SSD für MBP von 2010?

20. Aug. 2019 23:59 Uhr - Jim

Hallo,

mal in die Runde gefragt: Lohnt es sich noch, ein MacBook Pro Jahrgang 2010 mit einer SSD auszurüsten? Das MBP ist soweit in Ordnung, Akku wurde vor 3 Jahren getauscht und hält lange. Jetzt geht es darum, ob ich da noch Geld reinstecken soll oder lieber auf ein neues bzw. neueres Gerät spare...

Wäre für Erfahrungsberichte und konstruktive Beiträge sehr dankbar...

Ich schließe mich meinem Vorposter an.

Ich habe vor 2 Jahren eine evo850 eingebaut und es keinen Tag bereut.

Bedenken gibt es nur bezüglich der aktuellen Systemupgades; bei High Sierra ist für mich Schluss :-|

Ich habe vor 5 oder 6 Jahren ein MBP 3.1 auf SSD umgerüstet und dann noch auf 4 GB RAM. Der Performanceschub war beeindruckend und ging zu 95% auf die SSD zurück. Dummerweise ist kurz danach die GPU verreckt (Serienfehler), aber das Book lief so herausragend, dass ich auch den Schaden hab reparieren lassen. Vor einem Jahr war endgültig Schluss, El Capitan ist das letzte OS auf dem Gerät.

Ihr macht mir Mut. 😃

Der Hintergrund ist der, dass ich das MBP reaktivieren und sinnvoll zu Hause (Couch, Terrasse...) weiternutzen möchte. Dort war bisher ein iPad, aber die Tabletts sind mir in vielerlei Hinsicht zu limitiert. Daher iPad verkauft und nun die Idee, das Geld in das MBP zu stecken, um den Flaschenhals Festplatte zu beheben. Das MBP ist einfach zu schade, um es ungenutzt liegen zu lassen und auf ebay bekommt man dafür kaum noch was. Daher die Fragestellung, ob sich das lohnt und wer Erfahrungen damit hat.

Was will ich mit dem MBP machen? Abgesehen von umfangreichen Rechen/Renderaufgaben (die laufen auf dem iMac im Arbeitszimmer) sind u. a. Datenbank (Ninox), punktuell Bildbearbeitung/verwaltung mit Affinity Photo und GraphicConverter, etwas Office (Microsoft) und die Klassiker Filme, Musik, Browsern, Mail und soziale Netzwerke angedacht. Also nix komplexes. Dass es auf dem älteren MBP langsamer läuft, weiß ich.

Im Idealfall möchte ich aus dem Gerät noch 2-3 Jahre rausholen. Fürn Recyclinghof ist es definitiv zu schade, auch weil das Gehäuse noch top ist (immer pfleglich behandelt). Daher DANKE für Eure Antworten. Die Sache mit der MacOS Version habe ich noch gar nicht bedacht - interessanter und wichtiger Punkt.

Dann werde ich das mal angehen. RAM hatte ich schon mal erweitert, daher weiß ich, wie das Gehäuse aufgemacht wird. Kann ich eine X-Beliebige SSD einsetzen oder gibt es da etwas zu beachten?

Da müsste eine ganz normale SATA SSD reinpassen. Platzhirsch ist wohl Smasung mit den 860 EVO oder PRO Modellen. Die Preise beginnen bei ca. 55 Euro für die Version mit 256GB, 500GB gibt es ab ca. 78 Euro. ifixit verät vlt. genaues über die Schnittstelle.

256 GB gibt's unter 30€ - 1TB unter 100€. Die Geschwindigkeit zwischen den diversen Modellen ist eh egal, der Rechner hat SATA 2, die Unterschiede sind marginal, aber schneller als die Schnittstelle. Ein kleiner Kreuzschlitz, 12 Schrauben, fertig.

Intenso SSD mit 256 GB für 31,99 €.

Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es so günstig geht. Da hatte ich noch ganz andere Preise im Hinterkopf. Der Preisverfall bei SSD ist wirklich enorm.

Das Laufwerk war in 5 Minuten eingebaut. Ich habe jetzt erst einmal macOS 10.13.6 auf der SSD installiert. Mojave steht noch auf dem Zettel.

Das MBP läuft schneller als je zuvor. Daher: Fetten Dank an euch für die Hilfe! 😃👌👍