Neue Macs auf der WWDC 2018?

12. Mai 2018 21:07 Uhr - raven

Was meint ihr? Wird sich da etwas tun?

Diverse Produktreihen schreien ja geradezu nach Upgrades...

Allerdings habe ich den Eindruck, dass Apple am Mac nicht mehr sonderlich interessiert ist. :-/

Viele Sprüche, wenig bis nix dahinter.

Passend dazu auch die laufende Umfrage hier...

Welcher PC Hersteller leistet es sich denn, 4-5 Jahre alte Hardware anzubieten? Apple macht es - denen ist es offenbar völlig wurscht?!?

Ich verstehe das nicht!

Welcher PC Hersteller leistet es sich denn, 4-5 Jahre alte Hardware anzubieten? Apple macht es - denen ist es offenbar völlig wurscht?!?

Stattdessen werden jetzt TV-Serien produziert! Apple muss einfach Prioritäten setzen!!

Nein... im Ernst: Ich verstehe dich voll und ganz.

Ich kann mit dem "neuen" Apple immer weniger anfangen.

Die Führungsmannschaft wirkt so... abgehoben... ähnlich wie die Politiker hier. Eine eigene Kaste, bei Apple sitzen sie buchstäblich im Raumschiff abgekoppelt von der Erde.

Wirklich... als MacUser hatte man schon schönere Zeiten...

mit rechnern lässt sich keine kohle verdienen

nach der gefloppten i watch, sind die vermutlich drann
nen umsatzprodukt zu kreieren

fragt sich nur was das sein soll
wahrscheinlich fällt denen nix mehr ein
sonnen hype-teil wie das i-phone müssen die ja irgendwie toppen
ansonsten geht der laden vor die hunde – wie in den 80ern

es gibt nur kein „brain“ wie jobs
da hilft denen auch ihre fliegende untertasse nichts

aber ich komm auch mit dem alten zeuch noch gut voran

nichts desto trotz
ne mega arme vorstellung
kann ich nur beipflichten

lasst uns hoffen! ! !

Mit iPhones und iPads generiert Apple kein Wachstum mehr. Apple TV und Watch letztlich zu unbedeutend, HomePod wohl ein Flop.

Mit einer klugen, strategisch geplanten Mac-Produktpolitik könnte man auch 30 Jahre nach Einführung des Macs ordentlich Wachstum erzeugen, weil 90+% der Kisten immer noch mit Windows laufen.

Management #fail.

ist nicht mehr gleich Hardware. Ich kenne eine sehr große Firma, die für Mitarbeiter MacBooksPro kauft, aber es läuft Windows darauf, da einige Anwendungen firmenspezifisch sind.

Also wenn die WWDC 2018 nicht signifikante Hardware-News beim Mac bringt, weiß ich auch nicht mehr weiter.

Ich empfehle nach wie vor Macs (stabil, zuverlässig, wertig, lange Softwareupdates, hoher Wiederverkaufswert...), aber die Minuspunkte werden mehr.

Aber 2019 kommen sie, die tollen neuen von Smartphone-Chips angetriebenen Macs ohne x86 Support und abgeschottetem macOS. ;-)

mit batterie-rucksack
oder solar segel – keine 30kg schwer

na, da werden wünsche wahr!
prostmahlzeit!

ist eine Software-Konferenz für Entwickler. Das geht es nicht um neue Hardware. Letzes Jahr war eine Ausnahme und Apple hatte ja bereits im Vorfeld deutlich signalisiert, dass es dieses Mal zu dem ursprünglichen Zweck zurückkehren wird, sich auf die Software konzentrieren und keine Hardware ankündigen wird. Insofern war eigentlich gar keine Hardwareankündigung zu erwarten - Medien- und Forums-Hype ist immer eine andere Geschichte.

Es ist für Apple einfach nur noch peinlich einen Mac mini und Mac Pro mit jeweils 5 Jahre alter Technik anzubieten.

Wenn ich dann noch Gerüchte über mögliche "ARM"-CPUs im Mac lese, wird mir so richtig übel. Hoffentlich stimmt das nicht! Wir brauchen LEISTUNG zum ARBEITEN und keine iSpielzeug-Chips.

im Gebrauch können sie noch mit vielen benutzen PCs gut mithalten. Ich meine leistungsmäßig: Benchmarks der realen Aufgaben, reale Welterfahrung und so, nicht theoretische Spezifikationen und Spiele. Wie auch der iMac Pro einen PC in demselben Preisniveau aussticht. Wenn man auf der Autobahn fahren will, und nicht am Nürburgring eine Testrunde dreht oder auch seine PS in der Garage parkt, kann man meist etwas Brauchbares finden. Der Rekordabsatz beim Mac und auch Zugewinn trotz geringer Innovation ist für mich nur so verständlich. Die Leute zahlen auch für gebrauchte Macs noch einen sehr ordentlichen Preis, während der PC ein Entsorgungsfall ist. MacMini und iMac Pro würde ich aus dem Sortiment werfen. Ein zeitgemäßer Mini kann nicht mehr so günstig angeboten werden wie einst und einen MacPro habe ich noch nie gesehen, außer im Store, bei Hunderten von Nutzern. Der Mac-Absatz macht eh nur 5% und davon 1:100 0der 1:1000 ist o.05 oder 0.005%. Das ist nun wirklich kein Verkaufsschlager. Tut mir leid - Apple will beide Modelle aber offenbar neu ausrichten.  

Wenn man realistischer Weise eine Umweltabgabe und Versicherungssteuer (Virenschleuder) wie allgemein in der Versicherungsbranche üblich auf Computer erheben würde, würde sich manches ganz anders darstellen. Die Entsorgungskosten sollte man den Rechnern schon fairerweise zur Last legen und nicht auf die Gesellschaft umlagern. Die Virensicherheit sollte bei Gebrauch ohne Mitwirkung und Zusatzkosten gegeben sein. Wenn der Nutzer mitwirkt - Trojaner und Co - ist die Lage anders zu sehen, ein Teil des Risikos sollte beim Einzelnutzer bleiben. Nur mal so in den Raum gestellt.

MacMini und iMac Pro würde ich aus dem Sortiment werfen. Ein zeitgemäßer Mini kann nicht mehr so günstig angeboten werden wie einst und einen MacPro habe ich noch nie gesehen, außer im Store, bei Hunderten von Nutzern.

Das kann man so nicht stehen lassen.  Der Mini ist der Arbeitsplatzrechner schlechthin, wenn man keinen iMac will oder braucht (externer Monitor), davon gab und gibt es sehr viele. Und neue Minis würden sich garantiert super verkaufen. Pros der Käsereibengeneration gab es ebenfalls sehr viele, da es auch ein breites Ausstattungsspektrum gab, quasi vom Einsteiger-Pro bis zum Pro-Pro. Beim Coladosen-Pro hast du Recht, das war halt eine Fehlentwicklung.

z.B. durch MacBook Pro. Das kann man auch einen Monitor und eine externe größere SSD anschließen und gewinnt noch Mobilität dazu. MacMini mit größerer SSD wäre vielleicht eine Idee - aber da kommt dann schon wieder der Preis ins Spiel. Ein Angebot ohne jegliche SSD Komponente würde ich nicht mehr kaufen. 

Den Mac mini gibt es ja erst seit 2005. Vorher mussten sich alle, die einen Desktop-Mac ohne Bildschirm wollten, zwangsweise einen leistungsmäßig teilweise völlig überdimensionierten PowerMac (Pro) auf den Tisch stellen. Ich selber habe auch meine vorigen Powermacs zuerst 7100/44, später Yosemite G3, dann G4) irgendwann durch einen viel günstigeren Mac mini ersetzt. Der mini hat sicher gehörig Marktanteile vom Power/Mac (Pro) geräubert und letzteren wahrscheinlich unwirtscahftlicher für Apple gemacht. Dass sich die Mac Pro Coladose nicht verkauft hat, glaub ich nicht. Bei uns in der Agentur arbeiten alle 6 Grafikdesigner damit.

Ich könnte mir vorstellen, dass Apple die Grauzone zwischen Mac mini und Mac Pro künftig ausdünnt und mehr Leute in die Mac Pro Ecke holen will. Die Strategie dafür:

1. Der Mac Pro wird leistungsmäßig aktualisiert, d.h. wieder auf Top-Pro-Niveau gebracht und wieder modularer, sprich individuell ausbaubar. Apple visiert höhere Absatzzahlen an, indem das Gerät attraktiver wird und die Alternative Intel Mac mini abgeschafft wird.

2. Der Mac mini wird für anspruchsvolle Pro-Aufgaben unattraktiver gemacht. D.h. tatsächlich Switch zur hauseigenen Prozessorarchitektur, zu iOS als Betriebssystem und zu (etwas erweiterten) iOS Apps als Software. Dann könnte man damit immer noch im Internet surfen, Mails schreiben, SmartHome-Kram erledingen, Fotos bearbeiten, Texte schreiben, Bürojobs erledigen, das Teil als Ladenkasse verwenden, die eigene Wordpress-Seite pflegen etc. Mit wirklich leistungshungrigen Anwendungen wäre dann aber Schluss. Apple visiert höhere Absatzzahlen an, indem das Gerät billiger wird.

3. Ein iBook mit iOS ergänzt den Mac mini um ein tragbares Teil, die iMac-Sparte wird in iMac (mit iOS) und mehrere iMac Pros (mit macOS) aufgespaltet. Das Macbook Pro bleibt als Pro-Gerät beim macOS.

Das ist natürlich alles Spekulation. Aber das ist es, was ich Apple momentan zutrauen würde. Das würde auch die endlosen Verzögerungen bzw. die endlose Warterei bei Mac Pro und Mac mini erklären.

Den Mac mini gibt es ja erst seit 2005. Vorher mussten sich alle, die einen Desktop-Mac ohne Bildschirm wollten, zwangsweise einen leistungsmäßig teilweise völlig überdimensionierten PowerMac (Pro) auf den Tisch stellen.

Es gab doch die Performas, habe selber mehrere gehabt. Davor die LCs, habe ich auch gehabt. Es gab seit den frühen 90ern Einsteigerlinien.

Stimmt, hast völlig Recht. Hab ich total verdrängt, obwohl mein erster Selbstgekaufter ein Performa 630CD war. Später dann ein Performa 6400. Auch das waren schweineteure Teile.

Aber seit Einführung des ersten iMac 1998 bis 2005 gab es doch keinen Einsteigermac mehr ohne Bildschirm. D.h. günstigster Einstieg damals mit dem G3 Yosemite für etwa 3.200 Deutschmark oder später G4 Quicksilver für 2.000 Euro(?)

MacMini und iMac Pro würde ich aus dem Sortiment werfen.

@rhmac: Gehts noch?? Den Mini einzustellen wäre eine fatale Fehlentscheidung von Apple. Sieht sogar der Chefkoch so "...wichtiger Teil des künftigen Produktangebots...". Bin mal gespannt, wann diesen Sprüchen endlich Taten folgen werde. Eine Art Base-Desktop ist m. E. unverändert unverzichtbar.

@Oliver: Niemand braucht bzw. will iSpielzeug-Prozessoren in Desktop-Hardware.

Aber letztlich: Apple macht eh immer, was sie wollen und nicht was wir User uns wünschen. :-(

Achja... Einsteiger-Mac vor dem Mac mini: Es gab mal den eMac.

Habe eben die Zeitung von heute gelesen. Ein halbseitiger Artikel zu Apple, den aktuellen (oder eben nicht-aktuellen) Rechnern ("der Mac Pro ist Alteisen aus dem Museum"), User-Klagen, Firmen-Ignoranz. Zum Schluss die Frage, wie lange sich die User das noch gefallen lassen. Und das in einem "Provinz-Blatt". Ebenso erstaunlich für die Einen wie peinlich für die Anderen …

so Sätze wie 

Niemand braucht bzw. will iSpielzeug-Prozessoren in Desktop-Hardware.

haben entweder ein umfassendes Wissen über jeden einzelnen (potentiellen) Kunden und dessen Bedürfnisse als Grundlage - oder sind schlichter Schwachfug.

(Und nein, ich glaube dir nicht, dass du alle 6 Milliarden Menschen gefragt hast. Echt nicht)

Eine (günstige!) iOS-Homestation wäre - vorausgesetzt, man bekähme das mit der Steuerung hin) durchaus attraktiv. Eben für das Alltagszeug, Internet, Filme, Mail und solche Sachen.

Ich habe z.Z. nur ein iPad, und kann damit alles erledigen. Und ich nehme es beinahe nie mit (da habe ich einen iPod).

Wenn so eine Homestation noch die TV-Box-Funktionalität (großer Monitor, wg Filmen) mit erledigt, bin ich ziemlich schnell dabei. Vorausgesetzt, dass der Preis stimmt.

 

Trotzdem glaube ich nicht wirklich an so ein Teil, weil dazu die Touch-Bedienung wieder auf Eingabegeräte umgestrickt werden müsste. Und da sehe ich nicht wirklich eine Chance (obwohl das Trackpad ziemlich genial ist).

iMac mit Retina-Display ist doch ein sehr günstiges Angebot und kann alles, was man so im Alltag braucht. Das Märchen mit "teuer" ist doch widerlegt. Kauf mal 3 PCs in der Zeit plus all den Zusatzkram, dann weisst Du, was teuer ist, und versuch mal einen PC nach 5 Jahren zu verkaufen. 

Mit "Niemand braucht bzw. will iSpielzeug-Prozessoren in Desktop-Hardware." gehst du aber nur von dir bzw. einer Gruppe von Mac-Usern aus, die hier in den Foren unterwegs sind. Den gleichen Satz haben wir ja von vielen Leuten schon zum iPad und selbst zum iPhone gehört und trotzdem hat sich das Zeug super verkauft und alles andere überholt. Man darf nicht vergessen: Wir "Old-School-Desktop-User" über Mitte 30 oder gar 40 sind längst nicht mehr die Mehrheit der Hardware-Käufer. Man denkt das nur, weil wir am lautesten in den Foren herumschreien und sich ja sowieso immer alles nur um einen selbt dreht. Ich bin aber sicher, dass auf einen Desktop-User mittlerweile mindestens 10 Notebook-User und 100 Tablet/Smartphone-User kommen. D.h. wir mit unseren Wünschen sind mittlerweile eine Marginalie im Gesamtmarkt.

Zum iOS Mac mini:

Für Firmen, Krankenhäuser, Behörden u.ä., die für ein Callcenter oder Büro 50, 200 oder gar 2.000 Arbeitsplätze einrichten wollen, auf denen nur Texte getippt oder Texteingaben in Formulare gemacht werden, wäre ein günstiger Desktop mit minimalem Adminaufwand und Stromverbrauch eine hochattraktive Sache. Einen Mac mini mit der Hardware eines iPad könnte Apple für 350 Euro als Bürorechner absetzen, der alles kann, was in 90% der Büros erforderlich ist.

Auch für viele Heimanwender wäre so ein Gerät attraktiv. Ein Großteil der Leute besitzt nämlich gar keine Rechner mehr, sondern erledigt alles mit iPhone und iPad. Ein iOS Mac mini/Macbook würde hier nahtlos ins Ökosystem passen, Schreiben, Einladungskarten gestalten, den eigenen Blog pflegen und Bildbearbeitung komfortabler machen und könnte zudem das TV-Streaming übernehmen.

Aus diesen und den oben schon genannten Gründe halte ich eine Einführung von iOS auf einem Teil von Macs für nicht völlig unwahrscheinlich. Ich finde es immer befremdlich, wenn Leute andere beim Nachdenken (wohlgemerkt allein schon beim Nachdenken) über Veränderungen niederbrüllen. Technologie und Innovation muss man immer vom Potenzial her denken und nicht vom Status quo. Andernfalls säßen wir noch in Höhlen. ;-)

 

Achja, der eMac: Der hatte auch einen integrierten Bildschirm. Dazu konnte man also auch keinen eigenen Bildschirm mit speziellen Fähigkeiten kombinieren.

an einem wenig leistungsfähigen Computer mit einem flackernden Bildschirm kenne ich, halte ich aber für eine Zumutung. Für wenig mehr Geld, bekommen diese professionellen Vielschreiber bereits einen anständigen Retina-iMac, am dem sie weitaus besser und augenschonender arbeiten können. Das steigert Produktivität und Zufriedenheit. Da sollte man nicht am falschen Ende sparen.  Heimanwender könnte ich mir schon eher vorstellen, mit Apple-eigenem Prozessor. Könnten sie gut damit einführen, Erfahrungen sammeln und weiter ausbauen.

wenig leistungsfähigen Computer mit einem flackernden Bildschirm ...

Sorry, da musste ich jetzt kurz herzlich lachen. In welchem Jahrhundert hast du zuletzt einen Desktop-PC vor dir gehabt? An meinen Bildschirmen flackert seit meinem ersten TFT von 2004 nix mehr. Und was außer 3D-Spielen, 3D-Rendering, Videobearbeitung oder hochauflösender Fotobearbeitung sollte Hardware von heute überfordern???

Alle Nich-Retina-Bildschirme oder vergleichbare Qualität habe ich mir erlaubt etwas salopp als "flackernd" oder nicht zwecktauglich einzustufen.

kommt bei den meisten LED-Monitoren die Pulswellenmodulation (PWM) zur Anwendung, die flimmert nun mal.  Gleichstrom flimmert weniger und ermüdet von daher die Augen weniger. Die gleiche Physik gilt auch 2o18 noch, auch wenn man es zugegeben nicht mehr gleich sieht. Der ermüdende Effekt is spürbar. Das hängt aber zusätzlich von der Helligkeit und Farbe ab, so dass es zusätzlich einer Helligkeitsoptimierung und Farbanpassung bedarf.

An einem Desktop ist es doch allein deine Entscheidung, was für einen Bildschirm du dranhängst. Auch an den leistungsfähigsten Mac Pro kannst du eine TFT-Gurke dranhängen. Und die Hardware des iPad liefert jetzt schon eine höhere Auflösung, als mein ziemlich gutes 23"-Eizo-Display darstellen kann. Sollte wohl kein Problem sein, einem iOS Mac Grafiktauglichkeit für aktuelle TFTs zu spendieren.

Es fasziniert mich, wie frohlockend erwartungsvoll ihr ARM-Prozessoren in Macs erwartet.

Leider macht ihr es euch meiner Meinung nach (viel) zu einfach.

Habt ihr schon mal eine Sekunde darüber nachgedacht, was der fehlende x86-Support letztlich für Konsequenzen haben würde? Der Switch auf Intel läutete für den Mac ein "Goldenes Zeitalter" ein, dadurch können Software und Treiber viel einfacher portiert werden, Virtualisierung wurde der Weg geebnet und die Cross-Plattform-Integration vereinfacht.

Ein Schritt weg von der x86-Unterstützung wäre eine Rolle rückwärts hin zu einem wieder verstärkt abgeschottetem Mac-Ecosystem. Das Softwareangebot würde drastisch schrumpfen, besonders im Bereich der Spezialanwendungen. Viele Apps würden beim Switch von x86 zu ARM auf der Strecke bleiben, Portierungen neuer Software wesentlich aufwendiger und teurer. Durch den Wegfall der Virtualisierung würde die Verbreitung von Macs in Unternehmen wieder abnehmen.

Und das sind bei weitem nicht alle Konsequenzen, die ein derartiger Switch haben würde. Falls Apple das wirklich durchzieht, dann nicht aus technologischen Gründen, sondern um mehr Kontrolle zu erhalten nach dem Vorbild iOS. Ob das wirklich wünschenswert ist, muss jeder für sich entscheiden. Aber was regen wir uns auf, es ist und war bei Apple schon immer eine "Friss oder stirb" Geschichte. Take it or leave it.

iOS Mac mini/Macbook

 iOS-Homestation

Manchmal glaube ich, dass wir aneinander vorbeireden. Apple selbst hat auf der WWDC und auch kurz davor zum x-ten Male ausgeschlossen, dass macOS und iOS fusioniert werden.

Bei der Debatte hier geht es um Desktops und Notebooks mit macOS und die Möglichkeit/Wahrscheinlichkeit eines Ersetzens der Intel-Chips durch ARM-Chips.

Ich glaube, du hast meine Posts nur oberflächlich gelesen. Ich frohlocke gar nichts.

Ich habe geschrieben und immer wieder betont, dass ich es für denkbar halte. Von wünschenswert war nie die Rede.

Auch von einer Fusionierung von macOS und iOS war nicht die Rede. Das wäre auch gar nicht notwendig und widerspräche auch gar nicht dem von Apple gesagten. Meine Gedankenspeiele gehen lediglich in die Richtung, dass Apple die "Low-end"-Mac-Schiene komplett streichen könnte:

- Alle macOS- und (auch weiterhin) Intel-basierten Geräte werden dem Pro-Segment zugeordnet. Sie bieten hohe Leistung und kosten hohe Preise > Mac Pro, iMac Pro, MacBook Pro. Die Nomenklatur existiert ja längst.

- Die Einsteiger-Macs entfallen, dafür werden iOS-Desktops und ein iOS-Notebook mit Apple-Chips eingeführt. Alle Consumer-Geräte laufen dann mit iOS: iPhone, iPad, iBook (bisher MacBook Air) und iBox (o.ä., bisher Mac mini).

Wie gesagt, das alles sind nicht mehr als Gedankenspiele ...

 

Man macht sich eben so seine Gedanken. Auch weil man heftig in Macs investiert hat. Mag sein, dass ich alles viel zu negativ sehe. Aber ich glaube, wenn Apple den Switch macht, dann stellen sie langfristig alle Macs auf ARM um und nicht nur 1-2 Geräte. Dadurch würde die Plattform fragmentiert werden.

Das Problem ist momentan die fast schon greifbare Unsicherheit. Ausbleibende Upgrades, die sich verstärkenden Gerüchte um ARM-Prozessoren in Macs, die angekündigte Mac-Umsetzung von UIKit zur einfacheren Portierung von iOS-Apps auf macOS... Dazu die wegfallende Unterstützung für OpenGL/OpenCL, die 64-Bit-Pflicht, Metal wird Standard-Engine usw.

Alles in allem deutet das schon verdammt stark auf ARM-Chips als Hauptprozessoren in Macs hin. Und macOS 10.15 könnte dafür der Startpunkt sein. Ich hoffe, Apple schafft möglichst bald Klarheit und sagt, ob ARM-CPUs der künftige Pfad für Macs sind. Ob man diesem möglichen Pfad dann folgen wird, muss jeder für sich entscheiden.

Was Apple denkt wissen wir nicht, aber für mich würde es Sinn machen, den MacMini hier als Spielwiese oder Testballon zu nutzen, eigene Prozessoren, Brücke zu iOS, unabhängiges Desktiop-Eigensegment, etc..  In der jetzigen Form macht er wenig, Sinn, er wird lt. Apple aber irgendwie weiterbestehen. Da würde sich so etwas anbieten. Mit dem Mini würde man weniger riskieren. Keine Ahnung, was sie in der Hinterhand haben und wie ausgereift es ist. 

... ist für mich schon ein kleiner Hinweis darauf, dass der Mac mini etwas aufwändiger bzw. grundlegender überarbeitet wird. Für ein Prozessor- und Schnittstellenupgrade braucht man doch keine 4 Jahre.

Die andere (für mich undenkbare) Alternative ist, dass Apple-Chefchen überhaupt keinen Plan hatte, was sie mit dem Mac mini und MacBook Air künftig anfangen sollten. Oder brauchen sie den Mac mini als B(K)rückentechnologie, bis der Mac Pro fertig ist????!

Ja und anfang der Neunziger die Pizzaschachtel (Performa 475). Genialer Entwurf und das ganz ohne Jobs und Ive (den ich übrigens für einen Glücksfall für die Firma halte. Damit haben wir den Laden mit mehreren Arbeitsplätzen gerockt. Auf allen lief FileMaker mit selbst geschriebener Büro Software. War prima. Heute würde ich allerdings iMacs und keine Minis dafür einsetzen.

Ach ja, der Intel Switch war eine gute Entscheidung für Apple. 2005! Ich glaube im Gegensatz zu dir, dass sie zweigleisig fahren werden. MacBook, Air und Co. haben absolut nichts mit iMacs. MBPs und Pros zu tun. Mini vielleicht noch ein bisschen. Der Austausch der Daten von Pages, Numbers und Keynote, Fotos, iMovie, GarageBand, den kleinen Helferlein wie Notes, Kalender, Kontakte arbeiten schon jetzt prima mit iOS. Und FCPX, Logic, Adobe und Affinity zielt sowieso auf andere Werkzeuge. Wobei Affinity würde ich nicht unbedingt mit einschliessen

Mein iPad Pro und mein SE läuft hervorragend mit dem iSpielzeug Prozessor. Ich habe versuchsweise mal einen Film in iMovie damit geschnitten. Würde mich freuen, wenn mein QuadCore iMac, leider nicht der neueste, das genauso gut erledigen würde. Ich will iSpielzeug