Springer-Verlag wechselt komplett zu Apple

04. Juli 2008 13:00 Uhr - sw

Großer Erfolg für Apple: Die Axel Springer AG stellt konzernübergreifend alle Computerarbeitsplätze, Notebooks wie Desktops, sukzessive auf Macs um. "Wir werden damit in Europa zum größten Apple-Firmenkunden überhaupt und weltweit sind wir nach Google der zweitgrößte (Apple) Kunde überhaupt", sagte der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer AG, Dr. Mathias Döpfner in einer Videobotschaft.

Für die Umstellung wurde ein Rahmenvertrag zwischen Apple und dem Verlagshaus geschlossen. Zum Einsatz sollen Mac mini, Mac Pro, MacBook, MacBook Pro, MacBook Air sowie das iPhone kommen. In Abhängigkeit von den eingesetzten Anwendungen und den Bereichsanforderungen werde entweder Mac OS X oder Windows XP/Vista genutzt, teilte das Unternehmen mit.

Laut Döpfner bringt der Wechsel hin zu Apple viele Vorteile. Macs seien traditionell besser für Dinge wie Layout und Design geeignet und zudem einfacher zu bedienen. "Es ist es ein sehr nutzerorientierter Ansatz, der nicht den Computer als Selbstzweck in den Vordergrund stellt sondern den Nutzer."


Videobotschaft von Dr. Mathias Döpfner


Daneben hätten auch wirtschaftliche Gründe den Ausschlag für die Entscheidung gegeben. "Durch die Preise für die Geräte aber auch durch die günstigere Wartung ist die Umstellung kostengünstiger als die bisherige Handhabung", so Döpfner weiter.

Der Axel-Springer-Verlag mit Hauptsitz in Berlin beschäftigt weltweit mehr als 10.000 Mitarbeiter und gibt bekannte Tageszeitungen wie "Bild", "Die Welt", "Berliner Morgenpost" und "Hamburger Abendblatt", aber auch zahlreiche Fachmagazine heraus.

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