Optionsskandal: Keine Klage gegen Apple

11. Juli 2008 17:00 Uhr - sw

Im Skandal um falsch datierte Aktienoptionen muss Apple keine Klage durch die US-Regierung fürchten. Wie das Wall Street Journal meldet, habe das US-Justizministerium seine Ermittlungen gegen den Computerkonzern eingestellt. Es werde keine Klage gegen das Unternehmen oder einzelne Manager eingereicht, schreibt die Zeitung unter Berufung auf mit den Ermittlungen betrauten Kreisen. Apple hatte im Jahr 2006 Fehler bei der Vergabe von Aktienoptionen eingeräumt und musste seine Bilanzen korrigieren. Die Rückdatierung von Aktienoptionen war in den USA eine weit verbreitete, rechtlich umstrittene Praxis, um die Vergütung möglichst hoch ausfallen zu lassen. Sie löste eine Welle von Klagen gegen Unternehmen aus.