R.I.P. OS X & Netzwerkbenutzer Accounts

17. Mai 2018 14:47 Uhr - Gerard_Dirks

Hallo

Ich habe diese Woche eine Diskussion mit ein Vorgesetzter von Apple, nachdem wir seit die Umstellung, für die neue iMac mit 10.13, massive Problemen haben mit die Benutzung von Netzwerkbenutzer die mit OD verbunden sind.

Der effektive Mount der Netzwerkbenutzer und sein Homeverzeichnis funktioniert, aber bereits bei das starten von diverse Apple eigenen Programmen (Apple Mail, FileMaker) crashed der ganze Computer und die Konsole wird vollgeschrieben mit Fehlermeldungen.

Nach den ersten Kontakt mit AppleCare kam heraus das es viele nicht gelöste Problemen hat in HighSierra:

Zitat Apple Mitarbeiter: Unter der aktuellen Server-Version bestehen mehrere Probleme mit dem Network-Home-Folder für die bisher keine Lösung oder Workaround bekannt sind. 

Als nach X-Kontakte noch keine Lösung vorhanden war habe ich mich nochmals an Apple gewendet und dort kam die klare aussage, ich solle mich konzentriere auf die Benutzung von "lokale accounts" die Funktion von Netzwerkbenutzer wir in die nächste Zukunft aus das OS X verschwinden. Nach eine leibige Diskussion kam heraus das auch er nicht immer glücklich ist mit Entscheide die in Cupertino getroffen wurde, aber ob dies explizit auch auf dieses Thema Bezug hat auf diese Thema war nicht ganz klar.

Für mich ist aber eins ganz klar. Nach das Sterben der xserve, die nicht Verfügbarkeit von neuere Modellen von macmini & Mac Pro seit 4-5 Jahre und erst kurzlich die komplette Kastration von den "macOS Server" hat Apple Computer und das OS X nichts mehr zu suchen in die KMU. Die wenigste Firmen (wenigsten von meine Kunden) können mit nur Lokale Accounts arbeiten. Den Mehraufwand für die Einrichtung von mehrere Accounts an mehrere Computer ist Enorm, dazu kommt das viel teuere iMacs angeschafft werden müssen das man nicht mehr mit eine 256Gb SSD arbeiten kann sonder eher auf die Modelle mit 512Gb oder 1Tb setzen müssen. Wenn ich Bsp. 6 Benutzer lokal auf 4 Computer einrichten muss bin ich fast ein ganzer Tag dran, wenn mann berechnet das man inkl. testen schnell 30 Minuten für ein Account braucht (das sind dann 24 Accounts). Mann kann schon etwas tricksen mit ein BackUp nehmen und deren Accounts migrieren, aber das ist alles nur Bastel-Arbeit.

Apple hat sich also definitiv entschieden, das Büro zu verlassen und sich zurückzukriegen in das heimliche Wohnzimmer wo Sie ungeniert ihre iCloud & Streaming-Diensten verkaufen können.

Apple hat mit diese Entscheidungen definitiv der letzte Goodwill bei mir verspielt. Ich bin seit 39 Jahre Apple Benutzer, 1979 der Apple IIe und seit 1985 benutze ich den Mac.

In die nächste Tage werde ich sicher mal einer meine MacBooks und iMacs flachlegen und mit Ubuntu bespielen. 

Ich bin kein Schweizer, sonder komme aus "Les Pays Bas". Darum heisse ich auch nicht Gerhard! Mann könnte kein Deutsch als Fach auf den Gymi wählen, nur Spanisch, Französisch und English. Deutsch war damals noch Tabu!

Wenn jemand etwas nicht versteht kann ich es korrigieren oder in English schreiben, aber ich hole sicher nicht den Duden aus die Schublade ;-)

Tja, es ist so: Früher habe ich Apple geliebt, heute nutze ich deren Software auch manchmal zähneknirschend. Insbesondere Fotos oder iTunes.

Ich bin kein Schweizer, sonder komme aus "Les Pays Bas"

Ah, sorry! Das hatte ich falsch in Erinnerung.

Zurück zum Topic...

Apple interessiert sich halt heute viel mehr für selbstfahrende Autos, die Produktion von TV-Serien, Umwelt- und Sozialpolitik, Streaming, Cloud etc. als für den traditionellen, aber IMHO unverändert wichtigen und unverzichtbaren Computer-Bereich.

Ja, es gibt auch positive Entwicklungen (APFS, eGPU, Metal, iMac Pro...), aber eben auch zu viele negativen Aspekte (unzählige Bugs in macOS, Kastrierung des Servers, keine Server-Hardware, ausbleibende Upgrades bei einigen Produktreihen, kaum echte Innovationen bei mobilen Macs, überteuerte RAM/SSD-Optionen usw.).

Bald ist WWDC. Wird sicher wieder spannend. Ich traue Apple inzwischen alles zu (im negativen Sinne, z. B. Switch zu ARM inkl. x86-Abkehr und komplette Abschottung des Systems), habe aber noch nicht alle Hoffnung aufgegeben.

Noch ist Mac für mich die weitaus bessere Alternative. Noch...

Ja Hannes die Hoffnung stirbt zuletzt! Aber bei mir ist der Glaube an Apple, als Hersteller von PC's verloren gegangen. Das Sie so krampfhaft sich von die OpenSource gemeinde abwenden und alles was OpenSource ist aus ihre Software liquidieren ist ein Armutszeugnis! Sie betrieben in ihre Server-Farmen für ihre Cloud Technologien, Produkten von die Konkurrenz aus Redmond oder mieten sich sogar bei Micro$oft oder Amazon ein anstatt auf Unix-Technologie zu setzen.

In die letzte Jahren hat es bereits ein Dutzend Hersteller von kleine Software, von Applikationen die ich persönlich verwendete, die sich von Apple abgekehrt haben, durch die ständige Änderungen der Richtlinien und Struktur in das OS X

Als Herstellen mit 250 Milliarden US$ in die Porto-Kasse erwarte ich etwas anderes. Aber ich ticke vermutlich anders als ein durchschnitt Amerikaner. Was ich nicht verstehe ist das Warren Buffett in Moment sein Beteiligung an Apple erhöht. Das kann ein grosser Eigentor werden für Berkshire Hathaway. In Moment ist der Börsenwert von Apple basiert auf eine Blase weil nichts innovatives in die Pipeline ist und ihre Hardware mehrheitlich basiert auf "sehr" alte Hardware Komponenten 

Ich nenne das Positive Beispiel von Mercedes Benz (Daimler AG). Unabhängig von ihr Core Business, der PW & LKW betrieben Sie eine Luxus-Sparte, mit den Namen AMG & Maybach. Hier wird das Image von Daimler positiv gepflegt und kann mann Innovationen testen. Nicht das Apple jetzt Auto produzieren soll! Warum kann Apple sich nicht leisten um eine Business & Server Sparte zu betrieben (sie habe das Geld). Die Welt (vor allen in Europa) steht nicht Schlange um alles in die Cloud zu bringen. Die Stabilität von der alte OS X Server 10.6.8 war weltmeisterlich. Ich betreibe noch immer einen und das "lauft, und lauft und lauft" um mit die Wörter von ein anderer PW Hersteller zu sprechen. Nicht alles alte ist schlecht!!!

Die neuste Schnickschnack und Gadgets braucht kein Mensch der sein Apple in KMU einsetzt! Ich sehe das gleich bei Windows. Viele Firmen wehren sich um Windows 10 einzusetzen wo das OS die hälfte der Systemressourcen frisst und benutzen noch immer Windows 7 Pro unabhängig ob M$ auch dort die Kunden nötigt auf das neuste OS zu wechseln.

Dafür bin ich mittlerweile seit Jahren! Da könnte abgekoppelt von Apple mit einem Team aus Profis, die wissen was sie tun, an Hard- und Software gearbeitet werden.

Ich kann die Lippenbekenntnisse von Cook, Federighi, Schiller & Co. - wie toll der Mac sei und wie "committed" man sei - nämlich nicht mehr hören. Viele Sprüche, wenig bis nix dahinter. Jetzt haben sie eine "Pro Abteilung" gegründet. Tolle Idee, hätte man schon vor 5 Jahren machen können. Bin gespannt was dabei rauskommt...

Bei Apple ist vieles IMHO mehr Schein inzwischen als Sein. iPhone und iPad = kaum noch Wachstum. Apple Watch = zu unbedeutend. Apple TV = weiter eher ein Hobby. HomePod = offenbar gefloppt.

Beim Mac könnte Apple hingegen mit einer aktiveren, strategisch geplanten Produktpolitik immer noch ordentlich Wachstum generieren. Denn, wie du schon richtig schreibst, Windows 10 ist Schrott und Linux aufgrund der Frickelei, der inkonsistenten, konkurrierenden GUI-Konzepte und der Zerstrittenheit der Entwickler unverändert keine Alternative.

Aber es scheint Apple nicht zu interessieren.

Mac mini von 2014 ist de facto Hardwareschrott. Neues Modell könnte Absatz ankurbeln. Aber nö, Apple ist es wurscht.

Neuer Mac Pro erst 2019? 6 Jahre gebraucht um zu merken, dass die Leute auf PCIe-Slots und interne Massenspeicher-Erweiterungsoptionen immer noch angewiesen sind. Lächerlich...

iMac? 4K in 21,5" reingepfercht und 5K in 27" ist einfach zu viel des Guten. Immer noch langsame 5400 rpm Festplatten. Ein Witz.

MacBook Pro? Warum nicht endlich ein neues Design mit schlankem Design und größeren Displays? Touch Bar mit haptischem Feedback? 6 Kerne? 32 GB RAM?

Und und und...

Könnte mich schon wieder aufregen.

Pluspunkt: macOS läuft rock solid... (also stabil & zuverlässig, auch im Dauereinsatz; mal die vielen kleineren und mittleren, nervenden Bugs z. B. in Finder oder Suche, außen vor gelassen). Man braucht keinen Virenscanner, keine Systemoptimierer oder dergleichen. Das System läuft ressourcenschonend und die Welt der Open-Source-Software steht uns immer (noch) offen.

Vielleicht lauft es bei dir "stabil", aber rock solid ist eher ein etwas grosses Kompliment. 10.6.8 ist rock solid, alles andere ist eine Linie nach unten.

Als Netzwerkbenutzer sind wir mit High Sierra schwimmen gegangen. Es funktioniert sehr wenig, nicht mal mit Original Apple Programmen und Apple hat dies inzwischen auch bestätigt. Und sogar "inoffiziell" das sterben angedroht.

Dein Wünsch nach eine eigenständige Mac-Division kann ich nachvollziehen aber nicht wünschen. Wenn ich sehe was bei FileMaker passiert ist das kein Wunsch Szenario. Jeder neue OS bringt Filemaker ins schleudern und nichts lauft richtig. Es gehen Monaten vor das Filemaker wieder einigermassen lauffähig ist auf ein neues OS. Und mann bedenke das FileMaker eine 100% Tochter von Apple ist!

Ich kann mir vorstellen das Apple in einige Jahren das gleiche macht wie IBM in 2005. Das verscherbeln von die Mac-Sparte an die Chinesen. Foxcomm wäre der ideale Partner da Sie sowieso 100% dieser veraltete Maschinen bauen. Mit das Geld in die Portokasse, explodiert der Börsenwert weiter. Sie kaufen sich dann die Technologien von Tesla und setzen auf Auto, Gadgets und Mediadiensten wie Streaming, Cloud, Netflix, Disney. In 10 Jahre gehe die Manager in Rente und wie Apple zu eine Investmentfirma der nur noch Geld schaufelt!

Das mit Ubuntu würde ich mir nochmal überlegen. Sieht zwar auf den ersten Blick auch schick aus und ist inzwischen ein "erwachseneres" Produkt, aber wirklich ausgereift ist es leider nicht. Da ist dann schon sehr viel Handarbeit nötig, um es an bestimmte Umgebungen anzupassen. 

Ansonsten finde ich es mal sehr interessant, dass ein Apple-Mitarbeiter solch ein Eingeständnis macht. Normalerweise verteidigen sie doch ihre amazing products bis auf's letzte Hemd. :-D

@awado

Mich hat es auch gestaunt! Aber das war explizit jemand von die Server-Division. Vielleicht verzweifeln die auch von die viele Anfragen von Funktionen die nicht mehr funktionieren. Mann kann es besser umdrehen, das geht schneller. Auflisten was noch funktioniert. Das kann mann auf eine Hand auszählen ;-)

Vor einige Jahren hatte ich eine Ähnliche Aussage. Dort war gerade der Preis von ein 10er Lizenz zum OS X Server herabgesetzt von CHF 1400 auf CHF 20 für den Server.app. Der sagte ganz ehrlich; was erwarten Sie von ein Programm was 20 kostet.

Vielleicht lauft es bei dir "stabil", aber rock solid ist eher ein etwas grosses Kompliment. 10.6.8 ist rock solid, alles andere ist eine Linie nach unten.

Ja, bei mir. Auf all meinen beruflich und privat genutzten Macs. Ok, bei mir kommen keine Netzwerkbenutzer zum Einsatz. Es gibt auch kein gemischtes Netzwerk. Aber das Zusammenspiel mit genutzter Hard- und Software, die Ein- und Anbindung von WLAN, Bluetooth und USB-Geräten, der Zugriff via SMB, die Stabilität des Systems (Kernel Panic seit Jahren nicht mehr) etc... da kann ich mich unter High Sierra nicht beschweren.

Aber natürlich bin ich da auch kein Gradmesser für KMU, also was Netzwerke, Server, gemischte Umgebungen und sowas angeht. Ich verstehe die Kritikpunkte diesbezüglich voll und ganz. Mir wäre es auch viel lieber, wenn Apple die Server-Abteilung behalten und ausbauen würde.

Nur für mich ist eben macOS immer noch weit besser als Win 10. Das Anforderungsprofil ist halt bei jedem anders.

Mich stören bei macOS ganz andere Dinge... es gibt in fast allen Systembereichen Features und Befehle, die nicht so funktionieren wie sie sollen, falsch oder gar nicht dokumentiert sind oder teilweise unbrauchbar sind. Das wiederum betrifft aber auch den Einsatz von macOS in KMU.

Also wenn die Netzwerkaccounts wirklich abgeschafft werden... das wäre ein weiterer Tiefpunkt. Aber offenbar sind wir noch nicht im Keller.

Hallo  Gerard,

ich sehe die ganze Problematik genauso. Nur ist mit Ubuntu in einer Werbeagentur, Creative Suite 6 läßt grüßen, leider kein Blumentopf zu gewinnen. High Sierra habe ich zum Glück, außer zu Testzwecken, auf keinem Rechner installiert. Der MacPro 2010 mit Sierra und Serversoftware brauch keine Netzwerkaccounts zu verwalten und läuft. Wenn der aber nicht mehr ist, weiß ich auch nicht was ich machen soll. Der Xserve von 2006 liegt noch im Keller, lief mehr als 10 Jahre zufriedenstellend mit Server 10.6.8, ist aber irgendwann an seine Leistungsgrenze gekommen bei bis zu 60 Benutzern.

Ich hatte übrigens vor 2 Jahren ein 2-stündiges Telefonat mit dem Support von Apple. Es ging um das eMail-Programm von Apple, das die Anhänge bis zu 3-mal auf der Festplatte ablegt. Das betrachte ich als einen Fehler. Der Kollege vom Applesupport hat dann versucht das Phänomen nachzuvollziehen und hat mir am Ende zugestimmt.

Allen ein schönes Pfingstwochenende

Wolf aus Dresden

Immer die aktuellste Software-Pakete: Agave, Darktable, DisplayCAL, Gimp, Inkscape, Karbon, Krita etc. Und nie mehr neu installieren! Rolling Release! Rattenschnell mit XFCE Desktop.

Es dauert nicht mehr lange und in den Werbeagenturen steht neben den Macs eine Linux-Maschine.

Manjaro basiert auf Arch Linux. Im AUR (Arch User Repository) findet man dann auch noch andere Software, die man vielleicht benötigt.

Mit Timeshift hat man ein Analoga zu Time Machine.

Apple hatte die Chance ein offenes System zu kreieren. Aber sie haben alles herausoperiert bis auf CUPS.

die Funktion von Netzwerkbenutzer wir in die nächste Zukunft aus das OS X verschwinden.

Sorry, aber solange das nicht von Apple offiziell bestätigt wurde, ist diese Aussage nicht ernst zu nehmen bzw. reine Spekulation.

Komisch, dass Netzwerk-Benutzeraccounts bei anderen Leuten einwandfrei funktionieren.

Was steckt also dahinter?

Das starten von ein Account funktioniert aber bei starten von diverse "Apple Eigene"-Apps geht es schon schief und hängt der Finder sich auf. Es betrag migrierte Accounts aus ein Umfeld von 10.9.5 und 10.11.5

Ich habe etwa 90 Minuten lang mit ein Mitarbeiter alle Szenarien durchgespielt und er hat EDC-Dateien und Screenmovies aufgenommen.

Sein Vorgesetzer hat mir 1 Woche später bestätigt über diverse Problemen mit den Netzwerkbenutzer und das es keine Lösungen oder Workaround gibt. Er hat mir nahegelegt andere Organisatorische Schritte zu unternehmen da dieses Netzwerkbenutzer nicht mehr zu die zukünftige Strategie von Apple gehören wird.

Warum es bei andere Benutzer teilweise geht ist natürlich abhängig von die installierte Software.

Ich lasse mir nicht von Apple weiter verarschen. Wenn die offizielle Ankündigung kommt ist das Kalb bereits ertrunken und renne ich eine Lösung hinterher. Dann verabschiede ich mich lieber jetzt von von die Apple Welt, nach 39 Jahre, anstatt wieder mal auf die Nasse zu fallen!

Eigentlich warte ich nur noch auf die offizielle Ankündigung von Apple das Sie die Mac-Division an Lenovo oder ähnlich verkaufen!

Und?

Gibts die Netzwerkbenutzer-Accounts in macOS 10.14 noch?

Vielleicht kann sich der Thread-Ersteller ja dazu äußern. Oder jemand, der Mojave bereits testet.