Rogers-Tarife: Apple "not amused"?

07. Juli 2008 17:00 Uhr - sw

Die iPhone-Tarife des kanadischen Telekommunikationsunternehmens Rogers haben bei der potentiellen Kundschaft einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Die Konditionen seien im Vergleich zum Angebot von AT&T in den USA zu schlecht, zu lange sei die Vertragsdauer (drei Jahre), lauten die Vorwürfe, die prompt zu einer Online-Petition geführt haben. Diese wurde mittlerweile von mehr als 44.000 Personen unterzeichnet. Offenbar ist auch Apple alles andere als zufrieden mit der Preispolitik seines Partners.

Der Computerhersteller habe angeblich einen Großteil der für Kanada bestimmten iPhone-Lieferungen nach Europa umgeleitet, schreibt Daniel Smith in seinem Blog. Er bezieht sich dabei auf eine Quelle bei Rogers. Demnach soll Apple mit den Rogers-Tarifen und der negativen Resonanz äußerst unzufrieden sein. Rogers-Ladengeschäfte sollen zum Verkaufsstart an diesem Freitag lediglich zehn bis 20 Geräte erhalten.

Offiziell gibt es von beiden Unternehmen natürlich keinerlei Statements. Klar ist aber, dass die Situation in Kanada derzeit eher kontraproduktiv sowohl für Apple als auch Rogers ist. Eine ganz simple Empfehlung gibt es von der Zeitung Vancouver Sun: Das iPhone in Kanada nicht kaufen und so Druck auf Rogers ausüben, die Preise zu senken.