Tipps zur Organisation von Bildern

27. Mai 2021 13:18 Uhr - Horst

Salut in die Runde!

Ich brauche mal einen Praxis-Tipp von Euch.

Es geht um die Organisation von digitalen Bildern.

Bis dato hatte ich Bilder mit diversen Geräten gemacht, diese von Zeit zu Zeit auf einem USB Stick gesichert und klassisch in einem Karton gelagert.

Zwanzig Jahre unterschiedlichster Ereignisse haben sich mittlerweile angesammelt.

Viele der Sicherungen überschneiden sich. Grausam!

Ich habe mir nun die Mühe gemacht, die Dateien händisch im Finder zusammenzuführen und zunächst grob nach Jahren geordnet.
Doch so richtig stellt sich noch immer kein Überblick ein.

So finden sich dann im Ordner 2019 beispielsweise wieder diverse Ordner, die da exemplarisch 100Media, 100Andro, DCIM, SAM, Kodak, etc pp lauten

Dazu kommen dann diverse Ordner die "BearbeitungsProgramme" erstellt haben.
snapseed, pixlr-o-matic, photoshop express, you name it

Meine Überlegung ist es nun, die Ordner einzeln mit dem Grafikkonverter anzugehen und zunächst die Dateinamen in das Ereignisdatum aus der EXIF Datei auszulesen und umzubenennen.

So könnte ich zumindest einen zeitliche Reihung herstellen und in dieser dann in Ordner mit Ereignisnamen einsortieren. So zum Beispiel "Sommerurlaub 2019 Usedom", etc pp

Probleme treten natürlich auch, alsbald die EXIF Datei kein Ereignisdatum ausweist.
Dieses wurde, wie mir scheint, gerne bei BearbeitungsProgrammen getilgt, manchmal aber auch mit dem Datum der Bearbeitung/Verfremdung selbst versehen.

Drum meine Frage an Dritte:
Wie organisiert man seine Rohdaten vernünftig, eh sie im Anschluss hieran in einer kopierten Version dann in dem Programm XY archiviert und idealerweise katalopgisiert werden?

Hab seit Mitte der 90er stets alles in einen Ordner "Fotos" manuell einsortiert. Dort einfach meine Ordner mit dem Datum und einem Namen, z.B. "2019-24-12 Weihnachten" angelegt und die Fotos dazu rein. Ich hab das dann immer mit dem GraficConverter durchstöbert.

Hab zum Glück nie iPhoto/Photos verwendet. Ich hab schon zu viele Leute tausend Tode sterben sehen, wenn Apple mal wieder was geändert hatte und danach die Alben weg waren, Fotos gefehlt haben, die Bibliotheken zu groß geworden sind oder sonst was nicht mehr funktioniert hat. Genialität ist Apple mit Tim Cook abhanden gekommen.

macht einen sehr guten automatischen Job, wenn Zeitangabe (Ortszeit der Aufnahme) und Ort (Geoposition) vorhanden und stimmig sind. Ist dies nicht gegeben, würde ich ein Exif-Werkzeug (z.B. Graphicconverter) vorschalten.

Du könntest Dein Glück mit DigiKam versuchen.

Das katalogisiert sogar Jugendsünden wie iPhoto und Fotos Archive. Ich nutze nun seit 25 Jahren Macs und in meiner bescheidenen Wahrnehmung kann ich nur empfehlen, auf Software von Apple außer dem Finder am besten generell zu verzichten. Spart Nerven.

Ich kann rhmac nur zustimmen. Die Foto-App macht einen guten Job. In Verbindung mit der iCloud Fotomediathek ist auch das Zusammenführen automatisiert.