Apple hat am Montagabend die Zahlen des am 26. Juni abgeschlossenen dritten Quartals des Geschäftsjahres 2010 vorgelegt. Der Computerkonzern steigerte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 9,73 auf 15,7 Milliarden Dollar (plus 61 Prozent) und den Gewinn von 1,83 auf 3,25 Milliarden Dollar (plus 78 Prozent) bzw. 3,51 Dollar je Aktie. Maßgeblich mitverantwortlich für die hervorragenden Quartalszahlen war der Mac-Absatz, der ein neues Rekordniveau erreichte. Apple-Chef Steve Jobs stellte für das zweite Halbjahr "phantastische" neue Produkte in Aussicht.
Der Web-Browser Firefox liegt seit heute in der Version 3.6.7 (18,5 MB, deutsch, Universal Binary) vor. Nach Angaben von Mozilla wurden in Firefox 3.6.7 rund 120 Fehler beseitigt, darunter mehrere Absturzursachen und Sicherheitslücken. Ebenfalls erschienen ist Firefox 3.5.11 (17,5 MB, deutsch, Universal Binary). Firefox 3.5.11 behebt diverse Schwachstellen und Absturzursachen sowie einige weitere Fehler. Die neuen Versionen sind auch über die in Firefox integrierte Aktualisierungsfunktion verfügbar.
Die US-Behörde Federal Communications Commission (FCC) hat einem bislang nicht erhältlichen Apple-Produkt die Zulassung erteilt. In der von der FCC veröffentlichten Dokumentation wird das Gerät als "Bluetooth-Trackpad" mit der Modellnummer A1339 bezeichnet. Gerüchten zufolge trägt das Produkt den Namen "Magic Trackpad", den Apple als Marke schützen will.
Die kostenlose Verschlüsselungssoftware TrueCrypt steht ab sofort in der Version 7.0 zum Download (7,9 MB, englisch, Universal Binary) bereit. TrueCrypt 7.0 führt die hardwarebeschleunigte AES-Verschlüsselung ein. Voraussetzung ist ein Core i5- oder Core i7-Prozessor von Intel. Diese CPUs enthalten spezielle Funktionen (AES-NI-Instruktionen) zur Beschleunigung der AES-Verschlüsselung, die von TrueCrypt 7.0 genutzt werden. Die Core i5/i7-gestützte AES-Verschlüsselung mit TrueCrypt 7.0 sei vier- bis achtmal so schnell als die softwareseitige AES-Verschlüsselung, so die Entwickler. Darüber hinaus bringt TrueCrypt 7.0 viele kleinere Verbesserungen und Fehlerkorrekturen mit.
BeLight Software hat Art Text, ein Programm zur Erzeugung von Schriftzügen, Logos, Icons, Buttons und Bannern, in der Version 2.3 (46,3 MB, mehrsprachig, Universal Binary) vorgestellt. Wichtigste Neuerung: Ein Editor für Vektor-Formen, mit dem sich Icons, Figuren und Textobjekte sowohl modifizieren als auch neu erstellen lassen. Daneben bietet Art Text 2.3 verbesserte Stabilität, eine integrierte Updatefunktion und einige Detailverbesserungen und Bug-Fixes. Art Text 2.3 setzt mindestens Mac OS X 10.4.11 voraus und wird zu Preisen ab 39,95 Euro angeboten. Das Update von der Version 2.x ist kostenfrei.
FileMaker Go bringt FileMaker-Datenbanken auf iPhone, iPad und iPod touch. Mit der heute veröffentlichten Anwendung lassen sich FileMaker-Datenbanken auf iOS-Geräten sowohl darstellen als auch bearbeiten. Die Übertragung von FileMaker-Datenbanken vom Mac auf iPhone, iPad oder iPod touch (und umgekehrt) erfolgt via iTunes (File-Sharing-Funktion, die Synchronisierung wird nicht unterstützt). Alternativ können mit FileMaker Go per E-Mail erhaltene oder aus dem Web heruntergeladene Datenbanken geöffnet werden.
Blizzard Entertainment hat weitere Informationen zu dem neuen Echtzeitstrategiespiel "StarCraft II: Wings of Liberty" bekannt gegeben, das am 27. Juli in den Handel kommt. So stehen inzwischen die endgültigen Systemanforderungen fest. Die Mac-Version des Spiels (Altersfreigabe: ab zwölf Jahren) setzt demnach einen Intel-Prozessor, Mac OS X 10.5.8 oder neuer, mindestens zwei GB Arbeitsspeicher, zwölf GB Festplattenspeicher, ein DVD-Laufwerk und einen ATI- oder Nvidia-Grafikchip mit 128 MB VRAM (ab GeForce 8600M GT bzw. ab Radeon X1600) voraus.
Apple schickt seine Drucker-Rabattaktion in die nächste Runde. Wer bis zum 28. September 2010 einen beliebigen Mac (einzige Ausnahme: der Xserve) zusammen mit einem qualifizierten Drucker erwirbt, erhält nach Einsendung eines Rabattcoupons eine Rückzahlung in Höhe von 80 Euro bzw. 110 Franken. Die Aktion führte der Computerkonzern in diesem Jahr schon einmal durch – von Ende März bis Ende Mai (mit zum Teil anderen Druckermodellen).
Apple hat den E-Book- und PDF-Reader iBooks in der Version 1.1.1 im App Store veröffentlicht. Wichtigste Neuerung: In E-Books integrierte Audio- und Videodateien können nun abgespielt werden. Ebenfalls neu in iBooks 1.1.1 sind Leistungsverbesserungen beim Lesen von PDFs, eine Nachschlagefunktion für englische Wörter in Büchern verschiedener Sprachen, allgemeine Stabilitäts- und Leistungsoptimierungen, Bug-Fixes sowie die Möglichkeit, ein Bild durch doppeltes Antippen in der Detailansicht zu öffnen. iBooks 1.1.1 ist kostenlos und setzt mindestens das iOS 3.2 (iPad) bzw. das iOS 4.0 (iPhone und iPod touch) voraus. In die App ist der iBookstore zum Kauf von E-Books integriert.