Kalender- und Kontakte-Sync ohne iCloud?

13. Juni 2014 22:52 Uhr - blurb

Hallo,

gibt es eine Möglichkeit um Kalender- und Kontaktdaten zwischen mehreren Macs zu syncen ohne iCloud?? Ich möchte aus grundlegenden Erwägungen meine Daten nicht auf irgendwelchen Servern parken. Mit diesen Cloud-Geschichten kann ich mich einfach nicht anfreunden.

[quote=blurb]Mit diesen Cloud-Geschichten kann ich mich einfach nicht anfreunden.[/quote]Ich auch nicht.
Deshalb habe ich mich gerade umgesehen.
Gefunden habe ich das hier z.B. http://www.sync-mac.com
Läuft leider nicht mit SL. Da ich nur einen iCal-Sync brauche, exportiere ich die jeweils aktuellen Daten einfach auf eine NAS.

Gruß Uli

Die NSA kommt auch ohne iCloud an deine Kontakte... Wenn du das nicht willst, dann darfst du nicht mehr telefonieren, denn aus den Verbindungsdaten erhalten diese Dienste einen noch besseren Überblick über deine Kontakte und wie oft du diese kontaktierst oder kontaktiert wirst... Vom Mobil-Telefon auch gleich noch die Standorte und daraus sogar ein Bewegungsprofil und wem du dich persönlich triffst, wenn die Standortdaten mit anderen Personen gleich sind...

Wenn man sich erstmal überlegt, dass wir nur Bruchteile über die Ausspähungen wissen, so sollte man wissen, dass man sich im Grunde dem nicht entziehen kann. Alle Kontobewegungen werden zwischen den Banken nur digital ausgeführt... Auch das wird abgeschöpft. Die Liste aus allen Bereichen des Lebens könnte man so weiter führen. Ganz ehrlich, da sind die iCloud-Daten Peanuts!

Zum Syncen: du kannst seit 10.9.3 wieder per USB syncen. Aber du kannst nur einen Rechner mit mehr als einem iOS-Gerät syncen. Du kannst NICHT ein iPhone mit mehr als einem Mac Syncen, denn sobald du das iOS-Gerät an einem anderen Rechner anschließt, kannst du dich nur entscheiden, das Gerät zu löschen und mit 2. Rechner abgleichen, oder es lassen!

M@rtin

heise.de/mac-and-i/heft/2014/2/14

"Adressen und Kalender
Apples Entscheidung, mit Mavericks und iTunes 11 die Synchronisation von Adressen und Kalendern über USB-Kabel durch die iCloud zu ersetzen, war für viele Nutzer ein Schlag ins Gesicht. Schließlich will nicht jeder, dass Geheimdienste mitlesen. Es führen aber mehrere Wege an der iCloud vorbei."

[quote=jammann]... Schließlich will nicht jeder, dass Geheimdienste mitlesen. ...[/quote]

Wer das glaubt, sich dem entziehen zu können, der glaubt auch an Märchen! Wie ich schon schrieb, kann man sich dem gar nicht mehr entziehen, denn digitale Spuren hinterlässt JEDER. Daher lesen die Geheimdienste auch ohne iCloud deine Daten mit. Wer das nicht will, muss sich der Gesellschaft entziehen und sich als Selbstversorger in eine Höhle zurückziehen und von dem leben, was die Natur so bietet. Es gibt in unserer Gesellschaft keinen Bereich, wo keine digitale Daten über uns anfallen! Bitte denke darüber mal nach! Die Geheimdienste sammeln doch nicht nur bei Apple, Google und Co, sondern auch bei allen Telefongesellschaften, Banken, Online-Shops usw. Glaub ja nicht, dass du, wenn du per USB deine Kontakte und Kalender syncst, dass man nicht längst viel mehr über dich weiss!

M@rtin

das war der Anfang des Artikels aus "mac und i", damit man sich besser vorstellen kann um was es im Artikel geht.

sorry hätte ich als Zitat Kennzeichen sollen.

Dir, M@rtin, gebe ich voll und ganz Recht :) Habe mir auch alles in Ruhe durchgedacht und nütze seither iCloud zur Synchronisation von Kalender, Adressbuch, Notizen und Pages (nur für 1e Datei, in der ich meine aktuellen Vorhaben und nötigen Aktionen als Arbeitsplan notiert habe). Sonst nichts, weil die Datenmengen auch zu groß wären und das www im Vergleich zu Thunderbolt-Fesplatten und USB3-Sticks eine hinkende Krücke ist - dort hilft mir dann Sync Folders Pro zuverlässig die Synchronisation zwischen den Macs an verschiedenen Orten über Stick, im gleichen Haus über eine NAS ohne mein weiteres Zutun zu erledigen.
Einzig geachtet habe ich darauf beim Einrichten, dass ich eine eigene E-Mail-Adresse als ID hinterlegt habe, die NICHT mit der Apple-IC oder iTunes-ID verbunden ist und NUR diesem iCloud-Zweck dient. Außerdem habe ich alle Sperren vor dem Aktivieren überprüf und nicht den STANDARD gestartet :)

AN ALLE iCLOUD-MEIDER:
Habt Ihr das Tool gegen Google Analytics? Verwendet Ihr Facebook, Skype, WhatsApp, Viber, andere syncende Programme wie iHealth etc. oder Spiele mit Netzwerk? Bestellt Ihr bei Amazon, Ebay oder überhaupt irgendetwas über www? Benutzt Ihr Google-Maps oder andere Karten-Apps? Der Rest wurde oben erwähnt... ...

Also da sind wir alle MEHR ODER WENIGER schon mittendrin im Datenaustausch ;-) :)
take it easy :)
-------------------
von-Windows-ermüdet... ;-) seit 2010: 4xAir-13" 2012-251SSD+ThBo, 3xiMac 27"-2012-209SSD, BookProRet-751SSD, MacPro, 4xiMac 21" 2013-alle 10.9.x

hat überhaupt nicht begriffen, wie umfangreich wir alle ausgespäht werden! Und wer das erstmal begriffen hat, wird feststellen müssen, dass viel sensiblere Daten über uns schon längs abgefischt werden. Die iCloud-Daten sind wirklich nur Peanuts!

Seit einem Jahr wurde scheibchenweise bekannt, zu was die NSA & GHCQ so in der Lage ist. Klar kochte es in mir, aber was kann man tun? Nicht wirklich viel, wie man jetzt weiß. Politischer Druck auf die USA oder GB verpufft, weil auch eigene Dienste zuarbeiten und davon auch profitieren. Sicherlich hoffe ich, das sich da langsam was ändert. Interessant ist halt, dass der wirtschaftliche Druck amerikanische Internet- und Softwarefirmen dafür sorgen, Druck auf die eigene Regierung auszuüben. Weiter so, kann man nur sagen. Dieser Druck ist wirksamer als der Druck von Außen. Leider wirkt der wirtschaftliche Druck nicht im gleichen Maße auf GB...

M@rtin

[quote]Fazit: wer immer noch Unbehagen gegenüber der iCloud hat...
hat überhaupt nicht begriffen, wie umfangreich wir alle ausgespäht werden! Und wer das erstmal begriffen hat, wird feststellen müssen, dass viel sensiblere Daten über uns schon längs abgefischt werden. Die iCloud-Daten sind wirklich nur Peanuts![/quote]

Heutige Meldung von heise.de:
heise.de/newsticker/meldung/NSA-Skandal-Deutschland-zapft-angeblich-fuer-NSA-Glasfaserkabel-an-2235190.html
oder
heise.de/newsticker/meldung/Die-NSA-in-Deutschland-2235062.html

Wenn man die Berichte regelmäßig wie ich verfolgt hat, der gibt sich keiner Illusion mehr hin, dass nicht auch mittlerweile viele auch sensible Daten über mich längst gespeichert wurden und werden. Und das gilt für alle Bürger Europas und der Welt, und auch für euch!

Ach, und wer sich seine eigene Cloud mit einem NAS baut, der ist genauso wenig sicher, denn die Daten fließen, zumindest wenn man unterwegs ist, durch besagte Glasfaserstrecken....

M@rtin

M@rtin wir haben es kapiert.
Du bist einer der Typen mit der Scheissegal-Haltung, die super informiert sind und sich daher in ihr Schicksal ergeben. Und wenn selbst du das tust, dann soll das verdammt nochmal jeder machen.
Du hast wahrscheinlich auch jeden Morgen dem Typ, der dich auf dem Weg zur Schule abgepasst hat, widerstandslos dein Pausenbrot überreicht. Wahrscheinlich hast du es ihm sogar nach Hause gebracht - er hätte dich ja sowieso gefunden. Stimmts?

Nur weil du so tickst, muss ja nicht jeder ebenso denken.
Und nur weil die NSA im Zweifel an all meine Daten kommt, muss ich sie ja nicht bereitwillig zu ihnen tragen und auf dem Silbertablett servieren.
Vielleicht möchte ich meine Peanuts einfach für mich behalten und vielleicht achte ich auch in anderen Lebenslagen darauf, nicht mit meinen Daten um mich zu schmeissen.

Weiterhin geht es nicht nur um die NSA, sondern eben auch um Hinz und Kunz, die - aus welchen Gründen auch immer - Server hacken und meine Daten abgrasen oder vielleicht auch einfach nur den Server lahm legen, sodass ich just in dem Moment, in dem ich es brauche oder auch einfach nur möchte, nicht auf meine Daten zugreifen kann.

Vielleicht möchte ich auch einfach in der Lage sein, meine Termine zu synchronisieren, wenn ich gerade mal kein Internet habe.

Und das Thema dieses Threads war auch nicht, warum ich all meine Daten auf Clouds parken sollte, sondern, wie ich meine Daten auch ohne diese synchronisieren kann.

Dazu habe ich von dir keine befriedigende Antwort gelesen. Das würde mich, wie auch den Ersteller, viel eher interessieren.
Aber vielleicht kommt da ja noch was.

Nichts für Ungut..

[quote=blurb]…gibt es eine Möglichkeit um Kalender- und Kontaktdaten zwischen mehreren Macs zu syncen ohne iCloud??[/quote]Ja.
Mit Bordmitteln von Apple => (Mac) OS X Server (Erweiterung).
Mit (Einzelplatz-)Software von Drittanbietern => z. B. SyncMate (Version 4 funktioniert auch mit "Snow Leopard").
Mit Server-Software von Drittanbietern => z. B. ownCloud.

[quote=blurb]Ich möchte aus grundlegenden Erwägungen meine Daten nicht auf irgendwelchen Servern parken.[/quote]Das geht mir ähnlich.
Auch ich speichere aus grundlegenden (betriebswirtschaftlichen _und_ juristischen) Erwägungen nur ausgewählte, aber keinesfalls alle Daten auf fremden Servern - vor allem keine geschäftlichen (Kunden-)Daten (!).

[quote=blurb] Mit diesen Cloud-Geschichten kann ich mich einfach nicht anfreunden.[/quote]Das geht mir nicht so.
Man/Frau sollte halt nur wissen, was sich - technisch gesehen - hinter dem wolkigen Modebegriff verbirgt, wo im konkreten Fall die Vor- und Nachteile bzw. die Grenzen liegen.

Daß dieses Kunden-"Wissen" ursprünglich nicht im (Eigen-)Interesse aller Cloud-Anbieter lag (noch liegt?), war z. B. daran zu erkennen, daß vor Snowden's Veröffentlichungen viele dieser Anbieter nur dürftige bis gar keine Informationen zum Datenschutz veröffentlicht hatten.

[quote=interessiert]AN ALLE iCLOUD-MEIDER:
Habt Ihr das Tool gegen Google Analytics? Verwendet Ihr Facebook, Skype, WhatsApp, Viber, andere syncende Programme wie iHealth etc. oder Spiele mit Netzwerk? Bestellt Ihr bei Amazon, Ebay oder überhaupt irgendetwas über www? Benutzt Ihr Google-Maps oder andere Karten-Apps? Der Rest wurde oben erwähnt... ...

Also da sind wir alle MEHR ODER WENIGER schon mittendrin im Datenaustausch ;-) :)
take it easy :)[/quote]Bis auf zwei Dinge nutze ich all diese Sachen tatsächlich nicht ...

Ich finde es niedlich, dass ständig Geheimdienste als Istjanichtsoschlimm-Argument genannt werden — die kann man als Normalsterblicher wirklich vernachlässigen.
Ich eher denke an Kriminelle, geldgierige Hacker, Mafiosie usw., also Menschen, die vor haben, anderen Menschen Schaden vorzuführen. Und vor solchen Leuten Angst zu haben, kann ganz leicht passieren: man muss nur schon mal geschädigt worden sein.

Gruß Uli

[quote=Uli][quote=interessiert]
...Ich eher denke an Kriminelle, geldgierige Hacker, Mafiosie usw., also Menschen, die vor haben, anderen Menschen Schaden vorzuführen. Und vor solchen Leuten Angst zu haben, kann ganz leicht passieren: man muss nur schon mal geschädigt worden sein.
Gruß Uli[/quote]

GENAU - und genau in diesem Punkt sind wir mit OS X und bei Apple gut aufgehoben - die Mafia stürzt sich nämlich - WEIL UNGLEICH EINFACHER und 90% des Marktes erfasst - auf die Windows-Nutzer, wenn sie schon hacken wollen und generell auf Jene, die unvorsichtig auf dubiosen Seiten surfen und zur Zahlung ihre Kreditkarte verwenden und deren Daten offenlegen... ... egal, ob OS X- oder Windows-User ;-)

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@TKL - danke für den Vorschlag - so etwas geht, aber natürlich mit EINIGEM Aufwand. Aber was bringt das? Es wirft Dich um ca. 10-15 Jahre zurück. Damals war man zufrieden GERADE KALENDER- und KONTAKTDATEN l o k a l zwischen seinem Handy und dem PC zu synchronisieren. Was wir wollen ist doch gerade ohne viel Aufwand (alle Geräte müssen ON sein etc. von den SYNC-Komplikationen will ich gar nicht schreiben...) unsere Daten, wo auch immer wir uns aufhalten zu ändern oder neue einzugeben und zu wissen, dass wir sie auch sofort auf dem Laptop nützen können, wenn wir auf diesen gewechselt haben.
OFF-TOPIC
schon die Fragestellung von @blurb "erlaubte" durchaus den Ausflug, sich über die iCloud zu äußern. (..."kann ich mich nicht anfreunden" - lädt ein, zusagen, warum man sich vielleicht doch anfreunden könnte. Wir sind ja ein Diskussions-Forum). Und: Wenn jemand mich fragt, wie er den Weg nach Peking findet um das Produkt XY zu besorgen, kannich ihm sehr wohl den Hinweis geben, dass er XY auch im Geschäft um die Ecke bekommt :)
Im englischsprachigen Bereich sickert immer mehr durch, dass Apple das Problem erkannt hat. Apple hat die Daten nun derart verschlüsselt, dass Apple selbst diese nicht lesen kann (ob dies schon vollends umgesetzt ist, weiß ich nicht). Es sind nur wenige tausend (meiner Erinnerung zwischen 1000 und 2000/a) NSA-Anfragen an Apple auf OFFENLEGUNG ergangen, die dann wohl geleistet wurden, wenn die Kritierien erfüllt waren. DAS sagt schon viel: die NSA brauch die iCloud-Mitsicht gar nicht so sehr - hier ging es wohl nur noch um HARTE Faktenbedarfe... . Wenn ein Dienstleister imstande ist, Sicherheit gegen Fremdauslesen zu gewähren, dann ist das Apple - man ist bei der iCloud (Drive) also gut aufgehoben.
Schlimmer ist doch, dass alleine meine Kontaktdaten wie Wohnort, Name, Tel, Mail etc. locker weiter wandern, wenn jemand diese meine Daten bei sich gespreichert hat und selbst Facebook-WhatsApp-Odersonstwie-Nutzer ist :)) da gab's mit meiner Tochter schon einige Verbiegung... ...
UND: Unsere Provider in D bemühen sich seit 2014 NUN redlich, mehr Sicherheit herzustellen, das ist aber bisher NULL gelungen und wird mindestens noch Jahre dauern, wenn überhaupt die Voraussetzungen geschaffen worden sind (sichere Betriebssysteme, effektiver Serverschutz etc.). Die sind OFFEN wie eine SCHEUNENTOR, wie man so sagt. De Facto können unsere Mails mitgelesen werden - VON WEM AUCH IMMER. Deshalb macht ja Verschlüsselung der Anhänge mit dem geeigneten Programm (Schlüsseltyp) auch Sinn. Bleibt der "FLOW" im www., der abgegriffen werden kann und wird. Sei es durch Geheimdienste oder Mafia-Strukturen der RF, aus Indien und China und... und...
ABER: Beim Mitlesen der Mafia in meinem Terminkalender, meinen Kontakten oder meiner WiP-Datei in pages wünsche ich denen viel Spaß :) was wollen die daraus ziehen? Bankdaten werde ich darin natürlich nicht haben. Alle Formulierungen sind KURZTEXTE (nur für einen "Insider" meiner Person verständlich). Selbst, wenn die wissen, ich bin auf Reisen, wir brechen bei DEM ein. - Das bekommen die anders und besser hin-abgesehen, dass sie zu Hause bei mir KEINE Werte finden. Da wäre ONLINE-BANKING schon interessanter für solche "Kerls". Deshalb mache ich das bisher NOCH nicht ;-) ODER: Nimm meine gesyncten Notizen! Darin stehen meine Lieblings-Restaurants von...-Stadt und von...-Stadt und spezielle Geschäfte mit Öffnungszeiten und... NUR: in welches Restaurant werde ich als nächstes gehen? Ist genau dies vielleicht ein zu löschender Eumel, das ich schon lange nicht mehr besuche - wertloser Infoplunder! - Außer für mich ;-)
He-HALT!
DESHALB gilt für mich wie für @Martin, dass wir sicher KEINE SCHEISSEGAL- und auch keine "Typen" sind, sondern Persönlichkeiten. Bei @Martin bin ich mir noch sicherer ;-) :)) wenn ich mir ansehe, mit wieviel Mühe er versucht, im Forum sein Wissen und seine Erfahrungen verständlich einzubringen. Also die Fragenden und deren Anliegen sind ihm SICHER NICHT EGAL! Klaro?! Persönliche Übergriffe sind NICHTS... ... haben NULL WERT :)

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von-Windows-ermüdet... ;-) seit 2010: 4xAir-13" 2012-251SSD+ThBo, 3xiMac 27"-2012-209SSD, BookProRet-751SSD, MacPro, 4xiMac 21" 2013-alle 10.9.x

man schreibt handschriftlich einen ganz normalen Brief und verschickt diesen dann mit der Post.

Alles andere ist eben nun mal so, daß alles ausgelesen werden kann. Nur einen Haken hat daß Ganze. Wenn der unwahrscheinliche Fall eintritt und das Internet für immer ausfällt, sind alle Bemühungen der Geheimen Dienste umsonst gewesen. (EMP)

Als Normal-Sklave dieses Systems ist man allerdings eher uninteressant. Zudem weiß jeder der im Internet ist, daß immer alles erst auf irgendeinem Server durchläuft und Apple und Microsoft müssen (werden dazu gezwungen), ob sie wollen oder nicht, eine Hintertür für dubiose Regierungesgeheimdienstarschkriecher offen halten. Damit ist schon alles zum "Datenschutz" gesagt.

Es ist immer das Gegenteil die Wahrheit und nichts ist so wie es scheint!

PS: Es soll ja noch Leute geben die glauben tatsächlich alles was so in den Medien wie Fernsehen und Zeitungen so berichtet wird.
Schlimm genug, aber diese Leute glauben auch noch daß die Re-Gier-ung, immer nur daß Beste für seine Bürgen (Bürger) will.

Zu den Kommentaren von 'M@rtin':

Ich teile Deine kritische Beurteilung bzgl. der im Prinzip nicht vorhanden Möglichkeiten des Datenschutzes bei der Verwendung jeglicher Art von elektronischen Kommunikationsmitteln.
Und zwar sowohl auf technischer wie auch auf juristischer Ebene. (Letztere kann - solange nicht ein Ein- & Zugriff auf die Datenströme möglich wäre von einer Instanz aus, die absolut unabhängig sein müßte von _allen_ Marktteilnehmern* - sowieso immer nur hinterher hinken und bestenfalls kosmetische Korrekturen bzw. Reparaturen vornehmen.)

* Das Internet hat sich nun mal irgendwann im Laufe der 90ern Jahre - damals von fast allen IT- & Wirtschafts-"Experten" unbemerkt - von einer technischen Infrastruktur zu einem absolut unregulierten und - nachdem "das Kind erst einmal in den Brunnen gefallen war", sprich Wirtschaft & Gesellschaft vom Funktionieren dieser Infrastruktur abhängig geworden waren - auch unregulierbaren globalen Markt entwickelt, mit allen positiven und negativen (Langzeit-)Folgen.

Bei der Schlußfolgerung jedoch teilen sich unsere Wege.

Daß ich das Erstellen eines Profils aus allen von mir im Internet verfügbaren Informationen nicht verhindern kann, ist mir völlig klar; aber ich kann - statt den Diensten auch noch dabei behilflich zu sein, daß meine Daten möglichst vollständig vorliegen - zumindest dafür sorgen, daß es auf dieser Karte auch noch ein paar weiße Flecken** gibt.

** Diese weiße Flecken sind der klägliche Rest dessen, was in der heutigen, digitalen Welt von der Idee und dem Recht auf Privatsphäre in der Praxis noch übrig geblieben ist (und ich pflege sie mit einer fast schon rührenden Anhänglichkeit).

Zum Kommentar von 'interessiert':

• Auch ich verwende für iCloud ausschließlich Apple IDs, die ich speziell dafür eingerichtet habe (und keinesfalls die Apple ID, mit der ich in den diversen Stores von Apple einkaufe!)
• Die Nutzung des Browser-Add-on zur Deaktivierung von Google Analytics mag ein Schritt in die richtige Richtung sein, mir persönlich reicht das nicht. (Ich nutze auf jedem meiner Macs für die jeweiligen Anwendungszwecke abwechselnd mehrere Browser mit jeweils unterschiedlich "strengen" Sicherheits- & Datenschutz-Einstellungen und bei Bedarf Erweiterungen für's Blockieren von Werbeanzeigen & Javascripts.)
• Facebook => hat mich nie interessiert.
• Skype => habe ich nach der Übernahme durch Microsoft nur noch selten genutzt und seit der Einführung von Zwangs-Upgrade/-Anmeldung bei der Verwendung älterer Versionen komplett von allen Geräten entfernt.
• WhatsApp (oder Viber) => sollte ich irgendwann nur noch so wenig Rest-Hirn besitzen, daß ich mich für die Benutzung eines solchen Dienstes entscheide, dürften mich die Konsequenzen auch nicht mehr tangieren;-)
• iHealth etc => ich besitze in meinem "Body" so analoge Sensoren und eine Zentraleinheit in meinem Schädel - das genügt mir völlig.
• Spiele mit Netzwerk => auch hier bevorzuge ich die analoge Variante (am Brett/Tisch mit direktem visuellen Kontakt)
• Amazon => nutze ich nur im äußersten Notfall (nicht nur wegen des Datenschutzes, sondern auch der quasi-monopolistischen Marktstellung)
• Ebay oder andere Händler im www => nutze ich gelegentlich (hier besteht bei einigen Shops/Stores noch Handlungsbedarf in Form des Änderns der hinterlegten E-Mail-Adresse auf eine neue, die für nix anderes verwendet wird)
• Google-Maps => nutze ich gelegentlich (mit privat genutzter gmail-Adresse)

Ansonsten besitze & benutze ich ausschließlich Mobiltelefone, die keine Smartphones sind (kein Betriebssystem, keine Apps) und in den Konten beim jeweiligen Mobilfunk-Provider sind keine mit iCloud genutzte Apple IDs als E-Mail-Adresse hinterlegt.
Über Mobilfunk-Verbindungen greife ich generell nicht auf's Internet zu, mit iOS-Geräten (nur WIFI) i. d. R. nur über's eigene drahtlose Netzwerk und sehr selten über ein fremdes WLAN.

# Nachtrag #
Ich fühle mich keineswegs um 10-15 Jahre zurückgeworfen - im Gegenteil: ich nehme meine geringere "Abhängigkeit" von Online-Diensten durchaus als Vorteil wahr.
Ich _will_ gar nicht ohne viel Aufwand meine Daten, wo auch immer ich mich aufhalte, ändern oder neue eingeben.
Meine Geräte müssen zwar häufig ON, aber keinesfalls immer ONLINE sein;-)
Die SYNC-Komplikationen kenne ich zur Genüge, weiß aber als Nerd, äh' IT-Experte damit umzugehen.

War und ist immer noch staatlich geführt. Beamte (Agents) gibts da. Adressen werden gescannt. Zu Zeiten des Kalten Kriegs wurde auch schon fleissig gehorcht und gelesen.