Macbook-Verkauf über rebuy & Co

04. März 2019 09:59 Uhr - Oliver

Hi, hat hier schon jemand gute oder schlechte Erfahrungen mit rebuy, ZOXS, wirkaufens und ähnlichen Ankaufplattformen gemacht? Ich spiele mit dem Gedanken, dort mein Macbook Pro 13" 2017 anzubieten, weil ich auf den einschlägigen Kleinanzeigen-Plattformen bisher nur von Spinnern und Betrügern kontaktiert wurde.

Hat schonmal jemand den Preis erzielt, der auf den Plattformen ausgelobt wurde? Oder seine Geräte wenigstens im gleichen Zustand zurückbekommen wie eingesendet? Wie lange dauert es, bis man sein Geld bekommt?

Über derartige Plattformen bekommst du meistens weniger Geld als das Gerät Wert ist. Ich würde es als erstes im Freundes-, Bekannten- oder Kollegenkreis probieren. Ansonsten eben zum Festpreis in der Bucht - die haben eine gute Infrastruktur mitsamt Treuhandservice.

Dass der Gewinn aus dem Einkauf kommt ist eine Binsenweisheit jedes Händlers und ist aktueller denn je. Verkaufspreise  sind durch Internetvergleiche transparenter denn je, daher muss die Marge durch niedrige Ankaufspreise vergrößert werden.  Dabei packt man den Verkäufer an der schwächsten Stelle - nein, nicht da ;-) - bei der Bequemlichkeit. Wirkaufendeineauto, Wirkaufendeinnotebook, Wirkaufendeineseele ....

Wenn Du ein 2017er Gerät schon verkaufen willst, hast Du wahrscheinlich genug Geld und kannst einige hundert Euros weniger verkraften. Aber so ein Gerät reißt Dir jeder Privatkäufer aus den Händen.

Wiederverkaufsplattformen wie asgoodasnew nach. Die verkaufen mit 30 Monaten Garantie. Höher kann ich schlecht gehen. Etwas darunter ist ein guter Ansatz

Zoxs hat mir auf Nachfrage einen zuverlässigen Rückversand versichert, wenn ich mit dem Preis nicht einverstanden bin. Auf die Frage nach der Realisierbarkeit des vorab angegebenen Preises wollten sie nicht antworten. ;-)

Was die Attraktivität der 2017er-Modelle angeht: Ja, es gibt eine Nachfrage, aber zahlen will keiner was für die Geräte. 3 Wochen habe ich es bei eBay, eBay Kleinanzeigen und Quoka mit unterschiedlichen Inseraten probiert. Mit moderaten Preisen zu Beginn und für meine Begriffe lächerlichen Preisen am Schluss. Das höchste Gebot lag bei 1100 Euro, der Käufer sprang aber vorher ab, was übrigens 3x passierte. Sonst lagen alle Gebote unter 900 Euro, 4x war ich mit Betrugsversuchen (England-Masche) konfrontiert, mehr als 10 Anfrager, die mich kontaktierten, wurden von eBay Kleinanzeigen kurz darauf gesperrt. Das kesseste Angebot waren 700 Euro.

Bekommen habe ich letztendlich mit viel Geduld 1050 Euro - für ein optisch neuwertiges MB Pro 13" Modell 2017 8/256GB ohne Touchbar (74 Ladezyklen, 4 Monate Restgewährleistung).

Bequemer ist das damit natürlich, keine Frage. Wenn man das Thema einfach erledigt haben will, den Aufwand für die Bucht scheut und sich nicht mit dummen Mails befassen will, sind Ankaufdienste natürlich eine solide Option. Auch wenn man dabei auf Geld verzichtet. Von der Bucht habe ich schon lange genug, deine Erfahrungen bestätigen mich da wieder. Account schon lange lange gelöscht und nie zurückgekehrt.