diene das Buch, das laut Herausgeber von Quark und dem MacUp-Verlag empfohlen wird, als Entscheidungshilfe, ob die neue Programmversion sinnvoll für bestehende Workflows ist. Ebenfalls enthalten: Eine komplette Shortcutliste sowohl für Mac OS X als auch für Windows. Auf der Web-Seite www.amac-buch.de kann ein komplettes Kapitel kostenfrei als PDF-Datei heruntergeladen werden. Zudem kann dort das Buch versandkostenfrei innerhalb Deutschlands sogleich bestellt werden. (sw)

(12:30 Uhr) MacBook Core 2 Duo zerlegt; Entwicklerdokumentation veröffentlicht. Wenn Apple neue Hardware vorstellt, ist es meist nur eine Frage der Zeit, bis erste Fotos des Innenlebens auftauchen. So auch beim neuen MacBook Core 2 Duo (siehe unseren Sonderbericht). iFixIt hat das neue Apple-Notebook Schritt für Schritt zerlegt und einige Entdeckungen gemacht. Das Design der Hauptplatine blieb demnach verändert, allerdings scheint das Verbindungskabel nun besser befestigt zu sein. Die integrierte WLAN-Technologie unterstützt, wie bereits bekannt, den kommenden IEEE 802.11n-Standard, dessen Spezifikationen aber noch nicht endgültig verabschiedet wurden. Gerüchten zufolge soll IEEE 802.11n von Mac OS X 10.5 "Leopard" voll unterstützt werden, das aktuelle Betriebssystem Mac OS X 10.4.8 erkennt die neue WLAN-Technik noch nicht. Unterdessen hat Apple die Entwicklerdokumentation zum 15,4 Zoll-MacBook Pro Core 2 Duo und zum 17 Zoll-MacBook Pro Core 2 Duo ins Netz gestellt. (sw)

(12:00 Uhr) Age of Empires III: Mac-Version für November erwartet. Die im August angekündigte Mac-Version des Strategiespiels Age of Empires III kommt voraussichtlich Mitte November in den Handel. Gegenüber dem Vorgänger bietet Age of Empires III verbesserte, detailreichere Grafiken mit zusätzlichen Effekten, eine Hauptstadt sowie zusätzliche Einheiten und Kampfformationen. Auch eine deutschsprachige Ausgabe des Spiels ist geplant, sie soll zum Preis von 50 Euro angeboten werden. "Die neue Version fährt dort fort, wo Age of Empires II: Age of the Kings endet. Der Spieler übernimmt die Rolle einer europäischen Großmacht, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Neue Welt zu entdecken, zu erobern und zu kolonialisieren. Age of Empires III hält atemberaubende Anblicke bereit - von den gewaltigen europäischen Kathedralen über die furchtlosen Indianerstämme Amerikas bis hin zu spektakulären Schlachtszenen mit Einheiten des Industriellen Zeitalters, wie beispielsweise mit Musketen und Büchsen bewaffnete Infanterie und Kavallerie, oder vor Kanonen strotzende Handelsschiffe", so die Spielbeschreibung. MacSoft hat den Titel von Microsoft lizenziert. Age of Empires III ist ab zwölf Jahren freigegeben und erscheint als Universal Binary. (sw)

(11:30 Uhr) Apple-Workshop zu Aperture, Final Cut Studio und Logic Pro. Apple richtet im Dezember an zwei Standorten das Seminar "Fofilmusidesigner" aus. Die ganztägige Veranstaltung gliedert sich in die Themenbereiche Fotografie (Aperture), Video (Final Cut Studio) und Musik (Logic Pro). "Besuchen Sie unsere Veranstaltungen zum Thema 'Kreativität neu definiert', nehmen Sie an Seminaren und praktischen Übungen teil und nutzen Sie diese Chance, mit Apple Experten zu diskutieren. Ein Mitarbeiter des Apple Store, sowie autorisierte Händler werden ebenfalls vor Ort sein, um mit Ihnen über Ihre Anforderungen zu sprechen und einige einmalige Angebote zu den neusten Apple Produkten zu präsentieren", gab Apple bekannt. "Fofilmusidesigner" findet am 01. Dezember in München und am 05. Dezember in Hamburg statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. (sw)

(10:30 Uhr) KeyCue 2.1 mit deutschsprachiger Oberfläche. Das Tool KeyCue von ergonis liegt seit heute in der Version 2.1 (594 KB, mehrsprachig, Universal Binary) vor. Neu sind eine deutschsprachige Benutzeroberfläche und Dokumentation sowie diverse Detailverbesserungen und Bug-Fixes. KeyCue zeigt sämtliche Tastenkombinationen einer Anwendung in einem separaten Fenster an. Diese lassen sich dadurch schneller erlernen, was die Produktivität im Umgang mit der Software steigert. Außerdem ermöglicht KeyCue das Hinzufügen zusätzlicher Shortcuts zum Apple-Menü. KeyCue 2.1 setzt mindestens Mac OS X 10.3.9 voraus und kostet 14,99 Dollar (Update: kostenfrei). (sw)

(10:00 Uhr) Preissenkung für Kontakt vX. Intex Publishing hat heute den Preis für die Kontaktmanagementlösung Kontakt vX von 79 auf 29 Euro gesenkt. Mit der Software lassen sich beliebig viele Adressen mit frei definierbaren Zusatzfeldern in einer FileMaker-Datenbank verwalten und mit der integrierten Textverarbeitung Einzel- und Serienbriefe erstellen. Zum Funktionsumfang zählen u. a. die Klassifizierung und Markierung der Daten nach beliebigen Kriterien, eine Adress- und Telefontabelle, Fax-Unterstützung, Etiketten- und Umschlagdruck, To-Do-Liste, Wiedervorlagen sowie Excel- und Word-Export. Kontakt vX ist für Mac OS X (Universal Binary) und Windows erhältlich. (sw)

Montag, 30. Oktober 2006

Die Top-News des Tages

(20:00 Uhr) Weitere (RED)-Produkte von Apple? Seit Mitte Oktober unterstützt Apple die renommierte (PRODUCT) RED-Initiative, die sich den Kampf gegen AIDS auf die Fahnen geschrieben hat, mit einer speziellen Edition des iPod nano. Seitdem wird in Branchenkreisen spekuliert, ob Apple möglicherweise weitere Produkte im (RED)-Design vorstellen wird. Einem Bericht von MacScoop zufolge soll eine große Nachfrage nach dem iPod nano (PRODUCT) RED bestehen. Vor diesem Hintergrund gebe es beim Mac- und iPod-Hersteller Überlegungen, weitere Produkte - allen voran das MacBook - im roten Design zur Unterstützung der Initiative anzubieten. MacScoop bezieht sich dabei auf namentlich nicht genannte Quellen. Auch das Gerüchtemagazin Think Secret sieht gewisse Chancen für ein MacBook (als auch einen iMac) im (RED)-Design. (sw) - Meldung kommentieren -

(12:00 Uhr) iPod shuffle: Auslieferung läuft an. Apple beginnt laut einem Bericht von MacRumors in diesen Tagen mit der Auslieferung des neuen iPod shuffle. Die ersten Exemplare sollen im Laufe der Woche bei Kunden, die in Apples Online-Store bestellt haben, eintreffen. Der Mitte September angekündigte 2G iPod shuffle ist nur noch halb so groß wie der Vorgänger, verfügt über ein Aluminium-Design sowie einen integrierten Befestigungs-Clip und wiegt 14 Gramm. Er wird mit einer Speicherkapazität von einem GB angeboten und kostet 79 Euro bzw. 119 Franken. Gerüchten zufolge besteht eine enorme Nachfrage nach dem neuen iPod shuffle. Die Verfügbarkeit im Einzelhandel, so auch in den Apple Retail Stores, könnte anfangs eingeschränkt sein, meldet Think Secret. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 30. Oktober 2006

(21:00 Uhr) Kurzmeldungen: Apples Retailstrategie im Blickpunkt, Kritik an Firefox 2.0. Apple hat Fotos der MacExpo 2006 in London ins Netz gestellt. +++ Computer Reseller News hat Apples Retailstrategie analysiert. +++ Bei quartettspiele.eu findet sich ein iPod-Quartett, das per Web-Browser gespielt wird. +++ 10 Tipps zum Verbinden von Macs mit Windows-Netzwerken - veröffentlicht von TechRepublic. +++ Tim Barners-Lee hat die Weiterentwicklung des HTML-Standards angekündigt. +++ listvine.com nennt 9 Gründe, nicht auf Firefox 2.0 zu wechseln, sondern auf Version 3.0 zu warten. (sw)

(18:30 Uhr) SpamSieve 2.5 mit verbessertem Spam-Filter. Die beliebte Anti-Spam-Software SpamSieve steht ab sofort in der Version 2.5 zum Download (3,6 MB, mehrsprachig, Universal Binary) bereit. Neu sind nach Angaben des Entwicklers C-Command ein verbesserte Genauigkeit bei der Erkennung von Spam-Mails, Performance-Optimierungen, eine niedrigere Speicherauslastung, verbesserte Unterstützung von Apple Mail, verbesserte Kompatibilität mit Mac OS X 10.5 "Leopard" sowie diverse Detailverbesserungen und Bug-Fixes. Das ab Mac OS X 10.2.8 lauffähige SpamSieve kostet 25 Dollar, das Update von der Version 2.x ist kostenlos. SpamSieve unterstützt alle gängigen Mail-Clients für Mac OS X. (sw)

(17:00 Uhr) Audioeditor Audacity stark verbessert. Für den Open Source-Audioeditor Audacity ist das erste Update seit fast zwölf Monaten erschienen. Neu in der Version 1.3.2, die sich derzeit im Betatest befindet, gehören Anpassung an Intel-basierte Macs, verbesserte Toolbars, Stabilitätsverbesserungen, zeitgesteuerte Aufnahme, Unterstützung für zusätzliche Audio-Interfaces, eine verfeinerte Benutzeroberfläche, zusätzliche Optionen für die Erzeugung eigener Filter, Entfernen störender Geräusche aus Audiodateien, verbesserter Dateiexport sowie viele Fehlerkorrekturen. Audacity benötigt mindestens Mac OS X 10.3. Zum Funktionsumfang gehören beispielsweise Unterstützung für zahlreiche Dateiformate, diverse Soundeffekte, Verwendung von VST-Plugins, Features zum Visualisieren und Analysieren von Frequenzen und zahlreiche Bearbeitungswerkzeuge. (sw)

(16:00 Uhr) Audio Kontrol 1: Audio-Interface mit Softwarepaket. Der auf Musiklösungen spezialisierte Hersteller Native Instruments liefert seit heute das neue Audio-Interface Audio Kontrol 1 aus. Es soll die "typischen Bedürfnisse" vieler Musiker, Produzenten und DJs abdecken und kostet 279 Euro. Audio Kontrol 1 ist "mit hochwertigen 24-bit/192 kHz-Wandlern von Cirrus Logic ausgestattet, die für studiotaugliche Klangqualität sorgen, während die dritte Generation von Native Instruments´ USB 2.0-Treibern den Betrieb mit niedrigen Latenzen bis zu 4 ms unter Windows und Mac OS X ermöglicht", so Native Instruments. Das kompakte USB 2.0-Interface verfügt über einen Mikrofon-Vorverstärker, einen, "Hi-Z"-Instrumenteneingang, Anschlüsse für MIDI In/Out und Line In/Out sowie einen Kopfhörerausgang. Daneben gibt es zahlreiche Regler und frei konfigurierbare Tasten plus Controller. Die Stromversorgung erfolgt über die USB-Schnittstelle. Mitgeliefert werden die DJ-Software Traktor 3.1 LE und die Software-Synthesizer PRO-53, B4 und FM7 und die Softwarepakete Xpress Keyboards (Synthesizer auf Basis von PRO-53, B4 und FM7) und Guitar Combos. (sw)

(15:00 Uhr) Core 2 Duo im Mac mini. Dass der Prozessor im Mac mini (wie auch im Intel-iMac) gesockelt ist und daher leicht ausgetauscht werden kann, ist kein Geheimnis. Schon mehrmals wurde in einen Mac mini Core Solo ein Core Duo-Prozessor mit bis zu 2,16 GHz installiert. Jetzt hat sich Macintouch dem neuen Core 2 Duo-Chip von Intel angenommen, der mit seinem Vorgänger pinkompatibel ist. Die Web-Site hat einen Core 2 Duo mit 1,83 GHz in einen Mac mini eingebaut und den kompletten Vorgang dokumentiert. Knifflig wird es vor allem beim Wiedereinsetzen des CPU-Kühlkörpers - hier bestehe die größte Gefahr, die Hauptplatine oder ein Bauteil zu beschädigen, so Macintouch. Doch der Aufwand habe sich gelohnt, der Leistungs-Zuwachs sei enorm, die Hitzeentwicklung bewege sich im Rahmen. Insgesamt laufe das aufgerüstete System ohne Probleme. Wie immer bleibt noch darauf hinzuweisen, dass solche Umbaumaßnahmen zum Garantieverlust führen. (sw)

(14:30 Uhr) Vektor-Zeichentool Lineform in neue Version. Freeverse hat die Version 1.2.3 (3,5 MB, englisch, Universal Binary) von Lineform, eine Software zur Erstellung von Vektorzeichnungen, veröffentlicht. Zu den Neuerungen zählen beispielsweise eine verbesserte Handhabung von Bildern und Stilen, verbessertes Color-Management unter Mac OS X 10.4.x, schnelleres Speichern von Dokumenten, eine verfeinerte Benutzeroberfläche, verbessertes Rastern sowie erweiterte SVG- und Linkback-Unterstützung. Daneben gab es etliche Bug-Fixes. Das ab Mac OS X 10.3.9 lauffähige Lineform 1.2.3 (Preis: 79,95 Dollar, Update von Version 1.x: kostenfrei) soll sich durch eine leistungsfähige Werkzeugpalette und eine intuitive Benutzeroberfläche auszeichnen. Mit Lineform sollen sich sowohl einfache Zeichnungen bzw. Entwürfe (wie etwa Logos oder Grußkarten) als auch komplexe Designs (Poster, T-Shirt-Designs...) erzeugen lassen. (sw)

(14:00 Uhr) Verbesserter Bluetooth-Chip für künftige iPods? Eine neue Entwicklung des Chipherstellers CSR könnte den Weg für einen Wireless-iPod ebnen. Wie Forbes.com meldet, hat CSR einen neuen Bluetooth-Chip entwickelt, der kleiner, günstiger und schneller als frühere Generation sein soll und offenbar auch weniger Strom benötigt. Kabellose Bluetooth-Ohrhörer für den iPod und kabelloser Datenaustausch zwischen iPod und Computer könnten damit möglicherweise schon in naher bis mittlerer Zukunft Realität werden. Apple habe sich in den vergangenen Jahren zweifach gegen Bluetooth-Chips von CSR entschieden, so der Bericht. Gerüchten zufolge war das Unternehmen mit Qualität und Stromverbrauch bisheriger Bluetooth-Chips nicht zufrieden. Die Neuentwicklung könnte nun Tür und Tor für den Einsatz von Bluetooth in iPods öffnen. (sw)

(13:30 Uhr) FreeMacWare: Überblick über kostenlose Mac-Software. Der Pool an kostenloser Software für Mac OS X ist riesig, doch nicht immer finden kleine, aber feine Softwareperlen den Weg in die breite Öffentlichkeit. Abhilfe will die neue Site FreeMacWare schaffen, die nach eigenen Angaben nur besonders gelungene Programme für das Apple-Betriebssystem kurz vorstellt. Das Verzeichnis von FreeMacWare ist in verschiedene Kategorien sortiert, zu denen neben Audio, Grafik, Internet und Musik auch Programmierung, Wissenschaft, Sicherheit, Office und Video gehören. (sw)

(13:00 Uhr) Firefox 2.0: Zwei Millionen Downloads in 24 Stunden. Der neue Web-Browser Firefox 2.0 ist von Beginn an äußerst beliebt. Innerhalb der ersten 24 Stunden nach der offiziellen Ankündigung habe man mehr als zwei Millionen Firefox 2.0-Downloads gezählt, ist auf spreadfirefox.com zu lesen. Das Projekt fördert die Verbreitung der Open Source-Software mit Marketingaktionen. Zeitweise wurden mehr als 30 gleichzeitige Downloads pro Sekunde verzeichnet. Firefox 2.0 ist seit Anfang letzter Woche erhältlich und wartet mit vielen Neuerungen, darunter ein Phishing-Schutz, eine verbesserte Oberfläche, Wiederherstellen von Browser-Sessions, eine verbesserte Verwaltung von Erweiterung und eine Rechtschreibprüfung in Texteingabefeldern, auf. Im zweiten Quartal 2007 soll Firefox 3.0 auf den Markt kommen. (sw)

(12:30 Uhr) Mulberry an Intel-Macs angepasst. Der E-Mail-Client Mulberry liegt seit dem Wochenende in der Version 4.0.7b1 (18,2 MB, englisch, Universal Binary) vor, die native auf Intel-Macs läuft. Nach Angaben des Entwicklers Cyrus Daboo wurde die Software komplett auf die Entwicklungsumgebung Xcode umgestellt, wodurch erstmals die Erzeugung einer Universal Binary-Version möglich wurde. Mulberry läuft ab Mac OS X 10.3 und ist kostenlos. Das Programm unterstützt POP3- und IMAP-Postfächer und verfügt über einen Kalender, eine Kontaktverwaltung und umfangreiche Einstellungsoptionen. (sw)

Freitag/Samstag, 27./28. Oktober 2006

Die Top-News des Tages

(28.10., 11:00 Uhr) Optionsschein-Debakel: AAPL bleibt am Nasdaq Composite. Die Apple-Aktie wird auch weiterhin an der Technologiebörse Nasdaq Composite gehandelt, obwohl der Mac- und iPod-Hersteller bislang keinen endgültigen Bericht für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2006 vorlegen konnte und damit die Frist der US-Börsenaufsicht verletzte, berichtet TheStreet.com. Apple konnte den Quartalsbericht bislang nicht vorlegen, da es in den Vorjahren zu Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Aktienoptionen an Führungskräfte gekommen war und deswegen wahrscheinlich Gewinne korrigiert werden müssen. Ein Aufsichtsgremium des Nasdaq Composite räumte dem Unternehmen nun eine Frist bis zum 29. Dezember ein, um die Höhe der Gewinnrevidierung bekannt zu geben. Apple erklärte, sollte man auch diese Deadline nicht einhalten können, werde man eine weitere Fristverlängerung beantragen. Experten hatten im Vorfeld keinen Zweifel daran, dass Apple am Nasdaq gelistet bleibt, das Verfahren sei lediglich eine Standardprozedur. (sw) - Meldung kommentieren -

(10:00 Uhr) Neue Webmail-Oberfläche für .Mac (Update). Apple hat eine neue Webmail-Oberfläche für den Internet-Service .Mac freigegeben. Die Besonderheit: Sowohl Funktionalität als auch Look & Feel sind dem Programm Apple Mail nachempfunden. "Mit der intelligenten Anwendung der neuesten Internet-Technologie wird Sie die neue .Mac Webmail an das Programm 'Mail' auf Ihrem Schreibtisch erinnern. Bei der Verwendung der einfachen und eleganten Benutzeroberfläche, der Drag & Drop-Funktion und dem integrierten Adressbuch und mehr werden Sie sich wie zu Hause fühlen", verspricht Apple. Die neue Webmail-Oberfläche bietet u. a. ein integriertes Adressbuch, eine Schnellantwort, Kurzbefehle, eine Nachrichtenvorschau und Nachrichtenkennzeichnung. Apple hatte die neue Webmail-Oberfläche Ende September angekündigt. +++ Nachtrag: TUAW hat die neue Webmail-Oberfläche getestet. (sw) - Meldung kommentieren -

(09:00 Uhr) Apple: Updates für DVD Studio Pro und MacBook. Apple hat in der Nacht zum Freitag zwei neue Software-Updates herausgebracht. Die Version 4.1.1 der DVD-Authoringumgebung DVD Studio Pro beseitigt nach Angaben des Unternehmens ein Problem mit DDP- und CMF-Bildern auf Intel-basierten Macs. Das MacBook SMC Firmware Update 1.1 soll das interne thermische Überwachungssystem des Notebooks verbessern und das Problem des plötzlichen Shutdowns beseitigen. Apple empfiehlt das Update auch für solche MacBooks, die bereits wegen dieses Problems in Reparatur waren. Die Updates stehen wie gewohnt über die Software-Aktualisierung und die angegebenen Links zum kostenlosen Download bereit. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 27./28. Oktober 2006

(28.10., 10:00 Uhr) MediaCentral 2.4 verbessert TV-Unterstützung. equinux arbeitet weiterhin mit Hochdruck an der Verbesserung der Media Center-Software MediaCentral. So liegt ab sofort die Version 2.4 (45,5 MB, mehrsprachig, Universal Binary) vor, als Neuerungen verspricht der Hersteller u. a. frei wählbare Farbschemata für die Benutzeroberfläche, verbesserte .Mac-Integration, ein Menü mit Kontroll- und Konfigurationsmöglichkeiten im TV-Menü, schnellerer Senderwechsel, automatische Erkennung von DVB-T-Tunern und verbesserte Unterstützung für QuickTime. MediaCentral kostet 29,95 Euro, das Update von der Version 2.x ist kostenfrei. Die Anwendung benötigt mindestens Mac OS X 10.4 und läuft native auf PowerPC- und Intel-basierten Macs. MediaCentral bietet über eine zentrale, per Fernbedienung steuerbare Oberfläche Zugriff auf Film-, Foto- und Musikdateien, die sich auf einem lokalen Mac oder einem Netzwerkserver befinden, auf angeschlossene TV-Tuner sowie Internet-basierte Radio- und TV-Stationen. (sw)

(16:30 Uhr) Kurzmeldungen: Intel-Xserve im Test, "Leopard"-Verbesserungen für Entwickler (Update). Systems 2006 mit rückläufiger Besucherzahl - gegenüber letztem Jahr wurden ca. zehn Prozent weniger Besucher verzeichnet. Die Austeller hingegen waren zufrieden. +++ Die Computerworld hat den neuen Intel-Xserve getestet und dem neuen Mac-Server, der ab Mitte November ausgeliefert werden soll, guten Noten erteilt. +++ Der Wall Street Journal-Kolumnist Walter S. Mossberg hat erneut eine Kaufempfehlung für den Mac ausgesprochen - der iMac sei noch immer der beste verfügbare Desktop-Computer für Consumer. +++ Become An Xcoder ist eine kostenlose Einführung in die Mac-Softwareentwicklung mit Xcode und Objective-C. +++ Die eWeek hat die "Leopard"-Verbesserungen für Entwickler beleuchtet. +++ Nachtrag (ergänzt am 28.10.): MacFixIt erklärt die RAM-Beschränkung von drei GB bei MacBook Pro und iMac. +++ Die Macworld hat die World of Warcraft-Erweiterung Burning Crusade getestet. +++ Immer mehr Unternehmen setzen iPods für Schulungszwecke und Mitarbeiterunterstützung ein. (sw)

(15:30 Uhr) Neues Indiz für Touchscreen-iPod. Die Spekulationen über einen Touchscreen-iPod haben neue Nahrung erhalten. Das US-Patentamt veröffentlichte gestern einen von Apple am 23. Juni 2006 eingereichten Patentantrag, in dem die Bedienung eines Geräts über einen berührungsempfindlichen Bildschirm beschrieben wird. Schon seit längerem halten sich hartnäckige Gerüchte, wonach Apple angeblich an einem stark verbesserten Video-iPod mit Touchscreen-Bedienung arbeite. Für Apple hätte dies den Vorteil, künftig größere Displays verbauen zu können, da separate Bedienungselemente mit der neuen Technik überflüssig werden. Auch könnte sie neue Bedienungstechniken ermöglichen. (sw)

(12:30 Uhr) Verlosung: Fünf Lizenzen der Publishing-Software iCalamus zu gewinnen. Gemeinsam mit invers Software verlost MacGadget fünf Lizenzen des neuen Publishing-Programms iCalamus im Wert von je 99 Euro. iCalamus setzt nach Herstellerangaben keine DTP-Kenntnisse voraus und soll es dem Anwender - Einsteigern wie Profis - ermöglichen, schnell Ergebnisse zu erzielen. iCalamus eignet sich für alle Satzaufgaben von einfachen Plakaten und Briefbogen über aufwändig gestaltete Magazine bis zu Büchern und wissenschaftlichen Arbeiten. Die Verlosung läuft bis einschließlich 02. November. Nähere Informationen finden Sie in unserem Interview mit Ulf Dunkel, Chef von invers Software. Zum Interview... (sw)

(12:00 Uhr) Erweiterung für QuarkXPress erzeugt Flash-Inhalte (Update). Das neue Modul Interactive Designer erweitert die DTP-Software QuarkXPress 7.0.2 um die Ausgabe im Flash-Format. "Mit Quark Interactive Designer für QuarkXPress können Sie interaktive SWF-Projekte voller Dynamik mit Sound, Movies und Animationen erstellen. Dazu verwenden Sie leistungsfähige Werkzeuge und Features, die QuarkXPress zur weltweit besten Design und Seitenlayout-Anwendung machten. Sie müssen dazu keine neue Authoring-Umgebung erlernen; Interaktivität und Animation entstehen ganz natürlich aus Ihrer vorhandenen Design-Kompetenz mit QuarkXPress", verspricht Quark. Flash-Kenntnisse seien nicht erforderlich. Inhalte und Designelemente sollen sich zwischen den verschiedenen Einsatzzwecken (Print, Web und Flash) austauschen lassen. Interactive Designer ist ab sofort zum Einführungspreis von 99 Euro (bis 01. April 2007; danach 199 Euro) für Mac OS X (Universal Binary) und Windows zu haben. Eine Demoversion steht zum Download (132 MB, englisch, Universal Binary) bereit. +++ Nachtrag: Euro-Preise ergänzt. (sw)

(11:30 Uhr) Firefox 2.0 für G4-, G5- und Intel-Macs optimiert. Seit Anfang dieser Woche ist die Finalversion des neuen Web-Browsers Firefox 2.0 erhältlich, nun stehen auch optimierte Versionen der Open Source-Software für Mac OS X zum Download bereit. Diese gibt es für G4-, G5- und Intel-basierte Macs. Sie sollen nach Angaben des Entwicklers Neil Lee spürbar flotter als die Standard-Ausführung von Firefox 2.0 laufen. Firefox 2.0 bietet viele Neuerungen, wie etwa ein Phishing-Schutz, Wiederherstellung von Browser-Sessions, eine verbesserte Oberfläche inklusive neuem Design, verbessertes Tabbed Browsing, eine Rechtschreibprüfung in Textboxen und JavaScript 1.7-Unterstützung. Im zweiten Quartal 2007 soll Firefox 3.0 auf den Markt kommen. (sw)

(11:00 Uhr) Dual-Tuner für DVB-T von Miglia. Nach Elgato hat nun auch Miglia Technology einen Dual-Tuner zum Empfang von digitalem terrestrischem Fernsehen (DVB-T) vorgestellt. TVDuo verfügt über zwei Tuner, wodurch das Programm von zwei Sendern gleichzeitig aufgenommen oder dargestellt (via Bild-in-Bild) werden kann. Auch eine Kombination - 1x Aufnahme, 1x Wiedergabe - ist möglich. Der USB 2.0-Stick wird mit der bekannten EyeTV-Software ausgeliefert und benötigt einen G4-, G5- oder Intel Core-Prozessor mit Mac OS X 10.4.x. Die Markteinführung ist für November vorgesehen, der Preis steht noch nicht fest. Zwei Mini-Antennen gehören zum Lieferumfang. (sw)

(10:30 Uhr) Tool gleicht Metadaten zwischen Aperture und iView MediaPro ab. Annoture ist ein neues Shareware-Programm für den einfachen Austausch von Metadaten zwischen Apples Foto-Postproduction-Software Aperture und der Mediendatenbank iView MediaPro. Der Austausch der Metadaten und IPTC-Informationen kann in beiden Richtungen erfolgen. Zuvor müssen der gewünschte Katalog in iView MediaPro sowie das gewünschte Projekt, Album oder Bild in Aperture ausgewählt werden. Per Mausklick überträgt das Tool anschließend die Daten. Annoture liegt derzeit in der Version 1.0.1 (356 KB, mehrsprachig, Universal Binary) vor, kostet 15 Dollar und benötigt Mac OS X 10.4.8, Aperture 1.5 und iView MediaPro 2.6.4/3.1.2. (sw)

Donnerstag, 26. Oktober 2006

Die Top-News des Tages

(12:00 Uhr) Neues MacBook Pro trifft bei Kunden ein (Update). Nur einen Tag nach der Einführung der überarbeiteten MacBook Pro-Modellreihe sind die ersten Geräte bei den Kunden eingetroffen. Ein MacRumors-Leser schildert seine ersten Eindrücke. Demnach habe es am Gehäuse bis auf die neue FireWire 800-Schnittstelle keine Veränderungen gegeben. Das neue MacBook Pro würde sehr leise arbeiten, es gebe keine störenden Nebengeräusche, selbst das DVD-Laufwerk sei offenbar leiser als bei der Vorgängergeneration. Die integrierte WLAN-Technik unterstützt bereits den noch nicht endgültig verabschiedeten Standard 802.11n, der gegenüber 802.11g einen höheren Datendurchsatz und größere Reichweiten ermöglicht. +++ Nachtrag: Erste Fotos des neuen MacBook Pro finden sich hier. (sw) - Meldung kommentieren -

(09:00 Uhr) Bericht: Apple arbeitet an Mac Pro mit acht Prozessorkernen. Im November führt Intel die ersten Quad-Core-Prozessoren ein - den Core 2 Quad Extreme ("Kentsfield") und eine Vierkernvariante der aktuellen Xeon 53xx-Serie ("Clovertown). In beiden Fällen bringt Intel zwei Core 2 Duo- bzw. Xeon 53xx-Chips in einem Gehäuse unter. Während der Core 2 Quad Extreme nur für Single-Prozessor-Umgebungen ausgelegt ist, unterstützt "Clovertown" den Dual-Betrieb, wodurch Systeme mit acht Prozessorkernen möglich sind. Genau daran arbeitet nach Informationen von AppleInsider angeblich Apple. Ein Mac Pro mit acht Kernen auf Basis des neuen Xeon könnte noch in diesem Jahr auf den Markt kommen, meldet das Gerüchtemagazin unter Berufung auf Apple-nahe Quellen. "Clovertown" ist für einen Systembus von 1333 MHz ausgelegt und bietet acht MB L2-Cache, der von allen CPU-Kernen gemeinsam genutzt wird. Intel will "Clovertown" anfangs in Taktraten von 2,33 und 2,66 GHz anbieten. Da die 2,33 GHz-Variante deutlich günstiger sei (851 Dollar gegenüber 1172 Dollar für die 2,66 GHz-Version), empfehle sie sich für eine neue Mac Pro-Standardkonfiguration mit acht Kernen, die optional auf 2,66 GHz hochgerüstet werden kann, so AppleInsider weiter. (sw) - Meldung kommentieren -

(08:00 Uhr) Apple veröffentlicht Update für Final Cut Express HD 3.5 (Update). Apple hat ein Update für die Videobearbeitungssoftware Final Cut Express HD 3.5 ins Netz gestellt. Die Version 3.5.1 soll die Kompatibilität mit bestimmter Hardware verbessern, teilte das Unternehmen mit. Nähere Angaben wurden nicht gemacht. Das Update ist kostenlos und steht über die Software-Aktualisierung und den angegeben Link zum Download bereit. Final Cut Express HD 3.5.1 setzt mindestens Mac OS X 10.4.4 voraus und liegt als Universal Binary vor. +++ Nachtrag: Ebenfalls neu von Apple ist das iPod shuffle Reset Utility 1.0. Es beseitigt diverse Probleme auf iPod shuffle-Modellen der ersten Generation. Das Update gibt es auch als Windows-Ausführung. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 26. Oktober 2006

(17:00 Uhr) Soundbooth: Neue Audiobearbeitungssoftware von Adobe. Soundbooth ist das neueste Produkt aus dem Hause Adobe. Die Musikbearbeitungssoftware liegt derzeit als Betaversion (51,3 MB, englisch) für Mac OS X (nur Intel-Macs) und Windows vor. Soundbooth soll sich laut Adobe durch eine "innovative, einfach zu bedienende" Oberfläche auszeichnen, die es Anwendern ermögliche, schnell Ergebnisse zu erzielen. Mit wenigen Klicks sollen sich alltägliche Bearbeitungsjobs durchführen lassen, wie etwa Beseitigung von Stör- oder Nebengeräuschen, Entfernen nicht benötigter Passagen, Audioaufnahme oder Anwendung von Effekten. Soundbooth kommt voraussichtlich Mitte 2007 auf den Markt, eine PowerPC-Version wird nicht geben. Der Preis steht noch nicht fest. Als professionelle Musikbearbeitungslösung behält Adobe weiterhin Audition im Programm. (sw)

(15:30 Uhr) Interarchy 8.2.1 mit Stabilitätsverbesserungen und Bug-Fixes. Das beliebte Internet-Utility Interarchy liegt seit heute in der Version 8.2.1 (8,3 MB, englisch, Universal Binary) vor. Neu sind nach Angaben des Entwicklers Stairways Software Stabilitätsverbesserungen und zahlreiche Fehlerkorrekturen, u. a. im Zusammenhang mit Keychang, der Benutzeroberfläche und der Dateikonvertierung. Die Software ist ab Mac OS X 10.3.9 lauffähig und kostet 59,95 Dollar (Update von Version 8.x: gratis). Interarchy 8.2.1 ist ein Dateitransfer-Manager, der alle gängigen FTP- und HTTP-Übertragungsmodi sowie WebDAV unterstützt. Zu den weiteren Features zählen ein Scheduler, Batch-Processing, ein Dashboard-Widget, Bonjour-Unterstützung und Tools zur Analyse und Überwachung von Servern und Internet-Verbindungen. (sw)

(14:30 Uhr) Sony BMG jetzt auch im iTunes Store Japan. Sony BMG hat seine Blockadehaltung gegenüber dem iTunes Store Japan aufgegeben. Wie aus einer gemeinsamen Pressemitteilung von Apple und Sony BMG hervorgeht, ist nun der gesamte Musikkatalog des Labels im iTunes Store Japan vertreten. Apple hatte den iTunes Store Japan im August vergangenen Jahres ohne Unterstützung von Sony BMG eröffnet. Hintergrund waren Gerüchten zufolge unterschiedliche Ansichten der beiden Unternehmen über die Online-Vertriebsstrategie. So wollten mehrere große Musiklabels in der Vergangenheit das einheitliche Preismodell von Apple kippen und etwa neue Songs teurer, ältere dafür günstiger anbieten. Apple sperrte sich mit Erfolg dagegen. (sw)

(13:00 Uhr) Windows Vista kurz vor Produktionsfreigabe. Eigentlich wollte Microsoft die Entwicklung von Windows Vista bereits am gestrigen Mittwoch abschließen, doch ein in letzter Minute entdeckter schwerwiegender Bug habe zu einer Verzögerung geführt, berichtet Computerworld unter Berufung auf Tester des Betriebssystems. Jetzt soll voraussichtlich am 08. November die Produktionsfreigabe für das neue Microsoft-Betriebssystem erteilt werden - sofern keine weiteren schweren Fehler entdeckt werden. Unternehmenskunden sollen das neue Betriebssystem ab Ende November kaufen können, die allgemeine Produkteinführung sei weiterhin für Januar geplant, so Microsoft. Vista sollte ursprünglich viel früher auf den Markt kommen. Da Entwicklung und Qualitätssicherung jedoch deutlich mehr Zeit als veranschlagt in Anspruch nahmen, musste der weltgrößte Softwarehersteller den Einführungstermin mehrfach verschieben und sogar einige geplante Neuerungen streichen. (sw)

(10:00 Uhr) Elgato: Neuer DVB-T-Stick mit verbesserter Empfangsleistung. Der auf TV-Lösungen spezialisierte Hersteller Elgato bringt in Kürze mit EyeTV Diversity einen neuen DVB-T-Stick (zum Empfang von digitalem terrestrischem Fernsehen) in den Handel. Die Besonderheit: Die Antennen-Diversity-Technologie. Zwei TV-Tuner mit eigener Antenne sollen im Zusammenspiel mit einem zusätzlichen DSP-Chip die Empfangsqualität deutlich verbessern. "Bei Messungen konnte EyeTV Diversity im Diversity-Modus einen guten Empfang in 95 Prozent aller Locations innerhalb eines geschlossenen Wohnraums erreichen, verglichen mit 67 Prozent bei einer herkömmlichen Lösung. Dabei wurde die Empfangsqualität des TV-Signals gleichzeitig um bis zu 50 Prozent verbessert", so Elgato. Im Dual-Tuner-Modus lassen sich zwei Live-TV-Programme parallel verfolgen. Auch der mobile DVB-T-Empfang bei Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h ist laut Elgato möglich. EyeTV Diversity ist ab 06. November zum Preis von 149,95 Euro inklusive Fernbedienung sowie der EyeTV 2.3.2-Software zur Darstellung und Aufnahme des TV-Programms erhältlich. Die Lösung benötigt eine USB 2.0-Schnittstelle und einen G4-, G5- oder Intel-Mac. (sw)

(08:30 Uhr) Cheetah3D 3.5 mit vielen Fehlerkorrekturen. Der Softwareentwickler Martin Wengenmayer bietet Cheetah3D seit heute in der Version 3.5 (19,6 MB, englisch, Universal Binary) an. Zu den Neuerungen zählen verbesserte Unterstützung des Dateiformats .jas, Import von .PSD-Texturen, zusätzliche Tastaturkürzel für den Animationsbereich, ein neu geschriebenes Parameter-System, verbessertes Handling von Tags, Stabilitätsverbesserungen und viele Bug-Fixes. Cheetah3D ist eine Anwendung zum Konstruieren, Rendern und Animieren von 3D-Objekten und -Szenen. Eine Lizenz kostet 99 Dollar, das Update von der Version 3.x ist gratis (von Version 1.x/2.x: 49 Dollar). Die Anwendung benötigt Mac OS X 10.4 oder neuer. (sw)

(07:30 Uhr) OmniWeb 5.5.1 im Betatest. Omni Group hat eine Betaversion (16,5 MB, mehrsprachig, Universal Binary) von OmniWeb 5.5.1 veröffentlicht. Der Entwickler verspricht eine Reihe von Fehlerkorrekturen, u. a. im Zusammenhang mit der Abfrage von Cookies, AppleScript und der Kompatibilität mit bestimmten Web-Sites. Der Web-Browser basiert auf der gleichen Render-Engine wie Safari, verfügt jedoch gegenüber dem Apple-Browser über einen weitaus größeren Funktionsumfang. Die Software benötigt mindestens Mac OS X 10.4.6 und kostet 29,95 Dollar. Das Update von OmniWeb 5.x ist kostenlos. Ein Erscheinungstermin für die Finalversion steht noch nicht fest. (sw)

Mittwoch, 25. Oktober 2006

Die Top-News des Tages

(11:00 Uhr) Apple verschiebt Auslieferung von Intel-Xserve auf November. Apple hat einen neuen Auslieferungstermin für den im August angekündigten Intel-Xserve bekannt gegeben. Ab Mitte November soll das neue Serversystem verfügbar sein, ist seit dieser Woche im US-Online Store des Unternehmens zu lesen. Ursprünglich sollte der Xserve, der mit Intels neuesten Dual Core-Xeon-Chips ausgerüstet ist, in diesem Monat auf den Markt kommen. Ein Grund für die Verzögerung ist bislang nicht bekannt. In den europäischen Apple Stores ist noch von Oktober die Rede, allerdings dürfte der Mac-Hersteller diese Angabe schon in Kürze korrigieren. In puncto iPod shuffle änderte sich nichts - die Auslieferung des kleinsten Apple-Audioplayers soll in den nächsten Tagen anlaufen. (sw) - Meldung kommentieren -

(08:00 Uhr) iCreate 6/06: "Leopard", iTunes, iMovie & Co. Seit kurzem im Handel: Die Ausgabe 6/06 der iCreate - das Magazin für kreative Mac-User. Noch schöner, mit verbessertem Layout! Themen: iTunes: Damals und heute - eine Tour; Mac OS X 10.5 "Leopard": Ein Ausflug in die Zukunft, zu den neuen Funktionen des nächsten Apple-Betriebssystems; Neu entdeckt - iMovie. Kein Spielkram: Spielfilme mit iMovie! Mehr Funktionen für alle angehenden Filmemacher, das ist iMovie. Deshalb ist es jetzt Zeit, sich zu setzen und das Programm ein zweites Mal anzuschauen. Dazu: 40 Seiten Tutorials. Leicht verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen sind u. a. zu iLife '06, Mac OS X, QuarkXPress, Acrobat, iMix und Voice Candy in der iCreate 6/06 zu finden. Nur für Abonnenten: Das 50-seitige, in Kooperation mit Adobe erstellte photokina-Sonderheft mit Tutorials zu Photoshop, Photoshop Elements, Illustrator und Lightroom.

Exklusiv bei MacGadget erhältlich: Das vergünstigte Jahresabonnement der iCreate. Im Preis von 36 Euro sind sechs Ausgaben der iCreate inklusive Lieferung frei Haus enthalten - die Ersparnis gegenüber dem Einzelkauf beträgt 90 Cent je Heft. Bestellen Sie jetzt und erhalten Sie das photokina-Sonderheft kostenlos dazu. Weitere Informationen zum vergünstigten iCreate-Jahresabonnement inklusive Bestellmöglichkeit finden Sie hier. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 25. Oktober 2006

(20:30 Uhr) Matlab jetzt auch für Intel-basierte Macs. MathWorks hat eine an Intel-Macs angepasste Betaversion der mathematischen Software Matlab R2006 veröffentlicht. Allerdings ist die Unterstützung für Intel-Macs noch rudimentär - so wird die X11-Fensterumgebung benötigt. Bislang ließ sich Matlab nur mit einem Trick auf Intel-Macs (via Rosetta) einsetzen. Die nächste Version von Matlab, R2007, soll reguläre Unterstützung für die Macs der neuen Generation bieten. Nähere Informationen über die Umstellung von Matlab auf Intel-Macs finden sich hier. (sw)

(17:00 Uhr) Bericht: Mac OS X-Kernel soll auf beliebiger x86-Hardware laufen. Zwei Entwicklern ist es offenbar gelungen, den Kernel der Intel-Version von Mac OS X so zu modifizieren, dass er auf jedem beliebigen x86-basierten Computer läuft. Grundlage ist der Kernel-Quellcode von Mac OS X/Intel, den Apple vor kurzem veröffentlichte. Die Erfolgsmeldung hätten die Programmierer "Semthex" und "Vitaliy" unabhängig voneinander vermeldet, berichtet heise online: "Semthex stellt in seinem Blog auch die modifizierten Kernel-Quellen zum Download bereit. Damit soll sich ein Kernel übersetzen lassen, der weder einen High Precision Event Timer (HPET) noch einen Prozessor mit Execution Protection (NX, no execute) oder SSE3 voraussetzt. Der Schlüssel für das TPM fehlt in den Quellen, Semthex liefert aber in seinem Blog ein Gedicht, das eindeutige Hinweise auf den Schlüssel enthalten soll. Der Schlüssel ist nötig, damit Mac OS X die grafische Bedienoberfläche lädt." Eine Reaktion Apples ist bislang nicht bekannt. Schon früher gab es Fälle, in denen Programmierer die x86-Version von Mac OS X auf anderer Hardware als Macs via Hacks installieren konnten. Apple ging daraufhin gegen die Verbreitung dieser Patches vor. Standardmäßig verhindert Apple mit einem Trusted Platform Module (TPM), dass Mac OS X auf anderer x86-Hardware installiert werden kann. (sw)

(15:00 Uhr) Otto Waalkes ist Mac-User. Der bekannte Comedian Otto Waalkes ist überzeugter Mac-Anwender und setzt Apple-Technik während seiner Auftritte ein. "Wir arbeiten mit Halb-Playbacks und Geräuschen. Das läuft auch alles über Apple. Wir haben noch nie einen Technik-Ausfall gehabt, noch nie! All die Tourneen und es ist noch nicht einmal passiert", wird Waalkes in einer Hintergrundstory auf apple.com/de zitiert. Auch sein Label Rüssl Räckords baut auf Apple-Produkte: Power Mac G5, MacBook sowie MacBook Pro mit Logic Pro und Final Cut Pro. Walkes selbst arbeitet mit einem MacBook Pro, seine Frau nutzt ein PowerBook G4. "Mit Apple Sachen ist es viel einfacher als mit anderen, wo du viele Tage damit verbringst, etwas überhaupt erst einmal zu verstehen", so Waalkes weiter. (sw)

(14:00 Uhr) Kurzmeldungen: Fünf Jahre Windows XP, OpenGL unter "Leopard" schneller (Update). Application Systems Heidelberg hat den Preis des Action-Adventures Otto Matic auf zehn Euro gesenkt. +++ Fünf Jahre Windows XP - Microsoft stellte das Betriebssystem am 25. Oktober 2001 ein. Der Nachfolger Windows Vista soll Anfang nächsten Jahres auf den Markt kommen. +++ Diebstahl in Apples Store für Mitarbeiter - wie Mercury News meldet, sind mehrere iPods und Softwarepakete gestohlen worden, zudem war eine Lieferung unvollständig. +++ Der RDS FM Transmitter überträgt iPod-Musik auf ein Autoradio und lädt den Audioplayer gleichzeitig über den Zigarettenanzünder auf. Preis: 89,90 Euro. +++ Mac OS X 10.5 "Leopard" wird OpenGL 2.1 enthalten, meldet AppleInsider. Durch eine bessere Lastverteilung soll OpenGL unter "Leopard" zudem deutlich beschleunigt werden. +++ Nachtrag: Die Marktforscher von JupiterResearch glauben nicht, dass der Zune den Audioplayer-Markt aufmischen wird - Apple werde auch weiterhin dominieren. (sw)

(12:00 Uhr) Roadmap für Firefox 3.0. Seit Montag steht das finale Firefox 2.0 zum Download bereit, gestern folgte die offizielle Ankündigung der Mozilla Foundation. Doch schon jetzt richtet sich der Blick auf die nächste Version des Open Source-basierten Web-Browsers. Firefox 3.0 (Codename "Gran Paradiso") soll im zweiten Quartal 2007 auf den Markt kommen. Eine erste Alphaversion soll noch im Oktober erscheinen, der Beginn des Betazyklus ist für Ende Februar geplant. Firefox 3.0 soll auf der neuen Render-Engine Gecko 1.9 basieren und für Mac-User bedeutende Neuerungen mit sich bringen, allen voran die Umstellung von der QuickDraw- auf die Quartz-Textdarstellung und die Verwendung nativer Mac OS X-Oberflächenelemente in Web-Sites (Buttons, Aufklappmenüs...). Über die weiteren Neuerungen von Firefox 3.0 ist bislang nur wenig bekannt. (sw)

(10:30 Uhr) Neue Festplattenoption für Mac Pro und 24 Zoll-iMac. Apple hat eine neue Festplatten-Option für den iMac mit 24 Zoll-Display eingeführt. Das System lässt sich auf Wunsch nun auch mit 750 GB-Festplate bestellen. Zuvor konnte der 24 Zoll-iMac via Built-to-Order maximal mit einer 500 GB-Festplatte ausgerüstet werden. Der Aufpreis für das 750 GB-Modell beträgt 390 Euro. Gleiches beim Mac Pro. Apples Desktop-Workstation lässt sich seit kurzem mit bis zu vier Festplatten á 750 GB bestellen - vormals bot Apple nur 500 GB-Festplatten für den Mac Pro an. (sw)

(10:00 Uhr) Mac OS X 10.4.8 beschleunigt Photoshop CS2. Nachdem bereits vor einigen Wochen zwei Berichte im Web erschienen, wonach Photoshop CS2 dank des Mac OS X 10.4.8-Updates auf Intel-Macs schneller arbeitet, hat sich nun Barefeats mit dem Thema genauer befasst. Die Web-Site fand heraus, dass die neueste Betriebssystemversion auch auf PowerPC-Macs für einen Leistungszuwachs bei Verwendung von Photoshop CS2 sorgt. In beiden Tests ermittelte Barefeats mit Mac OS X 10.4.8 sowohl auf einem Mac Pro als auch auf einem Power Mac G5 Quad bessere Testwerte als unter Mac OS X 10.4.7. Bislang ging man von Performance-Optimierungen aus, die Apple an der Rosetta-Umgebung der Intel-Macs vorgenommen hat. Nun kommen weitere Theorien ins Spiel. Denkbar wäre beispielsweise, dass Apple in Mac OS X 10.4.8 das Threading bzw. die Lastverteilung auf die verfügbaren Prozessorkerne verbessert hat, wovon nicht nur die Rosetta-Umgebung, sondern die Anwendungen generell profitieren. (sw)

(09:30 Uhr) Apple verbessert Sicherheit in Mac OS X. Apple stattet die nächste Generation seines Betriebssystems mit einem erweiterten Zugriffskontrollsystem aus, das für einen höheren Grad an Sicherheit sorgt. Mac OS X 10.5 "Leopard" soll laut einer Meldung von heise online ein Mandatory-Access-Control-Framework (MAC) und Code-Signing bieten. "Mit dem neuen MAC-Framework lassen sich die Zugriffsrechte beispielsweise eines Prozesses auf beliebige Objekte und Systemressourcen beschränken, etwa Dateien, Netzwerkverbindungen und sonstige Hardware. Mit MAC-Modulen lassen sich in einem solchen Framework beliebige Sicherheitsmodelle auf Kernel-Ebene nachrüsten. Zusätzlich soll der Kernel mit Hilfe digitaler Signaturen auf ausführbaren Dateien entscheiden können, welche Zugriffsrechte er einem Programm einräumt", berichtet das Magazin. Ähnliche Zugriffskontrollsysteme werden auch von Sicherheitserweiterungen wie SELinux und TrustedBSD eingesetzt. Die Markteinführung von Mac OS X 10.5 "Leopard" wird für Frühjahr 2007 erwartet. (sw)

(09:00 Uhr) Dritter Apple Retail Store in Manhattan geplant. Apple will in Manhattan einen dritten Retail Store eröffnen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, soll sich das neue Ladengeschäft in unmittelbarer Nähe von Empire State Building und Madison Square Garden befinden. Im bekanntesten Stadtbezirk von New York City betreibt der Mac-Hersteller bereits zwei Stores - in der Fifth Avenue und in SoHo. Wann die neue Filiale, die eine Verkaufsfläche von 465 bis 700 Quadratmeter umfassen soll, den Betrieb aufnehmen wird, ist unklar. Apple betreibt weltweit rund 165 Retail Stores. (sw)

(08:30 Uhr) Guest PC 1.9.7 verbessert Stabilität und Kompatibilität. Der x86-Emulator Guest PC von Lismore Software Systems ist seit heute in der Version 1.9.7 erhältlich. Diese bietet zahlreiche Verbesserungen in Bereichen wie Stabilität, Netzwerk und Kompatibilität, darüber hinaus wurden diverse Fehler behoben. Guest PC ermöglicht die Installation von DOS-, Windows-, Linux- und Unix-Betriebssystemen und -Software auf PowerPC-Macs (G3, G4, G5) unter Mac OS X 10.3 oder neuer. Zu den Features zählen u. a. Unterstützung von USB-Geräten, ein Fenster- und ein Vollbildmodus, Unterstützung von Ethernet- und WLAN-Netzwerken, ein Installations-Assistent für Windows und eine gemeinsame Zwischenablage. Der Emulator kostet 69,99 Dollar (DOS inklusive). Für Käufer von Guest PC 1.x steht ein kostenfreies Update zum Download bereit. (sw)

Dienstag, 24. Oktober 2006

Die Top-News des Tages

(14:30 Uhr) Apple: MacBook Pro jetzt mit Core 2 Duo und mehr Arbeitsspeicher. Die seit Wochen andauernden Spekulationen haben ein Ende. Apple hat heute eine verbesserte MacBook Pro-Modellreihe vorgestellt, die über Core 2 Duo-Prozessoren mit bis zu 2,33 GHz, doppelten Arbeitsspeicher, größere Festplatten, FireWire 800 in allen Modellen und schnellere DVD-Brenner mit Dual Layer-Unterstützung in den 15 Zoll-Konfigurationen verfügt. Die Preise blieben unverändert. Damit bewahrheitete sich ein MacGadget-Bericht vom Freitag vergangener Woche. Alle Details über die neue MacBook Pro-Produktlinie von Apple finden Sie in unserem ausführlichen Special Report. Weiterlesen... (sw) - Meldung kommentieren -

(01:00 Uhr) Apple-Aktie überschreitet 80 Dollar-Marke. Die Apple-Aktie hat erstmals seit neun Monaten wieder den Sprung über die psychologisch wichtige Marke von 80 Dollar geschafft. Am Technologieindex Nasdaq Composite verbuchte AAPL ein Plus von 1,51 Dollar oder 1,89 Prozent auf 81,46 Dollar, an der Frankfurter Börse kletterte der Kurs um 2,10 Euro/3,33 Prozent auf 65,14 Euro. Das Allzeithoch der Aktie steht bei 86,40 Dollar, erreicht wurde es im Handelsverlauf des 12. Januar 2006. Zahlreiche Analysten haben ihr Kursziel für die Apple-Aktie zwischen 80 und 90 Dollar angesetzt, teilweise sogar darüber. Bereits an den ersten zwei Tagen nach Vorlage des neuesten Apple-Quartalsberichts konnte die Unternehmensaktie stark zulegen. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 24. Oktober 2006

(20:00 Uhr) Netzwerkspeicherlösung von LaCie. Von LaCie gibt es ein neues Speichersystem für Netzwerke. Die Ethernet Disk mini ist eine externe Festplatte mit 250, 320 oder 500 GB Kapazität (7200 rpm), die per Ethernet-Schnittstelle (maximal 1000 Mbit) in ein bestehendes Netzwerk eingebunden wird und plattformunabhängig genutzt werden kann. "Mithilfe des einfachen Installationsassistenten können selbst Neulinge das Laufwerk in Minutenschnelle in jedem drahtlosen oder drahtgebundenen Netzwerk in Betrieb nehmen. Mit einem ultraschnellen Prozessor und optionaler Unterstützung für Jumbo Frame bietet die Ethernet Disk mini hohe Datenübertragungsraten in einem Gigabit-Netzwerk - das Gerät ist ungefähr sechsmal schneller als die erste Generation", teilte der Hersteller mit. Auch der Betrieb als Media-Server ist möglich - UpnP-kompatible AV-Adapter werden unterstützt. Alternativ lässt sich die Ethernet Disk mini auch per USB-Schnittstelle als lokale Festplatte nutzen. Über den zweiten USB-Anschluss lassen sich weitere Festplatten anschließen. Die Ethernet Disk mini kommt gegen Monatsende zu Preisen von 219 Euro (250 GB), 259 Euro (320 GB) und 379 Euro (500 GB) in den Handel. (sw)

(17:00 Uhr) Kurzmeldungen: Mac OS X 10.5-Infos für Entwickler, Mesa als Universal Binary. Leopard Technology Overview von Apple - es beschreibt einige der für Entwickler relevanten Neuerungen in Mac OS X 10.5. +++ Checkout ist eine neue Point-of-Sale-Software für Mac OS X - sie befindet sich derzeit im Betastatus und soll gegen Jahresende auf den Markt kommen. +++ Neues ColorSync-Profil für MacBooks - einige MacBooks erhalten laut Apple mit dem Mac OS X 10.4.8-Update ein neues ColorSync-Profil, das dem des MacBook Pro ähnlicher sein soll. +++ Die Tabellenkalkulation Mesa wurde an Intel-Macs angepasst. +++ Ein Microsoft-Mitarbeiter hat ein Apple-Logo aus Mac mini-Kartons gebastelt. (sw)

(16:30 Uhr) Bericht: Motorola verzichtet auf iTunes. Motorola plant künftige Handys offenbar ohne iTunes-Integration. Wie TG Daily unter Berufung auf Dokumente, die das Unternehmen bei der US-Behörde FCC eingereicht hat, meldet, soll die nächste Generation des ROKR-Handys den Real One-Player von RealNetworks anstelle von iTunes enthalten. Das ROKR war das erste Mobiltelefon mit iTunes, erfüllte jedoch die Erwartungen der Käufer nicht. Seit einiger Zeit halten sich hartnäckig Gerüchte, wonach Apple den Einstieg in das Handy-Geschäft plane und an einer Kombination aus Mobiltelefon und iPod arbeite. Zahlreiche Analysten erwarten die Vorstellung eines solchen Produkts für das erste Halbjahr 2007. (sw)

(15:30 Uhr) Neuer Radio-Transmitter für iPods von Belkin. Mit TuneBase FM hat Belkin einen neuen Radio-Transmitter inklusive Halterung für den Zigarettenanzünder für den iPod vorgestellt. Das Gerät überträgt die vom iPod abgespielte Musik über eine wählbare FM-Frequenz, von 88.1 bis 107.9 MHz, an ein (Auto-) Radio oder eine HiFi-Anlage. "Sind die iPods erst in der Halterung befestigt, können sie durch den frei schwenkbaren Stahlhals in eine Position gebracht werden, in der sich der iPod leicht bedienen lässt. Während der Nutzer Musik hört, wird der iPod über den Zigarettenanzünder mit Strom versorgt und gleichzeitig aufgeladen", so Belkin. Maximal vier Sender lassen sich speichern. TuneBase FM kommt in diesen Tagen zum Preis von 89,99 Euro bzw. 124,99 Franken in den Handel und ist mit 4G/5G iPod, iPod mini und iPod nano kompatibel. Der Hersteller gibt auf das Gerät eine dreijährige Garantie. (sw)

(13:30 Uhr) Sony entschuldigt sich für Akku-Qualitätsprobleme. Sony hat sich öffentlich für den massenhaften Rückruf von Notebook-Akkus entschuldigt. "Wir möchten die Gelegenheit nutzen, uns für die Sorgen zu entschuldigen", sagte Sony-Vizepräsident Yutaka Nakagawa laut einer Meldung der Nachrichtenagentur AP. Man habe in Entwicklung, Produktion und Wartung Vorkehrungen getroffen, dass sich so ein Fall nicht wiederhole, erklärte Sony. Personelle Konsequenzen werde es jedoch nicht geben. Weltweit wurden fast zehn Millionen Sony-Akkus von Notebook-Herstellern zurückgerufen. Die Akkus könnten sich aufgrund eines Produktionsfehlers überhitzen und ein Feuer auslösen können, so Sony. Auch Mac-User sind betroffen, Apple startete im August ein Austauschprogramm für 1,8 Millionen iBook G4- und PowerBook G4-Akkus. Kurz zuvor rief Dell 4,1 Millionen Akkus zurück. In den darauf folgenden Wochen starteten weitere Unternehmen Rückrufaktionen. Wegen des Akku-Debakels musste Sony die Gewinnerwartung für das laufende Geschäftsjahr nach unten korrigieren. (sw)

(13:00 Uhr) iWoz: Steve Wozniak-Autobiographie jetzt auch auf Deutsch. Die neue Autobiographie des Apple-Mitbegründers Steve Wozniak ist im Verlag Hanser Wirtschaft als deutschsprachige Ausgabe erschienen. "iWoz. Die Autobiographie des Apple-Erfinders" (Amazon.de-Partnerlink, kostenfrei Lieferung) kostet 19,90 Euro und umfasst ca. 300 Seiten. "25 Jahre lang hat er die Öffentlichkeit gemieden. Nun ist Steve Wozniak bereit, seine Geschichte zu erzählen", so der Verlag. Ein Auszug: "Beinahe wäre es nicht zum Apple Computer gekommen. 1973 war ich 22 Jahre alt und entwarf Rechner für HP. Das war mein Leben, dort wollte ich bis zur Rente bleiben. Alles änderte sich, als ich durch die Tür des Homebrew Computer Club trat. Dort traf ich auf Computer-Freaks, die wie ich hofften, eines Tages ihren eigenen Computer zu besitzen. Da kam ich auf die Idee, selbst einen zu bauen, so wie ich ihn immer haben wollte, erschwinglich und leicht zu bedienen. [...] Das war im Juni. Weihnachten hatte ich den Computer fertig. Das sollte der Apple I werden. Ich hatte nie vor, ihn zu verkaufen. Aber mein Freund Steve Jobs hatte eine andere Idee: er wollte die Computer für 20 $ bauen und für das Doppelte verkaufen. Mir war nicht klar, ob wir es schaffen würden, die 50 zu verkaufen, die wir für den Break Even brauchten. Steve sagte so etwas wie: Spielt keine Rolle, wenn wir unser Geld verlieren, wir machen das doch nur, damit wir eine eigene Firma haben. Nur so zum Spaß." (sw)

(12:30 Uhr) Neue Screenshots von Mac OS X 10.5 "Leopard". Think Secret hat eine weitere Galerie mit Screenshots von Mac OS X 10.5 "Leopard" veröffentlicht. Sie basieren auf dem jüngsten Developer-Build (9A283) und dokumentieren einige Fortschritte, die Apple bei der Entwicklung des neuen Betriebssystems zuletzt erreicht hat. Der aktuelle Build laufe deutlich stabiler als die erste, zur WWDC verteilte Version, so Think Secret. Daneben habe Apple viele kleinere Verbesserungen und kosmetische Änderungen vorgenommen. Mac OS X 10.5 "Leopard" wird für Frühjahr 2007 erwartet. Experten gehen davon aus, dass Apple im Januar auf der MacWorld Expo 2007 weitere, bislang geheime Neuerungen von "Leopard" präsentieren wird. (sw)

(12:00 Uhr) Apple-Workshop zu Aperture, Final Cut Studio und Logic Pro. Apple richtet im Dezember an zwei Standorten das Seminar "Fofilmusidesigner" aus. Die ganztägige Veranstaltung gliedert sich in die Themenbereiche Fotografie (Aperture), Video (Final Cut Studio) und Musik (Logic Pro). "Besuchen Sie unsere Veranstaltungen zum Thema 'Kreativität neu definiert', nehmen Sie an Seminaren und praktischen Übungen teil und nutzen Sie diese Chance, mit Apple Experten zu diskutieren. Ein Mitarbeiter des Apple Store, sowie autorisierte Händler werden ebenfalls vor Ort sein, um mit Ihnen über Ihre Anforderungen zu sprechen und einige einmalige Angebote zu den neusten Apple Produkten zu präsentieren", gab Apple bekannt. "Fofilmusidesigner" findet am 01. Dezember in München und am 05. Dezember in Hamburg statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. (sw)

(11:30 Uhr) Screenshot-Tool SnapWeb stark verbessert. Brain Tickling Software hat die Version 4.0 (2,2 MB, englisch, Universal Binary) von SnapWeb vorgestellt. Mit der Software lassen sich Screenshots kompletter Web-Sites als JPEG-, PDF- oder PNG-Datei erstellen, auch wenn diese nicht vollständig auf dem Bildschirm angezeigt werden können. Zu den Neuerungen in SnapWeb 4.0 gehören beispielsweise Anpassung an Intel-basierte Macs, Unterstützung für die Formate GIF, Photoshop und TIFF, Performance-Optimierungen, Firefox-Unterstützung, verbesserte AppleScript-Unterstützung und Übergabe der Screenshots an das Clipboard. SnapWeb ist zu Preisen ab 17,90 Dollar (Update: 9,90 Dollar) zu haben und benötigt mindestens Mac OS X 10.4.3. Wer die Vorversion innerhalb der letzten drei Monate erworben hat, erhält SnapWeb 4.0 kostenlos. (sw)

(11:00 Uhr) Preissenkung für Echtzeit-Taktikspiel Gangland. Das Echtzeit-Taktikspiel Gangland von Runesoft ist ab sofort für 30 anstelle von 40 Euro im Handel erhältlich. Dies teilte der Runesoft-Distributor ASH heute mit. Gangland ist ab 16 Jahren freigegeben, liegt in deutscher Sprache vor und benötigt mindestens einen mit 800 MHz getakteten G3- oder G4-Chip, 256 MB RAM, eine Geforce 2 MX- oder Radeon 7500-Grafikkarte und Mac OS X 10.2.8. "Im Echtzeit-Taktikspiel Gangland schlüpfen Sie in die Rolle eines Mafia-Oberhauptes, auf dem Weg an die Spitze des organisierten Verbrechens und machen Sie sich eine ganze Stadt Untertan. Schauplatz ist Paradise City, eine lebendige Metropole, in der Sie mehr als 500 Charakteren begegnen werden. Hier werden Sie im Laufe der Zeit zum Paten einer ganzen Stadt avancieren", so die Spielbeschreibung. Gangland bietet knapp 30 Aufträge, eine komplett begehbare 3D-Stadt, ein dynamisches Licht- und Schattensystem, einen Single- und Multiplayermodus, ein ausgeklügeltes Familiensystem, 500 Nichtspieler-Charaktere mit eigenen Abläufen und einen nichtlinearen Spielablauf. (sw)

Montag, 23. Oktober 2006

Die Top-News des Tages

(12:00 Uhr) Happy Birthday: Fünf Jahre iPod (3. Update). Heute vor fünf Jahren, am 23. Oktober 2001, stellte Apple den ersten iPod vor. Die Presse und viele Experten waren sich damals einig: Der iPod sei zwar ein nettes Zusatzprodukt von Apple, werde aber keine große Rolle spielen. Sie irrten. Heute ist der iPod mit knapp 70 Millionen verkauften Exemplaren der weltweit erfolgreichste Audioplayer - der iPod wurde zum Synonym für den Begriff "MP3-Player". Apple verließ sich beim iPod auf die ureigensten Tugenden - schickes Design mit einem Hauch Sex-appeal, gepaart mit einfachster Bedienung. Das Konzept ging auf. Im Weihnachtsgeschäft des Jahres 2004 avancierte der iPod zum Verkaufsschlager, seitdem konnte Apple den Absatz Quartal für Quartal deutlich steigern. Für das laufende vierte Quartal prognostizieren nicht wenige Analysten einen Absatz von bis zu 20 Millionen Geräten. Mittlerweile ist das iPod/iTunes-System ein verlässliches zweites Standbein für den IT-Pionier.

Dabei fing alles ganz unscheinbar an, der erste iPod kostete rund 500 Euro, verfügte über eine 5GB-Festplatte und war nur mit dem Mac kompatibel. Im April 2003 ging der iTunes Music Store an den Start - und verhalf der Musikindustrie zum Durchbruch im Online-Markt -, im Juli 2002 bzw. im Oktober 2003 öffnete Apple iPod bzw. iTunes für Windows-User. In den USA und in anderen Märkten dominiert Apple sowohl in puncto Audioplayer als auch in puncto Online-Musicstores. Dennoch sehen Beobachter viel Wachstumspotential. Es gebe noch viele Menschen, die keinen Audioplayer haben, zudem gebe es jede Menge "iPod-Verweigerer", die nicht gleichzeitig Handy und MP3-Player mit sich herumtragen möchten. Letztere Zielgruppe will Apple - schenkt man den Gerüchten Glauben - schon im nächsten Jahr mit einer Kombination aus Handy und iPod erreichen. Die Angriffsversuche der Konkurrenz, allen voran Walkman-Erfinder Sony, konnte Apple in der Vergangenheit abwehren. Nun will Microsoft nach dem Vorbild Apples einen Versuch wagen - beim Zune-System stammt Hard- und Software, sprich Player, Musicstore und Software, aus einer Hand. Apple ist indes vom Zune nicht beeindruckt. Der Zune bereite ihm keine Sorge, erklärte CEO Steve Jobs vor kurzem in einem Interview. +++ Nachtrag: Bei Forbes.com findet sich eine Galerie mit Fotos von iPod-Vorgängern und gescheiterten iPod-Konkurrenten. +++ 2. Nachtrag: Auch von Apple-Mitbegründer Steve Wozniak gibt es einen Kommentar zum fünfjährigen iPod-Geburtstag. Der iPod sei in vieler Hinsicht mit dem Apple II vergleichbar, erklärte "Woz" gegenüber der Macworld UK. So wie damals der Apple II einzigartig gewesen sei, sei auch mit dem iPod die richtige Formel gefunden werden. Wozniak besitzt nach eigenen Angaben einen iPod der dritten Generation. +++ 3. Nachtrag: Das Playlist Magazine hat eine iPod-Timeline veröffentlicht. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 23. Oktober 2006

(20:30 Uhr) Vista Home nicht für Virtualisierungssoftware. Microsofts neues Betriebssystem Windows Vista, das Anfang nächsten Jahres auf den Markt kommen soll, darf nur in bestimmten Varianten mit Virtualisierungssoftware wie Parallels Desktop oder VMware verwendet werden. Dies geht laut einem Bericht von MacRumors aus den Lizenzbestimmungen von Windows Vista hervor. Microsoft verbietet demnach die Nutzung von Vista Home Basic und Vista Home Premium mit Virtualisierungslösungen. Wer Vista legal auf seinem Intel-Mac einsetzen möchte, muss auf die teureren Versionen Vista Ultimate oder Vista Business zurückgreifen. Eine andere Alternative ist Apples Boot Camp-Software, da diese den nativen Windows-Betrieb ermöglicht. (sw)

(17:30 Uhr) MediaboardONE 1.5 mit Dual Core-Support, verbesserter Oberfläche. InterServices NewMedia hat eine Betaversion (5,5 MB, mehrsprachig, Universal Binary) von MediaboardONE 1.5, eine Software für das Digital Asset Management, vorgelegt. Als Neuerungen nennt der Hersteller u. a. volle Unterstützung für Dual Core-Prozessoren, eine verbesserte Benutzeroberfläche inkl. zusätzlicher Möglichkeiten zur individuellen Anpassung, zusätzliche Suchoptionen, User-definierte Thumbnails und anpassbare Importeinstellungen. MediaboardONE 1.5 benötigt Mac OS X 10.3.9 oder neuer und kostet 39,95, der Workgroup-Server mit fünf Lizenzen 595 Dollar. Das Update von MediaboardONE 1.x ist gratis. Die Mediendatenbank katalogisiert Bilder, Filme und Dokumente und speichert diese in einer SQL-Datenbank oder einer bestehenden Netzwerk-Datenbank (MySQL oder PostgreSQL), auf die mehrere User Zugriff haben. Zu jeder Datei werden Thumbnails erstellt (für Filme jeweils vier), außerdem lassen sich Kommentare, Schlüsselworte oder Lizenzen hinzufügen. Die in den Dateien gespeicherten EXIF-Informationen werden automatisch in den Katalog integriert. (sw)

(16:30 Uhr) Apple mit starkem Wachstum in Europa. Apple befindet sich seit einigen Jahren auf starkem Wachstumskurs - hauptsächlich dank iPod & Co., zuletzt aber auch aufgrund hoher Mac-Nachfrage. Auch in Europa läuft es für Apple gut, wie Europa-Chef Pascal Cagni der Zeitung Times sagte. Demnach hat Apple im vergangenen Geschäftsjahr 4,1 Milliarden Dollar in Europa umgesetzt - mehr als in den Geschäftsjahren 2002, 2003 und 2004 zusammen. Im Bereich Computer wachse man drei- bis viermal stärker als der Markt, was den Marktanteil des Macs weiter steigen lasse, so Cagni. (sw)

(16:00 Uhr) Skype 2.0 ist fertig - Videokonferenzen inklusive. Der Mac OS X-Client des Internet-Telefonie-Dienstes Skype liegt ab sofort in der finalen Version 2.0 (22,7 MB, mehrsprachig, Universal Binary) vor. Die wichtigste Neuerung: Skype 2.0 unterstützt erstmals auf dem Mac Videokonferenzen mit anderen Skype-Usern (egal ob unter Mac OS X oder Windows). Neben Apples iSight werden zahlreiche weitere Webcams unterstützt, Voraussetzung ist kostenlose Treibersammlung macam. Skype 2.0 bietet ferner eine komplett überarbeitete Oberfläche, Import aus Mac OS X-Adressbuch und Entourage, eine Schnellsuche für Kontakte, verbesserte SkypeOut-Unterstützung sowie viele Bug-Fixes und Detailverbesserungen. Das ab Mac OS X 10.3.9 lauffähige Skype ist ein kostenfreier Internet-Telefonie-Service für Audio- und Videoübertragungen mit Features wie Voicemailbox, Instant Messaging, Festnetz-Anbindung, Verschlüsselungsfunktion und Unterstützung für Konferenzschaltungen. (sw)

(15:00 Uhr) Firefox 2.0: Finalversion steht zum Download bereit. Die nächste Generation des beliebten alternativen Web-Browsers Firefox ist fertig - seit heute steht das finale Firefox 2.0 zum Download (17,3 MB, deutsch, Universal Binary) bereit. Firefox 2.0 tritt im Windows-Markt in direkte Konkurrenz zum Internet Explorer 7.0, den Microsoft in der vergangenen Woche freigegeben hat. Neu in Firefox 2.0 sind u. a. ein Phishing-Schutz, Wiederherstellen einer Browser-Session (auch nach einem Absturz), Suchvorschläge in den Google- und Yahoo-Suchfeldern, ein neues Oberflächen-Design inklusive einer verfeinerten Oberfläche, eine Rechtschreibprüfung in Textboxen, Unterstützung von JavaScript 1.7, verbessertes Tabbed Browsing, Anbindung an RSS-Reader, Microsummaries für Bookmarks und eine verbesserte Verwaltung von Erweiterungen. Die Open Source-Software benötigt Mac OS X 10.2 oder neuer und ist auch für Linux und Windows erhältlich. Ausruhen ist bei der Mozilla Foundation jedoch nicht angesagt. Bereits seit einiger Zeit befindet sich Firefox 3.0, das u. a. die Integration mit Mac OS X verbessern soll, in der Entwicklung. Firefox 3.0 wird für das Frühjahr 2007 erwartet. (sw)

(14:30 Uhr) Airline Tycoon Deluxe an Intel-Macs angepasst. Von Runesoft gibt es ein kostenfreies Update für die Echtzeit-Wirtschaftssimulation Airline Tycoon Deluxe. Es enthält eine Universal Binary-Version des Spiels für Intel-Macs. Airline Tycoon Deluxe benötigt mindestens einen mit 350 MHz getakteten G3-Prozessor, 128 MB RAM und Mac OS X 10.2.3. Das Spiel liegt auf Deutsch vor, kostet 40 Euro und ist für alle Altersstufen freigegeben. In Airline Tycoon Deluxe übernimmt der Spieler die Verantwortung über eine Fluggesellschaft und muss diese zum wirtschaftlichen Erfolg führen. Es gilt, eine möglichst hohe Auslastung der Flugzeuge zu erzielen, neue Flugzeugtypen zu konstruieren, weitere Fluglinien zu etablieren, Charteraufträge an Land zu ziehen und den Aktienkurs zu steigern. Neben zahlreichen Missionen steht auch der Modus "Freies Spiel" zur Verfügung. Das Spiel bietet völlige Bewegungsfreiheit am Flughafen und Kontrolle über diverse Managementbereiche wie Flugzeugeinkauf und -ausstattung, Personal, Finanzen, Routenplanung, Marketing, Sicherheit und Werkstatt. (sw)

(14:00 Uhr) Verlosung: Fünf Lizenzen der Publishing-Software iCalamus zu gewinnen. Gemeinsam mit invers Software verlost MacGadget fünf Lizenzen des neuen Publishing-Programms iCalamus im Wert von je 99 Euro. iCalamus setzt nach Herstellerangaben keine DTP-Kenntnisse voraus und soll es dem Anwender - Einsteigern wie Profis - ermöglichen, schnell Ergebnisse zu erzielen. iCalamus eignet sich für alle Satzaufgaben von einfachen Plakaten und Briefbogen über aufwändig gestaltete Magazine bis zu Büchern und wissenschaftlichen Arbeiten. Die Verlosung läuft bis einschließlich 02. November. Nähere Informationen finden Sie in unserem Interview mit Ulf Dunkel, Chef von invers Software. Zum Interview... (sw)

(13:30 Uhr) Weltraumabenteuer "X2: Die Bedrohung" günstiger. Die Preissenkungen bei Application Systems Heidelberg gehen weiter. Heute senkte der Exklusiv-Distributionspartner zahlreicher Spielepublisher den Preis des Spiels "X2: Die Bedrohung" auf 30 Euro. "Ein Weltraumabenteuer mit Elementen aus Wirtschaftssimulation und Action. Errichten Sie ein eigenes Imperium und werden Sie Händler, Kopfgeldjäger, Pirat, Bergbaumagnat oder eine gewagte Mischung aus allem. X2: Die Bedrohung verwöhnt Fans anspruchsvoller Weltraum-Action mit fantastischen Grafiken, einer bombastischen Sound-Soundkulisse und einer fast unüberschaubaren Vielzahl Handlungsmöglichkeiten in einem völlig freien Universum. X2: Die Bedrohung setzt auf starke Charaktere und eine spannende Storyline, welche auch Neulingen einen idealen Einstieg ins X-Universum bietet", heißt es in der Spielbeschreibung. "X2: Die Bedrohung" ist ab zwölf Jahren freigegeben und setzt mindestens einen mit 1,2 GHz getakteten G4-Prozessor, 256 MB RAM, eine Geforce 3- oder Radeon 7000-Grafikkarte und Mac OS X 10.2 voraus. (sw)

(13:00 Uhr) Arktis lädt zum Mac Day 2006. Der Online-Retailer Arktis richtet am Sonntag, den 03. Dezember, den Mac Day 2006 aus. Der Mac Day 2006 ist eine Verkaufs- und Informationsmesse rund um Mac- und iPod-Produkte. Neben Apple haben sich laut Arktis zahlreiche andere Hersteller angekündigt. Auch Workshops und eine Tombola zugunsten einer gemeinnützigen Organisation sind geplant. Der frühere VIVA-Moderator Mola Adebisi wird sein Lieblings-Zubhör für den iPod präsentieren. Der Mac Day 2006 findet von 10:00 bis 18:00 Uhr im Arktis-Firmengebäude, Gordenhegge 8 in 48720 Rosendahl statt. (sw)

(12:30 Uhr) PangeaVR beschleunigt Panorama-Darstellung im Browser. Pangea Software hat die Version 3.0 (251 KB, englisch) des Browser-Plugins PangeaVR veröffentlicht. Diese wurde an Intel-basierte Macs angepasst. PangeaVR beschleunigt die Darstellung von QuickTime- oder JPEG-basierten Panoramen in Camino, Firefox und Safari. Dazu lagert die Software das Rendering per OpenGL auf die Grafikkarte aus. Nach Angaben des Entwicklers Pangea Software ermöglicht das Plug-in Frameraten von 150 bis 350 fps im Vollbildmodus. PangeaVR setzt Mac OS X 10.4.x voraus, ist kostenlos und liegt als Universal Binary vor. (sw)