Die Stiftung Warentest hat neun Online-Musikshops auf den Prüfstand gestellt. Zum Testsieger wurde Musicload (Gesamtnote: 2,6) gekürt, Apple landete lediglich im Mittelfeld (sechster Platz). Der iTunes Store, der mit der Gesamtnote 3,5 bewertet wurde, hat laut der Stiftung Warentest zwar das "insgesamt beste Repertoire, auch für Jazz und Klassik" und bietet eine "relativ übersichtliche Handhabung und Darstellung durch die iTunes-Software", allerdings sorgen "deutliche AGB-Mängel" und der Umstand, dass sich gekaufte Inhalte nicht erneut herunterladen lassen (zum Beispiel nach Datenverlust), für Punktabzüge. Zudem wird kritisiert, dass die Installation der iTunes-Software zwingend erforderlich ist.
Apple hat heute Mac OS X 10.6.3 zum Download bereitgestellt. Das kostenlose Betriebssystemupdate bringt zahlreiche Verbesserungen mit und behebt viele Fehler und Sicherheitslücken.
Apple hat das Security Update 2010-002 für Mac OS X 10.5.8 und für Mac OS X Server 10.5.8 veröffentlicht. Es schließt viele Sicherheitslecks. Etliche dieser Schwachstellen werden als gefährlich eingestuft, da Angreifer sie ausnutzen können, um Schadcode auf einem Mac einzuschleusen und auszuführen.
Der Countdown für die iPad-Markteinführung läuft. An diesem Samstag startet in den USA der Verkauf des Tablet-Computers. Ab 09:00 Uhr wird das iPad in allen 221 Apple-Ladengeschäften und den meisten Best-Buy-Filialen zu haben sein. In den Apple-Stores erhalten die Käufer auf Wunsch kostenlose Hilfestellung für die Konfiguration des Geräts. Kunden, die das iPad rechtzeitig im US-Online-Shop des Herstellers bestellt haben, sollen ebenfalls am Samstag beliefert werden. Laut MacRumors hat Apple heute damit begonnen, das iPad an die Endkunden zu verschicken.
Coriolis Systems hat iDefrag heute in der Version 2.0 vorgestellt. Mit dem auf PowerPC- und Intel-Macs ab Mac OS X 10.4.11 lauffähigen iDefrag lassen sich Festplatten defragmentieren. Die Fragmentierung einer Festplatte nimmt zu, je länger das Laufwerk genutzt wird. Besonders bei starker Fragmentierung kann sich eine Defragmentierung lohnen, da diese für eine höhere Schreib- und Lesegeschwindigkeit sorgt. Mac OS X ist zwar serienmäßig mit einer Defragmentierungsfunktion ausgerüstet, diese greift allerdings nur bei Dateien, die kleiner als 20 MB sind und mindestens aus acht Fragmenten bestehen. iDefrag erlaubt dagegen die vollständige Defragmentierung einer Festplatte.
Der Softwarehersteller Akvis hat heute die Verfügbarkeit von ArtSuite 6.0 bekannt gegeben. ArtSuite ergänzt Digitalfotos um Bilderrahmen und stellt außerdem diverse Effekte zur Verfügung. ArtSuite liegt in mehreren Sprachen vor und läuft auf PowerPC- und Intel-Macs ab Mac OS X 10.4.
Der Blog-Editor MacJournal ist in einer Version für das iPhone OS erschienen. MacJournal dient zur Erstellung und Verwaltung von Blog-Einträgen. Die Anwendung setzt das iPhone OS 3.x voraus, liegt auf Englisch vor und unterstützt viele Blog-Systeme. Derzeit ermöglicht MacJournal nur die Erstellung von Texteinträgen ohne Formatierung. Auch Bilder können derzeit nicht eingefügt werden. An diesen Schwachpunkten wird nach Herstellerangaben aber gearbeitet. Das Programm bietet einen Passwortschutz und erlaubt die Synchronisierung mit der Mac OS X-Version. MacJournal für das iPhone OS kostet 3,99 Euro (Downloadumfang: 0,8 MB).
Der deutsche Mobilfunkanbieter Mobilcom-Debitel hat heute mit dem iPhone-Verkauf begonnen. Grundlage ist eine Kooperation zwischen Mobilcom-Debitel und T-Mobile. Mobilcom-Debitel vertreibt das Apple-Smartphone in seinen über 1000 Läden sowie über ca. 6000 Verkaufsstellen, die sich u. a. in Media Markt- und Saturn-Filialen befinden. Mobilcom-Debitel ist ein netzunabhängiger Mobilfunkanbieter, der Tarife von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone anbietet. Beim iPhone haben Kunden von Mobilcom-Debitel allerdings keine Wahlmöglichkeit. Aufgrund des Vertriebsabkommens zwischen Mobilcom-Debitel und T-Mobile Deutschland verkauft Mobilcom-Debitel das Apple-Smartphone ausschließlich mit den bekannten iPhone-Tarifen von T-Mobile.
CTM Development hat das Suchtool FoxTrot in der Version 2.6 vorgestellt. Zu den Neuerungen gehören Unterstützung für den 64-Bit-Betrieb unter Mac OS X 10.6.x, ein anpassbares systemweites FoxTrot-Menü, grundlegende AppleScript-Unterstützung, Indexierung von Diskimages und Dateiservern (inklusive Time Machine), Sicherheitsverbesserungen, Performance-Optimierungen sowie Verbesserungen für Bookmarks, Historie und Suchvorlagen. FoxTrot gibt es in mehreren Ausführungen zu Preisen ab 29 Euro. Das Update von einer älteren Version ist kostenfrei. Die Software, die auf Deutsch, Englisch und Französisch vorliegt, setzt mindestens Mac OS X 10.4.11 voraus. FoxTrot ist eine leistungsstarke Alternative zu Spotlight.
Zum Preis von 1,59 Euro ist ab sofort das Programm Snowtape im App Store verfügbar. Mit Snowtape lassen sich Streams von Internet-Radios wiedergeben, aufzeichnen und schneiden. Zu aufgenommenen Liedern lassen sich Albencover und Titelinformationen hinzufügen. Snowtape enthält, unterteilt nach Genres, Links zu zahlreichen Internet-Radiostationen. Zusätzliche Radiostationen kann der Anwender allerdings (noch) nicht hinzufügen. Außerdem ist es derzeit nicht möglich, aufgezeichnete Songs zu exportieren, d. h. auf den Computer und damit in die eigene iTunes-Musikbibliothek zu übertragen.
Der Streit zwischen Apple und Fujitsu um den Markennamen "iPad" ist beigelegt. Fujitsu hat in den USA alle Rechte an der Bezeichnung an Apple abgetreten. Dies geht aus einer Veröffentlichung des Patent- und Markenamts der USA hervor. Fujitsu hatte im Jahr 2002 mit dem Verkauf eines Inventar- und Kassengeräts mit dem Namen "iPad" begonnen und für diesen ein Jahr später Markenschutz beantragt.