Altes MacBook Pro fit machen

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27. Sep 2021 22:14 Uhr - apfelsaft

Guten Abend!

Der Rechner ist ein MBP Modell 13" 2011. Läuft an sich noch gut, Updates gibt es halt keine mehr und natürlich ist alles viel langsamer im Vergleich zu meinem MBA M1. Aber einfach zu schade zum weg werfen finde ich.

Welche Möglichkeiten gibt es, um noch 1-2 Jahre herauszukitzeln?

Besten Dank und liebe Grüße

SSD einbauen wird den deutlichsten Leistungsschub bringen. Mehr würde ich auch nicht machen. RAM-Erweiterung würde nicht deutlich spürbar werden, wenn du nicht extrem datenintensive Anwendungen nutzt. 

MacBook Pro Anfang 2011, Core i5 2,3 GHz, 4 GB RAM, 320 GB Festplatte.

Welchen SSD Typ müsste man nehmen und welche Kosten wären zu erwarten?

Ich will mit dem Gerät keine großen Sprünge mehr machen, sondern es einfach zur Hand haben, als Reserve Mac, zum Surfen, für Gäste etc.

Ich will es nicht wegwerfen. eBay ist mir zu kompliziert mit den ganzen Anforderungen heutzutage und viel würde der Rechner sowieso nicht mehr einbringen.

Das mit den Patcher klingt interessant, aber da habe ich leider null Ahnung von.

Ich habe gute Erfahrungen mit Samsung EVO Series gemacht, werden auch von Chip empfohlen. Kosten ca. 60€ für 250GB oder 70€ für 500GB - mehr braucht man nicht. Zum Einbau mal auf www.ifixit.de schauen

Ich kann mich den Vorredner nur anschließen, würde aber auf jeden Fall auch eine RAM-Erweiterung machen. Die neueren MacOS sind dankbar für mehr RAM und eine schnelle SSD tut ihr übriges. Ich habe ein 13er MBP mit 16GB Speicher und einer 1TB Samsung EVO970 ausgestattet, läuft wie geschnitten Brot. Ich starte übrigens immer noch gern von externen SSDs (früher Firewire, heute Thunderbolt) und statte die interne Platte mit einem Betriebssystem ohne Daten aus. Daten habe ich immer schon extern gespeichert. Dann kann ich ratzfatz die Rechner wechseln, wenn was ist.

keine Samsung kaufen, ist der gleiche Selbstläufer geworden wie DSP Memory damals hier im Forum (remenmer, erste Hälfte 0er Jahre). 25€ für 250 GB oder 50 € für 500. Intenso Top Performance z.B. Backup ist ohnehin immer angesagt und kaputt gehen alle von jetzt auf nachher.

SSD selbst wechseln. In deinem Fall äusserst easy 10 Schrauben für den unteren Deckel, zwei für die Befestigung der Festplatte, ein Torx für die Fixierschrauben an der Platte. Hast du keinen Torx, geht auch ne Flachzange. Habe es schon ein Dutzend mal gemacht, nur auf das Festplattenkabel achten beim Lösen, nicht reissen.

Das hilft mir alles sehr weiter. 25€ kann ich verschmerzen als Ausgabe für den alten, treuen Mac. Video habe ich geschaut, das traue ich mir selbst zu, den Wechsel von Festplatte zu SSD. RAM will ich eigentlich nicht aufrüsten, das wird sicher dann Dreistellig in der Summe - nur als Surf- und Notizen-Rechner ist mir das einfach zu viel.

Jetzt will ich mich mit dem Patcher näher beschäftigen - mit den Tools ist das ja im Prinzip recht einfach, also theoretisch. Ich gebe das Geld aber nur aus, wenn ich noch ein halbwegs aktuelles System installieren kann. Ich habe mich auch schon beim Catalina Patcher etwas eingelesen, da scheint es Probleme mit den letzten Updates von Apple zu geben?

Habe  meinen 2011er MBP 13" vor einigen Jahren mit SSD und RAM aufgerüstet. Ging easy, läuft super. Aktuell läuft Catalina per Patcher auch sehr gut. Update-Probleme sollte es keine mehr geben, weil man ohnehin die letzte Catalina-Version aufspielt, seitdem Big Sur da ist. Man darf halt keinen Schritt auslassen - sprich die Post-Install-Patches nicht vergessen. Aber auch da macht der Patcher eigentlich alles selbst.

Die einzigen Probleme haben mit Darstellungen, die "Metal" erfordern, zu tun, so dass z.B. Apples Karten-App die Satellitenbilder unbrauchbar dunkel darstellt. Videostreamen kann ziemlich heiß und damit laut laufen - ggf. das Teil 1 -2 cm aufbocken bringt vielleicht Abhilfe.

Viel Erfolg!

aber einiges deutet auf den OpenCore Legacy Patcher als bessere Lösung. Den Dosdude habe ich schon zwei, dreimal benutzt. Beim MacPro 3,1 ging es prima, beim 17" 2009er Klapprechner eher nicht. Ich würde Catalina und OpenCore einsetzen. Bin nicht sicher, ob Dosdude da noch so aktiv ist. War lange Zeit der Einzige.

 

Bei mir im Studio wurden einige ältere MBP und MacMini durch aktuelle M1 Versionen ersetzt. Diesen noch schönen Oldies wollte ich aber  ein neues und sehr brauchbares Leben ermöglichen. Seit Jahren wird jegliche externe Kommunikation ausschliesslich mit LINUX gemacht. Somit war es naheliegend, auch die genanten Oldies dafür zu verwenden. Mit einen USB Boot-Stick mit LINUX Mint Mate 20.2 UMA liess sich dieses Betriebssystem ganz einfach installieren. Es gibt keinerlei Treiberprobleme. Zum booten lassen sich die LINUX-Macs zwar etwas Zeit aber dann staunt man nur noch wie flüssig alles läuft. So gesehen macht es doch keinen Sinn diese alten Rechner mit OSXxxx zu patchen, denn man wird nicht glücklich damit. Das wird einem spätestens dann klar wenn man erlebt wie flott schon ein M1 MacMini für knapp €760 läuft.

99,9% der Mac Nutzer kennen sich weder mit Linux aus noch haben sie Ambitionen, sich mit den gefühlt 953 Linux-Distributionen, ihren Eigenartigen und der Frickelei auseinander zu setzen.

Für die meisten User ist so ein Patcher schlichtweg die bessere Möglichkeit, da sie im gewohnten Umfeld (macOS) bleiben und die gewohnten Proggs weiter verwenden können. Ich habe erst die Tage wieder einen alten Mac mit Catalina Patcher von dosdude fit gemacht. Das ist ein Klacks.