Dem Wechselfieber auf der Spur

11. Aug. 2008 15:30 Uhr - sw

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat sich in einer ausführlichen Hintergrundstory mit der wachsenden Beliebtheit des Macs beschäftigt. "Wir merken es im Bekanntenkreis und unter den Lesern: Das Wechselfieber ist ausgebrochen, Apples Mac wird immer populärer. Die subjektive Beobachtung deckt sich mit sämtlichen Studien aller großen IT-Forschungsinstitute: Der Marktanteil der Apple-Rechner [...] wächst aber seit zwei Jahren rasant", schreibt das Blatt. Die Gründe für den Umstieg von Windows auf Mac OS X seien vielschichtig. Apple liefere ein gelungenes Design, Produkte, die man gern anschaue und anfasse. Ein iMac könne das Schmuckstück auf dem Schreibtisch sein, meint der Autor Michael Spehr.

Lob verteilt er auch für das Betriebssystem, das einfach zu bedienen sei, sich hell und freundlich präsentiere und im Gegensatz zu Windows nicht aufdringlich sei. Zudem sei Mac OS X dem Microsoft-System in puncto Wartung deutlich überlegen.

"Im Rückblick auf viele Monate mit dem Mac Book fällt als Erstes auf, dass wir keinerlei Probleme hatten. Kein einziger Absturz (es gibt sie aber, die Abstürze), keine offenen Fragen (auch dank der hervorragenden Hilfefunktion), keine langwierigen Recherchen im Internet nach Treibern, keine kryptischen Fehlermeldungen, keine Ärgernisse durch Systemmeldungen, keine Netzwerkpannen, keine Aufdringlichkeiten durch besserwisserische Software, kein ständiges Herumrödeln der Festplatte für die rechnerübergreifende Suchfunktion 'Spotlight' und keine Angst vor Schadsoftware", so die FAZ.

Kritisiert werden das Fehlen von Outlook auf dem Mac, das geringe Angebot an Spielen und (in einzelnen Punkten) die Preis- und Modellpolitik Apples.