VirtualBox 3.0 fertig gestellt

01. Juli 2009 00:01 Uhr - sw

Sun hat die Virtualisierungssoftware VirtualBox in der finalen Version 3.0 (62,0 MB, mehrsprachig) herausgebracht. VirtualBox 3.0 verbessert die Grafikunterstützung deutlich. So können nun auch Windows-Anwendungen und -Spiele, die OpenGL 2.0 oder Direct3D 8/9 benötigen, in Windows-Gastsystemen eingesetzt werden. Sun weist allerdings darauf hin, dass die Direct3D-Unterstützung noch experimenteller Natur ist. OpenGL 2.0 steht auch für Linux- und Solaris-Gastsysteme zur Verfügung.

Neu in VirtualBox 3.0 sind außerdem Unterstützung von symmetrischem Multiprocessing für Gastsysteme (dadurch können einem Gastsystem bis zu 32 Prozessoren zugewiesen werden), eine Mini-Toolbar für Vollbild- und Seamless-Modus, ein überarbeitetes Voreinstellungsfenster, erweiterte Kompatibilität mit Gastsystemen im OVF-Format, verbesserte Unterstützung für USB-Geräte und zahlreiche Fehlerkorrekturen.

Mit VirtualBox lassen sich beliebige x86-basierte Betriebssysteme, darunter Windows, Linux, Solaris und BSD-Derivate, parallel zu Mac OS X auf Intel-Macs nutzen. Die Software bietet einen "Seamless"-Modus, der den Desktop des Gastsystems (Windows, Linux oder Solaris) verschwinden lässt und dieses nahtlos in Mac OS X einfügt. Zu den weiteren Features zählen Unterstützung für USB-Geräte, beschleunigte 3D-Grafik, 64-Bit-Unterstützung, das Anlegen von Snapshots sowie gemeinsam genutzte Ordner und Zwischenablagen. VirtualBox ist auch für Windows, Linux und Solaris erhältlich.

VirtualBox ist für den privaten Gebrauch kostenlos.