Equalizer für macOS gesucht

25. Apr. 2020 18:37 Uhr - cj

Kennt jemand von euch einen guten allein stehenden EQ gerne auch mit Enhancer, der mindestens 12 Bänder hat und auf den Systemsound Zugriff hat? (OS Mojave)

.....hab ich getestet. Ist von der Aufmachung super, vor allem was die Fader und den Faderweg angeht. Und eine zusätzliche Bass, Mitten und Höhen- Reglung. eqMac hat jedoch einen für mich großen Nachteil: Er funktioniert nicht offline. Offline kann man die Frequenzen nicht verändern. Hab mich daher für Boom 2 entschieden, weil mir dieser von den Funktionen reicht und auch Offline funktioniert. Der Nachteil bei Boom ist, das die Fäder sehr nah aneinander sind, der Weg kürzer ist, und beim erweiterten Modus 2 weitere Fader zwischen den Frequenzen der Standardeinstellung erst erscheint wenn man mit dem Mauszeiger in direkter Nähe ist. Ich habe Boom 2 nach der Vorankündigung des Updates von eqMac und dessen Inhalt gekauft. Beobachte die Entwicklung von eqMac weiter. Dieser hat für meinen Geschmack leider zu wenig Frequenzbänder. Ein wirklich vernünftiger EQ sollte aus meiner Erfahrung (Musikbranche) 16, 32, oder 48 Bänder haben.

Aufnahmen die von Hause aus schlecht klingen kaufe ich nicht mehr. Das heißt, wenn der EQ einmal eingestellt ist, bleibt dieser auch so. Wer einmal in einem Tonstudio war, weiß was ich meine.

Herzlichen Dank für den Hinweis👍

... ein parametrischer EQ wäre das Produkt meiner Wahl, damit kann man gezielt störende Resonazen suchen und ausblenden. Bei meinem mobilem Subwoofer liegt eine störende Frequenz mal bei 180, mal bei 250 Hertz, je nach dem Tisch, unter dem er gerade steht .... bei der Sound-Anlage zuhause zuhause darf so etwas natürlich nicht vorkommen.

Bei Deinem Beispiel ist ein parametrischer EQ optimal. Da reicht eine Einheit ( Frequenz, Frequenz- Bandbreite und Db +/-). Wenn man den gesamten Frequenzbereich bearbeiten will braucht man mehrere Einheiten. Da ist ein graphischer EQ einfacher und schneller einzustellen. Deshalb sind ja auch meistens 2 Stück (1 pro Kanal ) vor der Endstufe im Studio sowie auch bei Live- Musik in jedem Rack drin.

Gewummer ist günstig zu erzeugen und die meisten Subwoofer haben alle ein Problem in dem Frequenzbereich. Das hat mit differenzierten Bässen nichts mehr zu tun. Oft fehlen bei solchen Anlagen die Mitten. Es ist heute zu Tage in Mode Musik mit vielen Höhen und Bässen ab zu mischen. Die Mitten werden oft vergessen und es ist aufwendiger und teurer diese sauber wiederzugeben. 

Einer der Referenzaufnahme war, bevor es aufwendige Spektrumanalyser gab, die Aufnahme "Sheffield  Steel" von Joe Cocker um Anlagen im Studio sowie im PA - Bereich ein zustellen. Wenn die nicht ausgewogen, natürlich und warm klingt und die nicht zum klingen bringt, so das sie auch bei hoher Lautstärke nicht nervt, kann man die Hardware in die Tonne klopfen. Sehr gut sind auch Aufnahmen von CMP- Records. (z.B. "Living Magic" von Trilok Gurtu) Eine wahre Herausforderung für eine HiFi Anlage. CMP Aufnahmen waren früher in der Audio immer hoch gelobt, und werden heute noch auf HiFi Messen benutzt um Anlagen vor zu führen.