Neuer Mac mini 2018 - was für mich??? Oder doch iMac ?

14. Febr. 2019 17:59 Uhr - iNyx

Hallo, bitte eine Kaufberatung,
ich habe hier jetzt einige Kommertare zum neuen Mac mini gelesen und die waren ziemlich positiv.

Ausgangslage: ich habe derzeit einen mini von 2011, i5, 8GB RAM, mit 512 GB SSD (aufgerüstet 2016), Mojave läuft nicht mehr drauf! Auf den jetzigen mini ist an Daten alles drauf außer Bilder, die habe ich auf einer ext. HD. Einiges, wie Eye-TV mit DVB-T2 funktioniert nicht mehr weil der Mini leistungsmäßig zu schwach ist.

Ich überlege meinen mittlerweile in die Jahre gekommenen mini zu ersetzen (nicht vor Juni 2019) gegen den neuen 2018er mini oder einen iMac 27“. Meine Anwendungen: Officearbeiten, ggf. mal HD-Filme mit EyeTV aufnehmen, Surfen und ein paar Bilder mit Photoshop Elements oder ähnlichen Programmen bearbeiten, Also nix besonderes.
Als Monitor habe ich einen Full HD Monitor der aber irgendwann mal ausgetauscht wird in einen 4K Monitor. Tastatur und Mäuschen sind ebenfalls vorhanden und noch 2 HDs wegen Backupfunktion.

Der neue Mini ist ja eigentlich in die Katagorie Profirechner einzuordnen wie man an der Farbgebung erkennen kann. Für meine Arbeiten bestimmt überdimensioniert glaube ich. Aber, er ist der einzige, den man für ca. 1400€ bekommen kann mit i5, 512 GB SSD. Ein iMac mit 27“ und 512 GB SSD liegt ja bei knappen 2300€. Und beim neuen iMac, wenn er denn je nochmal rauskommen sollte, werden die Preise bestimmt nicht darunter liegen.

Wat tun?

Vor so einer ähnlichen Frage stand ich auch.

Ein 2009er Mini, den habe ich noch mit Mojave aufgerüstet, und ein MBP15" aus 2012 werkeln hier ganz gut. Nur Videoschnitt mit FinalCut war doch schon recht zäh geworden. Darum habe ich den i5 Mini genommen, in der Grundausstattung, da ist der schon ganz schön schnell. Eine externe TB3 Platte dran gestöpselt bringt mehr Platz zum speichern und den RAM werde ich auch noch selbst aufrüsten.

Der iMac ist ja schon recht alt, da würde ich auf jeden Fall erstmal abwarten.

Ob dir das nun aber hilft?

Habe bislang nur Gutes gehört von Kollegen und wenn du die Preise vergleichst, kannst auch gut sparen gegenüber dem Kauf direkt bei Apple.

Warum nicht das kleinste i3 Modell (gibt's grad in der Bucht für 777 € bei Gravis) und ne große externe SSD dran per USB-C? Und die kleine interne SSD nur als Bootlaufwerk für Benutzerordner und die wichtigsten Apps? Ist doch technisch null Problem. Der Core i3 als Vierkerner hat doch auch gut Power.

würde ich nicht nehmen. Wer weiß welche Anforderungen bei Mediendateien und 4k auf einen zukommen. Kann mich natürlich auch irren.

Ich habe mir das Gerät zum Jahreswechsel gegönnt und habe es nicht bereut. Für den 6-Core Mac mini (SSD mit 256 GB, acht GB RAM) habe ich bei meinem Händler knapp 1150 € bezahlt, das ist für mich ein fairer Preis, wenn ich das Gesamtpaket betrachte. RAM habe ich selbst auf 16 GB erweitert (Module selbst günstig gekauft), dank der vielen Videos im Netz mit Schritt für Schritt Anleitungen ist das für technisch versierte Nutzer kein Problem.

Die Performance ist schlichtweg atemberaubend. Ich hatte noch nie so einen schnellen Mac. Damit meine ich nicht nur den Prozessor, auch die SSD rockt richtig. Mein NAS läuft am Mac mini astrein, ebenso alle andere genutzte Hard- und Software. Das ist jetzt meine primäre Workstation für die nächsten 3-4 Jahre. Als nächsten Schritt plane ich die Anschaffung einer externen GraKa, da warte ich aber noch die weiteren Entwicklungen im Markt ab, das eilt mir nicht.

Noch nen Tipp: AppleCare Protection Plan für den Mac mini gibts im Handel häufiger mal als Sonderangebot für 50-60€. Lohnt sich - Garantie dann drei Jahre für kleines Geld Aufpreis.

wenn mini, dann mit 512 GB SSD. Warum? Ich hatte mal irgendwo gelesen (finds leider nicht mehr), dass bei SSDs das System versucht immer mal alle Bereiche der SSD mit Daten zu füllen wegen der gleichmäßigen Nutzung der Speicherblöcke (mir fällt das richtige Wort nicht ein, ich denke mal ist wisst was ich meine). Deshalb sollten SSDs nur zu 50-60% gefüllt sein. Da ich etwa 240-260GB an Daten habe (ohne Bilder) wäre eine kleinere SSD nicht optimal.

Den i5 mit 8GB RAM und 512GB SSD gibts bei Alternate für 1349€ . . . wenn ich den 256 GB nehme und mir ne externe SSD dranhänge komme ich "etwas billiger" . . . aber das macht jetzt nicht die Welt aus.

Ich mache es immer so beim Kauf von Hardware: Ich teile den Preis durch die Anzahl der Jahre der geplanten Nutzungsdauer. Dann relativieren sich etwas höhere Anschaffungskosten schnell und ein paar Hundert Euro rauf oder runter beim Preis sind nicht mehr sooo wichtig.

Wie lange willst du denn den neuen Mac mini einsetzen? 4 Jahre? 5 Jahre? Bei 5 Jahren wäre es eine jährliche Ausgabe von 270 € (6er Kerner mit 512 GB). Den 6er Kerner mit 256 GB gibts für ca. 1100 Euro, das wären auf 5 Jahre gerechnet 220 €/Jahr. Also nicht die Welt, was den Unterschied angeht.

Was deine konkrete Frage zu SSDs (Auslastung) angeht: Das spielt bei modernen SSDs keine Rolle mehr dank fortschrittlicher Garbage Collection und serienmäßigem TRIM Support. Beim Mac sogar noch besser dank flottem SSD Controller im T2-Chip. In deinem Fall bräuchtest du bei einer internen 256er eh noch ein externes Laufwerk (günstige SSD per USB reicht doch). Und ohnehin benötigt man für Backups noch ein externes Volume.

Ich möchte meinen neuen Mac solange benutzen dass ich immer mit dem aktuellsten (bzw. vorhergehenden) Betriebssystem arbeiten kann. Beim jetzigen   Mini von 2011 sind das 8-9 Jahre. Da läuft das aktuellste macOS nicht mehr aber ich denke, dass High Sierra noch nicht unsicher ist. Als einziges Programm, das ich zwar nicht unbedingt brauche aber gerne nutzen möchte, ist EyeTV mit DVB-T2. HD-Videos kann mein kleiner nicht mehr aufnehmen.

und zur Info, ich brauche den neuen Mac nicht beruflich, nur privat. Deshalb würde ich den dann auch so lange nutzen wie nur irgendwie möglich. Ich hoffe, dass die eingeleitete SSD nie den Geist aufgibt. Eine Reparatur würde sicher kostenmäßig enorm sein denn mit einfach austauschen ist ja nicht mehr. Das empfinde ich schon als Makel. Deshalb überlege ich ha auch statt Mini einen iMac.

Ich bin nun ebenfalls auf den neuen Mac mini umgestiegen und habe mir 6 Kerne (Core i7) und 512 GB SSD gegönnt (habe nach einem guten Angebot im Web Ausschau gehalten und dann mit Rabatt zugeschlagen). RAM Upgrade mach ich später noch. Das Teil rennt wie Sau im Vergleich zu einem Mac mini 2014. Ich saß beruflich letztes Jahr streckenweise an einem iMac Pro (8 Kerne) und von der Rechenleistung her steht der neue Mac mini in Nichts nach. Auch ich denke über eine externe Grafikkarte nach - das ist ja das schöne jetzt, dass man das bei Bedarf jederzeit nachrüsten und jederzeit eine schnellere eGPU ranklemmen kann. Für mich ist der neue Mac mini ein Schritt in die richtige Richtung. Die lange Wartezeit hat sich für mich gelohnt (ich liebäugelte für zu Hause zwischendurch mit einem iMac).

zu deinem Ansatz. Eine kleine SSD ist dann kein Problem, wenn der ganze Benutzerordner ausgelagert wird. Benutzer und Gruppen > Rechtsklick auf deinen Namen erlaubt „Erweiterte Einstellungen“ und die Definition des Benutzerordners an „irgendeinem“ Ort. Läuft über ein Jahr gut bei mir.

Der ideale Monitor hat WQHD (2568x1440) bei 27“, nicht 4k! Begründung: auf einem Monitor bis einschließlich 27“ wird Full HD und WQHD so dargestellt, dass ich bei voller Auflösung alles ohne Lupe erkennen kann. Bei 4k nicht mehr, da brauchst du schon einen 40“er. Also reduziert man die Auflösung um Faktor 2 in beide Richtungen, damit keine halben Pixel das scharfe Bild stören. Danach habe ich Full HD, viermal weniger Pixel als davor. WQHD stellt aber fast doppelt so viele Bildpunkte dar wie Full HD, genauer 4x 1280x720, das in der Werbung sogenannte HD Ready.

Und ja, ich finde auch, bei Deiner Anforderung geht auch i3. Wenn der mal nicht mehr unterstützt wird, trifft das auch die i5 und i7der Baureihe. Allerdings ist der Preisunterschied nicht so groß.

den gesamten Benutzerordner auslagern kann man sicher machen. Aber dann noch ein Kabel am mini mit Laufwerk ist konträr zu einen Desktop Rechner in dem eigentlich alles drin sein sollte und man nur den Monitor und ggf. Tastatur anschließt.

zum Monitor:

Der iMac 5k hat ja auch „nur“ 27“ und einen verdammt hoch auflösenden Monitor. Ich habe irgendwo mal gelesen, dass heute das Interface des Mac nicht mehr "Pixelgenau" aufgebaut ist. Sinngemäß stand da, dass ja fast nichts pixelgenau vorliegt, sondern immer für die eingestellte Auflösung berechnet wird. Die Schriften sind beispielswiese als Vektordaten vorhanden und werden immer maximal scharf für die eingestellte Auflösung berechnet und dargestellt. Eine höhere Auflösung des Monitors bedeutet doch hier immer mehr Schärfe. Fotos und Videos liegen ja nie genau in 2560 x 1440 vor sondern in 10 oder 20 Megapixel bzw. bei Videos in 1280 x 720 HD, oder in 1920 x 1080 (Full HD) oder in 4k und müssen für die Darstellung umgerechnet (skaliert) werden. Diese Umrechnung bzw. Darstellung gelingt umso besser, je mehr Auflösung vorhanden ist, denke ich. 

Das würde für mich bedeuten, dass ich bei nachlassender Sehkraft, die mit Sicherheit eintritt, einfach die Textgröße hoch stellen kann, ohne dass die Inhalte dann unscharf werden. Ich hoffe, ich denke hier richtig.

Da 5k Monitore noch ein wenig teuer sind (zumindest für mich) liebäugle ich mit einem 27“ 4k-Monitor der mittleren Preisklasse (ca. 300€ - 400€)

Hast du dir jetzt einen neuen Mini gegönnt? Falls ja, wie sieht dein Setup aus?

wie ich eingangs schon schrieb. Ich bin noch am überlegen, ob ich meinen jetzigen 23“ FullHD Monitor dann erstmal 1-2 Jahre weiterbenutze. Auch schwanke ich zwischen dem i3 und i5. Die Preisdifferenz beim hessischen Versender meines Vertrauens beträgt ca. 100€ . . .

Für 'nen Hunni würde ich den schnelleren nehmen (was ich auch getan habe). Welcher Versender ist es denn? Bei meinem (bayrischen) hat sich nämlich der Liefertermin bereits um 2-3 Wochen verschoben, die können nicht liefern. ;-(