Gimp
Gimp als Ersatz für Photoshop zu bezeichnen, wäre sicher übertrieben, dafür fehlt es vor allem an der Farbverwaltung. Der gebotene Funktionsumfang reicht den meisten Hobbynutzern allerdings aus. Gimp bietet Ebenen und Kanäle sowie Alphakanäle für Transparenz, Anti-Aliasing, diverse Malwerkzeuge und Transformationen und Auswahlwerkzeuge. Für fortgeschrittene Benutzer bietet Gimp die Skriptsprache Skript-Fu, mit der Arbeitsabläufe automatisiert werden können. Gimp wurde bisher nicht native für Mac OS X portiert und setzt daher X11 voraus. Das native Seashore basiert auf Gimp, hat aber einen wesentlich kleineren Funktionsumfang. Die Entwicklergemeinde um Gimp bietet eine ausführliche deutsche Dokumentation an.
Systemvoraussetzungen: Mac OS X 10.4.11 oder neuer und X11.
Picasa
Picasa ist eine Alternative zum Bildverwaltungs-/Bildbearbeitungsprogramm iPhoto von Apple. Mit Picasa lassen sich nicht nur Fotos betrachten, organisieren und bewerten, sondern auch bearbeiten. Beispielsweise ist es mit Picasa möglich, den so genannten "Rote-Augen-Effekt" zu entfernen, Bilder zu beschneiden, Bildparameter zu verändern, Text hinzuzufügen oder verschiedene Filter (Schärfe, Sepia, Schwarzweiß, Schärfen...) anzuwenden. Außerdem stehen diverse Bildoptimierungsfunktionen (Retusche, Farb- und Kontrastkorrektur...) zur Verfügung. Die Änderungen nimmt Picasa ausschließlich an Kopien vor – die Originaldateien bleiben unberührt. Zum weiteren Funktionsumfang von Picasa gehören das Erstellen von Fotopräsentationen und der Upload in Googles Web-Galerie (Picasa Web Albums).
Systemvoraussetzungen: Intel-Mac, Mac OS X 10.4.9 oder neuer.
Sprachen: Deutsch, Englisch und weitere.
Status: Freeware.
Image Tricks
Image Tricks stellt eine Vielzahl an Core-Image-Effekten und Quartz-Kompositionen zur Bearbeitung von Bildern zur Verfügung. Die Anwendung unterstützt gängige Bildformate, bietet iPhoto-Integration und kann Core-Image-Effekte von Drittherstellern nutzen.
Systemvoraussetzungen: Mac OS X 10.5.8 oder neuer.
Sprachen: Deutsch und Englisch.
Status: Freeware.
Pixen
Pixen ist ein einfaches Zeichen- und Bildbearbeitungsprogramm. Um schneller zu arbeiten, ermöglicht es Pixen, verschiedene Werkzeuge auf die zweite Maustasten zu legen, z. B. einen Pinsel und einen Radierer. Pixen erlaubt es, Bilder direkt aus der Zwischenablage zu öffnen und Animationen zu erzeugen. Die Fähigkeit, auf verschiedenen Ebenen zu arbeiten, unterscheidet Pixen deutlich von vergleichbaren Programmen.
Systemvoraussetzungen: Mac OS X 10.3.9 oder neuer.
HDRtist
HDRtist ist eine HDR-Software. Das Programm nutzt mehrere unterschiedlich belichtete Aufnahmen des gleichen Motivs, um so genannte HDR-Fotos (HDR steht für High Dynamic Range) zu erstellen. Das Ergebnis sind kontrastreiche Fotos, die noch realistischer aussehen und stärker dem entsprechen, was das menschliche Auge wahrnimmt. Als Eingabeformate werden u. a. RAW, TIFF, JPEG, PNG, Photoshop und PDF unterstützt. Die Ausgabe erfolgt als JPEG-Datei. Zur Erzeugung von HDR-Fotos bietet das von Ohanaware entwickelte Programm vier Verfahren an, die sich auch kombinieren lassen.
Systemvoraussetzungen: Mac OS X 10.4 oder neuer.
Sprachen: Englisch.
Status: Freeware.
Cameras
Das Tool Cameras von Flexibits erleichtert die Arbeit mit mehreren Digitalkameras am Mac. Mit Cameras lässt sich festlegen, welche Aktion ausgeführt werden soll, wenn eine bestimmte Kamera mit dem Mac verbunden wird. Wer beispielsweise eine digitale Spiegelreflexkamera besitzt, kann mit Cameras einstellen, dass automatisch Aperture oder Photoshop Lightroom lädt, wenn die Kamera an den Mac angeschlossen wird. Zugleich kann definiert werden, dass sich iPhoto öffnet, wenn wenn zum Beispiel eine Schnappschusskamera an den Mac angestöpselt wird. Wer zusätzlich noch ein iPhone sein Eigen nennt, kann dieses mit einem weiteren Programm oder einem Dialogfenster, das verschiedene Optionen anbietet, verknüpfen.
Systemvoraussetzungen: Mac OS X 10.4.11 oder neuer.
Sprachen: Englisch.
Status: Freeware.
Vektorzeichenprogramme/Malsoftware
Inkscape 0.46
Vektorgrafiken basieren auf mathematischen Linien und Kurven anstatt auf Pixeln. Die Vorteile sind geringerer Speicherbedarf und Skalieren einer Grafik ohne jeglichen Qalitätsverlust. Der Open Source-Platzhirsch im Bereich Vektorgrafik ist Inkscape, das konform zum SVG-Standard (Scalable Vector Graphics) der W3C ist. Inkscape bietet unter anderem Diagramme mit beweglichen Verbindungen, Effekte, Klonen-Funktion und verschiedene Layer. Neu ist Whiteboard. Durch diese Funktionen können mehrere Zeichner an einem Projekt arbeiten. Dazu nutzt Whiteboard eine Konferenzschaltung per Jabberserver.
Systemvoraussetzungen: Mac OS X 10.3 oder neuer und X11
Paintbrush
Paintbrush ist ein kostenloses Bitmap-Malprogramm für den Mac. Es ist laut dem Autor Soggy Waffles mit MacPaint oder Microsoft Paint zu vergleichen. Es sei nicht als Konkurrenz zu Photoshop oder einer anderen High-End-Software zu verstehen, biete aber grundlegende Malwerkzeuge und soll auch auf älteren Macs flott arbeiten. Paintbrush unterstützt die Dateiformate BMP, PNG, JPEG und GIF und bietet u. a. Pinsel in wählbarer Stärke, ein Füllwerkzeug, einen Radierer, eine Schere, Funktionen zur Erzeugung von Rechtecken, Kreisen und Ellipsen, ein Airbrush-Werkzeug, unbegrenztes Undo, eine Zoom-Funktion, Tools für gerade und geschwungene Linien sowie ein Textwerkzeug.
Systemvoraussetzungen: Mac OS X 10.5 oder neuer
Blender
Elephants Dream zeigt, was Blender kann. Der bekannte Film wurde fast ausschließlich in Blender erstellt. Die Software wurde im Zuge der Filmproduktion mit zahlreichen neuen Funktionen erweitert. Mittels Blender können 3D-Figuren modelliert und mit Texturen versehen werden. Anschließend können diese animiert und mit Blender oder externen Renderengines, wie dem Open Source-Programm YafRay, gerendert werden. Blender arbeitet größtenteils mit Polygon-Netzwerken und bietet einige Textuierungs- und Animationswerkzeuge. Als Skriptsprache nutz Blender Python. Eine deutschsprachige Dokumentation zu Blender gibt es auf Wikibooks.
Systemvoraussetzungen: Mac OS X 10.3 oder neuer, Python 2.3, ab G4 oder Core Duo mit 3D-Grafik
ThumbsUp
ThumbsUp erstellt Thumbnails (verkleinerte Versionen) von Bildern. Es lässt sich entweder die gewünschte Größe in Pixeln angeben oder eine Skalierung durchführen. Die Anwendung ist mit allen Bildformaten kompatibel, die von Mac OS X unterstützt werden. Die Ausgabe kann als JPEG, GIF, TIFF, BMP oder PNG erfolgen. Zudem stehen Einstellungsoptionen für Kompression, Antialisung und Schärfe zur Verfügung. ThumpsUp unterstützt die Stapelverarbeitung (d. h. die Verarbeitung mehrerer Bilder in einem Durchgang) und kann beliebige Dateinamen-Zusätze hinzufügen. Alternativ lassen sich die erzeugten Thumbnails automatisch in einen neuen Ordner einsortieren.
Systemvoraussetzungen: Mac OS X 10.4 oder neuer.
Sprachen: Deutsch und Englisch.
Status: Freeware.
PhotoStickies
PhotoStickies zeigt Fotos oder Webcambilder auf dem Desktop in rahmenlosen Fenstern bzw. als Hintergrund an. Das Programm kann Webcambilder aufzeichnen und bietet verschiedene Effekte, etwa für Transparenz oder Farbkorrektur. PhotoStickies kann alle Bildformate darstellen, die von Mac OS X unterstützt werden.
Systemvoraussetzungen: Mac OS X 10.4 oder neuer.
Sprachen: Deutsch und Englisch.
Status: Freeware.