Apple steigert Marktanteil in Europa

04. Febr. 2009 13:00 Uhr - sw

Nicht nur in den USA, sondern auch in der Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) hat die Wirtschaftskrise Auswirkungen auf den Computermarkt. Der Computerabsatz in EMEA stieg im vierten Quartal 2008 nur marginal gegenüber dem Vorjahreszeitraum – um 1,8 Prozent. Dass überhaupt ein Wachstum erzielt wurde, lag größtenteils an der boomenden Netbook-Nachfrage, so die Marktforscher von IDC. Ein gutes Ergebnis brachte Apple zustande.

Wie IDC auf Anfrage von MacGadget mitteilte, steigerte Apple den Mac-Absatz in EMEA im vierten Quartal 2008 um 13,4 Prozent auf rund 845.000 Geräte. Damit ist es dem Hersteller erneut gelungen, deutlich stärker zu wachsen als der Gesamtmarkt. Apples Marktanteil erhöhte sich auf 2,9 Prozent. Im vierten Quartal 2007 lag er noch bei 2,6, im vierten Quartal 2006 bei 2,1 Prozent.

Das neue MacBook mit Aluminium-Gehäuse
MacBooks: 39,4 Prozent Absatzplus im vierten Quartal 2008 in EMEA


Im vierten Quartal 2008 profitierte Apple von der starken MacBook-Nachfrage. Der Computerkonzern setzte 569.000 Laptops ab – ein Plus von 39,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Apples Marktanteil in diesem Segment: 3,1 Prozent nach 2,8 Prozent im Abschlussquartal 2007. Die verkauften Stückzahlen bei Desktop-Macs gingen jedoch um 18 Prozent auf 276.000 zurück, was maßgeblich auf ausbleibende iMac- und Mac mini-Upgrades zurückzuführen ist. Apples EMEA-Marktanteil bei den Desktops wuchs trotzdem leicht von 2,4 auf 2,5 Prozent.

Weltweit verkaufte Apple in den Monaten Oktober, November und Dezember 2008 insgesamt 2,524 Millionen Macs. In den USA stieg Apples Marktanteil laut IDC von 6,4 auf 7,2 Prozent (mehr dazu hier).