SoftMaker Office Erfahrungen?

28. Aug. 2019 23:12 Uhr - thommy

Hallo!

Wer hat Erfahrungen mit Star Office? Im Vergleich zu Microsoft Office? Hier läuft noch Office 2011 und das ist ziemlich angestaubt. Ich habe durch Zufall erfahren, dass es Star Office jetzt auch für macOS gibt, was mich ziemlich überrascht hat. Ich habe schon LibreOffice ausprobiert, aber ich möchte einfach ein Mac-typisches GUI und tiefe Systemintegration, da fällt LibreOffice leider (immer noch) raus. iWork von Apple ist mir viel zu eingeschränkt, z.B. was Rechenfunktionen oder fortgeschrittenere Textbearbeitung angeht. Microsoft will ja offenbar nur noch Abos verkaufen, das kommt für mich nicht infrage, da ich ein gekauftes Programm immer recht lange nutze. Für Ideen dankbar - LG thommy.

Es geht mir primär um möglichst hohe Dateikompatibilität bei Text und Tabellenkalkulation. Vergleich mal Pages mit Word, da fehlen Dutzende Features (Layout, Detailfeatures für Fuß-/Endnoten, Zitate, Inhaltsverzeichnisse...). Es ist eben nun die Frage, ob ich in StarOffice investiere oder mir ein MS Office Abo hole - letzteres möchte ich gerne vermeiden, da ich gekaufte Programme mehrere Jahre einsetze und nicht ständig dafür bezahlen will, sondern nur einmal.

Hallo.

Aber wie kommst du auf StarOffice? Wenn ich das recht in Erinnerung habe, gab es da vor vielleicht 10 Jahren die letzte „aktuelle“ Version.

Schau dir mal SoftMaker Office an. Vielleicht erfüllt das deine Anforderungen.

 

Gruß Wolfgang

Ich meine natürlich SoftMaker, nicht StarOffice.

Sorry! 😞

Die Hitze macht einen völlig irre...

Hat jemand Erfahrungen mit SoftMaker Office?

Wir haben den Thread-Titel entsprechend angepasst (Star Office Erfahrungen => SoftMaker Office Erfahrungen)

zählt für mich. Natürlich hat WORD viele kleine nützliche Funktionen, die gut für den Feinschliff sind. Im Arbeitsfluss bin ich aber mit Pages plus kleinen Zusatzhelfern z.B. Bookends für Zitate wesentlich effizienter und performanter. Habe generell nichts gegen WORD, das ich auch nutze, aber es kostet mich einfach zu viel  Zeit in der Bearbeitung. Was ich noch benötige: brauchbare Einbindung von Vektorgraphiken, Archivierung von Detailgrafiken, universelle Datumsfunktionen, automatisierte Erkennung von Literaturzitate ohne cite key, auflösungs-getreue PDF-Anbindung - das ist alles nicht möglich mit WORD, wohl aber mit Pages. Meine Empfehlung ist ein problem-orientierter Arbeitsfluss unter Einbeziehung mehrerer Programme. Gibt eben verschiedene Stärken und Schwächen, die sich gut kombinieren lassen. Mellel fällt mir noch als gutes Schreibprogramm ein -  freie Testversion.

immer mal wieder den Funktionsumfang von Pages. Wird immer besser. Ich betreue ein Büro mit 8 Rechnern, alle mit MS Office. Hätte ich das Sagen, würden die alle rausfliegen. Ein etwas komplexerer Briefkopf und schon geht das Gebastel los. Sobald eine Grafik dabei ist, arbeitet Pages deutlich intuitiver. Verknüpfte Textrahmen waren dabei schon eine klasse Neuerung. Geht damit (in Richtung Layout) etwas nicht mehr > Affinity hat eine sehr günstige Lösung mit Publisher. Aber ich gebe zu: meine Meinung, andere verstehen meine Aufregung nicht. Ich selbst hingegen verwende Word nur mit vorgehaltener Waffe. Excel finde ich gut.

1) https://www.macgadget.de/Forum/Softmaker-Office-hat-Probleme-bei-der-Ic…

Es gibt/gab Darstellungsprobleme in der Mac-Version. Ob diese zwischenzeitlich behoben wurden, weiß ich leider nicht.

Das Problem ist, dass SoftMaker weiter das veraltete OpenGL anstatt Metal nutzt. Das wäre jedenfalls für mich ein Hemmschuh, diese Software zu kaufen, weil sie gegenwärtig nicht zukunftssicher ist. OpenGL fliegt wahrscheinlich mit macOS 10.16 raus.

2) https://www.macgadget.de/News/2018/12/12/Mac-Version-von-kostenloser-Bu…

Kostenlose Version ausprobieren. Daran kann man in etwa abschätzen, ob das Programm die geforderten Funktionen hat oder nicht.

Wenn es um möglichst hohe Dateikompatibilität mit den MS Office Formaten geht, ist iWork von Apple leider keine wirklich gute Alternative.

ist eigentlich kein Problem. Import/Export von Pages zu WORD docx, damit völlig problemloser Austausch mit Windows-Nutzern, vor und zurück. Einige proprietäre Schrifttypen sollte man vielleicht meiden. Zunehmend wird WORD auch gar nicht mehr benötigt, durch PDF-Austausch ersetzt. Mit einem PDF-Editor kann man gut kleinere Änderungen vornehmen. Kommt auf den Einsatzbereich an - man wird dadurch einige WORD-Defizite los (siehe oben).

Die alten Hasen unter uns werden nun sicherlich einwenden, dass die vorherige iWork-Generation bei den Funktionen mächtiger war...

Aber es stimmt schon, das "neue" iWork hat sich über die letzten Jahre gut gemacht.

Bei Excel-Files mit komplexeren Formeln etc. fährt man aber dennoch mit dem Microsoft Original am besten, schlichtweg weil der Konkurrenz häufig spezifische Rechenfunktionen fehlen.

da widerspreche ich natürlich nur ungern. Ist auch eigentlich kein Widerspruch, wir tauschen uns nur freundlich aus, jeder hat so seinen Erfahrungsschatz. Ich arbeite viel mit Excel-Files, aber nicht mit Excel selbst. Da bevorzuge ich eher Profi-Tools, z.B. gerne das freie R. Excel ist dabei durch proprietäre Funktionen, die den Import blockieren, nicht immer sehr austausch-freundlich. Wenn ich eine Excel-Datei jedoch vorher durch numbers oder google sheets konvertiere, erreiche ich auf diese Weise bereits eine gewisse Bereinigung. (Einschränkung sehr große Dateien, die Numbers erst gar nicht mehr öffnen kann).  Meine Bearbeitungen mache ich dann mit eigenen Codes und exportiere - nur falls gewünscht,  zurück in Excel -  ansonsten lieber als Tabellen und Abbildungen im PDF-Format. WORD und Excel sehe ich noch als weit verbreitete Transportvehikel an, die Funktionalität an sich ist mir persönlich zu ineffizient, selbst wenn vorhanden. Die Macht der Funktionen messe ich im Endeffekt im Arbeitsfluss und ihrer Effizienz, nicht so sehr am Funktionsumfang. Pages und auch Numbers ist gut integriert, kein Hemmschuh. Was fehlt, kann ich leicht anderweitig kompensieren. Das ist meine Herangehensweise.

Ich teste gerade die Demoversion von SoftMaker Office und zusätzlich iWork, wenn Zeit ist.

Wenn ich native Word oder Excel Dateien von Kollegen oder Kunden bekomme, dann müssen die 1:1 dargestellt werden, mit allen Funktionen. Das ist ein Punkt (ein wichtiger) von vielen.

Nur sehe ich absolut nicht ein, für ein Abo zu löhnen. Office 2011 habe ich wie viele Jahre genutzt? Locker 5, eher 6.

Viele Dinge sind natürlich reine Gewohnheit und lassen sich umstellen, wenn man gewillt ist, sich dafür Zeit zu nehmen.

ist natürlich König. Ein ca. 50% Aufwandszuschlag oder 50% Rabat, von welcher Seite man es im Einzelfall auch immer angehen will, wird dem Problem meist gut gerecht. Wem es wichtig ist, der bietet etwas mehr, wem nicht, der freut sich eher, wenn es etwas günstiger geht.