Neue Datenrettungssoftware für Mac OS X

18. Aug. 2008 14:00 Uhr - sw

Das Datenrettungsprogramm R-Studio von R-tools technology gibt es seit kurzem auch als Mac-Version. R-Studio kann versehentlich gelöschte Dateien (sofern noch nicht überschrieben) wiederherstellen und unterstützt die Dateisysteme HFS/HFS+, FAT/NTFS, UFS1/UFS2 und Ext2/Ext3. Die Datenrettung könne auch dann noch erfolgen, wenn eine Partition neu formatiert (selbst mit einem anderen Dateisystem), gelöscht oder zerstört wurde, verspricht die Firma Haage & Partner, die das Produkt exklusiv im deutschsprachigen Raum vertreibt. Bei beschädigten Festplattensektoren kann R-Studio den gesamten Datenträger oder einen Teilbereich davon in eine Imagedatei kopieren und diese für den Datenrettungsversuch nutzen.

Die geretteten Dateien lassen sich auf lokalen oder Netzwerk-Laufwerken sichern. Für Bilder steht eine Vorschaufunktion zur Verfügung, um die Rettungschancen abschätzen zu können. Data Forks, Resource Forks, Finder-Informationen und Unix-Dateisystemrechte werden nach Herstellerangaben ebenfalls gesichert.

R-Studio kostet 79,95 Euro und läuft auf G4-, G5- und Intel-Macs ab Mac OS X 10.4. Eine Demoversion ist verfügbar. Die Software erschien vor rund einem Jahr für Linux und Windows.