Qualität von macOS Mojave

08. Juni 2019 21:54 Uhr - Niewi

MOJAVE hat mehr Fehler als Sierra

Wenn ich hier so die Probleme lese, bin ich froh, dass mein MacBook Pro aus Mitte 2011 den Mist nicht lädt...

Leider haben sich auch schon kleiner Fehler eingeschlichen, durch die Arroganz von Apple.

SD-Cards nicht lesbar, aber gezeigt. USB-Port will manchmal meinen USB-Stick nicht verarbeiten usw.

TON und Bild sind bei mir noch in Ordnung, wenn man hier verfolgt was andere so für Probleme haben, frage ich mich wozu ich ich noch Apple benutze. Das war mal die Firma, wo man einschalten konnte und losarbeiten. Heute ist es eine einzige Nervensäge mit mehr Work-Arounds als produktiven Stärken. Insbesondere die iCloud ist doch ein Alptraum?

Es wird nichts zeitnah synchronisiert. Es dauert Stunden bis ERINNERUNGEN oder NOTIZEN synchron sind auf iPad, iPhone und MacBook.  Von HandOff reden sie wohl auch nur... kann ich nicht benutzen.-

Und nur vorsorglich, an meinem WLAN-Zugang liegt es nicht!

Das war mal die Firma, wo man einschalten konnte und losarbeiten.

Tja, meinen Mac schalte ich an und kann losarbeiten.

Hier gibt es keine Probleme.

Schreiben tun meistens nur die, die etwas zu meckern haben (ob berechtigt oder nicht).

Daher will ich einen Kontrapunkt setzen: Höchst zufriedener Mac-User!

jep, 99% aller Leute melden sich nicht mit Problemen, weil diese einfach nicht auftreten, bzw. für sie nicht relevant sind.

Bei mir funktioniert der Abgleich über iCloud innerhalb von Sekunden. Wichtig dabei, wenn Änderungen bei Notizen, Erinnerungen, Adressbuch, Kalender o.ä. vorgenommen worden sind, dann das Programm auch zu beenden, dann werden die Neuerungen auch sicher hochgeladen und abgeglichen.

Solange ein OS von Menschen programmiert wird und es noch immer komplexer wird, so lange wird es auch kein fehlerfreies OS geben ! Die Wechselwirkungen sind nunmal da, es gibt auch immer mehr "Altlasten", die mitgeschleppt werden und dann zusätzlich für Ungereimtheiten führen können. Manchmal hilft es dann, auch iCloud mal komplett zurückzusetzen (zu lassen)

werden leider heutzutage teilweise von bezahlten Influezern, die sich in Foren tummeln, frei erfunden. Erkennt man daran, dass manche Details nicht stimmen und so beim Mac unmöglich sind. Diese Leute arbeiten sicher nicht am Mac. Mein Kommentar ist jetzt aber nicht auf das konkrete Problem am Anfang des Threads bezogen. Ich wollte allgemein zum angesprochenen Thema "viele Probleme" einwerfen, dass, was man so einschl. in bekannten Fachzeitschriften liest, deswegen nicht unbedingt wahr sein muss und oft auch gar nicht wahr sein kann. Das ist leider ein großes Problem geworden, dass auch seriöse Foren immer mehr heimsucht.

fehlerhaft, ist mein Eindruck bei Apples Systemqualität.

Schon das klassische System 7.0 erschien nicht in Deutschland, sondern gleich 7.0.1, ein erstes Bugfix. Also auch nicht fehlerfrei, obwohl eher schlicht vom Umfang. Und damals gab es kein Internet, also auch keine Foren. OS X ist viel komplexer mit dramatisch gewachsener Funktionalität, gerade in den letzten Versionen.

Allerdings scheinen mir die Vereinheitlichungbemühungen iOS/macOS durch Übernahme der iOS-Frameworks in macOS immer wieder zu Problemen zu führen. Das erste Beispiel ist der Ersatz von mDNSresponder durch iOS-discoveryd in Yosemite, was bei mir und vielen Anderen zu großen WLAN-Problemen führte. Erst mit Yosemite .4 ging man wieder zurück und es war Ruhe. Mit Sierra war dann die PDF-Engine dran, die bei komplexeren PDFs zu Problemen führte. Der oben genannte Fehler scheint ähnlich gelagert zu sein.

Ich habe hier 3 Rechner, zwei laufen mit Mojave völlig problemlos. Da hängt aber auch keine Peripherie dran. Beim 3. kommt immer wieder „Laufwerk nicht ordnungsgemäß ausgeworfen“ nach dem Aufwachen, sowohl unter Mojave als auch High Sierra. Neuinstallation, sicherer Systemstart, ... hilft nicht. Ist nun mal so, scheint im EFI zu liegen, das ist nämlich gleich.

Laufwerk-Probleme hatte ich auch einige, waren aber bei mir nicht dem Betriebssystem geschuldet, sondern der externen Platte. Diese hatte dann auch nicht lange durchgehalten. Meine HD hat schon mehrere dieser peripheren Versager überlebt. Alle Sicherungskopien verloren - ich kaufe daher immer eine größere interne HD. Und rate dazu neu zu formatieren vor Gebrauch, auch wenn es scheinbar läuft - das nur als kleiner Tip aus miner Erfahrung.

Diese Headline habe ich heute via Twitter in MacWorld gesehen "Should I buy macOS Catalina or macOS Mojave?"  Nicht einmal mehr in einer reinen Mac-Zeitschrift scheint der Autor zu wissen, dass das Betriebsystem am Mac nichts kostet. Welcome to the new World of fake news.

Klar: Es gibt immer Dinge, die Apple verbessern kann und verbessern sollte.

Jedoch fühle ich mich unter macOS sehr gut aufgehoben. An den letzten Totalabsturz (Kernel Panic) kann ich mich gar nicht erinnern, so lange ist das her (Jahre). Selbst ein krasser Programmabsturz kam lange, lange nicht vor. Das spricht für die grundsolide Konstruktion von macOS.

Aufgrund der stetigen Erhöhung des Sicherheitsniveaus braucht es keine "Antiviren" Software. Mit Freude blicke ich auf die Änderungen in Catalina: Selbst für den seltenen Fall, dass es eine Malware auf den Mac schafft, kann künftig kein Schaden mehr im System angerichtet werden. Apple hat das so implementiert, dass der Nutzer nicht eingeschränkt wird und weiterhin alle Möglichkeiten hat. Da applaudiere ich!

Was ich festgestellt habe: Wenn es Probleme gibt, dann rühren die häufig von nicht angepassten bzw. unsauber programmierten Apps oder Treibern her (wohl z. B. auch ein Grund, warum die alten Kernel-Extensions abgeschafft werden). Bei USB ist es häufig der Billig-Schrott aus Asien, der aufgrund von wackeligen oder nicht millimetergenau passenden Steckern, unsauber abgeschirmten Kabeln oder Controllern oder unzuverlässiger Stromversorgung für Probleme sorgt.

Der Nutzer, der es nicht besser weiß (soll jetzt kein Vorwurf sein, sondern ist eine Beobachtung), sieht "Mac läuft nicht wie erwartet" und gibt Apple die Schuld. Dabei spielt natürlich mit rein, dass es derzeit "in" ist, auf Apple draufzuhauen und das offenbar ansteckend wirkt. Über die winzigsten Kleinigkeiten wird laut öffentlich geschrieben, während die guten Sachen kaum noch gewürdigt werden. Das ist leider der Zeitgeist. Die Kommentarbereiche auf vielen Plattformen sind fast eine "neue Hölle" (hier gottseidank nicht!).

Natürlich: macOS hat hier und da Probleme. Die hatte es aber auch unter Steve Jobs schon, was leider gerne vergessen wird, da es nur menschlich ist, die Vergangenheit positiv zu verklären. Alte Hasen könnten jetzt eine lange Liste mit Problemen sowohl mit Hard- als auch Software unter der Ära Jobs posten. ;-)

Manchmal habe ich auch den Eindruck, dass viele Nutzer zu festgefahren sind und sich Neuerungen komplett verschließen. "Alles soll so bleiben wie es ist für die Ewigkeit" ist leider in der IT-Welt nicht zu halten. Schon häufig war ich bei neuen Features skeptisch, aber nach etwas Einarbeitungszeit verstand ich denn Sinn dahinter, habe mich etwas umgestellt und es war unterm Strich besser als vorher.

Keep your mind open!

Lieber Niwie

Anscheinend verwendest du gar nicht Mojave oder ? Dann halte dich bitte mit Kritik daran zurück, abschreiben  von anderen  ist schlechter Stil. Berechtigte Kritik sollte immer sachlich, nachvollziehbar und aus eigener Erfahrung sein.

Auch ich kann meine diversen Macs einschalten und  losarbeiten (mehrere iMacs,  div. MiniMacs, MBP). Gerade bei Problemen mit Peripheriegeräten würde ich zuerst immer die Ursache bei den externen Devices bzw. einem eventuell dazwischen geschaltetem USB-Hub, Kabel etc. suchen, bevor ich auf das Apple System einschlage. Fast immer sind es Treiber oder mangelhafte externe Device, die letztlich die Fehlerursache sind. Hier lohnt es sich gerade bei HD´s SSD´s, USB Sticks oder HUBs Qualität zu kaufen und nicht jeden Billigschrott.  Auch meine iCloud Dienste scheinen bei mir jedenfalls zuverlässig zu funktionieren. Auch Anschlusskabell gehen manchmal kaputt.

Dir und allen anderen noch schöne Pfingsten

happy mac seit über 30 Jahren

Auf meinem MBA 2018 läuft Mojave jedenfalls mit weniger Ärgernis als High Sierra. Unerreicht ist aber in meinen Augen die Qualität von Snow Leopard. So elegant und schnell - es hätte eigentlich Cheetah heißen müssen.

Jetzt haben die Veteranen sich mit Mojave zufriedenzugeben.

Die GPU Beschleunigung ist auf Catalina für ältere Maschinen z. Zt. nicht realisierbar.

dosdude will das Projekt zwar nicht verlassen, will aber auch keine halbfertigen Lösungen anbieten.

As for the future of Catalina Patcher, there are a couple factors playing in to my consideration of not releasing one. For one, it's going to be a lot of work, which will take time that honestly I don't have all that much of. Secondly, I'd feel really bad releasing a patch that results in poor system performance due to lack of graphics acceleration. Yes, I know the majority of people on this thread would be fine with it, however, that is a VERY small portion of the users of my tools. The vast majority would not be pleased (as would myself), and this would result in and endless slew of support emails and messages (despite the many warnings I would include in the docs). 

 https://forums.macrumors.com/threads/macos-10-15-catalina-on-unsupported-macs.2183772/page-28

SL war klasse, ist aber leider nicht mehr praktizierbar.

war sicher eine großartige Erfindung, einfache Bedienung und weit weniger Probleme als moderne Autos. Dennoch würde ich nicht unbedingt von Geschwindigkeit und Komfort sprechen.

Snow Leopard hatte ebenfalls so seine Macken und mit Problemen zu kämpfen, das darf man nicht vergessen.

Allerdings war es für längere Zeit das beste verfügbare Release, denn Lion, Mountain Lion und Mavericks und eigentlich auch Yosemite waren nicht wirklich toll (viele Bugs, unausgereifte Features, keine Richtung erkennbar...).

Das war die Zeit, als Apple massiv Leute von den Mac-Projekten abgezogen hat für iPhone & Co.

Mit El Capitan ging es wieder langsam aufwärts, High Sierra war sicherlich ein kleiner Ausreißer nach unten (jedenfalls zu Beginn; 10.13.6 ist rock-solid) und mit Mojave ging die Qualität spürbar rauf.

Man merkt inzwischen, dass Apple die Plattformen wieder gleich gewichtet und keine Plattform mehr bevorzugt oder benachteiligt. Beim Mac gab es binnen der letzten eineinhalb Jahre so viele neue Hardware Releases bzw. Speed Bumps wie lange nicht mehr. Catalina wird ein Durchbruch sein, da die Basis für viel mehr Apps geschaffen wird. Und der Mac Pro beweist eindrucksvoll, dass Apple eben doch noch Pro kann.

Ich bin auch ein Mac Benutzer seit 1986!! Also auch über 30 Jahre.

Ich muss vielen hier recht geben, wobei mir in meinem Job als Admin viel unterkommt.

Ich befolge aber seit langem die Grundregel: Nie eine System einfach Updaten, sondern neu installieren! Mit vorhergehender Datensicherung versteht sich.

Dann übernehme ich nie Userdaten sonder verschiebe diese. Ist zwar mehr Arbeit, aber die sich auszahlt. 

Weiters: Arbeite nie mit dem Admin User. Lege immer einen eigenen Useraccount an, der auch nur Userrechte hat. Auch mein eigener Rechner ist so konfiguriert.

Viele Fehler kommen durch alte Einstellungen.

Ich bin sehr froh, von euren positiven Erfahrungen zu lesen.

Manchmal gewinnt man wirklich den Eindruck, als ob nur noch gemotzt und geheult wird. Aber es scheint zu stimmen: Die Mehrheit hat keine Probleme mit macOS und genießt und schweigt und hat daher eigentlich auch keinen Grund, etwas zu posten. Während es in Support Foren eben meistens um Probleme geht, wobei sich im Web auch viele Selbstdarsteller tummeln, die einfach nur verbal draufhauen. Damit meine ich vor allem YouTube, wo das Motto "Bad News sells" lautet und die "Influencer" (für mich Selbstdarsteller) mit überzogenen, häufig unfundiertem Apple Bashing eben gut Geld verdienen.

Mir geht es ganz ähnlich wie euch. Ich liebe macOS und will nichts mehr anderes nutzen. Ich habe hier im tagtäglichen Betrieb keinerlei Probleme mit den Macs. Das Arbeiten klappt schnell, reibungslos und zuverlässig. Die Macs laufen lange, haben einen hohen Wiederverkaufswert. Die Verarbeitung ist top, das Design ebenso. Gute Qualität kostet eben etwas mehr als 0815 Ramschware. Daher sind Macs für mich ihren Preis wert.

Einschalten, losarbeiten, das System wartet sich von selbst, keine Eingriffe erforderlich, Systemtools, Antiviren-Software etc. unnötig. Hohe Stabilität, Peripherie und Apps in Hülle und Fülle vorhanden. Was wünscht man sich als User mehr?

Dass die Hardware wieder häufiger aktualisiert wird, ist sehr zu begrüßen.

Apple bzw. Macs und iPhones haben einen unglaublichen Aufschwung erlebt in den Nullerjahren. Ausser denen, die immer schon dabei waren, kamen COOLE Leute auf die Marke, die Marke selbst wurde cool. Und dann gab es natürlich die, die das nicht rechtzeitig mitbekamen, sich aber von ihrer Geschichte her als technologische Speerspitze verstanden. Die stellten jetzt fest, Mist, nicht aufgepasst. Jetzt bleibt nur noch die Rolle, das runterzuschreiben, geht auch gut. Der Coolness Zenit ist inzwischen längst überschritten, jetzt geht es um Geld, kann ich mir das leisten usw. In jedem Forum findet man den Überschlauen, der auf diesen und jenen Gimmick/Firma/OS selbstverständlich nicht hereinfällt. Im Gegensatz zu allen anderen. Und den Rest des Textes feiert er sich dann selbst ab. Ich gehöre zu den alten Säcken, bei mir steht noch ein MacPlus, habe alle durch, ausser 10.0 und 10.1, die waren mir dann doch zu albern. Nee, stimmt nicht, mein 27er iMac kann kein Mojave und wegen der Grafik lohnt keine DosDude Modifikation. Habe aber schon viele eingerichtet. In meinen langen Supportjahren kam mir einzig der „ausgeworfene Laufwerk“ Fehler bei einem Kunden mit zwei Platten immer wieder vor. Und da ist nicht mal sicher: Gehäuse oder Rechner. Ansonsten bin ich ganz bei maci.

Es ist offtopic, daher nur kurz angemerkt:

Die GPU Beschleunigung ist auf Catalina für ältere Maschinen z. Zt. nicht realisierbar.

dosdude will das Projekt zwar nicht verlassen, will aber auch keine halbfertigen Lösungen anbieten.

Das Patcher Projekt hat inzwischen die GPU-Beschleunigung für Catalina aktivieren können. Der Patcher wird gerade von Grund auf neu geschrieben, alles wird gut.