Wie Apple den macOS Server zur Grabe trägt

05. Feb 2018 04:40 Uhr - Gerard_Dirks

Hallo Liebe Forum Mitglieder

Seit Jahre beschwere ich mich wie Apple sich immer mehr zu ein Spielzeuglieferant entwickelt. Vor einige Wochen endlich ein offizielles Statement wo drin Sie bestätigen das der Server quasi in ein Wachkoma versetzt wird.

Gern möchte ich mir mal informieren lassen wie die Manager bei Apple in Moment gestrickt sind! Dies hat nicht viel mehr mit ShareHolder-Value zu tun, sondern mit ein einseitig Fixierung auf den Consumer Markt in Asia, der auch mal ganz schnell in eine Blase enden kann!

Ich glaube man braucht nichts mehr hinzuzufügen. Nachdem bereits zwischen die Versionen 5.0 bis 5.5 sehr viel entfernt worden war, jetzt wohl die letzte Atemzüge von den macOS Server :-(

Es wird also schwerig werden in Zukunft sogar das DeploymentStudio noch betrieben zu können.

Apple sollte sich einige Prestige Projekten behalten, wie Daimler die AMG & F1-Sparte betreibt, oder VW Bugatti baut. Bei Apple hat es nicht viel mehr auf was mann sich freuen kann. Wo bleibt der Turbo-Mac mini, oder ein Neuer MacPro. Seit 2014 nur ein iMac Pro, sonnst nichts :-( Dazu kommt ein OS X was immer mehr eingemottet wird und mit Features ausgestattet die die wenigste von und braucht. Wenn ich sehe wir bsp. das S.I.P. den Betrieb in die Industrie behindert, muss Apple sich nicht staunen wenn immer mehr Firmen sich wieder an Micro$oft wenden!

Ein Windows Server ist ein No-Go, so bleibt nichts anderes mehr als sich Linux zu widmen.

Gruss

Gérard

https://support.apple.com/en-us/HT208312

 

[Hinweis der Redaktion: Bitte keine Artikel 1:1 reinkopieren. Wir haben über das Thema bereits berichtet:

https://www.macgadget.de/News/2018/01/25/macOS-Server-Apple-streicht-de…].

Was man so hört, arbeitet der eine oder andere Mac-Entwickler bereits an einer Ersatzlösung für macOS. Native Mac-GUI, unter der Haube OpenSource-Serversoftware, regelmäßige Updates, Support. Für Arbeitsgruppen, Home-Office und Kleinstfirmen. So was in der Art. Ideal wäre natürlich Import aus macOS Server.

Hand aufs Herz: So toll war macOS Server die letzten Jahre wahrlich nicht, es wurde eher verschlimmbessert als ernsthaft weiterentwickelt. Es war eigentlich klar, dass Apple hier nichts mehr groß macht. Statt Status Quo jetzt klare Ansage.

Abgesehen davon gibt es schon jetzt mit Kerio Connect eine robuste Lösung gerade für kleinere und mittlere Unternehmen, die zuverlässig auf dem Mac läuft!

Hallo MacRobin

Kerio ist letztes Jahr übernommen worden durch die Firma GFI! Und du denkst das eine 100% Windows-Lastige Firma ein Produkt kriert was nahtlos integriert ist mit die Apple Software und der Import der Server Daten gewährleistet?

Berio Connect hat bis jetzt ein (Bruch)-Teil von die Funktionalität gegeben die OS X Server gabt (Kalender, Kontakten, Mail, Web).

Wichtiger für mich wäre aber das Teil, FileServer, OpenDirectory, NetzwerkAccounts, Deployment, User & Geräte-Management, DNS, DHCP & BackUP!

Von GFI erwarte ich dies nicht, die werden höchstens die Vorteile eingliedern in ihre Windows-Lösungen!

Ich kann nur hoffen das die Unix/Linux Gemeinde aufwacht und auf diesen Gleis aufspringt.

Time Machine Server => Ist jetzt direkt in macOS integriert. Dafür gibts bereits ein nettes Konfig-Tool von Bresink!

Erweitertes File Sharing => Ebenfalls in macOS High Sierra integriert.

Caching Server => Ebenfalls in macOS High Sierra integriert.

Xcode Server => Jetzt Bestandteil von Xcode.

Geräte-Management & Deployment => Bleibt weiterhin in macOS Server.

DHCP-Server: Ist in einem Router besser aufgehoben.

DNS & DHCP: Dafür gibts kostenlose Open Source Lösungen!

Hallo DualCore

Ist alles ganz schön das es noch versteckte Server Funktionen hat!

Wie sieht es aber aus mit das "Single Sign On", was bis jetzt möglich war mit der OS X Server und den Apple Workgroup Manager. Mit den Profile Manager habe ich nie etwas anfangen können, da es dutzende Funktionen von den AWM nicht mehr hat!

Und dann fehlt noch der Wiki-Server! Bis jetzt alles möglich mit 1 Username & PW, nachher muss ich vermutlich mehrere Benutzer-Datenbanken führen. Ich verstehe noch immer nicht was Apple erzielen möchte mit diese Kastration von Technologien!

Gérard