Erfahrungen mit NordVPN?

31. Aug. 2019 10:51 Uhr - lordex

Hab auf iMac, Mojave installiert, Outlook (Office 2016 Mac) kann keine eMails versenden. Erst hatte ich die IOS VPN Version installiert, bei der iPad sehr langsam wurde und konnte auch keine Update laden. Jetzt habe ich auf iMac und iPad die Open Version. iPad merklich schneller. Auf anraten des Support habe ich bei Ausgangsserver den Port vom 25 auf 587 geändert, kein Erfolg. Mit Apple Mail geht alles. Bei VPN meldet sich die SW automatisch mit der Schweiz, obwohl in Deutschland auch Server gibt.

Was noch bemerkenswert ist, wenn man beim Kauf im drop down vom USA auf Deutschland geht, wird der Preis höher. Hat einer Erfahrung mit NORD VPN? Gruß

Durch die VPN-Infrastruktur über den Umweg von Proxy-Servern ist man zum Teil deutlich langsamer unterwegs.

Und zahlt dafür noch Geld.

Geoblocking müsste doch eigentlich in der EU längst vom Tisch sein.

Wofür also VPN?

Vielleicht kann einer dir die Frage beantworten. Ich habe es gemacht, weil mir gesagt wurde, es sei sicherer. Kosten sind 2,65 im Monat und die Geschwindigkeit ist nicht so gering, wie man meinen möchte. Mehr weiß ich leider nicht darüber

Also unterwegs z. B. im Hotel, am Flughafen oder anderen öffentlichen Hotspots, die offen sind. Hier sorgt der VPN-Tunnel durch Verschlüsselung für ein Plus an Sicherheit.

Zu Hause oder im Büro, wo das WLAN normalerweise abgesichert ist, bringt VPN keinen Vorteil, sondern nur Nachteile (Kosten, langsamere Geschwindigkeit, Begrenzung der Datenmenge).

Hinzu kommt, dass inzwischen fast überall die HTTPS-Verschlüsselung bei Datenübertragungen zu Web-Seiten und Diensten Standard ist, und somit ein weiteres Argument für VPN wegfällt. Denn selbst wenn ein öffentliches WLAN ungeschützt ist, sorgt HTTPS für eine Verschlüsselung. VPN wäre dann nur noch doppelt verschlüsselt.

Geoblocking für Streaming Dienste wurde in der EU abgeschafft, ein weiteres Argument für VPN entfällt.

VPN ist nur dann sicher, wenn Du damit über sichere Netzwerke geleitet wirst. Die Frage ist, warum auf einmal plötzlich so viele VPN-Anbieter aus dem Boden schiessen, die angeblich zum Schutze ihrer Kunden günstiges VPN anbieten, teilweise gratis. Zwar ist der Datenverkehr dann im direkten Umfeld nicht mehr einsehbar, aber sehr wohl beim VPN-Anbieter. Selbst wenn der versichert, nicht in die Daten hineinzuschauen, hält ihn – rein rechtlich – wenig davon ab, diese statistisch zu verwursten. Das soll nun kein pauschaler Schuss gegen VPN-Anbieter sein, es ist halt auch da Vertrauenssache. 100% sicher wäre von unterwegs nur ein VPN zum Router zuhause. Ist aber i.d.R. langsam, da hier der langsame DSL-Upload von zuhause das VPN meist ausbremst.

Also wenn ich - wie eben gerade - von hier in DE einen Film im Schweizer Fernsehen (SRF.ch) sehen will, dann erhalte ich oft die Meldung, "Film wegen urheberrechtlicher Gründe nur in der Schweiz zu sehen."

Nutze ich VPN, hab ich diese 'Probleme' nicht. Es gibt immernoch einige gute Gründe mehr, sich ein gutes VPN auszusuchen, auch wenn es dann wirklich Kosten verursacht.

Streaming von Inhalten öffentlich rechtlicher Fernsehsender ist auch heute noch auf die Herkunftsländer beschränkt. Man kann in Deutschland kein italienisches Fernsehen (RAI ...) und in Italien kein deutsches Fernsehen streamen. Mit VPN geht das (falls die Übertragungsrate ausreicht).

Eigentlich müsste das auch gehen, wenn man sich im Torbrowser einen entsprechenden Exitnode setzt.