TV-Dokumentation nimmt Apple unter die Lupe

22. Jan. 2013 16:30 Uhr - sw

Die vom WDR produzierte Dokumentationsreihe Markencheck nimmt Anfang Februar Apple unter die Lupe. In der 45minütigen Sendung sollen Produkte und Service des Unternehmens sowie die Arbeitsbedingungen bei Apples Zuliefererbetrieben in China beleuchtet werden. "Markencheck: Der Apple Check" wird am 04. Februar um 20:15 vom TV-Sender "Das Erste" ausgestrahlt.

"Viele Marken haben Fans, Apple hat 'Jünger'. Sie campen vor Geschäften, um ein neues Smartphone oder nur ein T-Shirt mit dem Firmenlogo zu ergattern. Wie ist dieser Hype zu erklären? Mit dem Apple-Check setzt das Erste seine Reihe fort, in der populäre Marken und ihre Firmenpolitik unter die Lupe genommen werden. Diesmal auf dem Prüfstand: die laut Experten wertvollste Marke der Welt.

Cool, einfach zu bedienen und sicher – das bringt man mit Apple-Produkten in Verbindung. Doch haben die viel gepriesenen Geräte tatsächlich einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz? Wie gut ist der Service in Apple Stores? Und was geht im Gehirn eines eingefleischten Apple-Fans vor? Der Apple-Check geht diesen Fragen nach und hat sich auch im Apple-Produktionsland China umgeschaut: Wurden die Arbeitsbedingungen dort wie versprochen verbessert?", so der WDR.

Frühere Ausgaben von Markencheck widmeten sich unter anderem Aldi (Teil 1, Teil 2), Coca Cola, Lidl, McDonalds und Media Markt.

Kommentare

"Und was geht im Gehirn eines eingefleischten Apple-Fans vor?"

Wenn ich solche Platitüden lese, dann das hier:
Ich bin schon vor zig Jahren aus der Kirche ausgetreten, weil ich keiner Sekte angehören will, an solchen Hokuspokus nicht glaube.
Ich glaube eher, dass z. B. aus Ötzi Zeiten, als die Menschen bei einem Gewitter dachten der Himmel fällt runter, sich einige Menschen als Prophet aufgespielt haben, behauptet haben, wie viele Politiker heute, sie haben die Weisheit mit dem Löffel gegessen.
Und diese angeblichen Prophet heben es bis heute geschafft, nach Hexenverbrennung, Folter, Heilige Kriege, Kreuzzüge, Ablasshandel, Knabenvergewaltigungen, Hilfeverweigerung vergewaltigter Frauen, sich im Komplott mit vielen Politikern als Heilsbringer zu verkaufen, bezahlt durch Steuergeldern (zusätzlich zur Kirchensteuer).
Und nun muß ich mich von durch Steuern (GEZ) bezahlten Fernsehsendern, Redakteuren usw. als Jünger deklassieren lassen?

Ich kaufe mir Produkte nach langer Recherche, Preisvergleich usw.
Ich habe einen Samsung TV, Technisat Festplattenrekorder, und kaufe verschiedene Artikel bei Aldi, aber auch in der Boutique.
Apple ist ein große Firma, sie gibt nicht nur Reisbauern in China Arbeit, sondern auch einfältigen Schmierfinken die sich selbst für Journalisten halten.

Ok, machen wir eine Wette:
in der "Dokumentation" wird garantiert das angeblich niedrige Lohnniveau der Chinesischen Arbeiter, umgerechnet in EUR, genannt, vermutlich so bei 230 €.
Dass dort, z. B. ein Lehrer, umgerechnet auch kaum 400 € verdient, und diese €-Zahlen ohne der Angabe der tatsächlichen Kaufkraft nur Effekthascherei sind, das merkt ja keiner ...

Das sehe ich sehr ähnlich.
Wenn sich die aus den Zwangsgebühren (vermutlich nicht einmal schlecht) bezahlten "Journalisten" (einem Berufszweig, der nicht zu Unrecht ziemlich weit unten im Umfeld der Schrott- und Gebrauchtwagenhändler angesiedelt ist) mit ihren "Krawall- und Aufklärungssendungen" (das hat 'mal jemand gar nicht so falsch formuliert) auf der Qotenjagd im unteren Teil der Bevölkerungsschicht befinden, dann sollte man zu jeder Info über Arbeiterlöhne in China und "Armut in Deutschland" am unteren Bildschirmrand die Bezüge von Frau Piel (WDR) einblenden, dazu die Nebenleistungen (Dienstwagen, Sekretariat...) und die ausgehandelten Altersbezüge. Ergänzend kann man dazuschreiben, daß es bei ihren 15 "Intendanten"-Kollegen ganz ähnlich aussieht (Was machen die alle eigentlich für soviel Geld den ganzen Tag? Sich Sendungen über Apple-Jünger ausdenken?).

Wenn schon Zwangsgebühren, die aus "Solidaritätsgründen" auch von jenen eingetrieben werden, die sich den "Quoten-Idioten" ('Die Zeit') entziehen wollen, dann sollten deutliche Teile der Einnahmen in Spenden an die Bedürftigen fließen, anstatt in Anklagesendungen über deren prekäre Lage. Wenn schon Intendanten (warum brauchen die Privaten sowas eigentlich nicht?), dann sollte dieses "hohe Amt" ein Ehrenamt sein und das Geld (insgesamt sicher einige Millionen) den armen, minderjährigen, ausgebeuteten Foxconn-"Zwangs-Arbeitern" in China zufließen.
"Vielen Dank für Ihre Gebühren" empfinde ich als höhnische Ohrfeige, die ich mit 18.-Euro im Monat noch selbst finanzieren muß.

.. die niedrigen Löhne gehören ja schon dazu. Allerdings bin ich mal gespannt, ob auch die "back to mode in USA" Initiative zur Sprache kommt. Genau das ist ja, was interessant werden könnte. Wenn Apple soooo toll und sooo reich und sooo sehr auf der Seite der Demokraten steht - dann bitte etwas mehr Initiative im einegenen Land. Ernsthaft.
Ich habe kürzlich in einem Podcast gehört, dass der größte Hedgefont der Welt derjenige ist, das Apples Vermöglen verwaltet. Dazu würde ich gerne etwas mehr erfahren. Nicht immer dieselben alten Stories...

Oh, ein Stammtisch! Die pauschalen und undifferenzierten Hetzparolen lassen jedenfalls darauf schließen ... ;-)