Die auf IT-Sicherheit spezialisierte Firma SecurityReason hat eine kritische Schwachstelle in Mac OS X entdeckt. Der Fehler steckt im Unix-Unterbau des Betriebssystems. SecurityReason hat Beispielcode veröffentlicht, der die Anfälligkeit demonstriert. Demnach können Angreifer die Sicherheitslücke ausnutzen, um einen Pufferüberlauf zu erzeugen und dadurch Schadcode auf einem Mac einschleusen und ausführen. Betroffen ist sowohl Mac OS X 10.5.x. als auch Mac OS X 10.6.x. Laut SecurityReason wurde die Schwachstelle auch in Betriebssystemen wie FreeBSD und NetBSD sowie in Browsern wie Chrome und Firefox aufgespürt, dort aber bereits vor Monaten geschlossen. Apple hat zu der Sicherheitslücke bisher keine Stellungnahme abgegeben.
Stéphane Richard, Topmanager beim Telekommunikationsunternehmen France Telecom, hat in einem Interview mit dem Radiosender Europe 1 bestätigt, dass Apple einen Tablet-Computer vorstellen wird. Das Gerät soll über eine Webcam verfügen, die Video-Livestreaming erlaubt. Laut Richard wird die France Telecom-Tochter Orange das Gerät vertreiben. Richard löst im nächsten Jahr Didier Lombard als CEO von France Telecom ab. Das Interview mit Europe 1 liegt als Video vor.
Das iPhone der vierten Generation wird möglicherweise über eine 5-Megapixel-Kamera und einen LED-Blitz verfügen. Die entsprechenden Komponenten habe Apple bereits bestellt, will das Gerüchteportal AppleInsider aus gut unterrichteten Quellen erfahren haben. Die 5-Megapixel-Kamera soll demnach die Firma OmniVision liefern, während der LED-Blitz angeblich von Philips Lumileds Lighting stammt. Ein LED-Blitz würde die Digitalkamera deutlich aufwerten, da er in dunklen Umgebungen deutlich bessere Bilder ermöglicht. Die Markteinführung der nächsten iPhone-Generation wird für den Sommer erwartet. Im iPhone 3GS steckt eine 3-Megapixel-Kamera ohne Blitz.
Der RailModeller, eine Software zur Erstellung von Gleisplänen für Modelleisenbahnen, ist in der Version 4.0 (8,5 MB, mehrsprachig, Universal Binary) erschienen. Diese bringt zahlreiche Neuerungen mit, darunter Unterstützung für Höhen und Steigungen, Performance-Optimierungen, Layer-Unterstützung, Export im SLIF-Format, eine überarbeitete Druckfunktion, ein verbesserter 3D-Modus inklusive automatischer Terrain-Erzeugung und eine verfeinerte Benutzeroberfläche. Der RailModeller 4.0 setzt mindestens Mac OS X 10.4 voraus und kostet 35 Euro. Das Update von einer früheren Version ist kostenlos.
Lemke Software hat das Bildbearbeitungsprogramm GraphicConverter heute in der Version 6.6.1 (90,3 MB, mehrsprachig, Universal Binary) vorgelegt. Zu den Neuerungen gehören u. a. beschleunigtes Einlesen von Laufwerken im Browser, Unicode-Unterstützung beim Suchen/Ersetzen von IPTC-Metatags, die Funktion "Letzte Auswahl", verbesserter TIFF-Import, eine reale Vorschau beim Zeichnen von Rechtecken, Kreisen und Linien, punktuelle Verbesserungen an der Benutzeroberfläche und viele Fehlerkorrekturen.
Neues aus der Tablet-Gerüchteküche: Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Zuliefererkreise berichtet, soll Apples Tablet-Computer über ein Aluminiumgehäuse verfügen und im Februar in Produktion gehen. Mit der Markteinführung könne für das zweite Quartal gerechnet werden. Möglicherweise wird das Tablet mit einer angepassten Version der Bürosoftware iWork ausgeliefert.
Dr. Bott hat einen Adapter zum Anschluss von HDMI-Geräten an den Mac auf den Markt gebracht. Der "Audio & mini DisplayPort to HDMI Adapter Pro" kombiniert Audio- und Videoausgang (Mini DisplayPort und Mini Toslink) des Macs zu einem HDMI-1.3b-Ausgang. "Beim digitalen Audio des Pro Adapters wird das Audiosignal 1:1 digital zum HDMI Gerät weitergereicht. Dadurch gelangen alle gängigen komprimierten (Dolby) und unkomprimierten (LPCM) Audio Formate für 2.0, 2.1, 5.1 usw. Lautsprecher unmodifiziert zum Lautsprecher, wie es in professionellen Anwendungen und vom ambitionierten Heimanwender verlangt wird", erläutert der Hersteller. Der Adapter wird über die USB-Schnittstelle mit Strom versorgt. Der Preis beträgt 79,95 Euro. Dr. Bott bietet auch einen HDMI-Adapter mit Audio-2.0-Unterstützung an. Dieser kostet 49,95 Euro.
Der Softwarehersteller Panic hat ein erstes Update für den neuen Usenet-Newsreader Unison 2.0 veröffentlicht. Die Version 2.0.1 (10,2 MB, englisch, Universal Binary) verbessert den Import von Favoriten aus Unison 1.x, behebt mehrere Fehler und beseitigt diverse Absturzursachen. Unison 2.0.1 kostet 29 Dollar und setzt Mac OS X 10.5 oder neuer voraus. Das Upgrade von der Version 1.x schlägt mit 18 Dollar zu Buche.
Die in Hamburg ansässige Jalada GmbH hat eine Autorennsimulation für Mac OS X auf den Markt gebracht. Ultimate Racing setzt einen G5- oder Intel-Mac, eine Grafikkarte mit mindestens 128 MB VRAM und Mac OS X 10.4.4 oder neuer voraus.
BootChamp vereinfacht die Arbeit mit der Boot Camp-Software von Apple. Das von Kevin Wojniak entwickelte Tool installiert ein systemweit verfügbares Menü, das den Systemstart in die Windows-Partition mit nur einem Mausklick (und Eingabe des Administratorkennworts) ermöglicht. Im Gegensatz zum Gang über die Systemeinstellungen ändert BootChamp das Startlaufwerk nicht. BootChamp bootet lediglich einmal in Windows, bei einem weiteren Neustart wird wieder Mac OS X geladen. Daher eignet sich BootChamp vor allem für Anwender, die Windows nur gelegentlich nutzen. Am Wochenende ist BootChamp in der Version 1.1 erschienen.